hing Dr.Wi
mit
mäwien, Marmaros-Sziget unb dessen Hm-
heute die ewige Schicksalsgemeinschaft:
wesen seien, als sie sich bei den Wahlen 1935 in
des Fernen Ostens zu begreifen.
als Nationalsozialisten, als treueste Gefolgschaft des Führers zu erweisen. Die große Dankbarkeit des befreiten Sudetendeutschtums kann fortan nur im treuesten Dienst für das Großdeutsche Reich und Adolf Hitler Ausdruck finden.
Dann nahm der Gaulejter von Niederdonau,
Dr. Jury, das Wort: „Die letzten Wochen galten der verwaltungsmäßigen Umstellung und Eingliederung und dem organisatorischen Aufbau der Sudetendeutschen Partei in die NSDAP. Mit dem heutigen Tage ich diese Arbeit beendet und die Gebiete Südmährens und Südböhmens werden in die benachbarten Gaue des Reiches eingegliedert. Aus Ihren Händen, Gauleiter Henlein, übernehme ich, auch im Namen der Parteigenossen Gauleiter Wächtler und Gauleiter Eisgruber, die deutschen Menschen dieser Gebiete in unsere Betreuung. Für i diese zu sorgen, wie Sie bisher für sie sorgten,
Schlachtschiff „S ch a r n h o r st" in Dienst gestellt, das am 3. Oktober 1936 in Anwesenheit des Führers in Wilhelmshaven vom Stapel lief. Dieses erste Schlachtschiff, das seit dem Wiederaufbau unserer Flotte seinem Element übergeben wurde, hat eine Wasserverdrängung von 26 000 Tonnen, eine Länge von 226 Meter, eine Breite von 30 Meter und einen Tiefgang von 7,5 Meter. Seine Geschwindigkeit beträgt 27 Knoten, die Besatzung besteht aus 1460 Offizieren und Mannschaften. An miert ist die „Scharnhorst" mit neun 28-Zentimeter- Geschützen, die in drei Drillingstürmen und einer Flugabwehr aus 14 10,5-Zenlimeter-Geschützen urtii 16 3,7-Zentimeter-Geschützen besteht. Außerdem ist das Schlachtschiff mit zwei Katapulten für Seeflug-
Man braucht Japan durchaus nicht von jeglicher Neigung zu imperialistischer Machtentfaltung auf dem asiatischen Festlands freizusprechen, um doch einzusehen, daß die Stärke Japans zur
Der Zwischenfall von Munkacs
Die Ruhe an der Demarkationslinie wieder hergestellt.
Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Aerzte.
Schlachtschiff „Scharnhorst" in Dienst gestellt.
Südböhmen und Mähren in die Ostmarkgaue eingegliedert feierliche Uebergabe durch Konrad Henlein in Znaim.
Sziget, Oberst Repede, besprach mit der karpatho- ukröinischen Regierung die Lage.
Wilhelmshaven, 7. Jan. (DNB.) Am Samstagoormittag wurde auf der Kriegsmarine- ------... bas hort erbaute
Rahlen 1935 in' für unser Volk das Beste zu leisten. Das sudetendeutschen sei das Gelöbnis dieser Stunde!" Mit den Liedern der Nation fand die Feierstunde chren Abschluß.
Berlin, 8. Jan. Wie die Frankfurter Zei. meldet, hat der R e i ch s ä r z t e f ü h r e r, ,agner, zum Jahresbeginn neue Maßnahmen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Kassenärzte getroffen, die sowohl Sonderhonorare für Praxisausfall wegen Urlaub, Krankheit, Wehrmachts- Übungen ober Fortbildungskursen vorsehen, als auch eine Mindesteinnahme gewähren. Dr. Wagner weist im „Deutschen Aerzteblatt" daraus hin, daß der Kassenarzt durch seine Zulassung nicht nur Rechte, sondern vor allem auch Pflichten über« nehme. Er müsse mit seiner Person für die De- Handlung der Versicherten jederzeit, auch an Sonntagen und nachts zur Verfügung stehen, er müsse künftig die Menschen nicht nur gegen Krankheit behandeln, sondern sie auch in gefunden Tagen beraten unb führen. Seinen anstrengenden beruflichen Pflichten könne der Arzt nur gerecht werden, wenn er s i ch selbst ge« sund unb leistungsfähig erhalte. Nachdem die Juden aus dem Arztberus ausgeschaltet seien, könne die kassenärztliche Vereinigung b e i der Honorarverteilung neue Wege beschreiten. Deshalb werde sie zukünftig im Rahmen ihrer Honorarverteilung dem Kassenarzt ein besonderes Urlaubsgelb zahlen. Auch m den Tagen der Krankheit biete der Weg über die Honorarverteilung die Möglichkeit zu einer kamercckschaftlichen Selbsthilfe. Auch ein Sonderhonorar für Wehrmachtsübungen roetbe gewährt werden. Aehnlich der Ausgleichskasse für Notstandsgebiete werde allge- mein die Gewährleistung einer Mi n- desteinahrne für Kassenärzte eingefuhrt Don dieser Maßnahme werden vor allem aud) ältere Aerzte betroffen werden. Später soll auch überlegt werden, wie weit die Privatpraxis bei diesen Grundsätzen zu berücksichtigen sei.
bayerischen Ostmark, der Kommandierende General des XVU. Armeekorps und zahlreiche weitere Ehrengäste in Znaim ein. Auf dem Bahnhofsvorplatz hatten Abordnungen der Parteiformationen Aufstellung genommen. Die Ehrengäste ‘begaben sich in das Rathaus, wo Gauleiter Dr. Jury den neuernannten Oberbürgermeister in fein Amt einführte und Gauleiter Henlein die Hinterbliebenen gefallener Freiheitskämpfer begrüßte. , .... „„
Der Festakt fand in dem am Rande der Stadt ersehen wir als unsere Pflicht. Als der Führer gelegenen Jndustriehaus statt. Heber 5000 Men- durch das befreite Sudetendeutschland zog, da chen füllten den Saal. Gauleiter Reichskommissar । scholl ihm aus tausend und tausend Mündern im- H en lein sprach hier zu der ties ergriffenen | mer nur ein Rus entgegen: Wir danken dir, oh Menge. Der Gauleiter rief noch einmal die Er- Führer. — Wir wollen aber nicht nur mit innerung an die gemeinsame Kampfzeit wach. Er Worten danken, unser Dank soll darin be- gedachte des Kampfes der Hultf chine r, die < stehen, daß wir, jeder einzelne, bereit sind, auf grenzenlosem Terror der Tschechen ausgesetzt ge-' den Platz, auf den uns der Herrgott gestellt bat,
Znaim, 8. Jan. (DNB.) In Znaim fand am' Sonntag die feierliche Hebergabe der befreiten sudetendeutschen Gebiete Südmährens unb; Südböhmens an die Gaue Bayerische O st m a r f sowie Nieder« unb Oberdonau statt.
In die festlich geschmückte Stadt war die Bevölkerung von weither zusammengeströmt., um diesen Tag mitzuerleben. Gegen 11 Hhr trafen! Reichsstatthalter Dr. Seiß-Jnquart, Reichskommissar Henlein, die Gauleiter von Nieder- und Oberdonau, der stellvertretende Gauleiter der
Dank für Opferbereitschast und Treue.
Eine Kundgebung Konrad Henleins an alle deutschen Gaue.
Neichenberg, 8. Januar. (DNB.) Gauleiter Henlein erläßt folgende Kundgebung:
„Es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis und eine kameradschaftliche P flickt, de n Brüdern und Schwestern aus allen deutschen Gauen persönlich und als Spreckel des gesamten Suden- tendeutschtums Dank zu sagen: Dank für die reichen Gaben, die brüderliche Hnterstützung und Hilfe, die sie bedürftigen Sudetendeutschen in den Tagen, da sich das Schicksal unserer Heimat entschied, in den Wochen nach unserer Befreiung und nun wieder zum Jubelfeste gewährt haben. Partei- und Staatsämter, viele deutsche Städte, Industrie und Verbände haben reiche Zuwendungen gegeben. Die Belegschaften der Fabriken, Männer und Maiden des Arbeitsdienstes,' Schulklassen und Jugendgliederungen, voran deutsche Mütter, haben in emsiger Arbeit und liebevoller Mühe verfertigte Geschenke armen sudetendeutschen Familien auf den Weihnachtstisch gelegt Die Freude und die Dankbarkeit über diesen großen Beweis der inneren Verbundenheit und der Hilfsbereitschaft im ganzen deutschen Voll jjt unermeßlich.
standsentwicklung auch des chinesischen Volkes ist. Die Chinesen haben gegenüber den Japanern eine viel stärkere herkömmliche Abneigung, wie man gemeinhin an nimmt; das ändert nichts daran, daß viele Millionen flüchtiger Chinesen seit btyn Zu- ammenbrud) der Mandschu-Dynastie innerhalb der japanischen Machtsphäre Zuflucht suchten und fanden, die in Gegenden Hungers zu sterben drohten, wo England seit hundert und mehr Jahren in ähnlich rühriger Weise moderne Produktivkräfte hatte entwickeln können wie die Japaner in Mandschukuo, wenn es in China jemals mehr gesehen hätte als eine milchende Kuh. Man vergleiche das dichte Verkehrsnetz Mandschutuos oder Koreas mit dem Mangel, wenn nicht völligen Fehlens moderner Verkehrsadern in allen Hinterländern britischer Besitzungen in Asien! Gewiß litt die Provinz Kwantung schon an Bevölkerungsdruck als England sich auf Hongkong festsetzte, aber man hätte ihren Heber» chüssen in benachbarten dünn besiedelten Gebieten von Birma aus leicht Siedlungsräume Verkehrs- politisch aufschließen können, statt den Hunger im Hinterlande von Hongkong als willkommenen Werbeapostel zur Lieferung von Kulis für Plantagen in Malaya zu sehen. Japan erntet heute
Prag, 7. Jan. (Europapreß.) Das tschecho-slo- wakische Außenamt hat der ungarischen Gesandtschaft in Prag auf die Jntenventton des ungarischen Geschäftsträgers in Prag wegen des Zwischenfalles bei Munkacs die Antwort übermittelt. In der Note wird der ungarischen Regierung fortlaufende Berichterstattung über alle Ergebnisse der von der tsche- cho-slowakischen Regierung angeordneten strengen Untersuchung über Ursache und Verlauf des Zwischenfalles zugesagt.
Am Freitagnachmittag suchte der tsckecho-slowakische Militärattache den ungarischen Gene-
oon Mankacs der tschechische Hauptverbindungs- Offizier mit den ungarischen Verbindungs-Offizieren geeinigt hatte, zusammen. Am Samstagabend wurde in Prag über die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungen von den militärischen Stellen folgender amtlicher Bericht ausgegeben:
„Bei dem Zusammenstoß an der Demarkationslinie bei Munkacs, an welchem auf tschechoslowakischer Seite (Anheiten der Staatsoer- teidigungswache und kleine militärische Abteilungen, auf ungarischer Seite militärische Abteilungen und bewaffnete Zivilbevölkerung beteiligt mären, wurde die Demarkationslinie von beiden Seiten überschritten. In den Abendstunden wurde nach dem Eingreifen der tschechv-slowa- kifchen und ungarischen Verbindungsoffiziere das Feuer auf beiden Seiten eingestellt. Die Abteilungen nahmen wieder ihre ursprünglichen Stellungen an der Demarkationslinie ein. Die gemischte tschecho - slowakisch-ungarische Kommission, die am Samstagnachmittag zusammen getreten ist, verhandelt über eine geeignete Grundlage zur Liquidierung des Zwischenfalles.
Ungarn stellt Durchgangsverkehr zwischen Rumänien und der Karpatho-
Ukraine ein.
werden müßten.
,Zapan", so heißt es in dem von Konoe verkündeten, für seinen Nachfolger mit verbindlichem Dokument weiter, „achtet nicht nur die Souveränität Chinas, sondern ist auch darauf vorbereitet, eine positive Berücksichtigung allen Fragen zu geben, die Die Aufhebung der Exterritorialität und die Rückgabe, von Konzessionen und Niederlassungen — was für die volle Unabhängigkeit Chinas unerläßlich ist, betreffen." Eine Erklärung von so entscheidender Bedeutung hätte von Konoe gar nicht abgegeben werden können, wenn sie nicht Unabhängig von jedem Kabi- nettswechsek als unabänderliche Richtlinie für die künftige japanische Außenpolitik gelten sollte. Sie bedeutet, daß Japan für China die Betteierrolle übernimmt, die sich die Kuomintang ursprünglich «anmaßte, ohne sie ausführen zu können. Wang- t s ch i n g w e i kann sich, indem er dieses japanische Anerbieten ernst nimmt darauf berufen, daß Sunyatsen, als er sich im Jahre 1924 in Japan aufhielt, in einer in Yokohama gehaltenen Rede erklärte: „Die Japaner sind in chren militärischen und Flottenorganisationen und -Lüftungen nicht auf Europa angewiesen. Daher ist Japan die einzige vollständig unabhängige Nation Asiens . . . Die unvermeidlichen Notwendigkeiten der Zukunft zwingen uns Völker des Ostens zur Vereinigung. Nur mittels chrer können wir jene Stellung wiedergewinnen, die wir Asiaten einstmals einnahmen..Diese Rede wurde seinerzeit in dem von Wangtschingwei in Hankau herausgegebenen Blatt „People's Tribüne" in einer von Sunyatsen durchgesehenen Fassung veröffentlicht. Hält man sie mit einer Aeußerung.zusammen, die nach der amerikanischen Zeitschrift „Asia" Sunyatsen einmal einem Amerikaner gegenüber tat, wonach Japan die Mandschurei „nötiger habe als China , so kann man wohl annehmen, daß Wangtschingwei eher als Tschiangkeischek im Geiste Sun- yatsens handelt, wenn er auf der von Fürst Konoe verkündeten Grundlage mit Japan Friedensver- handlungen angeknüpft wissen möchte.
An den tatsächlichen Verhältnissen kann im übrigen auch eine noch so nachhaltige Fortsetzung des Widerstandes Tschiangkaischeks wenig ändern. Japan hält rohstoffreiche und verkehrspolitisch günstig gelegene Teile des eigentlichen China in einem Um» fang von mehr als einer Million Quadratkilometer besetzt. Es fetzt die neuen Rohstoffquellen, deren Ausbeutung kapitalkräftige Gesellschaften in die Hand nahmen, für eine von den angelsächsischen Mächten unabhängige Entwicklung Gesamtasiens ein, macht sich dafür die revolutionäre Formel der Kuomintang von der moralischen Ungültigkeit der ^ungleichen Verträge" zu eigen und mäßigt feine Ansprüche gegenüber China, um es für eine gemeinsame Front sowohl gegenüber Rußland wie gegen die westlichen Demokratien zu gewinnen.
auf dem asiatischen Festlande die Früchte feiner wirksamen kolonisatorischen Fähigkeiten.
Ergebenheitserklärung chinesischer Generäle sürTschiangkaischek
L o n d o n, 9. Jan. (Europapreß.) Fünfunddreißig chinesische Generäle sandten am Sonntag ein Er- gebenheitstelegramm an Marschall Tschiangkaischek. In ihrer Erklärung wenden sich die Generäle gegen den kürzlich wegen seiner Vermittlunasbestrebungen im Konflikt mit Japan aus der chinesischen National- partei ausgestoßenen ehemaligen Vizepräsidenten der Kuomintang, Wangtschingwei; gleichzeitig bringen sie ihre Bereitschaft zur Fortsetzung des Krieg es darin zum Ausdruck.
Am vergangenen Wochenende unternahmen chine- sische Streitkräfte den Versuch, Hangtschau, das 175 Kilometer südwestlich von Schanghai liegt, z u - rückzuerobern. Am Sonntag waren heftige Kämpfe um den Besitz der Stadt im Gange. Von japanischer Seite verlautet, daß der chinesische Angriff nach starkem »Einsatz der Luftwaffe abgeschlagen worden sei.
Wir Sudetendeutschen werden diese größten Tage unserer Geschichte, die Tage unserer Heimkehr, i>a wir o überzeugend die Größe und die Kraft unseres durch den Führer geeinten Volkes erlebten, nie. mals vergessen. Wir haben in diesen Tagen gefühlt und erlebt, was wahre Volksgemeinschaft ist. Wir wissen, daß in dieser Welt kein Deutscher mehr allein steht. Wir sind entschlossen, den Dank, den wir dem Führer und dem national« sozialistischen Deutschland schulden, durch unseren restlosen Einsatz am Aufbauwerke der Nation abzuttagen."
Auf Washington, das für alle Tore zur Welt auf der westlichen Erdhälfte die Vorrechte einer Wach- und Schließgesellschaft beansprucht, aber Zeter und Mordio schreck, wenn ihm irgendwo sonst m der Wett nicht uneingeschränkte Rechte „offener Tür und gleicher Gelegenheiten" zugebilligt werden, wirkte die Erklärung Konoes schon wie eine tob- liche Herausforderung. Als Antwort kann der die kühnsten Erwartungen übertreffende Umfang der neuen Forderungen der amerikanischen Marine gelten. Alle wichtigen Amerika gehörenden Inseln im nördlichen Pazifik sollen zu Flottenstützpunkten ausgebaut werden, geeignet zur Stationierung von Flugzeugen, Unterseebooten, Zerstörern und Minenlegern. Im ganzen sollen 30 neue derartige Stützpunkte 'entstehen. Man muß diese Anstrengungen mit den fieberhaften Vorkehrungen der britischen Reichsoerteidigung in Kanada, Australien, Neuseeland und Malaya zusammenhalten, um ihren bedrohlichen Charakter für die Freiheck der Völker
schenfälle in Zukunft unmöglich machen. Am Sams- gebung von dem übrigen Rumänien obgeschnit» ...... ! r 1 i tschecho- ten. Der Vertreter des Präfekten von Ma iaros-
oerfügt, bleibt es für feine Anteilnahme am ozeanischen Großverkehr von der Gnade derjenigen fremden Seemacht abhängig, die im westlichen Pazifik vorherrscht, und das ift vorläufig Japan. Rechnet Tschiangkaischek aber damit, zur See schlleßttch durch die angelsächsischen Mächte vom japanischen Druck befreit zu werden, fo muß er das ursprüngliche Programm der Kuomintang verleugnen, das m erster Linie die Befreiung von jenen „ungleichen Verträgen" fordert, die China durch die westlichen Seemächte aufgezwungen wurden.
Wer will so naiv fein, anzunehmen, die abendländischen großen Seemächte würden die Chinesen um chrer schönen Augen willen vom japanischen „Joch" befreien? Honkong, gegen das die Junger Sunyatsens einst im ersten Rausch ihrer sieghaft vordringenden Revolution einen mehr als einjahrr- gen Boykott durchführten, ist von England zu einem entrangt gen Bollwerk ausgebaut worden, das es einem von japanischem Einfluß befreiten China gewiß nicht als Morgengabe anbieten würde. In Yünnan spielt die französische Gesellschaft, die die Bahnverbindung zwischen $ünnanfu und dem indo- chinesischen Hasen Haiphong schuf, eine ähnliche Rolle, wie zur Zarenzeit die russische Verwaltung der „ostchinesischen Bahn" in der Mandschurei. Daß chinesischer Einfluß in Tibet von britischem, in Sm- fiang von sowjetrussischem, zu geringem Teil auch von britischem verdrängt wurde, nahm die „Weltmeinung", die die japanischen Bataillone in der Mandschurei von Beginn ihres Vormarsches an so mächtig viel Staub aufwirbeln ließ, daß er ihren ganzen Horizont verdunkelte, mit ebenso leichtem Achselzucken hin wie die Aufiaugung der Aeußeren Mongolei durch Sowjetrußland. Man stelle sich aber einen Pünnankrieger vor, der Schanghai, Nanking Und Hankau vergeblich verteidigen half und in seine Heimatprovinz als Krüppel zurückkehrt, um hier Handel und Wandel zuaunsten eines bloßen Durchgangsverkehrs von Kriegsmaterial lahmgelegt zu fthen, dessen Lieferanten er früher von Aposteln der nationalen Freiheitsbewegung immer als „fremde Imperialisten" anprangern horte?
Wenn die Erklärung, durch die Fürst Konoe die Leitgedanken seiner Regierung zur Gestaltung der Beziehungen zwischen Japan und China ver- öftentlichte, sich nun auch als Schwanengesang eines ÄUrütfgetretenen Kabinetts herausstellt, so ändert das nichts an der grundsätzlichen Bedeutung des japanischen Friedensvorschlages. Das wird auch in dem Beschluß, durch den Konoe den Gesamtrücktritt seines Mniisteriums ankündigte, ausdrücklich betont. „Die unerschütterliche grundsätzliche Politik der Regierung im Chinakonflikt", heißt es darin wörllich, „ist bereits feftgelegt und vom Kaiser gebilligt morgen". Gerade damit sei der Streit in ein „neues Stadium" getreten, so daß alle Kräfte für den Auf- bau einer neuen Ordnung und die Aufrechterhaltung eines dauernden Friedens in Ostafien vereinigt
tagnachmittag trat her gemischte tschecho- slowakifch-unga rische Ausschuß, auf welchen sich zur Untersuchung des Zwischenfalles
Großdeutschland. Ich weiß: Ihr werdet euren Stvlz und eure Ehre dareinsetzen, euch im neuen Gau
durch nichts aus der Ruhe hätten bringen lassen. In der Ostmark selbst habe der Jubel über den Anschluß Oesterreichs nicht großer sein können als in lsüdmähren, das heute mit den Stammesbrüdern jenseits der ehemaligen Grenzen zu einem Reichsgau vereinigt werde. Auch mit dem südlichen Böhmen fei)re eine alle deutsch Kulturlandschaft heim in den Stammes« unb Sprachraum, dem es zugehöre. Südböhmen sei in der deutschen Geschichte ein Kulturbegriff. Nicht mit Blut und Schwert hätten die Vorfahren das
übero äitigenber Mehrheit zur Volksbewegung bekannt hätten. Henlein gedachte auch des Kampfes der Süd mährer, die sich
Sudetenland erobert, sondern durch ihren Fleiß und durch chre Arbeit. Südmähren und Südböhmen, die in der Vergangenheit Großes geleistet hätten, würden nun im großen deutschen Kulturbereiche wieder ihre volle Schöpferkraft entfalten können. „Ihr, meine Volksgenossen", so schloß Henlein, „seid täglich dem politischen und völkischen Gegner Äug' in Äug' gegenübergestanden. Einsatz zu jeder Stunde, hartes Opfer und unbedingte Treue zur Idee waren die Grundsätze eures Handelns. Der tägliche Kampf hat euch zusammenge- schweißt. Die politische Frontkameradschaft, die alle Volksdeutschen Kämpfer auf fremdem Staats baden verbindet, soll euch in Zukunft für das größere Ziel zusammenhatten. Ihr habt in eurem Gau kein anderes Recht zu fordern, als bas Vorrecht der größeren Pflicht unb der schwereren Leistung.
-c - • - j.. .. - x ... ,, . . . - .. v, - - Gleichzeitig sollt ihr lebenbige Brücken fein zu Trs vorläufig das beste Unterpfand für die Wohl-<unseren Nachbargauen. Ueber uns allen wölbt sich
rafftab auf, wo er eine längere Unterredung dem Stellvertreter des Chefs der II. Abteilung hatte. Von beiden Seiten wurde die Hoffnuny zum Ausdruck gebracht, es möge gelingen, den Zwischenfall versöhnlich beizulegen und sich auf derartige Maßnahmen zu einigen, die solche Zwi-
zeuge ausgerüstet.
An der Feier nahmen Vertreter von Staat, Par« tei und Wehrmacht unb die Arbeiter der Werft teil, die in der letzten Zeit an der Fertigstellung des Schiffes gearbeitet hatten. Die Besatzung hatte auf dem Achterdeck Paradeaufstellung genommen. Der Erste Kommandant des Schlachtschiffes „Scham« horst", Kapitän zur See Ciliax, hielt eine An« spräche. Darauf erfolgte das Kommando: „Oberdeck stillgestanden!" unb der Befehl: „Heißt Flagge und Wimpel!" Langsam stiegen unter den Klängen des Präsentiermarsches, unterdes die Ehrenwache das Gewehr präsentierte, zum ersten Male auf der „Scharnhorst" Kriegsflagge, Gosch und Komman« bantenwimpel empor. Dann begab sich der Kom« Mandant nochmals von Bord, um zu den auf dem Kai angetretenen Arbeitern für die geleistete Arbeit an dem stolzen Flaggschiff unserer Kriegsmarine zu danken. Kapitän zur See Ciliax führte als Kommandant bes Panzerschiffes „Admiral Scheer" am 31. Mai 1937 nach dem bolschewistischen Heberfall auf das Panzerschiff „Deutschland" die Beschießung von Almeria durch. Don März bis Juni 1938 war Kapitän zur See Ciliax Kommodore und Befehls« Haber der deutschen Seestreitkräfte in den spanischen Gewässern.
Der vierte Kintopfsonntag.
Berlin, 8. Jan. (DNB.) Am vierten Eintopf« sonntag im WHW. 1938/39 hatten ganz besondere Anstrengungen die Berliner Apothekerschaft gemacht. In Verbindung mit der NSA. veranstaltete sie im Charlottenburger Rathaus bas größte Eintopfessen, das Berlin je erlebt hat. 20 Fe 1 bküchen des Wachregiments verabreichten 5000 Portionen Essen. In einer Ansprache feierte ber Reichsapothekenführer den Gemeinschaftsgeist bes deutschen Volkes In dieser Welt ber Zerrissenheit. — Aehnliche Veranstaltungen — wenn auch kleineren Ausmaßes fanden in allen anderen Bezirken Berlins statt, bei denen weit über 10 000 Porttonen ausgegeben wurden.
WHW.-6rgebniffe
zeigen steigende Opferbereitschaff.
Berlin, 7. Jan. <DNB.) Die Ergebnisse dek Dezembersammlungen des WHW. lassen erkennen, daß die Bevölkerung Großdeutschlands sich in steigendem Maße die Worte des Führers bei der WHW.-Eröffnung 1938/39 zu eigen gemocht hat, mit denen er forderte, daß die WHW.-Ergebnisse sich der geschichtlichen Große und Erfolg des Jahres 1938 anzupassen hätten. Der Eintopf' sonntag erbrachte im Altteich 7 050 252,33 RM- in ber beutschen Ostmark 783 237,99 RM., im 6* ' betenland 375 000 RM., insgesamt je Haushaltung 39,48 Pfennige. Gegenüber dem WHW. 1987/38 ergibt sich für das Altteich eine Steigerung von 2380 217,85 RM. (40,84 v. H.). Auch die mir ei'.ck Woche später stattgefundene dritte Rsichs' straßensammlung mit den schönen Höh' abzeichen erbrachte der HI. und dem BDM. siel' gerrde Erfolg. Im Altteich nroren hier: 4 893 159A
Chust, 8. Jan. (Europapreß.) In der Nacht zum
Sonntag haben die ungarischen Behörden den i laamsiagDormuiag murue Eisenbahnverkehr auf dem Abschnitt Halmei— | mcrft in Wilhelmshaven Czerny Ardov (Karpatho-Hkraine) eingestellt. Durch ......... ~ ‘
diese Maßnahme ist ber nordöstliche Teil von Ru-
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