Ausgabe 
8.6.1939
 
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Reichsnährstandsschau in entscheidender Stunde

Lehrhof und Mschinenlehrschau

Neapel, bemerkte man auf der Ehrentribüne an d-er Seite der spanischen Offiziersabordnung eine aus

geben von den Mitgliedern der italienischen Regie rung, des Großen Faschistischen Rates und hoher italienischer und spanischer Offiziere, von der Haupt» tribüne der Parade beiwohnte. Wie am Vortage in

Der rotspanische Sender Union Radio de Madrid hat schon am 13. April 1938 zugegeben, daß rund 1 00 0 0 0 ausländische Söldner auf der Seite der rotspanischen Rebellen gekämpft hätten. DieseFreiwilligen" sind zum Teil auf Kommando aus anderen Ländern gekommen, insbesondere aus dem Volksfront-Frank» reich, das 1936/37 von dem Juden Lson Blum und anderen Marxisten mißregiert wurde. Es waren nicht nur kommandierte Freiwillige darunter, son-

Weltprobleme der Landwirtschast.

Oer 18. Internationale Landwirtschastskongreß in Dresden.

Oie Spießgesellen der Spanien-Bolschewisten.

Englands und Frankreichs Unterstützung der spanischen Roten aktenmäßig erwiesen.

Leistungen unserer tüchtigsten Betriebe gezeigt wer­den und dazu die Beiträge der Wissenschaft, die im letzten Jahrhundert für die Entwicklung der Land» wirtschaft und für die Sicherung der Emährunas- wirtschaft geliefert worden sind, so ist das ein An»

für das deutsche Volk wird heute nirgends mehr ge» zweifelt. Die Landjugend hat heute wieder grö­ßere Wirkungsmöglichkeiten. Es ist das Verdienst des Reichsbauernführers, daß man sich auch um die Weckung artgemäßer Lebensfreude auf dem Lande durch die Pflege ländlicher Leibes­übungen bemüht und dabei das nordische Schön­heitsideal auch im Landvolk wieder lebendig macht. Wenn man von Leipzig die Ueberzeugung mitneb- men kann, daß die Landflucht überwunden wird, jo ist das vor allem auf die moralischen Wirkun­gen zurückzuführen. Hier ist eine Geisteshaltung ge­prägt, die nut der stolzen FeststellungAdel kommt vom Bauern" das Aufkommen von Unterwertig­keitsgefühlen der Landleute unmöglich macht.

und weiter beitragen werde. Reichsobmann Behrens übergab bann das Präsidium des Kongresses an den Präsidenten des Internationalen Verbandes der Landwirtschaft, Marquis de D o gü6, der seine Lebensarbeit der Landwirtschaft widmete und nun bereits seit vielen Jahren an der Spitze des Internationalen Verbandes der Landwirtschaft steht.

Dann nahm der Präsident des Internationalen Verbandes der Landwirtschaft, Marquis de Vo« g ü 6, das Wort, der feine mit Beifall aufgenom­mene Rede mit dem Dank an die Organisatoren des Kongresses schloß. Ec tnüpfle hieran die Fest»

Dresden, 7.Juni (DNB.) Der 18. Inter- nationale Landwirtschastskongreß in Dresden ist am Mittwochvormittag im Dresdner Ausstellungsoalast mit einer eindrucksvollen Feier eröffnet worben.

Der Präsident des Organisationsausschusses, Reichsobmann Behrens, begrüßte die Delegier­ten der großen Zahl von ausläittrischen Regierungen und internationalen Organisationen und sprach ihnen den Dank des deutschen Organisationsaus­schusses aus für die freundschaftliche Zusammen- , arbeit, die zum Gelingen dieses Kongresses beitrug

sporn, den eigenen Betrieb unter Ausnutzung all der gegebenen Möglichkeiten ebenfalls in die Höhe zu bringen. Für das Landvolk liegt die Hauptbe­deutung der Schau in ihrer Wirkung als mora­lische Kraftquelle.

Sehen wir uns den Marktordnungsteil an, so erhält das Landvolk dort die Gewißheit, daß !auch die größte Ernte vollständig untergebracht und verwertet werden kann. Solche Darstellungen gel­ten aber auch für die Verbraucher. Nehmen wir aus den Maßnahmen der Vorratswirtschaft die Vorführung der neuartigen Trocknung zur Herstellung eines hochwertigen Dörrgemüses, das nichts mit demDrahtverhau" der Kriegszeit zu Itun hat, von Trockenkartoffeln, tiefgekühlten Nah-

23 on unserem F. M.-Sonderberichterstatier.

rungsmttteln und dergleichen, so erhält die Ver­braucherschaft die Gewißheit der gesicherten Ernäh­rung. In dem Zusammenhang sei auch auf die Pflanzenschutzabteiluna verwiesen. Welche Bedeutung der Schutz der Bestände und der Vorräte hat, haben wir in dem Hungerwinter 1916/17 als Auswirkung der Phytophtora-Schäden bei Kartof- eln erlebt Der Erzeuger bekommt in Leipzig die Gewißheit, daß fein Arbeitsertrag gesichert ist, wäh­rend der Verbraucher die Beruhigung erhält, daß sich solche Katastrophen nicht wiederholen können.

Die wesentlichste Bedeutung als moralische Kraft­quelle hat die Ausstellung aber im Hinblick auf die Landflucht für die Bevölkerungspolitik. An der lebensgesetzlichen Le'istung des Bauerntums

Sieht man von den weltanschaulicken Sonder­schauen und von den vielen anderen Ausstellungs- teilen ab, so kann man bei der 5. Reichsnährstands­ausstellung, die jetzt in Leipzig durchgeführt wird, agrartechnisch zwei Sonderausstellungen als die Glanzstücke Herausstellen, den Lehrhof und die Maschinenlehrschau. Hier ist in Beispielen und Gegenbeispielen alles zusammengefaßt, was es heute betriebswirtschaftlich und agrartechnifch zu bedenken gibt. Steht die ganze Ausstellung in dem Zeichen der Ueberwindung der Land­flucht, so werden in diesen Sonderschauen die agrartechnischen Möglichkeiten gezeigt. Wer nicht in der Praxis der täglichen Landarbeit steht, der ist erstaunt, welche außerordentlichen Mög­lichkeiten der Arbeitserleichterung, der Arbeits­beschleunigung, der Arbeitskraftersparnis und auch der Materialersparnis es mit verhältnismäßig kleinen Aenderungen gibt. Dabei zeigt es sich, daß es bei sachgemäßer Ueberlegung und bei sorgfältiger Beachtung auch scheinbarer Kleinigkeiten durchaus möglich ist, mit einem geringeren menschlichen Arbeitseinsatz noch höhere Leistungen als bisher zu erzielen. Darauf aber kommt es an. Die weitere Steigerung unserer landwirtschaftlichen Erzeugung ist eine gebieterische Notwendigkeit, bis wir das Ziel der Nahrungsfreiheit auch für ein wachsendes Volk erreicht haben. Anderseits müssen wir mit der Ar­beitskraft auf dem Lande im Zeichen der Landflucht haushalten. Sehen wir von anderen Vorausfetzun- Sen ab, so werden wir eine Ueberminbung der andslucht aber nur ermöglichen, wenn eine Ar­beitserleichterung geschafft wird, die das Leben auf dem Lande wieder lebenswert macht. Man braucht nichts darüber zu sagen, um wieviel schöner, abwechslungsreicher und von Natur aus gesunder die Landarbeit gegenüber der Stadt­arbeit ist. Aber die Jugend von heute, die land- flüchtig wird, hat eine rauhe Wirklichkeit vor sich, bei welcher der Landmann in der täglichen Sorge lebt, ob die Arbeit überhaupt noch zu schassen ist.

Bleiben wir mit solchen Gedanken bei der Agrar» technik, so finden wir den Lehrhof nicht als Ding

Unerfreulich, wie die Zeiten nun einmal für die demokratischen Aggressoren sind, weiß ihre Presse nichts Dümmeres zu tun, als sich über die Le­gion Condor zu entrüsten. Da haben wir es ja! So heult es aus den Spalten der demokratischen und marxistischen Gazetten in Paris und London. Nun geben die Deutschen selbst zu, daß deutsche Soldaten auf nationalspanischer Seite gekämpft und nicht nur das, sondern auch wesentlich zur Brechung des Dolksftontwiderstandes in Spanien bei getragen hätten.

Wenn es schon so ist, wie kommt ausgerechnet die öffentliche Meinung in England und Frank­reich dazu, sich über etwas zu entrüsten, was auf der anderen Seite sehr gründlich vorgemacht worden ist! Hier gibt es kein Drehen und Deuteln, denn, soweit es sich um die Volksfronthilfe für bas rote Spa­nien handelt, für die Unterstützung des Negrin- Ausschusses mit Truppen und Kriegsmatenal, gibt es als Beweis nicht irgendwelche Schätzungen und Vermutungen, sondern sehr handfestes Material. Bei der Ueberrennung der katalanischen Front An­fang 1939 ging der Rückzug der Anarchisten, Frei­maurer, Juden und anderer Dolksfrontleute nicht jchnell genug vor sich, so daß sehr aufschlußreiches Material in die Hände der nationalspanischen Re- gierung fiel. Dies Material ist nunmehr veröffent­licht worden, fo daß die demokratischen und marxi­stischen Londoner und Pariser Gazetten, die sich über die Legion Condor entrüsten, Zeit und Ge- | legenheit haben, sich ebenso über die Ein­mischung Englands im spanischen Bürger» krieg zu entrüsten. Ohne diese Einmischung, das steht heute aktenkundig fest, wäre der rotspamsche Widerstand schon 1936 ober doch Anfang 1937 kläglich in sich zusammengebrochen.

Deutschland entsandte Offiziersmilsion von Spanienkämpfern, sowie die Militär­attaches der befreundeten Länder. . . . - - _

Punkt 10 Uhr nahm die Parade ihren Ansang. ke>t in all ihren Auswirkungen klargemacht Das

Di- Kapelle der Karabinieri eröffnete, wie in aber die Boroussetzung dasur, um Mit der Land-

Madrid, den Vorbeimarsch, gefolgt von einer Ab» siucht fertig werden zu können.

teilung' von Offizieren. Dann marschierten drei Die Sprache der Reichsnährstandsschau richtet sich

c;ferne Blöcke auf, die drei Bataillone spanischer I zunächst an Bauern und Landwirte selbst. Ihnen Stßionäre, zuerst die blauen, bann die schwarzen werden die Möglichkeiten einer Arbeitserleich- unb Mm Schluß bic grünen Pfeile, mit stürmischen teruNg gezeigt, die sich nicht nur auf den notwen- Rufen auf Franco und Spanien begrüßt, von Blu» bigen stärkeren Maschineneinsatz bezieht. Zugleich men und Beifall überschüttet. Drei neue geschlossene «werden dabei auch die Grenzen der Technisierung Blocks zeichneten sich weiter ab: die italienischen klargemacht. Man braucht nur an die Viehpflege Legionäre. Unbeschreiblicher Jubel begleitete sie hu denken, um zu wissen, daß die Maschine nicht

Unter neuen Beifallskundgebungen der Menge I fede menschliche Arbeit ersetzen kann. Auch die Melk» verlieh der Duce nach Schluß der Parade diel maschine etwa gilt ja nicht der Brotlosmachung der Ehrentribüne, um sich zum Palazzo Venezia zu be» Melker, sondern ihrer Arbeitserleichterung und Lei- geben. Hier schritt Mussolini zunächst mit dem f stungssteigerung. Wenn gleichzeitig die vorbildlichen spanischen Innenminister Sun er unter dem Ge­knatter der Maschinengewehre langsam die breite Treppe zum Nationaldenkmal empor, um vor dem Grabmal des unbekannten Soldaten im stillen Ge­

dern auch Emigranten und Arbeitslose aus allen Ländern, dazu Marxisten roter und rötester Far» Bung, verjchrobene Demokraten, endlich Techniker und andere Spezialisten, die sich zunächst für das Hinterland anwerben ließen, um bann erleben zu müssen, an biß rotspanische Front geschickt zu wer­ben. Der weitaus größte Teil biefer Armee von Freiwilligen, barunter viele alte Solbaten, kam über bic französische ßa n b e s g r c n3 e, würbe aus französischen Häsen auf Schiffen unter ber Flagge ber b e m 0 k r a t l s ch e n Aggressoren nach Barcelona unb Valencia verfrachtet. Wie flott dies Geschäft vor sich ging, geht daraus hervor, baß ein einziger Agent in ber Zeit vom 10. April bis 7. Juni 1938 über die fran­zösisch-katalanische Grenze nicht weniger als 1922 Mann bringen konnte. Es liegen amtliche rot­spanische Zahlen barüber vor, wie bas Kriegsmaterial, wie seine Herkunft beschaffen war, bas von Beginn bes Krieges bis zum 1. August 1938 zu Lanbe unb zu Wasser, aber auch auf bem Luft­wege in Rotspanien anlangte. Frankreich unb Englanb stehen babei mit ansehnlichen Mengen an der Spitze, ausgerechnet bie bemokratischen Länber, bie gleichzeitig einen Nichtein- mischungsausschuß aufgezogen haben zu dem Zweck, die Volksfronteinmischung in Rotspanien gründlich zu tarnen. Wäh- renb Tag und Nacht ununterbrochen auf ber Eisen­bahn, auf der Lanbstraße, auf bem Wasserwege Transporte mit Kriegsmaterial unb Truppen nach Rotspanien gingen, würbe in Lonbon unter eng­lischem Vorsitz unb französischer Wichtigtuerei ein Ausschuß errichtet, in bem gerebet unb immer wie­der geredet wurde. In welchem Licht nimmt sich heute die mehr als doppelzüngige Neu­tralitätspolitik Englands aus, das General Franco die Anerkennung verweigerte, das mit dieser Verweigerung verhindern wollte, daß General Franco über die rotspanischen Küsten bie Blockabe verhängen konnte. Warum bas geschah, warum diese boppelzüngige Neutralitätspolitik, bas steht heute aktenkundig feft. lieber Marseille wurden z. B. vom 1. März bis 30. April 1937 nicht weniger als 30 Transportschiffe mit Kriegsmaterial nach rotfpanifchen Häfen ab- gefertigt. Diese Transportschiffe segelten vielfach unter englischer Flagge, wie es ja auch

Das Echo in Higa.

Riga, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die lettische Donnerstaa-Vormittagspresse steht ganz im Zeichen bes deutsch-lettischen Nichtangriffspaktes unb des Empfangs des letttfchen und des estnischen Außen­ministers durch den Führer. So widmet bas halb­amtliche lettische BlattRist" die erste Seite bem Inhalt des Vertrages und ferner feierlichen Unter­zeichnung und berichtet außerdem ausführlich von dem Empfang des lettischen Außenministers M u n » ters und bes estnischen Außenministers Selter durch den Führer. Durch die große Auswahl der deutschen, italienischen englischen unb französischen Presse stimmen weist die maßgebende lettische Zei­tung daraus hin, daß nicht nur in Berlin und Rom, sondern gerade auch in London unb Paris bie Unterzeichnung des deutsch-lettischen und des deutsch- estnischen Nichtangriffspaktes größtes Aufsehen her­vorgerufen hat.

Der Führer im Volkswagenwerk

S t a d t d e s K d F. - W a g c n s, 7. Juni. (DNB.) Am Mittwoch stattete der F ü h r e r unerwartet dem in Bau begriffenen Volkswagcnwerk Fal­lersleben einen Besuch ab, um sich vom Fort­schritt der Arbeiten am Werk zu überzeugen. Nach einjähriger Arbeit ist hier bereits ein Riesen­werk unter Dach.

Auch die Stadt des KdF.-Wage ns, die der Unterbringung und Ansiedlung der Werksange­hörigen dienen soll, hat bereits große Fortschritte zu verzeichnen. Die Führung durch die Anlagen hatte der Reichsoraamsationsleiter Dr. Ley, be­gleitet von dem Konstrukteur des KdF.-Wagens, Professor Porsche, und Direktor Merlin über­nommen.

Der überraschende Besuch des Führers löste bei der Arbeiterschaft große Freude und Begeisterung aus.

Wirtschaftsabkommen mit Belgrad.

aktenkundig ist, daß sich Gesellschaften aufgetan hatten, die sich bei Lloyds als englisch eintragen ließen, obschon Schiffseigner unb Schiffe von ganz anberer Nationalität waren. So würben vom 30. April bis 20. Mai 1938 mit Kurs auf rot- spanische Häfen etwa 8 0 Schiffe gezahlt, barunter 40 unter englischer Flagge. Was wurden auf diesen Schiffen befördert? Auch das ist mehrfach festgestellt worben: MG.'s Maxim, Pattoncn, Geschütze von Schneibcr-Crcuzot, Fahr­gestelle unb Lafetten ebenfalls von Schneibcr, Mör­ser, Bomben, Karabiner, Zeitzünber mit Verstärker usw. usw.

Als die nationalspani scheu Truppen Anfang 1939 bie Pyrenäengrenze schließen konnten, hörte die Zu­fuhr von Kriegsmaterial unb Lebensrnitteln über bic Landgrenze auf. Was wichtig ist, auch Lebens­rnittel und erhebliche Geldbeträge sind von den V 0 l k s f r 0 n 11 c r n gesammelt worben, um so den rotspanischen Widerstand zweieinhalb Jahre lang tragen zu helfen, ober überhaupt mög­lich zu machen. Aus rotspanifchen Quellen wurde ermittelt, baß in der Zett vom 25. März bis 26. April 1938 umfangreiche Kolonnen mit großen Mengen von Lebensmitteln aller Art über die rot- fpanifche Grenze gingen. Es wurden Kolonnen von 30 Lastkraftwagen und darüber beobachtet, in einzelnen Fällen foaar konnte er­mittelt werden, daß von Paris selbst Kolonnen in einer Stärke von über 70 Lastkraftwagen nach der Pyrenäengrenze unterwegs waren. Diese Last­kraftwagen brachten Lebensmittel und Kleidunas- ftücke, sowie all das, was Rotspanien fehlte. Denn eine eigene Produktion war in Rotspanien nicht mehr vorhanden, weil hierzu Rohmaterial und Werkstätten fehlten.

Das ist die Einmischunader Demokra­tien, für die indessen der rotspanische Generalissi­mus M i a j a zum Schluß mit Undank gelohnt hat, denn er hat in O8^.-Zettunaen eine militärische Betrachtung veröffentlicht, in der er zu dem Er­gebnis gekommen ist, daß nur der Kampf Mann gegen Mann den Krieg entscheiden könne. Aber wo wäre Miaja trotz diesesHeroismus" geblieben, hätten nicht Frankreick und England dafür gesorgt, Truppen und Kriegsmaterial nachRotspanicn zu schaffen. ss.

für sich, sondern bewußt als ein Glied der Gemsin- jchaft, als ein Beispiel bes Bauernborfs in ber Er­zeugungsschlacht. Da ist alles zu finben, was in der Dorfgemeinschaft unb im einzelnen Betrieb an­ders werben kann. Das beginnt mit der un­praktischen Dorfenge unb ben überflüssigen Wegen in der Wirtschaft unb geht bis zur träfteraubenben Flurzersplitterung unb zu bem praktischen Haus­wirtschaftsgerät. Dazwischen wirb alles gezeigt, was heute noch Millionen von Bauernbetrieben an kräftezehrenber Rückständigkeit anhaftet, und was auf der anderen Seite in einem neuzeitlichen Bauernhof auch heute die Arbeit zur Freude machte

Es ist selbstverständlich, baß eine solche Umgestal­tung der Höfe oder gar ganzer Dörfer nicht von heute auf morgen vor sich gehen kann. Schließlich kann auch bie Jnbustrie nicht so unbe­schränkt liefern, wie es der Bauer gern möchte. Was aber mit dem zweckmäßigen Maschi­neneinsatz an Arbeitserleichterung und Lei­stungssteigerung zu erzielen ist, welche Ersparnisse durch pflegliche Behandlung der Maschinen und Geräte möglich sind, weist die Maschinenlehrschan an zahlreichen Beispielen nach. Sie ist besonders auf den bäuerlichen Jnteressenkreis eingestellt. Oben­an steht der K 1 e i n s ch 1 e p p e r, ber mit den neuen Geräten zum Koppeln ober Staffeln auch in der Gemeinschaftsarbeit wesentliche Zeitersparnis bringt. Melkmaschinen verringern zwar nicht bie Zahl der erforderlichen Arbeitskräfte, erleichtern aber bie Arbeit. Die in ben letzten Jahren entwickel­ten Vielfachgeräte für Gespann und Schlepper bringen Arbeitserleichterung, Kosten­ersparnis unb Zeitgewinn gleichzeitig. So wirb ein Gebiet nach bem anbern anschaulich bargestellt: der zweckmäßige Einsatz ber Kartoffelerntemaschinen, Geräte für ben Zwischenfruchtbau, Mähmaschinen, Mähbinber unb Mähbrescher, Flachsraufmaschinen, Zuckerrübenerntemaschinen, richtige Gespannpflüge unb zweckmäßige Hanbarbettsgeräte. Der luftbereifte Ackerwagen, der Geräteschuppen unb eine Lehr- schmiede vervollständigen diese Schau.

denken zu verharren. Auf bem weiten Platz, wo inzwischen die 6000 italienischen und spanischen Le­gionäre Aufstellung genommen hatten, verharrten bie Spanienkämpfer in ehrfurchtsvollem Schweigen und erwiesen dem Symbol der Millionen gefallener Helden des großen Krieges ihre Ehrenbezeugung. Den Abschluß dieser eindrucksvollen Kundgebung bildeten die spanischen und italienischen National» Hymnen, worauf Mussolini in den Palazzo Venezia zurückkehrte.

Der König und Kaiser hat nach seiner Rückkehr aus Neapel an den C audillo ein über­aus herzliches Telegramm gerichtet, in dem er mit bem Ausbruck lebhafter Genugtuung der unbesieg­baren spanischen Truppen und der italienischen Le­gionäre, sowie der glanzvollen Parade gedenkt.

Berlin, 7. Juni. (DNB.) Die Wirtschaftsoer- handlungcn des d e u t s ch - j u o 0 s 1 a w i s ch c n > Regierungsausschusses, Erie während ber letzten Wochen in Köln stattfanden, sind heute mit der Unterzeichnung verschiedener Abkommen und Protokolle abgeschlossen worden. Die Besprechungen wurden in freundschaftlichem Geiste geführt unb brachten ein für beide Teile befriebigenbes Ergebnis.

Die Vereinbarungen regeln die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen bem Protektorat Böhmen unb Mahren und Jugoslawien bis zu bem Zeitpunkt, in dem bas Protektorat in das deutsche Zollgebiet ein- bezogen wird. Einstweilen wird sich der Warenaus- tausly zwischen dem Protektorat und Jugoslawien in den bisherigen Formen vollziehen. Außer der Behandlung von Fragen, die sich aus der CErridjtung

des Protektorats ergaben, wurden neue Möglich». c

ketten zur weiteren Intensivierung des deutsch-jugo» Öffnung der 5. R eich sn ah rs*

slawischen Wirtschaftsverkehrs geprüft. Hierbei stand au s st e 1 l^un g 1 n L elpz 1 g Hat Reichsbauern- die Frage der Stabilisierung des Kurses der Reichs- fuhrer R. Walther Darrs vor allem auf drelerlel mark-Clearing-Schecks im Bordergrund der Erörte verwiesen: Zunächst hat er bie Leistungen des deut- rungen. Es ist gelingen, eine Regelung zu finden, fchen Landvolkes hervorgehoben und daran «m- die vom Standpunkt der deutschen sowie der jugo» Inert, welche Katastrophe hatte eintreten müssen, slawischen Einfuhren die bestmögliche Lösung dar- wenn die Landwirtschaft nicht so erfolgreich mit den stellt. Die näheren Einzelheiten hierüber werden in neuen, weit von kapitalistischen Grundsätzen ent- ben nächsten Tagen bekanntgegeben werben. jernten Methoden die Erzen 9 y Sn/

Neben der Behandlung verschiedener Einzelfragen rung begonnen hatte. Dann hat er,auf Öen Xat» mürbe vereinbart, daß der bereits seit längerer Zeit b^"b und die Gefahren der ^mdflucht verWleftn, in Aussicht genommene Abschluß einer Verein» um schließlich in großen Zügen die Moalichkelten barung über Doppelbesteuerung und über die Ge» der Heber w i n 6 e r La n d f l cht aufzu- Währung von Rechtshilfe in Steuerveranlagungs» zeigen, die weitere Lelstungsstelgerung zu umrelßen und Steuerbaitrrtbungssachen belchleunigt werden unS^°I°m

R0M eMpsäNgt " Daraus ^allein^ergibt sich bereits, in welcher ent.

Vt- scheidenden Stunde der Agrarpolitik und der Ernah-

016 öDÜniCHIuinPTCu rungswirtschaft, aber auch der Bevölkerungspolitlk die Reichsnährstandsschau durchgeführt wird. Gewiß Großer Jubel um deu Duee. sind die Entscheidungen über Preisfragen nicht aus-

~ _ 7 - . schlaggebend für den Bestand und die Zukunftsent-

iJR ° m - 7- $un ' Ä ° Wicklung des Landwirts. Angesichts der mancherorts

H fl3r Ufmn rt i?1!?nfl N r,^ vorhandenen Unterbewertung der Landarbeit dürfen »t a 11 e n i f ch e n u n b b er f p a n scheu Le aber jjod) nicht mißachtet werben, weil schließlich all°n''Hbu,eru^Meu Fakuen und skrtaLen die ^r°iM»"°wiMm «°Ien°'M ks L Wää «rch'-usdemLL'r. spanischen B?a s send rüder die von Neapel nach Nom |. vc, i.ni .. r. r n oror QirDianofiini) in cua, s - «tee ES e römische Bevölkerung des Pördeimarsches harrte. Land nun schon seit S-raum-^^Z->t unser b-,°nd°r-n begrüßte die Meng- stürmisch den Duce und den Sorgen, weil es mcht die Lahn« «uneben kann Abgesandten Senegal Francos, Innenminister Ser- -- g"n zahlen wurde Man ubertrerbt mcht rana Tuner, der an der Seite Mussolini- um. wenn man sestst llt daß Bauern und Landwirte

......- 1 - vielfach m ber ständigen Angst leben, me Arbeit

nicht zu schaffen. So ist es klar, baß man jede Hilfe begrüßt, um dafür um so freudiger im weite­ren Einsatz die Pflichterfüllung zu leisten, die er­forderlich ist, um von der Ernahrungsseite die un­erläßlichen Grundlagen für die Politik des Führers zu liefern. Bei dieser Sachlage ist es klar, daß in der Reichsnährstandsausstellung die Landflucht im Mittelpunkt steht. Sie wird mit packender Deutlich-