0:0.
Burg — 1900
Die
Laraccciolas Vorstoß.
'n der 7. Runde greift Caracciola den vor ihm
aber weniger befriedigend war.
Schlußstand der Tabelle ist:
Der
setzt allgemeines Tanken ein.
«iDchselt. Dank dieser Leistung bleiben die Deut-
riafo |thi, Wr
d)<u sicher in Führung.
Handball-Großkämpse in Gießen
1
1
r söner SC. qualifiziert, der den zweiten
Kämpfe um Pokal und Ausstieg
Pokalkämpfe in Hessen.
Wunde startete 1860 Hanau erfolgreich gegen
Lagner k i den 2hife
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mfall.
Sonniaf ndstrche! : Derkehri!
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oem man an die erfahrungsmäßige Ueberlegen- hei der ausländischen Industrie im Kleinwagenbau
Ehringshausen — Wehlar 0:2.
Burg — 1900 0:0.
Tanken — schnell wie nie.
Snch der 15. Runde, der Hälfte des 390 Kilometer
einstimmig; usgesprojt WM
Happel belagern. Sehr gefährliche Angriffe hat die Hintermannschaft abzuwehren, und manch sicher scheinendes Tor wurde im letzten Moment vereitelt. Dann fiel die endgültige Entscheidung. Ein gefährlicher Angriff der Platzmannschaft landet im Tor der Teutonen.
Die restlichen Minuten sahen wiederum nochmals die Teutonen in Front, Fett ging in den Sturm vor, aber an dem Resultat war nichts mehr zu ändern.
Aufstiegspiele zur Aezirköklaffe.
Dillenburg — Lollar 1:2;
Burgsolms — Großen-Linöen 2:0.
Lollar zeigte sich bei dem Spiel gegen Dillenburg von der besten Seite. Ueberraschend gelang es den Lollarern, die Leute von der Dill auf eigenem Platz zu schlagen.
Auch die Großen-Lindener kehrten mit einem guten Resultat heim. Burgsolms führt nach wie vor die Spitze. Wenn auch Großen-Linden in Burgsolms verlor, so ist doch zu beachten, daß die Burg- solmser ganz besonders auf eigenem Platze nicht zu schlagen sind.
Ausklang derVerbandsspiele^t93S/39
Der gestrige Sonntag brachte mit den beiden restlichen Spielen den Ausklang der Spielrunde 1938/39.
i der Sertir der
OJlXfpOTt
Deutscher Sieg in Tripolis.
Großer Erfolg im „kleinen" Mercedes Benz.
Lleberraschungen im Kamps um die Deutsche Fußballmeisterschaft
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uf der heir mholzhausk« igern zusm e auch eint n gerissen. J 1 »blieb beM lnterschene <
___Blau-Weißen konnten aus diesmal nicht in Burg zu dem erhofften Erfolg kommen. Die Tatsache, daß die Vereinigten (Reichsbahnsportverein Burg- Herborn) mit Ehringshausen den Abstieg antreten müssen, war Anlaß, noch einmal eine Leistung zu zeigen, die beweisen sollte, daß weniger das Können für diesen Umstand entscheidend war, sondern gewisse durch höhere Aufgaben heroorgerufene Schwierigkeiten hierfür ausschlaggeben waren. Die Blau- Weißen hatten hierfür einen Gegner vor sich, der neben ungeheurem Eifer eine Einsatzbereitschaft ein den Tag legte, die den Gästen keine Möglichkeit zur Spielentfaltung ließ. So sah man dann während des ganzen Spielverlaufs keine einzige Phase, die einen zwingenden Torerfolg zur Folge hätte haben müssen. Es war alles auf Zufall abgestellt, und da die beiden Hintermannschaften die besten Mannschaftsteile waren, traten keine Zufälligkeiten ein, so daß ein Resultat zustandekam, das den Platzbesitzern eine gewisse Genugtuung bereitete, den Blau-Weißen
oller Stolz wird die deutsche Motorsportge- Iine ide die Botschaft aus Tripolis vernehmen: die neisn 1,5-Liter-Mercedes-Benz, die vor einem Mmat erst das Untertürkheimer Werk zu den trftn Probefahrten verlassen haben, sind auf der schrllsten Rennstrecke der Welt in ihrem ersten itntfoapen Kampf mit der Uebermacht der roten ifiienijd)en Alfa Romeo und Maserati siegreich ge- MiiDcn! Ein Erfolg, der fast unwahrscheinlich klingt,
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Ausfälle...
Inzwischen lichtete sich das Feld immer mehr, und auch im weiteren Verlauf rissen die Ausfälle nicht ab. Der Maserati-Spitzenfahrer Graf Trossi erschien nicht mehr, ebenso Farina und Pintacuda, deren Alfa Romeo an der Brennstoffzufuhr kleine Beschädigungen aufwiesen. Severis Alfa fing Feuer, das aber schnell gelöscht wurde. Biondetti, Ghersi (Maserati) und Aldrighetti (Alfa Romeo) steigen gleichfalls aus. Leider mußte auch der tapfere Schwarzwälder Pietsch die Waffen strecken. Ein Maschinenschaden setzte seinem verbissenen Kampfe ein Ende.
Verhallen gefahren — sicher gewonnen.
Der Dorsprung der beiden Silberpfeile, die ruhig und gleichmäßig ihre Runden ziehen, nimmt zu. Die beiden Deutschen bremsen das Tempo etwas ab, um den Sieg nicht unnötig zu gefährden. Der Durchschnitt sinkt langsam aber stetig auf 206, 202 und schließlich 197 km. Dennoch gestalten Lang und Caracciola das Rennen zu einem überlegenen Sieg. Der kleine Mercedes bewährt sich so, wie es selbst die kühnsten Optimisten nicht zu hoffen gewagt hatten. Er steht mustergültig durch und beweist, daß er mit seinem großen Bruder Formelwagen durchaus in eine Linie zu stellen ist.
Riesiger Beifall umbraust die siegreichen Deutschen, die von Marschall Balbo lebhaft beglückwünscht werden. Lang kann aus den Händen des Gouverneurs von Libyen den herrlichen Ehrenpreis entgegennehmen. ,
Hühnlein beglückwünscht Mercedes-Benz.
Tripolis, 7. Mai. (DNB.) Reichsleiter Korpsführer Hühnlein fcmdte anläßlich des groß- artigen Steges der deutschen Farben im Großen Preis von Tripolis an den Betriebsführer der Daimler-Benz-Werke Stuttgart - Untertürkheim folgendes Telegramm:
„Der Doppelsieg im Großen Preis von Tripolis ist der stolze Lohn der frischen Initiative Ihres Hauses und ein neues Ruhmesblatt feiner alten Tradition. In unwahrscheinlich kurzer Zeit schufen Sie den 1,5-Liter-Rennwagen, der seine erste Feuerprobe nun so glänzend bestanden hat, und gaben mit ihm dem deutschen Kraftfahrsport eine Waffe in die Hand, die sich den sieggewohnten alten ebenbürtig an die Seite stellt. Ihnen und Ihren siegreichen Fahrern meine aufrichtige Anerkennung und meinen Dank. Korpsführer Hühnlein.
ist der Sieg von Münzenberg sichergestellt. Die Tor- abstände werden von Angriff zu Angriff größer undMünzenberg kann auf 14:6 herankommen. Roch zweimal ist Gießen erfolgreich und kann somit das Ergebnis noch etwas herabdrücken.
MTB. - 1900 17:11 (14:5).
Anschließend an das Spiel um die Bannmeisterschaft traten die beiden Lokalrivalen 1900 und Mio. zum letzten Punktespiel an. Das Tressen brachte ein torreiches Ergebnis und zwei grundverschiedene Halbzeiten. Während Mtv. die erste Halbzeit in jeder Beziehung beherrschte, kam 1900 in der zweiten Spielhälfte besser zum Zug und konnte das Ergebnis wesentlich günstiger gestalten. Beiden Mannschaften stellten sich dem Schiedsrichter Jung in folgender Aufstellung:
Mtv.: Breyl, Brenner, Grieb, Bingel, Hahn, Heil, Weigand, Strack, Möckel, Mehler und Pfeifer.
1900: Sieler, Birkenstock, Jsheim, Sendelbach, Husmann, Schmidt, Rohde, Herbert, Hoffmann, Korell, Schüler.
Durch Strack und Möckel gehen die Mtver in Führung. Abwechselnde Erfolge, besonders hervorgerufen durch Freiwürfe, bringen den Gleichstand von 3:3. Da kommt die Angriffsreihe der Mtver gut in Fahrt und kann in regelmäßigen Abständen den Torreigen eröffnen. Immer wieder kommen die Stürmer gut durch und ein ausgezeichnetes Stellungsspiel, genaue Ballabgabe, verbunden mit sicherer Fangtechnik überwinden den 1900er Torwart. Sogar die Verteidigung der Männerturner rückt mit auf und ist an den Torwürfen beteiligt. 14:5 heißt es beim Halbzeitpfiff. Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit bringt ein grundverschiedenes Bild. Die Blauweißen, nun mit dem Winde spielend, kommen auf 14:10 heran; die wenigen Torgelegenheiten der Mtver werden nicht ausgenutzt oder teilweise verschossen. Erst als Weigand schön freigespielt für die Gäste erfolgreich sein kann, da kommen die Männerturner noch einmal auf und können bei Schlußpfiff mit 17:11 als Sieger den Platz verlassen. An den Torerfolgen waren beteiligt: Strack 5, Mehler 5, Möckel 2, Brenner 2, Pfeifer und. Weigand. Für 1900 schoß besonders Hufmann.
MSB. „Barbara" Gießen -
Tv. Kirchgöns 3:16 (1:6).
Nachdem die Artilleristen ihre beiden ersten Auf. ftiegspiele gegen Hanau und Hörnsheim jeweils klar verloren hatten, war für das Spiel gegen den Tabellenführer auch nicht viel zu erwarten. Denn schließlich hatte Kirch-Göns seinerseits die Spiel« gegen die genannten beiden Mannschaften hoch ge- wonnen. Trotzdem hegte man im Bereich der Blei» dornkaserne die stille Hoffnung, daß es dem MSV. gelingen würde, mit einer ganz großen Leistung eine Ueberraschunq zu bringen. Leider wurde aber diese Hoffnung nicht erfüllt, klarer als erwartet mußten sich die Einheimischen geschlagen bekennen. Es wirkte sich für die Gießener sehr nachteilig aus. daß am Vortage des Spiels der große Gelänoelauf der Wehrmacht stattfand. Die Strapazen dieses 5000-Meter-Laufes machten sich bei den Schwarz- Weißen immer mehr bemerkbar. Es steht außerdem fest, daß die Soldaten derzeit eine Formkrise rntt- machen, die sie überwinden müssen. Läuft die Elf erst einmal wieder zu der Form auf, di« sie in den entscheidenden Spielen der Staffel IV in der Bezirksklasse zeigte, dann kann sie gegen ihr« Gegner I in den Aufsttegspielen eher bestehen.
VfB.-Reichsbahn III — Nieder-Ohmen I 3:3 (2:3).
Als äußerst starker Gegner entpuppten sich die Gäste, die auch dem Spielverlauf entsprechend zumindest ein Unentschieden verdienten. Bei den Grün-Weißen klappte es nicht wie sonst, man vermißte vielfach den krönenden Torschuß.
1860 Hanau - „Teutonia" Watzenborn-Steinberg 4:2 (3:1).
Zum zweiten.Aufstiegspiel weilten die Teutonen bei dem Sportverein 1860 in Hanau.
Watzenborn-Steinberg mußte noch immer auf den verletzten Verteidiger Jung verzichten, und da auch noch der Ersatzoerteidiger K. Schmandt wegen Krankheit ersetzt werden mußte, stellte man den linken Läufer Naumann als rechten 23erteibiger. Die Mannschaft stand sonach: Happel; Naumann, Fett; Heinzemann, Hedrich, Fritsche; Schäfer, Däubiin, Schmidt, O. Haas, Buß. In der Mannschaft fehlten onach noch der gesperrte Läufer Heinrich Schmandt und der ebenfalls noch verletzte R. Lang.
Hanau hat Platzwahl und spielt zuerst mit der Sonne. Die Teutonen kommen trotzdem sofort gut ins Spiel, und bereits in der zweiten Minute trifft Heinzemann mit einem wuchtigen Schuß nur die Querlatte. Di« Teutonen liegen weiter im Angriff. In der achten Minute nimmt Schmidt eine Vorlage wunderbar auf, umgeht den gegnerischen Verteidiger, und fast von der Strafraumgrenze schießt er flach zum ersten Treffer ein. Weiter ist Watzenborn- Steinberg die schnellere Mannschaft. Däubiin wird an der Strafraumgrenze hart gestoppt, den fälligen Strafstoß tritt Fett. Sein harter Schuß wird aber von einem Hanauer Verteidiger abgelenkt zur Ecke. Dann kommt Hanau merklich auf, die Verteidigung wird immer ballsicherer, und wett aus beiden Mannschaften heraus ragt Hanaus linker Verteidiger Muth. In der 18. Minute gleicht Hanau durch feinen Halbrechten durch unhaltbaren Schuß aus kurzer Entfernung aus. Die anderen drei Treffer an sich fielen, obwohl Hanau den größten Teil des Spieles leicht überlegen war, unglücklich für die Gäste. In der 23. Minute gehen die Platzherren in Führung. Dies gibt der Platzmannschaft noch mehr Antrieb und wirkt sich selbstverständlich deprimierend auf die Teutonen aus. Einige Eckbälle auf beiden Seiten und gar manche bange Minute hat noch Happel bis zum Halbzeitpfiff zu Überstehen. In der 40. Minute heißt es 3:1.
Rach Halbzeit wollen die Platzbesitzer den Vorsprung vergrößern. Mit ungeheurer Schnelligkeit beginnen su» und erzielen auch kurz hintereinander drei Eckbälle. Ferner wehrt Naumann; auf der Torlinie stehend, einen sicheren Torschuß ab. Dann aber kommen die Teutonen ins Spiel. Sie beherrschen das Feld, und als Schmidt den Ball, nachdem er von beiden gegnerischen Verteidigern angegriffen wird, geschickt an Däubiin weiter gibt, bleibt dem Torhüter der Platzmannschaft nichts anders übrig, als den placiert geschossenen Ball aus dem Netz zu holen. Die Teutonen find weiterhin im Angriff, und das 3. Tor, also der Ausgleich, liegt in der Lust. Doch diese Drangperiode geht ohne weitere Treffer gut für die Platzmannschaft vorüber. Dann sind es die Schwarz-Weißen wieder, die das Tor von
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Gattg gegen den bayrischen Meister 1. F C. 0 5 Sch weinf ur t in Chemnitz vor 40 000 Zu- chauern mit 1:0 siegreich gestalten konnte. Mit dem strichen Ergebnis hatten die Mainfranken das Vor- piei gewonnen, aber bei Punktgleichheit weifen sie jetzt das schlechtere Torverhältnis (9:3 gegen 9:4) auf. Die beiden Gegentore im Rückspiel gegen Warnsdorf haben den Schweinfurtern den Grup- penjiea gekostet!
In der Gruppe 3 haben die Stuttgarter Kickers weiterhin die ersten Aussichten auf den Gruppensieg, denn sie verzeichnen setzt 7:3 Punkte gegen je 5:5 von Admira und DfR. Die Kickers erreichten zwar im Rückspiel gegen Admira Wien vor 70 000 Zuschauern nur ein 1:1, aber sie haben damit ihren Vorsprung gehalten, da es auch im Treffen zwischen VfR. Mannheim und Dessau 05 ein Unentschieden gab. Die Entscheidung fällt nun in den Spielen Dessau — Kickers und Admira — DfR. In der Gruppe 1, wo der Hamburger SD. dicht vor dem Sieg steht, wurde an diesem Sonntag nicht gespielt.
E>A.-Brigadel47 — GA.-Brigade 46 8:4 (3:2).
Auf dem Sportplätze der Spvg. 1900 standen sich beide Mannschaften am Sonntagoorrntttag zum Ausscheidungsspiel gegenüber, das der SA.-Brigade 147 Sieg und Teilnahme an den weiteren Spielen brachte. Wenn schon das Ergebnis recht eindeutig ausgefallen ist, so waren sich dennoch beide Mannschaften vollkommen gleichwertig. Der Sieg der Brigade 147 wurde erst in den letzten Spielminuten sichergeftellt, denn eine Schwächeperiode, vor allem aber unzulängliches Deckungsspiel der Gäste, brachte der Platzmannschaft drei sichere Tore.
Gießen hat Anwurf und kann nach etwa 10 Minuten durch den Halbrechten in Führung gehen; aber sofort gleicht die Brigade 46 aus und liegt wieder in Front. Ein wunderbarer, Schuß des Mittelstürmers geht aus sicherer Lage an den Pfosten; beide Tore werden abwechselnd stark bedrängt und nur all zu reichliches Schußpech beiderseits verhindert zunächst weitere Erfolge. Ein Freiwurf bringt Gießen die Führung und wenig später steht der Kampf 3:1; mit dem Halbzeitpfiff verkürzen die Gäste auf 3:2. Gleiches Tempo und voller Einsatz der Spieler brachte auch die zweite Spielhälfte. Ja, es gelingt der Brigade 46 auszugleichen und nun beginnt ein mitreißender Kampf um die Führung. Da kommt Gießen zum Schuß, aber der. Spieler steht abseits! Ein weiterer Angriff Gießens schließt mit einem gutgelungenen Freiwurf ab. Alle Anstrengungen der Gäste bleiben zunächst erfolglos, denn den Würfen, die aus oft weiter Entfernung aufs Tor gelangen, fehlt der nötige Druck; abermals kann Gießen auf 5:3 erhöhen. Ein Freiwurf der Gäste verkürzt. 5:4 steht der Kampf und noch ist das Spiel nicht entschieden. Lange wird dieser Stand gehalten, bis die Gießener eine Schwächeperiode der Brigade 46 in den letzten Spielminuten geschickt ausnützen. Durch Deckungsfehler der Hintermannschaft können die Spieler der Brigade 147 drei weitere Tore vorlegen und hiermit den Sieg sicherstellen. Das Spiel wurde von beiden Mannschaften unter Leitung des Kameraden Becker anständig durchgeführt.
Münzenberg Bannmeister im Handball
MTV. Gießen — Münzenberg 8:14 (4:4).
Das gestrige Endspiel brachte auf dem Sportplatz der Spvgg. 1900 dem Sieger der Gruppe Friedberg, To. Münzenberg, die Bannmeisterschaft und somit die Teilnahme an den Spielen um den Gebietsmeister. Beide Mannschaften stellten ihre stärkste Vertretung ins Feld. Münzenberg bot in diesem entscheidenden Spiel die bessere Gesamtleistung und gewann verdient. Gießen hielt sich bis zur Halbzeit gut, aber dann tauchten besonders in der Hintermannschaft Mängel auf, die auch dem weiteren Verlauf des Spieles Gestaltung gaben.
MTV. kann durch eine lange Ecke von Iugharbt in Führung gehen, die ein Freiwurf der Gäste ausgleicht; Münzenberg zieht mit 3:1 davon. Kurz darauf kommen die MTV. mit zwei Freiwürfen zu einem Gleichstand von 3:3. Ein abspringender Pfostenschuß von Bittendorf verwandelt Iughardt. Diesem Treffer kommen die Gäste bis Halbzeit nach.
Nach dem Wechsel kann MTV. noch einmal die Führung übernehmen und dann fällt die Mannschaft vollkommen in sich zusammen. Die Hintermannschaft läßt sich gänzlich überrennen; auch die Deckung mit Freiwürfen versagt. Mit 9:5 zieht Münzenberg davon. Die Mannschaftslekstung der MTB. läßt immLr mehr und mehr nach und schon 1
5 f |.
3 Irlenborn.
Friedberg: Winkler, Ebner, Groß, Eisen- reich, Roskoni, Gutmann, Süßenberger, Schwarz, Mobs, Baumann, Hornung.
Der Spielverlauf: Der Anstoß vom VfB.-R. wurde abgefangen, doch überraschend setzten sich die Grün- Weißen in der Hälfte der Gäste fest, und schon mußte Winkler sein ganzes Können aufbieten, um der stürmischen Angriffe der Grün-Weißen Herr zu werden. Gefährliche Augenblicke hatte die Gästehintermannschaft zu überstehen, eine große Chance wurde ausgelassen, als ein Scharfschuß, der die Latte streifte, nicht verwandelt werden konnte. Eine Ecke wurde durch Abseitsstellung verdorben, und bei einem überraschenden Durchbruch von Süßen- berger konnte dieser in der 8. Minute das Führungstor für feine Farben schießen. Das Spiel wurde nun offen, Frey setzte einen Bombenschuß aufs Tor, doch stand Winkler richtig und konnte gerade noch abwehren. Kurz vor der Pause nützte Hornung, der schwächste Mann der Gäste, ein Mißverständnis zwischen Leutheuser und Godglück aus und schob den Ball zum zweiten Treffer ein.
Nach dem Wechsel hatte Friedberg mehr vom Spiel, da die Grün-Weißen Heß in den Sturm stellten. Die Gäste setzten sich zunächst in des Gegners Hälfte fest, aber die Hintermannschaft der Grünweißen wehrte alle Angriffe ab. Godglück zeigte großartige Paraden. Auf der anderen Seite war es Berlenbach, der sich schön durchspielte und einen harten Schuß anbrachte, der aber von Winkler gemeistert wurde. Das Spiel wurde wieder verteilt, wenn auch mehrere Ecken für Friedberg fällig waren, die aber nichts einbrachten. Die Außenstürmer der Grün-Weißen wurden sehr wenig eingesetzt, was sich sehr auswirkte. Die Grün-Weißen brachten endlich in der 86. Minute durch Heß ihren Ehrentreffer an, der leider zu spät tarn. Dieses Tor war der Anlaß zu stürmischen Angriffen der Grünweißen, die jetzt alles auf eine Karte fetzten, und schon glaubte man an den Ausgleich, als Berlenbach eine Bombe auf das Gehäuse von Winkler abschoß, aber dieser konnte den Ball noch abklatschen. Kurz darauf pfiff Botz das spanne nds Spiel ah.
ÄfA.-ReichSbahn Gießen.
1 !k Reichsb. I - BfB. Friedberg (Clgo) 1:2 (0:2).
Mer war es den Grün-Weißen nicht vergönnt, i nkr Pokalrunde weiterzukommen, knapp aber ver- äti: siegten die Gäste. Die Grün-Weißen, die rriirirum mit Ersatz für Gottschalk und den ge- s pmen Kramer antreten mußten, zeigten wieder eiirrml ein Spiel, das zeitweise begeistern konnte.
der Grün-Weißen gab sein Bestes. Die Fried- Bikitr hatten durch ihre körperlich starke Läufer- re ;c ein kleines Plus, sonst ragte außer Mobs kein t;5:cjer hervor. Dem Schiedsrichter Boß (Wallau), die seine Sache gut machte, stellten sich folgende üAjnschaften:
im i' B. = 31.: Godglück, Leutheuser I, Minder, Krä- rnjiHeß, Berlenbach, Drumm, Fischer, Lukgschew- t id ^orrissen, Freq.
den Endrundenspielen um die deutsche Fuß- 1 ^Meisterschaft ging es am ersten Mai-Sonntag i ich ohne einige kräftige Uederraschungen ab. Für I ie »größte wurde zweifellos in der Dortmunder i -ar;pfbabn „Rote Erde" gesorgt, wo der Südwest- i per er Wormatia Worms, erstmals wieder
8i'N den hessischen Gauliga-Mannschaften, die am iirintag mit viel Hoffnungen in den Pokalkampf iicm, sind Hanau 93, Dunlop Hanau und Hessen 5t- Hersfeld gleich am ersten Hindernis hängen- Mri)en. Altmeister Hanau 93 führte zwar gegen i nieder sehr stark gewordenen Fuldaer Borussen ’.:oer Pause 1:0, aber nach Seitenwechsel glich sZastgeber nicht nur aus, sondern schoß auch (ic das siegbringende zweite Tor. Hersfeld un= icjg mit dem gleichen Ergebnis beim SV. 06 1-stld und Dunlop Hanau wurde in Niederroden- vh mit 0:1 besiegt. Der VfB. Friedberg konnte lc beim VfB.-Reichsbahn Gießen mit 2:1 (2:0) i Kiaipten und auch Kewa Wachenbuchen, Sport I M und Kurhessen Kassel schossen je ein Tor mehr i As ihre Gastgeber aus der Bezirksklasse. Klare iBtc: erfochten VfB. Großauheim und Spielverein I M in Großkarben und Marburg. Bemerkens- \ iditft der 3:2-Sieg der der Kreisklasse angehören-
TSG. Rodheim in Oberlahnstein. In der Auf-
! 'um dritten Male hintereinander gewann der Lawabe Hermann Lang auf dem heißen Kurs — — iv! Tripolis unter den Strahlen der afrikanischen " hypll,^ 5o ne. Er siegte mit einem Stundendurchschnitt inb SkrhijN wr 197,796 Kilometer vor seinem Kameraden, EuDpameifter Rudolf Caracciola, der drei Minu- hen Prüsid, enifpäter eintraf. Mit einer Runde Abstand folgte EnUio Villoresi auf Alfa Romeo.
.? M- Lang von Anfang an.
; K -Jing* um die 13,1 Kilometer lange Strecke, die ibaii n ' 10r,al zu durchfahren war, hatten sich 50 000 Zu- pinfHm < Hluer eingefunden. Kurz vor Beginn des Rennens, los diesmal allein dem 1,5-Liter-Wagen vorbehalten
utFath spielend, Schalke 04 mit 2:1 (2:1) nie- Mmpfte. Die Westfalen wären im Falle eines >ieac5 Gruppensieger gewesen, nun bringt erst das iirfpiel gegen V/R. Gleiwitz die Entscheidung, eh der Schlesienmeister war in heimischer Um- cb.mg gegen Kassel 03 mit 2:0 erfolgreich.
Ise zweite Ueberraschung kam in Stolp zustande, D 5er Pommernmeister Viktoria Stolp die il> tuna Düsseldorf mit 1:0 (1:0) bezwang, rkiimttich hatten die Rheinländer auch schon im ipiel einen schweren Stand gegen die Pommern, t n diese Niederlage hatte man doch nicht erwar- " . Fortuna ist aber schon vor acht Tagen nach dem k über Sülz 07 zum Gruppensieg gekommen.
lls Gegner der Düsseldorfer im Kampf um den tritt in die Vorschlußrunde hat sich der
iecriden Dr. Farina an und bald darauf geht er foiAaw 04 m >ern großen Gegner vorbei. Die beiden Deutschen i'iS-fc 1 toim die Spitze! Italiens große Hoffnung, Luigi Wl-resi, und fein schneller Stromlinien-Maserati, wrenje »iernm Training die weitaus schnellste Zeit erreicht mmiUMftt : ,ol-, enttäuschen. Der Wagen ist nicht in Ordnung n oen om scheidet schließlich mit Schaltdefekt aus. Farina . -L J9 ' jrcuft heran, wirft sich auf Caracciola, der den ^0T{; ! Imriff aber ab wehrt. Die Deutschen drehen nun ;e! rig auf, sie zeigen die Kraft des neuen Mer- wenn auti i >edA-Benz in einer einzigartigen Demonstration.
Bfljgn erreicht in der 12. Runde 3:43,77 Minuten SchllmM ilnl ntit«hin 211,67 km/st.
hing W te siele nü'PlW. iroebt m
rein MM Rennens,
nqen -aiZs DJlonteure brauchen 40, Caracciolas Be- l unbbas: r:‘-r 43 Sekunden. Dabei werden noch die Reifen L.c. v - tll^cblelt. Dank dieser fieiftuna bleiben die Deut-
< Q( ne, erschien Marschall Balbo und gab nach kurzer ..f Seirüßung der Spitzenfahrer das Zeichen zum .Av stiri. Aus der ersten Runde kehrte Lang als op^enreiter vor Farina (Alfa Romeo) und Ca° Taciola zurück. Ständig wuchs sein Vorsprung bis ns Ziel.
Steinberg
Spiele 18
Gew. Unentsch. Verl. Pkte.
14
2
2
30:6
1900
18
10
5
3
25:11
VfB.-R.
18
12
0
6
24:12
Wetzlar
18
9
3
6
21:15
Naunheim
18
10
1
7
21:15
Frohnhausen
18
8
2
8
18:18
Bissenberg
18
5
4
9
14:22
Sinn
18
4
4
10
12:24
Burg
18
2
5
11
9:27
Ehringshausen
18
3
0
15
6:30


