Ausgabe 
8.3.1939
 
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Oie erste GroßdeutscheRektorenkonferenz

ff

Lebenszweck sind.

ss.

Berlin, 7. März. (DNB.) Mit einem Empfang, den der Chef des Amtes für Wissenschaft im Reichs- erziehunasministerium, Staatsminister Dr. Wacker, imKaiserho " gab, nahm am Dienstag die e r st e großdeut che Rektorenkonferenz ihren Anfang, die amtliche Leiter der deutschen Universi­täten, Techni chen und Landwirtschaftlichen Hochschu­len in Berlin vereint. Mit besonderer Freude be­grüßte Staatsminister Dr. Wacker bei der Eroff- nungskundgebung als Gäste aus dem Auslande die Rektoren der Deutschen Universität und der Deut­schen Technischen Hochschule in Prag, der Deut­schen Technischen Hochschule i n B r ü n n, der Tech­nischen Hochschule in Danzig und des Herder- Instituts in Riga, ferner zum ersten Male die Rektoren der nunmehr ältesten reichsdeutschen Um= ।versität Wien, der Universitäten Innsbruck |unt> Graz, der Technischen Hochschulen Wien und

pers zur Voraussetzung, die Amtswalter des NSRL. haben durch Vorbild, Aufklärung und Erziehung für eine entsprechende sportliche Haltung unter Mei- dung von Alkohol und Tabak zu sorgen. Er wandte ich vor allem gegen dieSportfreunde", die den Sieg ihres Vereins durch Bierspenden feiern und dadurch zu Totengräbern der Leistung werden. Ihre Ausmerzung sei unbedingt erforderlich.

Auf der Schlußkundgebung umriß der Beauf­tragte des Reichsärztefuhrers, SA.-Gruppenführer Dr. Bruns, die zwölf Forderungen gegen den Alkohol- und Tabakmißbrauch und stellte dann vier Punkte heraus, für deren Durchführung sich das Amt besonders einsetzen werde. 1. Schutz der Jugend vor Alkohol und Tabak; Enthaltsamkeit ohne Festlegung der Altersgrenze; 2. Vermeidung von Alkohol im Verkehr für Berufs- und Herrenfahrer; 3. Herstellung bester, einwandfreier und preiswerter alkoholfreier Getränke; 4. restloses Verschwinden der mit der Volksgesund­heit nicht zu vereinbarenden Industrie- Reklame in Zeitungen, im Film und im Funk. Wichtiger als die Bekämpfung des Alkohols und Nikotins an sich so betonte Dr. Bruns abschlie­ßend sei es, dem deutschen Menschen die Haltung zu geben, die ihn befähige, den Kampf gegen die Genußgifte erfolgreich zu führen. Kämpferischer Geist und Charakterbildung seien hierzu notwendig. Wir wollten fein Abstinenzlertum, sondern einen gesunden, starken und- leistungsfähigen deutschen Menschen. Die Arbeit werde nun ins ganze Reich weitergetragen mit dem Bewußtsein, hinter uns steht der Wille und das große Vorbild und Beispiel unseres Führers.

weltanschaulich in den Gliederungen der NSDAP, bewährt habe, körperlich gesund und leistungsfähig sei und im 18. bis 24. Lebensjahre stehe. Die Er­fahrungen feien so günstig, daß der Reichs­erziehungsminister eine wesentliche Erweiterung der Dorstudienausbildung erstrebe. Es werde Sache des Reichserziehungsministeriums und der Hochschulen sein, die Konzentration, die Tiefenarbeit und den wissenschaftlichen Ernst zu sichern und vor Auf­lösungserscheinungen zu bewahren.

tDtid andere Nachwuchsproblem sei das des H o ch- s ch u l l e h r e r n a ch w u ch s e s. Die Notwendigkeit einer reichseinheitlichen wirtschaftlichen Si­cherung des Hochschullehrernachwuchfes sei inso­fern eine nationale Notwendigkeit, als die deutsche Wissenschaft der größte Aktivposten im Haushalt der deutschen Kultur ist. Wenn die Reichsregierung mit dem Besoldungsgesetz daher die materielle Sicherstellung des wissenschaftlichen Nachwuchses unternommen fyabe, und wenn der Reichserziehungsminister in Ergänzung zu diesem Gesetz die Reichs-Habilitationsordnung erlassen habe, so lägen diese beiden Maßnahmen in derselben Rich­tung. In Verbindung mit den Auswirkungen des Frühehegesetzes sei erreicht worden, daß der Zugang zur Hochschullehrerlaufbahn heute gesichert sei für jeden weltanschaulich und wissenschaftlich geeigneten jungen Deutschen ohne Rücksicht auf das Prioat- oermögen feiner Eltern.

Zum Problem der H o ch s ch u l p l a n u n g er­klärte der Redner, durch eine systematische, auf das großdeutsche Reichsgebiet ausgedehnte Planungs­arbeit sollten diejenigen Wissenschaftszweige, die nur an einigen Lehr- und Forschungsstätten vorhanden zu fein brauchten, die also nicht zu den Grundfakultäten gehörten, in geeigneter Weise verteilt werden. Sie werde jeder Hoch­schule gewissermaßen das eigene Gesicht ge­ben. Minister Wacker schloß mit dem Bekenntnis: Es gibt für die Wissenschaft keinen höheren Le- benssinn als den, den der Führer auch für die Be­wegung geprägt hat, die kühle Wirklichkeitslehre schärfster wissenschaftlicher Erkenntnisse."

Oie deuische Wissenschaft der größte Aktivposten im Haushalt der deutschen Kultur".

lichePersonen sind nur für solche Stellen zuzu­lassen, die ihrer Art nach mit weiblichen Beamten besetzt werden müssen. Don Schwerbesch ä. D i g - ten, Wehrdienst- und Reichsarbeitsdrenstbeschadig- ten darf nur das für die betreffende Stelle erforder­liche Mindestmaß körperlicher Rüstigkeit verlangt werden. Die Laufbahnen der Beamten beginnen im allgemeinen mit einem Vorbereitunas- oder Probedienst. In den Laufbahnen des ein­fachen Dienstes beträgt die Probezeit sechs Mo­nate. In den Laufbahnen bes mittleren Dienstes ist eine Vorbereitungszeit von in der Regel einem Jahr oorgeschrieben. Für den g e h o b e n e n Dienst gilt eine Dorbereitungszeit von mindestens zwei Jahren. Für die Laufbahnen des höheren Dien­stes stehen Bestimmungen über die Dauer der Dor­bereitungszeit noch aus.

ftenC."' J Aus ter Jugend- und Sportkund-

merie und weitere Kind da- nach dem 1. April 1939 sprach der Goudietwart vam NSRL.

ÄrVyrirtV<.n- 2 5 5 '1V DonJ°? 5® Gau Südmest, Dr. Kuhle, über die Bedeutung

Schliehlich erhalt >ete Mutter bet ihrem Eintritt in L Leibesübungen, die zur Leistungsfähigkeit er« d-n Kreis der Kinterreuhen als Notgrchchen für .. . @enu&giftc aber zerstörten bie Kräste. Ein- ^Cnn®ÄUUnfl 'LrCr ^ gehend zeigte dann Olympiasieger 1936, SA.-Sturm-

'00° RM.. von denen 4M RM. bereits be, der Ge- Wahrer Stack. Berlin, die Notwendigkeit der Ent-

° Haltung non Genußgisten bei Menschen, die körper-

a.erten Kindes einbezahlt werden. Mutter, die schon Leistungen erzielen wollen. Eine entsprechende 0J ft ILebensführung sei die Voraussetzung für ein gutes |

erhalten diese Betrage noch nachträglich ausbezahlt, jraininq Alkohol und Tabak schadeten in jeder Be- 3anuare n körperlichen Leistungsfähigkeit und

das Leben schenken. zeigten oor allem im jugendlichen Körper verhee-

Gemeindliches Beschaffunqswesen. rcnbe 5°!?.- -»annsührer Dr med. Kihing ' erklärte: Die Jugend Adolf Hitlers habe weder einen

Die Arbeitsgemeinschaft für das Beschaffungs- Trost noch einen Anreiz durch Alkohol und Nikotin wesen im Deutschen Gemeindetag trat am 8. März «nötig. Das Ideal der Männlichkeit sehe sie nicht im in Leipzig zusammen. Nachdem sich im vorigen Ertragen von großen Mengen von Bier und Ziga- Iahre ergeben hatte, daß die Gemeinden bis zum retten. Sie sei froh und glücklich, ihrem Führer mit Beginn Der Aufrüstung mit Beschaffungen i n dem Einsatz ihrer ganzen Person als gesunder Höhe von etwa drei bis vier Milliar- Pimpf und gesundes Mädel dienen zu können. Der den RM. der größte Einkäufer am b e u*t« I Reichssportwart für Mehrkämpfe in der Reichs- schen Markt waren, soll an die gemeindlichen führung des NSRL., SA.-Obersturmführer Bauer, Einkäufer daher der besondere Appell ergehen, bei hob hervor, daß der Dorsprung, den wir 1936 bei der Erteilung von Aufträgen keine Höhereniben Olympischen Spielen und seither bei internatio- P reise als rechtlich zulässig und wirtschaftlich ge- nalen Kämpfen in der Kraft der Jugend und des rechtfertigt zu bewilligen, damit Preise und Ähne Sportes gezeigt haben, gewahrt werden muß. Diese stabil erhalten werden können, wie es die Politik I internationale Leistungskraft habe die Meidung aller des Führers vorsieht. Ferner soll daraus geachtet' schädlichen Einflüsse auf die Bestleistung des Kör-

Oie Regelung der Fälligkeit alter Hypotheken.

Zu der Verordnung über die Regelung der Fällig­keit alter Hypotheken vom 22. Dezember 1938 ver­öffentlicht jetzt derReichsanzeiger" eine umfang­reiche amtliche Erläuterung. Darin wird u. a. aus- aeführt, daß die Neuregelung nicht dahin führen oll, daß etwa alle alten Hypotheken, deren Gläubiger jetzt wieder ein Kündigunasrecht er­halten, alsbald gekündigt werden. Der Gläu­biger werde das Kapital im allgemeinen nur dann ^urückfordern, wenn er es aus irgendwelchen lefonderenGründen für andere Zw ecke benötigt, oder wenn er d i e Sicherheit nicht mehr für einwandfrei hält. Die neue Verord­nung habe den Zweck, den in solchen Fällen not­wendigen Ausgleich der Interessen von Gläubiger und Schuldner in billiger Weise herbei- zuiühren. Dagegen liege es n ich t im Sinne der gesetzlichen Neuregelung, wenn ein Gläubiger, der grundsätzlich bereit ist, dem Schuldner das Kapital weiter zu belassen, die Kündigung lediglich deshalb ausspricht, um vom Schuldner für eine Verlänge­rung des Darlehens eineDerlängerungs- Provision" gezahlt zu erhalten. Ein solches Vor­gehen des Gläubigers müsse als ein Mißbrauch des gesetzlichen Kündigungsrechtes angesehen wer­den.

Auf der anderen- Seite sei es aber auch vom Standpunkt der Allgemeinheit aus notwendig, daß die alten Hypothekenschulden im Rahmen der Lei­stungsfähigkeit des Schuldners insbesondere durch Umwandlung in unkündbare Tilgungshypotheken planmäßig abgebaut werden. Es sei er­wünscht, daß auf diese Weise der Grundbesitz entschuldet und Kapital frei gemacht werde, das für neue Aufgaben eingesetzt wer­den könne. Ersuche eine Kreditanstalt aus diesen Gründen den Schuldner, mit ihr über eine allmäh­liche Abtragung der Schuld zu verhandeln, so sei es die Pflicht des' Schuldners, geeignete Vorschläge zu machen, wie die Zahlung des Kapitals der Lei­stungsfähigkeit des Schuldners entsprechend geregelt werden könne. Zur Abgeltung der Unkosten bei der Umwandlung in eine unkündbare Tilgungshypothek könne vom Schuldner die Zahlung einer Gebühr im Rahmen der üblichen Pauschalsätz'e verlangt werden.

Die Verordnung habe nicht den Zweck, solche Schuldner zu schützen, die sich der Erfüllung ihren Verpflichtungen böswillig entziehen. Auf einen Fäl­ligkeitsschutz hätten vielmehr nur solche Schuld­ner Anspruch, die die lausenden Zins- und Tilgungs­beträge regelmäßig bezahlen und auch im übrigen schutzwürdig sind. Einem jüdischen S ch u l d n e r werde ein Fälligkeitsschutz im Hinblick auf die planmäßige Ausschaltung der Juden aus bem deutschen Wirtschaftsleben in der Regel nicht zu gewähren fein. Im Einzelfall könne es aber, gerade um die Ueberführung des jüdischen Grundbesitzes in arische Hände zu fördern, geboten fein, die Fäl­ligkeit einer auf jüdischem Grundbesitz lastenden Hypothek nach der Verordnung zu regeln Dies gelte insbesondere für Fälle, in denen die Ueberführung in arische Hände bereits im Gange ist.

ieien arofce Menaen Gefrierfleisch und! werden, daß der Weg der Ware vom Erzeuger zum Fische bereit gestellt. Der soziale Hilfsdienst Verbraucher nicht durch Einschaltung volkswirtschaft- werde in den ^ersten Tagen nach der Einnahme ber lich entbehrlicher Zwischenstationen erschwert, ver- Stadt eineinhalb Millionen Portionen langfamt oder verteuert wirb.

Essen verteilen. Zeamtenanwärter.

Das lesbare Fachbuch.

In Frankfurt am Main ist am 2. März die Fachbuch-Werbeaus sie Huug eröffnet wor­den, deren Bedeutung weit über den Rahmen einer Sonderveranstaltung hinausgeht. Gerade im natio- nalsozialistrschen Staat hat das Fachbuch eine Aus­gabe zugewiesen erhalten, die nicht nur mit der Leistungssteigerung an sich zusammenhängt, sondern auch damit, daß Ausbildung und Leistung unmittel­bar einander bedingen. Eine Fachliteratur, die Bu­cher und Zeitschriften umfaßt, hat es auch früher gegeben, ein fachliches Zeitschriftenwesen sag ar, das schließlich unter der eigenen Überproduktion zu­sammenbrach. Don wenigen Ausnahmen- abgesehen, war es auch mit dem Fachbuch nicht besser bestellt, denn entweder war es eine gelehrte Abhandlung, mit der in der Praxis nicht viel anzufangen war, oder es war eine buchhändlerische Spekulation.

Was es vor der Machtergreifung nicht gab, we­nigstens nicht in diesem Umfang, das ist die F a ch - b u ch h a n d 1 u n g. Sie fetzt ein Fachbuch-Schrift­tum voraus, das sich im Dritten Reich zu einem stolzen Baum entwickelt hat. Es gibt Fachbücher für jeden Industriezweig, für Handel und Gewerbe. für das Handwerk, für alles, was mit dem Begriff Wirtschaft und Verkehr zusammenhängt. Die Zahl der Fachbücher, die heute Jahr für Jahr in Groß­deutschland erscheinen, wird auf über 5000 berech­net, ist also höher als die Zahl der Neuerscheinun­gen, bie im Gebiet ber schönen Literatur hervor­gebracht werben. Was das Fachbuch als solches aus- zeichnet, das ist, baß es allgemein verständ­lich ist und bleibt. Daran hat es früher vielfach gemangelt, denn ber Verfasser von Fachbüchern sah in ber Regel nur Leser vor sich, bie gerabe so wie der Verfasser zeitlebens nur in ober mit Büchern Umgang hatten. Bei der Eröffnungsrede ber Fach­buch-Werbeausstellung hat Staatssekretär Hanke auf biesen Umstand hingewiesen, aber auch hinzu­gefügt, wie viel sich daran im nationalsozialistischen Staat geänbert hat. Das Fachbuch soll praktischen Zwecken bienen, muß bannt so gehalten sein, daß sein Inhalt ohne weitere Schwierigkeiten verstanden werden kann. Die Ausgabe des Fachbuches ist es eben, die fachliche Durchschnittsbildung zu steigern, um so dazu beizutragen, eine allgemeine Lei - stungssteigerung zu erreichen. Darauf kommt es an, denn das Fachbuch soll nicht ein Zweck an sich sein, sondern ein Mittel zum Zweck, soll nicht nur fachliches Können und Wissen anschaulich dar» stellen, es soll alles herbeiholen, was Fortschritt und Entwicklung in jedem einzelnen Berufszweig mit sich gebracht haben.

Mit dem Fachbuch hat auch die Fachzeitschrift im Dritten Reich eine Ausgestaltung und Auswei­tung erfahren, die sich unmittelbar an das streng fachliche Interesse wendet. Nicht die Anzeigenseite ist die Hauptaufgabe einer Fachzeitschrift, wie das früher der Fall war, sondern der fachliche Inhalt in Form von Aussätzen und Mitteilungen. Das macht ein Fachbuch ober eine Fachzeitschrift für ben, den es angeht, ber etwas davon versteht ober ver­stehen will, bestimmt nicht langweilig, sondern er ist zunächst einmal froh darüber, daß das Schrift­tum, bas feiner fachlichen Ausbildung zu dienen be­stimmt ist, sich ohne Einschränkung dieser Aufgabe wibmet. Es ist erfreulich heute zu sehen, wie fach­lich gehaltvoll gerabe bas Zeitfchriftenwesen gewor­ben ist, wie es auch eine Leistung von besonderer Art darstellt, bem Fachbuch eine Bedeutung und eine Verbreitung verschafft zu haben, wie das nur in einem Volke möglich ist, für bas bie Arbeit von jeher das eigentliche Wesen und der eigentliche

Oie Reichsfrauenführerin in London.

London, 8. März. (DNB. Funkspruch.) Zu Ehren ber Reichsfrauenführerin Frau Scholtz- Klink, bie zu einem mehrtägigen Besuch in Lon­don weilt, veranstaltete die Anglo-German F e 11 o w s h i p ein Essen, an dem außer zahlreichen Mitgliedern ber beutschen Kolonie auch viele Ver­treterinnen der englischen Frauenorganisationen teil­nahmen, darunter bie Gattin des englischen Außen­ministers Discounteß Halifax, die Führerin der englischen Frauenliga für Gesundheit und Schönheit Lady Douglas-Hamilton, die konservative Abgeordnete Florence Horsburgh sowie Lord Brocket, während von deutscher Seite die Gattin des beutschen Botschafters Frau von D i r k f e n sowie ber Geschäftsträger ber beutschen Botschaft, Botschaftsrat Dr. Korbt unb Landes­gruppenleiter Karlowa erschienen waren. Im Namen ber Anglo-German Fellowship hieß Sir Geoffrey Clarke die Reichsfrauenführerin in England herzlich willkommen. Er gab der zuversicht­lichen Hoffnung Ausdruck, daß ihr Meinungsaus­tausch mit Persönlichkeiten der englischen Frauen­organisationen mit dazu beitragen möge, etwa be­stehende Mißverständnisse zu beseitigen. Frau S ch o 1 tz - K1 i n k gab der Freude Ausdruck, vor englischen Persönlichkeiten von der Aufgabe und Arbeit des Deutschen Frauenwerks berichten zu können. Anschließend sprachen Florence Horsburgh und Lady Douglas-Hamilton über die Frauenarbeit in England, wobei beide für eine engere Zusammen­arbeit mit Deutschland eintr^en.

Die Zunahme der Geburtenzahl hat besonders in ber 2. Jahreshälfte 1938 eine erneute Steigerung erfahren. Im 3. Vierteljahr 1938 wür­ben im alten Reichsgebiet 23 673 ober 7,7 v. H. Kinder mehr geboren als im 3. Vierteljahr 1937. Für bas 4. Vierteljahr 1938 ist gleichfalls mit einer Zunahme ber Geburten um 17 000 bis 20 000 zu rechnen. Die Gesamtzahl der fiebenbgeborenen im Jahre 1938 kann demnach für das alte Reichs­gebiet auf 1340000 oder 19,6 je 1000 Ein­wohner berechnet werden. Hierzu kommen schät­zungsweise 91 600 Lebendgeborene in Oesterreich und runb 52 000 ßebenbgeborene in ben subeten-, --- - - - u, --- beutschen Gebieten, so baß sich für das gesamte Graz, ber Hochschule für Welthandel in Wien, Großdeutsche Reich «ine Geburtenzoh, non 1 484 000 ber Spante für Bodenkultur in ©ten ter_ Iter» ergibt Diese Zahl bleibt allerdings hinter dem zur ärztlichen Hochschule ffiien der Montanisttschen Bestandserhaltung der Volks- und Wehrkraft erfor- Hochschule in 8 e oben, der Landmirtschastkchen terlichen Geburtensoll von 1650 000 noch Hochschule in T et s che N.

um 1 65000 oder 10 v. H. zurück. DvWacker befaßte sich danri nut den Fragen

Iber Sicherung des Hochschulnachwuch-

__ wie sie fßin WIL unb i>er Planung im deutschen Hochschul- VJIUllIlll UH* JIS JSIII JVU* ivesen. Der bisherige Hochschulnachweis stamme nur

Don unserer berliner Schristleitung. °u- einem Teil beo teut^en Sott«, trnb jwr «or- . wiegend aus dem sozial bessergestellten. Aus Dieser Vom 1. April ab wird ein unter dem Vorsitz des Erkenntnis erwachse die Lösung des Problems, Staatssekretärs Posse stehender Zentra laus- wenn es gelinge, aus bem Teil des deutschen Dol- schuß, bem die wichtigsten Behörben und Wirt- fes, bem aus wirtschaftlichen Gründen ber Weg zur schaftsg'ruppen angehören, alle statistischen Hochschule nicht ohne weiteres offen stehe, die B e - Erhebungen im Reiche überwachen und für gab ten herauszuholen und ihnen diesen diese Erhebungen genaue einheitliche Richtlinien auf» I $ßeg zu öffnen. Dr. Wacker schilderte den Ausbau stellen, um zu verhindern, daß es auseinander- her 'Aufbauschulen unb ber Zubringerschulen für bie laufende Ergebnisse gibt, mit denen man nachher höheren Schulen, die Maßnahmen zur Stubienzeit- in der praktischen Arbeit nichts anfangen kann. Die Verkürzung, die Begabtenprüfung und die Sonder- Ueberwachungstätigkeit fetzt aber die Anmelde- unb reifeprüfungen. In die Dorstudienausbildung des Genehmigungspflicht voraus. Von einigen Aus-1Langemarck-Stubiums" könne jeber deutsche Volks- nahmen abgesehen, dürfen ,künftig statistische Er- genösse aufgenommen werden, ber überburchschnitt- hedunHen ohne basJa" bes Zentralausschusses! ftch begabt fei, eine hervorragenbe charakterliche nicht mehr bürchgeführt werden. Diese Regelung Haltung n-achzuweisen vermag, sich politisch und gilt zunächst für bie W i r t s cha f t s st a ti st i k. Alle im Laufe ber Zeit gemachten Erfahrungen werben für eine Generalreform ber Statistik benutzt

x uajt °er fifdje Jugenberziehung auseinanber. In ber Jugend DasJtot» jei ejn Ehrgefühl zu wecken, bas sich auf wirklichen Die hier un» i $gjer|cn ben Erwachsenen als Vorbild aufbaue. """. wieder I HJ.-Bannführer Lübke gjiber Jugend-

oort angelegt weroen, wo iyre strafte xverte IWjen. frn Arbeits- und Wirtschaftsleben aespro-

Eigenheime für kinderreiche ftmilien.

Mit besonderen Maßnahmen zur Betreuung kin- schäft, in der Haltung gegenüber ben Genußgiften derreicher Familien unb zur Steigerung ber Ge- Dorbilb zu fein. Eine Neuformung des b i o» burtenfreubigteit tritt bie Stabt Wattenscheidlogischen Unterrichtes sei notwendig. Zum an die Oeffentlichkeit. Dom 1. Januar 1940 an Über- Schluß ber Konferenz berichtete Schuldirektor D o g 1 nimmt sie die Verpflichtung, für jebe* erbgefunbe über feine Erfahrungen in ber alkoholfreien kinberreiche Familie mit einem Einkommen unter Jugenderziehung ber Ostmark. Seit Jah-

8000 RM., in der nach bem 1. Januar 1940 ein ren werbe in ber Ostmark eine alkoholfreie Er-

oiettes ober weiteres Kind geboren wirb, bas ziehungswoche mit Belehrungen unb Proben ber

Eigenkapital zur Errichtung e i n e s I Frischfäfte bürchgeführt. Im Gesunbheitsjahr ber

eigenen Heims ober auf Wunsch zur Erian- HI. müsse bie Schule die HI.-Führung unterstützen, gung einer modernen Dierraum-Woh-I Diese Arbeit dürfe jeboch nicht von engstirnigen Al- n u n g mit Bad zum Mietpreis von höchstens koholgegnern, sondern nur von klugen Erziehern 35 RM. monatlich darlehensweise zur Verfügung zu I geleistet werden.

Ndz. Die Verordnung über die Vorbildung

Starke Zunahmen " iV*?" - der Heiraten und Geburten. I ober angehört haben müssen. Bei ber Auswahl ist Aber das Geburtensollnoch immer f^pers^nlichgnun^un^chala£rne6 um 10 Prozent unterschritten. Arbeitsmänner unb S o lb at e n und K i n- . ... m . der aus kinderreichen Familien erhallen

Die Bevölkerungsentwicklung des Deutschen Jtei» Vorrang. Für Versorgungsanwarter gelten bie ches zeigte, wie das Statistische Reichsamt mitteilt, «ür rie er{anenn besonderen Bestimmungen. Weid» im 3. Vierteljahr unb bis zum Jahresenbe von 1938 >' einen sehr g ü n ft i g e n Verlauf. Die Hei­ratshäufigkeit mar weiterhin sehr hoch. Im ganzen wurden im Jahre 1938 im alten Reichsgebiet nach der Vorschätzung des Statistischen Reichsamts 22000 Ehen mehr geschlossen als 1937. Diese Zunahme ist um so beachtlicher, als nunmehr

. auch die schwachbesetzten Jahrgänge bes männlichen Geschlechts in bas Heiratsalter eintreten. Eine außer­ordentlich starke Zunahme der Eheschließungen wird aus Oesterreich gemelbet. Hier wurden im 3. Vierteljahr 1938 allein 22 218 Ehen geschlossen, das sind mehr als doppelt soviel wie im 3. Vierteljahr 1937 (10803).

MGesundheitssühllW des deutschenSpoctterö

Durch unsere Wirtschaft wirb angesichts der ent»! 1 ,

sprechenden Verordnung des Beauftragten für den Abschluß btt Frankfurter ReichStagUNgDolkSgesUNdhelt Uttd GeNUßgtfte". Dierlahresplan ein Aufatmen gehen. Sie drohte ' v " bereits ohne daß Damit etwa bem Statistischen 2luf ber Erzieher-Konferenz wurde von Reichsamt ein Vorwurf gemacht werben soll ~ G^Eannfübrer Dr. Kitzing (Reichsjugenbfüh- ber Flut statistischer Erhebungen unterzugehen. Alle > erklärt, baß bie HJ.-Führung von den Er- fünf Minuten kam eine anbere Stelle die einen roQV|enen Unterstützung in ihrem Kampf gegen ben Fragebogen zirkulieren ließ. Viel Ueberflusstges mar von Genutzgiften erroarte. Sie sollten

barunter, worüber man sich mit Recht ärgerte was sorgen, daß ben Jugendlichen weder Al- Dann wieder zur Folge hatte, daß die Unterstützung I f 0 g 0 l noch Nikotin angeboten werden, nützlicher statistischer Erhebungen zu wünschen ^/-Stammführer Dr. R e i b von ber Reichsjuaenb- übrig liefe. Die Papierflut machte es notwenbig beschäftigte sich mit dem Einfluß bes Alko-

bafe in ben kleineren Betrieben bas Büropersonal .fs Unb Tabaks auf ben jugendlichen Körper. Die mit Statisttk befchäftigt würbe so daßi anbere wich- Genußgifte seien besanbers schädlich, da sie die Aus- tigere Arbeiten liegen blieben. Großbetriebe richteten be5 jugendlichen Organismus (Gehirn-Drü- umfangreiche statistische Abteilungen em, die nur M mit jnnerer Sekretion) gefährdeten. Unversehrt- für die jeden Morgen einlaufenden neuen Frage-1^-^ Hirngeschehens und des richttgen Funkttonie- bogen da waren. Dieser Hochflut an ilatistttchen des zentralen und vegetativen Nervensystems

Erhebungen wird jetzt Einhalt geboten. Es finden « Voraussetzungen für eine normale Entwicklung iefet nur noch Erhebungen zur Forderung oller K iuqeni)lj*en Körpers. Anfchließ-nd setzte sich

Aufgaben des Vieriahresplanes statt, dazu m oer= I Hermannfen, Landjahrbannführer

einheitlichter unb vereinfachter Form, wodurch sich L mit ber Bebeutung der persönlichen

dann im Ergebnis das ideale klare Bild erg^t. h e n s f ü h r u n q für Willensschulung und poli- Für die Wirtschaft verschwindet ber SRnrrnft horl ... - - - v -- A------*

Fragebogen schlagartig, es bleibt nur wenbigste übrig. Unb die Kräfte, produktiv beschäftigt werben, können

Dort angesetzt werben, wo ihre Kräfte Werte schaffen.