Ausgabe 
7.10.1939
 
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Dom Einsatz einer Marine-Sturzkampfstaffel.

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Aus aller Welt

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ftaiintfchriftUiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. ffMfnJrfreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum» s^ein. Verantwortlich für Politik, Feuilletonund d^e

Dr Rr W Lange; für Stadt Gießen, Pro» ?cr^nnrt und Wirtschaft: Ernst Blumschein. An» vinz, >- mecf Verantwortlich für den In- kClrtir 9Inxehien- Theodor Kümmel. Druck und Der» ?Qlt Universitätsdruckerei, R. Lange, K.°G.,

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Bis auf 400 Meter sind die Manner herunter» gegangen, um die Bombe auszuklinken. Bei 300 Meter gibt esHängebacken". Der Körper wird mit dem sieben» bis achtfachen seines normalen Gewichts gegen den Sitz gepreßt, für Sekunden flimmert es schwarz vor den Augen und nur instinktiv gelingt es den Flugzeugführern, ihre Maschine über diese kritische Phase hinauszubringen, um noch in rasen­dem Abwehrfeuer den Blick zur Seite und nach hinten auf das Angriffsziel zu wenden. Den ersten 250-Kilogramm-Treffer brachten zwei Unteroffiziere an, den zweiten, der das endgültige Schicksal des stolzen polnischen Kriegsschiffes besiegelte, ein Ober­leutnant und sein Beobachter, Funker und Maschi­nengewehrschütze. Drüben im Hafenwasser liegt immer noch kieloben das Wrack des Zerstörers Wicher", auf der Mole liegen die Trümmer der erledigten Flakbatterie und weit hinaus noch die Spuren verheerender Detonationen. Minen des MinenlegersGryf" waren nämlich zur Explosion gebracht worden.

Rund eine Woche später wird die Staffel gegen Flakstellungen zwischen Ramel und S a g o r s ch eingesetzt. Eine Batterie wird durch Volltreffer bis auf den letzten Mann kampfunfähig gemacht, Geschütze und alle Betonunterstände zer­stört. Die Batterien hcrtten die tapferen Stukas nicht an der Erfüllung ihrer Aufgabe hindern können. Die nächsten Tage brachten immer neue Einsätze, bei denen ein Panzerzug vernichtet wurde, b e i Heisternest drei Kanonenboote und drei weitere kleinere Einheiten. Tag für Tag wurden Batterien, feste MG. - Stellungen, Gehöfte und Truppen» ansammlungen, bewaffnete Fischerkähne, Zufuhr­straßen, Gleisanlagen und Brücken angegriffen. Fast nach jedem Einsatz bearbeiteten die Staffeln mit den leichteren Bomben und mit MG -Feuer noch einmal die Angriffsziele. Der Fall von O x h ö f t ist ebenfalls zu einem wesentlichen Teil dem helden­haften Einsatz der Stoffeln zu verdanken. Kriegs­schiffe, Flak-Batterien, Bunker, befestigte Infanterie- Stellungen, das waren ihre Ziele, die in einem Zeitraum von kaum zwei Wochen erfolgreich nieder- gefämpft wurden.

Keine Maschine ist heute in der Staffel, die weniger als zwei, drei oder vier Treffer aufzu-- weisen hat. Der Staffelkapitän weist auf einige mit Heftpflaster überklebte Durchschüsse, neben denen mit säuberlicher Schrift das Datum vermerkt ist. Manche Maschine ist getroffen worden, und nur mit Mühe und Not haben die Besatzungen ihr Flugzeug wieder an den Boden gebracht. Die Zerstörung von Wicher" undGryf", der kleinen Kriegsschiffe, die Erfolge auf der Oxhöfter Kempe, das alles sind Ruhmesblätter einer Waffe, die im Verein mit Land- und Seestreitkräften entscheidend waren für die schnelle Bezwingung der polnischen Seestellung, in der polnische Soldaten mit dem Mut der 23er» ; zweiflung kämpften wie kaum an anderen Fronten i im polnischen Feldzug.

asrden. ... ..

Für die Dauer der Stillegung gewahren die Ver- sHerungsunternehmungen weiter V e r 11 cye- rmgsschutz für die Schäden, die sich an dem Kraftfahrzeug bzw. durch das Kraftfahrzeug er» fffcen. Die Kaskoversicherung wird als -teil- kaskoversicherung aufrechte r h a 11 e n.

umfaßt alle Schäden, die an dem stillgelegten Kraftfahrzeug durch Brand oder ®l,0' I on entstehen. Sie deckt ferner Diebstahl, »aub und Unterschlagung des ganzen 8>hrzeugs sowie der befestigten oder im v JW l<nen Einstellraum befindlichen Zubehör- und stundteile. Will der Kraftfahrzeughalter weittr- Gfynben Kaskoversicherungsschutz haben, so beim r t; dazu eines Antrags bei dem Dersicherungsunte lernen. , ...

«Erwirbt die Wehrmacht oder eine sonstM Steue br öffentlichen Hand das Fahrzeug käuflich, W er- licht nicht nur die Haftpflicht-, sondern auch die Kaskoversicherung. In diesem Falle ift über bie berungsprämien noch Maßgabe des gelte ft aftfahrzeugversicherungstarifs a b z urech n e . E-Ht das Eigentum an dem Kraftfahrzeug auf e n e P r i v a t p e r s o n über, so tritt der Errrnr- Jr nicht nur in die Kasko-, sondern auch m die Haftpflichtversicherung ein. Anhänger von Kraft Erzeugen werden von dieser Regelung mtterfatz, Woroeit sie mit dem Kraftfahrzeug verbunden sind.

Someit Kraftfahrzeuge weiterbenu tz r we.

können, verbleibt es hinsichtlichder Dersicherun- bei dem bisherigen Rechtszustande. In Den Men, in denen das Kraftfahrzeug von emer staat l'hen Bedarfsstelle zu eigener ober fremder -öe v tzung, nicht aber käuflich tnro2I.n^,ru1(^1.9n' Ij'mmen wird, ruht die Versicherung. Bel Benutzung I^-rch eine Privatperson genießt diese Versicherungs ill^ltz, während die Prämie gegen em in Der -oe

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nicht schon geftohen waren, aufgehalten hatten, wur­den der ZerstörerWicher" und der Minenleger Gryf" vernichtet. Mehrere Maschinen erhielten Treffer, doch blieben ihre Besatzungen unversehrt. U-Boote waren nicht im Hafen, sonst wären sie der deutschenHimmelspest" zum Opfer gefallen. 150- bis 200-Meter-Feuersäulen und Fontänen von Qualm und Wasser stehen, so scheint es den Fliegern minutenlang über der Stätte des Vernichtung. Das auslaufende und sich über die wette Fläche des Hafens ergießende Bunkeröl ist mit in Brand ge­setzt worden und verwehrt die sofortige Feststellung des Erfolges.

DNB. .......28. Sept (PK.) - Bereits im

Rieben ist die Sturzkampffliegerei von einem Nirn- 1 umgeben gewesen, der bei dem ganzen Volk Gefühl der Achtung vor den Männern erzeugte, t bei dieser neu geschaffenen Wasse ihr Leven den im Frieden für die Bereitschaft einsetzten. t Ergebnisse des kurzen, aber harten Kampfes die Bezwingung der polni schen Seestel - hng, die Niederkämpfung von Gdingen, M tz i g, der W e st e r p l a 11 e und der befestigten tzellungen auf der Halbinsel Hela haben gezeigt, die Stukas das versprachen, was eine weit- douende Führung von ihnen erwartete, als sie die twicklung dieser Waffe mit großem Einsatz von rsonal und Material vorantrieb.

Zs war im April d. I., als Sturzkampfstaffeln Rahmen der Seestreitkräfte zusammengestellt rben. Ein früherer Verkehrsflieger des Trans­andienstes, ein Mann, der mit Wind und Wasser nso oertraut war wie mit der Luft, übernahm !> Führung. Aus der Manne yervorgegangene itjunge Offiziere führten die Ketten, während das rige fliegende Personal rund zur Hälfte Unter« iziere der Luftwaffe und Funkmaate der Kriegs- rine waren.

Dann kamen überraschend die Kampfhandlungen en Polen. Den Angriffsübungen auf das fernge- tfe ZielschiffHessen" folgte nun der Einsatz n die stark befestigte polnische Seezone, die Stukas eine Abwehr erwartete, wie sie kaum

100 JahreDlll-Zeilung-.

Am 5. Oktober konnte die im Verlag Paul W ei» denbach erscheinendeDill-Zeitung" in Dillen­burg auf ihr lOOjähriges Bestehen zurückblicken.

Der Plünderer hingerichtet.

Am Mittwoch ist der am 18. August 1914 geborene August Steinacher hingerichtet worden, der vom Sondergericht in Trier wegen Der- brechens gegen die Verordnung gegen Dolksschad- Itnge vom 5.9.1939 zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt wor- den ist. Steinacher, ein m e h r f a ch v o r b e st r a f. ter und arbeitsscheuer Verbrech er hat in einem von der Zivilbevölkerung aus militärischen Gründen geräumten Grenzort geplündert. Bei dem Versuch feine Beute in Sicherheit zu bringen, wurde er ergriffen. Er hat nunmehr fein volksverratensches Treiben mit dem Tode sühnen müssen. Dem gerech­ten Urteilsspruch folgte die Strafe auf dem Fuße.

Wolfsplage in Lettland.

Wölfe flüchten aus Polen in die lettischen Walder.

Hunderte vonWölfen haben in den letzten Wochen in den lettischen Wäldern an der polnischen Grenze Zuflucht gesucht, nachdem sie Durch Die Kriegshandlungen aus Polen ver­trieben worden waren. In Berichten aus Ost- lettland spricht man von einer W o l f s p l a 6 e. Die nnsaebunaerten Wölfe rauben das Vieh- Oesters kommt es^vor" daß Menschen von den Wölfen an- gefallen werden. Die Forstverwaltung, plant eine Riesentreibjagd. Ferner werden Prämien auf die Erlegung von Wölfen ausgesetzt.

Gewitterstürme in Oberitalien.

Die Stadt Genua und die Riviera wurden von einem Gewittersturm Heimgesucht, der mehrere Hau­ser^abdeckte, Kabinen und Baracken umriß und zahl­reiche Barken zum Kentern brachte. Em alter Boots­mann ist ertrunken. An dem Hunnel der Eisen- hdhnltnie VentimigliaEuneoTurin hat sich ein Erd ütlch --t. Der Verkehr wird auf 6iC|=r Streck- mi^estens zehn Tage unterbrachen bleiben. crn m i ft o i a hat ein Gewittersturm große Heber» Awgen verursacht. Zahlreiche Hauser wur­den unter Wasser gesetzt.

Mo- und Sastpflichlverficherungen für stillgelegle Kraftfahrzeuge.

Für die stillgelegten Kraftfahrzeuge bleiben die hsfo. und Haftpflichtversicherungen mit der Maß- ßbe aufrechterhalten, daß sich die Ver­tage um die Dauer der Stillegung o e r Ungern. Bis zur Stillegung, fällig gewordene Ramien müssen bezahlt werden; sie mebben bim Versicherungsnehmer nach der WiedetbeNutzung maekürzt in Anrechnung gebracht.^Zur Der» ireibung von Härten werden die Detslckerungsun- toehmungen nur eine Viertel iah re s- prämie einfordern. Für dreiemgen Schuldner, tr? durch die unmittelbaren oder mittelbaren Ein- airhrngen der gegenwärtigen politischen tage ohne ihr Verschulden ae ini) er1 fnw, di- Prämien zu zahlen, treten Rechtsnachteile nicht ein. Prämien, die nach der Stillegung fällig ozrben, brauchen nicht mehr entrichtet zu

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rfer fein konnte. Am ersten Ta^ erfolgten An- ffe auf Hela und später auf die Westerplatte, her Hela war die Hölle los. Schon im Anflug 7000 Meter Höhe wurden die Stukas von schwe- i Flaks heftig unter Feuer genommen. Eine mit rengwolken übersäte Sperrzone in 5500 Meter ihe mußte durchstoßen werden.

Der Staffelanstug erfolgte in Gefechtsreihe. Ein» n, nacheinander lassen die Piloten die Maschinen kippen, um in rasendem Sturzflug auf die An- -sstMe niederzugehen. Die Geschwindigkeit be« iifft dabei 550 bis 600 Stundenkilometer. Schon Dine Feindwirkung ist das eine starke seelische und cpettiche Belastung, der die Besatzung ausgesetzt In 30 bis 40 Sekunden wird ein gewaltiger i-uckunterschied der Atmosphäre überwunden. Oben cb viele Kältegrade, der Höhenatmer muß benutzt x-kden und dort unter ist nach dem Passieren des ürkungsbereichs der schweren Flaks ein tobendes -femo von Abschüssen und Leuchtspurbahnen aus ier zweihundert Flugabwehrwaffen. Das groß» ttaste Brillantfeuerwerk ist ein harmloses Kinder- r el dagegen. v

In mehreren hundert Meter werden dann die Üomben gelöst, meistens 250- und 50-Kilo- xamm-Bomben. Zwischendurch auch eine 500- logramm-Bombe. In dieses Bikd höchster Feuer- tfaltung stärkster Flakstellungen, in das Brausen ns eigenen Motors mischt sich der Anblick der kre- p»reitt>en Bomben, die oft bis zu 100 Meter hohe Killen von Rauch und auseinanderspritzenden em, Dreck und Sand erzeugen, aus denen JUI gewaltige Detonationsbkitze, gelb und rot her» rzucken. Die Maschinen werden nun aufgefangen d immer noch liegen sie im Feuerorkan der oschinenwaffen. 240 Rohre, schwere und leichte aks sowie andere zahlreiche Maschinenwaffen zur wehr aus der Luft hatten ihr Feuer auf die I k7ukas konzentriert. Wie ein Wunder mag es er­lernen, daß die Staffel an diesem Tage keine Verluste erlitten hatte.

Beim Angriff auf den Kriegshafen Gdingen n dem sich die polnischen Seestreitkräste, soweit sie

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