Ausgabe 
7.6.1939
 
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Verhaftung des Leiters der IRA.

C o n b o n , 7. Juni. (Europapreß.) Die V e r h a f - t u n.g des Leiters der Irischen Republika­nischen Armee, Russell, in Detroit ist nach einem Sonderbericht desDaily Expreß" aus Kanada auf die unmittelbare Veranlassung des Inspektors Canning von ScotlandHard erfolgt, der an der Fahrt des Königspaares teilnimmt. Das Blatt teilt mit, Canning habe täglich Berichte über Russell erhalten. Dann habe er telegraphisch um die Verhaftung Russells ersucht.

Auf Anfragen der Presse erklärte das englische Innenministerium am Dienstag, es habe keinen An­trag auf Auslieferung Russells gestellt. Es scheint da­gegen nach einer Andeutung desDaily Expreß" die Möglichkeit zu bestehen, daß die nordamerika­nischen Justizbehörden Russell nach Irland a u s w e i s e n werden. Russell hatte sich seinerzeit nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika be­

geben, um die moralische und finanzielle Unter­stützung des irischen Amerikanismus zu erlangen.

Englische Offiziere unter Spionageanklage.

London, 7. Juni. (Europapreß.) Nach Berichten aus Tokio werden sich die beiden in K a l g a n verhafteten englischen Offiziere, Oberstleut­nant S p e a r und Leutnant Cooper, wegen der Anklage, Spionage begangen zu hoben, ver­antworten müssen. Die in Tokio aus Kolgan vorlie­genden Nachrichten deuten darauf hin, daß die bei­den Offiziere sich in das von den japanischen Trup­pen besetzte Gebiet begaben, ohne vorher hierzu die Erlaubnis der japanischen Militärbehörden einzuho­len. Von japanischer Seite war ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht worden, daß dieses Gebiet nur nach vorheriger Erlaubnis besucht werden darf, um Mißverständnisse oder Verwicklungen zu vermeiden.

Wirtschastliche Einkreisung nicht zu fürchten.

Deutsche Agrarpolitik als erfolgreicher Segenzug.

Anläßlich der Eröffnung der R e i ch s n ä h r - standsausstellungin Leipzig hielt Reichsmini- fter Darre eine Ansprache, in der er sich mit der Sicherung unserer Volksernährung unb einer Reihe vordringlicher Aufgaben unserer Agrar- und Er­nährungspolitik beschäftigte. Reichsminister Darre ging dabei von dem BegriffErzeugungsschlacht" aus und wies auf den vom Reichsnährstand be­schrittenen Weg hin. Er führte dabei eine Reihe von Beispielen an, die zeigten, wie die landwirt­schaftliche Erzeugung des vergangenen Jahres dem Durchschnitt des vorhergehenden Jahrfünft um ein Mehrfaches übertrifft. So betrage die Erzeugungs­steigerung bei Brotgetreide 2,3 Mill. Tonnen, bei Futtergetreide 2 Mill. Tonnen, bei Kartoffeln 9,2 Mill. Tonnen. Wenn diese Mehrerzeugung an Nahrungsmitteln im Jahre 1938 nicht zur Ver­fügung gestanden hätte, sondern zur Befriedigung des gestiegenen Verbrauchs zusätzlich aus dem Aus­land eingeführt worden wäre, so mußten, wenn man auch noch die Produktionssteigerungen der hier nicht genannten Zweige der Ernährungswirtschaft einrechnet, für rund 2 Milliarden Mark mehr Le­bensmittel eingeführt werden, als dies tatsächlich im Jahre 1938 notwendig gewesen ist. Was dies für unsere Außenhandelsbilanz; und damit für unsere gesamte Volkswirtschaft bedeutet hätte, wird viel­leicht erst klar, wenn man sich vor Augen hält, daß die Gesamtausfuhr des Altreiches trotz größter An­strengungen im Jahre 1938 insgesamt nur den Wert von 5% Milliarden Mark erreichte. Da es bei der gegenwärtigen Lage der Weltwirtschaft und des Welthandels ausgeschlossen gewesen wäre, eine um rund zwei Milliarden höhere Ausfuhr zu er­reichen, so hätten wir ohne die Erfolge der Er­zeugungsschlacht im Jahre 1938 also nur vor der Wahl gestanden, entweder volkswirtschaftlich not­wendige Rohstoffe, oder auf eine ausreichende Er­nährung verzichten zu müssen.

Nachdem es in den verflossenen Jahren der Er- zcugungsschlacht gelungen ist, außerordent­liche Reserven an Brotgetreide zu schaf­fen, ist die Verbesserung der Fettver­sorgung in Zukunft das wichtigste Gebiet, das im Hinblick auf unsere Devisenlage einer Meiste­

rung bedarf. Insbesondere wird es hier auf eine Vervielfachung des Oelfruchtanbaues und auf eine weitere Steigerung der Milch - und damit Buttererzeugung ankommen. In wenigen Wochen werden auf diesen Gebieten sehr wichtige Entscheidungen der Reichs­regierung fallen, die von der Preisseite soweit irgendwo glich die Voraussetzungen einer solchen Steigerung der Fetterzeugung geben werden. Schon jetzt aber' muß sich die deutsche Landwirtschaft auf diesem Gebiet stärkster Aktivierung der Butter- und Oelerzeugung auf diesem Gebiet stärkster Aktivie­rung der Butter- und Oelerzeugung einstellen.

Wir müssen aber auch erkennen, daß die Gesamt­zahl der Arbeitskräfte unseres Volkes in den nächsten Jahrzehnten zu gering ist, um alle die Aufgaben zu bewältigen, die wir in der Land­wirtschaft vielleicht für notwendig halten. Auch die Landflucht wird nicht dadurch überwunden, daß man die Stadt und chre Methoden auf das Land verpflanzt, sondern dadurch, daß man den Menschen auf dem Lande wieder die Sicherheit Zu sich selber gibt und so die geistige Seuche der Stadtsucht immunisiert. Es wäre ein Irrsinn, zu glauben, daß die Stadt oder die Industrie aus unserem Volksleben fortzudenken wären, oder gar auch nur ihre Berechtigung zu bestreiten. Aber es ist nicht notwendig, daß das Landvolk als Lebens­quelle des Volkes an der Stadt und an der In­dustrie stirbt. Nur wer die Würde des ländlichen Lebens wieder anzuerkennen bereit ist, wird er­warten dürfen, daß das Landvolk sich seines Wer­tes bewußt wird. Damit erst ist die Voraussetzung geschaffen, um der Stadtsucht entgegenzutreten.

Die Zahlen über den Nachwuchs an Arbeitskräf­ten lehren uns, daß auch in Zukunft eine w ei­testgehende Technisierung der Land­arbeit notwendig sein wird. Wir müssen bei der Technisierung der Landarbeit den Vorsprung ein­holen, den der gewerbliche und städtische Sektor unserer Wirtschaft gegenwärtig noch aufweist. Es wird Aufgabe des gesamten Volkes und der gesam­ten Volkswirtschaft sein, im Interesse der Volks­ernährung diese Technisierung der landwirtschaft­lichen Erzeugung, die die Wirtschaftsentwicklung der

letzten Jahrzehnte unmöglich machte, soweit wie möglich zu erleichtern.

Auch der Ausbau unserer Handelsbe­ziehungen zu Südosteuropa macht diese Anstrengungen in keiner Weise überflüssig. Es gibt nicht nur eine politische Einkreisung, mit der Deutsch­land zu rechnen hat, sondern ebenso auch eine wirtschaftliche Einkreisung, die nicht weniger ernst zu nehmen ist. Ebenso wie die poli­tische Einkreisung brauchen wir aber aber auch diese wirtschaftlichen Einkreisungsversuche nicht zu fürchten. Obwohl die nationalsozialistische Agrar­politik die Anstrengungen der deutschen Landwirt­schaft zur L e i st u n g s st e i g e r u n g bereits wei­testgehend erfüllt hat und obgleich unser Streben auch in Zukunft eine dauernde weitere Mehrleistung sein wird, so hat diese Agrar­politik doch auch anderseits die Möglichkeit oder aber bessere Voraussetzungen dafür geschaffen, die Agrarüberschüsse anderer Staaten aufzunehmen. Gerade für die Aktivierung un­serer Handelsbe,Ziehungen mit dem Südosten ist dies von entscheidender Bedeutung, da hierdurch nicht nur die Abnahme der heutigen Ueberfchüsse an lebenswichtigen Nahrungsmitteln des Südostens ermöglicht wird, sondern Deutschland sehr viel grö­ßere Mengen als bisher aus diesen Ländern zu importieren vermag.

Reichsminister Darre schloß seine Ausführun­gen in dem Glauben, daß das deutsche Volk auch in der Ernährungsfrage in Stadt und Land zu­sammenstehen werde wie ein Mann, um dem Füh­rer zuHelfen, den Ring der Einkreisungsmächte zu durchbrechen.

Reichstagung der

Deutschen Heilprakiikerschast".

Dor kurzem fand in Berlin die 1. Reichs- taguna der neu gegründetenDeut­schen Heilpraktikers chaft" statt, die im Zeichen des im Februar d. I. verkündeten Heilprak- ti'kergesetzes stand, lieber 2000 Heilpraktiker hatten sich vereint, um die Ausrichtung für ihr Schaffen im Dienste der Volksgesundheit zu empfangen. Der Reichsgesundheitsführer, Staatsrat Dr. Conti, hielt eine Ansprache, in der er u. a. erklärte, nicht nur die Schulmedizin, sondern auch die auf der Er­fahrung fußende Volks- und Naturheilkunde habe unser Wissen um die erfolgreiche Krankenbehand­lung wesenlich bereichert. Reichsminister Rudolf Heß sandte der Tagung eine Telegramm, in dem es u. a. heißt: Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß diese Tagung dazu beiträgt, auch fernerhin das Vertrauen zu rechtfertigen, das den Nationalsozia­lismus bewogen hat, eine staatliche Anerkennung des deutschen Heilpraktikeritandes herbeizuführen. Angesichts dieser staatlichen Anerkennung und ange­sichts der beachtlichen Beispiele hohen heilerischen Könnens deutscher Heilpraktiker, die mir persönlich im Laufe der Zeit bekannt geworden sind, begrüße ich besonders ihr Streben, auch künftig kurpfuschende Nichtskönner, die nicht allein heilungsuchende Men­schen sträflich gefährden, sondern auch einer guten Sache unermeßlichen Schaden zufügen können, rück­sichtslos aus den Reihen des Berufsstandes der oeutfchen Heilkundigen auszumerzen.

Der Reichsheilpraktikerführer Kees (München) hielt eine Festrede, in der er nach einem geschicht­lichen Rückblick auf das Werden der Kurierfreiheit und des Heilpraktikerstandes darlegte, wie zwischen

der Volksherlkunde und der Schulmedizin eine Kluft entstand, die erst nach der nationalfozialistischen Revolution wieder geschlossen werden konnte. Heute, nachdem sich die Aerzteschaft den volkshellkundlichen und biologischen Heilmethoden zuwandte, wird der alte Kampf zwischen Arzt und Heilpraktiker sein Ende gefunden haben. Heilpraktiker Münch (Mün­chen) sprach über die Frage der Jrisdiagnostik. Wenn die Gegner dieser heftig umstrittenen Unter­suchungsmethode ihre Ablehnung damit begründeten, daß die Jrisdiagnoftiker die Augendiagnofe als ein allein beherrschendes Verfahren ansehen, müsse fest- gestellt werden, daß diese Methode lediglich als eine manchmal sehr wertvolle Hilfsdiagnose zu betrachten sei. Ihre Bedeutung liege weniger auf dem Gebiet der Organdiagnose, als auf der Konstitutionsdia- anofe. Allgemeine Belastungen, vorhandene Organ­schwächen und Anfälligkeiten seien mit dieser Me­thode ost ausgezeichnet zu erkennen. Der Redner betonte, haft große Erfahrung und ein sehr kri­tischer Blick zur richtigen Auswertung gehöre. Auf solche Weise angewandt, leiste die Jrisdiagnose wert­volle Dienste für die von jedem Heilpraktiker ange- strebte ursächliche Ganzheitsbehandlung.

Wieder ein Großfeuer bei Siegen.

Das vierte Großfeuer innerhalb von sechs Tagen im Bezirk Siegen brach in dem Dorfe Hüns- born aus, wobei eine Sägemühle und zwei Doppel- wohnhäuser, die vier Familien Wohrkung boten, in Schutt und Asche gelegt wurden. Der Brand war in dem Sägewerk Köhler ausgebrochen und hatte bann auf die Wohnhäuser übergegriffen. Der Schaden ist sehr groß.

Wetterbericht

Im Bereich einer sehr trockenen Ostströmung setzt sich in Deutschland die heitere und trockene Witte­rung noch immer fort. Der von England nach Südost­europa sich erstreckende Hochdruckrücken wird jedoch durch Wirbeltätigkeit über Skandinavien stark an­gegriffen, wobei mit dem Aufkommen einer frische­ren Nordströmung gerechnet werden kann. Sonst sind mit dieser Entwicklung voraussichtlich aber keine stärkeren Störungen verbunden.

Vorhersage für Donnerstag: Heiter dis wolkig, trocken bei zeitweilig auffrischenden Win­den aus nördlicher Richtung. Tagestemperaturen nicht mehr fo hoch ansteigend.

LufttemperatWren am 6. Juni: mittags 28,2 Grad Celsius, abenb20,6 Grab: am 7. Juni: morgens 15,8 Grad. Maximum 29,0 Grad, Minimum 10,9 Grad. Erdbodentemperaturen in 10 cm Tiefe am 6. Juni: abends 25,7 Grad; am 7. Juni: morgens 20,1 Grad. Sonnenfcheindauer 15,2 .Stunden.

Hauptfchriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (verreist), i. 23.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. 2L V. 1939: 9133. Druck und Verlag: Brühlsche Universitäts­druckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preis­

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Die Beisetzung fand in Hofgüll in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen

bitten wir absehen zu wollen.