Ausgabe 
7.1.1939
 
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©Jtxfpori

Aus der engeren Heimat

Es

Rundfunkprogramm

Optiker JUagnus

dem Optiker Ihres Vertrauens t Seltersweg 33 Kassenlieferant.

Wirtschast

UM.

Tschammerpokal-Endspiel findet bestimmt statt.

Dem Auge das Beste!

Lassen Sie sich beraten von

Frühgeschichte der Heimat Der Besucherkreis bildet sich aus allen Schichten der Bevölkerung Genau so wie Arbeiter, Bauern und Handwerker kommen, nehmen an den Veranstaltungen auch alle anderen Schichten der Bevölkerung teil. Erfreulich stark ist auch die Jugend vertreten

Provinz notierten nach Pause mit 1-14 (132,50).

Im Verlaufe blieb das Geschäft sehr gering und nennenswerte Kursveränderungen traten kaum em. AEG abbröckelnd auf 114,75 nach 115,25, von Ren­ten Reichsbahn-VA. weitere 0,13 o. H. höher mit 122,50. Bei den erst später notierten Aktienwerten überwogen Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H.

Der Reichs-Männerturnwart und Betreuer unserer Spitzenturner Martin Schneider (Leipzig) begeht heute, am 7. Januar, seinen 50. Geburtstag. (Schirner-M.)

Abendbörfe uneinheitlich.

Die ohnehin schon schwache Unternehmungslust erfuhr an der Abendbörse im Hinblick auf den Wochenschluß eine weitere Einengung, zumasi da Kundschastsaufträge wiederum nahezu fehlten. Stel­lenweise kam in Aktien weiter kleines Angebot heraus, und die Kursentwicklung war uneinheitlich, da anderseits in Anpassung an Berlin einige Er­höhungen eintraten. Die meisten Veränderungen hatten aber nominellen Charakter. Während von den führenden Werten JG.-Farben weiter abbrob feiten auf 147,50 (148), konnten sich Verein. Stähl um 0,40 o H. auf 104 und Rheinstahl um 0,50 v. H. auf 131 verbessern. Etwas freundlicher tendierten ferner ©effürel mit 129,50 (128,75), Bemberg mit 133 (132,50) und Hapaq mit 64.50. Maschinenaktien schwächten sich zumeist ab Adlerwerke 103,2a (103 75) MAR 137 (137.75), Demag 144,75 (145), Rheinmetall 128 (128,50), Moenus hingegen weiter­hin 122.50 Am Einheitsmarkt lagen Bankaktien unverändert, von Brauereien ermäßigten sich Schöfferhof um 2 v H. auf 187, anderseits Mainzer Bräu nach Pause 89 (88) Der Rentenmarkt lag still aber gut behauptet Rotiert wurden allerdings nur 6 v H. IG. Farben mit unverändert 118 50 und R-ichsbnhn.VA mit 122 40 (122.50) 3m Rr.u verkehr gingen Kommunal-Umschuldung mit 92,95

bietungen.

Kaum hatte sich der Beifall gelegt, da brauste er schon wieder auf zur Begrüßung der Weltmeister Herber-Baier, die nun umgekehrt wie bei den Olympischen Spielen in Garmisch-Partenkirchen hin­ter den Wienern das Eis betraten. Schwungvoll, mit viel Tempo, trugen die Berliner ihr Programm vor. Geschickte Raumausnutzung und eine fast ma­schinenmäßige Genauigkeit zeichneten den Vortrag aus. Den Ausschlag aber gab wohl, daß Herber- Baier sportlich mehr boten als die Pau- sins und größere Schwierigkeiten in ihrenFiguren spielend bewältigten.

Schwer hatten es nun die beiden letzten Paare, die Grazer Schrittwieser-Jauernik und die Dortmunder Lauer-Waldeck. Die Ostmar- ker zeigten einige Figuren, die sehr gefällig wirk- ten und sportlich wertvoll waren. Ihr Programm

wirkte abgerundeter und sicherer als das ddr West­falen.

Die Ergebnisse.

1. und Deutsche Meister Maxi Herber-Ernst Baier (Berliner Schlittschuhclub) Platzziffer 9, 11,9 Punkte; 2. Geschwister Ilse und Erik Pausin (EK. Engel­mann Wien) 12, 11,4; 3. Schrittwieser-Jauernik (ED. Graz) 24, 9,5; 4. Grätz-Weiß (Berliner SC.) 30, 9,3; 5. Lauer-Waldeck (Westfalia Dortmund) 31,5, 9,4; 5. Schmidt-Rambold (Münchener EV.) 40,5, 8,8.

In einem Eishockeykampf schlug die schwedische Mannschaft von Göta Stockholm den Berliner Schlittschuh-Club 7:1 (3:0, 1:0, 3:1).

Hessen«! Schi-Meisterschasten im 15 ^ilomcfer=£onglauf.

Der Gau 12, Hessen, begann am Freitag mit seinen Schi-Meisterschaften. Die Langläufer eröff­neten auf einer 15 Kilometer langen Strecke die Kämpfe um den Titel eines Gaumeisters. Lang-

Sandviken der Länderkampf zwischen Deutschland und Schweden, der die beiden Rationen in der Vor- chlußrunde um denMr.-G."-Pokal zusammen- ährte. Während die Skandinaver auf. ihren Spltzen- pieler Schröder verzichten mußten, erkrankte bei uns der Sudetendeutsche Roderich Menzel, so daß der Wiener Hans Redl als Ersatzmann eingesetzt werden konnte. Vor 600 Zuschauern wurden die beiden ersten Einzel ausgetragen, nach denen der Kampf am ersten Tage 1:1 stand.

Henner Henkel, der zur Zeit seiner Wehr­pflicht genügt und daher nicht genügend Zeit zum Training besitzt, »zeigte dennoch im ersten Kamps gegen den Schweden Rohlfson sichere Vorhand- jchüsse und ein schnelles Netzspiel, das ihm auch mit 6 4, 3:6, 6:4, 7:5 den Sieg und den ersten Punkt für Deutschland einbrachte. Rohlsson leistete zwar verbissen Widerstand, stand aber an Klasse feinem Gegner weit nach. Nur zwei Sätze hielt anschließend Hans Redl dem Schweden N y st r ö m stand. Dem Wiener mangelte vor allem die genaue Kontrolle über seine Schläge. So siegte Nyström sicher 6:4, 6:4, 6:0.

Den Beginn machte das Paar Grätz-Weiß (Berliner SC.) mit einem nicht allzu schweren Pro­gramm, das flüssig vorgetragen wurde. Die Mün­chener Schmidt-Rambold gaben ihrem Vor­trag eine stark musikalische Note, doch fehlten die Uebergänge an vielen Stellen. Mit starkem Bei­fall wurden dann schon beim Auftreten die Ge­schwister Pausin begrüßt. Sofort schlugen die Wimer die Zuschauer mit ihrer Anmut und Grazie in Bann. Unerhört flüssig und elegant glitt eine Figur in die andere über. Auffallend war wieder das starke musikalische Gefühl. Nicht endenwollen­der Beifall und ein Blumenregen belohnten die Ge­schwister für die in ihrer Art unvergleichlichen Dar-

Sonntag, 8. Januar.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Römisch-katholische Morgenfeier. 8.50: Dom Deutschen. Von Kurt Eg­gers. 9: Deutsche Meister. Klaviermusik von Franz Schubert. 9.45: Dichter unserer Zeit: Eberhard Wolf­gang Möller:Land der Kindheit". 10: Wie schön ist so ein Feiertag! Frohsinn auf Schallplatten. 11.30: Streiter für Recht und Freiheit. Hörfolge mit Musik um Dichter des Sudetenlandes. 12: Musik am Mit­tag. Einlage (Ffm.): Das Mikrophon unterwegs. 14: Für unsere Kinder:Lasse mein Knecht". Nach einem nordischen Märchen. 14.30: Alles Treffer. 14 55: Fuß­ball-Endspiel um den Tschammer-Pokal: Rapid Wien __Fußballsportverein Frankfurt a. M. 15.40: Schnei­diger Ausklang. 16: Aus einem Gemeinschaftslager der DAF.-Bauvorhaben West: Aber heute wird's fidel! 18: Schöne deutsche Volkslieder. 18.30: Und es war doch ein schöner Sonntag! Eine bunte Stunde von Paul Schaaf. 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 20: Nachrichten. 20.15: Großes Dolkskonzert für die Betreuten des WHW. (Dor- und Frühklassiker. In der Pause: Aus derKleinen Chronik der Anna Magdalena Bach". 22: Nachrichten. 22.20: Sport­bericht. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 2. Nachtkonzert.

Montag, 9. Januar.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmerpflanzen. 10: Schulfunk: Kinder- lieberfingen. 10 30: NSDStB und die deutsche Hoch­schule.» 11.30: Ruf ins Land 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten.

Herber/Vaier wieder im Paarlauf siegreich

Geschwister pausin knapp geschlagen.

14.15: Das Stündchen nach Tisch. 15: Für unsere Kinder:Zwölfe reifen in die Welt". 15.30: Poli­tischer Scheinwerfer. 15.45: Bregenz, die Bergstadt am See. 16: Nachmittagskonzert. Einlage 17 bis 17 10: Peter Heeg liest aus feinem Buch:Hofjuden' 18: Hier spricht der Jurist:Vorsicht! Glatteis! 18.15: Kraftwerk Reckingen. 18.30: Des Führers schwarze Scharen. Ein Funkbild vom Werden, Wesen und Schaffen unserer Schutzstaffel. 19.15: Hages« spiegel 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nach­richten 20.15: Stuttgart spielt auf. Heitere Feier- abendmusik. 22: Nachrichten. 22.20: Marschmusik. 22.30: Kamerad, wo bist du? 22.45: Nachtmusik

Dienstag, 10. Januar.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk:Wie wir unser deutsches Volkslied wiederfanden". Hörfolge von Josef Witt­kowski. 11.30: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14 15: 0 holde Frau Musika! (Dvoräk Smetana.) 15: Kleines Konzert. 15.30: Frauen der Vergangen- beit:Die Neuberin". 16: Nächmittagskonzert. Ein­lage 17 bis 17.10:Stimmen im Blut". Kurz­erzählung. 18- Volk und Wirtschaft: Wann sind Hypotheken fällig? 18.15: Neues für den Bücher­freund. 18.30: Klang der Landschaft. Lothringische Volkslieder. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Lied, Tanz und Fröhlichkeit. 20: Nachrichten. 20.15: Konzert, 21: Haydn-Zyklus des Reich Senders Stuttgart. 22 Nach­richten. 22.20: Politische Zeitunasfchau. 22.35: Unter­haltung und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.

um die Feststellung der Brandursache.

Märkte in tid). i

]) Lich, 6. Jan. Wie m den vergangenen i Jahren, so wurden auch für das laufende Jahr von Stadtverwaltung und Derkehrsverein 8 Markte . festgelegt, die von der Landbevölkerung der näheren und weiteren Umgebung gerne besucht werden Die Märkte wurden wie folgt festgelegt: Fastnachts- mar-tt: Montag, 20. Februar (Ferkel- und Kramer- markt); Ditermarlt: Dienstag. 11. April «Ferkel-und Krämermarkt); Früt>)ahrsmar t: Mittwoch 5. Mai (Ferkel- und Krämermarkt); Psmgstmarkt; Dienstag, ro. Mai (Rinder- Ferkel- und Krämermarkt, ver­bunden mit Ziegen- und Rindviehpramnerung); Sommermarkt; Mittwoch. 12 Juli Ferkel- und Krämermarkt); Kirchweihmarkt; Montag. 18. Sep- tember (Ferkel- und Kramermarkt); Herb|tmartt: Mittwoch 25. Oktober (Ferkel- und Krämermarkt); Weihnachtsmarkt: Montag, 11. Dezember (Ferkel- und Krämermarkt).

12913 besuchten das Lauterbacher Museum.

NSO Beim Jahresschluß 1938 konnte dasLauter- bacher Museum, das alle Gebiete der Heimat- forschunq pflegt und vor nicht allzu langer Zeit eine ehenswerte vorgeschichtliche Abteilung mit Funden aus feinen ständigen eigenen Ausgrabungen einge­richtet hat, für das abgelaufene Jahr eine Gesamt­besucherzahl seiner Sammlungen, einschließlich des von ihm betreuten Frech. Riedeselschen Forst- und Jagdmuseums, von 12 913 Personen feststellen, dar­unter im Museum allein 6955 Besucher Das Haus Konrad-Riedesel-Heim für deutsche Künstler und Wissenschaftler war im Jahre 1938 zeitweise wegen Umbaues geschlossen, es konnte aber in der zweiten Jahreshälfte zehn deutschen Künstlern, Kunsthand­werkern und Wissenschaftlern einen mehr oder we­niger kostenfreien Erholungs- und Studienaufent­halt von insgesamt 240 Heimtagen verschaffen.

Im Laufe des Jahres wurden drei größere Son- derausstellungen veranstaltet, eine naturwissenschaft­liche über die Schädlinge in Haus, Stall und Flur, ferner die Weihnachtsmesse des Handwerks des Krei­ses Lauterbach und verbunden damit Vor- und

anhaltender Schneefall in der. Nacht zum Freitag und am Freitagvormittag bewirkte es, daß die Strecke in Willingen (Upland) neu gespurt werden mußte. 90 Läufer aus Hessen und Westfalen machten sich auf den Weg, der durch das Waldgelände des Mühlkopfes, Hegekopfes, Mittels- und Ettelsberges führte. Den Sieg errang der Kasseler Ruebeling in 1:01,20 Stunden und gewann damit den ersten Titel, der 1939 vergeben wurde. Gießener Lauser waren nicht am Start.

Christel Kranz siegt in Megeve.

Die internationalen Abfahrtsrennen des Schiklubs von Paris, die von starken Mannschaften Deutsch­lands und der Schweiz beschickt waren, nahmen am Freitag in Maeve ihren Anfang. Am ersten Tag fanden die Abfahrtsläufe auf einer 2,5 Kilometer langen Strecke statt, wobei die Männer zweimal über die Strecke zu gehen hatten. Bei-den Frauen zeigte sich unsere Olympiasiegerin und Weltmeisterin Christel Cranz (Freiburg) allen Mitbewerberin­nen weit überlegen. Sie kam mit der vorzüglichen Zeit von 2:50,4 Minuten auf den ersten Platz vor der Schweizerin Loulou Boulaz, die 3:09,2 Minuten benötigte. Bei den Männern war etwas überra­schend der junge Schweizer Karl Molitor der beste. Im ersten Durchgang benötigte er 2:16,0 Mi­nuten und wurde damit Erster vor den Franzosen Louis Agnel und James Couttet, die beide 6Ao Se­kunden langsamer waren. Don den Deutschen fand sich Willy Walch mit der unbekannten Strecke am besten ab; mit einer Zeit von 2:17.6 kam er vor Rudi Cranz (2:20,6), Harro Cranz (2:20,8) und Heli Lantschner (2:121,3) auf den vierten Rang, wobei zu ermähnen märe, daß Rudi Cranz kurz vor dem Ziele stürzte und dadurch rnertvolle Se­kunden verlor. Josef Pertsch, der als Ersatz für Friedl Pfeiffer die Reise mitgemacht hatte, kam über den 20. Platz nicht hinaus.

Mem-Mainisihr Vörfe.

NMlagsbörse überwiegend schwächer.

Frankfurt a. M., 6. Jan. Bei wieder sehr stillem Geschäft war die Börse am Aktien- martt in Fortsetzung der gestrigen Tendenz erneut etwas schwächer, obwohl sich die Abgaben aus Kundschaftskreisen weiter in engsten Grenzen hiel­ten. Da aber anderseits kaum Käufe erfolgten und auch sonst starke Zurückhaltung bestand, erfuhren die Kurse in der Mehrzahl durchschnittliche Rück­gänge von 0,50 bis 1 v H. Die Zahl der zunächst notierten Papiere war sehr gering. IG -Farben er­mäßigten sich etwas stärker auf 148,25 (149.oO)_ Don Montanwerten stellten sich Mannesmann auf 107 (107,25), Ilse Genuß auf 130,75 (131,75). Fer­ner gaben Daimler Motoren auf 131,25 (132), Rheinmetall auf 128,50 (129), Holzmann auf 146 (147) nach. Für Elektropapiere zeigte sich überwie- qend etwas Interesse AEG etwa 115,25 (114.50), Thüringer Lieferung 114 75 (114), RWE gehalten mit 120.50 (120,65). Weiter befestigt waren Zement Heidelberg bei kleinem Umsatz mit 150,50 (149,50). Reichsbankanteile weiterhin behauptet mit 188.

Der Rentenrnarkt lag ebenfalls sehr ruhig. Das Interesse richtet sich nach wie vor auf die An­leihezeichnung Von den öffentlichen Werten zogen Reichsbahn DA erneut leicht an auf 122,40 (122 25), Reichsaltbesitz hielten bei etwa 128,65 ebenso lagen im Freioerkehr Kommunal-Umschuldung mit 9? 95 unverändert. Am Pfandbriefmarkt war das Ge­schäft still Liauidationspfandbriefe nicht ganz ein­heitlich, fest Pfälz Hyp mit 101,13 (104,75) In­dustrie-Obligationen schwankten bis zu 0,50 vH., Stadtanleihen lagen meist unverändert. Oberhessen

OiePflicht-' für J>ic Meisterschaften der Männer.

Dor einer überraschend großen Zuschauermenge begannen am Freitagmorgen im Berliner Sport­palast die Titelkämpfe der deutschen Eiskunstläufer mit der Pflicht der Männer. Obwohl das Ergebnis nicht bekanntgegeben wurde, dürfte feststehen, daß der Wiener Edi Rada und der Münchener Horst Faber das Feld klar beherrschen. U. Kuhn (Berlin) hatte ebenso wie Ratzenhofer (Wien) Mühe, sich in den Zweikampf Rada Faber einzuschalten. Der Grazer Plankl und der Münchener Loichinger ver­vollständigten das Meisterschaftsfeld, das nach dem Ausscheiden Kaspars und Zellers auf sechs Mann zusammengeschmolzen ist.

Wundervolles Paarlaufen.

Nach dem Pflichtlaufen der Männer wurden die deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften am Freitag­abend im ausverkauften Berliner Sportpalast mit den Titelkämpfen b e r Paare fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand selbstverständlich das mit großer Spannung erwartete Zusammentreffen zwi­schen den beiden besten Paaren der Welt, den Olympiasiegern und Weltmeistern Maxi Herber-Ernst Baier und den Wiener Geschwistern Ilse und Erik Pausin. Auch diesmal gingen die Berliner als Sie­ger aus einem harten Kampf hervor, der die Zu­schauer in Entzücken und Begeisterung über die ge­zeigten Leistungen versetzte. Mit Platzziffer 9 und 11,'6 Punkten holten sich Herber-Baier den Titel vor den Wiener Geschwistern, die es auf Platz­ziffer 12 und 11,4 Punkten brachten. Den dritten Platz schließlich nahmen die Grazer Schrittwieser- Jauernik (24'9,5) ein. Am Start fehlten die beiden Paare Koch-Noak (Berlin) und die Nürnberger Roth-Walter. Noak war erkrankt und Lisi Roth er­litt beim Training eine erhebliche Verletzung,

faffung präsentieren.

HutzbaN t>er Bezirksklasse Marburg.

In der Gruppe Marburg ist seit geraumer Zeit kein Spiel mehr ausgetragen worden.

Das Spielprogramm im neuen Jahr bringt nun am kommenden Sonntag folgende Begegnungen: VfL. Marburg 1 860 empfängt den FD. Hartenrod Dem Platzverein wird es dabei nicht schwer fallen, die Punkte für sich zu buchen. Von den B r e i d e n b a ch e r n , die die Elf von Wetter zu Gast haben, wird man erwarten dürfen, daß sie mit klarem Torergebnis die Ober­hand behalten. Wal lau spielt auf eigenem Platz gegen Sarnau. Der Ausgang des Kamp­fes ist nicht vorauszusehen. Eckelshausen empfängt die spielstarke Elf von Botten Horn. Die Gastgeber werden sich sehr anstrengen müssen, wenn sie die Punkte für sich in Anspruch nehmen wollen. Wenn sich der Sturm von Bottenhorn ebenso gut schlägt wie im Vorspiel, dann wird den Gastgebern allerdings kein Sieg vergönnt fein.

Hitler-Jugend Bann 116.

Stelle für Leibesübungen.

Am Sonntag, 8. Januar 1939 findet in der Turn­halle der Turngemeinde Friedberg um 8.30 Uhr eine zweite und letzte Dorturnerstunde statt, an der alle Vereinsjugendcharte und Mann­schaftsführer unbedingt teilzunehmen haben. Es werden alle wichtigen Einzelheiten der Uebungen sowie des Wettkampfes (Banngerätemeisterschaften) durchgesprochen.

Im Interesse eines reibungslosen Ablaufs der Banngerätemeisterschaften ist die Teilnahme an der Vorturnerstunde dringend notwendig! Es wird daher nochmals auf die Teilnahmepflicht verwiesen.

Henkel gewinnt, Bedl verliert.

Tenniständerkampf DeutschlandSchweden 1:1.

Unter nicht gerade günstigen Umständen begann am Freitag in der schwedischen Tennishalle von

Feuer in Ärohen-Duieck.

wg Großen. Buseck 7 Jan Heute morgen brach in einem Nebengebäude des Anwesens von Christoph Schwalb Wwe II Feuer aus, das hi den Heu- und Strohvvrräten reiche Nahrung fand Die Freiwillige und Pflichtfeuerwehr griffen den Brandherd energisch mit mehreren Schlauch­leitungen an und vermochten bald, den Brand auf feinen Herd zu beschränken Die Löscharbeiten waren durch die Kälte von minus 9 Grad sehr er­schwert Durch den Einsatz der Feuerwehren konnte das Gebäude zum Teil erhalten bleiben. Die Mo­torspritze wurde ebenfalls wirkungsvoll eingesetzt. Die Gendarmerie Großen Buseck bemühte sich sofort

müssen schon ganz außergewöhnliche Um­stände eintreten, um die Durchführung des für Sonntag im Berliner Olympia-Stadion angesetzten Endspiels um den Pokal des Reichssportführers zwischen Rapid Wien und dem FSD Frankfurt zu verhindern. Die Reichssportsührung hat in den letz­ten Tagen alles getan, um die Austragung zu sichern. Mit Schaufeln und Besen wurden Weae, Treppen und Sitzplätze vom Schnee gesäubeyt. Auf dem Spielfeld selbst wurden die letzten Schneereste festgewalzt. Es ist also auf alle Fälle ein ebener Untergrund vorhanden. Platz und Zuschauerräume werden sich am Sonntag in einwandfreier Der-

Für das neue Jahr sind die Fortsetzung der Aus- j grabung an der mittelalterlichen Ruine Wartenbach, ' ferner oie Klärung einer altsteinzeitlichen Station 1 bei Maar und Nachforschungen in den Resten von ungefähr 100 bronzezeitlichen Hügelgräbern, deren 1 Material vor einigen Jahren zum Wegebau benutzt worden ist, bei Dirlammen auf dem Ziegenberg vor­gesehen.

Unfälle auf dem Lande.

Der 28jährige Friseur Karl Pfaff von Krof­dorf wurde bei einer Treibjagd am Donnerstag versehentlich von einem Jäger angeschvssen. Er er­litt eine erhebliche Schrotschußverletzung am rechten Oberschenkel. Der 38jährige Bergmann Wilhelm Reese von Lützellinden erlitt bei seiner Ar­beit schwere Brust- und Rippenquetschungen. Der 29jährige Landwirt Otto Z i n n f a n n von Hain- bad) (Kreis Alsfeld) stürzte bei der Arbeit auf dem Heuboden ab und erlitt einen Schädelbasis­bruch. Sämtliche Verunglückten mußten zur ärzt­lichen Behandlung in Die Chirurgische Klinik in Gießen aufgenommen werden.

Landkreis Gießen

£ Wieseck, 6. Jan. Der Turnverein Wieseck hatte zu einem Familienabend einge­laden, der diesmal unter dem WortVolkstum und Heimat" stand. Dereinsführer Daupert hob bei feiner Begrüßung den Wert der Leibesübungen hervor und ging auf die sportlichen und politischen Erfolge des Jahres 1938 ein. Die Gesangsabteilung sang zwei Chore:Rosen im Schnee" von H. Lons undAbschied von der Mutter" von Fr. Bäcker. Für die Theateraufführung war diesmal die Wiß- marer Spielschar unter Leitung von Hauptlehrer Wagner gewonnen worden. Sie zeigte die beiden DolksstückeDie Gans" von Steguweit undDie Brautschau" von Thomas, die sehr gut aufgeführt wurden. Die Spieler waren mit Begeisterung und Liebe bei der Sache und verhalfen auch mit einigen kleinen Volkstänzen dem Abend zu einem vollen Erfolg. Zu einem guten Gelingen des schönen Abends trugen auch noch die Kapelle Linker, die gute Musik bot, und der ChorDie Mühle im Schwarzwald", mit Orchesterbegleitung gesungen, bei.

# Mainzlar, 7. Jan. Die Tiere des Waldes und des Feldes litten in den vergangenen Wochen erheblich unter Schnee und Kälte. Der Forster Yes Nachbarortes Daubringen und der Flurhüter von Mainzlar streuten deshalb für Rehe und Ha- f e n Heu und Grummet; für die Vogel, ins- , besondere für die Fasanen, wurden unter Hecken und : an geschützten Stellen Heusamen, Körner und Vogel- wicken ausgelegt.