Ausgabe 
7.1.1939
 
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Aus aller Welt

Är klbftimS 1611 £ lernen, die Letter der Mrist-rklasien. j sie draußen aus dem harten Schnee herum.

& ffr fhmb^amaleUauf ber edlen fiöbe feines Ganz überwältigt beobachtet der |unge Kambur. I ,ten. und es scheint das kalte Winterlicht non mL® Ä »Orter «m 3 Otober 1609 aer die Zusammenarbeit in dieser einzig^dastehendenbestirnten Himmel nieder, da reden sie schon bi- iunae Nl-bella Brant heimac-^Gemäldeproduktionsanstalti durch die U-b-rsull- an non dem Wirtshaus weiter unten am

hatte Rubens die lunge Js-beUa « D 9 äuftl,äBen war der Meister gezwungen, ein System I m0 fie jetzt einsall-n werden, Gnade euch «nJufüVren, das ihm «laubk »E°un. Goth Wirt' und" Wirtin, wenn euch diese Heu-

,Es ist die Kirche von Laterns", fagt der an-

©er kommissarische Leiter der Oeutschen Neickslottene.

Der Dreizehnte.

Äon Zosef Friedrich Perkoma

Mv"d und Brust

Bei dem weißen Fleck unten halten mir ,_ sagt der eine Schlittenlenker: schon hat er die Hörner in seiner Faust.

frau Roch- zum neuen Jahre erhalten hat. Frau Roch, die Mutter von sechzehn Kinder ist- wurde vom Staatspräsidenten Lebrun dos Ritterkreuz der Ehrenlegion verliehen. Dos Ehepaar Roch ist feit 30 Jahren verheiratet.

So sind zwölf Burschen auf Hörnerschlitten m die Schlucht gefahren- und der kalte Tobel kühlte ihr wildes Blut. An der Kirche von Laterns ist in jener Nacht aber niemand vorübergegangen, kein verspäteter Bauer, kein Jager oder Holzknecht.

großen Hörnerschlitten heran- aus denen sie zu Tal fahren werden, die kalte Winternacht hat eine gute Schlittenbahn gerichtet. Es ist keiner unter ihnen, der ein --In Gottesnamen!" sagen möchte, und keiner, dem der Sinn nach Schlaf steht und nach drei verschämten Kreuzlein auf Stirn,

In der kleinen Ortschaft Varmonzey in den Vo- gesen herrscht Feststimmung. Die ganze Einwoh-

Male in den Polizeiakten verzeichnet fand, wurde er sofort ins Untersuchungsgefängnis übergeführt

sie treiben. Jetzt saufen fie und haben gewettet, wer schnelle'- den Moll in die Gurgel und in den

durchgeführl wird, um das vorhandene Altmaterial der eisenerzeugenden Industrie als Rohstoff zuzufüh­ren. Deutschland Hal im ersten Halbjahr 1938 über 500000 Tonnen Schrott vom Aus- lande eingeführt. Diese gewaltige Ein- suhrmenge kann durch eine restlose Erfassung des Altmaterials bedeutend herabge­setzt werden.

Tal hinab will? r,

Sitz auf!" ladet ihn der letzte Bursch em. Sechs oder sieben, die Schlitten sind fest." Es ist genug geladen", sogt der Fremde,fahrt

Schneelicht. Hat sich ein Bauer auf dem Berg verspätet, ist es ein Jäger, ein Holzknecht, der ms

Enlschrottung aller Betriebe

Aufruf Or. Leys an alle Betriebsgemeinschaften

Es sind gar wilde Burschen, die oben auf dem Berg in einem Wirtshaus toben, sie haben ge-

Klassenlotterie.

Drei deutsche Matrosen an der kalifornischen Küste verunglückt.

Drei Matrosen des deutschen MotorschiffesAnne­liese Eßberger" aus Hamburg wurden nach einem in San Franzisko aufgefangenen Funkspruch von der stürmischen See in der Nähe des Kaps Mondo- cino an der Nordküste von Kalifornien über

Sochschuluachrichteu.

Professor Dr. phil. Heinrich L e yOrdinarius für Chemie an der Universität Münster, ist im 67. Lebensjahre gestorben, nachdem er im vorigen Jahre wegen Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand getreten war. Professor Ley, der früher in Leipzig wirkte, hot sein Hauptforschungs- gebiet in den WerkenDie Beziehungen zwischen Farben und chemischer Konstitution" undAbsorp­tionsspektren der chemischen Verbindungen" dar­gestellt. .

Dozent Dr. phil et med. habil. Friedrich Timm an der Universität Leipzig wurde zum ordent­lichen Professor an der Universität Jena ernannt und ihm die durch die Berufung des Profesiors Dr. B u h tz noch Breslau frei gewordene Lehrstelle für Gerichtliche Medizin und Naturwissenschaftliche Kri­minalistik übertragen.

3 Die haben nicht Lust, chn zu überreden, die Schlitten fahren auch schon, der Dreizehnte hat sie mit dem Fuß gestoßen. Das ist eine höllische Fahrt, bald nimmt es den Burschen den Atem: Idas sind keine schweren Hörnerschlitten mehr, das Fmh imoi hinein, aus einem Rohr geschoßen. Der hart gefroren, denkt sich ein Bursch

Das Rubens-tzaus in Antwei pen.

Blick in die Werkstatt eines großen Malers.

Die zweite Partie wurde beim 35. Zuge kampflos remis gegeben. Die dritte Partie wird in Magde­burg ausgetragen.

Eondor"-Vesahung auf der Heimreise in Genua.

Mit dem deutschen DampferScharnhorst" traf in Genua auf der Rückfahrt von Manila die Be­satzung des deutschen FlugzeugesC o n d o r" DACON ein, das Ende November den Rekord­flug von Berlin noch Tokio unternommen hotte. Zu ihrer Begrüßung hatte sich der deutsche General­konsul in-Genua. Dr. Mayr, eingefunden. Die aus sechs Mann bestehende Besatzung betritt in Ge­nua auf ihrer Rückreise zum erstenmal europäischen Boden. Sie wird auf dem Flughafen Tempelhof feierlich empfangen werden.

Sittlichkeitsverbrecher hingerichtet.

Berlin, 6. Jan. (DNB.) Am 6. Januar ist der am 11. Januar 1911 in Rothnaußlitz geborene Max Schlenker hingerichtet worden, der durch Urteil des Schwurgerichts in Bautzen wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, ferner wegen Sittlich­keitsverbrechens zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden war. Max Schlenker hat am 12. Juni 1938 im Walde bei Gaußig eine achtjährige Schülerin erschlagen und erwürgt, um die Spuren eines von ihm an dem Kinde begangenen Sittlichteitsverbre- chens zu verwischen.

Zehn Todesopfer eines Erdbebens in Iran.

Bei Robat, Gahz und Rahmatabad in der Gegend von Sabzevar im Nordosten von Iran haben meh­rere schwere Erdbeben st öße beträchtlichen Sachschaden angerichtet. Zahlreiche Häuser stürzten ein und mehrere Bewässerungskanäle wurden verschüttet. Bisher zählt man zehn Todesopfer.

Line Mutter von 16 Kindern Ritter der Ehrenlegion.

Ruhe ließe. Schließlich nahm er seine Zuflucht zu einem verzweifelten Mittel. In Begleitung eines Freundes begab er sich in der Nacht zu dem Haufe der Geliebten und klopfte an der Tür, und als man fragte, wer da wäre, gab er sich für einen Post­boten aus, der ein Telegramm brächte. Darauf öffnete sich die Tür, und aus dem Dunkel trat eine weibliche Gestalt hervor. Ohne 'hr Zeit zu lassen, den Mund zu öffnen, warfen ihr der junge Bauer und sein Freund ein großes Tuch über den Kops, ergriffen sie und schleppten sie fort in einen nahen Wald.

Hier wurden die beiden bald von anderen Bau-

Die Entführung.

B. Athen.

In einem Dorfe auf dem Peleponnes hatte sich ein unger Bau2r in ein Mädchen namens Maria verliebt, aber keine Gnade vor den Augen ihrer Mutter aefunben, die ihm nicht nur den Zutritt ru ^rem Hause verweigerte, sondern ihn auch jd)BK>r bedrohte, falls er das Mädchen nicht in

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ktier. E-.?i4>.er lang, 10,5 Meter breit unb Säfterung oberer »«Mtbie ärgern unbmenn lch^d-t m chr Au,ery

Berlin, 6. Jan. (DNB.) Der Reichsminister der Finanzen hat den bisherigen Präsidenten der Preußisch-Süddeutschen Staats - lotterte, Dr. Baron von Da zur, mit der kommissarischen Leitung der Deutschen Reichslotterie beauftragt. Baron Dazur ist 43 Jahre alt, seit 1931 Mitglied der NSDAP. Im Kriege war er Jagd- flieget. Nach dem Kriege studierte er Rechts- und Staatswissenschaften und bekleidete später verschie­dene leitende Stellen in der Wirtschaft. Im Jahre

Heinrich George und der Friseur.

Heinrich George, der Darsteller des Peter Henlein in dem kommenden Tobis-FilmDas un­sterbliche Herz", ist sehv stolz auf seinen schönen, wohlgepflegten Bart, dem kein anderer Barbier als derlangjährige Hausfriseur" mit Messer und Schere nahen darf. Um so größer ist die Berwundc- rung des Künstlers, als eines Tages ein ihm völlig fremder Mann mit weißem Kittel, ohne anzukloo- fen, bei ihm eintritt und seelenruhig sein Rasierzeug auspackt.

Was wollen Sie hier?" fragt George mit aller ihm zu Gebote stehenden Barschheit.Ihnen rasie­ren" ist die überraschende Antwort.Ich brauche Sie nicht: ich habe schon einen Friseur!"Nee", erwidert daraufhin der Besucher,ick bin jetzt Ihr Barbier. Sie müssen sich jetzt von mir rasieren las­sen. Nämlich ick un Ihr eijentlicher ^Barbier, wir hielten jestern abend beede in unserer Kneipe Skat, un er verlor all sein Jeld an mir, un wie er feen Zaster mehr hatte, da spielten wir um unsere Kun­den, un da hab ick Ihnen {ernennen!"

Berlin, 6.Jan. (DNB.) Der Reichsorganisa­tionsleiter der NSDAP, und Reichsleiter der Deut­schen Arbeitsfront Dr. Ley erläßt folgenden Auf­ruf:

Schaffende Deutsche!

Das Jahr 1938 liegt hinter uns. Es schließt mit der Schaffung des Großdeutschen Reiches unb dem Zusammenschluß von 80 Millionen Deutschen ab. D e r Kampf um das Lebensrecht der Nation geht weiter. Die Fortführung dieses Kampfes im neuen Jahr gipfelt in der Zielsetzung, die der Führer in seiner Neujahrsbot­schaft festgelegt hat:

Erziehung des Volkes zur nationalsozialistischen Gemeinschaft,

Verstärkung der deutschen Wehrmacht und Ausbau unserer gesamten deutschen Volks­wirtschaft.

Es gilt, die großen Erfolge der nationalsozialisti­schen Revolution auf allen Lebensgebieten auszu­bauen und die Produktion unserer Le­be n s g ü t e r aus einen Höchststand volkswirtschaft­licher Kraftentfaltung zu bringen.

Zur Förderung und Gesunderhal­tung der menschlichen Arbeitskraft tritt in diesem 3ahrmehr noch als ^s*'?r br Zusammenfassung und Nutzung aller vorhandenen Materialwerte, vor allem eine erschöpsende Ausbeutung und Wieder Verwertung deutscher R o h - u u d A b f a l l st o f f e. Der Beauftragte für den Vierjahresplan, Generalfeldmarschall Göring, hat angeordnet. daß zu Beginn des neuen Jahres eine umfassende Schrott­sammlung in allen deutschen Betrieben

Bord gespült. Der Kapitän bat den Küsten - Wachdienst, alle Schiffe in der Nähe zu benachrich­tigen und aufzufordern, nach den Vermißten Aus­schau zu halten. Die Namen der Verunglückten sind unbekannt.

Gelärm in der kalten Winterluft, und der Bauer in dem letzten Hof hört es, wenn er gerade aus dem Hause getreten ist ober aus dem Stall.

Sie sind schon wieder unterwegs, die zwölf", denkt er sich bann.Werden ihre Leute daheim froh und zufr-ieden sein. mie au3flet sind zwei Kugeln/ aus einem Rohr geschossem Der

ftm, j auch

®UÄnmUemm^nenbabUaVfi Hem falben» ein anbercr. Wo ist die Kirch- von Laterns,

Kraftwagen vom Schnellzug erfaßt. Zwei Tote.

Der Sägewerksbesitzer Sch ü tz aus Waldkirch und feine Frau durchfuhren mit ihrem Kraftwagen in langsamer Fahrt die an dem Ueberwea der Strecke DenzlingenGundelfingen der Reichsstraße Wald­kirch-Freiburg befindliche Eisenbahnschranke. Der Wagen kam auf dem Gleis zum Halten. Auf ein

eine Ausdehnung des Brandes auf die umliegenden Häuser zu verhüten. Sie fand in dem engen Flur, der den Zugang zum Lokal bildete, zahlreiche Frau- en und Männer, Die mit Rauchvergiftungen zusamme n geb rochen waren. Bei den Aufräumungs- arbeiten entdeckte man weiter zwei völlig verkohlte Leichen

Minus 18 Grad in England.

Die tiefste Temperatur, die jemals auf den Bri­tischen Inseln gemessen worden ist, wurde in der Nacht zum Freitag in Dalwhinnie (Grafschaft Jn- verneß-Shire) mit rund minus 18 Grad Cel­sius festgestellt. Infolge des plötzlichen Witterungs­umschlages sind fast sämtliche Wasserleitungen nicht nur in der Grafschaft, sondern auch in weiten Tei­len Nord- unb Mittelenglands eingefroren. Der ent­standene Schaden ist noch nicht zu übersehen.

Schachweltkampf Bogoljubow gegen Eliskases.

In Berlin begann ein Wettkampf über 22 Par­tien zwischen Großschachmeister Bogoljubow (Irlberg) unb dem derzeitigen Deutschlandmeister Eliskases (Innsbruck). Veranstaltet wird dieser Wettkampf vom Großdeutschen Schachbund. Die erste Partie gab Eliskases nach dem 44. Zuge auf.

ern eingeholt, die schnell geweckt waren un- dem Entführer seine Beute abjagen wollten. Mit Stök- ten, Schaufeln und Hippen bewaffnet, umrinaten sie die Räuber und zwangen sie, ihre Last nteoer« zulassen. Als der verliebte Bursche nicht gleich gehorchen wollte, erhiett er eine tüchtige Tracht Prügel, die seine Liebesglut etwas dämpfte, aber Damit war sein Mißgeschick keineswegs beendet, denn als die entführte Frau jetzt den Schal ab- werfen konnte, sah er sich plötzlich > der Mutter seiner Maria gegenüber, die wie eine Furie über ihn herfiel. In Der Dunkelheit hatte er statt der Geliebten die künftige Schwiegermutter entführt.

gen gerecht zu werden. Schließlich tränen doch alle Heimsuchen! Die Burschen ziehen die zwei

Werke, die dies Haus verlassen, den Stil und die - ----* r,A

persönliche Note des Meisters. In diesem von ihm selbst erbauten Hause wirkte er bis zu seinem Tode am 30. Mai 1640. c- K-

Mete? hoch Der Vorsum zu Mer Werkstatt ihr'er elf" schweigen, so schreit totsicher der zwölfte hat auch eine respektable Gröhe. Er ist 11 Meter i für sie alle.

lang unb 5 Meter breit. Die Türen reichen fast bis | ist schon Mitternacht vorüber, da loschen sie

zur Höhe der Decke, denn es entstehen in dieser das Licht in der Stuben aus, es tut Dies der Werkstatt Gemälde, die oft von ungewöhnlichen Letzte aber nicht etwa mit dem Mund, sondern mit Ausmaßen sind und schließlich nach Fertigstellung Der Faust, und Die Scherben spritzen Dem Vor- auch hinaustransportiert werden müssen. In diesem I letzten in das Gesicht. Täten wahrscheinlich noch Raum wird dem jungen Sperling die Ehre zuteil, weiterschlemmen und Johlen, wär nicht das Faß die Herren S n y d e r s und Wilbens kennenzu-' Most ausgetrunken.

Die Stadt Antwerpen hat die Pläne vorbereitet, zu den großen Rubens-Feiern im nächsten Jahre das Haus, in dem Der Meister gelebt hat, wieder in den Zustand zu bringen, Den es zu feinen Lebzeiten hatte. Das Haus in der heutigen Rue Ru-

Einen aufregenden Zwischenfall erlebten die zahl- reichen Passanten einer der belebtesten Warschauer Sttaßen in der Nähe des Hauptbahnhofs. Eine hübsche junge Dame stürzte plötzlich auf einen eie- ganten Herrn, der eben mit lässiger Geste eine Taxe heranwinkte, mit dem Rufe zu:Haltet ihn, haltet Den Betrüger!" Der so aus seiner zur Schau ge- stellten vornehmen Ruhe gebrachte junge Mann versuchte mit schreckensbleichem Gesicht zu ver- schwinben. Ein Entrinnen war aber unmöglich, Denn schon war Derfeine Herr" von allen Seiten um­stellt unD ergab sich, als er eine harte Polizeifaust im Nacken spürte, mit einem vorwurfsvollen:Wie konntest du nur, Anna", in sein Schicksal. Auf der Polizei entpuppte sich der Gefaßte als bekannter Heiratsschwindler, Der mit zynischem Lächeln Der unter Tränen vorgebrachten Erzählung Der jungen Dame lauschte:Ick) war glücklich verheiratet , schluchzte sie,als ich diesen Betrüger kennenlernte Er stellte sich als Doktor der Rechte vor und gab an, einige Güter im Wilnagebiet zu besitzen. Ich schenkte ihm Glauben und ließ mich von ihm so weit betören, daß ich die Scheidung von meinem Mann verlangte. Dann brauchte er, da er angeblich fein Bargeld hatte, zuerst 12 000 Zloty (6000 RM.), die ich ihm von meinem Vermögen gab. Später verlangte er noch einmal dringend 3000 Zloty, die ich mir von Bekannten leihen mußte. Und dann verschwand er. Ich erstattete vor zwei Monaten Strafanzeige, aber erst heute..." Der Rest Der ucnc vu-v.. ... ... , - _-__

Erzählung. Der in Schluchzen unterging, war Den 1933 rourDe er Runbfunkkomnnssar der preußischen Polizisten klar: und als sich Der Name Des eleganten Staatsregierung, bann Direktor des Reichs- und Herrn unter ber RubrikHeiratsschwindler" einige Staatsanzeigers, hiernach Oberregierungsrat im v ----Reichsluftfahrtministerium. Vom Ap/il 1935 an war

Baron Dazur Präsibent ber Preußisch-Südbeutschen

Mit ber Durchführung dieser Schrottaktion hat der Generalfeldmarschall Göring die Deutsche Arbeitsfront beauftragt. Ich rufe darum alle Betriebsgemeinschasten auf, sich in vorbildlicher Weise für die erfolgreiche Durchführung der Schrott- sammlung in Den Betrieben einzusetzen. Es darf in Deutschland keinen Betrieb geben, ber in diesen Tagen nicht sorgfältig von allem vorhande­nen Alteisen ausgetämmt wird. Ich sehe hierin eine ehrenvolle Pflicht für die Werkscha - ren, diese Aufgabe handfest und tatkräftig anzu­packen Darüber hinaus erwarte ich von jedem Be­triebsführer und von jedem Gefolgsmann, daß er sich in uneigennütziger Weise für das Gelingen der Sache einsetzt. Die Gauobmänner der Deutschen Ar­beitsfront sind mir für eine gewissenhafte Durch­führung der Schrottaktion verantwortlich. Die Schrottsammlung in den Setrieben ist ein wichtiger Auftakt für die Fortführung des Vierjahresplanes im Jahre 1939. Sie steht, wie die anderen großen Aufgaben, die es im neuen Jahr anzufassen gilt, unter dem Leitgedanken, der unser Handeln von jeher bestimmt hat: W i r alle helfen dem Führer!

Heil Hitler!

Dr. R. Len.

völlerischen Bauch schütten kann.

wh* o* ........ -f -- m v r-.a Manchmal, wenn Die Tür auf- und zugeht, bann i

art, zur rechten em größeres, neues Gebaube liegt. t ein wilder «Braus aus ber Stuben, die voll Beide Häuser sind durch einen ©aulengang oerbun- unj> Staub ist, und dann zerteilt sich das den- dahinter erblickt man einen wetten Garten, der | uno < 1 <Rn,.or1

zum größten Teil in Beete eingeteilt ist. Zwischen Denen Marmorstatuen und prachtvolle Riesenvasen stehen Ganz im Hintergrund liegt ein kleiner Pa- villon. Die Fassaden der beiden Gebäude sind reich unb farbenprächtig verziert. Sperling erfährt, daß nicht nur die Außenwände, sondern das ^anze grö­ßere Gebäude nach eigenen Entwürfen des Besitzers ausgeführt worden sind.

Die Wohnräume, die das kleine Haus umschließt, bekommt der junge Mann nicht zu sehen, hingegen

wanderte, ohne zu wissen, was ich tun sollte, trafen 1 mich Die Polizisten an." Der arme Mann blieb Die Nacht über auf dem Polizeibüro. Am nächsten Morgen erschien die Frau Dort, freundlich lächelnd, unb brachte liebenswürdigerweise ihrem Mann den Anzug, da sie DieZüchtigung", die sie ihm bei­gebracht hatte, für ausreichend hielt. Der Frieden wurde wieder heraestellt, und die beiden Ehegatten kehrten nach Hause zurück, völlig versöhnt bis zum nächsten Male.

DerKönig der Bauchredner"

C. K. Mailand.

Seit mehreren Taaen fpielie in dem Theater einer kleinen italienischen Stadt eine bescheidene Artisiengesellschast und erregte beim Publikum große Begeisterung. Die letzte Nummer, die am lebhaf­testen beklatscht wurde, war Die desKönigs der Bauchredner", Giovanni Carrara, der für sich allein eine Anzahl Persönlichkeiten darstellte. Gerade sei­nem Auftreten verdankte es die Truppe, daß die Geschäfte ganz gut gingen. An einem der letzten Abende Sprang nun, während der Bauchredner seine Vorstellung gab, plötzlich ein Mann unter ben Zuschauern auf und schrie:Das ist ja ein Tria. Er hat einen Rundfunkapparat tm Bauch! Cs war ein braver Bauer, der darauf auf Die Buhne stürzte, sich zu Boden beugte und einen dünnen Draht aufnahm, den bis dahin niemand bemerkt hatte. Dann fiel er über ben Schauspieler her, riß ihm bie Kleider auf unb entdeckte so tatsächlich einen kleinen Lautsprecher der mit einem Gürtel festgemacht war. Jetzt wurde das ganze Publikum wütend unb stürmte die Bühne Da die Schauspieler sich 3ur Wehr setzten, entstand eine raufte Schla- qerei nach der eine ganze Anzahl Besucher ärztliche Hilfe' in Anspruch nehmen mußten. Carrara hatte sich ben Trick so ausgedacht, bah er einen kleinen Lautsprecher unter bem Anzug trug, ber mit einem Mikrophon oerbunben mar, bäs hinter ben Kulissen aufgestellt würbe und in Das abwechselnd alle an­deren Mitglieder der Truppe hineinsprachen.

Peinliche Begegnung.

A. S. Warschau.

Kernmäbd>en im Ton, °°,chm-nk. di- sind Kirch-nmou-rn Weinen blotz zur herauf J5auernma^enjmfeiLan3 Sterne und Siche,mond glanzen, sie an, und es

Pariser Nachtlokal in Flammen. Zwei Menschen verbrannt.

In Dem Pariser NachtlokalCasanova" brach em Großfeuer aus, dem zwei Menscyemeven zllm Opfer fielen. Gegen Mitternacht wurde plötzlich einer der im Halbdunkel liegenden Säle Des bekannten, im Vergnügungsoiertel Montmartre .gelegenen Tanz­lokals, Das infolge Der Schließung der Lichtspiel- ^<en yerricyi öqqiunmuny. ajik «>»1^9-

häuser bis auf den letzten Platz gefüllt war, durch sterschaft nimmt freudigen Anteil an der hohen einen grellen Flammenschein erhellt. Ein Weih- , Auszeichnung, Die ihre Mitbürgerin, die Arbeiter­nachtsbaum hatte durch Kurzschluß Feuer gefangen - u~ - ~ '......ct-

und stand lichterloh in Flammen. In wenigen Se­kunden griff das Feuer auf Den Stoffbehang der Decke und der Wände über, und kurz Darauf glich der ganze Saal einem einzigen Flammenmeer. Un­ter den Gästen entstand eine Panik. Alles schrie und strömte, teilweise mit brennenden und zerris­senen Kleidern, dem einzigen Ausgang zu. Eine Frau stürzte sich aus dem 3. Stock des Gebäudes und fiel auf einen aus dem Lokal fliehenden Gast, der mit schweren Verletzungen in das Kran­kenhaus eingeliefert wurde.

Die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken,

Zeit bei ihren Eltern gewohnt hatte, konnte Rubens, da ihm Die Aufträge und Das GelD reichlich zufloj- (en, bereits nach kurzer Zeit das Grunbstück für das eigene Wohnhaus kaufen. Zunächst wurde das Ate. lierhaus fertiagestellt. Rubens begann Schu er auf. zunehmen unh Gehilfen einzuftellen. tue alle tags, über voll beköstigt werden mußten, und es ent- wickelte sich der Werkstättenbetrieb im Großen. Der Die Bewunderung Der Zeitgenossen erregte.

Zehn Jahre später kam ein junger Hamburger, Otto Sperling, nach Antwerpen, und da er sich alle Merkwürdigkeiten der Welt ansehen wollte, suchte er das Haus des Malers Peter Paul Rubens auf, von dem er schon viel gehört hatte. Als er sich eines Morgens zum Palais des Hofmalers, das an tzuuernmädchen im Tanz geschwenkt. Die sino Äirä)enmauern_ i^invH einem kleinen Kanal, DemWapper" liegt, hegtbt,; aber fortgelaufen, so lästerlich war das Re- Sterne unD ^ichelrnond glanzen, sie an, und ist dieser selbst zwar nicht in Antwerpen, aber er ben ^er Tänzer, sie haben die zwei Heiligenbilder , leuchtet der Schnee. .

erhält von Der Dame Des Hauses die Erlaubnis, die umgedreht soll der heilige Marttn und Der heilige | Jeder Schlitten ist voll mit Sechsen, und es Werkstatt zu besichtigen, unb so haben mir von ihm ^(orian Vn Die Wand schauen, die zwölf Burschen kracht der Harsch unter den eqernen Schienen, eine Schilderung Des Rubens-Hauses in seinem da-(.en nicht Daß deren Augen alles sehen, was; Aber da steht noch einer, ein Dreizehnter im maligen Zustand, Die Friedrich R. Lehmann m - b Bera

einemPeter Paul Rubens" wiedergegeben hat.

Sperling betritt zuerst einen sehr großen Hof, an Dem zur linken Hand ein Wohnhaus älterer Bau-