9J.-fpor/
nach^ ausgeglichenem
Die Handballkämpse des Sonntags
Vss.-R.-Wetzlar 2:0!
bei-
Deutsche und Wehrmachts-Schimeisterschaslen
schweren Kampfes kein Glück.
Der goldene Schi für Gustl Berauer
von pro-
Alois Funk berührte beim Ausfuhren eines blitzschnellen Rückreißers für einen Moment die Matte.
"Weltergewicht: Ein äußerst harter Kampf entspann sich zwischen dem ausgezeichneten Dauth (Hanau) und Adolf Klotz (Gießen). Beide Ringer gaben sich zunächst keine Blöße. Klotz ging plötzlich durch schulterschwung in Führung und siegte kurz darauf durch seitlichen Untergriff.
Mittelgewicht: Weber (Gießen) erhält die Punkte kampflos.
^Halbschwergewicht: Der junge Gießener Schmidt ist gegen Weide (Hanau) 'm Gewicht stark benachteiligt und unterliegt durch Eindrücken der Brücke. Schmidt ist jedoch ein vielversprechendes Talent, das noch von sich hören lassen wird.
Schwergewicht: Durch das Fehlen des er-
Jm Gewichtheben zeigten Nold, Fritz Funk, Mat« tieß, Schmidt und' Rabow gute Durchschnittsleistungen.
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Bayern und Schlesien im Endspiel.
Zweimal 2:1 in der Vorschlußrunde zum Reichsbund-Pokal.
Auch bie Vorschlußrunde zum Reichsbund-Pokal der Auhball-Gaumannschaften brachte am Sonntag wieder eine große Ueberraschung.- Schlesien, der große ..Außenseiter", schlug in Stuttgart die sieghafte Elf der Württemberger, die einen ausgesprochen schlechten Tag hatte, verdient mit 2:1, und mit dem gleichen Ergebnis, das allerdings erst in der Verlängerung erzielt wurde, schaffte sich Bayern in München ins Endspiel am 5. März. Dem Münchner Treffen wohnten 20 000 und dem Spiet in Stutt- gart 55 000 Zuschauer bei.
Fuhball der (Hauliaa-Mannschafien
® ? “ H essen : Kewa Wachenbuchen — SC. 03 Hanau 93 — Hessen Hersfeld 5:1; DsB. Friedberg — VfB. Großauheim 2:1; Kurhessen Kassel — BC. SportKassel 2:1.
®au Südwest: Eintracht Frankfurt — SV
Man sollte eigentlich annehmen, daß sich die Mannschaften der Bezirksklasse über die Folgen eines etwaigen Nichtantretens klar wären. Und doch kommt es immer wieder vor,, daß es dadurch kompjlose Punktgewinne gibt. Diesmal war es VfL. 1860 Marburg, der dem Spiel gegen Mtv. Gießen fernblieb.
1. und 2. Kreisklasse.
Tv. Gröningen — Tv. Dillenburg 4:5 (2:3)
Tv. Ahbach — Tv. Rauborn 20:2 (7:1)
Mtv. Gießen II — VfB.-R. Gießen 5:3
Tv. Krofdorf — Tv. Londorf 6:7 (3:4).
Wer mit einem sicheren Sieg der Grüninaer auf eigenem Platz gerechnet hatte, der sah sich eines besseren belehrt. Die Mannschaft war auch diesmal wieder ausgesprochen schlecht, sonst hätte es zu einer
Die Spiele des Sonntags sind, abgesehen einigen kleinen Ueberraschungen im übrigen grammgemäß verlaufen.
Bezirksklasse.
Spannende Kämpfe auf der Matte.
..Reichsbahn-Eiche" Hanau besiegt Gießen 93 5 :2.
Erwartungsgemäß unterlag die Gießener Mannschaft dem Tabellenersten mit dem erwähnten Ergebnis. Die Hanauer stellten eine äußerst kampfstarke Mannschaft, die den Gießenern auch körperlich überlegen war. Es gab schöne Kämpfe zu sehen, die bewiesen, daß es um den Nachwuchs nicht schlecht bestellt ist. '
Die Ergebnisse.
Bantamgewicht: Dem 'n über 500 Kämp- fcn erprobten Hanauer Konrad Müller leistete der junge Gießener Dern herzhaften Widerstand und zeigte schöne Paraden. In der Bodenrunde siegte der stärkere Hanauer durch Eindrücken der Brücke
Federgewicht: Der Gewichtheber Fritz Fuilk zeigte auch im Ringen anständiges Können und eistete dem Hanauer Kurt Müller längeren Widerstand, bis ihn in der 5. Minute durch Eindrücken der Brücke das Schicksal ereilte.
Leichtgewicht: Dieser Kampf war der schönste des Abends. In Schronklcr (Hanau) und Alois Funk standen sich zwei ausgezeichnete Techniker gegenüber. Blitzschnell wechselten die Situationen, bald war Schrankler im Vorteil, bald Funk. In der '6. Minute kam das unerwartete Ende, denn
Umgestaltung des Ergebnisses reichen müssen. — Auch Nauborn kann sich vermutlich in der 1. Kreisklasse nicht mehr halten. Die Mannschaft macht schon seit geraumer Zeit eine Krise durch, die ihr Niederlage auf Niederlage einbringt. Krofdorf verlor diesmal nur knapp, obwohl die Mannschaft nur ersatzgeschwächt antreten konnte.
Mlv. II — VfB.-Reichsbahn 1 5:3 (4:1).
Infolge plötzlicher Erkrankung erhielten die Männerturner noch kurz vor dem Spiel eine Absage der Marburger; somit führt der Mtv. weiterhin die Tabelle in der Bezirksklasse an. Der kommende Sonntag sollte im Spiel gegen die Luftwaffe eine Klärung der Spitzenfrage geben.
Die zweite Elf der Männerturner gewann ihr kleines Lokalderby gegen die erste Mannschaft des VfB.-Reichsbahn mit 5:3 Toren verdient. Der VfB: hatte von Beginn schon den Nachteil nur mit zehn Mann anzutreten. Zudem verlor die Mannschaft noch einen Spieler durch Platzverweis. Das Spiel stand auf feiner allzugroßen Höhe, Platzverhältnisse, bzw. Glätte des Bodens machten beiden Mannschaften viel zu schaffen. Der dem Spiel anwesende Kreis-Schiedsrichter-Obmann sprang für den ausgebliebenen Schiedsrichter ein und leitete den Kampf einwandfrei. Die Männerturner gehen gleich zu Beginn durch Lindenstruth mit 1:0 zur Führung. Eine leichte Ueberlegenheit der Platzmannschaft bringt bis zur Halbzeit einen Vorsprung von 4:1. Die zweite Spielhälfte gestaltet sich für die Gäste etwas günstiger, sie verkürzen das Ergebnis auf 4:2. Ein ausgeglichener Endkampf läßt beide Mannschaften noch einmal erfolgreich werden und beendet das Sviel mit einem verdienten Siege der Männerturner. -B-
flune Sportnotizen
Deutsche Seglererfolge gab es bei der internationalen Segel-Regatta vor Genua. Die beiden Kriegsmarine-Boote Pegasus (Oblt. Kop- penhagen) und Eapella (Lt. Christiansen) belegten die beiden ersten Plätze. In der 6-m-K-Klasse wurde Dr. Collignon (Berlin) Zweiter.
Die italienischen Fechter waren beim internationalen Turnier in Innsbruck sehr erfolgreich. Der Olympiasieger Marzi gewann den Florettkampf vor dem Deutschen Heim (Offenbach a. M.) uni) Eisenecker (Frankfurt a. M.) und sein Landsmann Manqiarotti siegte im Degenkampf. Als bester Deutscher kam-hier Hil- debrandt (ff Berlin) auf den vierten Platz.
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Der Beginn des Endkampfes um die Tabellengestaltung bzw. die Verfolgung des Tabellenführers erlebte gestern mit dem Spiel VfB.-R. — Wetzlar seinen Anfang. Bei den anderen Spielen blieb auch eine Ueberraschung nicht aus, und zwar die, daß Naunheim in Ehringshausen mit 1:0 unterlag. Dadurch hat sich in der Spitzengruppe der Tabelle eine große Wandlung vollzogen.
VfB.-R. — Wetzlar 2:0
Steinberg — Frohnhausen 4:2 Ehringshausen — Raunheim 1:0 Bissenberg — Sinn 1:1.
Die Teutonen kamen gegen Frohnhausen zu dem erwartetey Sieg, der in dem Torergebnis jedoch nicht den richtigen Ausdruck findet, womit der klare Vorsprung weiterhin gewährleistet bleibt.
Ehringshausen brachte dos Kunststück fertig und legt« die Naunheimer mit 1:0 herein, wodurch der
Kampf durch Hüftschwung.
Ein Jugendturnier gewann Fritz Dem vor Paul Hatz und Oskar Rabow.
'W
Eine Vorentscheidung gefallen
VfB.-B. auf dem zweiten Tabellenplatz.
krankten Becker (Gießen) wird Häfner (Hanau) kampflos Sieger.
In einem Einlagekampf besiegte Schmidt seinen Dereinskameraden Weber
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Spezialsprtngen.
Josef Bradl Springermeistcr.
Mit dem Spezialsprunglauf am Sonntag wurden die Deutschen und Wehrmachtsschirneisterschaften a b* geschlossen. Der große Favorit Josef Bradl (Innsbruck) bewies feine große Form erneut, obwohl man ihm von Zeit zu Zeit feine Sturzverletzung doch noch anmerkte. Er wurde nach einer harten Auseinandersetzung mit dem Titelverteidiger Oberjäger Franz Haselberger mit 6,3 Punkten vor diesem Sprunglaufmeister mit der Note 227,6. Hans Marr (Oberhof) belegte den 3. Platz. Paul Kraus (Johanngeorgenstadt) verscherzte sich seine Aussichten durch einen Sturz bei 70 Meter im zweiten Durchgang. Bradl wartete mit 67 Meter auch mit der größten Weite auf.
Die gesamte deutsche Sonderklasse war zu dieser ersten großdeutschen Springermeisterschaft auf der Hindenburgschanze versammelt. Bei herrlichem Winterwetter hatten sich 20 000 Zuschauer eingefunden. Die Sonne setzte allerdings dem Schnee derart zu, daß sein Zustand immer schlechter wurde und man auf den dritten Durchgang verzichtete. Auch der böige Wind machte den Springern zu schaffen.
Nach dem ersten Durchgang führte Bradl mit 108 Punkten von Hans Lahr (Harrachsdorf) 107, Josef Haslinger (Berchtesgaden), der mit 65 Meter den weitesten Sprung gestanden hatte und die Note 105 erhielt, sowie Hans Lahr mit der gleichen Note. Dann kam Paul Kraus (Johanngeorgenstadt) mit 104 Punkten. Paul Kraus ging im zweiten Durchgang aufs Ganze, doch stürzte er bei 70 Meter. Das gleiche Geschick ereilte noch Gust Berauer und Oskar Weisheit. Hans Marr und Oberjäger Häckel konnten sich durch wunderschöne Sprünge noch weit nach vorne schaffen.
Der Staffellaus.
Rcichenhaller Jäger im Pech.
Einen unvermuteten Ausgang nahm bei den Deutschen und Wehrmacht - Schimeisterschaften in Oberhof am Sonntag der 4X10-km-Staffellauf. Die schon nach dem ersten Wechsel weit in Führung gegangenen Reichenhaller Gebirgsjäger kamen um die Titel, als der Schlußmann Zängel in einer Bodenwelle beide Schier brach und aufgeben mußte, obwohl er einen kaum mehr aufholbaren Vorsprung hatte. Die mit erheblichem Abstand folgende ff'« Sportgemeinschaft München mit Haberle, Pesentheiner, oeibolö und Bogner sicherte sich dann in 3:17,21 Stunden den Deutschen - Meister - Titel gegen die Junker der Ordensburg Sonthofen, die 25 Sekunden mehr benötigten, und den neuen Wehrmachtsmeister, Pionierbataillon 54. Flachlandmeister wurde die Schigilde Rotweiß Berlin vor der SA -Kampfspielgemeinschaft Fulda, deren zweiter Platz in der starken Gegnerschaft hochachtbar ist.
Zusammen mit den Mittelgebirgs- und Hoch- gebirgstruppen nahmen die Mannschatten der Gaue 4, 5, 6, 8, 9, 15, 16, 17 und 18 den Kampf der Hochlandgruppen auf. Die Strecke war nicht leicht zu laufen, davon zeugt, daß trotz Einsatzes von vier Mann auf der 40 Kilometer langen Reise mehr Zeit benötigt wurde als tags zuvor im 50-Kilometer-Dauerlauf. Vor 5000 Zuschauern ging der Start vor sich. Nach dem ersten Wechsel hatte das Pionierbataillon 54 einen Vorsprung von 150 Meter gegen die Reichenhaller Gebirgsjäger, die Hirschberger und Münchener ff. Oberjäger Fal - l e r lief aber auf dem zweiten Abschnitt für die Reichenhaller ein großes Rennen und brachte seine Staffel weit in Front. Auf dem dritten Abschnitt gab es wenige Veränderungen. Die Ordensburg
schönen Kombinationsfußball, aber die Torerfolge blieben aus. Trotz größter Anstrengungen konnten ste bis zur Pause nichts mehr erreichen. Frohnhausen kam auch manchmal gefährlich durch, aber aud) hier waren alle Anstrengungen vergebens, so daß man schließlich mit der l:0-Führung der Teutonen zur Pause schritt.
Nach Wiederanpfiff ergab sich das gleiche Bild, oteinberg war sofort im gegnerischen Strafraum und erzwang einen Eckball. Den schon getretenen Ball beförderte wiederum Schmidt mit dem Kopfe ins Netz. Eine fabelhafte Leistung! Nun setzte auch Frohnhausen zu Gewaltangriffen an, und als Happel einen Ball fallen ließ, brauchte der Gäste-Halb- linke nur noch einzuschießen. Angefeuert durch diesen Erfolg versuchten sie noch mehr zu Torehren zu kommen, aber vorläufig kam es noch nicht dazu. Im Gegenteil: Däublin erzielte noch ein 4. Tor. Aber auch Frohnhausen war noch einmal erfolgreich. Diesmal war es ein Deckungsfehler, den der Gäste- Halblinke mit einem Torschuß ausnützte. Die Teutonen verließen als verdiente Sieger das Feld.
T zweite Mannschaft zeigte nichts Außergewöhnliches, sonst hätte sie dieses Spiel gewonnen.
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Evelyn bM gegen A'
I Plauener Soldaten. Mit 150 Meter Vorsprung ging Zangel als letzter Läufer der Rcichenhaller ins Rennen. Zängel vergrößerte noch den Vorsprung vor der Münchener ff, und Willy Bogner sagte später selbst, daß er Zängel nie gesehen habe. Da brach sich der Neichenyaller beide Schi und mußte aufgeben. Ungefährdet führte nun Bogner seine ---Staffel zum Sieg und zur Meisterschaft.
Bei der Flachlandgruppe zeigte sich die Schigilde Rotweiß Berlin in ausgezeichneter Form. Sie holte mehrere Staffeln der mit zehn Minuten Vorsprung gestarteten Hochlandgruppe ein und siegte überlegen in 3:43,59 Stunden. Sehr gut hielten sich auch die hessischen Schiläufer, gelang es doch der SA.-Kampfspielgemeinschaft Fulda mit 3:45,09 den zweiten und der Kasseler Turngemeinde Hessen- Preußen in 3:45,48 den dritten Platz zu erobern.
Selten wohl lag über dem Ausgang einer deutschen Schimeisterschaft in der nordischen Kombination eine solche Spannung wie diesmal in Oberhof. Bier Mann, Oberjäger B u r k, Gustl Berauer, der blonde Titelverteidiger Günther Meergans und der Münchener Altmeister Willy Bogner, glaubten nach ihrem vorzüglichen Abschneiden im Langlauf noch an den Sieg, weil sie sich gerade im Sprunglauf am Samstag viel zutrauen durften. Und so tarn es zu einem erbitterten Kampf, den schließlich der Sieger von Garmisch-Partenkirchen, ®uftl Berauer (Petzer) gewann. Auf dem zweiten Platz endete Oberjäger Günther Meergans, der sich damit den Titel des Wehrmachtsmeisters erkämpfte. Unterfeldwebel Christi Merz verdrängte erwartungsgemäß noch Willy Bogner vom dritten Platz. Hans Lahr und der Ostmärker Josef Gstrein waren die Nächstem Der Lcmglauf-Sieaer Oberjäger Burk hotte in der entscheidenden Minute des
Es mögen wohl 1000 Zuschauer gewesen sein, die Zeuge eines spannenden und schnellen Spiels wurden, das die Grünweißen verdient gewinnen konnten. Die Grünweißen lieferten ein großes Spiel, nur eine große Portion Schußpech ließ die Niederlage der Gäste so niedrig ausfallen Die Mannschaft, die in der Aufstellung: Wunderlich, Leutheuser I.. ^choller, Krämer, Kramer, Lehrmund, Berlenbach, Fischer, Drumm, Heß, Szponick spielte, konnte allgemein gefallen und wird noch manchem Gegner »gefährlich werden. Jeder einzelne tat seine Pflicht, mur Berlenbach wirkte matt. Die Gäste stellten eine l^arte, wuchtige Mannschaft, die technisch den Grün- 'weißen nicht gewachsen war, aber durch ihre große 'Harte unangenehm auffiel. Wohl war die Läuferreihe sehr gut, jedoch konnte sich der Sturm durch Die liebevolle Bewachung nicht entfalten.
Vorerst begann das Spiel mit vorsichtigem Ab- Laften des Gegners, die Grünweißen fanden sich schnell und trugen gefährliche Angriffe vor des Gegners Tor. Ein Freistoß, von Kramer wuchtig ge- reten, verfehlte fein Ziel. Auf der anderen Seite niar Blech gut durchgekommen, und dessen Schuß enkte Wunderlich in feiner Manier über das Tor. Die Ecke für die Gäste brachte nichts ein. VfB. Drängte auf Erfolge, aber die Schüsse waren zu ungenau und wurden mühelos abgewehrt. Wetzlar rzielte zwei weitere Ecken, ohne aber zu Erfolgen u gelangen. Bei einem Freistoß, den Lehrmund ichön vor das Tor gab, wurde der Ball nach vielem •in und her von Berlebach zum Führungstor eingedrückt. Dieses Tor sollte das einzige der ersten Halbzeit fein, denn der Torwart hielt die unglaub- ichsten Bälle. Eine große Chance vergab Heß, der iine Ecke neben das Tor köpfte. Berlenbach hat Wieder eine zwingende Torchance, jedoch ging der ^chuß daneben. Die Wetzlarer konnten sich nur iurch einzelne Durchbrüche Luft schaffen, die aber •on der aufmerksamen Hintermannschaft abgestoppt rierben. Kurz vor der Pause hatte Heß, allein :or dem Tore stehend, Gelegenheit, die Torquote u erhöhen, aber er schoß zu unplaciert, und der orwart konnte noch zur Ecke lenken, die aber ins lus ging.
Nach dem Wechsel sah man die Gäste wieder nehr im Angriff. Sie hatten sich etwas oorgenom- nen. Die Hintermannschaft war aber nicht zu über« r inben. Das Spiel würbe offener, ohne aber an -eempo zu verlieren. Balb war ber Ball vor bem loore ber Grünweißen, und burch wuchtigen Schuß >on Kramer waren bis Grünweißen vor bem Tore t r Wetzlarer. Berlenbach gab gut zur Mitte, Heß k pfte, aber baneben. Der Sturm ber Grünweißen Dürfte etwas matt, bie Spieler hielten ben Ball zu lange, so daß immer wieder ein Gegner dazwischen- hiringen konnte. Mehrere Ecken wurden vergeben, und erst kurz vor Schluß (85. Minute) fiel bas weite Tor. Heß war allein burchgegangen, flankte hön vor bas Tor, bort konnte Zielberg nur mit bir Hanb abwehren. Den fälligen Elfmeterball ver- nnnbelte Szponick sicher. Jetzt mürben die Gäste ((i)r hart, und Fischer würbe ihr Opfer. Auch Ber- lmbach mürbe, obwohl er ohne Ball mar, getreten, flier ber Elfmeterball blieb aus.
E B.-K. II. — Sportverein 05 Wetzlar II. 7:0 (3:0).
.Die zweite Mannschaft hat sich in eine große i lYirm hineingespielt und konnte bie nicht schlechten TÄste mit einer beutlichen Nieberlage heimschicken. Inifonia Steinberg I — Frohnhausen I 4:2 (1:0).
ußinen weiteren Erfolg konnte gestern bie Elf ber • Diutonen verzeichnen. Gelang es ihr boch, die ge- ü'chteten „Dränier" nach stets überlegenem Spiel it besiegen. Frohnhausen stellte eine körperlich kräf- ür Mannschaft, die sich vollkommen ihrer Auf- i jene bewußt war.
Unter ber Leitung von Wingenfelb (Fulda) Ulten sich die Teutonen in folgenber Aufstellung: Happel; Jung, K. Schmanbt; H. Schmanbt, Hederich, fett; Lang, Däublin, Schmibt, Haas, Buß. Sofort ach Anstoß übernähmest die Teutonen das Kom- Kmbo. Bereits in der 7. Minute erzielte Schmidt | tos; Führungstor. Ein Mißverständnis in der stiohnhausener Abwehr nutzte Schmidt aus und h »ß wuchtig ein. In ber Folge arbeiteten bie Teu- 1 "2N noch manche Gelegenheiten heraus, aber es ! dichte nicht zum Torschuß. Die Steinberger zeigten i
Wiesbaden 1:0; Reichsbahn Frankfurt — FSV Frankfurt 1:1; FK. 03 Pirmasens — Wormatia Worms 1:1; Bor. Neunkirchen — Kickers Offenbach 3:1; FD. Saarbrücken — TSG- 61 Ludwigshafen 3:1.
(Bau Bayern: Jahn Regensburg — 1 FC Nürnberg 7:0. H u
Aus benachbarten Bezirksklassen.
: P^nik Bad Silbel gegen »V. Bad-Nauheim 3:0; FEV. Niederslorftadt gegen RTSV. 05 Bad Hamberg 1:5; SS Groft- ~ TSG. Blchbach kpfl. f. Gr.; Sitt. Ober- ^berschmitten kpfl. f. Ober-Roftb.;
1-, 0^ Oberursel — SV. Obermärlen kpfl. für
Obermorlen; SA. Nidda - TSV. Massenheim 4:1
Gruppe Marburg: Ockershaufen — Sarnau 1:1; Wetter — Eckelshausen 3:0; Bottenhorn gegen Hartenrod 0:4; Breidenbach — Wallau 6:1.
hanbballergebnisse ber Gauliga Hessen.
^A'rr^sel — Jahn Genfunaen 14:4; CT. Hcss.- Arolsen 5:6; Tuspo. 86/09 Kassel IUfP° Kaufen -
Zweite Tabellenplatz unb wohl auch die letzte Hoff- nung auf einen der vorderen Plätze verloren ging
Sie Begegnung Bissenberg — Sinn blieb trotz der größten Anstrengungen beider Mannschaften bei einem Unentschieden.
Die Tabelle hat jetzt folgendes Aussehen:
Der Sprunglauf.
Der Sprunglauf auf der Hindenburgschanze, der über die Vergebung des deutschen Meistertttels ent» scheiden sollte, stellte an die Aktiven große Anforderungen. Der Schnee mar etwas stumpf geworben. Derständlicherweise legten sich die Springer im ersten Durchgang eine weise Zurückhaltung auf. Der weiteste Sprung, der auch am besten bewertet wurde, glückte Hans Lahr mit 63 Meter.
Der knappe Punktunterschied zwischen den Spitzenreitern zwang nun im zweiten Gang alle Favoriten zu verschärftem Einsatz. Ruhig flog Bernauer bis zur 64-Meter-Marke. Er kam glatt auf unb schwang im Auslauf sicher unb beherrscht ab. Die sofort verkündete Haltunasnot ließ keinen Zweifel mehr, baß sich der Sudetendeutsche mit diesem Sprung den Titel des deutschen Meisters^ erkämpft hatte. Eisgruber stürzte bei 70 Meter, Lahr machte mit einem famosen 65-Meter-Sprung Boden gut. Günther Meergans kam drei Meter weiter als sein großer Rivale Berauer, wurde aber für einen sehr schönen Sprung nicht sonderlich gut bewertet.
Echi-Mralhon.
Der Schlesier Herbert L e u p o l d , der nun schon feit über einem Jahrzehnt zu unseren tüchtigsten Schi-Dauerläufern gehört, errang am Samstag in Oberhof abermals den Sieg im Deutschen Schi-Marathon, der schwierigsten und härtesten
In Katzenfurt trat der eigenartige Fall ein, baß Zwei Schiedsrichter in Aktion traten. Unter diesen Umständen ist kaum anzunehmen, daß das Spiel nach dem Endergebnis gewertet werden kann. Die endgültige Entscheidung ergeht in Kürze.
Garbenheim konnte diesmal in allen Teilen gefallen. Die Mannschaft wies keinen schwachen Punkt auf und gewann, wie sie wollte. Das Ergebnis fiel allerdings etwas zu hoch aus und mifb so den ' ' beseitigen Leistungen nicht restlos gerecht.
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Tv. Heuchelheim — 1900 Gießen 11:4 (2:3)
AUv. Gießen — 1860 Marburg kampflos für Mtv. Tv. Hörnsheim — Tv. V.-Riedergirmes 10:6 (7:2) Tv. katzenfurt — Tv. Lühel-cinden 2:6 (0:0) Tv. Garbenheim — Tv. Wetzlar 18:5 (8:3).
Eine Halbzeit lang konnte 1900 dem Ansturm der Platzbesitzer standhalten. Dann mar es allerdings vorbei. In einem anständigen und jeder Zeit spannenden Spiel mußten sich die Gießener einwandfrei geschlagen bekennen. Ob das Ergebnis allerdings gewertet werden kann, steht einstweilen noch nicht fest, weil wieder einmal der Unparteiische ausblieb.
Eine recht gute Leistung bot diesmal W.-Nieder- girmes, das Hörnsheim schwer zusetzte und sich erst nach hartem Kampf geschlagen begab. Allerdings darf nicht außer acht gelassen werden, daß die Platz- besiher mit Ersatz antraten und so die sonst übliche Geschlossenheit der Leistung vermissen ließen.
der Deutschen und Wehrmacht-Schi-1Sonthofen erkämpfte sich den dritten Platz gegen die meisterschaften. Der letzt in Berlin lebende Schlesier ""--------------- " 9 ” -
Hot damit erneut der nachdrängenden Jugend erfolg-1 reichen Widerstand geleistet und bewiesen, daß er noch immer als Vorbild unserer Dauerläufer zu gelten hat. Diesmal fiel dem Meister der Jahre 1936 und 1937 der Sieg allerdings sehr, sehr schwer. Als er aber auf den letzten 10 km zum Endspurt ansetzte und all seine Erfahrung und Kraft ausspielte, da nutzte seinen jüngeren Gegnern aller kämpferische Einsatz nichts mehr. Leupold gewann in der prächtigen Zeit von 3:08,29 Stunden vor Rttttthias ’ Kern (München) in 3:10,01, Alois Horn (Polaun) !
mit 3:10,47 und Hans Obermann (Kanzelhöhe). Uffz. Poppa, (l./J.-R. 10), der als Zehnter der ' Gesamtwertung einkam, wurde in 3:17,29 Stunden 1 wie im vergangenen Jahre Wehrmachtmeister.
1
Spiele
Gew.
Unentsch. Verl.
Pkte.
Steinberg
14
11
2
1
24:4
VfB.-R.
13
9
0
4
18:8
Naunheim
13
8
1
4
17:9
Wetzlar
14
7
3
4
17:11
1900
11
5
4
2
14:8
Frohnhausen
14
5
2
7
12:16
Bissenberg
14
4
4
6
12:16
Sinn
14
3
4
7
10:18
Ehringshausen
14
3
0
11
6:22
Burg
13
0
4
9
4:22


