Ausgabe 
5.10.1939
 
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3m Handelskrieg gegen England.

Leichte deutsche Seestreitkräfte kontrollieren die Schiffahrt im Skagerrak.

DNB......., 4. Oft (PK) Wir prescken

nordwärts, ein Verband leichter Seestreitkräfte. Auf- gäbe: Störung des englischen Handels- schiffsoerkehrs. Bootsmann Jonathan" hatte heute vor einer Stunde mit besonderem Nachdruck durch die Decks und Quartiere gepfiffen:Beide Divisionen aefechtsgruppenweise auf der Schanz an­treten!" Jeder ahnte eine besondere Ueberraschung bei dieser Rollenausgabe und hing daher mit ge­spannter Aufmerksamkeit an den Lippen des I.O. (Erster Offizier), der in knappen Worten das Ziel der Fahrt bekanntgab. Also doch endlich eine Aufgabe draußen zu lösen, heraus auf See, dort­hin, wo derTommy" glaubt, Alleinherrscher aller Meere zu sein. Ins Skagerrak wird die Fahrt gehen, um nachzusehen, was wir dort schnappen können.

Das letzte Kommando des 1. O.:Steuerbord- Kriegswache weggetreten!"Klarschiff-Derschluß- zustand Herstellen!" wird heute abend mit einer be­sonders zackigen Kehrtwendung beantwortet. Völlig abgeblendet marschieren wir mit 20 Seemeilen in die Nordwestbrise des kalten und klaren Herbst­abends hinein. Die Sonne ging glutrot hinter den Wolken im Westen unter, und nun zaubert schon der volle Mond eine silberne Straße von Ost nach West quer durch die See.

In einigenKreuzworträtseln" schlängeln wir uns durch eine Minensperre. Die beiden Steuer­leute auf der Brücke und im Kartenhaus lassen Zirkel, Stoppuhr und Peilkompaß nicht zur Ruhe kommen, bis wir heil durch sind. Dann wird zu­gelegt. Unser Flottillenboot gibt das Tempo an, denn wir wollen heute Nacht noch an dem rich­tigen Schiffahrtstreck kapern. Sieht man über Deck, so scheint alles ausaestorben zu sein. Aber das scheint nur so. Auf allen Stationen stehen Krieg s- wachen, jetzt wird gerade gewechselt. Die Back­bordwache zieht auf. Sie geht von 20 bis 24 Uhr. Wenn kein Alarm kommt, hat man Zeit, vier StundenMiefkorb" zutorfen". Glücklich, wer hier eine Hängematte besitzt.

Wir marschieren Stunde um Stunde durch die klare Herbstnacht. Nur das Brummen der Ventila­toren über den Kessel- und Maschinenräumen über­tönt das Rauschen der Bug- und Heckwelle. Die Männer auf den Gefechtsstationen haben ihre Kopfhörer mit den Gummischalen fest ange­schnallt. Sie lassen sich von diesem Lärm nicht stören. Ihre Augen suchen die Oberfläche des Was­sers ab, denn die U - B o o t g e f a h r wird nur durch größte Aufmerksamkeit aller gebannt. Da: Durch alle Räume und über Deck ruft die Signal­anlage das ZeichenAlle Mann auf Sta­tion!" Was ist los? Prisenschiff in Sicht. Nun, ihrmüden Braten", tönt der Gefechtsboots­mann den aus der Back kommenden Matrosen ent­gegen. Bewegung, Bewegung, Leute, gleich ist er da. Ach, heute Nacht sind ja alle gleich auf den Beinen. Man nimmt sich nicht die Zeit, die Augen zu reiben. In drei Minuten sind sämtliche Stationen vesetzt. Jeder peilt gespannt voraus.

Die Brücke meldet:Ein Holländer,ist in Sich t." Deutlich erkennt man die von hellen Lampen beleuchtete Nationalität an der Bordwand. Kutter klar!", hallt es über Deck.Kutter ist klar!", ruft die Wache zurück. Auf dem Bootsdeck steht schon das Prisenoorkommando. Es sind die zwei Offiziere, ein Signalgast, ein Funker und zwei Posten. Die Kuttergästo legen ihre Schwimm­westen um, und in wenigen Minuten hört man über Deck das Kommando des I.O.:Klar zum Slippen!" Nervige Seemannsfäuste fieren jetzt beim KommandoKutter zu Wasser!" langsam durch.Los?", heißt es wie der Kutter ein Meter über dem Wasser scdwebt, und schon klatscht der Kutter in denBach . Es wird ausgepikt, und nun hört man den Bootssteuerer mit seiner markigen Stimme durch das Dunkel der Nacht Kommando auf Kommando rufen.Setzt ab!" Und dannKlar bei Riemen!" Die eschenen Bootsriemen werden hochqerissen und fallen im Gleichtakt rumpelnd in die Dollen.Ruder an!", hört man nun, und dann erstirbt in der Ferne das oft sich wiederholende lang- gezogeneHol' weg!" Mit wenigen Schlägen ist der Kutter in der Dunkelheit verschwunden.

Der Holländer hat gestoppt, denn wir haben uns ihm bis auf ganze kurze Entfernung ge­nähert und ihn durch Lichtsignale aufgefordert, so­fort zu stoppen. Ganz kurz blitzt jetzt unser Schein­werfer auf. Der Kutter muß gleich drüben fest- machen. Jawohl, da ist er. Unsere Blauen Jun­

gens haben sich tüchtig ins Zeug gelegt, und wir sehen jetzt im Scheinwerferlicht, wie der erste Kut­tergast mit dem Bootshaken das Fallreep krallt. Schon entert der Erste Offizier auf, ihm folgen die anderen Männer vom Prisenkommando. Der Scheinwerfer verlischt. Nur noch ein Glitzern der Lampen des Holländers. Wir liegen abgeblendet völlig im Dunkeln.

Drüben verhandelt jetzt der Prisenoffizier mit dem Kapitän. Er läßt sich die Papiere vorlegen und untersucht ihre Richtigkeit. Kurze Zeit des Wartens. Unsere Mannschaften stehen, soweit sie nicht an Ge­fechtsstationen gevunden sind, eifrig diskutierend an Deck. Sollte dies etwa schon der erstefette Braten" sein?

Da! Es blitzen von drüben Morsezeichen des Funkers vom Prisenkommando. Er meldet:Damp­fer hat Stückgut von Rotterdam nach G ö te b o r g". Das heißt mit anderen Worten: Wir werden ihn laufen lassen.

Unser Kutter kommt zurück, wird wieder einge­schwungen. Der Prisenoffizier macht beim Kom­mandanten Meldung. Alles, was wir erleben, zieht wie ein schneller Traum an uns vorüber, denn wir laufen ja schon wieder große Fahrt nordwärts. We­nige Minuten erst find vergangen, und jetzt schaukelt der Holländer schon wieder wie ein Lichtpllnktlein am Horizont. Das Alle-Manns-Manöver des Kut­tereinsetzens ist beendet. Die Mannschaften können wegtreten. Nur die Kriegswache bleibt.

Wir steuern in dieser Nacht noch manchen kleinen Frachter an, doch s i e sind uns alle zu klein. Endlich will es Morgen werden. Derzerquetschte" Mond sinkt feuerrot im Westen ins Meer. Wie ein großes Quadrat taucht er ein undPiet" am 5. Ge­schütz hält jetzt eine große Rede über dieses Wunder, während er sich voll Behagen aus der Tabakdose seines Kameraden eine Zigarette rollt.

Langsam wird es im Osten hell. Die Männer auf der Brücke haben schon wieder einen Dampfer aus­gemacht. Aber der Flottillenchef will weiter nord­wärts. Er funkt daher an BootX": Den lasse ich Ihnen, ich suche mein Glück in der Ferne."

Weitere Befehle lösen den bis in den jungen Mor­gen hinein gefahrenen Verband auf. Jetzt beginnt das regelrechte Abkämmen des großen Wassers. Nordwärts geht es! Wir laufen mit noch mehr Fahrt. Das zeigt auch sehr deutlich die hohe Gischt am Heck unseres Fahrzeuges.

Am Horizont zeigen sich hier und da dünne Rauch­fahnen. Der Nachrichtenverkehr unter den einzelnen Booten wird lebhafter. Eben trifft ein Spruch von Backbordseite ein:Beabsichtige den Dampfer vor uns zu durchsuchen. Ueberlasse Ihnen aber gern den Vortritt." Ein Nachsatz kommt noch dazu:Ich fahre dann für Sie die U-Boots-Sicherung." Kurze Ant­wort:Ich danke für beides."

Wir führen den Verband und haben im Suchen vorneweg zu bleiben. BootY" hat sich unserem Verbände wieder eingereiht. Wir wissen, es liegt an Steuerbordseite. Der Flottillenchef wird sich auch mit dem nächsten in Sicht kommenden Dampfer noch nicht beschäftigen, sondern funktGuten Morgen ,Y, verstaut noch einen Jetten Happen'."

Ja, in der Tat. Hier kann man großzügig sein. In wenigen Stunden wird ein ganzer Schlffahrts- treck förmlich ausgeräumt. Der erste, ein Finn­länder mit englischer Besatzung, läuft unter deut­schem Prisenkommando bereits auf Südkurs. Für uns heißt es aber nordwärts, immer nordwärts.

Vom hohen Stand der Brücke beobachtet man ein immer wiederkehrendes lustiges Bild. Man sieht durch die scharfen Zeißgläser hinter der herbst- klaren Kimm er st eine dünne Rauchfahne auftauchen. Bald folgen langsam die M a st e n und der Schornstein. Etwas weiter gefahren, hebt sich danach der S ch i f f s r u m p f in seiner ganzen Massigkeit aus dem Wasser empor. Man kann deutlich die vorn und achtern angepinselten Nationalen ausmachen.

Im Lloydregister finden wir alle Einzelheiten, und während wir auf das Schiff zuhalten, macht sich schon das Prisenkommando klar zum U ebersteigen. Uns trennt noch eine Seemeile vom Dampfer. Da geht schon an unserem Signalmast der Wimpel hoch:Ich will mit Ihnen In Verbindung treten." Der gejagte Dampfer ant­wortet:Habe verstanden." Ein neuer Flaggensatz geht hoch, in dem von uns befohlen wird:Bringen Sie sofort ihr Schiff zum Stehen!" Ja, mein Lie­ber. Hier sind leichte deutsche Hochseestreitkräfte,

die möchten einmal nachsehen, ob ihr Konterbande an Bord habt.

Wir signalisieren weiter in Befehlsform:Be­nutzen Sie keinen Funk!" Wenige Minuten später ist unser Prisenkommando schon an Bord. Die immer wiederkehrenden Spielregeln beginnen. Während wir unser aufgebrachtes Schiff in lang­samer Fahrt umkreisen, ist auf allen Stationen an Deck verschärfter U-Boots-Ausguck be­fohlen. Wir find nämlich in dieser langsamen Fahrt auch einfetter Braten" für em feindliches U- Bool. Aber die Jungens passen auf. Ihre Augen sind im Sehen scharf geübt.

Was? Ist dort 230 Grad an Backbordseite nicht ein Flugzeug? Jawohl! Meldung geht durch Telephon zur Brücke. In der nächsten Minute weckt die Klingelanlage durch Fliegeralarm die, Frei­wachen auf Station. Es geht allesAuf Zack", wie im Manöver. Atemlose Spannung mischt sich hier mit Neugierde. Hier und da sieht man eine Mütze aus Deckung heroorlugen, bis der Oberbootsmaat mit einem Donnerwetter dazwischenfährt.

Die Entwarnung kommt durch. Schade, ich hätte so gerne einmal meinenFlitzkötel" gelöst, meint Hein. Aber was gibt es hier schon zu meinen. Es sind doch unsere Aufklärer, die an Back­bordfeite vorüberziehen. Sie fliegen noch schneller als wir laufen, und bald werden wir von ihnen hören, wer dort oben im Norden den Weg nach England sucht. Ihre Auskunft spart uns Zeit und Oel.

Den Frachter eben ließ man laufen, er fährt Eisenerz für Deutschland. Weitersuchen wir unser Glück in der Ferne". Höher in den Nor­den geht es hinein. Hier und da treffen uns noch die Meldungen der anderen Boote. Sie haben alle ohne Ausnahme fleißig zu tun, denn unsere Unter­nehmung kommt der Schiffahrt sehr überraschend. Hier oben, das ist doch dasVorrecht" der Eng­länder, zukreuzen". Unsere Meinung ist eine an­

dere. Das wird jetzt einige Tage energisch durch unseren Besuch dokumentiert und bekräftigt dadurch, daß die angetroffene Konterbande südwärts h unsere Häfen geschickt wird. So laufen wir Meili um Meile, Tag und Nacht und wieder Tag um Nacht. Die Männer an den Maschinen und Kesseln, dieseOelgeister" unter Deck sorgen dafür, daß un­tere Unternehmung erfüllt wird. Schnelligkeit ist die größte Kampfkraft im Handelskrieg. Uns em- wischt in diesen Tagen auch nicht ein einzige:, dessen Rauchfahne auch nur für einen AugenbliL am Horizont auftaucht. Die Männer an der Ma­schine regieren mit sicherem Gleichmut Zehntausende von Pferdestärken und zaubern daraus für jede Station die nötige elektrische Kraft. Unzählige kleine Positionen hängen an ihren Strippen, die aus den jagenden Turbinen gespeist werden. Was kümmert sie dort unten die grobe See, die oben an Deck alle; durcheinanderrempelt! Hier heißt es Dampf halten und die hohe Marschgeschwindigkeit sichern, banvt der Kommandant sein Unternehmen erfolgreich bt« enden kann.

Nirgendwo besser auf diesem kleinen Schiff fühlt man im Augenblick, wie die ganze Mannschaft blind auf ihren Kommandanten vertraut, (fr steht nun schon Tag und Nacht und wieder einen Tag ununterbrochen auf der Brücke. Er ist für alle das Vorbild höchster Pflichterfüllung und führt mit ruhiger Sicherheit die ihm gestellte Aufgabe durch. Für den einzelnen Mann genügt das stolze Bewuhl. fein des Dabeigewefenfeins. Gewiß, so ein kleines bißchen hätte man ja gerne auch mal geknallt. Aber alle wissen es, der Handelskrieg kann au dröhne Pulver und Blei wirkungsvoll durchgefühlt werden. Wir haben blitzartig den gesamten Handeü. schiffsverkehr der Nordstaaten durchkontrolliert. Was für England bestimmt war, ist in deutsche Häfen ge. schickt worden. Die gestellte Aufgabe wurde ohne Verluste für uns erfüllt. Das alles gilt als ein voller Erfolg. Eschenburg.

20 Jahre Technische Noihilse

Berlin, 1. Okt. (DNB.) Aus Anlaß des 20. Jahrestages dser Technischen Nothilfe fand im Reichsamt TN. Berlin-Steglitz ein Appell statt. Der Eehf der TN. ^-Gruppenführer Weinreich gab einen Rückblick auf die Geschichte der TN. und sprach seinen Mitarbeitern, von denen die beiden Landestührer beim Reichsamt, Fornoni und Dr. Röthermeier, an diesem Tage auf eine zwan­zigjährige Mitgliedschaft zurückblicken können, seinen Dayk aus. Der Chef der Ordnungspolizei, General Daluege, zu dessen Amtsbereich die TN. als technisches Hilfsorgan der Polizei gehört, dankte für die Leistungen, die die TN. in selbstloser Weise für das Volksganze geleistet hat. Er ging dabei aus von den eigenen Erfahrungen, die er als alter Not­helfer in früheren Jahren und später in seiner Eigenschaft als Chef der Ordnungspolizei gesam­melt hat und hob besonders die Leistungen der TN. in der heutigen Zeit hervor. Reichsinnenminister Dr. Frick sandte der TN. ein Glückwunschschrekben, in dem er den Dank der Reichsregieruna übermit­telte. Auch vom Reichsführer H und Chef der deut­schen Polizei Himmler ging ein Glückwunsch­telegramm ein.

Als besonders wichtiger Abschnitt wird das Tä­tigkeitsjahr 1938/39 das 20. feit ihrer Gründung in die Geschichte der TN. eingehen. Einmal er­reichte in diesem Jahre die 1933 begonnene orga­nisatorische Entwicklung ihren Abschluß durch das Gesetz über die Technische N o t h i l s e" vom 25. 3. 1939. Die TN. wurde durch dieses Gesetz technische Hilfspolizei und Körperschaft des öffentlichen Rechts. In dem glänzenden Feldzug gegen Polen hat auch die TN. ihren Mann gestellt. Unmittelbar im Gefolge der siegreich vordringenden Truppen waren dieT e ch- nifchen Kommandos" der TN. eingesetzt. Sie hatten wichtige Aufgaben zu losen; so u. a. die großen lebenswichtigen Betriebe, vor allem Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke zu erkunden und zu besetzen. Im oberschlesischen Industrie­gebiet wurden Bergwerke, Eisenhütten und ähn­liche Betriebe von ihnen erkundet und alle Maß­nahmen getroffen, daß ohne Verzug weitergearbei­tet werden konnte. Der Truppe selbst haben die Technischen Kommandos bei der Errichtung und Einrichtung von Stellungen, bei der Legung von Leitungen, bei der Ausräumung von Hindernissen, beim Brückenbau, bei Sprengungen usw. wertvolle Dienste geleistet.

Don nicht minder großer Bedeutung waren die Aufgaben, die herB e r ei t s ch a f t sd i e n st" in

den weiter hinter der Front zurückliegenden Ge­bieten zu lösen hatte. Schlagartig erfolgte der Ein­satz der motorisierten Bereitschaftszüge. Lang uni vielseitig ist die Liste der geleisteten Arbeiten: Gc- bäude und Schornsteine waren aus militärischen Örünben niederzulegen, Notbrücken und Uin- gehungsbrücken zu bauen, Straßen und Wege wie­der herzustellen. Eine besonders gefährliche Arbeit war die Ausräumung der polnische« Bunker; im Industriegebiet wurden Eisenbahn' anlagen wieder hergestellt, so daß der Transport der wieder in Gang gesetzten Produktion sofort wieder ausgenommen werden konnte, und ähnliche; mehr. Den Höhepunkt erreichte die Tätigkeit dec Bereitschafts- und Jnstandsetzungstrupps mit den Großeinsatz Berliner, brandenburgischer und schic- sischer Nothelfer in Ostoberschlesien. Sehr stark war selbstverständlich auch der Einsatz im Bereich bet Aufgaben, welche die TN. im Luftschutz zu leisten hatte.

Bei all diefer befonderen Beanspruchung ist die Tätigkeit der TN. im Rahmen ihrer ge- wohnten Aufgaben in keiner Weife becin- trächtigt worden. Die Zahl der geleisteten Arbeite 'stunden ist sogar im Vergleich zum vergangenen Tätigkeitsjahr nicht unerheblich gestiegen. Sie be­trägt 363 763 (rund 340 000 im Vorjahr). Diese Arbeitsstunden wurden von 52 073 Nothelfern ge­leistet. Die Einsatzstellen lagen vor allem wieder im schlesischen Hochwassergebiet, ferner in der Ostmark, wo mehrfach verheerende Un­wetter Einsätze notwendig machten, schließlich i n Sachsen, wo im Winter 1938/39 besonder; starke Schneeverwehungen zu beseitigen waren. So hat das 20. Tätigkeitsjahr ein Höchstmaß an Ein­satzbereitschaft, an technischer und organisatorischer Leistungsfähigkeit seitens der TN. gefordert.

Hauptschriflleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum» schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. Wränge; für Stadt Gießen, Pro­vinz, Sport und Wirtschaft: Ernst Blumschein. An­zeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den In» halt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Ver­lag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig

IN DEUTSCHLAND HF RGESTEl.Lf

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Jo wer dieAstra" raucht, kann wirklich schmutw zeln! Man schmeckt es gar nicht, wie leicht dieAstra* ist - so voll ist ihr Aroma. Kein Wunder, daß immer mehr genießerische und überlegende Raucher zu* Astra" greifen. Do heißt es dann: Versucht ge­schmeckt und treu gebliebenl' Denn auch die Astra" selbst bleibt sich in ihren Vorzügen stets gleich. Besonderes Wissen um den Tabak und seine edelsten Provenienzen, dazu besondere Tobak- Mischkunst beides im Hause Kyriazi schon in de* dritten Generation verwurzelt sorgen dafür. Kau­fen Sie noch heute eine SchachtelAstra" und be­denken Sie: Eine Cigarette.die soviel verlangt wird, kommt auch stets frisch in die Hände des Räuchert So werden alle Ihre Wünsche von derAstra" erfüllt.

Mit und ohneMdsidu

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