Ausgabe 
4.3.1939
 
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gelegen hoben sollen. Bei der herrschenden Zurück­haltung blieb die Aufnahmebereitschaft sehr gering, trotz der vorliegenden günstigen Wirtschaftsberichte, so baß bei nicht ganz einheitlicher Entwicklung meist Rückgänge von 0,50 bis 1 o. H. eintraten. Von den sogenanntenschweren Werten" verloren Eorm Gummi 2,75 v. H. auf 206, ferner Scheideanstalt 1 v. H auf 203, anderseits ober Reichsbank um 0,65 v. H. auf 180 erholt. Elektropapiere liehen meist 0,25 bis 0,50 v. H. noch, Lahmeyer erneut mehr gedrückt auf 111,50 (112,75). Von Montan- werten verloren Verein. Stahl 0,90 v. H. auf 108,65, Mannesmann 0,50 v. $). auf 108,65, anderseits Hoesch 107,75 (107,50), Deutsche Erdöl 123,65 (123). JG.-Farbcn blieben zu 149,65 (149,50) gut dehaup-

nicht zu sagen. Es ist mit einem spannenden Kampf zu rechnen, den die Platzbesitzer mit folgender Mann­schaft bestreiten werden: Schmelz, Größer, Feller, Nürnberger, E. Heil, Heep, Fischer, Velten, Kolwes, Luh und Pag.

Vorher stehen sich die Iugendmannschaften beider Vereine im Freundschaftsspiel gegenüber,

Die KrersNasienspiele am Sonntag.

I. Preisklasse.

Wißmar Klein-Linden Hungen Leihgestern Steinbach Lich.

II. Kreisklasse.

Geilshausen Harbach Grünberg Ettingshausen Nieder-Lchmen Saasen Londorf VsB.-R. III Krofdorf Treis.

Wißmar empfängt Klein-Linden und hat Aus­sichten, das erste Spiel zu gewinnen, da die Gäste Mannschaftssorgen haben. Leihgestern sollte stark genug fein, selbst in Hungen seinen Vorspielsieg zu wiederholen.

Geilshausen erwartet Harbach zum Rückspiel und wird versuchen, die Vorspielniederlage auszumerzen. Grünberg hat im letzten Spiel gezeigt, daß die Mannschaft wieder ihre alte gute Form gefunden hat. Deshalb haben die Gäste aus Ettingshausen keine Chancen. Nieder-Ohmen sollte, selbst nach der unerwarteten Niederlage des Sonntags doch stark genug sein, den Gästen aus Saasen das Nachsehen zu geben. Die III. Mannschaft des VfB.-Reichsbahn muß in Londorf beim Tabellenführer antreten und hat dort einen schweren Stand. Treis fährt nach Krofdorf und dürfte dort kaum ungerupft davon­kommen.

Steinbach I. Lich I.

Zum letzten Pflichtrundenspiel treffen die Rasen­spieler in Steinbach auf die bottige Erste. Der Kampf beider Mannschaften ist schon immer ein Lokalderby" gewesen. Der Gastgeber wird auf seinem eigenen Platz alles daransetzen, das Spiel

für sich zu entscheiden, um so vielleicht noch den dritten Tabellenplatz zu erringen. Hoffentlich sind sich die Gäste, die in ihren beiden letzten^ Heim­spielen keineswegs überzeugen konnten, der Schwere des letzten Punktespieles gewußt und knüpfen noch einmal an ihre früheren Spielleistungen an.

DfB.-Reichsbahn II. GroßenBufeck I.

Ein interessantes Spiel steigt vor dem Spiel der ersten Mannschaften. Als Gegner wurde die be­kannte Mannschaft von Großen-Buseck verpflichtet. Die Mannschaft brachte es fertig, Lollar und Heu­chelheim auf Gegners Platz zu besiegen und steht an zweiter Stelle der spielstarken I. Kreisklasse hinter Lollar. Die Reserve der Grünweißen, die in den letzten drei Spielen überzeugende Siege erfochten hat, wird nun Gelegenheit haben, ihre Spielstärke mit der I. Kreisklasse zu vergleichen.

Wirtschaft.

Dresdener Bank im Jahre 1938.

Tie Dresdner Bank hat auch im Jahre 1938 eine kräftige Aufwärtsentwicklung genommen, deren Rich­tung durch die großen politischen Ercignissc des ver­gangenen Jahres weitgehend bestimmt wurde. So konnte das Institut nach der Heimkehr Oesterreichs in das Reich die ihr nahestehende Mercurbank unter liebe mal) nie des österreichischen Geschäfts der Euro­päischen Länderbank und der Wiener Filiale der Zivnosteuska Banka zur Länderbank Wien A.G. aus­bauen, die bereits für Ende 1938 eine Bilanzsumme von RM. 340 Millionen ausweist, gegenüber RM. 85 Millionen Bilanzsumme der Mercurbank Anfang April 1938.

Heber die allgemeine Geschäftsentwicklung wird gesagt, daß die Umsätze der Dresdner Bank sich gegen­über dem Vorjahr weiter um 16 v. H. erhöht haben; zum Vergleich sei die Steigerung des Bruttoproduk­tions-Wertes von Industrie und Handel angegeben, die rd. 15 v. H. beträgt. Die Zahl der Kunden ist von rd. 540000 auf rd. 585000 gestiegen, während I gleichzeitig die Summe der neu bewilligten Kredite

(ohne Prolongationen und Wiedererhöhungen) auf 955 (861) Millionen sich erhöht hat.

Dieser starken Geschäftsausdehnung gegenüber erscheint die vor kurzem erfolgte Ausgliederung des Genossenschaftsgeschäftes ohne größere Bedeutung, zumal die Dresdner Bank ohnehin gerade das mittel- ständische Kreditgeschäft im Rahmen ihres Gesamt- geschästs in den letzten Jahren stark gefördert und entwickelt hat und auch in Zukunft der Pflege dieses Geschäftszweiges ihre besondere Aufmerksamkeit widmen wird.

Tie Gewinn- und Verlustrechnung weist einen auf (einschlieslich Vortrag) RM. 11,68 (9,62) Millionen erhöhten Reingewinn aus, der die Verteilung von 6 v. H. (5 n. H.) Dividende gestattet; zuvor wurden, wie i n Vorjahre, dem Pensionsfonds RM. 1 Million und dem offenen Reservefonds RM. 2 Millionen zugeführt. Tas Ergebnis ermöglicht es außerdem, der Gefolgschaft e'.ne wiederum gegenüber dem Vorjahre erhöhte Sonderzuwendung zu machen.

Tie Bilanzsumme hat sich kräftig um RM. 270 auf RM. 2785 Millionen erhöht, obwohl der Geschäfts­zuwachs im Sudetengau in ihr nur zum kleinen Teil enthalten ist. Tie Gläubiger uud Spareinlagen sind zusammen um saft % Milliarde Reichsmark gestiegen.

Der Sozialbericht vermittelt einen weitgehenden Einblick in die soziale Struktur und das betriebliche Leben der Betriebsgemeinschaft Dresdner Bank. Ver­schiedene Maßnahmen sozialer Art sind int Berichts­jahre neu eingeführt, ober weiter ausgebaut worden. Genannt werden in diesem Zusammenhang vor allem die Frühehenzulage, die zusätzliche Kinderzulage für Betriebsangehörige mit 3 oder mehr Kindern und die Urlaubsbeihilfen. Wie weiter mitgeteilt wird, hat sich die Bank an einem Siedlungsunternehmen betei­ligt, um geringer besoldeten Gefolgschaftsmitgliedern preiswerte Wohnungen zu beschaffen.

Mem -Mainische Börse.

Mittagsbörfe Aktien uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 3. März. Die Börse brachte an den Aktienmärkten zu Beginn des amt­lichen Verkehrs überwiegend weitere leichte Rück­gänge, da sich kleine Abgaben fortfetzten, wobei auch Verkäufe für Rechnung von Sperrmarkkonten vor-

So macht es der Sohn So macht es der Va er Sie gehen so gern zum 4»* 1615A

tet, während Metallgesellfchaft 1 v. H. nachgaben auf 113,75. Maschinenaktien bröckelten zumeist leicht ab, Daimler jedoch 0,75 v. H. erholt auf 133. Etwas niedriger fetzten noch Zement Heidelberg mit 150 (151), Bemberg mit 134,40 (135,25) und West­deutsche Kaufhof mit 103,25 (103,50) ein.

Abendbörse leichte Besserungen.

Die Abendbörse brachte bei allerdings sehr kleinen Umsätzen überwiegend leichte Erhöhungen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H., da kaum mehr Angebot vorlag. Im Hinblick auf den Wochenschluß blieb aber die Unternehmungslust äußerst klein. Nicht ganz ge­halten waren IG. Farben mit 149,75 (149,90), Mannesmann mit 109 (109,13) und Rheinstahl mit 135,25 (135,40). Anderseit. zogen u. a. Verein. Stahl 0,13 v. H. auf 109,25, Hoesch 0,25 v. H. auf 108, Deutsche Erdöl 0,13 v. H. auf 123,13 an. Von Auto- werten erhöhten sich BMW. auf 149,50 (148,75), Adlerwerke auf 106 (105,75), Daimler unverändert 133. Am Elektromarkt besserten sich Gessürel weiter um 0,25 v. H. auf 136 (nach 134,75 bis 135,75 mittags), ferner Licht und Kraft auf 132,25 (131,75), Elektrische Lieferungen auf 128 (127,75), und von Maschinenaktien stellten sich Demag auf 146,50 (146) und Rheinmetall auf 132 (131,50).

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Nachdem von den zuständigen Stellen ein Teil der neuen Strom­preise für die Kleinabnehmer des Ueberlandrverkes Oberbessen ge­nehmigt wurde, wird besonders darauf bingeiviesen, daß gemäß den Ausführungen III LandwirtschnftStarifc, Ziff. 5 und 6, die Abnehmer, die durch diese Bedingungen zum Landwirtschaftstaris einen Zuschlag nach den Bestimmtingen des Gewerbetarises zu zahlen haben, vorerst noch nicht die neuen Tarife eingeräumt erhalten können, da der Gewerbetarif noch nicht sertiggeftellt und auch noch nicht genehmigt ist. Die Veröffentlichung der Gewerbe- tarife und der Tarife für die Haushaltabnehmer wird nach erfolgter Genehmigung an der gleichen Stelle dieser Zeitung erfolgen.

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fchaftlich genutzten Fläche.

III. Landwirtschaftstarife.

Tie Verrechnung des GesamtbedarseS für landwirtschaftliche Abnehmer erfolgt nach dem folgenden Taris. Als monatliche Teilbeträge des JahreSgrundvreises werben erhoben:

Der Landwirtschaftstaris und der Nachtftrorntarif sittd vorerst zur walckweifen Einsührung vorgesehen, und ist es nach der Ber- ordnuttg über die Bildung allgemeiitcr Tarifpreise für die Versor­gung mit elektrischer Energie l Tarifordnung für elektrische Energie vom 25.Juli 1938) erforderlich, daß die Abnehmer die Tarife, nach denen sie in Zukunft elektrische Energie beziehen wollen, selbst wählen. Näheres hierüber ist aus ben nachfolgenden allgemeinen Bestimmungen ersichtlich. Es haben somit die Abnehmer, die diese neuen Tarife für den Bezug elektrischer Energie wählen wollen, die Pflicht, schriftlich den Antrag beim Ueberlandtverk Dberhessen auf Gewährung dieser Tarife einzureichen.

Ablauf dieses Jahres dem Versorgungsuttteritehinen schriftlich mitteilt, welche andere Wahl er treffen will.

Erklärt sieh der Abnehmer nidit, so kann ihn das Versorgungs- unternehmen nach fimrbtlofetn Ablauf einer angemessenen Erklärungssrist mit verbindlicher .Straft in einen Tarif ein» stufen, längstens jedoch für ein Jahr. Tie Vorschrift itt Ziffer 2, Satz 2, gilt entsprechend.

Der Abnehmer behält sein Wahlrecht, wenn er nachweist, daß er zur rechtzeitigen Abgabe der Erklärung ohne Ver­schulden nicht in der Lage war.

Soweit die allgemeinen Bedingungen eine vorzeitige Kün­digung oder Auflösung des Vertragsverhältnisses mit dem Abnehmer versehen, wird dieses Recht durch die Bindung nach Zisser 2 und 3 nicht berührt.

Knüppel: Buchen 60. Anbruch und Abfall: 12. Reisig Wellen: Buchen 2700.

Zusammenkunft: 10 Ahr an der Grenze röder StraßeMeckbach im Rehlränksberg.

Lich, den 2. März 1939.

-Der Bürgermeister: Geil.

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Brennholz-Verkauf

im Cicher Stadtwald. '

Donnerstag, den 9. März 1939, werden im Forst- ort Rehtränksberg und Fichtenkopf verkauft:

rm Scheiter: Buchen 67. knorrholz: Buchen 84.

Der Bestimmung des Grundpreises, wird die gesamte land- wirtschastlich genutzte Fläche, also ^(rferlanb, Wiesen, Weiden, Gärten und Weinberge (einschließlich Pachtland) zugruitde gelegt. Dabei werden einschürige Wiesen mit 50 Pro;., Gärt­nereiland, für Feldgemüsebau genutztes Land, Wartenlanb, abgesehen von den Hausgärten, mit 200 Pro;, der Flache in Ansatz gebracht. Nicht als landwirtschastlich genutzte Fläche im Sinne des Tarises gelten und außer Ansatz bleiben: Wal­dungen, Gewässer, Oeblanb, Heide, Almen, Wege u. dergl.

Es wird darauf hingewiefen, daß die Distr. 30, 32, 39, 41, 42 und 64 in der Zeit vom 7. bis 15. IHärj wegen Schießens der Wehrmacht gesperrt sind.

Für Wärmespeicherzwecke (Heißwasserspeicher, Futterdämpfer, Speicheröfen usw.) beträgt der Arbeitskreis:

in der Zeit von 21.00 Mir bis.6.00 Uhr = 4 Rpf./KWh.

Für die zur Sieffung dieses Verbrauches erforderlichen Rießein­richtungen ivird ein Zuschlag zum (Grundpreis nach ben unter VI 7 angegebenen Sätzen verrechnet.

lieber die Anwendung der Tarife im Einzelfall entscheidet das Versorgungsunternehmen.

Der vorstehende Taris tritt am 1. Januar 1939 in Straft. Gleichzeitig tritt die Bestimmung in Ziffer 3 b, Absatz 3 der seitherigen Stromlieferungsbedingungen (Strompreise für die Kleinabnehmer) außer Straft.

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Allgemeine Tarifpreise für die Versorgung mit elektrischer Energie.

Das Elektrizitätsversorgungsurtternehmelr stellt zu den jeweils geltenden allgemeinen Bedingungen elektrische Energie zu fol­genden Tarifen zur Verfügung:

Der Strompreis setzt sich aus einem Jahresgrundpreis für die Bereitstellmrg der Anlagen und erneut Arbeitspreis für die abge- nommene elektrische Slroeit zusammen.

Die Höhe des (Grundpreises richtet sich

1. bei den Haushaltstarifen nach der Zahl der Räume,

2. bei den Gewerbetarifen nach der Raumgröße und teilweise nach dem Anschlußwert,

3. bei den LandwirtschastStarifen nach der Größe der landwirt-

fiw die Meinahnehmesr des Aebevlandtvevkes Sbevhessen

Sind mit einem landwirtschaftlichen Betrieb Räume ver­bunden, die gelverblichen oder sonstigen beruslichen Zwecken bienen, so wirb ber Grunbpreis für sie bzw. für bie in ihnen tiorbanbenen Verbrauchseiltrichtungen nach ben Gewerbe­tarif eit bestimmt.

V. Nachtstromtarif.

für Zweileiter-Zähler bis 1 x io Amp.....

für Zweileiter-Zähler über 1 x 10 Auw. und Dreileiter- und Vierleiter-Zähler bis 3 x 10 Amp.

für Dreileiter- und Vierleiter-Zähler bis 3 x 50 Amp...............

für Treileiter- und Vierleiter-Zähler über 3 x 50 Amp..............

Wird der Stromverbrauch eines Abnehmers nach Tarifen abgerechnet, jedoch über weniger Zähler

V I. Allgemeine Bestimmungen.

Die Abnehmer haben dem Ueberlandwerk Oberhessen, Fried­berg, alle zur Bildung des Grundpreises notnienbigen An­gaben zu machen. Sie finö verpflichtet, dein Ueberlandwerk Oberhessen jede Aenderung der tatsächlichen Verhältnisse, die eilte Aenderung des Grundpreises zur Folge hat, spätestens bis zum nächstfolgenden Ablesezeitvunkt mitzuteilen. Die Anzeigepflicht gilt erst dann als erfüllt, wenn die Anzeige von dem Ueberlandwerk Oberhessen schriftlich bestätigt ist. Wird bei einer Prüfung festgestellt, daß sich die Verhältnisse ge­ändert haben, die für die Festsetzung des (Grundpreises maß­gebend waren, ohne daß dem Versorgungsunternehmen An­zeige gemacht worden ist, so kann der Grundpreis für den ganzen Zeitraum seit der letzten Feststellung des Grundpreises nachberechnet werden.

Rückrechnnngen sinden bei einem Wechsel des Tarifs nicht statt. Die .Kosten einer Meßeinrichtung sind im Grundpreis jedes einzeliten TariseS enthalten. Für zusätzliche Meßeinrichtungen werden nachstehende Zuschläge zum Grundpreis erhoben:

IHittrood), den 8. März 1939: Revierförsterei Walbhcms, Distr. 41, 42, 52, 53: - 1020 rm Ei.- und Bu.-Derbholz und 580 rm Reis, unaufgearbeitet.

Freitag, den IE März 1939: Revierförsterei Waldhaus, Distr. 30, 32, 39, Salzböden, 64,

Krofdorf, 4,

700 rm Ei.- und Bu.-Derbholz, 680 rm Reis

Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit elektrischer Energie aus dem Leitungsnetz des Lleberlanöwerkes Oberheffen, Friedberg (Hessen).

2. Macht der Abnehmer von dem ihm eingeräumten Wahlrecht Gebrauch, so ist er an die getroffene Wahl für die Dauer eines Jahres gebunden. Die Bindung gilt jeweils für ein weiteres Jahr, wenn der Abnehmer nid)t spätestens einen Monat vor

Forstamt Krofdorf.

Nachstehendes Brennholz wird in der Wirtschaft Bender, Krofdorf, jedesmal von 9 Uhr ab, zu fest­gesetzten Höchstpreisen an die Käufer des Vorjahres

--------------------- ------- ----- ---------------- gemessen, so sind für die erwarten Meßeinrichtungen Abschläge vonr Grundpreis nach Zisser 7 zu machen.

Friedberg/Hess., den 30. Januar 1939.

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Werte unter 0,5 ha werben auf den nüchstniedrigeren vollen ha abgerundet. Werte von 0,5 ha an aufwärts werben auf ben nächsthöheren vollen ha aufgerunbet.

4. Die Abrechnung seines Gesamtverbrauches nach bem Lanb- wirtschaftstaris kann ieber Abnehmer beanspruchen, ber mim bestens 2,5 ha lanbwirtschaftlicher Nutzfläche bewirtschaftet. Beansprllckit ein Abliehmer bie Abrechnung seines Gesamt­verbrauches nach bem Lanbwirtschaststarif, obwohl er weniger als 2,5 ha lanbwirtschaftlicher Nutzfläche bewirtschaftet, bann muß er nachweisen, baß unb warum er trotz ber geringen Größe seiner lanbwirtschastlichen Nutzfläche als lanbwirt­schaftlicher Abnehmer im Sinne ber Tariforbnung für elek­trische Energie anznseben ist*). Jeboch muß ber Abnehmer auch bei geringerer Größe seiner lanbwirtschastlichen ^Nutz­fläche ben Grimbpreis für 2,5 ha zahlen. Ter Anspruch aus Abrechllung bes Gesamtverbrauches nach bem Lanbwirt- schaftstarif ist ausgeschlossen, menn bie Lanbwirtschast nur zufällig ober nebenbei betrieben wirb.

5. Ueberschreitet ber Anschlußwert von Anlagen und Einrich­tungen, insbesondere von Motoren, die für den Betrieb der Landwirtschaft ober des dazugehörigen Haushalts erforder­liche Höhe, so wird der Grundpreis für den darüber hinaus- gehenden Anfchlußwert nach den Gewerbetarifen berechnet.

*) Anmerkung: Hierzu vergleiche Ziffer II, 7b des ersten Ausführungserlasses zur Tarisordnung vom 3. November 1938 (Mitt.Bl. des Reichskommissars für die Preisbildung I, Nr. 36) und Zimmer II 2 des zweiten Ausführungserlasses vom 16. November 1938 (Mitt.Bl. 1, Nr. 38). 15911)1

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Bekanntmachung.

Die Bauarbeiten für einen rb. 1000 m langen Regen- und Schmutzwasserkanal ber Ring-Allee zwischen Wiesenstraße uno Straße Am Sanbseld sollen auf Grunb ber RDO. öffentlich vergeben werben. 1552D

Die Unterlagen find ab Montag, den 6. März 1939, bei uns zu erhalten.

Die Angebote finb bis zum

Montag, dem 13. März 1939, vormittags 10 Ahr, auf bem Stadtbauamt, Aftermeg Nr. 9, abzugeben, wo die Oeffnung im Beisein ber erschienenen An­bieter erfolgt.

Gießen, ben 3. März 1939.

Der Oberbürgermeister. Stadtbauamt.

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der Fürstlichen Forstverwaltung Cid). Obersörflerei Cid).

Monlag, 6. März, wird aus ben Distrikten Meil- bad) und Riedwald in der Meckbach am Pflanzgarten öffentlich verkauft: rm Scheitholz: Buche 110, Eiche 16; Knüppel: Buche 165, Eiche 26; Stockholz: Buche 50; Knüppelreifer: Buche 170, Eiche 28; Wellen Reisholz: Buche 3100, Eiche 800. 1563V

Zusammenkunft 9.30 Uhr. Es empfiehlt sich vor­herige Besichtigung des Holzes, da dasselbe nichi vorgezeigt wird.

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