Ausgabe 
4.3.1939
 
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Orients unter die beiden Verbündeten. Das nach stiiren Urhebern Sykes und Picot genannte Ab­kommen, das durch einen Briefwechsel zwischen dem britischen Staatssekretär Sir Edward Grey und dem französischen Botschafter C a m b o n im Mai 1916 bestätigt wurde, teilte den Irak, Palästina und Transjordanien den Engländern zu, die übrigen, früher zu Syrien gehörigen Gebiete sollten Frank- reich zufallen. Tatsächlich blieb nach Beendigung des Krieges dieses Abkominen siegreich über alle gleich- ;eitig Arabern und Juden gemachten Versprechun­gen. Heber diese englische Politik schrieb der ältere Macdonald im Fahre 1922, als er noch nicht daran dachte, Premierminister zu werden:Wir er­mutigten einen arabischen Aufstand gegen die Tür­kei durch das Versprechen, ein arabisches Königtum mit Einschluß Palästinas zu schaffen. Gleichzeitig ermutigten wir die Juden, uns zu helfen, durch das Versprechen, ihnen Palästina zur Besiedlung

Pius XII. im vatikanischen Rundfunk eine Bot­schaft in lateinischer Sprache an die Welt gerichtet. Er betont, fein erster Wunsch sei, der ganzen Welt den Segen zu erteilen. Er danke den Kardinalen, die ihn für würdig befunden hätten, die schweren Aufgaben des Pontifikats zu übernehmen und ersuche alle, ihm mit Rat und fiilfe beizustehen. Sein Segen gelte auch allen Prä­laten, den Mitgliedern der Katholischen Aktion, den Leidenden, den Armen und Unglücklichen. Er gelte auch den noch außerhalb der katholischen Kirche stehenden Menschen, für die er bete, damit sie von Gott erleuchtet würden. Eindringlich trat der neue Papst für den Frieden ein, den Frieden in der Familie, unter den Menschen und unter allen

Mffer Mlund Mtterien Jnnatmen ^ei andern. ybas Fieber. Ile Behandlung

Der Mac Mhok-Vrieswechsel veröffentlicht England garantierte Palästina als Teil eines unabhängigen arabischen Königreichs. - Verdrehungsversuche der englischen presse

(Sire Rundfunk-Botschaft des neuen Vopstes.

Rom, 3. März. (Europapreß.) Unmittelbar t dem Tedeum in der Sixtinischen Kapelle

will.

Aber auch die Araber halten den englischen Re­gierungsvorschlag für unzureichend, weil er ihnen das Endziel der Schaffung eines unabhängigen Araberstaates allzusehr in die Ferne zu rücken scheint. Ihr Gegenvorschlag sieht die sofortige Bil­dung einer konstituierenden Versammlung vor, in der Juden und Araber im Verhältnis 1:2 vertreten sein sollen. Ein von dieser Versammlung eingesetz­tes Kabinett soll ohne Beteiligung Englands eine Verfassung ausarbeiten und dann mit England über den Abschluß eines Freundschattso"rtrages wohl nach dem Beispiel des Irak verhandeln, der das britische Mandat ablösen würde. Die jüdische Ein-

L o n d o n, 3. März. (DNB.) Die britische Regie­rung hat heute die Korrespondenz, die der ehemalige Oberkommissar von Aegypten Sir Henry Mac- Ma h o n im Jahre 1915/16 mit dem Scher,f Hus­sein von Mekka geführt hatte, als Weißbuch ver­öffentlicht. In dem ersten Bries des Scherifs an Sir Henry heißt es, England möge die Unabhängigkeit der arabischen Länder anerkennen, die im Norden von Mersina und Adana bis zum 37. Breitengrad, bis zur Grenze von Persien und dem Golf von Basra, im Süden bis zum Indischen Ozean mit Ausnahme von Aden und im Westen bis zum Roten und dem Mittelmeer reichen.

In dem entscheidenden Brief, den bareuf Mac- Mahon am 24. Oktober 1915 an den Scherif gerich­tet hat, gibt der Oberkommissar die Erklärung ab, Idaß seine Regierung die vom Scherif oorge- ! schlagenen Grenzen des neuen Araber-

vorgehe, daß England auch für das heutige Paläftina ein Unabhängigkeitsoersprechen ab­gegeben habe. So meint dieTimes , daß die Frage Palästina auch noch weiter offen stehen würde.Daily Telegraph" stellt die Behauptung auf, daß in dem ganzen Briefwechsel nichts er­scheine, was der britischen Auslegung widerspreche, daß Palästina nicht in das Unabhängig­keitsversprechen einbegriffen war. Aus allen Pressestimmen geht eindeutig hervor, daß man nichts unversucht läßt, um von den damaligen Zu­sicherungen an die Araber weitgehend, abzurücken.

London wünscht baldigen Abschluß der Konferenz Hoffnung auf ein Kompromiß mit den Arabern.

London, 3. März. (Europapreß.) Die infor­mellen Besprechungen zwischen der englischen Regierung und der jüdischenAbordnung auf der Palästina-Konferenz sind am Freitagnach­mittag wieder aufgenommen worden. Die Unter­haltungen galten im wesentlichen der Erörterung der

Oer deutsche Mensch das Maß aller GA-Arbeit.

Stabschef Lutze

sprach zu Berliner Journalisten.

Berlin, 3. März. (DNB.) Stabschef Lutze verbrachte auf Einladung der Reichspressestelle der NSDAP, und in Anwesenheit des Reichspressechef? Reichsleiter Dr. Dietrich einen Abend, im Kreise der führenden Journalisten der Reichshauptstadt. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Sorge um den durch Glauben und Kraft zu Großem befähigten deutschen Menschen. Dieser fet das Maß aller SA.-Arbeit. Der Einsatz des einzelnen aus heiliger Heberzeugung sei die Grundlage zum Aus­bau des erstrebten Volksreiches. In der Kampfzeit fei der einzelne deutsche Mensch mühsam und oft langsam für Adolf Hitlers Bewegung gewonnen worden, auch heute müsse jeder einzelne SA.-Mann innerlich unzertrennbar mit den Ideen des Führers verbunden sein, und jeder müsse in seinem Kreise unablässig für diese Heberzeugung wirken. Hier komme es also auf einen echten Idealismus an, der seinen Lohn nicht in irgendwelchen materiellen Gü­tern finden könne, der aber wie jeder echte Jbealis mus eine ideelle Anerkennung brauche.

Die SA. werde nach Uebertragung der vor- und nachmilitärischen Ausbildung keinesfalls ein rein militärischer Soldatenbund werden, wie ja auch be wuht bei der Gründung der SA. vom Führer Ferne militärische Organisation ähnlich den rein militari« schen Wehrverbänden der Nachkriegszeit geschaffen worden sei, sondern eine Organisation p o« litischer Kämpfer. Das nationalsozialistische Reich schweiße die Säulen Wehrmacht und Bewe­gung zu dem großen tragenden Pfeiler zusammen. In dem Zusammengehen der beiden Marschkolon­nen müsse ebenso ein in den Waffen geübtes wie zu geistigen Auseinandersetzungen befähigtes Doll stehen. Die gegenseitige Befruchtung, die aus dieser neuen Einheitlichkeit der Ausgaben von Wehrmacht und SA. erwachse, sei schlechthin das Ideal eines Volkes, das weder rein technisch, noch nur politisch die Waffen seiner Dolkskraft verwen­den und bewahren solle. Dann werde jener einzig­artige, hochqualifizierte Deutsche restlos und erfolg­reich seinem Führer dienen können und sowohl als Soldat wie als völkisch bewußter Kämpfer das Dritte Reich Adolf Hitlers schirmen.

Oie British Legion

zum deutschen Hetdeng-denktog.

dem 'Wege einer Einigung zwischen der Regierung und den Arabern erfolgen kann, da man die Möglichkeit von arabisch-jüdischen Besprechungen für ausgeschlossen hält. Welche Form die arabisch-englische Einigung im einzelnen anneh­men wird, ist noch nicht bekannt. Man hält es jedoch für möglich, daß ein Kompromiß zwischen den englischen Vorschlägen und den arabischen Gegen­vorschlägen gefunden werden kann.

Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, soll die englische Regierung entschlossen fein, die Pa­lästina-Besprechungen möglichft bis Ende näch - ft e r Woche abzuschließen. Man ist sich dar­über im klaren, daß ein solcher Abschluß nur auf

Volkern. Der Friede bedeute gegens^tiges Verständ­nis und Vertrauen in der großen für d-n wahren Fortschritt und die Zwilssatian. Sic erste Botschaft des Papstes tonne nur eine Friedensbot sch aff sein.

Unter der Fülle von Einzelheiten, die die italieni­schen Blätter Lnläßlich der Wahl Pacellis zum Papst veröffentlichen, befindet sich auch die Andeu­tung, daß die Wahl Pacellis im dritten Wahlgang einmütig erfolgt fei.

Oie belgische Reqierungskrisiö

Brüssel, 3. März. (DNB.) Der sozialdemo­kratische Senator S o u d a n , der dieser Tage mit der Bildung eines Kabinetts beauftragt worden war, hat diesen Auftrag ebenso wie kürzlich Pier- I o t zurückgegeben, da die Liberalen die Beteiligung an der Regierung ablehnen, solange der Fall Mar­tens nicht gelöst ist. Darauf beauftragte König Leo­pold den Vorsitzenden der liberalen Kammerfraktion und Oberbürgermeister von Brüssel Adolphe M a x mit der Neubildung des Kabinetts. Max hat den Auftrag ebenfalls abgelehnt, da er sich feinem Amt als Oberbürgermeister von Brüssel wid­men wolle.

Man spricht nun von der Möglichkeit, daß das Kabinett P i e r l o t mit einer Kompromißfor­mel hinsichtlich der Finanzpolitik, die auch die So­zialdemokraten befriedigen würde, vor die Kammer treten konnte. Sollte aber keine Einigung Zustande­kommen, dann ist mit der Auflösung des Parlaments und Neuwahlen zu rechnen. Das hauptsächliche Hin­dernis für die Lösung der Krise besteht nach wie vor in der Ernennung des flämischen Arztes Mar­tens zum Akademiemitglied. Die Verhandlungen Soudans haben erwiesen, daß die Bildung einer Drei-Parteien-Regierung unmöglich ist, so lange keine Einigung mit der liberalen Partei über diese Frage erzielt ist. Die Forderung der Liberalen nach einer bedingungslosen Demission oder Abberufung von Mattens ist bisher von den übri­gen Parteien n i cht angenommen worden.

Wanderung und der jüdische Landerwerb sollen so­fort gesperrt werden und die Festlegung der jüdi­schen Minderheitenrechte der künftigen Palästina- Regierung vorbehalten bleiben. Man sieht, der arabische Gegenvorschlag, auf den sich anscheinend alle arabischen Gruppen, die Vertreter der arabi­schen Mächte, die Mufti-Anhänger und die Nascha- schibi geeinigt haben, geht in allen wesentlichen Punkten über den Plan der englischen Regierung erheblich hinaus, von den jüdischen Forderungen ganz zu schweigen. Auf welche Weise eine Annähe­rung der Auffassungen möglich sein soll, muß in der augenblicklichen Phase der Konferenz ganz dahin­gestellt bleiben. Für den äußersten Fall hat sich England ja, wie schon erwähnt, vorbehalten, von sich aus ein neues Palästina-Statut zu dekretieren. Ob man bann auf einen vor Beginn der Konferenz viel erörterten angeblichen Plan zurückgreifen wird, der die Bildung eines großen arabischen Staates aus Teilen von Syrien, aus Palästina und Trans­jordanien vorsehen soll, in dessen auf diese Weise vergrößerten Gebiet man bann leichter Raum für ein jüdisches Reservat zu finden hofft als in den heutigen Grenzen Palästinas, mag angesichts ber Empfindlichkeit, die Frankreich gegenüber jedem Vordringen seines englischen Rivalen in bas fett Jahrhunderten als spezifisch französischer Interessen­bereich betrachtete Gebiet des Nahen Orients zeigt, immerhin fraglicherscheinen. Die Juden hoffen offen­bar, bei diesem Plan besser auf ihre Rechnung zu kommen, während die Palästina-Araber den ihnen als Herrscher zugedachten Emir Abdullah von Transjordanien, einen Sohn des schon genannten früheren Scherifs Hussein von Mekka, ablehnen und auch wohl merken, daß ihnen hier nur eine Schein­freiheit werden soll, hinter der in Wahrheit Eng­land die Zügel fest in der Hand behalten würde, um seine erheblichen politischen und militärischen Inter­essen im Nahen Orient, bas Mossul-Oel unb die Petroleumleitung nach Haifa, bie Flugzeugstütz­punkte auf bem Luftweg nach Indien unb den Zu­gang zum Suezkanal van an ber Sinai-Halb­insel aus, unter allen Umftänben zu sichern. Dieser Gesichtsvunkt wird für Enaland bei jeder Losung der Palästina-Frage im Vordergrund stehen, mag sie nun auf diese ober jene Weise versucht werben.

Fr. W Lange.

ßonbon, 3. März. (DNB.) Die Deutschen in Großbritannien begehen in diesem Jahr den Helden- gebenftag am 5. März, da sich bie Veranstaltungen nicht mehr haben umlegen lassen. General Sir John Hamilton hat bie British Legion auf- geforbert, sich an ben Feiern zu beteiligen unb Blumen auf ben Gräbern ber Gefallenen ober ber in Gefangenschaft verstorbenen Deutschen nieber- zulegen. Der General weist barauf hin, baß burch bie Besuche ber Britih Legion ein enger Kontvkt zwischen beutschen unb englischen Frontkämpfern yergestellt worden sei, unb fährt bann fort: Ich rege baher an, daß am Sonntag jeher Angehörige ber British Legion, in besten Nachbarschaft sich bas Grab eines beutschen Solbaten befinbet, bas ©einige zur Förberung bes Friebens unb eines guten Wil­lens beiträgt, inbem er feine Blume auf dieses Grab legt, selbst wenn es nur eine Primel unb ein Schneeglöckchen ist. Die Deutschen werben ihre Feier in Potters Bar abhalten (in Potters Bar sind die Besatzungen einer Reihe deut­scher Luftschiffe begraben). Ich nehme daher an, daß bie Gruppe Potters Dar mit ihrer Fahne an ber Feier teilnehmen wird. Sie wird damit eine verdienstvolle Handlung be­gehen, durch die vieles wieder gut gemacht wird. Die Erklärung Sir John Hamiltons, die zum ersten Male seit langer Zeit wieder einen betont freundschaftlichen Akt durch die British Legion bar- stellt, hat in England Aufsehen erregt.

Mehrwöchiger Erholungsaufenthalt Äeneralfeldmarschalls Göring in Italien.

B e r l i n , 3. März. (DNB.) Ministerpräsident Ge- neralfelbrnarschall Göring hat sich am Freitay in Begleitung feiner Gattin zu einem mehrwöchigen Erholungsaufenthalt nach Italien begeben. Um während seiner Abwesenheit dienstlich nicht in An­spruch genommen zu werden, hat er die Leitung seiner sämtlichen Aemter den Dert re- t e r n übertragen.

; englischen Vorschläge, doch hat sich an b er " ablehnenben Haltung ber Juben im Grunbe nichts geänbert. Eine weitere Be- ' sprechung zwischen ber Regierung unb ben Juben ls jüirb am Montagabenb abgehalten werben.

bie schon manche kritische Phase der Konferenz uber-I brückt haben. Sein 1938 mit dem Irischen Freistaat zustande gebrachter Vertrag zeigt, daß er ähnlich schwiettge Probleme zu meistern versteht. Ob ihm jedoch diesmal ein gleicher Erfolg beschieden sein wird, steht freilich auf einem anderen Blatt.

England erntet heute die Früchte der Saat, die es vor mehr als zwanzig Jahren gesät hat, als bie britische Regierung Arabern wie Juben gegen­über eine höchst unaufrichtige Politik betrieb, inbem sie beiben Palästina versprach, um im Weltkrieg| ihre Hilfe gegen die Mittelmächte zu erkaufen. Im-1 mer wieder kommen Araber wie Juden m den Ver­handlungen der Palästina-Konferenz auf bie ihnen damals von Englanb gemachten, aber sich em- anber ausschliehenben Versprechungen zurucL öie finb nach wie vor bas Funbament ihrer Forde­rungen, die deshalb so schwer vereinbar erscheinen, weil sie heute, nachdem zwanzig Jahre Mandats- praxis die Unmöglichkeit des Zusammenlebens von Juden unb Arabern, zuminbest in ber bislang von ber Manbatsregierung protegierten Form, bewiesen haben, beiden Parteien als conditio sine qua non ihrer Existenz überhaupt erscheinen. Höchst unbe- quem für die englische Regierung haben die Araber c 0 ....... -

die aus ben Jahren 1915/16 |tammenbe Korrespon- H.'. 1 s annehme. MacMahon schließt je- denz zwischen bem britischen Oberkommissar tn k , ^brücklich bie Distrikte von Mersina

Aegypten, Sir Henry M a c M a h o n und dem yl l e r a n b r e 11 e sowie Teile von S y - Scherst Hussein von Mekka in bie Debatte flc-l . ß n mjt öem erweis aus, baß biefe Gebiete warfen. Dieser bislang streng geheim gehaltene n j Q (s r e {n arabisch anzüsehen seien. (ES/ Bttefwechsel, ben bie britische Regierung nun not° , babei um ba5 heutige französische

gebrungen in Form eines Weißbuches veröffentlicht, Manbatsgebiet Syrien.) MacMahon er- bildete die Grundlage der damals zwischen England f[ärt ausdrücklich im Namen der britischen Regie- unb ben Arabern geführten Verhandlungen, bie ben r ba6 Großbritannien untef ber Voraussetzung Abfall ber Araber vom türkischen Sultan zum Ziel erwähnten Abänderungen bereit ist, die Hn° hatten unb tatsächlich auch m ber Folge für den Abhängigkeit ber Araber in ben g e - Zusammenbruch ber türkischen Macht im Nahen hQmte Don bem Scherif gef orberten Orient von ausschlaggebenber Bedeutung Wurden. Gebieten anzu er kennen unb zu unter- Soroeit über diesen Briefwechsel bisher beganntK.. MacMahon stellt sodann fest, daß bie Ara- wurde, sandte im Sommer 1915 der (pater oon Ibn bcr° ^schlossen haben, die Unterstützung, Führung Saud aus Mekka vertriebene Scherst Hujsein ber Großbritanniens a 11 e i n in Anspruch

Großvater des jetzigen Königs des Irak,^durch ge-ehrnen, und daß bie europäischen Berater unb Heime Boten einen Brief an ben bntstchen Ober- Ernten, bie zur Bilbung ber arabischen Verwal- kommissar nach Kairo, in bem er als Bebingung für . Gebiete notmenbig seien, Englänber

eine allgemeine Erhebung ber Araber mürben

türkische Herrschaft die Anerkennung der staatlichen ' in seinem Antwortschreiben

Unabhängigkeit ber Araber forderte. Monatelang November auf bie Bereitschaft ber Araber gingen geheim- Br,efe h.n und^ her b«> M16bnra gnieresfe eine- baldigen Abschlusses der Henry Mac Mahon m einem Schreiben vom 24. Ok- Perhanblungen auf bie Einbeziehung ber Vilajets tober 1915, bas ben Kernpunk bes ganzen Brief- ^n Mersina unb Abana in bas arabische Königreich Wechsels hübet unb daher heute auch bie größte verzichten, verlangt aber, baß bie Vila - Aufmerksamkeit finbet, im Namen ber britischen Re- : D 0 n Aleppo und Beirut mit ben

Gerung fick bereit erklärt bie Vorschläge bes Sche- ^ gehörigen Küstenstrichen in bas arabische rifs von Mekka anzunehmen, und zwar m ber Königreich mit einbezogen werben, ba diese Form, daß nach dem stegreichen Ausgang des Wei - ^0;^ ausschließlich von Arabern bewohnt seien krieges ein unabhängiger Ar aberstaat Hnterschied zwischen christlichen unjLznoham-

geschaffen werde, dessen Grenzen das Msttttmeer I ^^nischen Arabern nicht bestehe. Ma^ Mahon im Norden e.ne Lime von Aleppo zum PechAen feinem Schreiben vom 15. Dezember die-

Golf, sodann der Indische Ozean und das Rote Vorschlag hinsichtlich von Mersina Meer bilden sollten. Ausgenommen davon sollte I b yl b a n a an erklärt aber, baß bie britische bleiben ber Küstenstrich westlich von Damaskus b.s Gerung mit Rücksicht auf bie Interessen des sran- Aleppo hmauf, also bas heutige Syrien. .... chsischen Bunbesgenossen die Ent choidung über bie

Diesen Vorbehalt machte Englanb mit Rücksicht o(j 8 «nb Beirut einer

auf seinen französischen Bunbesgenossen und ver- ^j^ren Prüfung u 0 r b e h a 11 e n müsse, sprach, nut allen ihm zur Verfügung stehenben b-lcrcm Briefwechsel geht also unzweibeutig Kräften ben Aufbau bes Araberstaates zu unter- . h.l <=-XT &enrn m>ac Mahon im Namen ber stützen, dessen Unabhängigkeit und Sicherheit durch!? mpmeruna ein arohes Gebiet als unab- ein Militärbündnis gewährleistet ^rben stllt^ Der l)ängiges orabisches Königreich garantiert hat unb künftigen arabischen Regierung sollten dntstche B - innerhalb ber Grenzen biefes Gebietes Palä - roter zur Seite stehen unb England auch gern sie I Gönf Trnhhem verluckien bie Lonboner

( nn.n j 2 tTIO 1 Varl nuf Blätter diese klare Tatsache zu verdrehen und schrei-

pn^Uc9, daß J Um W* her- hinein erstreckte, angenommen unb auf dieser Grund-!

läge brach bann unter ber energischen Mitwirkung ... , s

des berühmten Obersten Lawrence der Ausstand der und Beherrschung zu ssbergeben und gl°,chz°,t,g Araber gegen die Turkenherrschast I05. Aus der Massen w,r geheim nut »rankre.ch das Sy es- Palästina.Konferenz in Landon wiesen die Araber Picot-Abkammen welches dasselbe S-b,- aufteüle, nun daraus hin, daß in diesem ganzen Briefwechsel das auf unsere Anweisung hm der ampt.sche G-ne- tein Wort van einem Res-rnat für die Juden in ralgouoerneur den Arabern versprochen hatte. Es Palästina enthalten ist und daß von dem damals in ist die Geschichte eines großen Doppelspiels, und Aussicht genommenen unabhängigen Araberstaat wir dürfen nicht hoffen, seinen unvermeidlichen un- lediglich das heutige französische Mandatsgebiet angenehmen^Folgen zul entgea-n. D,e ganze Un- Syrien ausgenommen bleiben sollte. Der Kolonial- aufnchligkeit der englischen Politik kan^ Nicht deut- minister Macdonald Hal dagegen den Standpunkt licher zum Ausdruck kommen als ,n^d°n °°rstchen- vertreten, daß die in dem Brief Mac Mahons um- den Saßen des britischen Staatsmannes d-si-n schrieben- Zone sich auch aus Palästina erstrecke. Sohn, der gegenwärtige, Kolonialminister i-tzt die Darauf hat der syrische Opposttionssührer Dr.unangenehmen Folgen auszubaden hat, die der Schabander erklärt, die Kopie eines Brieses von ältere Macdonald schon 1982 als unvermeidlich Sir Henry Mac Mahon an ben Scherif Huffein vorausgefagt hat.

zu besitzen, in ber ausbrücklich N a k u r a, ber heu- Die britische Regierung hat nun, um auf ber tige Grenzort zwischen Syrien unb Palästina als Lonboner Palastina-Konstrenz auf irgendeine Weise . süblichster Punkt bes von ber arabischen Unabhängig- voranzukommen, von sich aus einen Plan ausge- seit zunächst ausgenommenen französischen Inter-! arbeitet, ber, soweit baru^r etwas^ bekannt gewor- efsengebietes bezeichnet worben war. Man wirb ben ist, anschemenb bie Bilbung einer Verfassung^ darauf gespannt sein dürfen, auf welche Weise sich gebenden Nationalversammlung aus Düben unb bie epische Regierung an Hanb ihres Weißbuches Palastina-Arabern beider Richtungen, berge^aßig aus ber Verlegenheit ziehen wirb, bie ihr diese ten Naschaschibi und der radikaleren Anhänger des Divergenz ber Auffassungen zweifellos bereitet. Mufti von Jerusalem, vorsieht, bie eine Verfassung

Auch die Forberungen ber Juden gehen auf nach bem Muster Aegyptens entwerfen soll. Auch einen Briefwechsel zurück. Arn 2. November 1917 soll ein gesetzgebender Rat gebilbet werben, in dem richtete ber damalige britische Staatssekretär bes bie Araber bie Mehrheit hatten, wahrenb ber iubi= Auswärtigen Arthur Baisour in Verfolg voran- schen Minberheit gewisse Garantien zugesichert gegangener Besprechungen an Lorb Rothschilb, werben sollen. Die Lösung ber von ben Arabern im- ben prominentesten Vertreter ber englischen Juden- mer wieder als das entscheidende Problem bezeich- schaft, ein Schreiben, in bem bie britische Regierung neten Frage bes jüdischen Grunderwerbs denkt sich versprach,bie Einrichtung einer nationalen Heim- ber englische Plan offenbar fo, baß bas Land in stätte in Palästina für bas jüdische Volk zu be- drei Zonen geteilt wirb, in einemhochentwickelten günstigen unb ihr Bestes zu tun, um bie Erreichung Teil" sollen Landkäufe durch Juden weiterhin ge- dieses Zieles zu ermöglichen". Die englische Regie- stattet bleiben, in einem zweiten, weniger entwickel- rung wollte sich, wie Lloyd George, ber bamalige ten Gebiet, sollen bie Lanbkaufe beschrankt und m Premierminister, vor bem Peel-Ausschuß in aller einem dritten noch unentwickelten gänzlich verboten Offenheit mitgeteilt hat, durch diese Erklärung in werden. Schließlich sieht der Plan vor daß bie ju= einer für bie Entente verzweifelten Lage die finan- bische Einwanberungsguote von vsiihr zu Jahr zielte Hnterstützung bes schon bamals vorwiegenb herabgesetzt wirb. Die jübische Abordnung in Lan­in jüdischen Händen befindlichen amerikanischen don hat diesen Vorschlag abgelehnt und die Juden Großkapitals sichern und die Sympathie der in der in Palästina haben ihn mit der Entfesselung eines Hauptsache von Juden gemachten öffentlichen Mei- neuen blutigen Terrors beantwortet, der an zahl- nung in ben Vereinigten Staaten für bie Sache reichen Orten bes Landes Tobesopfer unter der der Entente gewinnend Aber nicht genug mit dieser arabischen Bevölkerung gefordert hat. Auch iHv Unvereinbarkeit der ben Arabern unb Juben ge- großer Freund im Weißen Hause zu Washington machten Versprechungen, wurde im November 1917 I ift von ben Juben sofort mobilgemacht worben. Der von ber Räteregierung aus bem russischen Staats- amerikanische Botschafter in ßonbon hat im Foreign archiv bie Abschrift eines bis bahin geheim gehab Office auf bieschweren Gefahren" Hinweisen mus- tenen englisch-französischen Vertrages aus bem No-1 sen, bie eine Herabsetzung ber jüdischen Einwande- oember 1915 veröffentlicht, ber nichts anberes vor- rungsguote in Palästina für England in ber Hal- jah, als bie Aufteilung ber Gebiete bes Nahen I tung ber amerikanischen Oeffentlichkeit mit sich brin« ~ ' gen mühte. Die britische Regierung soll also mit

allen Mitteln unter Druck gesetzt werben, um sie zu zwingen, einen Plan fallen zu lassen, ber ben Ju­ben nicht besagt, weil er ihnen in einem künftigen Palästina-Staat nur Minberheitenrechte zubilligen

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