Einzelbild herunterladen

80 Schreiner im Reichsberusswelikamps

hr befehl legte er Einspruch ein, der durch Urteil des

* <ir.__1----1 U X,» n nm R ST>n :

einige Wagner me KipiiDeranwii^ i geschlagen habe, daß das Huhn mit gebrochenem

gewiesen erhielten, die ihrem Sp z f ch sp ch - ^^cken und einem gebrochenen Flügel liegen ge­

lte Zeit, viel auf den anderen zu achten, mit sich und mit seiner Arbeit beschäftigt. I

jeder war

namentlich für die wandernde deutsche Jugend, von

Interesse sind.

diese den politischen Kreisen der Partei angepaßt.

^isausgabestellen, eine Anzahl neuer Ausweis- Groß-Fewa, Grebenau, Homberg und Kirtorf in zu erkenrren

Das Gericht erließ Urteil dahin:Die Berufung

des Angeklagten wird verworfen und der Ange­klagte unter Abänderung des erstinstanzlichen Ur-

1.

3.

Wanderern entgegenzukommen. Da auch die Orts- verlxmdsleiter und die Geschäftsführer der Orts­verbände Ausweise ausstellen und Auskunft über Herbergswesen und Wanderungen erteilen, ist der Jugend das Wandern wesentlich erleichtert worden.

Innerhalb des Kreises Wetterau können jetzt an folgenden Stellen Mitgliedskarten, Bleiben- und Führerausweise ausgestellt werden:

In der Stadt Gießen: bei Ortsverbands­leiter Studienrat Dr. Dufeberg, bei Ortsver­bandsgeschäftsführer Studienassessor Bausch, cm Jugendamt (Gartenstraße 2), im Reisebüro Selters­tor, im Institut für Leibesübungen (Ludwigstr. 34), in der Langemarck- und Liebigschule.

Im Landkreis Gießen: in Klein-Linden bei Lehrer Rau, in Lich bei Studienreferendar Zei­ger, in Grünberg bei Reallehrer Müller- Ahl- heim, in Laubach bei Studienassessor Dr. Kam­mer und in Hungen bei Lehrer Schmidt. In

werden es angenehm empfinden, wenn sie nicht erst wegen jeder Kleinigkeit zur Näherin gehen müssen, sondern im Nähkurs gelernt haben, sich selbst zu helfen und sich auch bei manchmal knap­perem Geldbeutel manch hübsches Berufskleid und -kittelchen selbst anzufertigen verstehen. Sehr wich­tig ist heutzutage die Erhaltung von Wäsche und Kleidung. Wie man das am vorteilhaftesten, aber auch am schönsten und unsichtbarsten macht, zeigt auch der Nähkursus. Wie oft ist man auch als Laie besorgt, ob man einen Schnitt richtig ansetzt, denn ein Verschneiden eines schönen neuen Stoffes ist eben bitterer denn je. Wir bekommen auch das im Nähkursus gezeigt-, und alle die vielen kleinen Handgriffe, die ein Kleid stichgemäß Her­stellen. Es wird auch nicht versäumt, die Näh­maschine genau zu erklären. So können wir man­chen Schaden, der sonst Reparaturkosten machen würde, selbst wieder gut machen. Wir wollen also nicht versäumen, den nächsten Kurs des Reichs­mütterdienstes mitzumachen.

(8.30 Uhr Schillerschule-, Turnzeug ist auch mitzu­bringen), Allendorf a. d. Lda., Bad-Nauheim, Butz­bach, Friedberg, Groß^Karben, Grünberg, Hungen und Leihgestern.

wettkampftage. Die Wettkampftage sind fol­gende für:

Leistungsklasse I und V: Montag, den 6. Februar 1939;

Leistungsklasse II: Dienstag, den 7. Februar 1939;

Leistungsklasse III, VII, VIII, XI und XII: Mittwoch, den 8. Februar 1939.

nätfig leugne. Der Verteidiger beantragte Frei- sprechung unb, faUs das Gericht zu einer Ver irtti- luNg kommen sollte, auf keine höhere als die im Strafbefehl ausgesprochene Geldstrafe von 30 RM.

mehrere Latten abgerissen zu haben, um in das Grundstück zu gelangen. Gegen den ctra|bctebt legte er Einspruch ein. In der gestrigen -oerhand- lung vor dem Einzelrichter wurde er überfuhrt unö erhielt die gleiche Strafe. Schadensersatz hat er nicht zu leisten, da er den Schaden inzwischen be­hoben hat.

Meine Strafkammer Gießen.

grünbung wurde angeführt, bah sich die Tat als äußerst roh barstellte.

Durch Strafbefehl bes Amtsgerichts Homberg an ber Ohm erhielt ber K. L. in Kirtorf wegen Tierquälerei (Vergehen gegen das Tierschutzgesetz)

2. Wettkampf und Zeit. Für sämtliche Leistungs- klassen findet der Wettkampf in der Kaufmän­nischen Berufsschule in Gießen, Liebigstraße Nr. 16, II. Stock, statt. Antreten an den ge­nannten Tagen jeweils um 7.45 Uhr auf dem

(Siebener lvochenmarktpreise.

* Gießen, 4. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 9, Eier, deutsche, Kl. 8 15, MA 14^, Kl. 8 14, MC 13N, MD 12%, ausländische, MB 12, Wirsing, % kg 12 bis 16, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 12 bis 13, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüden 10 bis 12, Spinat 25 bis 35, Untertohlradi 7 bi- 8, Grünkohl 18 bis 20, Rosenkohl 40 bis 45, Feldsalat, 1/io 12 bis 15, Tomaten, % kg 45 bis 50, Zwiebeln 15, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 40, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 43 Pf., 50 kg 3,35 bis 3,65 Mark, Aepfel, % kg 35 bis 40 Pf., Nüsse 45 bis 50 Pf., Hähne 1,10 bis 1,25 Mark, Suppen­hühner 90 Pf. bis 1 Mark, Tauben, bas Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 30 bis 50, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis 15 Pf.

** Schulpersonalien. Der Führer hat die Studienassessoren Fritz Flommersfeld und Adolf Kester an der Langemarckschule in Gie­ßen zu Studienräten ernannt.

** Die Anmeldung zur Gesellenprü­fung im Handwerk wird heute von der Kreis- handwerkerschast Gießen in einer zweiten Auffor­derung allen Interessenten nochmals in Erinnerung gebracht. Die aufmerksame Beachtung dieser will)- tigen Aufforderung sei allen Beteiligten dringend empfohlen.

**Mit dem Auto durch den Alltag in Afrika." In Ergänzung unseres gestrigen Berichts über den Vortrag von P. C. Ettighof- f e r in Gießen sei vermerkt,' daß der interessante Vortrag vom Goethe-Bund und Kaufmännischen

bei Georg Rumpf.

In dem Kreis Büdingen: in Büdingen bei Studienassessor Dr. Bayer, in Nidda bei Dr. med. Koch, in Schotten bei Rektor S t e i n h a u e r und in Gedern bei Lehrer Roos.

Im Kreise Wetzlar: in Wetzlar bei Lehrer Medebach, bei Karl Lutz und auf dem Jugend­amt der Stadt Wetzlar, in Braunfels bei Lehrer Gabriel, in Ehringshausen bei Hauptlehrer Keiner, in Erda bei'Hauptlehrer Hedrick, in Eppenrod bei Lehrer Beruh ard, in Groß- Rechtenbach bei Lehrer Stork und in Rodheim bei Lehrer Jäkel.

Aus der engeren Heimat.

Abschiedsfeier für Lehrer Wenzel in Grünberg.

§ Grünberg, 3. Febr. Für den mit Wirkung vom 1. Januar 1939 infolge feines Gesundheits­zustandes in den Ruhestand getretenen Lehrer Karl Wenzel fand am heutigen Freitag im Saale der Oberklasse der Volksschule eine würdige und eindrucksvolle Abschiedsfeier statt. In dem reich geschmückten Saale waren außer den letzten Jahrgängen seiner Schüler das Lehrer­kollegium der Volks- und der Berufsschule anwe­send? Als Vertreter der Schulbehörde war Kreis­schulrat N e b e l i n g erschienen, der dem Schei­denden den Dank und die Anerkennung der Re-

sucherschast starken Beifall.

WHW. Ortsführung Gießen-Nord.

Bett.: kohlenabrechnung.

Die Kohlenhändler werden aufgefordert, die in! Zahlung genommenen Kohlengutscheine Serie D bis I spätestens Mckntag, 6. Februar, auf der Geschäfts-1 stelle, Walltorstrahe 38, einzureichen. Später ein-] gehende Gutscheine können nicht mehr berücksichtigt! werden.

WHW. Ortsgruppe Gießen-Mitte.

Bete.: Kohlenabrechnung am 6. Februar.

Die Kohlenhändler werden ersucht, die Kohlen-! gutscheine der Serie D am Montag, 6. Februar, 20.30 Uhr, auf unserer Geschäftsstelle (Zigarrenhaus Moeser), Eingang Löwenaasse, einzureichen. Es wird hiermit darauf hingewiesen, daß die Rückseite der Kohlenscheine außer der Unterschrift des Händlers auch die Unterschrift des Empfängers, dessen Woh­nung, Straße und Hausnummer und die genaue Bezeichnung der Kohlensorte tragen muß. Nach dem 6. Februar eingereichte Scheine sind wertlos.

BDM.-tlntergau 116 Gießen.

Delr.: Mochenendschulung am 5. Februar 1939.

Zur Wochenendschulung am Sonntag treten alle Schafts-, Schar- und Gruppenführerinnen um 8.30 Uhr mit Schreibzeug und Liederbuch in den be­kannten Schulungsorten an, und zwar in: Gießen

Neuerungen im Lugendherbergswerk

Mehr Ausweis-Ausgabestellen in Oberheffen l

blieben sei.

D-r Angeklagte nahm die Berufung zurück. Der Vertreter der Anklage bestand auf Verhandlung und beantragte die Berufung zu verwerfen und auf eine höhere Strafe zu erkennen, weil der An­geklagte, trotzdem er überführt sei, weiterhin hart- KrümenkMÄ

wichtige Rolle.

Unter entsprechender Anwendung der Vorschriften des Reichsversorgungsgesetzes erhalten die bei dem politischen Kamps für die nationale Erhebung durch politische Gegner in der Zeit vor dem 13. November 1933 an ihrer Gesundheit geschädigten Personen die gleiche Versorgung, ebenso auch ihre Hinterbliebe­nen. Zu dieser Versorgung gehören die Angehörigen der NSDAP, und ihrer Gliederungen, sowie des früheren Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten.

Die orthopädische Versorgung wird für den Be­reich des Versorgungsamts Gießen durch die ortho­pädischen Versorgungsstellen Frankfurt a. M. und Kassel durchgeführt.

Erweiterte Arbeilsaufgaben.

Im Verlaufe des Jahres 1938 hat das Derfor- gungsamt Gießen erweiterte Aufgaben und erheb­liche Mehrarbeit durch die Uebernahme der Feststel- lunq und Auszahlung der Zusatzrenten für Schwer- beschädigte und durch das Gesetz zur Aenderung des Reichsoersorgungsaesetzes und des Gesetzes über das Verfahren in Derforgungssachen vom 27. Sep­tember 1938 erhalten. Insbesondere wurde auch die Versorgung der Kapitulanten durch ein besonderes Kapitulanten-Dersorgungsgesetz auf neue Grund­lagen gestellt, wodurch sich naturgemäß eine große Mehrarbeit für das Amt ergab.

Durch gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Fürsorgebehörden, den Krankenkassen und der NS.-Kr^egsopferversorgung wurde die Er­füllung der umfangreichen Aufgaben des Der-; forgungsamtes bisher stets in dankenswerter Weise erleichtert und gefördert, dadurch auch den Inter­essen »er Dersorgtzngsberechtigten in gebührender Weise gedient.

Alle Mitarbeiter des Dersorgungsamts Gießen find stolz darauf, an chrem Teile im Bereiche des Amtes an der Betreuung der Kriegsopfer, der ersten Bürger im Staate unseres Führers, und aller übrigen Dienstbeschädigten mithelfen zu kön­nen, um ihnen durch die bestmöglichste Erfüllung ihrer berechtigten Ansprüche den Dank des Vater­landes für ihre treuen Dienste abzustatten. B.

Der Wettkampf wird den ganzen Tag in An­spruch nehmen. Gesamtdauer zirka 7 Stunden.

Jeder Teilnehmer hat mitzubringen:

Füllfederhalter, Kopierstift, Bleistift, Radier­gummi. Für weibliche Teilnehmer, welche haus­wirtschaftliche Aufgaben zu lösen haben, ist das übersandte Merkblatt besonders zu beachten. Ebenso ist für weibliche Teilnehmer Sportzeug mitzubringen, da der Sportwettkampf am glei­chen Tag stattfindet. 773D

Die Ortswettkampsteitung.

Gez.: E. S t e i n e l. Gez.: O. Z ö l l e r.

Nähkurse des Neichsmütterdienstes des Deutschen Frauenwerkes.

Gfs. Ihr Mütter, Mädchen und Frauen, wißt ihr schon, was euch ein Nähkurs an Erleichterung im täglichen Leben bringt? Mancher Schrecken des Alltags wird von uns genommen, wenn wir uns die Handfertigkeit haben lernen lassen, rasch und

~ 9- s 9 ' V. Im Kreis Lauterbach: in Lauterbach bei Studien- des Angeklagten wird verworfen und der 21 nge­rat Dr. Grobe und Sparkassenbeamten Hahn [;_o_ -----n

und in den Volksschulen Grebenhain, Herbstein, teils in eine Geldstrafe do 51 R M., hilfs- Lanzenhain, Ulrichstein und Volkartshain, letztere weife 17 Tage Gefängnis verurteilt." Zur Be- ehemals im Kreis Schotten, ferner noch in Schlitz v------------v -----

Ehrenchormeister

Karl Kaspar Eommerlüd f.

§ Beuern, 3. Febr. Der weit über feine engere Heimat hinaus bekannte Gastwirt und Metzger- meister Karl Kafpar Somme rl ab I. oer- tarb am Donnerstag. Herr Somrnerlad, in Chor­eiter- und Sängerkreisen eine geachtete und ge- chätzte Persönlichkeit, hätte in einigen Jahren auf ein halbes Jahrhundert segensreicher Arbeit zurück­blicken können. Dor mehr als 45 Jahren begann er in den umliegenden Orten seine Tätigkeit als Dirigent der Männerchöre, und bis zu seinen letzten Tagen ist er der Pflege des deutschen Liedes treu geblieben. In Großen-Buseck, Reiskirchen, Bersrod und bis zuletzt noch in Climbach, wo er seine erste Verwendung als Dirigent fand, in Allertshausen und Reinhardshain war er tätig, und viele der von ihm geführten Chöre verdanken ihm ihre gesang­liche Schulung und ihren Aufstieg. In Beuern leitete er jahrzehntelang den MännergesangvereinLieder­kranz" bis fru dessen Verschmelzung mit dem Ver­einPolyhymnia" im Jahre 1933. Bei Wettstreiten und Wertungssingen fanden seine Leistungen gebüh­rende Anerkennung, und viele Preise und Ehrungen waren der Lohn seiner rastlosen Tätigkeit. Nun hat der Sänger" die Augen zum letzten Schlaf geschlos- sen. Die Sänger seines Heimatkreises und die Mit­glieder der von ihm geleiteten Chöre werden ihrem tüchtigen, immer vorwärtsstrebenden Chorleiter, ber im Hinblick auf seine Verdienste um das Chorwesen 3um Ehrenchormeister ^ernannt worden war, ein ehrendes Andenken bewahren.

Tödlicher Sturz vom Dache.

* Lauterbach, 3. Febr. Dor einigen Tagen stürzte der Betriebsleiter deF städtischen Elektrizi­tätswerkes Arno A p i tz s ch bei der Inaugenschein­nahme eines D a ch e s so unglücklich ab, daß er mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Hier ist der bedauerns­werte Mann nunmehr im Alter von 63 Jahren an den Folgen der schweren Verletzungen g e st o r b e n.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 3. Febr. Am Donnerstag sprach Dr. Hahn (Gießen) vom Kartosfelkäfer- Abwehrdienst vor den Bauern und Landwirten un­seres Dorfes über die Bekämpfung bes Kartoffel­käfers. Ein Film erläuterte die Ausführungen. Auch den Schulkindern der oberen Klassen wurde der Film gezeigt. In der Schule wurde die amts­ärztliche Untersuchung der Schulneulinge für ' Ostern 1939 vorgenommen. 30 Schulrekruten treten i dieses Jahr den Weg zur Schule an.

wg. Großen-Buseck, 4. Febr. Am morgigen > Sonntag, 5. Februar, feiert der Landwirt und

Verein veranstaltet wurde.

**Die Technik ist die Schrittmache­rin". Zu dem gestrigen Bericht über diesen Vor­trag wird uns von dem Redner, Dipl.-Ingenieur- Schaffner, mitgeteilt, daß der im vorletzten Ab­satz des Berichts enthaltene SatzDiese Verbindung kennt der Nationalsozialismus nicht" auf einem Mißverständnis des Berichterstatters beruht. Richtig sei vielmehr das Gegenteil dieses Satzes.

** Möbelautobrand auf der Reichs- autobahn. Gestern aegen 11.20 Uhr war auf der Reichsautobahn bei Kilometer 54 in der Nähe von Garbenteich ein Möbelwagen in Brand geraten. Die Städtische Feuerwehr Gießen wurde alarmiert, rückte sofort aus und hatte geraume Zeit zu tun, um den Brand zu löschen und das Hindernis, das der Wagen bedeutete, zu beseitigen. Erst gegen 13.40 Uhr konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Personen tarnen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Amtsgericht Gießen.

Der O. R. in Gießen erhielt einen Feldstrafbefehl über 5 RM. Geldstrafe und 1 RM. Schadensersatz wegen der Beschuldigung, am 23. Juli 1938 in Gie­ßen an dem Zaun eines städtischen Grundstücks

gierung für die über 42 Jahre, davon *40 in Grünberg, als Lehrer und Erzieher geleistete Ar­beit aussprach. Das beantragte goldene Treudienst- Ehrenzeichen hoffe er baldigst überreichen zu können. In gleicher Weise widmete ihm der Leiter der Schule, Rektor Häusel, im Namen des Lehrerkollegiums herzliche Abschiedsworte unb überreichte ihm ein Buch. Im Auftrage ber (Stabil waltung überreichte er außerdem ein Bild bes Führers. Auch bie letzten Jahrgänge der Schüler des Scheidenden überreichten Bücher. Lehrer Wenzel dankte für die Ehrung und gab einen kurzen Rückblick über seinen Lebensweg, dem nach vorübergehender Tätigkeit in Reinhardshain und Laubach eine über Jahre währende Wirksam­keit als Lehrer in Grünberg sich anschloß. Auf ärztlichen Rat habe er den Entschluß gefaßt, den ihm lieb gewordenen Lehrerberuf kurz vor der Erreichung der gesetzlichen Altersgrenze aufzuge­ben. Die Feier wurde umrahmt von Gedichtvor­trägen, Sprechchören und Liedern der Schüler.

Dornotizen.

Tageskalender für Samstag.

Kupreß: 20.11 Uhr in sämtlichen Räumen des KlubsWindstärke 13". Gloria-Palast (Selters- weg):Sergeant Berry"; 14 Uhr Märchen-Vor­stellungHänsel und Gretel",Als die Sündflut kam",Der Sternentaler" undSommerzeit". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):13 Mann und eine Kanone; Spät - Vorstellung, 23 Uhr,Was ist Moral?" 222er: ImAuerhahn?, Sonnensttahe. 1900"- Maskenball im Casä Leib.

Tageskalender für Sonntag.

Stadttheater: 19 bis 22 UhrWiener Blut". Gloria - Palast (Seltersweg):Sergeant Berry": 14 Uhr Märchenvorstellung ,Hiinsel und Gretel", Als die Sündflut kam",Der Sternentaler" und

Sommerzeit". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): i 13 Mann und eine Kanone". VfB.-Reichsbahn: MaÄenball im Klub. ,

Vortragsabend

des schwedischen Dichters Albin Md6n in Gießen.

Der schwedische Dichter Albin Widsn, der in Deutschland durch sein Buch ,Heim will ich wieder reiten" bekannt wurde, befindet sich zur Zeit auf! einer Vortragsreise durch Deutschland. Auf dieser Fahrt wird er auch in Gießen auf Einladung des Goethe-Bundes, bes Kaufmännischen Vereins in Verbindung mit der Landesuniversität und dem Oberhessischen Kunstverein am Donnerstag, 9. Februar, in ber Neuen Aula der Universität über das Thd»Altschwedische Kulturüberlieferungen in der Gegenwart" sprechen und seine Ausführungen durch zahlreiche Lichtbilder, eyjen Film und Lesun­gen aus eigenen Werken ergänzen. Der Dichter fand mit seinem Vortrag, den er in deutscher Sprache hält, bisher in allen Städten bei einer großen Be­

schnei! die Schäden wieder auszubessern. Wie dank­bar werden uns unsere Kleinen sein, wenn sie um einen zerrissenen Hosenboden nicht gleich Schelte bekommen, unb das Mädelchen wird um sein ele­gantes Triangel (wie man früher zu dem Riß im Kleid sagte) nicht vor Angst zu Tränen gerührt fein, denn sie weih ja, Mutti hat im Nähkursus gelernt, wie diese Sachen auszubessem sind. Wie srvh sind wir auch, wenn wir rasch einmal unseren Kindern aus abgelegten Erwachsenenkleidern ein hübsches Schulkleidchen nähen, wenn wir uns un­sere Hauskittel und Schürzen selbst anfertigen kön­nen. Auch die berufstätigen Frauen und Mädchen

Die Turnhalle der alten Pestalozzischule ist plötz­lich zu einer einzigen großen Werkstatt 9eroorye^- Im Laufe des gestrigen Tages wurden Werkbänke vor dem Haus abgeladen und in die Turnhalle ge­bracht. Heute, Samstag morgen, nun traten die Lehrlinge des Schreinerhandwerks zum Reichsb^ rufswettkampf an. 80 junge Menschen fanden sich ein, um ihr Können zu zeigen.

Nachdem die Lehrlinge der verschiedenen Lei­stungsklassen (auch einige Gehilfen sind dabei) ihre Ausgaben erhalten hatten, konnte ein Teil der Wett­kampfteilnehmer gleich mit der praktischen Arbeit [beginnen, während die anderen sich den theorett- schen Aufgaben zu widmen hatten. In der Turn­halle hob, nachdem man sich mit den Aufgaben ver­traut gemacht hatte, ein eifriges Hobeln und Messen an. Die Späne -flogen, und die jungen Menschen waren alle mit ernsten Gesichtern an ihrer Arbeit. Keiner hatte Zeit, viel auf den anderen zu achten^

zahlt. Ist der Tod nicht die Folge einer Kriegsbe-1 schädigung, so können die Hinterbliebenen von Schwerbeschädigten bei Bedürftigkeit laufende Bei­hilfen erhalten. Dersorgungsberechtigten Witwen wird bei ihrer Wiederverheiratung eine Abfindung gezahlt. Die Förderung der Berufsausbildung für Kriegerwaisen erfolgt durch Erziehungsbeihilsen. Zum Erwerb oder zur wirtschaftlichen Star- fung eigenen Grundbesitzes sind in größe­rem Umfange Kapitalabfindungen gewahrt wor­den. Im Falle besonderer Bedürftigkeit tonnen Schwerbeschädigte und Hinterbliebene eine Zufatz- rente erhalten, die ebenfalls vom Dersorgungsamt festaesetzt und zahlbar gemacht wird. Jedem Renten­berechtigten stehen freie Heilbehandlung, Ausstat­tung mit Körperersatzstücken und unter gewissen! Voraussetzungen Bade- und Heilstättenkuren zu, wenn die Gesundheitsschädigung mit dem anerkann- ten DB.-Leiden zusammenhängt. Die Heilbehand­lung vermitteln in der Regel die Krankenkassen, die Kosten werden von den Versorgungsämtern ersetzt.

Das Reichsversorgungsgesetz vom 12. Mai 1920, das hauptsächlich Anwendung findet, sieht ferne Hauptaufgabe nicht darin, den Kriegsbeschadlaten nur eine geldliche Entschädigung für die erlittene Gesundheitsstörung zu gewähren, sondern die Ge­sundheitsstörung und die dadurch bedingte Beein­trächtigung der Erwerbsfähigkeit zu beseittgen oder wesentlich zu verbessern. Die Heilbehandlung spielt in der ganzen Kriegsopferversorgzing eme sehr

Aufruf!

Folgende Wettkampfgruppen treten am Samstag, dem 4. Februar, in der Gewerblichen Berufsschule, Sirchsiraße, zum RBWK. an, Zell 8 Uhr.

Bekleidung Holz.

Am Sonntag, dem 5. Februar, in ber OefsenNichen handelslehranstalt, Wernerwall, findet für folgende Wettkampfgruppen der RBWK. statt, Zeit 8 Uhr:

Energie Verkehr Verwaltung Banken und Versicherungen Dentisten.

Die Angehörigen der Partei ober ihrer Gliebe- rungen erscheinen zum Wettkampf in der ent­sprechenden Uniform. v

I An alle Teilnehmer des Beichsberusswellkampfes der WellkampfgruppeDer Deutsche handel".

Schulhof.

Verschiedenes. Alle Teilnehmer müssen, soweit möglich, in der Uniform ihrer Gliederungen erscheinen. Für Angehörige der HI. und des BDM. ist das Uniformtragen Pflicht.

Trotz alledem herrschte in dem großen Raum eine schöne Gemeinsamkeit, die sicherlich auch jeder ein­zelne empfunden haben mag.

Die Au gaben waren selbstverständlich dem Kön­nen der Lehrlinge im ersten, zweiten oder dritten Lehrjahr sorgfältig angepaßt, immerhin aber so ge­stellt daß sie bas Können voll erforderten. Die W-Itkampft-ilnehm-r mutzten ihr- Arbeit nach ge- iBeraenen aeaen aas ^ieriu,ueM«|C!

zeichneten Vorlagen und einigen wenigen angegeb--, ^7^-re.',Vergeh-Ny °@egen den Straf-

nen Maßen bewältigen. Im übrigen hortenb j er Einspruch ein der durch Urteil bes d°b die Aufgabensteüung WNuber dem Vor ahr Ohm oom 8. Ro­

um einiges schwerer ist. Bewahrte Meister wie auch b= 1038 verworren wurde @cq n das Ur eil Lehrer W gewerbUchen B ufsschule hat en sich Berufung ein. über die gestern vor der

für die Bßurtedung der Ar Dersüauna aefteüt Kleinen Strafkammer verhandelt wurde. In der suhrung des Wettbewerbs zurHauptverhandlung wurde durch mehrere Zeugen Im Kreise der ^set^ bekimdet, daß der Angeklagte am 8. August 1938

Zwei Lehrlinge des Kuserhandw rks wie auch be5 Nachbars mit einer Peitsche derart

einige üßagner felbf^^^^^an^^^^^ ju j^aaen habe, daß das Huhn mit gebrochenem

Der Landesverband Rhein-Main im Reichsver«'Londorf ist eine Ausweisausgabestelle in Dorberei- banb für Deutsche Jugendherbergen hat einige tung.

Neuerungen getroffen, die für alle Herbergsbenutzer, j Im ehemaligen Kreis 5,r t ebb er g . m tfrieb» für hi«> mnnbernbe deutsche Jugend, von berg selbst an fünf Stellen, in Butzbach bei Studien- Jnteresse sind rat Dr. Kester, in Munzenberg bei Walter B o l -

In der Neueinteilung der Ortsverbände wurden l e r unb in Bab-Nauheim an drei Stellen.

biefe ben politischen Kreisen der Partei angepaßt. Fm Kreis A l s f e l d: m Alsfeld bei Lehrer D o l- Außerdem wurde, neben den schon bestehenden Aus- Unger, ferner sind noch Auswelsausgabestellen n aupuwui u/uiut, ____mrohoMmt Anmhprn und Kirtorf m