düngen die Dorjahrsleistung um 16 v. S). überschritten. 355 Millionen Pakete oder 13,6 v.H. mehr wurden befördert. Der Zeitungsdienst erstreckte sich auf über 8000 Zeitungen und Zeitschriften, von denen mehr als 1,6 Milliarden Stücke befördert wurden. Auf jeden Einwohner kamen im Jahresdurchschnitt 101 eingelieferte B rief send ungen jeder Art. Im Postscheck- d i e n st wurden 1012,5 Millionen Buchungen über 208 Milliarden Mark ausgesührt. Die Zunahme der Fernsprech st eilen betrug 14,4 v. H. auf fast 4,2 Millionen.
Keine Eisen-Anträge an den Reicksinnungsverband.
FWD. In letzter Zeit häufen sich bei den Reichsinnungsverbänden Anträge auf Zuteilung von Eisen für die Anschaffung neuer oder für die Erneuerung von Maschinen. Solche Anträge müssen unerledigt zurückgesandt werden, da die Zuteilungen für Handwerksbetriebe über die Handwerkskammer bzw. Gewerbeförderungsstellen erfolgen. _ Den Reichsinnungsverbänden stehen für Eisen keinerlei Kontingente und auch keine Möglichkeit zur Beschaffung von Kennummern zur Verfügung. Einzelbetriebe, wie auch Innungen haben sich deshalb mit ihren Anträgen an die Handwerkskammer chres Bezirks zu wenden.
Letzte Nachrichten.
Finnlands Moskauer Verhandlungen.
Helsinki, 3. Rov. (DRB.-Funkspruch.) Auf einer zu Gunsten der finnischen Wehrmacht stattgefundenen Veranstaltung in Helsinki hielt Außenminister E r k k o eine politische Rede. Der Minister schilderte, wie die finnische Regierung, bevor die finnische Abordnung wieder nach Moskau fuhr, Fühlung mit den Reichstagkreisen genommen und dabei die Gewißheit gewonnen habe, daß das ganze finnische Volk hinter ihr stehe.
Als freiheitsliebendes Volk wünsche Finnland keinen Konflikt. Es habe sich zu weitgehenden Opfern bereitgezeigt, wie aus den Vorschlägen hervorgehen werde, die heute die finnische Abordnung in Moskau überreichen werde.. Es gäbe keine Umstände, welche auch jetzt eine friedliche Lösung unmöglich erscheinen ließen.
Kleine politische Nachrichten.
L.iut Erhebungen des National Industrial Conference Board stiegen die Lebensmittelpreise in USA. von August bis September um 5,2 v. H.
*
Demnächst werden wiederum etwa 20 bis 30 Laskaren, d.h. indische Heizer usw., von
Hauptschriflleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: vr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen. Pro- vinz und Wirtschaft: Ernst Dlumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Bruhlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeck ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
Deutschland an die holländische Grenze geschafft werden. Deutschland sieht von irgendwelchen Kriegsmaßnahmen gegen Inder mit Rücksicht darauf ab, daß sie nur gezwungenermaßen feindliche Staatsangehörige find.
Aus aller Wett.
Ein Gteuerbetrüger.
fer Widerruf damit, daß sie von den vernehmenden Kriminalbeamten angeblich unter einen gewissen Druck gesetzt worden seien. Wäre der Nachweis gelungen, daß sie in späteren Jahren nicht mehr ge
wildert hätten, so hatten die Straftaten als oerjah^ gellen müssen. Die Beweisaufnahme ergab jedoch einwandfrei, daß von einem Druck auf die Angeklagten keine Rede sein konnte.
Kurze Sportnotizen.
lvd. Hanau, 2. Nov. Ein Verkehrs- Spiel um den zweiten Platz in der Tabelle geht, fall, der sich am Montag gegen 22 Uhr auf (jst mit einem temperamentvollen Kampfe zu rech-,
Lvd. Hanau
gelingt, ist unbestimmt.
zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt.
Die Wilderer von Herbornseelbach.
Iugendbandball der Spielvereinigung 4900.
Der Olympische Pokal, der seit 1906 alljährlich einem Verein, einem Verband oder einer
Lpd. Offenbach a. M., 1. Nov. Das Finanzamt Offenbach-Stadt hat den Weinhändler Johann Appelshäuser in Offenbach, Markt 12, wegen fortgesetzter Hinterziehung von Einkommensteuer in Tateinheit mit Hinterziehung von Gewerbesteuern und Mehreinkommensteuer mit einer G e l d st r a s e von 24500 RM. belegt.
Schnelle Sühne.
hat, zuerkannt wird, wurde diesmal dem „Schwer dischen Reichsverband für Sport" zugesprochen.
UCL ULUCUCl IU.J JV u UJ 11, ul l hl. । vu... u * —~
fuhr, von einem Auto getötet wurde, hat seine schnelle Sühne gefunden. Der schuldige Kraftfahrer wurde bereits am Mittwoch im Schnellverfahren
Einen Ringer - Städtekampf haben । Hamburg und Berlin vereinbart. Die beiden Mann» Der Gegner der 1. Jugend in den Spielen um f^^en treffen in der Reichshauptstadt zum dritten- den „Lahnpokal" am kommenden Sonntag ist ber ma^ aufeinander. Bisher waren die Berliner jedes- Tv. Londorf. Diese Elf ist sehr stark und wird sich maI m,t 9.5 siegreich.
durch ihre körperliche Ueberlegenhert schon einen 1 ^aliens Turner wurden zum Länderkampf Vorteil zu sichern wissen Doch auch> die blau-w chen I Deutschland am 5. November in Dresden wie Jungen sind sehr gut beschlagen. Da est inibieRni, aufgestellt: Guglielmetti (Mailand), Neri (Ri-
der Tabelle geht, Amedeo (Savona), Armeloni (Mailand), Ca
ll n fall, der sich am Montag gegen 22 uyr auf ijff mit einem temperamentvollen nampfe zu re^- (Genua) Fioravanti (Mailand), Perego (Mai- der Leipziger Straße in Hanau zutrug und bei dem' nen. Die 1900er treten mit der Mannschaft an, die, W ^nd Ternelli (Modena). Ersatzmann ist der der Arbeiter Heinrich Ko w oll, der auf dem Rad. nach Beendigung der „Pokalspiele als errythafter c> njnrer[mß:rter Qanetf;
fuhr, von einem Auto getötet wurde, hat seine Bewerber in die Spiele um den Titel des „Bann- * - - ---- -
Meisters" eingreift.
MtL-nH sich'um den Spurt g-^cht
Niederlage des Varspieles wettzumachen. Ob es m,rh m,,rh'’ fl""5mar i,em
Lpd. Herborn, 2. Nov. Das Amtsgericht verhandelte gegen 6 Einwohner aus Herbornseelbach, die zu Gefängnisstrafen zwischen 9 Monaten und 2 Jahren verurteilt wurden. Vier der Angeklagten wurden sofort verhaftet. Es handelte sich um den umfangreichsten Wilderer- prozeß, der bisher im D i l l k r e i s verhandelt wurde, und zwar sowohl hinsichtlich der Zahl der Angeklagten, als auch der Fülle der Straftaten, die sich auf einen Zeitraum von etwa 17 Jahren erstrecken.
Der Eröffnungsbeschluß legte allen Angeklagten zur Last, von 1919 bis 1936 im Jagdgebiet Herbornseelbach und Umgebung mittels Waffen und Schlingen gewildert zu haben. Einer der Angeklagten hatte auch einen Schuß auf einen Förster abgegeben, der aber 3um Glück nicht traf. Jeder der sechs Angeklagten hat nach eigenem Geständnis Rehwild bzw. Hasen abgeschoffen, und zwar schwankt nach ihren Aussagen die Zahl der erlegten Stücke Wild zwischen 10 und 50. Bei der Jagd wählten die Wilderer eine Zeit, in der auch der weidgerechte Jäger im Walde war. Ein Angeklagter war, der Waffenlieferant. In seiner Werkstatt wurden die Waffen hergerichtet bzw. typische Wildererwerkzeuge geschaffen. Für besondere Familienfeste, Hochzeiten usw. wurde ein fetter Wildbraten beschafft. Die Jagd Herbornseelbach war in früheren Jahren wegen ihres Wildreichtums sehr begehrt. Nachdem die Wilderer hier ihr Unwesen getrieben haben, ging sie ganz erheblich zurück. Der angerichtete Schaden ist infolgedessen sehr beträchtlich.
In der Hauptverhandlung widerriefen sämlliche Angeklagte ihr bei den ersten Vernehmungen abgelegtes'Geständnis, wonach sie auch nach den Jahren 1931/32 gewildert hätten. Begründet wurde die-
Vor dem Abschluß der Haudballvorruude.
rückkommen.
Für spielen
muß dahingestellt bleiben.
Man könnte geneigt sein, dem Tv. Londorf einen Sieg über die junge Elf der Spvgg. 1900 zuzutrauen. So leicht wird das aber sicherlich nicht gehen. Denn die Platzbesitzer sind in Ordnung und haben gerade in den letzten Spielen ihr vorzügliches Können unter Beweis stellen formen.
kommenden Sonntag sind in den Lahnpokalfolgende Treffen angesetzt:
Lützellinden — Münchholzhausen
Holzheim — Hörnsheim üahensurl — Dutenhofen Spvgg. 1900 Gießen — Londorf.
Trotzdem die Vorrunde zum Lahnpokal der, deshalb wird man mit Vedacht zu Werke gehen Handballer bis auf wenige Spiele beendet ist, läßt und beiderseits auch die stärksten Emhecken aus« sich in keiner der drei Staffeln mit Bestimmtheit an-' stellen ~
geben, wer Sieger des ersten Durchganges werden Nicht mmider interessant verspricht die Begegnung wird. Gewiß haben Mtv. Gießen und Tv. Garben->n Katzenfurt zu werden Man weiß, daß Duten- heim bereit einen ganz erheblichen Punktvorsprung; Hofen spielstark ist und daß es m f^er augenblirf» sie werden auch wohl kaum noch eingeholt werden lichen Form kernen Gegner zu furchten brauch^ können. Endgültig aber ist das noch nicht. Offener Ob es allerdings gelingt, auf dem gefürchteten L™ je ist die Frage des Staffelsteges m der, Platz in Katzenfurt zu einem Ergebnis zu kommen, Staffel 1. Hier find gleich eine Anzahl Vereine —ht”hi>n ernsthafte Anwärter. Die (Einteilung der Jugend- runde 1939/40 ist erfolgt, die Terminliste fertig- gestellt. Wir werden bereits in Kürze darauf zu-
Lützellinden kann diesmal zeigen, ob es etwas von feiner alten Kampfkraft eingebüßt hat, oder ob die drei Niederlagen rein zufällig kamen. Es wird allerdings nicht einfach fein, diesen Beweis zu erbringen, weil ja Münchholzhausen auf der Höhe ist und über ein ansprechendes Können verfügt.
Das Spiel der Spiele steigt zweifellos in Holzheim und wird sicherlich auch feine Anziehungskraft nicht verfehlen. Beiden Mannschaften ist sehr viel an dem Spiel- und Punktgewinn gelegen und
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