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mal war der Brand in dem Flügel entstanden, WS sich die Büros der Krankenhäuser befinden. Als die Feuerwehr erschien, stand bereits )er ganze Flügel in Flammen. Es gelang schließlich der Feuerwehr, der Flammen Herr zu werden, doci sind das zweite und dritte Stockwerk vollkommen ousgebrannt. Die Brandursache ist noch nicht festgestcllt worden.

Tod eines Fährmannes.

Der Fährmann Faß in St. Goar, der den Fährbetrieb mit St. Goarshausei', unterhält und die von Kcrub mit Talschleppzugen kommenden Lotsen an Land bringt, kam an Silvester zu Tode. Faß wollte einen Lotsen eines Rcdschleppdampsers an Land holen und fuhr mit einer Schaluppe an den Dampfer. Nachdem der Lotse thernommen-war, geriet die Schaluppe unter der Radkasten des Schleppers und schlug um. Der Lotse konnte sich an einem Anker des Schleppdampfers festhalten und retten. Fährmann Faß geriet unter den Schleppzug und ertrank. Die Laiche konnte noch nicht geborgen werden.

wilde Schwäne als Vorboten «euer Kälte?

Die Pariser, die die Wirkung der letzten Kälte­welle noch in den Knochen spüren, haben nicht ohne Zähneklappern die Kunde vom Austauchen milder Schwäne an der französischen Atlantikküste zur Kenntnis genommen. Das Erscheinen der sonst hoch im Norden nistenden wilden Schivine an den Ge­staden des Atlantischen Ozeans alt nämlich für Fischer und Landvolk jenes Küstensrichs als Beweis für einen besonders strengen Wint/r.

Die tapfere kapitänsvchter.

DieSmaragd", die zu Beginn der Weihnachts­woche von dem amerikanischen' Käsen Norfolk die Rückfahrt nach Norwegen angetreten hatte, wurde auf bisher unerklärlicher Weise plötzlich leck. Die

Tag und Nacht gegen die in den Schiffsraum ein­dringenden Wassermassen kämpende Besatzung war am Ende ihres Mutes, als )te Pumpen ver­sagten und die letzte Verbindung mit der Außen­welt, der einzige Bordsender, unüauchbar wurde. Die ins Meer gesetzten RettungebPte verschwan­den in den entfesselten Fluten; Zchiff und Be­satzung schienen dem sicheren Urlejgang geweiht. Nur eine verlor die Hoffnung niht die siebzehn­jährige Tochter des Kapitäns, welche die i)ir Ver­zweiflung nahe Mannschaft durch Äs Singen von Weihnachtsliedern immer wieder siltKamp' gegen

Kapitänstochter bald die Runde mannskneipen machte.

der tapferen n allen See-

die wütenden Elemente anspornte. Nach fast ein­wöchiger Odyssee wurde die BesatzuP der sinkenden Smaragd" durch die Besatzung eines amerikani­schen Frachtdampfers gerette.'t ijb nach Brook- lin gebracht, wo die Geschichte vi

Aus aller Welt.

Zahlen derMtonsierung 1938.

Twn unserer Berliner Schristleitung.

3m Jahre 1938 haben gewisse Schwierigkeiten in der Bereitstellung der Rohstoffe für die Herstellung von Kraftfahrzeugen und deren Ersatzteile fort- loufend bestanden. Gleichwohl darf man feststellen, daß nach wie vor der deutsche Kraftfahrzeugbestand sich in ständig aufsteigender Linie auch im abgelau- senen Jahre bewegt hat. Auf dem Markt herrscht ein ausgesprochener Hunger nach Kraftfahrzeugen, wie er kaum je in der größten Blütezeit der Wirt­schaft der legten Jahrzehnte bestanden hat. Dies zeigt sich in den langen Lieferfristen.

Ein besonders dringender Bedarf besteht an Nutz­kraftwagen. Der Kraftfahrzeugbestand zeigt nach amtlicher Angabe folgende Entwicklung: Die Gesamtzahl aller Kraftfahrzeuge (einschl. Krafträder) ohne Oesterreich und die suüetendeut- schen Gebiete stieg von 2,95 Millionen auf 3,37 Millionen; mit Oesterreich zusammen war am 30. September 1938 der Bestand 3,5 Millionen. Im Jahre 1933 lag der Gesamtbestand im Altreich bei 1,68 Millionen. Die Zahl der Personenkraft­wagen auch ohne Oesterreich und die sudeten­deutschen Gebiete stieg von 1,16 Millionen auf 1,32 Millionen. Nach wie vor steht beim Personen­kraftwagen der Kleinwagen bis 2 Liter Hubraum im Vordergrund, der über 80 v. H. des Bestandes ausmacht. Die Zahl der Krafträder im Alt­reich ist von 1,39 Millionen auf 1,58 Millionen, d. h. ebenfalls um rund 14 o. H. gestiegen. Der Lastkraftwagenbestand erreichte im Alt- roich am 30. September die Zahl von 396 000. Von dem Bestand haben ebenso wie im Vorjahr 46 v. H. eine Nutzlast bis zu einer Tonne. Das Jahr 1938 brachte eine ungewöhnlich starke Vermehrung der Zugmaschinen und Sattelschlepper. Ihre Zahl stieg von rund 43 000 auf rund 60 000, also um fast 40 v. H. Hierbei handelt es sich nur um die Zugmaschinen und Sattelschlepper, die zum Verkehr auf öffentlichen Wegen und Plätzen zugelassen sind.

Die Motorisierung des Verkehrs in der Ost­mark und in den s u d e t e n d e u t s ch e n Ge­bieten liegt gegenüber dem Altreich noch weit zurück. Es heißt hier in kurzer Zeit die Zahl der Kraftfahrzeuge, die in diesen Gebieten gegenüber 1933 nur unwesentlich angestiegen ist, auf den Stand des Altreichs zu bringen. Beispielsweise kamen im Altreich am 1. Juli 1938 auf 21 Einwoh­ner ein Kraftfahrzeug und in Oesterreich erst auf 55 Einwohner. Der Rückstand, den Deutschland im Lastwagen- und Omnibusbestand gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien

und Frankreich besitzt, ist noch nicht ausgeglichen. Während in Großbritannien der Lastkraftwagen­bestand rund 24 v. H. und in Frankreich 25 v. H. des Gesamtkraftwagenbestands ausmacht, betrug der gleiche Anteil in Deutschland erst rund 17 v. H. Der Wert des Gesamtabsatzes an Kraft­fahrzeugen belief sich in den ersten 9 Monaten des Jahres 1938 auf 999 Millionen Reichsmark. Dies bedeutet gegenüber der gleichen Zeit des Vor­jahres eine Steigerung von r u n d 6 v. H.

Der Auslandsabsatz hatte einen Wert von 136 Millionen Reichsmark gegenüber 129 Millionen Reichsmark in den ersten neun Monaten des Vorjahres.

Unverantwortliche Schießerei in der Neujahrsnacht fordert ein Todesopfer.

In der Neujahrsnacht ereignete sich in Kassel ein tödlicher Unfall. Mehrere junge Leute stan­den auf der Straße und gratulierten sich zum neuen Jahr. Plötzlich sank der 15 Jahre alte Bier­wirth durch einen Schuß tödlich getroffen zu Boden. Nachdem er von feinen Begleitern in einen Hauckflur getragen worden war, wurde festgestellt, daß Bierwirth einen Schuß in den Nacken erhalten hatte. Beim Absuchen des Tatortes wurde eine Patronenhülse Kaliber 7,65 Millimeter gefunden, bald auch der. Besitzer der Pistole ermittelt und festgenommen. Bei seiner Vernehmung hat dieser eingestanden, zu der fraglichen Zeit drei bis vier Schüsse in Richtung des Tatortes von seiner Woh­nung aus abgegeben zu haben.

Durch Einatmen von Kohlenoxydgas erstickt.

In Danzig sind der 13 jährige Arno Lange und fein 18 jähriger Bruder Heinz, die in einem Dachzimmer schliefen, durch Einatmen von Kohlen­oxydgas erstickt. Die beiden Brüder hatten am Abend zuvor einen eisernen Ofen geheizt, aus dem während der Nacht das tödliche Gas entwich. Der Unfall wurde vom Vater der beiden Jungen be­merkt, der am Morgen von der Arbeit nach Hause kam. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Der Tod in der Lawine.

Am Neujahrsmorgen ereignete sich in den Bergen des Kleinen St. Bernhard das erste tödliche La­winenunglück dieses Winters in den italieni­schen Alpen, dem der in italienischen Touristenkreisen sehr bekannte Bergsteiger und Schifahrer Edmondo Defeyes aus Aosta zum Opfer fiel. Defeyes wurde mit zwei Begleitern auf dem Wege zum St. Bernhardhospitz von einer Lawine überrascht. Während sich die beiden Begleiter verhältnismäßig leicht befreien konnten, blieb Defeyes selbst zunächst unter den Schneemassen begraben. Trotz sofortiger

Hilfe mehrerer Schiläufer konnte er nur tot gebor­gen werden. *

Zwei Schiläufer aus Stuttgart, die Brüder Hein­rich und Hans W e z g e r, wurden am Nordosthang des Kriegerhorns im Arlberg von einer La­wine verschüttet. Bereits nach 8A Stunden wurden die Verschütteten geborgen. Wiederbele­bungsversuche waren jedoch erfolglos. Mit zwei Stuttgarter Freunden hatten die Brüder Mezger ohne Führer den Aufstieg auf das Kriegerhorn un­ternommen. Für die Abfahrt wählten sie einen sehr steilen Hang, obwohl ihnen bekannt war, daß Hänge dieser Art wegen der drohenden Lawinengefahr zu meiden sind. Plötzlich löste sich von oben eine grö­ßere Lawine, welche drei der Schifahrer erfaßte. Der vierte hatte das Glück, außerhalb des breiten Lawi­nenfeldes zu landen. Während sich einer der Ver­schütteten mit eigener Kraft herausarbeiten konnte, lagen die Brüder Mezger so tief, daß ihnen die Ret­tung mit eigener Hilfe nicht möglich war.

Tödlicher Unfall eines indischen Studenten im Erzgebirge.

Am Neujahrsmorgen wurde am Ortsausgang von Oberwiesenthal im Erzgebirge der 24 Jahre alte Inder Ram Ditta Budhiraja aus Chund (Bri- tifch-Jndien), der zuletzt in Leipzig studiert hat, von Wintersportlern lebl.os aufgefunden. Der indische Student hatte gegen Morgen vom Fichtel­berg, wo er im Fichtelberghaus Silvester gefeiert hatte, den Rückweg nach Oberwiesenthal angetreten, nachdem?r nur eine Tasse Kaffee zu sich genommen hatte. Der mühevolle nächtliche Weg durch den tie­fen Schnee muß den jungen Inder, der verhältnis­mäßig leicht bekleidet war, so stark erschöpft haben, daß er wenige Meter vor den ersten Häusern von Oberwiesenthal zusammengebrochen ist. Mehrstün­dige Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg; der Arzt stellte als Todesursache Erschöpfung fest.

Eisenbahnunfall bei Bilbao fordert sieben Todesopfer.

Bei Castro Urdiales, in der Nähe von Bilbao, hat sich ein Eisenbahnunfall zugetragen. Ein vollbesetzter Eisenbahnwagen löste sich aus bisher noch ungeklärter Ursache von dem übrigen Zuge, sprang aus den Schienen und stürzte einen Abhang hinunter. Sieben Personen wurden getötet und zwanzig zum Teil erheblich verletzt.

Großfeuer in Bukarest.

In Bukarest wurde das Palais Eforia in einer der Hauptverkehrsstraßen von einem Großfeuer heimgesucht. In diesem Gebäude befinden sich die städtischen Büros der Krankenhäuser mit der Zen­tralapotheke, die zahlreiche Explosionsmaterial ent­hält. Ferner ist in dem Palais das größte Lichtspiel­theater der Hauptstadt untergebracht, das erst vor Jahresfrist von einem furchtbaren Brandunglück heimgesucht wurde, bei dem es viele Tote gab. Dies-

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Nachruf.

Die trauernden Hinterbliebenen

mit RM.

000.

38D

Kinzenbach, Atzbach, Dorlar, den 2. Januar

1939.

WERBE

Die Beerdigung findet Mittwoch, 4. Januar, nachmittags 3% Uhr statt.

Uhr, versteig. i

22D

weg (Verkanfsr m v.Hartmetz)

bzw. an Ort u.

gäbe int Berste

zwangsweise ge n bar

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im 88. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen

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Bufetts.

Gießen, den 3. Januar 1939.

u.Schreibiuasch.,: ein.Pvst.Mäntel,

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Mittwoch, den 4.Januar 1939, verkaufe ich Neuenweg 28 (Ein­gang durch den vor) folgendes;

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der, Bücher, Schrti federhalter, Rechä- maschinen,Bürste' Besen, 1 Warensc i menlenschrank.

Adalbert Mandler

Ewald Betzenberger«

Am Neujahrstage verschied plötzlich und un­erwartet unser Gefolgschaftsmitglied, der kauf­männische Lehrling

Heinrich Wagner Heinrich Dech Heinrich Seibert August Dapper Karl Römer Karl Becker.

Wieseck, Watzenborn-Steinberg, Gleiberg, den 3. Januar 1939.

,! ldios,Klaviere, oiturne u.Klei-

dutennl., Füll- - u. Adressier- Pinsel, Körbe, ank, 1 Jnstru- 320

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen H. Faulstich, Metzgermeister.

Mit otan Außen Drei Jungen und ein Mädel cn'becken ihre Waldheimat.

Von

Werner Siebold

135 Seiten Text und 8 Kunstdrucktafeln Leinen RM. 2,85

Hugo Berrnühler Verlag

Berlin - Lichterfelde

Heute Montag ll*/2 Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater

Daniel Oswald, Landwirt

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In tiefer Trauer: Familie Ludwig Oswald Familie Karl Seibert Familie Heinrich Kolb Familie Gustav Weller Wwe.

telle, Bekannt- erungs-Lokal,

Frau Elisabeth Mandler, geb. Mandler

im 64. Lebensjahr

Wieseck, den 3. Januar 1039.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 4. Januar, nach­mittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Wagengasse 9, aus statt.

__30D

Das Gebiß wird buch Äutibent vollkommen sauber, viel saubere als mit der bisherige»

Gestern abend 9 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante

Todesanzeige.

Am Sonntag, dem 1., und Montag, dem 2. Januar 1939, entschliefen sanft nach kurzem schweren Leiden plötzlich und unerwartet unsere lieben Eltern, Schwiegereltern und Großeltern, unser lieber Bruder und Schwager, und unsere liebe Schwägerin

Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma Textilhaus Graf, Gießen Marktstraße 48.

* Nachruf.

Am 31. Dezember 19.38 ist unser lieber Gardekamerad Wilhelm Beutel

nach schwerem Leiden aus dem Leben geschieden. Die Gardekamerad­schaft verliert in ihm einen treuen Kame­raden. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. 28D

lardekameradsclialtGieheöiniNS.Kriefierbnnil.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahl­reichen Kranz- und Blumenspenden bei dem Heimgang unserer

Wir alle bedauern außerordentlich den Heimgang dieses viel zu früh unseren Reihen entrissenen jungen Menschen, der stets ein Muster von Pflicht­erfüllung war, und dessen Leistungen und ehr­licher Wille zu allerbesten Hoffnungen ^rechtig- ten. Sein Andenken wird in uns fortleben.

ohne BürsraC schnell saubeip. gl Man löst etwasKukidi',» K Pulver in Wasser h| H und legt das Gebiß ü>ft Nacht hinein^ MorgnS. spült man das Gebiß tttj Al­ker der Wasserleitung b.jhp;:

Frau K. Faulstich, geb. Heger sprechen wir hiermit unseren aufrichtigsten Dank aus.

Helmuth Schmidt aus Klein-Linden.

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Herr Ludwig Mandler, Landwirt im 72. Lebensjahr.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4. Januar, nachmittags 2% Uhr. vom Sterbehause Wieseck, Möserstraße 17, aus statt. " 29D

Marie Dapper Witwe, geb. Nahrgang im 75. Lebensjahr.

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