Ausgabe 
2.12.1939
 
Einzelbild herunterladen

>at.

O.A.-'Spoit

Es ist ohne weiteres klar, daß mir uns mit

05273

7111V

Darmstadt, den 2. Dezember 1939.

MSv

ltl»

7106D

7114D

im Alter von 83 Jahren.

7110V

urst recht '*

ieEh® ruo^8* durch \Velch djerö'

**7^Giesser. rriedrichstr.7 Lieferant aller Kassen

i Mltcha und M straße, |i|. erfreut sitz rische d sie unfere: lefer lojt 87. Ti. sich Uliski!

In tiefer Trauen

Familie Karl Pauli III. Familie Georg Pauli Familie Georg Velten

Einlagen Leibbinden

Gummi- strömpfe 6475 A

J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass.

Ml» nirve H Nüij.

Jlrä'

In tiefer Trauer:

Familie H. Peucker

Familie H. Alffen Familie W. Döringer Familie W. Heinrich.

Lollar, Marburg, Gießen, den 1. Dezember 1939.

Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 3. Dezember, nachmittags 3 Uhr statt.

Statt Karten.

Für die vielen wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme und Blumen­spenden beim Heimgang unsres lieben Kindes sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

Erich und Luise Espich-

Lollar, im Dezember 1939.

Nach kurzer Krankheit verschied am 30. November, vormittags 11 Uhr, meine unvergeßliche, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharina Seipp, geb. Moos

im nahezu vollendeten 76. Lebensjahre.

sen Freit« Peter Fi> mstaa ib ) Laimin urtstoi guter Tb

Nachruf.

Nach kurzem Leiden verschied am Mittwoch, 29. November 1939, unser Gefolgschaftsmitglied

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns beim Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Ent­schlafenen zuteil wurden, für die vielen Kranz- und Blumenspenden, sowie die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Germer am Grabe, sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Erwin Pfaff Familie Willy Pfaff.

Gießen, den 2. Dezember 1939.

tritt

?3 n6nii,

Der Reichssportführer in Olympia.

RSichssportführer von Tschammer und Osten ist zusammen ntit Dr. Earl Diem zu einem kurzen Aufenthalt in Achen eingetroffen, wo er auf dem Flughafen von Unterstaatsfekretär Spentzas vom Kultusministerium, dem Athener Bürgermeister P l y t a s sowie führenden Männern des griechischen Sports empfangen wurde. Die Reise gilt einem Besuch der auf Wunsch des Führers in Olympia vorgenommenen Ausgrabungen der Kampfstätte der alten Olympischen Spiele. Die Aus­grabungen sind jetzt so weit vorgeschritten, daß das einstige Stadion völlig freigefegt ist.

Witwe M jicr, Olt* K guter @b

i Fudilm iliche PM noch

Jahnw rbeitsreil^

Söhne c und M n herz^'

8 eihtö

leU8t<

83. Ti.

4. dtM fiinh lndyeit bb jen At

Johannes Leuning

aus Gießen

Wir haben ihn in langjähriger Tätigkeit und Zusammenarbeit als einen tüchtigen Mitarbeiter und guten Kameraden kennen gelernt und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren

Gießen, den 30. November 1939

Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Poppe <L Co.

Gießener Gummiwarenfabrik

%iji

Nih

feiner ö, Mch rben,

MNgMtz das {Dm eute Btp

Nach einem arbeitsreichen Leben verschied heute abend um 10V2 Uhr nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater, Schwiegervater, Groß* vater, Bruder, Schwager und Onkel

Johannes Pauli V.

Wagnermeister

(neuem Schuhwerk nicht in dem Umfang ein­decken können, wie es vor dem 1. September 1939 der Fall war. Es ist aber auch ohne weiteres klar, daß wir sorgen und handeln müssen, daß wir nicht wieder Zustände heraufbeschwören, wie sie von 1916 bis 1918 vorhanden gewesen sind. Da gab es in den eigentlichen Schuhläden kein Schuhwerk mehr, weder auf Bezugscheine, noch gegen bares Geld. Aber hinten herum war für sehr teures Geld immer noch

rung, daß das sehr haltbare Dinge find, daß das auch gar keine Umstände und Unbequemlichkeiten macht, sondern vielfach Erleichterungen schafft. Im Frühjahr und im Sommer werden wir noch zu an­deren Werkstoffen übergeben, deren Haltbarkeit er­probt ist. Auch die Frau soll nicht zu kurz kommen, soll, wenn sie es nicht lassen kann, auf Stöckel­schuhen einherschreiten oder das Oberleder aus Schlangen- und Krokodilhaut Herstellen lassen.

Die Hauptjache ist und bleibt: Wir kommen in jeder Hinsicht aus. Wir führen auch in der Heimat mit geschlossener Front den Wirtschafts­krieg, den England uns aufgezwungen hat.

Unsere Lederwirtschaft ist durchaus in der Lage, die Kriegsaufgaben zu erfüllen. Erfordernis ist aber, daß strenge Gerechtigkeit in der Zuteilung der Bezugscheine waltet und daß alle Volksgenossen der Notwendigkeit der Zeit Rechnung tragen. Möge sich jeder immer vor Augen halten, daß er auch hier Rücksicht auf die anderen Volksgenossen und Gemeinsinn walten lassen mutz nach dem Grundsatz: Gemeinnutz vor Eigennutz!

Tiere mit Geiübi und »erstand

®neaugememveruanüttcheDariteUuna öer rtori»migsernebnmeüb öa6Seelen-

wÄStWletten 1100 ^l)bilbunflen, in Fernen ?ebunöen 3.60. Vn tebei Giekener Buckband'ung erhältlich.

Hnso Bevmühlev Vevlas SevNtt-Lichtevfelde

Leihgestern, Annerod, den 30. November 1939.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. Dezember, nachmittags 2'/, Uhr, vom Sterbehaus, Schillerstraße 17, aus statt

Die Versorgung mit Schuhen und Leder

Leder Volksgenosse tätiger Mitkämpfer in der Wirtschastsfront.

-fer®* 15: älusfüM - 8.40:1® V*.

|5pt*S t, I

v-rz°«° I >ri «L iianW

w-

SM

.denn Erleichterung bei

bringt die leichte;

von

Kampfe-Verderb

Etwas zu haben. Das soll und darf sich nicht wie­derholen. Es muß mit dem, was vorhanden ist und für die Heimat zur Verfügung gestellt werden kann, unbedingt hausgehalten werden. Das gilt für neues Schuhwerk, das gilt erst recht für Reparatu­ren, mit denen die Schuhmacher vielfach in einer Weise überlaufen worden sind, die sich nicht mehr rechtfertigen läßt. Es muß allen Volksgenossen ein­gehämmert werden, daß alles, was wir brau­ch e n, d a ist, auch Schuhe und Leder, daß aber jeder nicht mehr beanspruchen kann und darf, als er unbedingt benötigt.

Ausnahmen von der Regel gibt es immer, so für den Arbeitsprozeß, so für Kinder im Wachs­tum. Das alles kann berücksichtigt werden, das alles wird auch berücksichtigt, aber es wird ver­langt, daß jeder Volksgenosse auf die Gesamtheit Rücksicht nimmt. Wir können und sollen weiter zer­rissenes Schuhwerk nähen und besohlen lassen. G e - flickte Schuhe tragen ist keine Schande! Wtr können bei Reparaturen auf vollwertigen Ersatz für Leder zurückgreifen, auf Gummi- und Faser- sohlen. Zeder Sportsmann z. B. weiß aus Erfah-

III. Tschammerpokal-Schlußrunde.

Vom Reichsfachamt Fußball werden die Paarun­gen für die III. Schlußrunde des Tfchammer- Pokal-Wettbewerbes am 10. Dezember bekanntge­geben. Zuvor spielen am 3. Dezember Fortuna Düsseldorf FSV. Frankfurt und Spvg. Köln- Sülz 07 Westende Hamborn; damit werden die beiden ausgefallenen Kämpfe der II. Schlußrunde nachgeholt. Die Paarungen der III. Schlußrunde am 10. 12. lauten:

Blauweiß Berlin Spfr. Leipzig

BC. Hartha 1. FC. Nürnberg

WKG. Neumeyer Nürnberg Berliner SV. 92

Rapid Wien Vorw. Rasensp. Gleiwitz

Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteil­nahme an dem schmerzlichen Verlust, der uns durch das Hinscheiden unseres lieben Vaters und Großvaters betroffen hat, danken wir herzlich.

Dr. Heinrich Bausch Ilse Bausch, geb. Horn und Kinder.

Ganz einerlei, ob der von England organisierte Handelskrieg gegen Deutschland und die Neutralen Jahre dauert oder nicht, ohne Rücksicht auch dar­auf, ob das britische Imperium früher oder später zusammenbricht, ist es ein zwingendes Gebot der Vorsicht, mit allem Material, das unbedingt ae° braucht wird, pfleglich umzuaehen. So haben wir einen Ueberflutz an Kohlen, sind sogar das reichste Kohlenland Europas und eines der reichsten Koh­lenländer der ganzen Erde, wirtschaften aber trotz­dem mit der Kohle überlegt und sorgsam So geht es mit Zucker und Kartoffeln, um nur Bedarfsgüter zu nennen, die wir in überreichem Maße selbst erzeugen. So muß es nun auch mit Schuh und Leder gehen, was leider manche Volks­genossen noch immer nicht recht begriffen haben.

Leder ist reichlich vorhanden, mehr sogar als nor- malen Zeiten: allein es ist ein Verbraucher da, der übernormal verbraucht, der aber gerade deswegen in ganzem Umfang versorgt werden muß: die Wehr­macht. Es würde bestimmt für die Heimat keine Schwierigkeiten geben, hätte sich eben jeder Volks­genosse von Anfang an darauf eingestellt, daß er es nicht allein ist, gegen den England den Handels- krieg führt. Jeder in der Heimat muß sich zu allen Zeiten daran erinnern und jederzeit danach han­deln, daß er im Wirtschaftskrieg Englands gegen Deutschland nicht untätiger Zuschauer sein kann, sondern tatsächlich ein Kämpfer in der Wirt- schafts front ist. Jeder kann sich hier auszeich- ntn, jeder kann dazu beitragen, daß England den Wirtschaftskrieg auf der ganzen Linie verliert. Voraussetzung dafür ist, daß er sich in allen Dingen des täglichen Verbrauchs und Bedarfs auf die gegebene Lage einstellt.

DfL. Köln 99 -r- Wacker Wien

<523. Waldhof DfL. Osnabrück

Fort. Düsseldorf oder FSV. Frankfurt Tennis Borussia Berlin: Hamburg SV. Köln-Sülz 07 oder Westende Hamborn.

Ratsherren-Sitzung in Laubach.

0 Laubach, 30. November. In der gestrigen Sitzung der Ratsherren legte Bürger­meister Höay die städtische Rechnung für 1938 vor. Sie schloß für den Betrieb in Einnahme mit 238 643,73 RM., in Ausgabe mit 238 673,73 RM. (1937: 231 295,33 RM.) ab. Die liquidierten Aus­stände betrugen 3088,50 RM., die Vorlagen 754,34 RM. In der Abteilung für das Vermögen waren 2984,85 RM. in Einnahme und Ausgabe gebucht. Nach Anhörung der Ratsherren wurde die Haus­haltssatzung für 19 39 erlassen. Der ordent­liche Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1939

Wenn Äugen versagen Magnus-Brillen tragen!

schließt in Einnahmen und Ausgaben mit je 208 827 RM. (1938: 214 673,84 RM.), der außerordentliche Haushaltsplan mit je 531 RM. (1938: 24 204,84 RM.) ab. Die Steuersätze für die Gemeinde­steuern würden wie folgt festgesetzt: 1. Grundsteuer a) von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben auf 114 v. H. der Steuermehbeträge; b) von Grund­stücken 105 v. H.; 2. Gewerbesteuer vom Gewerbe­ertrag und Gewerbekapital auf 280 v. H. des ein­heitlichen Steuermeßbetrages: 3. Bürgersteuer: 500 v. H. des Reichssatzes: 4. Zweigstellensteuer mit 364 v. H. der gemeindlichen Gewerbesteuer: 5. Hundesteuer mit einem Jahresbetraa von 16 RM. Sodann gab der Bürgermeister bekannt, daß im Einverständnis mit dem Kreisleiter die neue Ver­bindung zwischen Schottener- und Stiftsstraße in Horst-Wessel-Straße neubenannt und die bisherige Kaiserstraße in Adolf-Hitler-Straße umbenannt worden sei. Weiterhin wurden für die im vergange­nen Sommer erfolgte Instandsetzung von zwei Fachwerkhäusern Zuschüsse gewährt. Sodann wurde beschlossen, mit Wirkung vom 1. Januar 1940 an Privatbekanntmachungen durch die Ortsschelle nicht mehr erfolgen zu lassen. Eine kurze vertrauliche Besprechung schloß sich an.

Rheuma- Beschwer-en

Herr Fritz Stetefeld, Konzert, sänger, Nürnberg, Goethestr. 44, schreibt am 16.10.39: ,^mmer wieder leide ich, besonders in

der Uebergangszeit, an rheumatischen Beschwer­den, die ich mir im Weltkrieg zugezogen habe. Die Trineral-Ovaltabletten wirken bet mir her­vorragend. Schon wenige Tabletten machen mich schmerz- und beschwerdesrei. Aus Dankbarkeit teile ich Ihnen dies gerne mit."

Bei allen Erkältungskrankheiten, Grippe, Rheuma, JSchias. Nerven- u. Kopfschmerzen haben sich die hochwirk­samen Triueral-Ovaltabletten bestens bewährt. Keine unangenehmen Nebenwirkungen auch bei Magen-, Herz- oder Darmempfindltchkeit. Machen auch Sie einen Ver­such! Packung 20 Tabletten nur 79 Pfg. In «tnschl. Apoth. erhältlich oder durch Trineral GmbH. München 27.

Hausfrau, begreife: ATA fpart Seife!

An jedes Waschbecken gehört eine Flasche ATA. ATA ist beim Händerer* nigen (allein oder auch in Verbindung! mit etwas Seife) ein ganz ausge­zeichnetes Mittel, Seife zu sparen-

JFATA

UcstjesteUt in dm Jkrsd- Werken.

Bekanntmachung.

Der für die Zeit vom 9. big 17. 12. 1939 vor- gesehene Deihnachtsmarkl kann durch die Zeit­umstände nicht in der seitherigen Weise abgehalten werden. Es besteht jedoch für die ortsansässigen am­bulanten Gewerbetreibenden die Möglichkeit, wäh­rend der obengenannten Zeit auf dem Dochenmarkt einen Verkauf ihrer Waren einzurichten. 7131C Interessenten wollen sich im Stadthaus, Berg­straße 20 Zimmer Nr. 18 melden.

Gießen, den 2. Dezember 1939.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus.

Ein guter Gedanke Wir schenken unserer Mutter, unserer Tochter einen

Webrahmen

mit

Material

und allem Zubehör Rat und Anleitung bei

C. Röhr & Co.

_____________________________________ 5172A