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Dem türkischen Distrikt Giaurkoy entstammt ein fein-aromatischer Tabak, der die besondere Gabe besitzt, sich wechselwirkend allen seinen Mischungspartnern anzupassen und trotzdem einen eigenen Geschmacksreichtum dabei zu bewahren.
Aneinerganzbestimmtenprickelndsüßen Geschmacksnuance vermag der 'Kenner die Verwendung dieses wertvollen Würztabaks in der Mischung wahrzunehmen.
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: cm Daterlande bis zum Jahre 1925, wo er in kn Ruhestand trat. In dankbarer Würdigung sei- ks verdienstvollen Einsatzes für Volk und Vater- nt' im Frieden und im Kriege wurde ihm beim -brrtritt in den Ruhestand der Charakter als neralmajor verliehen. m
' während seiner aktiven Dienstzeit wirkte General- ijir Bethcke bereits als milikärwissenschaftlicher Eh'iftsteller und Mitarbeiter des Militär-Wochen- il' es, ferner verschiedener anderer Fachschriften, es schriftstellerische Tätigkeit setzte er nach seinem stritt in den Ruhestand durch Mitarbeit an iungen, auch am „Gießener Anzeiger", Zeit- fften und in einem Buche „Politische Generale rl das 1930 in einem Berliner Verlag erschien. !he Feder war vorher schon an mehreren ©e= nlstabswerken („Das Osfizierkorps von 1806 „Die Kriege Friedrichs des Großen") beteiligt, rÖ das letztgenannte Werk kam er in Berührung 1 dem Gaudyschen Journal, die ihn anregte im !ilärwochenblatt eine Arbeit „Die Gaudyschen Schriften für das Jahr 1758/59" zu verofsent- <n. Im Ruhestand, den er in Gießen verlebte, löte er sich schon bald n-ach dem Ausscheiden aus w Dienst dem akademischen Studium zu, und ar studierte er an der Universität Gießen Ge- Q»te und Kunstgeschichte. Hier promovierte er m Dr.phil. In langjähriger ehrenamtlicher Mit- als Schriftführer der Gießener Hochschülerschaft förderte er die Interessen unserer Gieße- Universität in tatkräftiger Weise.
$ t alter Offizier und allezeit liebenswürdiger hilfsbereiter Mensch, dessen vornehmer Cha- f<;r ihn zu einer besonders schätzenswerten Per- ilchkeit machte, würbe dem nunmehr Verewigten nur im Kreise seiner früheren Kameraden
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18.-
Llus Der Stadt Gießen.
Oktober
Henn der Oktober, auch Gilbhart genannt, ins fielt) zieht, bann befinden wir uns in der Natur schon mitten im Herbst. Am Morgen und am zit'nd streifen die Nebel, die ersten Vorstöße der fnmenben winterlichen Zeit, über die Gefilde, und e;. raschelt in den sich verfärbenden Baumkronen. $ii leuchtenden, hellen und frohen Farben in den Widern werden in den Oktobertagen immer mehr oeürängt vom Braun und Grau und von welkem Ecb. Sommermüde kommt Blatt um Blatt vergib ins Fallen und Gleiten. Das Spätjahr hat fjjm einen tüchtigen Vorstoß gemacht, wenn auch in den Gärten noch mannigfach das lebensfrohe s(ier der letzten Herbstblumen lodert. Die Kraft dei Sonne wird schwächer, und auch ihr Glanz last nach. In den Wäldern wird die friedliche Stille hir.-i) das scharfe Knallen der Büchsen der Jäger »riffen. Der Oktober ist der Weinmonat. Da wer- ör in den Weinbergen die Trauben geerntet und £^tert. Für den Bauern schafft dieser Monat neue r?eit.
)ie Bauernregel des Oktobers beschäftigt sich be- foöers eingehend mit der Wettervoraussage für da! kommende Halbjahr. .„Diel Oktoberregen, viel Aemberwind", sagt man. Im Hinblick auf die er:-n Monate des Folgejahres wird gereimt: „Im Qtober Frost und Schnee, dann tut der Januar ncf weh!" Hingegen: „Warmer Oktober — kalter Mruar!" Und „Wie der Oktober, so der März!" Df gewitterliches Oktoberwetter bezieht sich die ^ucrnregel:
„Wenn im Gilbhart Gewitter leuchten, wird noch Sturm die Aecker feuchten!" darüber würde allerdings der Winzer nicht froh
Verehrung und dankbare Wertschätzung entgegengebracht, sondern auch in der Gießener Bevölkerung, mit der er sich eng verbunden fühlte, wurde lhm uneingeschränkte Hochachtung zuteil. Das An- oneken an diesen vielfach bewährten Offizier und vorbildlichen deutschen Mann wird bei allen, die mit ihm bekannt waren, für alle Zeiten in dankbarer Erinnerung fortleben.
Lomotizen
Tageskalender für Montag.
Gloria - Palast (Seltersweg): „Roman eines Arztes". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „In letzter Minute".
Wirtschaftsgruppe
Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe.
Am morgigen Dienstagnachmittag findet im Saalbau, Liebigftraße, zu Gießen, eine Kreisversammlung statt, die sich mit der Durchführung des Lebensmittelkartensystems und der Zuteilung beschäftigen soll.
Öienfljubiiäcn bei der Stadt Gießen.
Der Verwaltungs-Inspektor Karl B r Ü ck e l, der — wie wir am Freitag bereits berichteten — am gestrigen Sonntag, auf eine 25jährige Tätigkeit im Dienste der Stadt Gießen zurückblicken konnte, wurde in Anerkennung der langjährigen treuen Dienste im Kreise der Arveitskomeraden geehrt und erhielt neben einem Treuegeld ein Glückwunschschreiben des Oberbürgermeisters.
Ferner konnte gestern die Logenschließerin Elisabeth Schäfer ihr 25jähriges Dienstjubiläum feiern. Die Jubilarin wurde aus diesem Anlaß für die dem Stadttheater geleisteten treuen Dienste im Kreise der Arbeitskameraden geehrt und erhielt gleichfalls neben einem Treuegeld ein Glückwunschschreiben des Oberbürgermeisters.
(Sitte Personenstands- und Neiriebsoufnabme.
Arn Dienstag, 10. Oktober, wird eine Personenstands- und Betriebsaufnahme vorgenommen, deren Durchführung mit UntKstützung der Politischen Leiter erfolgt. Zu diesem Zweck fand am Sonntag im „Gesellschaftshaus" (Club) eine vorbereitende Zusammenkunft statt, bei der im Auftrage des Kreisleiters der dienstälteste Ortsgruppenleiter, Pg. Thomas, zu den Politischen Leitern der Gießener Ortsgruppen, auch denen der neu hinzu-
gekommenen Ortsgruppen Wteseck und Klein- Linden, über diese Aufgaben sprach. Er gab unter anderem bekannt, daß der Kreisleiter die Genehmigung zu dieser Durchführung erteilt hat. Der Sachbearbeiter für die Personenstands- und Betrieb saufnahme für die Stadt Gießen, Pg. F e y h , gab dann die einzelnen Erläuterungen dazu und auch die Termine bekannt, die sich auf die Austeilung an die Block- und Zellenleiter und auf die Einsammlung der Zähllisten beziehen. Für die Personenstands- und Betriebsaufnahme kommen verschiedene Listen zur Ausgabe. Es werden Haus- liften, Haushaltslisten und Quartierkarten ausgegeben, gewerbliche Betriebe haben außerdem ein Betriebsblatt auszufüllen. Von den mit der Be- sta-ndsausnahme beschäftigten Politischen Leitern ist außerdem eine Kontrolliste'zu führen.
Ehrentpende
aus der Hindenburg-Stiftung.
Wie erinnerlich, hat der Stadtrat der Stadt Gießen durch Beschluß vom 30. September 1927 aus Anlaß des 80. Geburtstages des Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg eine Stiftung von jährlich 500 RM. errichtet. Die Vergebung dieser Stiftung für das Jahr 1939 ist jetzt wieder an die durch den Beirat für Kriegerfürsorge vorgeschlagenen Personen erfolgt. Es wurden 10 Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene mit je einer Gabe von 50 RM. bedacht.
Kräutersammlung
des Deutschen Frauenwerks.
Das Deutsche Frauenwerk hat es unternommen, Kräuter zu sammeln, die zu deutschem Tees verarbeitet werden können. Zu diesem Zwecke versammelten sich die Frauen am Studentenheim — die Beteiligung war sehr gut, etwa 50 Frauen hatten sich eingefunden — und nahmen Marschrichtung Bergwerkswald. Sie hatten sich alle mit Körbchen und Schere bewaffnet, und nun ging es an fröhliches Ernten. Vor allem waren es diesmal die Brombeerblätter, die bald die Körbchen füllten. Munter waren auch die Gespräche, die die Arbeit begleiteten, und der herrliche Sonnenschein ließ zusammen mit ber schönen Natur und dem vorzüglichen Gemeinschaftsgeist der Frauen auch diese einfache Sammlung zu einem Erlebnis werden.
Frau Backhaus, die Gattin unseres Kreisleiters, hatte zum Trocknen und Aufbewahren der Ernte ihren Speicherraum zur Verfügung gestellt. Der fast völlig bedeckte Boden zeugte von dem guten Ergebnis der Sammlung. Die getrockneten Blätter gehen dann einer Fabrik zu, und werden dort zu Tee für unsere Soldaten verarbeitet.
Da der Wald noch viel mehr an Kräutern bietet, als wir bisher ahnten, haben die Frauen des Deutschen Frauenwerks und des Roten Kreuzes beschlossen, an schönen Tagen ihre Nähstube, in denen viele fleißige Hände schon gründlich aufgeräumt hatten, ausfallen zu lassen und erntenberroeife in den Wald zu wandern. Um weitere Beteiligung aller Frauen wird gebeten. Treffpunkt bei schönem Wetter um 14.30 Uhr am*Studentenheim. Gfs.
** GoldenesGeschäftsjubibäum. Eines der ältesten Gießener Zigarrcngefchäste, die Tabak- waren-Groß- und Kleinhandlung Gustav Sonntag, Sonnenstraße und Seltersweg, kann jetzt au fein 50jähriges Bestehen zurückblicken. Der jetzt im 78 Lebensjahre stehende Gründer der Firma, Kaufmann Gustav Sonntag, fing fein Unternehmen ah Kolonialwarengeschäst und Tabakwaren-Groß- handlung in der Neuen Bäue an Nach kurzer Zeit gab er den Koolonialwarenhandel auf und spezialisierte sich auf Tabakwaren, vor allem auf das ^igarrengeschäft. Die Großhandlung erwarb sich ihren Kundenkreis weit über Oberhessen hinaus. Im Jahre 1905 verlegte Gustav Sonntag fein Geschäft in das Eckhaus an der Sonnenstraße, spater folgte das Zweiggeschäft im Seltersweg. Unter der tatkräftigen Mitarbeit seiner Söhne gelang es dem Senior das Unternehmen immer weiter aufwärts w entwickeln und ihm weithin einen angesehenen iuf zu verschaffen. Im Alter von 70 Jahren zog fick' Gustav Sonntag vom Geschäft zurück, das seitdem von seinen Söhnen fortgeführt wird.
** Derkehrsunfall. Gestern gegen 17 Uhr ereignete sich an der Ecke Moltkestraße-Kaiserallee ■ ein Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer aus Lang- Göns der die Sicher Straße herabgefahren kam, ' geriet gegen einen Lastkraftwagen, der von der i Moltkestraße her den Platz Pa$ere” rooIIte- ®er , Motorradfahrer erlitt einen Beinbruch.
fd ; denn nun ist Hochreifezeit seiner Trauben, und es.st und bleibt gültig, was dieser Volksreim sagt:
„Ist der Oktober trübe und naß,
so tut er Saures in das Faß!"
hingegen stimmt jetzt den Rebbauern schönes Hchstwetter mit Recht zuversichtlich:
„Ist der Oktober sonnig und fein, gibt er ins Faß uns ebelen Wein." ?od) „Laß dich durch Oktobermucken nit m'cn!", sagt man in alemannischen Landen mtiit damit, daß man sich durch die schönste
toi rfonne nicht verlocken lassen soll, sich noch allzu sc! auf spätsommerliche Arbeiten, Kleidung, Le- besweise einzustellen.
ter wesentlichste Lostag dieses Monats ist der 15 Oktober, dessen Kalenderheiliger St. Gallus ist. Mm. sagt:
„Wie der Wind an Gallus geht, er den ganzen Winter steht."
-Acht selten steckt der Winter jetzt schon einen Mel seines Kleides hervor, darum sagt man, zu- nul in höher liegenden Gegenden: „St. Galle läßt in ersten Schnee falle!" Man rät deshalb dortzu- Mfbe, nun die letzte Ernte zu beschleunigen, und Mti beispielsweise:
„Wenn Gallus kommt, hau ab den Kohl, er schmeckt im Winter trefflich wohl."
v Patron des Hornviehes, der Rinder, Ziegen, -Igtkife, ist St. Wendelin, dem der 20. Oktober ge= veht ist. Und dazu paßt dann dieser altem Brauche utf alljährlicher Notwendigkeit entsprechende Spruch:
„Am 4age des St. Wendelin die Herden von der Weide ziehn." General a. D. Or. Bethcke f.
2 m gestrigen Samstag, 1. Oktober, ist der in Ggen im Ruhestand lebende Generalmajor a. D.
phil. Ernst Bethcke im Alter von 71 Jahren ; Worten. Mit ihm ist ein alter Soldat zur hfjen Armee abberufen ^worden, der sich nicht ui in Gießen, sondern weit darüber hinaus hoher Abschätzung erfreuen konnte.
i Omer in Pommern ansässigen Familie entstammet, erblickte Ernst Bethcke in Danzig das Licht fctr Welt. Sein Vater wurde nach dem Kriege fl ÜD/71 in das Infanterie-Regiment 117 in Mainz ! vttetzt, und dadurch kam de-r junge Ernst Bethcke M ersten Male mit unserer engeren Heimat in I Mührung. Seine militärische Laufbahn begann er imOnf.-Regt. 71 in Erfurt und Sondershausen, dann piÄe er zum Füselier-Regt. 37 in Kro losch in in in jetzt zum Reich zurückgekehrten Provinz Posen j^ctzt, von dort kam er zum Großen Generalstab, l[®o er im Jahre 1906 Hauptmann wurde. Im wei- rin Verlaufe feiner Dienstzeit war er Generäl- üsosfizier beim VIII. Armeekorps in Koblenz, im Kompaniechef im Jnf.-Regt. 69 in Trier, eiauf stand- er bei der 16. Division in Trier. Im ifre 1914 war er Lehrer an der Kriegsakademie in eiEin. Bei Ausbruch des Weltkrieges rückte er als tteralstabsoffizier des VIII. Reservekorps ins Feld, n Verlaufe des Krieges diente er dem Vaterlande 5 (Beneralftabsoffigier in Chefftellungen bei höhe- n Kommandostellen an der Front.
M<uf) dem Kriege diente er in dem Hundert- ti^nd-Mann-Heer der Reichswehr. Jetzt kam er m zweiten Male nach Hessen/ als er zum Oberst rö Kommandeur des damaligen Jnf.-Rgt. 15 nut tir Sitz des Regimentsstabs in Gießen ernannt Me. Als Kommandeur dieses Regiments diente
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