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Der Führer dankt seinen Soldaten.
Empfang der Oberbefehlshaber in der Reichskanzlei.
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Unfer Bild ßeigt Don Itnfs: Generaloberst von Bock, Generaloberst List, General der Artillerie von Küchler, General der Infanterie «Vast 0 w l tz, General der Artillerie Halder, General der Artillerie von Kluge, General der Artillerie von Reichenau, Großadmiral Dr. h. c. R a eder, Generaladmiral Albrecht, Konteradmiral Schniewind, Generaloberst Milch, General der Flieger Kesselring, General der Flieger Löhr und Generalmajor Jeschonnek. — (Presse-Jllustrattonen-Hoffmann-M.)
Berlin, 30. SepL (DBB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing aus Unlatz des Abschlusses des polnischen Feldzuges am Samstagnachmiltag in der Neuen Reichskanzlei die ür die Operationen verantwortlichen Oberbefehlshaber: Generalfeldmarschall Göring ils Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Großadmiral Dr.ltc. Raeber als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Generaloberst v. B r a u ch i t f ch als Oberbefehlshaber des Heeres. Generaloberst Keitel als Lhef des Oberkommandos der Wehrmacht.
Außerdem vom Heere: Generaloberst v. Rund- ßedt, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd. Seneraloberst von Bock, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord, Generaloberst List, Ober
befehlshaber der 14. Armee. General der Infanterie B l a s k 0 w i h, Oberbefehlshaber der S. Armee. Geieral der Artillerie von Kluge, Oberbefehlshaber der 4. Armee, General der Artillerie von Reichenau, Oberbefehlshaber der 10. Armee, General der Artillerie von Kluge, Oberbefehlshaber der 3. Armee, General der Artillerie Halder, Chef des Generalstabes des Heeres.
Bon der Luftwaffe: Generaloberst Milch, General der Flieger Kesselring, Oberbefehlshaber der Luftflotte 1, General der Flieger Löhr, Oberbefehlshaber der Luftflotte 4. Generalmajor 3 e - fchonnek, Chef des Generalstabes der Luftwaffe.
Bon der Kriegsmarine: Generaladmiral Albrecht, Gruppenbefehlshaber Ost, Konteradmiral
S ch n i e w i n d, Chef des Stabes der Seekriegs- leitung.
Der Führer brachte den versammelten Generalen und Admiralen seinen Dank auch im Barnen des gesamten Bolkes für die hervorragenden Leistungen in der Truppenführung zum Ausdruck. Gleichzeitig beauftragte er die Oberbefehlshaber, den ihnen unterstellten Truppen die Anerkennung für ihre Tapferkeit und Einsatzbereitschaft zu übermitteln, die zu einem in der Geschichte einmaligen Erfolg geführt haben. Mit der Berleihung von Kriegsauszeichnungen durch den Führer fand die eindrucksvolle Stunde ihren Abschluß.
Das Mutterkreuz ist das Ehrenzeichen der Heimatfront für die deutschen Frauen
und alle b 1
Deutsche Frauen! Deutsche Mütter! Am Ende des
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l>-er deutschen Mutte r", in der der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Ru-
x-roßen Feldzuges im Osten gedenkt eurer teute das deutsche Volk. Es gedenkt eurer im Zeihen eines Sieges, der von entscheidender Bedeutung st für die Zukunft unseres Reiches. Eines Sieges, ter zugleich der Ausgangspunkt ist für eine grundlegende neue Entwicklung in ""“*7* Uns erfüllt unendlicher Stolz : u f unser Volk, das diesen Kampf bestand an ter Front, in der Heimat und in der Fremde. Wir nd stolz auf euch, deutsche Frauen und Hütter, bie ihr im ersten Feldzug des national» iozialistischen Deutschlands euch wert gezeigt habt iuerer Männer und euerer Brüder im Kampf.
beu wäre unseren Frauen und Kindern in Deutschland beschieden gewesen, wenn der pole ins Land gekommen wäre. So schwer das Opfer für die einzelnen Angehörigen ist: immer wieder wollen wir uns glücklich und dankbar vor Augen hallen: die Zahl der Gefallenen. Ber- wundelen und Bermitzlen im Kriege gegen Polen ist gering im Bergleich zum Erfolg. Denn es war doch ein Millionenheer, das von England ausersehen war, in Deutschland mordend und sengend einzufallen, wie es drüben mordete und sengte, und dieses Millionenheer wurde vernichtet. Es wurde vernichtet mit geringeren Opfern als ein einziger Tag im Weltkrieg forderte. Roch niemals in der Weltgeschichte wurde ein solch unermeßlicher Erfolg errungen mit so wenigen Opfern!
Deutsche Mütter, vergeht es nie: der Wille und die Energie des Führers waren es, die vielen Zehntausenden euerer Söhne Leben und Gesundheit erhalten haben. Der Führer ist es gewesen, der darauf drang und es erreichte, daß in den wenigen zur Verfügung stehenden Jahren trotz aller Schwierigkeiten immer neue Divisionen ausgebildet und bereitgestellt wurden. Divisionen, die nun den Einsatz im Großen ermöglichten, die jeden Widerstand brechen können und die den Gegner immer wieder einzukreisen vermochten. Und der Führer ist es insbesondere gewesen, der die so weit gehende Mechanisierung der deutschen Wehrmacht durchsetzte, der immer mehr Panzertruppen zu schaffen befahl. Er war es, der einem scheinbaren „Unmöglich" immer wieder ein eisernes „Es muß!" entgegensetzte. Und sein Wille war es, der die Bunker im W e st e n entstehen ließ. So führte dieser Feldzug nicht, wie viele draußen hofften, zu einem neuen furchtbaren Aderlaß der deutschen Ration.
Der Führer wußte, warum er seine ganze Willenskraft darangab, in kürzester Frist die st ä r k st e Wehrmacht der Welt entstehen zu lassen. Er wußte, daß die gleichen Kräfte, die gegen uns ringsum den Erdball aufhetzten, keine Ruhe geben würden, bis sie endlich den Kriea gegen uns entfacht hätten. Der Krieg wurde zur Wirklichkeit. Aber die Hetzer hoben sich in einem verrechnet: dieser Krieg führte nicht zur Niederlage des neuen Deutschlands, sondern zur endgültigen Sicherung seines Lebens. Viele Milliarden, das hat 'der Führer uns gesagt, sind aufgewandt worden, um dem deutschen Soldaten die besten Waffen' in die Hand zu geben und damit zugleich so weit als nur möglich ihn selbst zu schonen. Nach den wenigen Wochen des Kampfes im Osten schon haben diese Milliarden in ungezählten deutschen Menschenleben, die der Nation erhalten blieben, ihren Lohn gefunden.
Wir wissen freilich, dah die Talsache der so geringen deutschen Berluste im polnischen Feldzug den Schmer; derjenigen nicht vermindert, denen das Schicksal den Blutzoll abgefordert hat. Manche Mutter, die jetzt das Ehrenzeichen erhält, trauert seil kurzem um den Tod des Sohnes im Felde. Manche Mutter, die heule das Ehrenzeichen bekommt, verlor sogar mehrere Söhne im Wellkriea. Und manch eine andere Muller Hal im Weltkrieg ihren Mann verloren, hat die Kinder ohne den Bater großgezogen und jetzt wiederum Söhne hingegeben für ihr Bolk. Diesen Müttern verleiht Deutschland m i t besonderer Ehrerbietung das Ehrenzeichen der Mutter.
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li.hr habt in her Heimat und als Deutsche im Ausland würdig euer Los getragen.
In den Ehrenkreuzen, mit denen heute erneut Kinderreiche Mütter in allen Gauen des Reiches imsgezeichnet werden, in diesen Ehrenkreuzen wird ierDank an alle Frauen abgestattet, die an ijrem Platz ihrem Volk dienen. Der Dank gilt zu- ir[t den Müttern, die ihre Kinder Deutschland gaben. 5te schenkten damit dem Reich die Grundlage ’Hnes Seins und seiner Größe. Nie soll vergessen »erben, daß die Mütter mit jedem Kind nicht nur Schmerzen auf sich nehmen, sondern ihr Leben ein» ^tzen im Dienst an Volk und Nation. Um so mehr i t ber Mann verpflichtet, wenn das Leben der Hütter und der Kinder durch Feinde bedroht wird, Mn Leben einzusetzen zum Schutze derjenigen, die »r Leben nicht selbst zu verteidigen vermögen. Wir wissen, wie schwer es wiederum für eine Unzahl von Huttern der im Felde stehenden Söhne, für eine Ü nzahl junger Frauen der im Felde stehenden Männer ist, ihr Liebstes der Gefahr ausgesetzt zu sehen. Vir wissen aber auch, daß sie bei aller Sorge als teutscheMütter und Frauen stolz sind auf die Söhne imd Männer, die angetreten sind zum Schutze der Nation — viele darunter angetreten zum zweite n Male als die unbesiegten Feldgrauen der hont des Weltkrieges. Sie sind angetreten im unerschütterlichen Willen, ihre Pflicht zu tun und mehr als ihre Pflicht zu tun. Und sie haben — weiß «r Himmel — bewiesen, daß sie würdig sind Des (ten Soldatenvolkes.
3hr Sieg hat hunderttausende von Deutschen im ehemaligen polen gerettet. Hunderttausende von Müttern können nach langen Jahren wieder ohne Angst um ihre Kinder und Männer in die Zukunft schauen. Und wir gedenken mit tiefer Anteilnahme unserer volksdeutfchenFrau- en und Mütter, von denen viele so schreckliches und fürchterliches Leid gesehen und ertragen haben. Möge jede Frau und jede Mutter, die den heutigen Tag in Trauer um einen Gefallenen begeht, sich der deutschen Mütter des polnischen Gebietes erinnern — der Mütter, deren Kinder entsetzlichem Leid und furchtbarer Marter entgangen sind dank dem Opfer des deutschen Soldaten, der ihr Mann oder ihr Sohn gewesen ist. Und das gleiche Los wie den Frauen und Kindern dru-
Ä! telf Heß, eine von Tiefem Ethos erfüllte Ansprache oa durchs an die deutschen Mütter richtete und dabei u. a. fol- eserWm ^endes ausführte: _ ___ _ _ . .
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Diele Mütter haben Söhne im Feld — die sie im Weltkrieg geboren — alle zwanzig bis fünf- undzwanzigjährigen jungen Soldaten stammen aus diesen Jahren. Diesen Müttern gebührt doppelter Dank. Sie haben ihre Söhne in schwerster Zett zur Welt gebracht. Ihre Kinder wuchsen auf in großer Not. Daß diese Kriegsgeneration trotzdem nicht schlecht geraten ist, hat sie als junge Mannschaft im erfolgreichsten Feldzug aller Zeiten bewiesen. Möge dies den jungen Frauen von heute Mut und Zuversicht geben, in gleicher Tapferkeit auch in diesem Kriege getrost Kinder der Natton zu schenken.
Deutsche Frauen! Ihr habt euer gewohntes Leben vielfach aufgeben müssen. Ihr arbeitet noch mehr als früher. Ihr müßt euch auf vielen Gebieten einschränken. Ihr steht zum Teil auf gefahrvollen Posten, und ihr habt auch die Lebenshaltung eurer Kinder eingeschränkt. Denket stets daran, daß dies alles der Führer von euch verlangen muß, um euer Leben und das Leben eures Volkes z u sichern. Ihr wißt, England wird sein Ziel, das deutsche Volk durch den Hunger seiner Kinder und die Not und Entbehrungen seiner Frauen auf die Knie zu zwingen, niemals erreichen! Es hat ein nationalsozialistisches Deutschland vor sich! Vielleicht glaubt England noch immer nicht, daß es möglich ist, die Boden- reichtümer Rußlands für Deutschland mit nutzbar zu machen. England hat manches nicht geglaubt. Es hat nicht geglaubt, daß der Nationalsozialismus Deutschland wieder hochbringen konnte. Es hat nicht geglaubt, daß die Arbeitslosigkett beseitigt werden könnte. Es hat nicht geglaubt, daß wir die riesigen Autobahnen bauen könnten. Es hat nicht geglaubt, daß wir so aufrüsten könnten. Heute muß es daran glauben! Es wird eines Tages noch, wenn es nicht vorher zur Vernunft kommt, daran glauben, daß es uns m i t dem bestenWillen nicht auszuhungern vermag, seit Rußland mit uns ist schon gar nicht!
Deutsche Frauen: Ihr seid mit Eurem Schicksal unlösbar verbunden mit dem Schicksal unserer Heere. Die Entscheidungen, die Deutschlands Soldaten erkämpften, sind Entscheidungen für Euer ferneres Leben. Ebenso jedoch ist Euere Haltung in der Heimat mit entscheidend für Geist und Tatkraft der deutschen Soldaten. Und Ihr habt vorbildliche Haltung gezeigt. Ihr habt Eueren Männern und Eueren Söhnen, Eueren Brüdern und Eueren Vätern an der Front keine Sorgen aufgeladen. Ihr habt sie des Schönsten teilhaftig werden lassen, das Ihr für sie empfindet: Eueren Stolz und Euere Liebe.
Das Mutterkreuz, das auf Befehl des Führers Euch heute gegeben wird, ist d a s Ehrenzeichen derHeimatfrontderdeutschenFrauen.
Wenn nächster Tage die Fahnen über den deutschen Landen wehen, wenn die Glocken dröhnen zum Siege, dann dürft 3hr, deutsche Mütter, die 3hr Kinder geboren, die mitkämpften an der Front draußen oder der Front herinnen — dann dürft 3hr stolz sagen, diese Fahnen flattern auch für uns, diese Glocken läuten auch für uns, denn 3hr habt beigekragen zum Siege. Stolz und glücklich wollen wir den Sieg feiern, stolz und glücklich wollen wir des Führers gedenken. Und wir wollen zutiefst Gott danken, daß er unseren gerechten Kampf gesegnet hat, dah er mit uns war und unserem ewigen Deutschland.
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Tichr« rs Der Stellvertreter des Führers ta*« sprach zu den deutschen Frauen.
ü en HM Berlin. 1. Okt. (DNB.) Den Höhepunkt der leichte« Sendung des großdeutschen Rundfunks am Ernte- i a n 11 a g bildete Sonntag mittag die „Stunde
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Holland fordert in London schnellere Schiffskontrolle.
Amsterdam, 1. Okt. (DNB.) Am Montag werden die englisch-holländischen Verhandlungen über di e britischen B l 0 ck a d e m a ß n a h - men beginnen. Die holländische Delegation ist in London eingetroffen. Auf englischer Seite wird Sir Frederick Leich Roß die Verhandlungen führen. Wie Amsterdamer Blätter berichten, werden die holländischen Beschwerden sich vor allem gegen die langsame 21 r t der britischen Kontrolle wenden, durch die für die Schiffahrt unnötige Verzögerungen entstehen. Einige Dampfer warteten in den britischen Kontrollhäfen drei bis vier Wochen auf Abfertigung. Daß dieser Zu- tand beschleunigt gebessert werden müsse, sei selbstverständlich.
Tiso Nachfolger Hlinkas im Vorsitz der slowakischen Volkspartei.
Preßburg, 2. Ott. (DNB. Funkspruch). Auf dem ersten Kongreß der slowakischen Volkspartei tu der selbständigen Slowakei, der sich am Sonntag in Trentschin zu einer wirkungsvollen Kundgebung ür den Lebenswillen des jungen Staates und seine untrennbare Verbundenheit mit dem Deutschen Reich gestaltete, wurde Ministerpräsident Dr. T i s o einstimmig zum Nachfolger Hlinkas im Parteivorsitz gewählt. Nachdem Dr. Tiso den Führer der deutschen Volksgruppe der Slowakei, Dr. Karmasin, der an der Spitze einer größeren Abordnung an dem Parteikongreß teilnahm, -erzlich begrüßt hatte, hielt er eine Ansprache, in i>er er erklärte, daß es eine selbstverständliche Pflicht gewesen ist, roeni) die Slowakei ihre Soldaten an die Seite der deutschen Truppen bestellt hätte, als Adolf Hitler sein Volk zur Sicherung seiner Lebensrechte zum heroischen Einsatz aufrief. Die Slowakei bilde heute mit Deutschland eine unzerbrechliche Einheit für ein neuesEuropa und eine bessere Gerechtigkeit.
Kleine politische Nachrichten.
Der Oberbefehlshaber der Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, hat dem Generalfeldmarschall von Mackensen anläßlich seines 70jähriaen Dienstjubiläums am 1.10.1939 in einem Schreiben die Glückwünsche des Heeres ausgesprochen.
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Anläßlich der Wiederkehr des Geburtstages des verewigten Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten von Hindenburg schüttet die vor zwölf Jahren von chm errichtete (Stiftung „H i nde n b u r gs p e nd e" wiederum 425 000 RM. aus, die in Beträgen von durchweg 150 RM. an notleidende Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene des Weltkrieges gehen.
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Die philippinische Nationalversammlung nahm mit 53 gegen 7 Stimmen eine Entschließung an, — die entsprechend den nordamerikanischen Zusagen — auf völlige Unabhängigkeit der Philippinen ab 1946 besteht. Das philippinische Volk, so heißt es, wünsche keine Überprüfung dieser Frage, die durch nordamerikanische Kongretzakte bereits eindeutig geklärt sei.
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Der türkische Außenminister Saracoglu wurde am Sonntag um 18 Uhr vom sowjetischen Regierungschef und Außenkommissar Molotow im Kreml empfangen.
Wichtig für Rentenempfänger.
NSG. Nach einem Erlaß des Reichsversicherungsamts sind bei den Empfängern von Renten aus der Unfall- und Invalidenversicherung die Beglaubigung der Unterschrift sowie Lebens- und Witwenbefchaf- fungsbescheinigungen bis auf weiteres nur noch auf der Empfangsbescheinigung für die Januarrate erforderlich. Die Llenderung gilt bereits für die Oktoberzahlung. e
Reichsfleischkarte dient bei Geflügelkauf nur als Ausweis.
NSG. Um Irrtümer zu vermeiden, wird in Ergänzung dieser Meldung über die vorläufige Verbrauchsregelung für Geflügel im Gau-Hesfen-Nasfau noch mitgeteilt:
Die bei der Voranmeldung vorzulegende Reichsfleischkarte dient lediglich zur Feststellung der genauen Kopfzahl jeder Familie. Die Abgabe von Geflügel erfolgt also vorläufig nicht auf die Reichsfleischkarte, im Gegensatz zu Wildbret von Schalenwild, das nur gegen entsprechende Abschnitte der Reichsfleischkarte zu beziehen ist.
Aufhebung des Tanzverbots.
Ab 30. September 1939 ist die Veranstaltung von Tanzlustbarkeiten ab 19 Uhr täglich wieder gestattet.
Einberufene
erhalten Zeitkarten erstattet.
Die gegenwärtigen außergewöhnlichen Verhältnisse haben eine vorübergehende Milderung der Erstattungsgrundsätze der Reichsbahn für diejenigen Zeitkarten notwendig gemacht, deren Inhaber zur Landesverteidigung eingerufen worden sind. Nach derNeu- rcgelung werden nicht nur die in den bisherigen Vorschriften vorgesehenen Anteile erstattet, sondern bas Fahrgeld, das anteilmäßig auf die Zeit der Nichtbenutzbarkeit entfällt. Verwaltungskosten werden nicht erhoben. Bei verspäteter Rückgabe der Zeitkarten gilt als Rückgabetag der Tag, an dem der Inhaber sich zu stellen hatte. Außerdem ist angeordnet, daß die Sicherheitsgebühr für Netz- und Bezirkskarten auf Antrag auch dann zurückgezahlt werden soll, wenn die Karten von den zur Landesverteidigung Einberufenen erst später als am dritten Werktag nach Ablauf der Geltungsdauer zurück- gegeben wurden.
Hauptschriflleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Sport und Wirtschaft: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September t937 gültig


