Ausgabe 
2.4.1939
 
Einzelbild herunterladen

tm Chinesischen Meer da und tagen von Indochina, den Philippinen und Borneo gleich weit entfernt. Die Spratly-Inseln seien bereits einmal von der französischen Marine besetzt und als franzö­sisches Gebiet erklärt worden.

Wilhelmshaven

zum Gtapellauf gerüstet.

Wilhelmshaven, 31. März. (DNB.) Aus Anlaß des Führerbesuchs und des Stapel­laufs des neuen SchlachtschiffesG" sind alle die Straßen, durch die der Führer zur Werft und von da zum Hafengelände fährt, mit Fahnen. Girlanden, Blumen und Transparenten geschmückt. Tausende von Gästen sind schon eingetroffen. Eine ungewöhn­liche Belebung hat auch der Hafen erfahren. Aus Anlaß des Stapellaufes ist eine große Zahl von Einheiten der Marine im Reichskriegshafen Wilhelmshaven eingelaufen, u. a. Schlachtschiff Scharnhorst", das Flottenflaggschiff Panzerschiff Admiral Graf Spee" mit dem Flottenchef Admiral Boehm an Bord, PanzerschiffAdmiral Scheer", PanzerschiffDeutschland" mit dem Befehlshaber der Panzerschiffe, Vizeadmiral Marschall, an Bord, KreuzerNürnberg", das Flaggschiff des Be­fehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte, Vizeadmiral D e n s ch , der Zerstörer .Lebrecht Maaß" mit dem Befehlshaber der Torpedoboote, Konteradmiral L ü t t g e n s an Bord, ferner zwei Zerstörerflottil­len, außerdem das neueste Schiff der deutschen Flotte, der ZerstörerKarl Galster", die vierte und sechste Torpedobootsflottille, die zweite Raum­bootsflottille, einige Booten der zweiten und dritten Unterfeebootsflaktille sowie zahlreiche andere Ein­heiten der deutschen Kriegsmarine. Zu diesen Re­präsentanten der deutschen Macht zur See wird sich weiter noch das neueste Schiff des Friedens, der KdF.-DampferRobert Ley", gesellen, der am Samstag auf der Wilhelmshavener Reede ein­trifft. Vorn Stapellauf des SchlachtschiffesG" berichten alle Reichssender am Samstag im Rahmen ihres Unterhaltungskonzerts, von 19 bis 20 Uhr.

Kriegsmarinewerft Kiel.

Kiel, 31. März. (DNB.) In den Besitz- und Betriebsverhältnissen der Kieler Werften voll­zieht sich feit dem 1. April 1939 eine durchgreifende Wandlung: Rach Verhandlungen mit dem Ober­kommando der Kriegsmarine hat der Aufsichtsrat der Howaldt-Werke AG. am 20. März d. I. beschloßen, das Werk Kiel am 1. April 1939 in das um mittelbare Eigentum der Kriegsmarine M übertragen. Der Oberbefehls­haber der Kriegsmarine hat verfügt, daß das Werk mit dem Kriegsmarine arfenal Kiel vereinigt wird und der neue gemeinsame Be­trieb den NamenKriegsmarinewerft Kiel" erhält. Damit hat sich die Kriegsmarine auch in ihrem Hauptstützpunkt Kiel wieder eine r e i ch s - eigene Werft in eigener Verwaltung geschaffen. An die Spitze der neuen Kriegsmarine­werft tritt der bisherige Arsenal-Kommandant, Kon­teradmiral H o r m e l, als Oberwerftdirrktor. Die Howaldt-Werke AG. wird mit dem gleichen Tage ihren Sitz nach Hamburg verlegen und dort unverändert weitergeführt.

Der neue rumänische Gesandte beim Führer.

Berlin, 31. März. (DNB.) Der Führer emp­fing in der neuen Reichskanzlei in Anwesenheit des Reichsaußenministers den neuernannten königlich­rumänischen Gesandten Radu Crutzescu zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens. In seiner Ansprache ging der Gesandte besonders auf die enge wirtschaftliche Verbindung beider Länder ein, die in der mächtigen Was­serstraße der Donau und in den sich gegenseitig er­gänzenden Bedürfnissen ihren natürlichen Ausdruck findet. Der Führer wies in seiner Erwiderung auf die durch das jüngste deutsch-rumänische Wirtschafts­abkommen eingeleitete wirtschaftliche Zusammen­arbeit und die guten und ausbaufähigen Beziehun­gen beider Staaten hin.

Bombenanschlag

im Londoner Zeitungsviertel.

London, 1.Avril. (Europapreß.) Auf das Ge­bäude des liberalen MorgenblattesNews Chro -- nid e" in der Fleet Street ist kurz nach Mitter­nacht ein Bombenanschlag verübt worden. In dem Gebäude, auf das der Anschlag ausgeführt wurde, befindet sich die Anzeigen- und Werbeabteiluna d'es Blattes, so daß die Büroräume zur Zeit des Bom­benanschlages leer waren. Die Schaufensterfront wurde zertrümmert, ebenso gingen zahlreiche Fen­sterscheiben in der Umgebung des Anschlagsortes zu Bruch. Obwohl um die kritische Zeit gerade die ersten Morgönblätter von den sämtlich in der Fleet­street liegenden Druckereien desDaily Expreß", der Dnily Mail", desNews Chronicle" und des

Oie Parlamentswahlen in Belgien.

E. P. Brüssel, 1. April.

An den Wahlen, die am Sonntag für Kammer und Senat stattfinden, werden sich 2 667 341 Män­ner und 7700 Frontkämpferwitwen beteiligen. In Belgien herrscht nämlich Wahlzwang. Im allge­meinen merkt man wenig von einer besonderen Wahlerregung. Der Wahlkampf, den man so lange zu vermeiden bestrebt war, weil man eine Zu­spitzung der innerpolitischen Gegensätze befürchtete, hat wider alles Erwarten eher eine Beruhigung mit sich gebracht. Die Katholiken, die bisher mit 63 Sitzen in der Kammer vertreten waren, rechnen damit, daß sie wiedet zur stärksten Par­tei werden könnten, die sie früher durch viele Jahrzehnte hindurch gewesen sind. Sie rechnen mit einem Stimmenzugang aus dem rexistischen Lager, das bisher 20 'Kammersitze inne hatte. Die Rexisten sind bekanntlich eine aus der katholischen Partei hervorgegangene^Sondergruppe, die jetzt die Beständigkeitsprobe für die Anhänglichkeit ihrer Wähler ableisten muß; sie haben in den letzten Jah­ren ihren Halt in der flämischen Wählerschaft ver­loren und sind eine ausgesprochen wallonische Par­tei geworden. Die Liberalen, welche durch ihre kompromißlose Haltung im Falle Martens die vor­zeitige Auflösung des Parlaments erzwungen hat­ten, hoffen auf eine Belohnung ihrer Haltung und möchten diesmal mehr als 23 Mandate erobern.

Die Sozialisten, die bisher mit 70 Sitzen im Parlament vertreten waren, glauben im günstigsten Falle ihre Stellung halten zu können. Ihre Mit­wirkung bei der Anerkennung der nationalspanifchen Regierung durch Belgien dürste die radikaleren Ele­

mente aus ihren Reihen zu den K o m m u n i ft e n treiben, die bisher nUr 9 Mandate besaßen. Ein früherer Parteifreund Spaaks, Dr. M a r t e a u x, der zu den Kommunisten übergegangen ist, war für diese denn auch die beste Wahlreklame. Immerhin haben die Sozialisten eine feste Gefolgschaft. Ihre ParoleKeine Deflation!", mit der sie gegen Lohn- und Gehaltskürzungen vorgingen, dürfte ihnen von Vorteil sein. Die den völkischen Gedanken vertreten­den Parteien werden es mit Rücksicht auf die letz­ten innerpolitischen Vorkommnisse, wie man hier meint, nicht leicht haben, ihre Stimmenzahl zu er­höhen. Mit grundsätzlichen und umwälzenden Aen- derungen rechnet man nirgends.

Ein Mangel an Wahlvorschlägen war nicht zu verzeichnen. Insgesamt sind nicht weniger als 17 9 Wahllisten im Lande aufgelegt worden. Den Rekord hält Antwerpen. Hier haben die Technokraten" ihre Augen auf einengustaf nagel" namens Frenssen gerichtet, der allen Bel­giern neun Monate bezahlten Urlaub zugesichert. Bei den Kommunalwahlen im vergange­nen Oktober war es ihm gelungen, nicht weniger als sechs Sitze zu erringen. Diesem pazifistisch gefärbten Technokraten steht ein nationalistischer Technokrat in der Person des van den Broecke gegenüber. Schließlich steht hier dem Wähler auch noch eine Liste der Kosmographen eines gewissen Ver- biest zur Verfügung. Auch dieser, ein Austräger von Geschäftsreklamen, hatte die nötige Popularität, um die zur Listenaufstellung erforderliche Unter­schriftenzahl zu erlangen.

Oie

U:

ut des bösen Gewissens.

Von unserer berliner Schriffleitung.

E. S. Berlin, 31. März.

In einer ihrer letzten Sitzungen hat die fran­zösische Kammer einstimmig einen Ent- schließungsvorschlag angenommen, der folgenden Worlaut hat:Die französische Kammer, im Geden­ken an den noblen und mutigen Protest der tsche­chischen Abgeordneten der böhmischen Kammer gegen die Annexion Elsaß-Lothringens und zu Gunsten eines unabhängigen Frankreich, grüßt mit Trauer und Achtung das Volk von Böhmen und Mähren, das ein Opfer-des wiedererstandenen Imperialismus der Kraft und Gewalt geworden ist. Die Kammer richtet an das Volt von Böhmen und Mähren eine Erklärung ihrer treuen Sympathie in diesem Un­glück. Das Volk von Böhmen und Mähren wird nicht untergehen. Ungerechtigkeit und Gewalt wäh­ren nur eine Zeit." Der Abgeordnete Pezet, der den Entschließungsvorschlag einbrachte, erinnerte an dasUnrecht", das den Franzosen 1870/71 zu­gefügt worden sei, und zum Schluß erhob sich noch der Kammerpräsident H e r r i o t, um mit tremolierender Stimme von der heldenhaften tsche­chischen Nation zu sprechen, die vompangerma­nischen Ozean" verschlungen worden sei.

Wir verstehen durchaus, daß man sich rein zu waschen versucht, wenn man ein derart belastetes Gewissen hat, wie es Frankreich gegenüber der ehe­maligen Tschechy-Slowakei haben muß. Es war Frankreich, das von 1917/19 am Zustandekommen «dieser Versailler Schwindelkonstruktion maßgeblich

beteiligt war. Es war Frankreich, unter dessen Pro­tektorat der Anschluß Prags an das Moskauer Ein­kreisungssystem erfolgte. Und es war neben Mos­kau und England in erster Linie Frankreich, das in der Krisenzeit des vergangenen Jahres von Mai bis Oktober das Benefch-System direkt und indirekt in seiner Katastrophenpolitik bestärkte. Wenn jetzt die französische Kammer sich etwas darauf zugute tut, daß sie eine einstimmige Sympathie-Erklärung für die alte Tscheche! abgab, dann ist die Ursache dieses sehr befremdenden Schrittes schon aus den Aus­drücken zu entnehmen, die diese Entschließung be­gleitet haben. In d iesem Jargon schimpfen nur Leute, die soviel Dreck am Stecken haben wie das mit Moskau verbündete Frankreich, mit oder ohne Volksfront. Französische Politiker stnd bekannt für ihre Abneigung gegen Sachkenntnis. Infolgedessen dürften die Mitglieder der Kammer auch wohl kaum die Bestimmungen über das Reichsprotektorat oder die klaren Ausführungen des Reichsinnenministers Dr. Frick studiert haben. Um so weniger sind sie befugt, die Tschechen gegen eine Regelung aufzu­putschen, die die Leitung des früheren tschechischen Staates selbst herbeigefuhrt hat. Da die Demonstra­tion der Kammer unter Führung ihres Präsidenten Herriot zudem eine bewußte Herausforderung ge­genüber dem Reich darftellt, wird man sich in Paris nicht wundern dürfen, wenn Deutschland für der­gleichen schließlich ein gutes Gedächtnis und zu ge­gebener Zeit auch eine- gute Antwort hat.

Daily lelegrapl)" zum Versand gebracht wurden und daher ein lebhafter Verkehr herrschte, ist nie­mand zu Schaden gekommen. Dem Bombenanschlag in der Fleet Street folgen eine Stunde später drei weitere Anschläge auf Londoner Ge­schäftshäuser. Der erste Anschlag wurde in dem Millionärsviertel von Park Lane durchgeführt. Sämtliche Schaufenster des zwischen dem Dorchester- Hotel und dem Grosvenor-Haus gelegenen Park- Lane-Geschäftsunternehmens wurden gesprengt. Das Mauerwerk im Erdgeschoß wurde an der Stirnseite des Hauses umgelegt. Im Londoner West-Zentrum wurde ein Möbelgeschäft beschädigt. Einem weiteren Attentat fielen sämtliche Schaufenster im Erdgeschoß eines bekannten Londoner Bekleidungsgeschästes im Westen zum Opfer. Die Polizei zweifelt nicht daran, daß es sich um Anschläge irischer Extremisten handelt.

Erweiterung der englischen Regierung gescheitert.

London, 1. April. (DNB. Funkspruch.) Als ein­ziges Morgenblatt meldetDaily Mail", daß man in den letzten 24 Stunden vergeblich versucht habe, die Regierung zu erweitern, und zwar auf der Grundlage größter nationaler Einigkeit. Chamber­lain habe am Freitag der Opposition drei Sitze in der Regierung angeboten. Die Labourvertreter hätten jedoch abgelebt

Oie öffentliche Schuld der Bereinigten Staaten seit 1933 verdoppelt.

Washington, 1. April. (DNB. Funkspruch.) Auf Grund der Erhebungen des Schatzamtes er­reichte die öffentliche Schuld der amerikanischen Bun­desregierung mit dem 1. April 40 Milliarden Dollar oder 307 Dollar je Kopf der Bevölkerung. Die Ver­schuldung hat sich damit seitdem Amtsantritt Roosevelts im Jahre 1933 verdoppelt.

Oer Stabschef dankt der SA.

Berlin, 31. März. (DNB.) Stabschef Lutze hat folgenden Tagesbefehl erlassen: SA.-Männer, bei den jüngsten großen geschichtlichen Ereignissen hat die SA. wie immer ihre Einsatzbereit­schaft in vorbildlicher Weise bekräf­tigt. Rund 60 000 SA.-Männer waren eingesetzt, um für die in Böhmen und Mähren ein­rückenden Heeressäulen die schneeverwehten und ver­eisten Straßen frei und passierbar zu machen. Damit ist wiederum die enge kamerad­schaftliche Zusammenarbeit mit der Wehrmacht sicht­bar zum Ausdruck gekommen. Zahlreiche Anerken­nungsschreiben seitens höherer Kommandostellen des Heeres bestätigen, daß es dem tatkräftigen und selbstlosen Einsatz der SA. zu verdanken war, daß der Vormarsch trotz anhaltender schlechter Witterung reibungslos von statten gehen konnte. Ich freue mich, allen SA.-Männern diese Anerkennung

weitergeben zu können. Auch bei der Rückglie­derung des Memellandes hat die SA. ihre Einsatzkraft bewiesen. Durch ihren Glauben an den Führer und durch ihre zielbewußte Vorarbeit hat sie wesentlich dazu beigetragen, daß das Memel- land ohne Reibung vom Führer ins Großdeutsche Reich eingegliedert werden konnte. Alle SA.-Män­ner und Führer des Memellandes grüße ich nun*, mehr als Teile der großdeutschen SA. und spreche ihnen meine besondere Anerkennung aus. Es lebe der Führer! Es lebe Großdeutschland!

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer empfing den in den Ruhestand tre­tenden bisherigen tschecho - slowakischen Gesandten Dr. Ma st ny zur Verabschiedung.

NDG. Nachdem durch einen Erlaß des Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger die Gemeinden Ober - und Nieder-Ingelheim und Frei- Weinheim aus wirtschaftspolitischen Gründen zur Stadt Ingelheim vereint worden sind, verlieh am Freitagabend der Gauleiter der jüngsten Stadt am Rhein in einer Kundgebung in Ingelheim d i e Stadtrechte. Für die Verdienste, die sich der Gauleiter um die Zusammenlegung der Gemeinden erworben hat, wurde er vom Bürgermeister zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

Der Reichsbeamtenführer Hermann Neef hat die zweite Reichstagung des Reichsbun­des der Deutschen Beamten als Schu­lungstagung des Hauptamtes für Beamte vom 8. bis 14. Mai nach Frankfurt a. M. einberufen. Frankfurt ist die Wiege der nationalsozialistischen Beamtenbewegung. Auf dem Generalappell der Beamteneinheitsorganisation werden führende Män­ner von Partei und Staat sprechen.

*

Mit dem 31. März 1939 scheidet aus dem aktiven Wehrdienst der General der Flieger von Stülp- nagel, Kommandeur der Luftkriegsschule, unter Verleihung des Rechts zum Tragen der Uniform der Luftkriegsakademie, und der Generalleutnant Quade, Kommandeur der Höheren Luftwaffen­schule, mit dem Charakter als General der Flieger und unter Verleihung des Rechts zum Trager s?r bisherigen Uniform. Es wurden ernannt der Ge­neral der Flieger V o l k m a n n zum Kommandeur der Luftkriegsakademie und der Generalmajor Bieneck zum Kommandeur der Höheren Luft­waffenschule.

*

Der von Außenminister Bonnet und dem rumä­nischen Botschafter in Paris am Quai d'Orsay unter­zeichnete französisch-rumänische Han­delsvertrag ist das Ergebnis von Verhand­lungen, die seit mehreren Monaten mit dem Ziel geführt wurden, den Güteraustausch zwischen den beiden Ländern zu beleben. Der Vertrag enthält Maßnahmen, die die volle Ausnutzung der Kontingente fördern sollen.

Weiierbencki

Ueber Deutschland hat sich jetzt überall Hochdruck durchgesetzt. Von einzelnen örtlichen Nebelfeldern abgesehen, herrscht meist heiteres Wetter. Von Osten her wird an der Südseite des skandinavischen Hoch­druckgebietes kühlere Festlandlust nach Norddeutsch­land verfrachtet, während in Süddeutschland von dem ostatlantischen Hochdruckgebiet her mildere Meeresluft Einfluß erhält. Dies wird zeitweise zu etwas Bewölkung Anlaß geben, doch find Nieder­schläge nicht zu erwarten'.

Vorhersage für Sonntag: Morgens dunstig, sonst heiter bis roolfjg, trocken, tagsüber warm, Winde um Süd.

Vorhersage für Montag: Wechselnd be­wölkt, vorwiegend trocken.

Lufttemperaturen am 31. März: mittags 12,3 Grad Celsius, abends 7,6 Grad; am 1. April: morgens 2,9 Grad. Maximum 12,9 Grad, Minimum heute nacht 2,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 31. März: abends 7,3 Grad: am 1. April: morgens 5,5 Grad. Sonnenfcheindauer 6,5 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptfchriftleiters: Dr. Hans Thy- riot. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein (beuklaubt), i. V. Heinrich Ludwig Neuner; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. II. 39: 10 631. Druck und Verlag: Brühlfche Universitäts- druckerei R. Lange, K-G, sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preis­liste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

| Vermietungen] Schöne, sonnige 6'3lintnet' WWW

mit Zubehör und Etagenheizung, Ecke Horst-Wes­sel-Wall / Mühl- stratze 34 zu ver­mieten. [01682

Schöne 6-5lmmer «mm

mit Balkon und Zubehör, i.I.St. zum 1.5. zu ver­mieten. [ 2348 D LudwigsiraßeSS

5Zimmer- Wohnung mit Mansarde u. Speicher, Nähe Hauptbahnhof, preiswert sofort zu vermieten.

Schr. Ang. unt. 2319D a.d.GLl.

Schöne 6-3inuner- WWW mit Zubehör so­fort oder später zu vermiet, oies? Bahnhofstr. 73.

Sehr schöne

Willig an ruhige Mie­terzuvermieten. Alicenstrasre 28.

Schöne 5-Zimni.-Wohnung mit eingerichtet. Bad u. all. Zu­behör in freier Lage zu veriniet. Schr. Ang. unt. 01642 a.d. G.A.

Geräumige

4 Zimmer- Wohnung in guter Lage, ab 1. Mai zu vermieten. Schr. Angebote unter 01675 an d. Gie­ßener Anzeiger.

Möblierte

3-Zimmer- Wohnung

(Balkon, Küche, Bad) in ruhigem Hause zu ver­mieten. Schriftl. Angebote unter 01619 a.d. G.A.

Schöne

3-Zimm.-Wohnung

MWHM für Autoreparatur, möglichst großer Hof mit bequem.Tor­einfahrt gesucht. Tel. 2565.

2278D

NorflWeD,WernerwaH33

m. Balkon und kleiner Küche z. 15. Mai im Süd­viertel zu ver­mieten. Preis 60,- M. Schr. Angebote unter 2354Da.d.G.A.

3 Mm

und Küche

1. Stock zum 15. Avril oder 1. Mai zu ver­mieten. Schrift­liche Angeb. unt. 01688 a.d. G.A.

2 schöne große

Simmet abzugeben.

Schr. Ang. unt. 01610 a» d» Ä.A.

tagen frei

Ausflüge mit mod. Reiseomnibussen werden gewissenhaft ausgeführt von

238qD] H» Gärtner, Telefon 2802.

Welches Ehepaar o. alleinstehende Dame würde bei verbilligterWoh- nungsmiete (ab- zugeb. sind drei Zimmer, Küche u. Zubeb.) ein. Zunggesell. zwei Zimmer über­nehmen? Schr. Angebote unter 01693 an d. Gie­ßener Anzeiger.

Möbliertes

MW- und

SiWWmer m. Küchenben. zu verm. [2374D Wernerwall 3.

Nähe Bahn mbl. Zimmer zu ver­mieten. Cred- nerstr.181. vier? Briefumschläge bei Brühl, Gießen

3-Zim.Wohn.

(Mansardenstock) sofort zu vermie­ten. Borzuspre­chen zwischen 12 u. 1 Uhr. 2355D Weißbindermstr.

Becker,

Schützenstrabe 2.

Möbliertes

Zimmer zu vermieten. Wieseck, Neuen­weg 811. 2555D

Leeres Zimmer z. Möbelunter­stellen zu ver­mieten. Schriftl. Angebote unter 01665 a. d. G.A.

Büro

2 bis 6 Parterre­räume u. Zube­hör, besond. Ein­gang, abschliebb. Vorraum,Stadt­mitte, z. 1.10.39 zu verm. Schr. Ang. unt. 1940 D a. d. Gieß. Anz.

Simmet

mit Borraum an alleinstehende Person oder als Büro zu verm. Gr. Steinweg 5.

Schönes

Zimmer

(Parterre) leer od. möbliert zu vermieten. 01675 Marb. Str. 67.

Laden

mit Nebcnraum billig zu ver­mieten. s 01653 Kaiserallee 20.

Laden

mitNebenzimm. in Stadtmitte so­fort oder später zu vermieten.

Schr. Ang. unt. 01689 a.d. G.A.

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan­zeigen in dieHei- matzeitung, den SlefiiMrÄttMläU

Mietgesuche

Geräumige 5-Zimmerwolinung in Nähe d. Uni­versität wird ge­sucht. Bedingg. ruh. HauS, mal. Ofenbzg. Schr. Angeb. m.Preis­angabe unter 01616 a.d. G.A.

4-5-Zimm.- Wohnung von 2 älteren

Damen (pünktl. Mietzahler) für 1. Juli, evtl, auch früher, gesucht. Schriftl. Angeb. unt.01656anden Gieß. Anz. erbet.

4-5-3immer-

Mnung

m. Bad u. Zub., v. Dauermieter mögl. Nähe der Bahn, z. 1. April oder 1. Mai zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 01414 a.d. G.A.

Höherer Beamt, sucht 4-5-311«- MlMNg m. Bad u. Balk. in Parterre oder 1. St. Schriftl. Ang. unt. 01544 an d. Gieß. Anz.

Solide ruhige kl. Familie sucht ruhige

4-Zimmer- Wohnung

Schr. Ang. unt. 01635 a.d. G.A.

Dauerniietcr sucht 3-4-Zim. Whnn. mögl. mit Bad, zum 1. Mai. Schriftl. Angeb. unt.01604anden Gießen. Anzeig.

Junges Ehepaar sucht 2-3-3immer- Woljnung Schr. Ang. unt. 01606 a. d. G.A.

Junges Ehepaar sucht zum 1. 6.

schöne

3-4-3immer- Bohnung

mit Bad und Heizung. Schr. Angebote unter 1932Da.d.G.A.

Geräumige

^-4-ZjNIIV.-

Wnung von Beamt, ge­sucht, evtl.Tausch gcg. 3-Zimmer- wohng. m. Bad. Schr. Ang. unt. 01638 a. d. G.A.

Junges Ehepaar sucht

2-Zimmer- Wohmma mit Küche und evtl, mit Bad zum 1. 5. oder 1. 6. 39. Miete bis zu 65,- 51 Jt monatl. Schriftl. Angebote unter 01623 a.d. G.A.'

Beamlen-ehepaar sucht für sofort oder später eine HZim.-Wohn. Schriftliche An­gebote u. 01404 an den Gießener Anzeiger erbet.

3-4-Zimmer- Wohnung

mögl. mit Bad, von ruh. Fam. (2 Pers.) zum 1. Mai 0. später zu miet, gesucht. Schr. Ang. unt. 01652 a. d. G.A.

3-4-3immet-

Wohnung

in ruhiger Lage, evtl, auch Bor­ort, per sofort od. spät, gesucht. Schr. Ang. unt. 01643 a.d. G.A.

Einspaltige Kleinanzeigen werden »um er« mästeten Grund- Drei» von 5 Pf. für öle Millimeter- Kile verogcniucbl

Große 3-. kleine 4-Zimnierwohnung auch Seitenbau oder Hinterhaus, sofort ges. Schr. Ang. in. Preis­angabe u. 01644 a. d. Gieß. Anz.

3-Ziiu.Wog.

(Parterre) von ruhig. Haus­halt (2 Person.) sofort ges. Schr. Ang. m. Preis­angabe u. 01645 a. d. Gieß. Anz.

KleineAnzeige« im (Siebener Anzeiger werden von lauicnnen beachtet und flclei^n.

Neichsbeamtcr a. D. sticht zum 1. Mai od. später eine

2-Zimmer- Wohnung

m. Küche, Bad u. Mans. i. mgl. rub. sonn. Lage. Schr. Ang. unt. 01654 a. d.G.A.