Ausgabe 
31.3.1938
 
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Hr.76 Erstes Blatt

Donnerstag, 51. Marz 1938

188. Jahrgang

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Der Gau Hessen-Nassau grüßt den Führer

Das Programm für den Empfang

Der Führer verläßt den Kölner Hauptbahnhof, im Hintergrund der Dom. (Scherl-M.)

Ganz Hessen-Nassau hört heute den Führer

In seiner Erwiderungsansprache erinnert der Führer in kurzen Worten daran, daß vor knapp zwei Jahren auch das Rheinland selbst erst endgül­tig seine letzte Rückkehr zu Deutschland feiern konnte. Denn erst mit der Wiederherstellung der vollen Souveränität habe man auch «dieses Gebiet als endgültig für Deutschland gerettet ansehen kön­nen. In bewegten Worten gibt der Führer seiner Freude Ausdruck über die unermeßliche Begeiste­rung, mit der er in Köln empfangen worden sei. Ganz Deutschland werde hinter seiner nun­mehr vollzogenen Einigung stehen. Tief bewegt schließt der Führer dann mit den Worten: ,Hch bin

aus übervollem Herzen für die kurz vorher erfolgte Wiederherstellung der Wehrhoheit im Westen des Reichs danken konnte. In Frankfurt a. M. rief der Führer in einem Staatsakt am 23. September 1933 Tausenden bis dahin vom Elend der Arbeitslosig­keit umfangenen Volksgenossen jenesFanget an!" zu, das der Ausgangspunkt für das gewaltige Werk der Reichsautobahnen war. Und PA? Jahre später, am 19. Mai 1935, eröffnete der Führer die erste Teilstrecke Frankfurt a.M. D a r m st a d t. Frankfurt a. M. hat die erhebenden Tage der Wiedervereinigung Oester- r e i ch s mit dem Reich mit heißem Herzen mit­erlebt, verbindet doch Frankfurt a. M. mit Wien eine tausendjährige Geschichte des Ersten Reichs und stand doch Frankfurt a. M. mit feiner Pauls- kirche vor einem Jahrhundert im Mittelpunkt der heißen Bemühungen um ein einiges Deutsches Reich. Nun kommt der Schöpfer des Großdeutfchen Reichs selbst nach der alten Krönungsstadt, die ihm entgegenschlagenden Wellen der Begeisterung wer­den ihm auch hier zeigen, wie aus der tiefsten

genossen bei aller Begeisterung und bei aller Siebe zum Führer doch Disziplin zu halten und den Anweisungen der Absperrmann­schaften unbedingt Folge zu leisten. Es ist nicht nur unnötig, zu versuchen, die Absperrungs- ketten zu durchbrechen, sondern auch ein Zeichen von Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Volks­genossen, die bessere Disziplin halten. Es ist auch selbstverständlich, daß keine Blumen in den Wagen des Führers geworfen werden dürfen, weil dadurch Unfälle verursacht werden können. Jeder einzelne möge sich heute in Frankfurt so verhalten, als ob er für den glatten Verlauf des Festtages die Verantwortung trüge.

Der Führer fährt, wie der NS.-Gaudienst rnit- teilt, von Köln kommend, den Rhein herauf und kommt bei Bingen in den Gau Hessen-Nassau. Die Dörfer und Städte, die an dieser Bahnstrecke liegen, haben bereits reichen Schmuck angelegt, und ein Dorf ringt mit dem andern, dem Führer den schön­sten Gruß zu entbieten. Gegen 16 Uhr wird der Führer im Hauptbahnhof Mainz eintref­fen. Von dort aus führt der Zug durch den Kreis Groß-Gerau nach Frankfurt a. M. An der gan­zen Bahnstrecke und an den Bahnhöfen werden die Formationen angetreten fein, die Bevölkerung wird dem Führer einen großartigen Triumphzug durch den Gau bereiten. Etwa gegen 16.30 Uhr wird der Führer im Hauptbahnhof in Frankfurt eintreffen, wo er von Gauleiter Sprenger willkom­men geheißen wird. Vom Hauptbahnhof aus be­gibt er sich über Kaiferstraße, Zeil, Neue Kräme zum Römerberg. Am Eingang zum Römer erwartet ihn der Oberbürgermeister. In den Römer­hallen werden dem Führer vom Gauleiter die Spitzen von Partei, Staat und Wehrmacht vorge­stellt. Zur immerwährenden Erinnerung an diesen Besuch m Frankfurt, der alten deutschen Reichs­stadt, trägt sich der Führer dann im Kurfürsten­zimmer in das Goldene Buch der Stadt ein. Anschließend findet die feierliche Begrüßung des Führers im Kaiferfaal statt.

Etwa 17.30 Uhr begibt sich der Führer über Neue Kräme, Zeil, Kaiserstraße und Hindenburg-.

lande abstatten durften. Heute jubelten wiederum hunderttaufende Rheinländer in grenzenloser Be-

platz zumsBaseler Hof. Zu der großen Kund­gebung, die um 20 Uhr von Gauleiter Sprenger eröffnet wird, begibt sich der Führer gegen 20.30 Uhr vom Baseler Hof über die Hohenzollernanlage zur F e st h a l l e. Die Kundgebung wird mit Laut­sprechern auf alle Straßen übertragen, die der Füh­rer bei seinem Besuch in der Gauhauptstadt be­rührt.

Wie der ganze Gau Hessen-Nassau an dem Be­such des Führers teilnimmt, zeigt am besten die große Zahl von Sonderzügen, die aus allen Kreisen des Gaues Hessen-Nassau nach Frankfurt kommt. Allein SA. und ff haben für die Beför­derung ihrer Angehörigen 24 Sonderzüge vorbe­reitet, und mitKraft durch Freude" werden ebenfalls durch 24 Sonderzüge die Volksgenossen und Volksgenosfinnen aus der näheren und weite­ren Umgebung in die Gauhauptstadt gebracht. Da­mit wird die Kundgebung in Frankfurt die größte Führerkundgebung werden, die der Gau Hessen- Nassau jemals gesehen hat.

Oer Kunhfunf überträgt aus Frankfurt.

DRB. Die Rede des Führers am heutigen Don­nerstag in der Festhalle zu Frankfurt a. 21t von 20 bis 22 Uhr, wird von den Reichsfendern Frankfurt a.21t und Saarbrücken über­tragen. Gegen 17 Uhr bringen die Sender einen Bericht vom Empfang im Römer.

hohen Türmen die Hakenkreuzfahnen wehen. Jung- oolffanfaren und Trommeln zerreißen die Luft, und ein einziger Schrei unermeßlichen Jubels empfängt hier den Führer. Um den ganzen Dom herum geht die Fahrt, bis der Führer dann vor dem Dom-Hotel Halt macht und das Hotel betritt.

Aber die Massen wanken und weichen nicht. Un­unterbrochen branden ihre Heilrufe zum Hotel empor, und endlich wird ihr Herzenswunsch erfüllt:. Der Führer tritt a irf den Balkon her­aus und grüßt nach allen Seiten die vielen Zehn­taufende, die aus dem ganzen Rheinlande nach Köln zufammengeströmt find.

Inzwischen ist es dunkel geworden. Neben der Leuchtreklame und den Lichtsassaden der Geschäfts­häuser sind Überall in den Fenstern buntfarbige Lichter aufgepflanzt, die zusammen mit dem ge­waltigen Bau des Kölner Domes dieser Abend­stunde am Domplatz eine feierliche Würde geben. Farben und Lichter, Fahnen und Fackeln vereini­gen sich zu einer, einzigen Symphonie der Freude, vereinigen sich mit den brausenden Heilrufen und den Klängen der Musikzüge zu einer einzigen Huldi­gung der Metropole des Rheinlandes für den Führer. Und immer wieder von neuem muß sich der Führer zeigen, fo urgewaltig branden die Sprechchorrufe zum Domhotel. Zur übergroßen Freude der Zehntaufende zeigt sich der Führer auf allen Balkonen auf den drei Seiten des Hauses. Um 19.30 Uhr leuchten auf dem Dom­platz d i e Scheinwerfer auf, der gewaltige Bau des Kölner Doms erstrahlt nunmehr in fest­licher Beleuchtung. Der weite Platz ist in eine Helle getaucht, in der sich nunmehr, vom Hotel aus ge­sehen, die Massen noch eindrucksvoller abzeia-nen.

Durch ein Lichtermeer zur Messehalle.

Kurz nach 20.30 Uhr verläßt der Führer das Domhotel. Herrlich ist das Bild des um den weiß leuchtend zum Himmel emporragenden Dom er­strahlenden Lichtermeeres des großen Platzes, impo­sant und von gewaltiger Wirkung. Nicht weniger schon ist die in der Pracht tausend bunter Fenster, Lampen und Lampions erstrahlende Altstadt. Hier wie dort fängt sich das Licht in den flackernden Fahnen und dem Schmucke der Fassaden, Licht- effefte von bezaubernder Schönheit auslösend. Un­beschreiblich wirkt auch in ihrer Schönheit die Hängebrücke zwischen den festlich beleuchteten Rhein­ufern und den in bengalischem Licht aufflammenden anderen Kölner Brücken.

Wieder sind es Hunderttaufende, die dem Führer auf feiner Triumphfahrt zur Messe noch einmal die Liebe, Dankbarkeit und Begeisterung der rheini­schen Menschen zum Ausdruck bringen. Wieder spielen sich Szenen des Jubels ab, die alle Vor­stellungen überfteigen. An dem von Lichtfchnüren eingefaßten Deutzer Bahnhof, wo eine unüberseh­bare Menschenmenge den Abschluß der Fahrt er­leben will, brandet die Begeisterung zu einem letzten Jubelschrei empor. Dann hat tfer Führer die Messe erreicht und betritt die große Festhalle.

Der Führer spricht.

Das Rheinland gelobt seinemBcfreier jubelnd treuste Gefolgschaft.

glücklich das können Sie ermessen, daß mich das Schicksal ausersehen hat, diese geschichtliche Wende herbeizuführen". Der Führer trägt sich dar­auf in das Goldene Buch der Hansestadt Köln ein.

Ein Ortan der Begeisterung um den Führer.

Als der Führer den Gürzenich verläßt und auf den Vorplatz hinaustritt, da umgibt ihn wieder wie ein tosender Orkan die jubelnde Begeisterung der Kölner. Der Führer besteigt seinen Wagen und grüßt nach allen Seiten und fährt über den Neu­markt und den Altemarkt, auf denen sich unüber­sehbare Menschenmassen dicht zusammengeballt haben. Zehntausende von Händen strecken sich Adolf Hitler entgegen, Hunderttausende von Fähnchen werden geschwungen, ein einziger Rausch der Freude und des Jubels hat ganz Köln erfaßt. Am D o m p l a tz stehen die Menschenmassen unüberseh­bar dicht gedrängt Kopf an Kopf, lieber ihnen er­hebt sich die Majestät des Kölner Doms, von dessen

Oie deutsche Westmark huldigt dem Führer.

Beispiellose Kundgebungen der Liebe und Verehrung umgaben den Führer in Köln

Seele dankbar das deutsche Volk dem Führer für seine Tat ist.

Alle Volksgenossen halten Disziplin.

Es ist selbstverständlich, daß heute jederVolks- genösse, der mit einem der vielen Sonderzüge oder mit dem Auto nach Frankfurt fährt, den Führer sehen will. Dazu ist auch in den Straßen Frankfurts bei der langen Strecke, die der Führer vom Bahnhof zum Römer, von dort zu seinem Hotel am Wiesenhüttenplatz und dann wieder zur Festhalle für alle die vielen Tausenden reichlich Gelegenheit. Um so leichter ist es für alle Volks-

: in grenzenloser Be­geisterung und Verehrung dem Führer als dem größten Sohne des deutsch-österreichischen Landes zu, der die tausendjährige Sehnsucht aller Deutschen nach dem Großdeutschen Reiche erfüllt habe. Als Zeichen der Dankbarkeit überreichte der Oberbürger­meister dem Führer dann eine Bronze st atue des sudetendeutschen Bildhauers ZettlitzerDer gefesselte Mensch".

Frankfurts Ehrentag.

Frankfurt a. M., 30. März. Mit Freude und Dankbarkeit hat die Bevölkerung des Gaues Hes­sen-Nassau die Kunde vernommen, daß der Führer nach seinem Besuch in Köln am Donnerstag auch nach der alten Kaiserwahl-' und Krönungsstadt Frankfurt am Main kommen und am Abend in einer großen Kundgebung in der Festhalle spre­chen wird. Die Frankfurter Bevölkerung hat schon oft das Glück gehabt, den Führer in den Mauern der Stadt zu sehen, das letzte Mal am 16. März 193 6, dem Jahrestag der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht, an dem sie dem Führer

Die großen Hallen der Kölner Messe waren be­reits Stunden vor der Kundgebung mit Tausenden und aber Tausenden von festfrohen Menschen b i s auf den letzten Platz besetzt. Draußen auf öem großen Vorplatz und an der Straße längs des Rheins harrten noch viele Tausende. Die ganze Halle ist mit gelber Seide ausgeschlagen, die Ränge und der Aufgang zum Podium sind mit frischem (Brün abgesetzt. Von der Stirnseite leuchtet das Hoheitszeichen des, Reiches, die Rückseite ist mit einem Kranz Eichenlaubes geschmückt. Der Kölner Männergesangverein unter Leitung von General­musikmeister Eugen Papst singt den KanonEin Volk, ein Reich, ein Führer!" Während einer kurzen Ansprache des Gauleiters Grohe dringt von draußen der Jubel der begeisterten Menschen, die die Straßen auf dem Weg des Führers umsäumen, in die große Messehalle, der zu einem gewaltigen Orkan anschwillt, als der Führer unter den Klängen des Badenweiler Marsches den Festsaal der Messehalle betritt. Immer neue Begeisterungs­stürme branden dem Führer entgegen, als er nach Grußworten des Gauleiters feine Rede beginnt.

Als er einleitend erklärt, daß es für ihn selbst­verständlich gewesen sei, in diesen Tagen auch der deutschenWestmark einen Besuch abzustatten, wo man vielleicht am stärksten fühle, was es bedeute, ein freies, großes Deutschland zu besitzen, bestätigt ihm unermeßlicher Jubel, mit welcher Dankbarkeit gerade das Volk in der West- marf die beglückende Wirklichkeit der durch den Führer erfüllten jahrhundertealten Sehnsucht nach einem großen, einigen Deutschen Reich aller Meu­chen gleicher Sprache und gleichen Blutes emp- inbet. Wo kann auch die Freude über diese neue gewaltige Friedenstat ursprünglicher fein als in öes Reiches Westmark. Hat man doch hier gleiche Not und gleiche Drangsal der Unfrei­heit unter fremder Besatzung, unter dem volks- verräterischen Treiben der Separatisten erlebt ist man doch auch hier mit Blut und Leben einge- tanden für den Bestand des Reiches.

Zu tiefst gefaßt folgt die Menge den Worten des Führers, als er von dem Kampf der Bewegung um die Seele der deutschen Menschen spricht,' aus der Zerrissenheit des deutschen Volkskörpers wieder eine Einheit zu machen, darauf kam es an. Ein neues Volk zu schaffen und ein neues volkliches Ideal und in diesem Ideal das Volk zu einigen

Unvorstellbarer Zubel begrüßt den Führer.

Triumphaler Einzug in die alte Domstadt.

Köln, 30. März. ,(DNB.) Ein Orkan des Jubels, ein Meer der Begeisterung empfing den Führer, als fein Sonderzug um 17.30 Uhr in die große $aUe des Kölner Hauptbahnhofes einlief. Eine einzige Welle unvorstellbaren Jubels, in die die ehernen Stimmen derDeutschen Glocke am Rhein" von den zum Himmel ragenden Domtürmen und das dröhnende Geläut der übrigen Kirchen­glocken schwingen, empfängt den Befreier des Rheinlandes und der deutschen Ostmark. Die Heil­rufe vereinigen sich zu einem einzigen Jubelschrei, zu einer Huldigung ohnegleichen. Wie eine Lawine pflanzten sich die Begeisterungsstürme von Straße zu Straße fort, von Platz zu Platz. Aufrecht in dem langsam fahrenden Wagen stehend, grüßt der Führer nach allen Seiten. Immer wieder dankt er für die unbeschreiblichen Huldigungen, die ihm ent- gegenschlagen. Ueberall, wo der Führer hinkommt, strecken sich ihm die- Hände der Begeisterten aus den Fenstern, von den Dächern, von den Bürger­steigen, von den Tribünen entgegen. Tücher und Fähnchen wirbeln über den Köpfen der jubelnden Masse. Wie ein einziges rotes Band reihen sich die geschwungenen Fähnchen aneinander. Eine wahre Symphonie des Glücks und der Freude durchbraust das festliche Köln.

FestlicherMllkommim Gürzenich

Ein Ehrengeschenk der Hansestadt.

Mit erlesener Pracht ist der Gürzenich für d^n Empfang des Führers ausgestaltet worden An der mit weißer Seide bespannten Stirnseite des Saales ist ein grüner Wald von Palmen und Blatt­pflanzen entstanden, vor dem sich ein herrliches Beet blühender Frühlingsblumen ausbreitet, lieber die ganze Saalfläche ist ein roter Teppich ausgelegt, auf dem in der Mitte der Längsseite ein alter Rats- tifch mit dem Goldenen Buch der Stadt Köln steht. Die Wand ziert ein rotbrauner Samt­teppich, auf dem unter einem brokatenen Hoheits­zeichen die Karte des neuen großen Deutschlands, das uns der Führer schenkte, in weißer Seide mit der Losung unserer historischen TageEin Volk, ein Reich, ein Führer" leuchtet. Don den hohen hellen Wänden hebt sich das herrliche Holzwerk der Galerien, der Säulen und holzgetäfelten Decke wirkungsvoll ab.

Oberbürgermeister Dr. Schmidt erinnert an den großen Tag vor zwei Jahren, da an dieser Stätte die glückerfüllten Vertreter aller Stände dem Führer den Dank der befreiten Rhein-

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