Schmeling duckt die gefährliche Linke Ben Foords ab. — (Funkbild Schirner-M.)
■* <
Hessens Meister im Geräteturnen
ÄL'-i-
(Köln) um die deutsche Meisterschaft, die Ablauf der ersten Runde abbrach und Wallner zum .dener zu verteidigen hatte. Das Schieds-1K. o. - Zieger erklärte.
4:15.
i
Gedenk-
<5
Entscheidung im Viererbob.
Schluß konnte sich der französische Schlitten, ge-1 mit 1:26,83 die weitaus schnellste Zeil gesayren, steuert von Balzan, mit 1:23,85 noch zwischen die > aber im zweiten Rennen sicherte sich der Engländer
Fußball-Ergebnisse der Gauliga-Mannschasten.
Ein reges Treiben herrschte am Sonntag bei den beiden letzten Rennläufen zu der Viererbob-Weltmeisterschaft. England sicherte sich durch McEvoy abermals den Titel. Einen großen Erfolg errangen die beiden deutschen Bobs, von denen Deutschland II mit Kilian am Steuer sogar einmal vor dem Weltmeister in Führung gelegen war. Im Kampf um den zweiten Platz konnte Kilian den deutschen Zweierbob-Meister Fischer auf den dnt- ken Platz verweisen. Im ersten Lauf war Kilian mit 1:26,83 die weitaus schnellste Zeit gefahren,
Handball-Ergebnisse im Gau Hessen.
MSV. Hanau — Tuspo Bettenhausen 6:4; Jahn Gensungen — Hessen-Preußen Kassel 6:7; Tv. Kirchbauna — Kurhessen Kassel 4:9; Tv. 47 Wetzlar gegen SpV. Kassel 5:7; CT. Kassel — Tuspo 86/09 Kassel
Den Eröffnungskampf bestritten die Leichtgewichtler Rudolf K r e tz s ch m a r (Dresden) und Albert
rinnen beteiligen wird. Die Vereinsführung rechnet aber damit, daß sich diese Zahl noch erhöhen wird. Der Turnverein hält mit dieser verhältnismäßig starken Beteiligung eine Tradition aufrecht, insofern, als sich der Verein an großen nationalen Festen noch immer zahlreich beteiligte und niemals Opfer scheute. Der größte Teil der teilnehmenden Gießener Turner und Turnerinnen des Tv. 1846 wird sich aktiv beteiligen. Unsere heimischen Turner werden auch bei Der Vorführung des Gaues Hessen (Kugelgymnastik) mitwirken.
Sodann wurde noch über die finanzielle Sicherung der Breslaufahrt gesprochen. Die Einzahlungen'auf die Reisesparkasse sind sehr rege. Die entstehenden Unkosten wurden besprochen und auf die mannigfachen Erleichterungen hingewiesen, die den Festteilnehmern geboten werden.
Im weiteren Verlauf des Abends sprach Oberturnwart Müller über die einzelnen Uebungen und gab die notwendigen technischen Erläuterungen hierzu. Aus dem Kreise der Vereinskameraden wurde ferner manche wertvolle Anregung, gewonnen aus der Teilnahme an früheren großen Veranftaltun-
Igen, gegeben.
Nachdem noch einige interne Angelegenheiten besprochen waren, blieb man bei kameradschaftlicher Unterhaltung noch geraume Zeit beisammen.
*1.
Punktsieg.
Auch Vesselmann Punktsieger...
Der Turnverein 1846 veranstaltete am vergangenen Samstagabend im „Frankfurter Hof" einen Kameradschastsabend. Im Mittelpunkt des Abends standen eingehende Besprechungen über die Beteiligung des Turnvereins Gießen am Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau. Vereinsführer R e i n i n g hieß die Kameraden willkommen, sprach in einigen grundsätzlichen Ausführungen über die Bedeutung des Turn- und Sportfestes in Breslau und erörterte die Beteiligung des Turnvereins an dieser großen Kundgebung der deutschen Leibesübungen. Vereinsführer Remmg Hob die außerordentlich sorgfältige Vorbereltungs- arHeit hervor, die von der Feftftadt Breslau und vom Reichsbund geleistet wird und ließ wissen, daß bereits jetzt das Programm der großen Veranstaltung in allen Einzelheiten festliege. Selbst die Durchsührung der Freiübungen ist schon genau fest- gelegt (im Wort und im Bild), so daß von den Vereinen sofort mit der Vorbereitungsarbeit be-
St-.
gönnen werden kann.
Da die Feststadt einen Ueberblick über die zu erwartende Beteiligung gewinnen mutz, ist schon jetzt, so führte der Vereinsführr weiter aus, eine vorläufige Abgabe der Meldungen aus den einzelnen Vereinen notwendig. Die Erhebung innerhalb des Turnvereins 1846 ergab, daß sich der Verein voraussichtlich mit 50 Turnern und Tur ne =
e £•
Esser (... ...
der Dresdener zu verteidigen hatte.
£5 s
Um dieDiererbob-Europa-Meisterschast
In der Nacht zum Samstag gab es in Garmisch- Partenkirchen und im Werdenfelser Land einen Wetterumschlag Aus sechs Kältegraden wurden innerhalb weniger Stunden ebenso viele Wärmegrade und der Schnee verwandelte sich in Regen. Die Bobbahn oberhalb des Rießerjees war aber so gut hergerichtet, daß der erste Teil der Viererbob- Weltmeisterschaft programmäßig erledigt werden konnte. • . . ...
Am Start waren acht Schlitten, je zwei deutsche und österreichische und je ein englischer, französischer, italienischer und amerikanischer. Schon im Probelauf erzielte Bob England mit dem zweifachen vorjährigen Weltmeister M c E v o y am Steuer Die beste Zeit, aber zur Ueberraschung der 2000 Zuschauer fuhren auch die beiden deutschen Bobs mit Altmeister Hans Kilian und dem deutschen Zweierbob-Meister Fischer am Steuer ganz vorzüglich. So herrschte große Spannung, als die beiden Rennläufe gestartet wurden. ~
Im 1 Lauf fuhr Bob England (M c Evon) mit 1:22,14 Minuten die beste Zeit. Hinter dem Briten besetzten Bob Deutschland I (Fischer) und Bob Deutschland II (Kilians mit 1:23,45 und 1:24,02 die nächsten Plätze aber ganz zum
Auskkmg der jnicmationalen Wintersportwoche m Garmisch-Partenkirchen.
2 vH.
<4 _ *■
Der Kampf zwischen dem Deutschen Meister aller Klassen, Max S ch m e l i n g, und dem Südafrikaner Ben F o o r d , dem ehemaligen Schwergewichtsmeister des Britischen Empire, endete mit einer großen Ueberraschung. Der Deutsche erreichte nach Ablauf der zwölf Runden einen allerdings haushohen Punktsieg. Mit gewohnter Meisterschaft führte Schmeling den Kampf, konnte aber seinen Gegner, der neben großer Härte, einer trotz seiner Größe und seines Gewichtes erstaunlichen Schnelligkeit auch bewundernswürdige Tapferkeit zeigte, nicht auf die Bretter zwingen. Der Gast mußte eine ganze Reihe von schweren Rechten einstecken, die ihn erheblich erschütterten. Mit seiner Linken ging er aber immer wieder zum Gegenangriff über, zerstörte damit oft eine Offensive des Deutschen und konnte sich über die volle Rundenzahl hinwegretten, eine Leistung, die anerkannt werden muß, da es nicht viele Schwergewichtler auf der Welt gibt, die dem Deutschen einen derartigen Widerstand entgegensetzen können. Nach Schluß des Kampfes erklärte Schmeling am Mikrophon, daß die soeben beendete Begegnung mit dem Südafrikaner die beste Vorbereitung gewesen sei, die er sich für den Weltmeisterschaftskampf mit Joe Louis wünschen konnte.
Begrüßung durch Dr. Mehner.
Als Führer des deutschen Boxsports begrüßte Ministerialrat Dr. M e tz n e r kurz vor Beginn der Kämpfe die zahlreichen Ehrengäste. Vor allem aber gedachte Dr. Metzner zum 30. Januar des Mannes, dem Deutschland seinen glänzenden Aufstieg verdankt, unseres Führers Adolf Hitler, dem er auch für Die Zukunft restlosen Einsatz des deutschen Boxsports gelobte. Nach dem Gesang der Nationalhymnen und einer Gedenkminute für Bernd Rose- meyer begannen die Kämpfe. Rund 25 000 Zuschauer füllten die Ränge der riesigen Halle, und etwa 600 Mann der ---Standarte Germania sorgten für eine glänzende Organisation.
Kurz nach 17 Uhr betraten die Gegner des Hauptkampfes, Max Schmeling und Ben Foord, den Ring. Beide wurden von rauschendem Beifall begrüßt, der natürlich in erster Linie unserem Meister aller Klassen und Exweltmeister galt. Als dritter Mann im Ring erschien der bekannte Unparteiische Max P i p p o w. Pcmn wurden die Gewichte beider Boxer bekanntgegeben. Schmeling wog 85,5 Kilogramm, hatte also sein gewohntes Gewicht in den Ring gebracht. Ben Foord hatte 94,3 Kilogramm.
Oer Kampfverlauf.
•' 4 >
Gau Hessen: SpB. Kassel — VsB. Graß. Auheim 3:1; VfB. Friedberg — SC. 03 Kassel 1:2; Germania Fulda — FC. Hanau 93 0:2.
Gau Südwest: Eintracht Frankfurt — 1. FC. Kaiserslautern 7:1; Borussia Neunkirchen — SV Wiesbaden 5:1; Kickers Offenbach — Wormatia Worms 7:2.
Gau Bayern: Bayern München — FC. 0d Schweinfurt 4:0; SpVg. Fürth — 1860 Münchens Jahn Regensburg — Schwaben Augsburg 4:1.
Gewitter, Hegen und Schnee.
F r a n k f u r t a. M., 30. Jan. (Lpd.) Am Sams« tag und Sonntag vollzog sich über dem Rhein-Main- Gebiet ein Witterungsablauf, wie er nur selten zu. beobachten ist. In rascher Folge wechselten Erwar» mung und Abkühlung, Regen und Schnee. Dabei: tobte ein Sturm, der teilweise eine Windstärke U- und Böen von einer Geschwindigkeit von 25 Meter in der Sekunde hatte. In vielen Gegenden, so mr Taunus und im Westerwald, gingen Winter- g e w i t t e r mit ungewöhnlich starken Niederschlagen nieder. In den Waldungen des Taunus, des Westerwaldes, der Rhön usw. hat der Sturm starken W i n d b r u ch verursacht. Die Temperaturen wechselten fast stündlich. Die Quecksilbersäule schwankl- fortgesetzt zwischen + 2 und — 4 Grad. Dementsprechend ging der Regen bald in Schnee, der Scyne« bald in Regen über. Am Sonntagvormittag herrscht« stundenlang äußerst heftiges Schneetreiben und verwandelte das ganze Rhein-Main-Gebiet m em winterliches Bild. Diese Herrlichkeit war aber nu von kurzer Dauer. Das Thermometer stieg am 2 Grad über Null und bald ging der Schnee unede. in Regen über. . „
Im Laufe des Samstags fegten über das ’Jt i eJ orkanartige Stürme, die von Regenschauern begleitet waren. An der Straße nach Franksun wurde in der Kastanienallee ein schwerer Ast vom Sturm abgerissen und auf die Telegraphenleitun^ geschleudert. Dabei rissen sämtliche Drähte, so öa 5 die Leitung unterbrochen wurde.
Dem Flammentod entronnen.
Lpd. Marburg, 29. Jan. Ein in voller Fahnt befindliches Personenauto geriet nachts n der Nähe von Gisselberg in Flammen W brannte völlig aus. Fünf Insassen des W , gens konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit or
gen.
Schmeling auf vollen Touren.
Jetzt erst erkennt man, welche Reserven der Deutsche noch besitzt. Er dreht plötzlich auf, ruckt seinem Gegner unerbittlich zu Leibe, steigert das Tempo und bringt seine Rechte mehrmals gut durch. Der Südafrikaner wird in der sechsten Runde regelrecht eingedeckt. Beifall rauscht von den dicht besetzten Rängen auf, als der Gong ertönt und Schmeling nochmals seine Rechte einsetzt. Von der siebenten'Runde an steht nur noch ein Mann im Ring: Max Schmeling! Meisterhaft variiert der Deutsche seine Angriffe, taucht und duckt unter Foords Linker hinweg und ist ganz klar überlegen. Verzweifelt stellt sich der Südafrikaner in der achten Runde wieder zum Kampf. Obwohl er weiß, daß er den Kampf nicht mehr gewinnen kann, setzt er sich immer von neuem zur Wehr und zeigt, was für ein tapferer und mutiger Kämpfer er ist. Mit letzter Kraft versucht er seine Linke anzubringen, ober Schmeling ist mit seinen kurzen Haken schneller und hat auch in dieser Runde alle Vorteile
beiden deutschen Fahrzeuge schieben. Bob USA. (For) schied aus. Im 2 Laus wurde durchweg langsamer gefahren. Mc Eooy und Kilian waren mit 1:24,59 die Schnellsten. Der Brite behielt damit mit einer Gesamtzeit von 2:46,73 die Führung, wahrend sich Kilian mit 2:48,61 dicht hinter Fischer, der insgesamt nur ilwo Sekunde schneller war, auf den Dritten Platz schob. c K
Zwischen den beiden Rennläufen fand eine eindruckvolle Totenehrung statt. In einer Gedenkminute, die mit dem Lied vom guten Kameraden ausklang, gedachte man oberhalb des Rießersees Bernd Rosemeyers. der im Jahre 1935 als Partner des Hannoveraners Wiese auch ein Kamerad der Bobfahrer geworden war.
öpIf'E
ZMZ -
yP U 51 c "O
I “ o £ >- . «H..H g.2 »>
seine Linke einzusetzen. „Max" kommt und kommt nicht zum Kernschuß und muß sich wieder mit einem hohen Punktvorteil begnügen. Vor Beginn der Schlußrunde reichen sich die beiden ritterlichen Gegner in der Mitte des Ringes die Hand und starten dann zum letzten Gang. Foord versucht noch einmal, seine Linke anzubringen. Schmeling taucht und duckt und treibt dann den Gegner mit Hakenserien vor sich im Ring herum. Immer schneller läuft der Südafrikaner rückwärts, aber er ist nicht von den Beinen zu bringen. Stehend erreicht er das Ende des Kampfes.
Schmelings Punktsieg gefeiert.
Ben Foord ist restlos geschlagen, aber Die helle Freude steht ihm im Gesicht, daß es ihm gelungen ist, über die volle Rundenzahl zu kommen, otanD er doch soeben dem besten Schwergewichtler gegenüber, den die Welt zur Zeit besitzt. Beifall der Zwanzigtausend rauscht auf, als der riesengroße Punktsieg des Deutschen verkündet wird. Beifall gilt aber auch dem tapferen Verlierer, der sich so mutig einsetzte und wohl den besten Kampf seiner Laufbahn geliefert hat. Foord beglückwünscht Schmeling, dann verlassen beide den Ring.
Oie Hahmenkämpfe.
Esser besser als krehschmar.
8m
Gießener Turner bereiten sich für Breslau vor!
Kameradschastsabend des Turnvereins 1846 Gießen.
Ben Foord eröffnet das Gefecht in Der ersten Runde mit einer schön gestochenen Linken. Schmeling läßt sich Zeit und gibt die Punkte an seinen Gegner ab. Beim Gongschlag der zweiten Runde kommt der Deutsche schnell aus seiner Ecke heraus. Er kontert den Südafrikaner und bringt kurze Haken an Kopf und Körper an. Doch setzt Foord seine Linke schnell und flüssig ein, bis Max Schmeling seinen Gegner in dessen Ecke festnagelt und zum erstenmal seine schwere Rechte landet, die den Gast stark durchschüttelt. Runde an Schmeling! Die 'Dritte Runde sieht den Deutschen wieder in Fahrt. Er treibt Foord mit seinen Haken und lockt ihn Dann zum Angriff, um genau und hart mit feiner Rechten zuzuschlagen. Doch Foord ist auf der Hut; er weicht aus und muß auch die Punkte dieser Runde abgeben. In der vierten Runde verläßt sich Foord wieder auf seine schnelle Linke. Schmeling nimmt den Kampf an und zieht den Südafrikaner auf sich. In der Mitte des Ringes gibt es unter Dem Beifall der Taufende einen bewegten Schlagaustausch. Es sieht so aus, als ob der Deutsche jetzt seine Härte im Nehmen erproben will. Er steckt viel ein; dadurch ist diese Runde als offen zu bezeichnen. Eine Linke Ben Foords kommt zu Beginn der fünften Runde gut durch. Wieder nimmt Schmeling, der sich auf sein scharfes Auge verlassen kann, den Kampf sofort an. Der Deutsche behalt in dem Schlagaustausch die Oberhand. Sein Gegner muß mehr einstecken, als er geben kann und verliert auch diese Runde.
für sich.
Noch einmal Ben Foord!
Ueberraschend frisch erscheint der Brite zu Be- 1 ginn der neunten Runde in der Ringmitte. Er bringt den sogenannten „zweiten Wind" mit. Niemand will es glauben, aber Ben Foord ist plötzlich wieder da! Seine Linke kommt fast so schnell wie zu Beginn des Kampfes und der Mann, der eben noch restlos geschlagen zu sein schien, lampst und kämpft. Aber Schmeling bleibt zuversichtlich Er läßt seinen (Segner laufen, dessen Kraft ja doch nicht mehr lange Vorhalten kann. Bei dieser Taktik kann der Deutsche aber nicht verhindern, daß Foord noch einmal die Punkte einer Runde für sich bucht.
Schlußrunden hoch für Schmeling.
In der zehnten Runde erreicht der Kampf seinen Höhepunkt. Der im Gesicht merklich gezeichnete Brite greift erneut an, aber Schmelmg schlägt härter- dadurch geht die Runde klar an den Deutschen. Noch ist ein vorzeitiges Ende des Kampfes und em f o -Sieg Schmelings durchaus möglich, als die elfte Runde beginnt. Schmeling treibt feinen Gegner pausenlos vor sich her. Der Mann aus Süd- ofrika ist schwer angeschlagen. Er taumelt im Ring, aber seine Energie ist bewundernswert Mtt letzter Kraft hält er sich aufrecht und versucht dabei noch,
k,-. y D
5': c D ° i: c
- <u p
a.fiu 2
fr2
„ u g E
.. ■* z C 2 e.E
*6 5 "35'5
= = a E u
Nach der Begegnung Schmeling — Foord traten Wiefecker und Großen-Lindener Turner die beiden Mittelgewichtsmeister von Deutschland mit im Wettbewerb.
und Wales, Jupp Besselmann (Köln) und _ ber bi5 au; ben letzten Platz besetzten Mar- Dai Jones, zum dritten Rahmenkampf an. ^urf)Lurqer Turnhalle ermittelte am Sonntag der Gau dieses Treffen grng über die vollen S^hn Runden. u vneuen Meister im Geräteturnen. Die Rach der vierten Runde nß der Deutsche die Vereine konnten dabei erneut ihre Vor-
Kampfesführung an sich und gewann hoch nach I h tcflung im Gau unter Beweis stellen. So-
Punkten. mahl in der Pflicht, als auch in der Kür sah man
Wallner k. o.- Sieger in der ersten Runde. Leistungen, die denen der deutschen Spitzenklasse
Der letzte Rahmenkampf sah die ®^roer9^n)i^tiier vor-
Paul Wallner (Düsseldorf) und Charly B u n d y (TC. Kassel) mit 219,8
(England) im Ring. Der Düsseldorfer deckte seinen I K. Wedekind (AeTC.) Kassel) mit 216,7 P. Gegner sofort mit einem Hagel von Kopf- unD meitere sßIacierunq: 4. Otto (Bergs (AeTC.)
Körperhaken em, so daß der Ringrichter den für 5 § Schmeissing (CT. Kassel) 212,3, 6. Vundy aussichtslos gewordenen Kampf noch vor ™ (AeTC.) 209 0, 7. Schöffmann (Tv.
" ..... ' ~ ...... l Wieseck) 198,9 P., 8.' Karl Bettln (Tv. Wieseckj
•190, 9. Manns (AeTC.) 187,2, 10. Seth (Tv. Gro- ßen-Linden) 186,6 Punkte. Einzelmeister wurden: Am Reck: A. Fink (CT.) 38,1 P., am Barren: Dornte (AeTC.) 37,8 P., Pferd quer: Domke (AeTC.) 37,1, Pferd lang: Manns (AeTC.) 38,a, Freiübungen Schmeissing (CT.) 38,1, Ringe. Beyer (AeTC.) 38,0 Punkte. Die besten Turner errangen Die Berechtigung, an Den Deutschen Mei- terschaften am 6. März in Karlsruhe teilzunehmen.
Schmelings punkisieg gegen Ben Foord
Foord ein tapferer Gegner. — Kampf über *12 Runden.
1
mit 1:24,63 Doch wieder Die Führung und Den Titel, zumal Der Bob Deutschland II in diesem Lauf mit 1:28,62 sehr langsam gewesen war.
Oie Gpringläufe.
Thorwald Heggen gewinnt Den Preis des Führers.
Mit dem Sprunglauf zur Kombination und dem Spezialsprunglauf erreichte die zweite Internationale Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag ihren Höhepunkt. Als Sieger in der nordischen Kombination erhiett der Norweger Thorwald Heggen den vom Führer und Reichskanz- ler gestifteten Ehrenpreis. Kombinationszweiter wurde der deutsche Skimeister Günther M e er- gans vor dem deutschen Heeresmeister Albert Burk. Im Spezialsprunglauf, der wegen des starken Schneetreibens ebenfalls auf der Kleinen Olympiaschanze ausgetragen wurde siegte vor 10 000 Zuschauern der Pole Stanislaus Maru - sarz, der vorher schon den Kombinationssprunglauf auf der gleichen Schanze gewonnen hatte.
Deutscher Eishockey-Sieg!
Mit einer Riesenüberraschung fd)lo| Der letzte Wettbewerb der II. Internationalen Wmtersporl- woche der Eishockeykampf zwischen Deutschland und den Wembley Lions, im Kunsteisstadion von Garmisch-Partenkirchen. Deutschland gewann die.en packenden Kampf mit 6:4 (1:2, 3:1, 2:1). Anschließend fand im Olympia-Festsaal die Preisverteilung für Die Wintersportwoche statt.
SedoreUi gestorben.
Der vorzügliche italienische Skiläufer Serto- relli ist am Freitag im Krankenhaus von Gar- I misch Den Folgen eines Unfalles erlegen, Serto- relli brach beim Abfahrtslauf Der II. Jnternatto- I nalen Wintersportwoche sieben Nippen. Dabei I würbe, wie sich später herausstellte, Die Lunge verletzt. Die Deutschen KameraDen stehen voller Trauer an Der Bahre Des so früh Gestorbenen.
. Herber-Laier
gericht gab Esser nach Ablauf Der zwölf Runden (
einen verdienten Punktsieg, der ihn erneut in Den ZUM VlCFfCtt 3JlolC duroPOttlClHCt. Besitz- Der Meisterschaft brachte. Die er vor Kretzsch- einem gr0^en deutschen Erfolg endete Die mar schon einmal besessen hatte. 9. Europameisterschaft im Eiskunstläufen, Die auf Der
Witt schlug Ceibbranöf nach Punkten. Freilufteisbahn von Troppau entschieden wurDe. Un- Zum zweiten Borkumpf trat der frühere deutsche ter dem Jubel 10 000 3u(djaurrn
setzte Dem Kieler beherzten Widerstand entgegen. irc. |•S?•9l7ayßr ’
Mtt erreichte nach zehn Runden nur emen Tnappen Deutschland durch K o d? Jt o a cc.


