als sie auf dem Gefechtsfelde einzufetzen. InSbefon- dere sind straffste Marschdisziplin, sorgsame Stra- ßenvertetlung und geschickte oerkehrspolizeiliche Regelung nötig
Ueberall ist die Stärke der A b w e h r, die sich auf Maschinenbewehre stützt, erneut bestätigt worden. Sie bedarf für den Angreifer mcht nur starker und präziser Artilleriebekämpfung sondern auch des gepanzerten Kampfwagens als unterstützende Begleitwaffe der Infanterie. Dem General Franco hat es leider oft an ausreichender Artillerie gefehlt, und auf dem Kriegsschauplatz um Schanghai hat das Gelände zuweilen weder der Artillerie noch dem Kampfwagen eine hinreichende Unterstützung der japanischen Infanterie erlaubt.
Allgemein ist hervoraetreten, daß waffentechnische Fortschritte Unzulänglich zur Geltuna kommen, wenn die Ausbildung im Zusammenwirken der großen Zahl recht verschiedener
Einzelwaffen unzulänglich ist. Es ist völlig verlorene Liebesmüh, die waffentechnische Vielheit und Kompliziertheit von heute milichatt ausgebildeten Hausen anzuvertrauen Man darf wahrscheinlich sogar sagen, daß teilweise die zweijährige Dien st zeit das Minimum ausreichender Schulungsfrist ist. Auch an die Führung, gleichviel, ob niedere, mittlere oder höhere, treten heute so große Anforderungen heran daß sie ihrer schwierigen Aufgabe nur gerecht zu werden vermag, wenn sie mit einer gründlichen Ausbildung rechnen kann. Andernfalls bleiben ihre Entschlüsse und Befehle in einem Netz zahlloser Reibungen stecken. Nur hochwerttg ausgebildete und auch technisch hervorragend disziplinierte Truppen bieten die Aussicht, daß die phantastische Waffenwirkung, die er» reicht werden kann, sich unoerkürnrnert auf den Feind entladen wird.
Die Oberbefehlshaber der sechs Seeres-Gmppenlomman!' os
Die Armeekorps der deutschen Wehrmacht sind jeweils unter Heeres-Gruppenkommandos zusammengefaht. Unser Bild zeigt die Oberbefehlshaber der Gruppenkommandos. — (Sämtliche Aufnahmen: Scherl-Bilderdienst-M.)
Generaloberst von Bock (Heevss-Gruppenkommando 1 in Berlin).
General der Infanterie B l a s k o w i tz (Heeres-Gruppenkommando 3 in Dresden).
1
General der Infanterie L i st (Heeres-Gruppenkommando 5 in Wien).
General der Infanterie von Witzleben (Heeres-Gruppenkommando 2 in Frankfurt o. M.).
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General der Artillerie von Reichenau (Heeres-Gruppenkommando 4 in Leipzig).
General der Artillerie von Kluge (Heeres-Gruppenkommando 6 in Hannover).
Fräulein Hertel und Herr Hille.
Erzählung Peter Mattheus.
Als Fräulein Hertel ihre Stellung bei der Nuh- holzhandlung Bufack 8z Sohn antrat, wurde sie Herrn Hille zuaeteilt. Sie war keineswegs glücklich darüber. Herr Hille bearbeitete den Export und galt als besonders tüchtig und zuverlässig.
Sie saßen sich an einem Doppelpult im Haupt- raum des Büros gegenüber. Zwischen ihnen stand ein großes zweiteiliges Tintenfaß für blaue und rote Tinte. Wenn Fräulein Hertel den Blick hob und über dieses Tintenfaß hinwegschweifen ließ, sah sie Herrn Hilles ernstes, verschlossenes Gesicht vor sich — die schmalen Lippen, das dunkle Bärtchen, die silbrig schimmernden Schläfen und die steile Falte zwischen den Augen
Eigentlich ein gut aussehenoer Mensch, dachte sie ost. Warum ist er bloß so gräßlich unliebenswürdig?
Wenn Herr Hille seinerseits über das Tintenfaß hinweggesehen hätte, würde er «ein sehr hübsches, frisches Mädchengesicht erblickt haben, mit klaren grauen Augen, einer zierlichen Nase und einem kleinen energischen Mund. Aber Herr Hille sah fast nie über das Tintenfaß. Geschah es doch einmal, so hatte es bestimmt geschäftliche Gründe. Und dann hatte niemand den Eindruck, daß er etwas anderes sah als Fräulein Emmi Hertel, kaufmännische An- gestellte der Firma Busack 8- Sohn. Und Gedanken schien er sich überhaupt nicht au machen.
Den anderen Angestellten fedoch blieb die Tatsache nicht verborgen, daß Fräulein Hertel hübsch und ungewöhnlich anziehend war Das äußerte sich auf die verschiedenste Weise. Paul Diedel zum Beispiel. der jüngste Stift, der in der Regel etwas traumbefangen wirkte, kurbelte sich jedesmal fast die Beine aus, wenn sie einen Auftrag für ihn hatte oder er ihr sonst gefällig sein formte. Herr Koch, der zweite Buchhalter, mühte sich — vergeblich zwar, aber äußerst hartnäckig — ab, sie zu einer Zusammenkunft außerhalb Der Geschäftszeit zu bewegen. Herr Wildenow. der gestrenge Bürovorsteher, behandelte sie mit väterlicher Milde Und sogar der Prokurist Plimberg, der im Rus eines überzeugten Junggesellen und Frauenhassers stand,
wurde immer ganz zahm, wenn er mit ihr zu tun hatte, und dämpfte sein machtvolles Organ zu Flüstertönen.
Nur mit Herrn Hille konnte Fräulein Hertel nicht recht warm werden. Damit hätte sie sich abgefunden. Sie war klug genug au wissen, daß nicht alles im Leben vollkommen sein kann. Aber es wurde schlimmer.
Im gleichen Maß, in dem die übrigen Kollegen herzlicher wurden, wurde Herr Hille eisiger und zurückhaltender. Der Zustand wurde allmählich be- orückend für Fräulein Hertel. Sie dachte halb und halb daran, ihren Posten bei Busack & Sohn aufzugeben und sich eine andere Stellung zu suchen, obwohl sie sich sonst wohlfühlte und ungern wechselte. Dann, eines Tages, entschied sie sich sehr plötzlich. Eigentlich war es Herrn Wildenows Schuld.
An diesem Tag — es war im vierten Monat ihrer Tätigkeit bei der Firma — kam Herr Wilde- now an ihren Platz, um etwas au besprechen. Anschließend plauderte er ein Weilchen mit ihr Während dieser Zeit klapperte Herr Hille drüben ein paarmal laut mit Lineal und Bleistift was bei ihm immer Mißfallen bedeutete. Herr Wildenow kümmerte sich nicht daraum. Schließlich war er der Bürovorsteher.
Kaum war er fort, reichte Herr Hille Fräulein Hertel einen Stoß Frachtbriefe hinüber und sagte in einem Ton, der ihr das Blut in die Wangen trieb: „Bitte, schreiben Sie die Rechnungen dazu aus. Es eilt."
Sie nahm stumm die Frachtbriefe und stand auf. Mit einemmal aber beugte sie sich vor und sagte- ..Erlauben Sie, Herr Hille — hat es Ihnen nicht gepaßt, daß Herr Wildenow mit mir sprach?"
Er hob den Kops und starrte sie überrascht an Die Falte zwischen seinen Augen war tiefer denn je. Er schwieg.
,^ch glaube, es paßt Ihnen nie, wenn femanb mit mir spricht", fuhr sie fort. „Wollen Sie mir nicht antworten?"
Er öffnete den Mund und schloß ihn wieder. Endlich deutete er auf die Frachtbriefe tn ihrer Hand und stieß hervor: ..Was für ein Unsinn! Ich erklärte Ihnen eben, daß die Sache eilt."
„Gewiß", erwiderte sie. „Ich schreibe die Rechnungen gleich aus. Ich wollte Ihnen nur noch sagen, daß ich mir immer Mühe gegeben habe mit meiner Arbeit Aber ganz ohne Freundlichkeit und Aufmunterung geht es nicht. Ich bin nämlich ein lebendiger Mensch, verstehen Sie?" Ihre Lippen zuckten. „Nicht... nicht so eine Arbeitsmaschine wie Sie!"
Damit wandte sie sich um und lief fort. Ehe sie jedoch ins Schreibmaschinenzimmer ging, ging sie zum Prokuristen Plimberg, der an seinem Pult neben der Tür zum Chefkontor saß.
,Lch kündige hiermit zum nächsten Ersten", sagte sie. kann mich mit Herrn Hille nicht vertragen. Wollen Sie es Herrn Busack ausrichten oder soll ich schrifttich kündigen?"
„Aber ...", sagte Herr Plimberg betroffen, „hören Sie mal..."
„Soll ich die Kündigung schriftlich wiederholen?" fragte Fräulein Hertel beharrlich.
Herr Plimberg blickte sie an, seufzte und hob die Schultern. „Nicht nötig", brummte er. „Ich werd's dem Chef ausrichten "
Sie verschwand, um ihre Rechnungen zu tippen.
Einige Zeit später kam Herr Plimberg an Herrn Hilles Platz vorüber und blieb stehen „Tja —!" sagte er. „Nun werden wir das Fräulein Hertel los. Wir werden uns nach einer neuen Kraft für sie umsehen müssen."
„Was —? Wieso —?" fragte Herr Hille erstaunt
„Wieso?" polterte Herr Plimberg. „Na selbstredend, weil sie gekündigt hat! Sie hat gesagt, Sie seien ein Ekel. Nicht ganz so deutlich, aber immerhin ..."
Er warf Herrn Hille einen vorwurfsvollen Blick zu und stampfte davon. Herr Hille blieb eine Weile still sitzen. Dann stand er plötzlich auf und ging quer durchs Büro. Mit einer Hast, die man sonst an ihm zu sehen nicht gewohnt war.
Als er die Tür zum Tippzimmer öffnete, erhob sich Fräulein Hertel von ihrer Maschine. Er machte die Tür hinter sich zu und lehnte sich mit dem Rücken dagegen.
„Sie werden die Kündigung zurücknehmen!" sagte er heiser.
»Flch denke nicht daran", erwiderte sie.
»Können Sie es nicht begreifen?" fragte er und
machte einen Schritt auf sie zu. Er hatte die Fausts so fest geballt, daß die Fingerknochel weiß hervortraten. „Es stimmt: es paßt mir nicht, wenn andere mit Ihnen sprechen Ich wollte es Ihnen längst schon sagen. Kann ich dafür, daß ich so unbeholfen bin?"
Er machte wiederum einen Schritt auf sie zu.
.Kommen Sie mir nicht zu nahe!" rief sie
„Doch! Ich werde Ihnen noch viel näher kommen", sagte er mit zusammengebissenen Zähnen.
„Ich schreie!" sagte sie.
„Schreien Sie!" entgegnete er.
Niemand im Büro horte einen Schrei. Aber als Herr Wildenow kurze Zeit darauf die Tür zum Tippzimmer öffnete, blieb er wie verdonnert auf der Schwelle stehen und zoa die Tür rasch und leise wieder zu. Er ging auf seinen Platz zurück, setzte sich und starrte vor sich hin. Er sah ganz verbiestert aus.
Etwa fünf Minuten später wurde aus dem Chefkontor nach Fräulein Hertel geklingelt. Als sie — etwas erhitzt — eintrat stand Herr Plimberg wie gechohnlich am Fenster, während Herr Busack am Schreibtisch saß und sie teilnahmsvoll anblickte
„Ich höre eben, daß Sie uns verlassen wollen, Fräulein Hertel", sagte er. „Das tut mir leid Soll ich nicht erst noch einmal mit Herrn Hille sprechen?"
„Nein!" sagte sie. „Nein! Es bleibt bei der Kündigung."
„Hm", machte Herr Busack. „Wir verlieren Sie ungern. Ich würde Sie in eine andere Abteilung versetzen, wenn Sie bas wollen."
Sie schüttelte heftig den Kopf und schluckte. „Nein", sagte sie. „Er... er will nicht, daß ich länger ins Büro gehe."
Herr Plimberg drehte sich zu ihr um, und Herr Busack sah sie verständnislos an.
„Wer?" fragte er. „Wer will das nicht?"
„Er!" stieß sie hervor. ,»j)err Hille! Ich werde ihn heiraten "
Die beiden Männer starrten sie stumm an Sie wurde glühend rot, machte kehrt und stürzte aus dem Zimmer.
„Verstehen Sie das?" wandte sich Herr Busack an Herrn Plimberg, als die Tür sich hinter ihr geschlossen hatte.
Herr Plimberg verstand es offenbar nicht. „Der Deubel kenne sich aus mit den Weibsbildern!" knurrte er grimmig. „Total verdreht!"
Er war, wie gejagt, Junggeselle.
SJ.-fpor/
Oie Tschammerpokal-Vorsch>ußrunde.
Spiele in Frankfurt und Vien.
Zwei überaus zugkräftige Begegnungen bringt die Vorschlußrunde des Fußballwettbewerbs um den Tscharnrnerpokal am 11. Dezember. Im Frankfurter Sportfeld empfängt der F^S V. Frankfurt den Wiener SC., der sich in der Vorschlußrunde mit dem eindrucksvollsten Sieg (6:1 gegen Grazer SC.) durchsetzte Die Stärke der Wiener bedeuten nicht überragende Spielerpersönlichketten, wie sie etwa in den Reihen von Rapid stehen, vielmehr sind ihre Erfolge die Frucht einer abgerundeten Mannschaftsleistung. Das kann man aber auch vom Fußballsportverein behaupten, der den Mannen um Getter auf dem vertrauten Gelände des Sportfeldes sicherlich einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern wird.
Das zweite Spiel führt in Wien Rapid Wien und den 1. F C. Nürnberg zusammen, also zwei Mannschatten, die international den größten Ruf haben. Nachdem der Nürnberger Klub wieder richtig in der Reihe ist und die Wiener Vienna ausschalten konnte, wird man in Süd-
deutschland das Treffen mit der größten Spannung erwarten.
Endspiel am 8. Januar im Olympia-Stadion.
Nachdem die Paarungen zur Vorschlußrunde um den Tscharnrnerpokal bereits feststehen, ist jetzt auch der Endspiel-Termin bereits festgelegt worden. Die Sieger vom 11. Dezember treffen am 8. Januar im Berliner Olympiastadion zusammen und ermitteln dort den neuen Tschammerpokal-Sieger.
Sportverein 1920 Lollar.
Lollar Jugend — Treis (Lumda) Jugend 6:2 (3 2).
Die Lollarer Iugendelf konnte gestern wieder das Spiel sicher zu ihren Gunsten gestalten. Nur bis ^ur Halbzeit konnten die jugendlichen Gäste durchhal n und wurden bis dahin auch öfters gefährlich So gelang es ihnen auch während der ersten Spielhältte, zweimal den Führungstreffer au erzielen. Doch fam Lollar jetzt immer mehr auf, die Gesamtleistung der Mannschaft wurde besser, und durch schönes Zuspiel im Sturm konnte die Elf dann auch noch bis zur Pause die Führung an sich reißen. Nach dem Wechsel fielen die Gäste etwas ab, und die Lollarer ließen sie nicht mehr aufkommen.
Heuorbnumi des Betriebssports.
Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichs» sportführer von Tschammer und Osten haben durch verschiedene Anordnungen die Fragen der Sperrfrist, der Umgliederung der Firmensportvereine und der Neuaufnahme in die Wettkampfgemeinschaften innerhalb der Betriebssportgemeinschaften des Sportamtes der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wie folgt geklärt:
Betätigung in Betriebssportgemeinschaften
In den Durchführungsbestimmungen zu der am 16. Dezember 1936 erlassenen Anordnung über die Einführung des Betriebssports wurde für den Ueber- tritt von wettkampstüchtigen, in anderen Drgani» fationen sporttreibenden Gefolgschaftsmitgliedern m die Wettkampfgemeinschasten der Betriebe eine Sperrfrist von zwei Jahren festgesetzt. Mit dem Ablauf dieser Sperrfrist am 16 Dezember 1938 besteht Veranlassung, nochmals nachdrücklichst darauf hinzuweisen, daß die, sportliche Betätigung im Rahmen der Betriebsgemeinschaft freiwillig ist und daß Gefolgschaftsmitglieder. die bereits in anderen Organisationen Leibesübungen treiben, weder offen noch versteckt gezwungen werden dürfen, ihre Sportbetätigung in diesen Organisationen einzustellen. Insbesondere wird die Ausübung wirtschaftlichen Drucks strengstens untersagt.
Umgliederung der Firmenfportvereine.
Laut Durchführungsbestimmung zur Verordnung des Reichssportführers vom 16. Dezember 1936 betr.
I zukünftiger Aufgaben des Sportamts NSG „Kraft ! durch Freude" ist unter Punkt 2 angeordnet: Die bestehenden Betriebssportvereine sind entweder als private und außerhalb des Betriebs stehende selbständige Vereine des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen zu erklären, wobei sie ihren Namen, falls dieser auf den Betrieb Bezug hat, zu ändern haben, ober aber sie werden in die unter Obhut des Sportamtes der NSG. ,Kraft durch Freude" stehenden sportlichen Einrichtungen der Betriebsgemeinschaft eingefügt.
Der Reichssportführer bestimmt hierzu: „ßs sind daher alle Beziehungen der ehemaligen Firmensport- vereine zu den Betrieben zu losen. ßZn Zweifelsfällen ist die Fühlungnahme zwischen dem Gauführer des DRL. und dem Gausportwart der NSG .Kraft durch Freude" erforderlich. Ich verlange, daß diese Frage nicht nur dem Buchstaben, sondern auch dem Sinne der Anordnung nach schnellstens erfüllt wird."
Neuaufnahmen
in die Wettkampfgemeinfchaften.
Der früheste zulässige Aufnahmetag in die Wett» kampfgemeinschaften der Betriebe ist der 17. Dezember 1938. Von diesem Tage ab treten dann die in der Sportordnung des DRL. bekanntgegebenen Uebertrittbestimmungen und Sperrfristen in Kraft. Soweit in Einzelfällen eine Sperrfrist von vier Monaten (Dereinswechsel am Ort) in Frage kommt, .st der früheste Freigabetermin — bei Eintritt in die IWKG. am 17. Dezember 1938 — der 16. April 1939.
®eräle=JReifIertoaffen des Bannes 1 >6 her 63.
Die Meisterschaften des Bannes 116 im Geräte» turnen finden Ende Januar 1939 in Bad-Nauheim statt. Die Ausschreibungen für diese Wettkämpfe, die wie im vergangenen Jahr als Mannschafts» kämpfe ausgetragen werden, sind bereits oeröffent» licht worden
Die Banngerätemeisterschaften sind die Ausschei» dunaskämpfe für die Gebietsmeisterschaften und die Deutschen Iugendmristerschaften Während die Bannmeisterschaft in den drei Klassen A, B und der Anfängerklasse C ausgetragen wird, umfaßt die Gebietsmeisterschaft nur die Klassen A und B Die Deutsche Iugendmeisterschaft wttd nur in einer Klasse, der Klasse A, am 22. bis 26. März in Stuttgart ausgetragen.
Erstmalig sind neben den Mannschaftskämpfen auch Einzelmeisterschaften ausbeschrieben. Es Han» beit sich hierbei um einen Siebenkamrtt mit Drei Pflichtübunben ber Klasse A unb vier Kürübungen. Während die Einzelmeisterfchasten bei den Gebttts» unb Deutschen Meisterschaften nur in der Klasse A ausgetragen werden, ist beabsichtigt, bei den Bannmeisterschaften auch Einzelkämpfe in ber Klasse B
mit brei Pfichtübungen dieser Klasse und vier Kürübungen austragen ju lassen. Bedingung für die Teilnahme am Einzelkampf ist jedoch die Teil- nähme an einem Mannschaftskampf. Am Einzel- kampf der Gebietsmeisterschaft und der Deutschen Iugendmeisterschaft können nur Igg. teilnehmen, die sich bereits bei den Bannmeisterschaften in ber Klasse A gualiftziert haben. Es wird erwartet, daß alle leistungsfähigen Iga. am Einzelkampf der Klaffe A teilnehmen und Den Kampf um die Teilnahmeberechtigung an den Gebietsmeifterschaften einem billigen Sieg in der den Anfänaern narbe- haltenen Klasse B vorziehen. Es ist auch durchaus möglich, am Einzelkampf der Klaffe A teilzuneh- men, wenn die HI.-Mannschaft des Vereins oder die HI.-Kampfgemeinschaft in der Klaffe B ober C startet.
An ben Gerätemeisterschaften können neben den HI.-Mannschaften ber Vereine des DRL. auch Mannschaften ber HI.-Einheiten teilnehmen wenn an dem betr. Standort kein Verein des DRL. der eine Iugend-Geräteabteilung besitzt, besteht.


