wra»»*-'
6203 A
6197A
Mäntel und Anzüge in 42 Größen
LODENFABRIK
Die Herbstkur
Ginu
! München Nr I
Werbe-Drucksachen
liefert Brühl'sche Druckerei
VornehmI Geschmackvoll! Persönlich! Diese wesentlichen Eigenschaften der guten Familien-Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungsarten und Papieren zu mäßigen Preisen Brühl’sche Druckerei. Schulstr. 7. Ruf 2251
or* Ter heutigen Gesamtausgabe liegt ein Werbeblatt der Firma Schuhhaus WaldSchmidt, Gießen,Seltersweg, bet.[62ioD
und doch hat die Frau auch in früheren Zeiten eine viel wichtigere Rolle auf diesem Gebiete gespielt als man gemeinhin weiß. Die Frau war ja rüher ganz auf das Haus beschränkt: man hielt sie von der praktischen Arbeit, die außerhalb des Hauses lag, fern, und so blieb ihr, wenn sie einen guten Einfall hatte, nichts anderes'übrig, als die Ausführung ihrer Idee dem Manne zu überlassen Diese stille' Mitarbeit des weiblichen Geschlechts ist aber vielen wichtigen Erfindungen zugute gekommen.
Die Frau, dex hauptsächlich die Näharbeit zukam, hat zwar die Nähmaschine nicht erfunden, aber dabei entscheidend mitgcwirkt. Der erste Mensch, der an einer Nähmaschine arbeitete, war Elizabeth K i l b o u r n , eine Schullehrerin zu Neu- Hartford. Als der Erfinder der Nähmaschine, Elias Howe, nicht recht weiterkommen konnte, bat er sie, ihn bei der Herstellung der Maschine zu unterstützen, und sie gab ihm manchen praktischen Rat.
Auch der Gaskocher geht auf den glücklichen Einfall einer Frau zurück. Eine Einwohnerin von Bristol hatte einen Sohn, der als Ingenieur sehr unregelmäßig zum Essen nach Hause kam. Nun war es auf den alten Herden recht schwierig, das Feuer immer zu unterhalten und das Essen recht schnell fertig zu machen. „Ich wundere mich, John", sagte da die Mutter eines Tages, „daß noch niemand daran gedacht hat, einen Gasschlauch in einen kleinen eisernen Kasten zu leiten und dadurch die Möglichkeit zu geben, rasch Feuer zum Kochen zu machen. Der Sohn lachte zuerst furchtbar über diese Nee, wie Männer meist über Einiälle von Frauen lachen,
Velr.: Herbstferien an den höheren Schulen der Stadt Gießen. ,
Die Feriendauer ist noch nicht bestimmt. Der Tag des Wiederbeginns des Unterrichts wird rechtzeitig bekanntgegeben. 6206V
I. A.: Angelberger.
im Alleinverkauf zu Original-Preisen
Knoblauch-Beeren • jünger“ i und frisch 1 alle wirksamen des reinen un- Knoblauchs in her. ’ gut ver- ier Foria
-OPEL-
1,5Ltr. 4 Zyi. »Olympia« v. RM. 2675.— an a.W.
2,5 Ltr. 6 Zyl. »Stiper 6« v. RM. 3350.- an a.W.
kurzfristig lieferbar
Motorwagen- Verkaufsges. m. b.H.
Gießen
Frankfurter Str. 52 / Ruf 2847
Grüningen — Tv. Holzheim; 5j). Nauborn — Tv.
Alsfeld. m t
23 Oktober: Tv. Dutenhofen — Nauborn; Holzheim - Atzbach: Alsfeld — Grümngen.
30. Oktober: Dillenburg — Dutenhofen; Atzbach gegen Alsfeld; Rauborn — Holzheim.
6 November: Grüningen — Nauborn; Dutenhofen — Atzbach; Holzheim — Dillenburg
13 November: Alsfeld — Dutenhofen; Nauborn gegen Atzbach; Dillenburg — Grüningen.
20. November: Holzheim — Alsfeld; Nauborn — Dillenburg; Grüningen — Dutenhofen.
27 November: Alsfeld — Dillenburg; Dutenhofen — Holzheim; Atzbach — Grüningen.
„Tom de France 1939" ohne Italiener.
Der Italienische Radfahrer-Derband beschloß auf seiner römischen Tagung, an der „Tour de France" im kommenden Jahre nicht teilzunehmen. Maßgebend für diesen Beschluß war die geänderte Ausschreibung. Dafür wird die Italien-Rundfahrt mit höheren Preifen ausgestattet. Sie findet vom 23. Aprll bis zum 14. Mai statt.
Buntes Allerlei.
Oie Frau als Helferin der Erfinder.
Heute hat die Frau sich einen festen Platz unter den Erfindern erobert. Wenn das früher anders war und man immer behauptete, daß niemals eine große umwälzende Erfindung von einem weiblichen Wesen gemacht worden fei, so ist das zwar richtig,
Die spöttische Aufforderung, „sich heimgeigen zu lassen", gab zu denken. Was würde geschehen, wenn der andere ihr nachkam und sich unter BorantritL eines Geigers auf den Heimweg durch die abendlichen Straßen machte? Menschenauflauf, Einschreiten der Polizei und ein Strafbefehl. Das würden sicher die Folgen solchen Uebermutes sein.
Es schien wert, den Spuren der Redensart vom „heimgeigey" nachzugehen. Zunächst ist zu sagen, daß es ehemals für eine Ehre galt, wenn jemand „heim- aegeigt" wurde. Wenn eine fröhliche Tanzgefell- fchaft auseinanderging, dann ließ es sich der Geiger nicht nehmen, sie mit munterem Spiel nach Hause zu geleiten Vornehme Herren im Mittelalter taten das gleiche Wir wissen auch aus den „Rechtsaltertumern" Jakob Grimms, daß einst jeder Herr seinen Zms. leuten und Frönern häufig ein Tanzfest gab und sie nach dessen Ende — wenn auch nicht heimgeigen — so doch „Heimpfeifen" ließ.
Berichtet werden muß noch eine geschichtliche Be- gebenheit, bei der zum erstenmal der spöttische Sinn der Redensart, wie wir ihn heute kennen, zutage tritt. Als Wallenstein während des Dreißigjährigen Krieges Nürnberg ohne Erfolg belagert hatte und obzog, veranstalteten die Nürnberger ein Freudenfest und sangen ihm ein Spottlied nach, in dem es am Schluß heißt: „Geh! Laß dich geigen heim!"
Jedenfalls weiß heute jeder, was es bedeutet, wenn ihm zugerufen wird: „Damit kannst du dich Heimgeigen lassen!" — nämlich: Mit solchen Dingen kannst du mir gestohlen bleiben!
Stoffspezialhaus Bernard & Sohn sss».
Beachten Sie bitte unsere Ausstellung am Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34
KnHI FR giessen ■ ■ W» MWM ■ Eckhaus am Seltersweg 17
Die gewissenhaften Bekleidungsfachleute
Dr. W. jaässcn’s Tee
muß jetzt beginnen.
Entschiede ea Sie Ihren Körper und entfernen Sie überflüssige» Fett — ohne Diät — ohne Beschwerden. 60 [assen lee oder 100 Bohnen 2 — Erhältlich: Drogerie Winterhoff, Gießen
aber nach einigen Wochen schleppte er auf seiner Schulter einen eisernen Kasten heran, den er auf dem Herd aufitellte und an die Gasleitung, die damals nur zur Beleuchtung diente, anschloß. Nachdem noch einige Verbesserungen angebracht waren, ging das Kochen rasch und leicht vonstatten, und der Gaskocher war erfunden.
Eine Frau ist es auch gewesen, die den ersten Kochapparat zum Dämpfen schuf. Sie war die Frau eines Arbeiters und besaß nur zwei Pfannen; die eine von diesen bekam plötzlich ein Loch; die andere brauchte sie für die Kartoffeln, und ihr Mann wollte sein Fleisch gekocht haben. Da sie dafür die Pfanne brauchte, so legte sie die Kartoffeln . in ein Sieb und deckte sie mit der schadhaften Pfanne zu. Sie wurden dadurch so schmackhaft, daß ihr Mann bald darauf eine besondere Dämpfoorrichtung herstellte, die sich seitdem in der Küche eingebürgert hat.
Wem wird heimgegeigt?
Zwei saßen am runden Tisch einer Gaststätte. Es ging hoch her. Ihre Unterhaltung wurde nicht leise geführt, so daß man hin und wieder einen Brocken aufschnappen konnte, obwohl die kleine Kapelle es nicht an schneidigen Märschen fehlen ließ. Eine Faust knallte auf den Tisch. „Schluß — sage ich dir!" donnerte der eine sein Gegenüber an, „... mit solchen lächerlichen Sachen kannst du dich Heimgeigen lassen!" Die Unterhaltung war damit tatsächlich beendet. Schweigend saßen sie von nun an da, zogen an ihren Zigarren und tranken Bier.
Regen-Mäntel, Lodenkleidung, Knabenkleidung, Berufskleidung, Pelzjacken mit echten Pelz- fütterungen, Sportstutzer, Sport-Anzüge, Gesellschafts-Anzüge, Allwetter-Mäntel, Auto- und Motorfahrer-Spezial-Kleidung, überhaupt was Männer und Jungens an Kleidung gebrauchen
llllllllllllllllllllllllllilll Seltene moturur« Kunden von den Halligen und vom I Wattenmeer enthält die Neuerscheinung, die alle Naturfreunde und Dogelliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen 'werden:
linier MelWMrn u.5eefBoiöen Beobachtungen und Natururkunden aus d. Dogelwelt d. deutschen Nordseekllste. - Don Tugen Schuhmacher Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildern nach wundervollen Natur-
38.- 48.- 58.- 68.- 78.- u.s.w.
das sind Hauptpreislagen für Herren-Größen — es gibt auch noch billigere und auch noch bessere!
diese in allen nur denkbaren Stoffarten und Formen . , . Formbeständige Innenverarbeitung ist bei Köhler.von jeher eine Selbstverständlichkeit. Alle Anzüge und Mäntel haben jene „vornehme Note- - das gewisse E^^d Zie leichter vorwä^s' sein der Träger hebt - sie von den anderen so angenehm unterscheidet, sicheres Auftreten gestattet und Sie leichter vorwärts bringt. Dabei ist die geschmackvolle KÖHLER-Kleidung gar nicht teuer!
Kleiderstoffe
Woll-Foul6, 70 cm breit, eine weiche, besonders haltbare 4 CO Qualität, in viel. Färb, p.m I ■UU Chevron. 93 breit, gute Kleiderware, in neuem Farbsorti- A QQ
Woll-Relief. 93 embr., ein gut. einf.Kleiderstoff, f. Kinder- ft QK u. Jungmädchenkleiderp.m fc«uU Jacquard ä Jour, 130 cm breit, modisches Gewebe, i. Preise Q QC besonders vorteilhaft, p.mUeöU Angora Nopp6,130 br., d. v.d. Mode bes. bevorz. Gewebe, 4 CC schmiegs., woll. Ware, p.m ■ eUU Cordei-Relief, 130 cm breit, sehr solide Bindung, in den C Ift schönsten Herbstfarb., p.m Ue IU
Loope ray6Nopp6,130 cm br., weiche, bes. empfehl. Well- C QC quäl., f. Kleid u.Compl.,p.m U« UU Diagonal-Nopp6, 130 cm br., bes.prächt.Completware, in 1 *7C ausgesucht schön.Färb.p.m I ■ IU
Seidenstoffe
Biesencrßpe, 95 cm breit, ein guter, einfarbiger, kunst- 4 CQ seidener Kleiderstoff. .p.m laUU Relief-Faconnö. 98 cm breit, elegantes, schönes Gewebe A QC und sehr dauerhaft . .p.m liwU Jacquard & Jour, 98 cm breit, das mod. Kunstseidengew., ft 7C wirkungsv. in sich gern.,p.m Ce IU Crepe Perl6, 95 breit, ein besonders festes Gewebe, in ft Qft kleidsamen Farben .. .p.mfciUU Jacquard-Relief, 95 cm breit, besonders ausgeprägte,neu- O 4ft artige Webeffekte.. . ,p.mU«*tU Boucl6-Satin, 95 cm breit, äuß. sol.Ware,in schw.u.mar.f.d. O "7ft Frauenkl. bes. geeign., p.mUi IU Jersey-Long, 95 cm breit, das bevorz. Gewebe der Saison, A ftC knitterfr,, eleg. Ware, p. m“»fcU Cloqu6 Fa?onn6,93 cm br., ap. Musterung,!.d.sch.Farben, 4 CC die der Herbst vorschr., p.m “tiUU
Mantelstoffe
Jackenkaro,150 cm br., schöne kräftige Ware, für Jacke u. O 4 ft Slipon geeignet......p.m Ui IU
Sportmantelstoff, 150 cm br., engl. gemust.Ware, für den A 4 ft guten Strapaz.-Mantel, p.m“»“U Noppen-Tweed, 150 cm breit, flott in Gewebe und Farben C 4ft und dabei sehr kräftig, p.m U* IU Melange-Karo, 150 cm br., für deneleg.Sportpaletot,extraC Cft schwereWinterware.. .p.mUiUU
Kamelhaar-Velour, 155 cm br., eine schöne,weicheMan-C CC telware in Naturfarbe, p.mUiUU Sport-Noppen, 140 cm breit, prächt. Strapazierqualität, C "7C farbenfreud.Musterung,p.mUi IU Mantel-Boucle, 155 cm br., für den eleg.uni Mantel,besond. 7 *7ft schwere Qualität.....p.m I ■ IU
Mantel-Boucle, 150 cm,I.Qual. f.d.vornehm.Frauenmantel Q 7C auch i.schwarz u.märine,pm U ■ IU
aufnahmen. Leinen gebunden RM. 3.90. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entgegen. Verlangen Sie bitte das aus- führstche Werbeblatt. HugoBermühler
Verlag
Berlin-Lichterfelde llllllllllllllllllllllllllilll
sowie gegen Würmer. Geschmack- u. geruchfrei. Monatspackung Rm. L- Achten Sie auf die grün-weihe Packung!
Zu haben:
Drog/Winterhoff, Kreuzplatz 10:
Drog. C. Seibel, Frankf. Straße 39: Drog. E. Karn, Schulstrahe. 5773 V
«■mraiii ............
T Schieben Sie die Einrichtung des
Lnnschntz-VerbandkaslQiis
nicht auf.
Der größte Teil des Inhalts ist immer zu verwenden.
Hang-Nm I
Lvd’^splatz-Drogerie, Photohaus
6211 a
Mäntel - des guten Stils - Modell-Anzüge in großstädtischer Auswahl, Anzüge und Uniformen nach Maß in höchster Vollen- düng, das ist das Steckenpferd und derfachliche Stolz des Hauses Köhler
Spar-uni Darlehnskasse um Wiesedt
Unsere Geschäftsräume befinden sich ab 1. Oktober
Giefeener Strafee 95/Fernsprecher 4305
(Amt Gießen) Kassestunden;
Wochentags von 8 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr
Samstags von 8 bis 13 Uhr
Mittwoch und Freitag, abends von 20 bis 21 Uhr
Annahme von Spareinlagen / Ausleihung von Hypothekengeldern / Kontokorrent-, Scheck- u. Überweisungsverkehr / Erledigung bankmäfe. Geschäfte
620QP
5
*2


