Fünf größte hessische Städte werden Stadtkreise
er Führer und die alten Soldaten.
NS.
NSG. Der Reichsstalthalter in Hessen. (Bauleiter
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Provokation.
Eger, 29.Aug. (DNB.) Das Prager Tschechen«
Deutsche Fliegergeneräle in Schweden zu Besuch.
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sche-idung abzugeben.
hat der Oberbürgermeister oder der Polizeipräsident (Polizeidirektor), an den eine Sache abgegeben worden ist, in der gleichen Angelegenheit bereits entschieden und will er seine Entscheidung nicht ändern, so hat er den Beteiligten zu eröffnen, daß seine Entscheidung als an Stelle des Kreisdirektors (Kreisamts) oder'des Kreisausschusses als Beschlußbehörde gefaßt gelte.
Der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — regelt die durch das Ausscheiden der Städte aus den bisherigen Kreisen etwa erforderliche Auseinandersetzung im Verwaltungsweg. Seine Anordnungen begründen Rechte und Pflichten der Beteiligen und bewirken den Uebergang, die Beschränkung und die Aufhebung von dinglichen Rechten.
fort in die gewaltigen Elevatoren der eigentlichen Gctreideplätze, wie Chikago, St. Louis usw. überzuführen. Der Fassungsraum dieser Silos ist allerdings ein ganz anderer als der der deutschen Kornspeicher; er würde ausreichen, die deutsche Gesamternte doppelt und dreifach unterzubringen.
Bisher gab es in Deutschland, außer den großen Lagerhäusern und Kornspeichern, wenig oder gar keinen Raum, Getreide auf Vorrat unterzubringen. Bis ins zweite Drittel des 19. Jahrhunderts, also zu einer Zeit, in der Deutschland getreidepolitisch nicht nur Selbstversorger war, sondern auch Getreide ausführt^, hatte sich ein kurzfristiger Verkehr an der örtlichen Schranne herausgebildet, woran in Bayern z. B. noch die Bezeichnung „Schrannenplatz" in manchen Städten erinnert. Als in den neunziger Jahren die Bewegung in Gang kam, Kornspeicher zu errichten, war Deutschland in Hinsicht auf die Versorgung mit Brotgetreide schon Zu- schußland geworden. Die zu jener Zeit errichteten Kornspeicher sollten nicht eigentlich dazu dienen, Getreidevorräte anzusammeln, sondern vornehmlich dazu, über ungünstige Marktpreise Hinwegzukommen. Alles, was Agrarpolitik hieß, drehte sich damals darum, für den Körnerbau wieder lohnends Preise zu schaffen. Sowohl die Konkurrenz des russischen, als des amerikanischen Getreides hatte bei unzulänglichem Zollschutz so auf den deutschen In- landpreis gedrückt, daß der Getreidebau ein Verlust war. Die Einrichtung von Kornspeichern war in dieser Form etwas Neues, allein sie blieb auf die agrarischen Gebiete in Ost- und Süddeutschland beschrankt. Für eine Einlagerung der Gesamternte kamen sie nicht in Frage, ebensowenig die großen Lagerhäuser in den Rhein- und Ruhrhäfen, die immer nur die Mengen aufstapelten, die sich int Konsum sofort absetzen ließen.
Nach der Schöpfung des Reichsnährstandes haben die Erzeugungsschlachten von Jahr zu Jahr die landwirtschaftliche Produktion gesteigert, so daß sich für die Aufspeicherung einer großen Körnerernte heute ganz andere Voraussetzungen ergeben, als in früheren Zeiten. Es sind seit der Machtergreifung sowohl in den agrarischen Ueberschußgebieten, als auch in Derkehrszentren neue und große Lager- bäuser errichtet worden, dazu bestimmt, immer größere Teile der Gesamternte an Brotgetreide aufzuspeichern Damit wird der Gefahr vorgebeugt, irgendwie Brotgetreide zu verfüttern, einer Gefahr, die immer dann vorhanden ist, wenn es an geeigneten Lagerräumen für das (Betreibe fehlt. Dis
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Mussolini ehrt den Gauleiter mit seinem Bild.
meindeordnung wahrgenommen.
Die Geschäfte der allgemeinen Landesoerwaltung, die nach den Gesetzen und Verordnungen von dem Kreisdirektor (Kreisamt) und die von dem Kreisausschuß im Beschlußoerfahren zu erledigen sind, werden im Stadtkreis von dem Oberbürgermeister oder dem Polizeipräsidenten (Polizeidirektor) wahr- aenommen, soweit der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — im Rahmen der reichsrechtlichen I Regelungen nichts anderes bestimmt.
Berg Zsel in der Obhut des iieichskriegerbundes.
Innsbruck, 29. Aug. (DNB.) Der Reichskrie- gerführer Generalmajor a. D. R e i n h a r dt, nahm an Sonntag in Innsbruck an den Feierlichkeiten arläßlich des Gedenktages der Feuertaufe der Tiroler uri) Vorarlberger Truppen im Jahre 1914 teil. Am Jv rmittag legte er auf dem B e r ge I f e l vor dem Ebrenmal der Kaiserjäger im Gedenken an Die 40000 im Weltkriege gefallenen Tiroler und Vor- atlberger einen Kranz nieder.
Der Berg Jsel, die Heldenstätte der ruhm- ischen Schlacht des Freiheitskampfes von 1809, auf dem sich auch das Ehrenmal Andreas Hofers und das Museum der Tiroler Kasierjäger befinden, wurde v»m Reichstriegerführer in Obhut ge- nrmmen. Eine würdige Ausgestaltung des Tiroler h ldenberges wird bereits in nächster Zeit in An- güff genommen.
schimpfungen des deutschen und ungarischen Soldatentums wurde heute zahlreichen deutschen Familien zu gestellt und in die Wohnung gebracht. Man erblickt sowohl in dieser eifrigen Verbreitung durch die Tschechen wie in dem unglaublichen Inhalt eine Provokation gegenüber den Millionen Staatsdürgern, die sich mit Stolz als Sudetendeutsche bezeichnen und deren ältere Generation im Weltkrieg als deutsche Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee treu ihre Pflicht erfüllten und mit ihrem Blut vor dem Feind oft genug bezahlen mußten, daß nichtdeutsche und nichtungarische Truppenteile der alten k. und k. Armee versagten. Ueberall ist der gemeine Artikel Gegenstand ingrimmiger Verachtung.
Tfe aus dt? der zu l derle,!' idenszeit! o schloß b rben, Ijüte mb Tod, m llück und 'm
I Deuftch-
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am die 40-Giunden-Woche.
Doch noch Einberufung des Parlaments?
, Paris, 30.Aug. (DNB. Funkfpruch.) Im An- iäluß an den gestrigen Pariser Kabinetts- rst wird in unterrichteten Kreisen daran erinnert, de'ß hinsichtlich der Innenpolitik bisher die schwe- binde Frage über die verfassungsmäßige Recht- Mäßigkeit einer auf dem einfachen Derordnungswege gckroffenenAbänderung des 40-Stunden- S s e tz e s nicht klargestellt worden sei. Der Mini- st'irpräsident hatte bereits den Vertretern des Lmks- nsschusses der Kammer mitgeteilt, daß er diese 5 Qge einem Juristen-Ausschuß vorgelegt, daß er oter noch keine diesbezügliche Antwort erhalten dcbe. In unterrichteten französischen Kreisen weist inin nun am Montag darauf hin, daß nach Auf- ja sung dieses Juristenausschusses eine Reihe der be» aüstchtigten Maßnahmen, ganz besonders hinsichtlich itiiter Erhöhung der Zahl der Ueberstunden, nur uf legislativem Wege rechtmäßig
Me Nelchs- dem Md- rb Klein ntf h Hoffma^ 9 M WertstE cherg W5, desM-rS.
SVU.-Mord in Polen.
Warschau, 30. August. (DNB. Funkspruch.) Eine furchtbare Mordtat ließen sich in P olen Agenten Moskaus zuschulden kommen. Ein gewisser Rosental, der früher in den Diensten der Komintern stand, hatte nach Ableistung einer langen Freiheitsstrafe geschlossen, sich aus der Arbeit für die Kommunistische Partei zur uck- Anziehen. Während einer nächtlichen Eisenbahn- reise ist er nun in seinem Abteil, in dem er allem
Oie Ernte-Lagerung.
Von £)r. San Eyssen.
Die Verordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan, Marschalls Göring, die Brotgetreideernte einzulagern, hat, wie alles, was in Deutschland geschieht, Aufsehen erregt. Tatsächlich handelt es sich um eine Verordnung, hie die unvermeidliche Folgerung aus einer ungewöhnlich guten Ernte zieht.
An und für sich ist das Verfahren, die Getreideernte einzulagern, nicht neu, sondern schon vor Jahrtausenden in Aegypten, in China und im antiken Rom geübt worden. Wenn die Kornspeicher in Deutschland unzulänglich sind, wenn sie räumlich noch nicht ausreichen, um eine ungewöhnlich gute Brotgetreideernte aufzunehmen, so ist es wieder unvermeidlich, daß nach andern geeigneten Räumlichkeiten Umschau gehalten wird. Soweit Lagerhäuser in Deutschland vorhanden sind, mit Einschluß der Lagerräume der großen Mühlen, reichen sie knapp aus, um Vorräte von zwei Millionen Tonnen aufzuspeichern. Was an Kornspeichern vorhanden ist, wurde in der Hauptsache um die Jahrhundertwende gebaut, immer noch unter dem Eindruck der schweren Agrarkrise der neunziger Jahre. Allerdings gab es in Brandenburg-Preußen eine Agrarpolitik, die vorsorglich darauf bedacht war, Getreide einzulagern. Aber wenn Friedrich Wilhelm I. Einrichtungen schaffen konnte, um etwa zehn Millionen Scheffel einzulagern, so reicht das in einem Großstacrt nicht entfernt aus. Die Agrarkrise in den neunziger Jahren, die besonders schwer auf Deutschland lastete, die die deutsche Landwirtschaft dem Zusammenbruch nahebrachte, war wesentlich das Ergebnis der internationalen Ueberzeugung, sowie ejner Technik des Getreidehandels, die auf die Eigenart der deutschen Landwirtschaft keine Rücksicht nahm. Dieser Getreidehandel führte zwar regelmäßig den geschätzten Zuschußbedarf ein, er dachte aber nicht daran, irgendwie Vorräte einzulagern. Sie hätten ja verderben, oder sich nach Jahr und Tag nach einer besonders guten Ernte in Deutschland im Werte vermindern können. Große Lagerhäuser, in Verbindung mit Großmühlen, gibt es in Deutschland seit Jahrzehnten in den sogenannten Zuschußgebieten, also am Rhein und an der Ruhr, sowie in Mitteldeutschland. In den neunziger Jah-
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Mt ^-Gruppenführer Generalmajor a. D. Reinhard, Kyffhäuser.
Den xur ersten Bundesversammlung auf benr KMäuser versammelten Gliederungssllhrern des N5 -Reichskriegerbundes danke ich für die Auke die ich in kameradschaftlicher |7bu nd enheit erwidere. Adolf Hitler."
3 kob Sprenger mit Kameradschaft — Mussolini" überreichen.
Mit dem Gauleiter ist der ganze Gau Hessen- Rssau stolz und erfreut über diese seltene Ausrechnung, die zugleich ein Beweis herzlicher Ver- '» idenheit ist.
lich, so werden diese für den Rest der Amtszeit ernannt.
Die Mitglieder und ihre Stellvertreter können vor Ablauf ihrer Amtszeit von dem Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — entlassen werden, wenn die Doraussetzunaen, unter denen ihre Ernennung erfolgt ist, nicht mehr vorliegen.
Das Stadtverwaltungsgericht entscheidet in der Besetzung von drei Mitgliedern einschließlich des Vorsitzenden, soweit in Sondergesetzen nichts anderes bestimmt ist.
Hinsichtlich des Verfahrens finden auf das Stadtverwaltungsgericht die für den Kreisausschuß als Derwaltungsgericht und für dessen Vorsitzenden geltenden Vorschriften, insbesondere die des Gesetzes, die Verwaltungsrechtspflege betreffend, Anwendung, soweit dieses Gesetz und die dazu erlassenen Durchführungsbestimmungen nichts anderes bestimmen.
Das Stadtoerwaltungsgericht wird mit den feiner Entscheidung unterliegenden Derwaltundsstreitsachen außer durch Klageerhebung, durch amtliche Vorlage des Oberbürgermeisters oder in Angelegenheiten, die zum Aufgabenbereich des Polizeipräsidenten (Polizeidirektors) gehören, durch amtliche Vorlage des letzteren befaßt.
Gegen die Entscheidung des Stadtverwaltungsgerichts ober dessen Vorsitzenden sind die gegen die Entscheidungen des Kreisausschusses oder dessen Vorsitzenden gegebenen Rechtsmittel nach Maßgabe der hierfür bestehenden Vorschriften, insbesondere derjenigen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes, zulässig.
Die in Artikel 71 des Derwaltungsrechtspflege- gesetzes dem Kreisdirektor eingeräumte Befugnis zur Einlegung von Rechtsmitteln gegen Urteile des Bezirksverwaltungsgerichts steht, wenn in erster Instanz das Stadtoerwaltungsgericht entschieden hat, dem Oberbürgermeister zu.
Die zur Zeit des Inkrafttretens dieses Gesetzes bei den Kreisausschüssen im Verwaltungsstreitoerfahren anhängigen Sachen gehen in der Lage, in der sie sich befinden, auf die nunmehr zuständigen Stadt- oerwaltungsgerichte über.
Die zur Zeit des Inkrafttretens dieses Gesetzes bei den Kreisdirektoren (Kreisämtern) und den Kreis- ' ausschsissen als Beschlußbehörden anhängigen Sachen 1 sind an die nunmehr zuständigen Behörden zur Ent
fuhr, überfallen, erwürgt und aus dem fahrenden Zuge geworfen worden. Die Polizei versucht jetzt, der kommunisttschen Verbrecher habhaft zu werden.
Kunst und Wissenschaft.
TNainfränkisches Dlchtertreffen in Amorbach.
Das mainfränkische Dichter- und Schriftsteller - Treffen fand in Amorbach statt. Die Veranstaltung begann mit einer Dichterlesung, bei der Sigmund Grafs aus eigenen Werken las. Im Grünen Saal des Schlosses sand eine Dichterfeierstunde statt, wobei auch der neue Wil- denburg-Chor erstmals vor die Oefsentlichkeit trat Hierauf begrüßte Landeskulturwalter Waldemar Vogt die Teilnehmer im Namen des Gauleiters Dr. Hellmuth. Auch dankte er dem Fürsten Lei- ningen für die Ueberlaffung des Festraumes und der Stadt Amorbach für die Vorbereitungen des Dichter-Treffens. Hierauf las Sigmund Graff Szenen aus feinen Dramen, sowie einige Kapitel aus dem „Unvergeßlichen Weg". Die Lesung leitete über zu einem Orgelkonzert in der Abteikirche. In einer Feierstunde auf der Wildenburg sprach der Landesleiter der Reichsschrifttumskammer Dr. August Diehl über die Geschichte der Wildenburg und ihre Beziehungen zu Wolfram vow Eschenbach.
Italienischer Spitzenfilm in Venedig.
Die Uraufführung des italienischen Filmes „Der Flieger Luciano Serra" auf der Filmkunstschau in Venedig wurde mit großer Begeisterung ausgenommen. Unter den Zuschauern befanden sich der italienische Kultusminister Alfieri, die Gatttn Mussolinis mit ihren Söhnen Vittorio und Bruno und Gräfin C i a n o. Der Film, dessen künstlerische Oberleitung in den „Händen von Vittorio Mussolini lag, gehört zu den stärksten Werken, die auf der diesjährigen Schau gezeigt wurden. Die Begeisterung für das Fliegen und der heldenmüttge Kampf der Italiener in Ostafrika sind die treibenden Momente der überaus spannenden Handlung. Der Geist des faschistischen Italien kommt in dem Filmwerk überzeugend zum Ausdruck. — Dor einem sehr gut besetzten Hause wurde der deutsche Tobisfilm „ H v e 11 e " gegeben. Ein französischer Film, „Ramuncho", hinterließ trotz guter schauspielerischer Leistungen der Hauptdarsteller keinen nachhaltigeren Eindruck.
Vayreulher Festspiele beendet.
Die diesjährigen Bayreuther Fe st spiele haben, wie die DKK. meldet, unter stärkster Beteiligung des In- und Auslandes mit „Tristan und Isolde" ihren Abschluß gefunden. Die nächstjährigen Bayreuther Festspiele finden vorn 25. Juli bis 28. August statt. Zur Aufführung gelangen „Der fliegende Holländer", „Tristan und Isolde", „Der Ring des Nibelungen" und „Parsifal".
Reichslreffen der Allveleranen in Vad Ems.
Zum dritten Male sind in diesen Tagen die Altveteranen der Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 zu dem traditionellen R e i ch s t r e f f e n in Bad Ems vereinigt. Unter den Ehrengästen bemerkte Man General a. D. von Stangen, General a. D. d. Gronau und Generalleutnant a. D. v. F a - b e cf. Auch der älteste Altveteran, Stephan Rhein aus Oberkassel bei Bonn, der in diesem Jahre sein 99. Lebensjahr vollendet, hat es sich nicht nehmen lassen, nach Bad Ems zu kommen. Major a. D. Brix als Betreuer der Altveteranen begrüßte diese im Namen des NS.-Reichskriegerbundes und übermittelte die Grüße des Reichskriegerführers ^-Gruppenführer Generalmajor a. D. Reinhard. Major a. D. Brix führte u. a. aus, der Reichskriegerbund habe ein großes Aufgabengebiet durch die Aufnahme aller bisherigen Soldatenbünde zu erfüllen.
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Die gemeinen Lügen über den deutschen und den ungarischen Soldaten wurden in Gablonz — bei provozierender Verteilung des Prager „Morav- skoslezsky Denik^ im sudetendeutschen Gebiet (!) — mit größter Empörung von, der gesamten sudetendeutschen Bevölkerung zur Kenntnis genommen. Die schmutzigen Phantasien werden mit Schärfe zurückgewiesen, und der Prager tschechische Schmierfink hat das Gegenteil erreicht: Ganz Gablonz erinnert sich mit Hochgefühl der glanzenden deutschen Waffentaten im Weltkriege gemeinsam mit ungarischen Truppen.
Große Erregung in preßburg.
P r a g , 29. Aug. (DNB.) Wie aus P r e ß b u r g verlautet, hat der Sonntag hier verbreitete Prager Schmähartikel über angebliche Feigheit und Grausamkeit der deutschen Armee und erlogene viehische Schweinereien der Ungarn während des Krieges im Preßburger Land größtes Aufsehen erregt. Insbesondere die Angehörigen der ungarischen Volksgruppe, zum großen Teil Weltkriegsveteranen, befinden sich im hellen Zorn. Ueberall stehen die Ungarn in Gruppen zusammen, um sich von Landsleuten, die der tschechischen Sprache mächtig sind, den gemeinen Haßartikel verdolmetschen zu lassen. Die Einbeziehung der ungarischen Soldaten in die gegen das Deutschtum angekündigte und ungehindert abrollende Schandserie des Prager Zeitungsverlages wird als bewußtes Haßmanover aufgefaßt, um insbesondere auch das in der Tschecho- Slowakei ansässige Ungartum zu quälen und zu reizen. Es werden Protestschritte vorbereitet.
Berlin, 29.Aug. (DNB.) Dienstag früh um 8 Uhr treffen mit dem Dampfer „Bremen", von Nuyork kommend, 15 Vertreter der japanischen Dresse als Gäste der deutschen Reichs-, ö..,------- v----------r- „ -. , ,
t gierunq in Bremerhaven ein. Die japanischen blatt „Moravskoslezsky Denik" mit unflätigen Be- 9 iirnaüften' roerben eine vierwöchige Rundreise X"'MA4" nnh "n™rif*en
iirtf) Deutschland unternehmen und u. a.'auch am U ichsparteitag teilnehmen.
3n Bremerhaven werden die ausländischen Jour- Ttcttiften von Vertretern des Propaganbamimste- ri ms, des Auswärttgen Amtes und des Senats hr Stadt Bremen begrüßt werden. Nach einem Empfang im Bremer Rathaus durch den Burger- tn jfter erfolgt noch am Nachmittag die ©eiter- jo'irt nach Hamburg, wo der Regierende Burgerin ifter zu Ehren der japanischen Gäste abends nnen Empfang veranstalten wird. Am Donnerstag; mttag treffen die Gäste um 13.10 Uhr auf dem Lehrter Bahnhof in Berlin ein, wo sie von Der- tnlern der Regierung, des Staates und der Partei lonie der Presse empfangen werden.
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Lcutschen°Gäste^die^Anlagen des Flughafens und durchführbar fei. In Postchen Kreisen^ch^be “W 'Uebum I S ÄZft 'am^h^ge'n.'Dienstag ön ausführte Die deutschen Generale übernachten ihre Absicht bekanntzugeben, demnächst einen dies- EsSa* «sc"
jcig nach Malmslaett. gan3 besonders wegen der internationalen Lage als
Savanische Pressevertreter äußerst dringlich erachte, liege eine EiNberu - . fung des Parlaments für die letzten Tage
besuchen Deutschlano. des Monats September im Bereich der Möglich
en wurden Lagerhäuser oder Kornspeicher auf genossenschaftlicher Grundlage, zum Teil mit finanzieller Hilfe des Staates, in Preußen und in Bayern errichtet. Man wollte erreichen, daß die kleinen und mittleren Landwirte, soweit sie Getreide erzeugen, das über den eigenen Bedarf hinausgeht, in dis Lage gebracht werden sollten, ihr Getreide einzulagern, um so dem Zwang zu entgehen, auch bet niedrigsten Preisen verkaufen zu müssen. Diese Kornspeicher hatten sich bewährt, aber sie fanden nicht die Förderung, die sie verdienten. Tatsächlich haben diese Kornspeicher in den besten Jahren nur 5 v. H. der gesamten Getreideernte erfassen können, weil der Getreidehandel, der überwiegend in jüdischen Händen lag, mit seiner Kapitalkraft und seiner skrupellosen Spekulation den ländlichen Genossenschaften weit.überlegen war.
Hier hat erst die Schöpfung des Reichsnährstandes nach der Machtübernahme Wandel geschaffen. War jemals die Herausnahme des landwirtschaftlichen Sektors aus der kapitalistischen Gesamtwirtschaft begründet, so gerade in Deutschland, wo nicht der Bauer den Markt beherrschte, sondern der Getreidehändler. Wie egoistisch der Getreidehandel verfuhr, wie wenig es chm darauf ankam, die Brot» Versorgung auf lange Sicht sicherzuftellen, zeigte sich 1914 darin, daß uns bei Kriegsausbruch tatsächlich nur die eigene Ernte zur Verfügung stand. Es ist indessen nicht so, daß die Einlagerung einer Ernte nur bann zu geschehen hat, wenn außenpolitische Verwicklungen brohen. Denn bann würbe in Nordamerika ber Zustand der drohenden Kriegsgefahr die Regel fein. Das System großer Lagerhäuser für die Aufspeicherung von Getreide ist ja vornehmlich in Nordamerika ausgebildet und entwickelt worden, in einer Weise sogar, die eben nur dadurch Erklärung finden kann, daß es sich um Ueberschuß- Staaten handelt; sowohl in den Vereinigten Staaten, als auch in Kanada, endlich in Argentinien sind in den Weizengebieten, unmittelbar bei den Eisenbahnstationen, große Lagerhäuser erbaut worden, um die von den Farmern herangeschaffte Ernte aufzunehmen. Diese Silos lagern das (Betreibe aber nur kurze Zeit ein, weil es sich für sie darum handelt, die Ware zusammenzufassen, um sie dann so-
8er lin, 29. Aug. (DNB.) Anläßlich der ersten
Siohdeutschen Tagung des NS.- ...
ichskri eg er b u n des aut tem X9n9au| Sprenger, Hal als Führer der Landesregierung oMte der Kei$5tflMe9eÄ mit Zustimmung der Reichsregierung am 9. August
M^Reichs^01151 er ein Grußtelegrarnrn, m dem die 1938 ein Gesetz beschlossen, wonach die Städte Darm- ^rammelten 3 Landesgebietsführer dem FMer siadt. Gießen. Mainz. Offenbach und Worms a u s ton tiefgefühlten Dank für die dem NS - ihrenbisherigenkreisenausscheiden. 3schskriegerbund in diesem Jahre gestellte Aufgabe Uach diesem Gesetz, das am 1. Oktober 1938 in Kraft be- Zusammenschlusses aller alten und werden sie selbst Kreise, sogenannte Stabt- ijen Soldaten aussprechen unb geloben, en I f r c j । c unb staatliche Verwaltungsbezirke.
-R-ichskriegerbund mit feinen mehreren Mil- ' ' i . M .
>n Mitgliedern so zu gestalten, daß er zum In dem Gesetz, das heute un „Anzeiger ber Hessi- i’erläf Haften unb treuesten Gebilbe schen Lanbesregierung" veröffentlicht wird, ist u. a. er ehemaligen Soldaten des Groß- folgendes bestimmt:
schen Reiches wird. . . T 2)ie Ausgaben, die den Kreisen als Selbstverwal-
er Führer und Reichskanzler janote soi- tungskörperschaften obliegen, werden in dem Stadt- res Antworttelegramm: kreisvonbemOberbürgermeisteralsGemeindeange-
Berlin W, 27. 8. 193». legenheit nach ben Vorschriften ber Deutschen Ge-
5s’S
-r.ii. hie herzliche Aufnahme, die Gau- Gegen die Entscheibungen des Oberbürgermeisters NSG.. our s ? 3 cy -1*' ö ™ oder des Polizeipräsibenten (Polizeibirektors) finben
Reichssti'tatter Sprenger dem Ge i ^.^sbehelfe statt, die gegen die Ent-
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S 'i” Su r svsrsesss s
■ iXhäniiaen Unterschrift: „Dem (Bauleiter! Stadtverwaltung-gericht.
- ~ ----- - : -------x f eu « t + —I Ferner beschließt das Stadtverwallungsgencht in
Angelegenheiten, über die nach reichsrechtlicher Vorschrift in erster oder zweiter Rechtsstufe eine kollegiale Behörde entscheiden muß, falls bie reichsrechtliche Vorschrift bei Anwendung ber vorstehenden Grunbsätze nicht erfüllt werden würde.
Die geltenden statutarischen Anordnungen der Kreise (Kreissatzungen) und die Kreispolizeiverordnungen bleiben für die Stadtkreise so lange in Kraft, bis sie aufgehoben oder ersetzt sind.
Die Verwaltungsgerichtsbarkeit (Erledigung von Derwaltungsstreitsachen) übt im Bezirk des Stadtkreises an Stelle des Kreisausschusses das Stadtverwaltungsgericht als Verwaltungsgericht erster Jn- S"ü m*p H ' mit ihrer Begleituna im Flugzeug I stanz nach Maßgabe des Gesetzes, die Verwaltungs- x52" auf dem Militärflugplatz Ljungbyhe- rechtspflege betreffend, vom 8 Juli 1911 aus.
b n (Südschweden), wo sie vom Chef der Das Stadtverwaltungsgericht besteht aus dem fäwedischen Luftwaffe General F r i i s, feinem Oberbürgermeister oder dessen Stellvertreter als Sabsrfief Oberst N o r d e n s k i ö l d, und von an- Vorsitzenden und vier Mitgliedern, sowie der glei- iu-en höheren schwedischen Fliegeroffizieren bedien Zahl von - Stellvertretern, die ber Reichsstatt- aüht würben Halter in Hessen — Lanbesregierung— ernennt.
Di- deutschen Generale sind vier Tage lang Säfte Di- ämt^it ber TOHgtieto ies ?^tv-rwal. x {rPiori QitHmafft» unh prmibern damit ben I tungsgerichts unb der Stellvertreter betragt vier
।A^nerals^^rlis^unb^^feine5°<5tabschefs, I S^re. Wird während ber Amtszeit die Ernennung vergangenen Jah7n7ch Deutschllnb e?nge-I neuer Mitglieder ober neuer Stellvertreter erforber-
,St ockh olm. 29. Aug. (DNB.) Am Montag- d 'mittag tanbeten ber Staatssekretär ber Luftfahrt, Gneral ber Flieger Milch unb ber Chef bes meralstabes der Luftwaffe, Generalleutnant .. .< im Flugzeug


