Ausgabe 
30.6.1938
 
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beitete. Die Bevölkerung verhielt sich sehr diszipli­niert und zeigte für die'Arbeit dss Reichsluftschutz­bundes großes Interesse.

Günstige Ernteaussichlen in Italien.

Die aus Süd- und Mittelitalien einlaufenden Be­richte über den Stand des Getreides lauten täglich g ü n ft i g e r. Eine besonders reichliche Ernte, die ebenfalls den Ertrag des Vorjahres übersteigt, wird auf Sardinien und in der Provinz Teramo er­wartet. Auch Ravenna meldet einen außergewöhn­lich günstigen Stand der Saaten.

Einsturzunglück in einer mexikanischen Sfabl.

Bei einem wolkenbruchartigen Regen stürzte in der mexikanischen Stadt Magcariachic das Dach eines Kinos ein. Unter den Zuschauern entstand eine P a - n i k. In dem Gedränge wurden acht Personen, dar­unter drei Kinder, getötet und etwa 30 ver­letzt.

Seltsamer Blitzschlag.

Einen seltsamen Spaziergang unternahm, wie italienische Blätter berichten, ein Blitz, der wäh­rend eines heftigen Gewitters in ein Gasthaus von Vittorio Denetoeintrat", wobei er die Eingangs­tür zertrümmerte. Er fuhr dann an der elektrischen

Es war in der Frühe des 30. Juni 1908. Die transsibirische Bahn fuhr durch die Weiten der sibi­rischen Steppe, über der ein wolkenloser Himmel lachte. Da schien es plötzlich den Reisenden, als ob eine zweite Sonne am Pordhorizont des Himmels aufgegangen fei. Auf dem tiefen Blau war eine mächtige glänzende Kugel erschienen, die wie die Sonne leuchtete und langsam ihren Weg nach unten nahm. Roch schaute man gebannt auf das seltsame Geschehen am Horizont, als auch schon ein mächtiger Donnerschlag ertönte. Es folgten kurz aufeinander noch weitere Schläge, die die Erde erbeben ließen. Die glänzende Kugel am Rordhimmel aber war verschwunden. Nichts deutete äußerlich auf ein besonderes Ereignis in der Atmo­sphäre hin. Inzwischen war der Zug zum Halten gebracht. Das Mafchinenpersonal hatte die leuchtende Riesenkugel am Himmel nicht gesehen, wohl aber war der Donnerschlag so stark gewesen, daß man glaubte, innerhalb des Zuges sei eine Explosion er­folgt oder ein Attentat verübt worden. Schließlich fuhr man weiter.

Inzwischen hatte man auf ve?schiedenen Erdbeben­warten Sibiriens und Europas, unter anderem auch auf der Warte von Jena, Bodenerschütte­rungen registriert, die genau mit dem Erscheinen der glänzenden Kugel parallel liefen. An den mete­orologischen Observatorien von Mittel- und West­europa war eine Luftdruckwelle festgestellt roorbAn, die sich, offenbar von Rußland kommend, westwärts fortbewegt hatte. Ferner beobachtete man in den ersten Tagen des Juli am Himmel seltsame, in stratosphärischen Höhen schwebende Wolken, die hell leuchteten. Durch die Zeitungen gingen die ver-

Lichtleitung rund um das Gastzimmer, durch die anstoßende Kegelbahn wieder ins Freie und schlug schließlich mit Getöse in einen benachbarten Kirch­turm. Es dauerte einige Minuten, bis die in der Gaststube und der Kegelbahn befindlichen Gäste die Sprache roieberfanben unb sich bazu beglückwünschen konnten, daß sie alle unverletzt geblieben waren.

20 Verletzte bei einem Kinderfest in Versailles.

Bei einem Kinderfest in Versailles wurden grö­ßere Mengen mit Leuchtgas gefüllter Luftballons aufgelaffen Durch eine Unvorsichtigkeit explo­dierten mehrere hundert Luftballons. Etwa 20 Perftznen, Erwachsene und Kinder, erlitten Ver­brennungen. Vier Kinder waren so schwer verletzt, daß sie einem Krankenhaus zugeführt wer­den mußten.

Schweres Llutounglück in Köln.

In Köln raste ein mit sechs Personen besetzter Kraftwagen gegen einen Baum. Ein 21jäh- riges Mädchen erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß es kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus starb. Die übrigen fünf Insassen trugen schwere Verletzungen davon: bei zwei Männern ist der Zustand sehr bedenklich. Der 26jährige Fahrer des Wagens soll betrunken gewesen sein.

schiedensten Mutmaßungen über das seltsame Ereig­nis in Jnnersibirien.

*

In der wissenschaftlichen Welt war man sich einig darüber, daß ein riesiges Meteor niederge­gangen sein müßte. Bei dem Ausmaß der Begleit­erscheinungen, insbesondere der Feststellungen der Erdbebenwarten und Observatorien, mußte es sich um eine Katastrophe schwerster Art gehandelt Haden. So wurden von den zuständigen russisch- sibirischen Observatorien dringende Ersuchen an die russischen Behörden gestellt, eine Expedition auszurüsten, um den Herd der Katastrophe zu er­forschen. Leider fanden die russischen Stellen für die­ses Verlangen kein Verständnis. So blieb der ge­heimnisvolle Vorgang lange Jahre ungeklärt.

Erft im Jahre 192i gelang es dem russischen Pro­fessor Kulik, eine Expedition zur Erforschung der Katastrophe zusammenzustellen, die nach Kansk in Sibirien reifte, von wo aus man damals aus dem Sibirien-Expreß die Vorgänge am deutlichsten be­obachtet hatte. Die Vermutung, daß sich die Kata­strophe nur wenig nördlich von Kansk zugetragen hätte, erwies sich als irrig, doch hatte man durch Nachfragen soviel herausbekommen, daß der Meteor­fall sich weit im hohen Norden, im spärlich bevölker­ten Gebiet der Tungusen zugetragen haben müßte. Erst in den Jahren 1927 und 1928 gelang es Pro­fessor Kulik wieder, eine neue Expedition, deren Tätigkeit diesmal auf zwei Jahre berechnet war, in das fragliche Gebiet auszusenden. Schließlich fand man auch den Katastrophenplatz, er lag rund 600 Kilometer nordwärts von Kansk. Die Gegend zeigte noch jetzt, nach 20 Jahren, eine Verwüstung, wie

man sie schlimmer sich nicht verstellen konnte. Ein Gebiet von rund 1 2 0 0 Quadratkilometer, in der Größe von Mecklenburg-Schwerin, war in eine einzige Kraterlandschaft verwan­delt worden. Der gesamte Urwaldbestand war nie­dergebrannt, dafür waren zahllose Senkungen vor­handen, die sich mit Wasser gefüllt hatten. Außer­halb dieser Hauptzerstörungszone war in einem weiten Umkreis der Waldbestand strahlenförmig nach innen, also dem Katastrophenzentrum zu, niederge­rissen. Die nunmehr eingeleiteten Untersuchungen waren eine Enttäuschung. Wenn auch gar kein Zweifel darüber bestand, daß das kosmische Drama zwischen Himmel und Erde hier fein Ende gefunden hatte, so wurden doch die Erwartungen, meteori­sches Material zu finden, nicht erfüllt. Professor Kulik trieb an den verschiedensten Stellen des Trümmerfeldes Bohrungen bis in '30 Meter Tiefe, doch zeigte sich keinerlei Spur von Eisen oder sonsti­gen auf den Gehalt des Meteors hindeutenden Stof­fen. Professor Kulik war der Ansicht, daß die Eisen­kerne des Meteors, das wahrscheinlich nicht in einer ganzen Masse, sondern in einem Schwarm nieder­gegangen sei, noch erheblich tiefer im Erdreich lägen, jedoch konnte er mit seiner Theorie nicht durch­kommen, so daß das Rätsel des Tunguska-Meteors, eines der seltsamsten und gleichzeitig grauenvollsten kosmischen Ereignisse, bis auf den Tag ungeklärt ist.

Die Stätte der Verwüstung im fernen tungusischen Wald ist heute noch so klar und scharf ausgeprägt, daß man über die unvorstellbare Gewalt der Kata­strophe gar keinen Zweifel zu haben braucht. Aber welcher Art nun eigentlich die Masse oder Kraft war, die aus dem unermeßlichen Raum des Kosmos in den Anziehungsbereich der Erde geriet, darauf weiß auch heute die Gelehrtenwelt noch keine klare Antwort. Es ist zu bedauern, daß man in den ver­gangenen Jahrzehnten für eine wissenschaftliche Auf­gabe, wie sie die Klärung dieses Falles bedeutet hätte, nicht die nötige Initiative zeigte. Wenn sich die Katastrophe in einem dichtbevölkerten Gebiet in West- oder Mitteleuropa ereignet hätte, wäre viel­leicht eine Millionenstadt vernichtet worden. So aber war es nur ein riesiger Komplex Urwald, der von der Erde verschwand.

Das Meteor von Tunguska ist glücklicherweise einer der seltensten Fälle, da die Erde von solchen kos­mischen Erscheinungen betroffen wird. Zwar geraten in Form von Sternschnuppen täglich rund zehn Millionen kosmischer Kleinkörper in den Be­reich der Erdatmosphäre, aber nur ein ganz win­ziger Prozentsatz fällt wirklich auf der Erdoberfläche nieder. Im übigen nimmt man an, daß die Sonne eine große Anziehungskraft auf die schweifenden Massen im kosmischen Raum ausübt und diese an sich reißt. TI.

WiiierunqSvorhersaoe.

(Herausgegeben von der Forschungsstelle für lang­fristige Witterungsvorhersagen des Reichswetter­dienstes in Bad Homburg v. d. H. am 29. Juni 1938 abends.)

In Nvrdwestdeutfchland von der westlichen Reichs­grenze bis etwa zur Linie LübeckBrockenKassel vorwiegend (nach dem Binnenlande zu in abneh­

mendem Maße) unbeständig, lebhafte Winde auS meist westlichen Richtungen: in mehr als der Hälfte aller Tage Niederschläge. Anfänglich kühl, später warm, um das kommende Wochenende vielfach auf« geheitert.

In Mittel- und Ostdeutschland in den nächsten Tagen auch unbeständig, dann aber vielfach heiter, seltener Niederschläge, nur vorübergehende Störun­gen, teilweise gewittriger Art. Vorwiegend warm bis sehr warm. In Schlesien häufig heiter unb trocken, in Süddeutschland vom Saargebiet bis zum Bayerischen Wald und zur Salzach nach anfänglicher Unbeständigkeit vielfach warm, heiter und trocken, jedoch zeitweilig vorübergehende Störungen vielfach gewittriger Art.

In der Ostmark vorwiegend warm bis sehr warm, heiter und trocken, jedoch mit gewittrigen Störungen, die im Alpengebiet und Doralpenland teilweise von starken Niederschlägen begleitet sind. Gesamtsonnen­scheindauer in den 10 Tagen in der Ostmark, in Schlesien und Ostpreußen größer als 80 Stunden.

IRefterboridbf

Während die heftige Wirbeltätigkeit der letzten Tage Großbritannien schwere Stürme und starke Regenfälle brachte, beschränkte sich die Auswirkung in Deutschland im wesentlichen nur auf Sturm. Die Urfache dazu ist in der Hauptsache darin zu suchen, daß über dem europäischen Festland außergewöhn­lich warme und trockene Luftmassen vorhanden sind, die jede stärkere Wolken- und Niederschlags­tätigkeit verhinderten. Der 'Höhepunkt der stürmi­schen Windbewegung wurde am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten bis zu hundert Stunden­kilometer erreicht. Inzwischen ist mit der Nord­wärtsbewegung und Verflachung eine wesentliche Ausgleichung der Gesamtwetterlage eingetreten.

-Vorhersage für Freitag: Vielfach heiter und meist trocken, tagsüber ziemlich warm, Winde meist um West.

Vorhersage für Samstag: Vielfach heiteres, warmes und trockenes Wetter.

Lufttemperaturen am 29. Juni: mittags 25,1 Grad Celsius, abends 15,6 Grad: am 30. Juni: morgens 14,7 Grad. Maximum 26,6 Grad, Minimum heute nacht 7,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Juni: abends 21,5 Grad: am 30. Juni: mor­gens 17,6 Grad. Sonnenscheindauer 10,6 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thy- riot Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (erkrankt; i. V.: Dr. Hans Thyriot); für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein (in Urlaub)-' in Vertretung: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A V. 38: 9163. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs-' preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der, Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937, gültig.

Ein Drama zwischen Himmel un- Erde

Am 30. Juni 1908 stürzte das Tunguska-Meteor in Sibirien nieder.

Friedrich Marx.

Gießen (Seltersweg 34), Bensheim, Heidelberg, den 28. Jufli 1938.

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Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 1. Juli, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

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im Stadthaus, Gartenstraße 2, Zimmer 13, nur vormittags von 1% bis 12 % Uhr.

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An Kinder werden Fettscheine nicht ausgehändigt. Gießen, 29. Juni 1938.

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ist am 28. Juni gestorben. Er war uns stets ein treuer Freund und Alters­kamerad. dem wir ein ehrendes An­denken bewahren werden.

Trauerfeier findet am Freitag, 1. Juli.

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Gießen, den 30. Juni 1938.

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