G
xi
-
V
y '1
; V- , " .. O < '' > M:
UH^W ui
< ,<<■
i O M'«
U 'jd6r*V
ÄJR
k ': <>-
j* «
- .„ :?■ " <;
- -■. , *' * * ;<>, .
9 r r •
2 n n
li a b ri . n h . L fc d', n
S im Al äu di, je!
Zc .,'■: m, toi > Id be: sei an Lu tei mc - 1 Fr .. all . fas ’’ gr> och ' da-. ,„i fat Eu
Tüh eul lief) spa .', bei .. ha. Zu QU! erst ge- gel sich ', i. Fri stet Un ode dur schc^ neu. abf)'1 5
Voi> Luc tsch Der1,,il Tei'
gen i drei Kri« Änf lin:.. däck Wei dun Kns von Eng mac Wei entt tion
Der F zu seine, Nckwü slerpräsi! die Reil und Rl Wünsche
, Der ! Hobes bi trifft r an Berlin Heeres, nerd $ in der 1
mNr Pressev, ns be ^chtsgc nQbmer tlät r iPortlid "sta. Die ve, seien wegg, ein stelle | PIl)mp leie $ sich gc Dofuir Jrigetö ileruni
Siubentei sehldesl)
ßräfftii tw
3.3idt 1k Arichsstui auf der
beit
Berl stimmun teilen ob Wirtscha fraftmac sehen, d verböte des Krc förderte kehrs ti an bie rietet, L unb etfi Ansatz I schnell n
Klei
gen wird für den studenten chen. Do Gauleiter
Lr. Fre Wiener ( tens zum
z«kl wt*
f!|l ti
#“ul n« < Min« J 16»$ I« S”1 anunl^k aber das Doate, h heiligen des
Bekehr dein Del
Slücklu du nicht und be des Fn Jugend nationalso Wir kenn der iW eine Der unserer ' Jeder soll ms durc> bittnnen, inatdas
Zn Rom wird gegenwärtig der Weltkongreß „Freude und Arbeit" abgehalten, an dem Vertreter fast aller Nationen teilnehmen. Auf unserem Bilde sieht man den italienischen Regierungschef, Benito Mussolini, und Parteisekretär Minister Starace bei den Vorführungen der italienischen Feierabendorganisation „Dopolavoro . — (Associateb-Preß-M.)
Mffolini beim Weltkongreß „Freude und Arbeit
//
e n •
Lieber hundert neue Erlasse..
Frankreichs Gesetzgebungsmaschinerie arbeitet weiter!
Jüdischer Terrorist hingerichtet.
Jerusalem, 29. Juni. (DRV.) Die Agitation des Weltjudentumes zu Gunsten der Aufhebung des Todesurteils gegen den jüdischen Terroristen Jakob Josef S ch l o m o ist erfolglos geblieben, schlomo wurde im Gerichtsgefängnis zu Akko g e - hängt. Schlomo war am 4. Juni zusammen mit einem anderen jüdischen Terroristen zum Tode verurteilt worden. Der dritte jüdische Terrorist wurde ms Irrenhaus gebracht. Der Prozeß behandelte den Ueberfoll einer Judenbande auf einen Araber- Autobus in der Nähe von Safed am 21. April. Die drei obenerwähnten Juden wurden als Mitglieder der Bande gefaßt. Bei ihnen wurde eine große Menge von Munition, fünf Bomben und zwei Re- oolver gefunden. Nach ihrer Verhaftung bot die Judenfippfchaft in der Welt aller auf, um ihre „Märtyrer" der gerechten Strafe zu entziehen. So verhandelte noch in den letzten Nacht der „Rechts"- anwalt Schlomos telephonisch mit London und ver« suchte, durch einen Revisionsantrag die Vollstreckung des Todesurteils zumindest hinauszuschieben. In den letzten Tagen häuften sich dis Protesttelegramme aus der ganzen jüdischen Welt gegen das Todesurteil beim britischen Höchstkommauoierenben.
allgemeine Preissteigerung an?, fragt das Blatt. Es befurchtet als nächstes eine S rauffetzung Der Autobus- und Untergrundbahntarife in Paris und in weiterer Auswirkung eine erneute Angleichung der Löhne.
mit der Ueberwachung der Ausländer betraut sind. Ein Gesetzentwurf ermächtigt die Bank von Algerien, die „Ausgabendecke" von drei auf vier Milliarden Franken zu erhöhen. Ein anderer Gesetzeserlaß sieht einen großen Plan zum Ausbau hydroelektrischer Werke in Frankreich vor, wodurch die den Staatshaushalt belastende Kohleneinfuhr aus dem Auslande abgebremst werden soll.
Englands Ausrüstung zur See
130 Kriegsschiffe im Bau.
Jer die Freude liebt, muß den Krieg Haffen."
Dr.Ley auf dem Weltkongreß „Freude und Arbeit^ in Rom.
Frankreich
stellt ein neues Armeekorps auf.
P ° r i s, 30. Juni. (DNB. Funkspruch.) Das amt- lrche Gesetzblatt veröffentlicht ^roei Erlasse zur Stärkung der französischen Landesverteidigung. Einer von ihnen betrifft die Aufstellung eines neuen Armeekorps.' Im Jahre 1924 war die Zahl der Armeekorps von 20 auf 18 durch die Aufhebung der 10. und 12. Mili- tar-Region herabgesetzt worden. „Die Notwendigkeiten der Entwicklung ber auswärtigen Lage", so schreibt die „Epoque", „mache heute eine Neugliederung einer militärischen Organisation und die Schaffung einer zusätzlichen Region an ber Nordostgrenze Frankreichs notwendig." — Der zweite Erlaß sieht die Verwend un.g von Eingeborenen in den verschiedenen Dienstbereichen des Mutterlandes gegebenenfalls auch der Armee, vor.
London, 29. Juni. (DNB.) Di- Tatsache, dah die dreimonatige Beratungsperiode, die in dem Londoner Flottenvertrag vorgesehen war, bevor eine Macht die Gleitklausel praktisch in Kraft setzen rann Ende dieses Monats verstrichen ist, wirft die Frage der zukünftigen Größe der Schlachtschiffe erneut auf. Der Marinekorrespondent von Reuter berichtet, man erwarte,, daß bic drei Vertragsmächte Amerika, England und Frankreich noch in dieser Woche ihre Beschlüsse bekanntgeben würden. Wie verlaute, habe die britische Regierung auch nicht den Wunsch, bis zu der neuen Höchstgrenze, von der man in vielen Kreisen annehme, daß sie 45 000 Tonnen betrage, zu bauen. Es sei daher wahrscheinlich, daß Großbritannien sich in der Mitte zwischen 35 000 unb 4 5 0 00 Tonnen halten werde. Vorausgesetzt, daß keine andere europäische Macht diese Tonnage überschreite.
Das Höchstkaliber der Kanonen würde vermutlich im Gegensatz zu der bisherigen Bestückung von 35 Zentimeter 40 Zentimeter betragen. Großbritannien werde sich wahrscheinlich auch für das schwere Kaliber von 40 Zentimeter entschließen. Die vorläufigen Beschlüsse der drei Londoner Vertrags- möchte seien Deutschland und Sowjetrußland bereits mitgeteilt worden, da ein britischer Beschluß, größere Schlachtschiff« zu bauen, den beiden Län- dem automatisch gestatte, ebenfalls von der Gleit- Klausel Gebrauch zu machen.
Der Marinekorresponbent des „Daily. Telegraph" befaßt sich mit der voraussichllichsn zahlen« mäßigen Stärke der brittschen Marine. Wäh- rend der Mannfchaltsbestanb im Jahre 1933 auf 90 300 gefallen sei, sei Vorkehrung getroffen, ihn noch in diesem Jahre auf 119 000 Mann zu erhöhen.
„Weder Hatton noch Religion."
Ein englisches Urteil über die Juden.
London, 28. Juni. (DNB.) Thomson behandelt im „Evening Standard" die Frage, was aus den jüdischen Emigranten aus Deutschland werden soll. Thomson kommt dabei zu der Feststellung, daß der Antisemitismus keineswegs auf ein besonderes Land beschränkt sei. In Frankreich schwele er immer unter ber Oberfläche, und nichts in der Geschichte könne zu dem Glauben verleiten, daß in England die Toleranz den Juden gegenüber tief verwurzelt sei. Edward I. habe die Juden aus England hinausgejagt, und vierhundert Jahre hindurch hätten sie nicht nach England zurückkehren dürfen. Frage man nach dem Grund für jene immer wieder- kehrenden Derfolgungswellen, so müsse man feststellen, daß die Juden weder eineNation, noch eine Religion seien. Sie seien von jedem etwas und wissen sich infolgedessen in eine Welt ber Nationen nur schwer einzugliedern. Sie seien eine Anomalie: „Gemischt mit jeder Rasse, aber in keiner aufgegangen", sie feien ein unverdauter Teil, ber ftänoig Unorbnung Hervorrufe. Sie seien orientalischen Ursprungs, hätten aber lange in Europa gelebt unb beanspruchen daher, als ein westliches Volk behandelt zu werden."
An anderer Stelle sagt Thomson von den Juden, daß sie ohne lokale und nationale Tradition in begründetem Verdacht stünden, die Traditton und • sogar die Stabilität der Nationen zu unterwühlen, die ihnen Gastrecht gewährten. In England sehe man deullich, wie sie sich in extremer Politik betätigten. Thomson warnte weiter vor einer zu starken jüdischen Einwanderung nach England und gibt den Juden den Rat, sich nicht mit politischen Ansichten zu identifizieren, die auf einen Umsturz hinzielten.
Ehes der GPU. , sollte vergistet werden.
Die neueste Nwskauer Sensation.
Paris, 29. Juni. (DNB.) Der „Paris Midi" veröffentlicht einen Bericht feines Sonderkorrespon- benten, wonach es sich bestätigt, daß eine Der- chwörung, die bie Vergiftung des Volkskommissars für innere Angelegenheiten unb Chefs ber GPU., Jeschow, zum Ziele hatte, im Laufe der vergangenen Woche in Moskau aufgebeckt worben ist. Durch einen Zufall fei festgestellt worden, baß ber litauische Koch Plakaitis, ber sich seit zehn Jahren im Dienst Jescho'ws befanb, beauftragt war, ein starkes Gift unter bie Speisen zu mischen. Die Gerüchte über biefe Ereignisse hätten sich sogleich in Moskau verbreitet unb bort sensationell gewirkt. Man fragt sich, ob es sich um ein politisches Attentat hanbelte oder ob bie Verschwörer, wie man in gewissen Kreisen annimmt, aus Person- lichen Grünben gehanbelt hätten. Sicher sei nur, daß Jeschow bie Tatsache besonders erschüttere, daß seine engsten Mitarbeiter in diese Angelegenheit verwickelt seiey. Er habe nunmehr zahlreiche hohe Beamte ber GPU. verhaften lassen, ohne ihre „Verbienste" bei ber Aufbeckung kürzlicher Verschwörungen zu berücksichtigen.
Es hanbele sich u. a. um ben Leiter des Gegen- spionagedienstes Cherbakov, ber das Gift geliefert haben soll, um ben Kommissar Brodcki, ber bisher Jeschows rechte Hand war, unb um seinen Privatsekretär. Alle Verhafteten würben von einer Sonderkommifsion abgeurteilt werden, bereu Vorsitz Jeschow selbst führen werbe.
Paris, 29. Juni. (DNB.) Mehr als 100 neue Gesetzerlasse werden am Mittwochmor- gen im amtlichen Gesetzblatt veröffentlicht. Einer der wichtigsten ist der, der die Satzungen der Bank von Frankreich insofern ändert, als diese ermächtigt wird, auf dem Geldmarkt im Sinne der Po- l i t i k des „offenen Marktes" zu intervenieren. Andere Erlasse enthalten Maßnahmen zur Verbesserung der Finanzlage der Städte unb Provinzialverwaltungen, bringen eine Verschärfung ber Steuerkontrolle, um ber Steuerhinterziehung einen Riegel vorzuschieben unb somit die öffentlichen Einnahmen'zu steigern. Ferner befinden ich unter ben Verordnungen Bestimmungen über ne Reorganisierung ber „Sürete nationale" (Fran- ösische Geheimpolizei). Hier ^handelt es sich insbe.. andere um die Verstärkung ber Dienststellen, die
Es fei jedoch eine End st arte von 125 000 Mann geplant. Welche Anforderungen bald an ben Personalbestanb der Marine gestellt werben würden, gehe schon daraus hervor, daß zur Zeit 13 0 neue Schiffe a u f Stapel lägen ober in Auftrag gegeben worden seien. Darunter befänden sich nach dem Korrespondenten 7 Schlachtschiffe, 24 Kreuzer, 6 große Flugzeugmutterschiffe, 40 Zerstörer unb 21 U-Boote.
Kolonialminister M a n d e l hat. den schon lange anaekündigten Erlaß über ein Sofortprogramm zur Erschließung unb Ausbeutung des Gold- vorkommens in ben französischen Kolonien erlassen. Die französischen Kolonien haben im Jahre 1937 rund sieben Tonnen Gold im Werte von etwa 280 Millionen Franken hervorgebracht. Einem anderen Erlaß zufolge sollen von den Gewinnen aus ber französischen National- lotterie im Lause ber nächsten zwei Jahre 50 Millionen Franken für bie Inbustrie in Elsaß- Lothringen eingesetzt werben.
900Millwnen Defizit der Stadt Paris
Paris, 29.Juni. (DNB.) Das Defizit im diesjährigen Haushaltsplan ber Stadt Paris bat infolge der mehrfachen Abwertungen unb ber ttch daimus ergebenden Preissteigerungen eine Höhe von 900 Millionen Franken erreicht, anstatt, wie bei ber Aufstellung bes Haushaltsplanes im Dezember 1937 veranschlagt, 625 Millionen. Der Generalberichterstatter für ben Haushaltsplan ber Stadt Paris hat an die Stadtväter einen Bericht verteilt, in dem er ganz energisch zur Spa r- Politik mahnt und sich gegen eine etwaige neue Erhöhung ber Steuern wendet. Angesichts der Lage verlangt ber Generalberichterstatter, keine neuen Ausgaben mehr zu bewilligen und bie vorgesehenen Ausgaben noch herabzusetzen.
Selbst das Trinkwaffer wird teurer.
Paris, 29. Juni. (DNB.) Vom 1. Juli ab ist ber Preis für ben Kubikmeter Trinkwaffer auf 2,20 Franken e r höht worben. Die Blätter knüpfen an biefe jüngste Preiserhöhung besorgte Kommentare. Das „Petit Journal" meint ironisch, »er Durst habe, dürfe eben nicht mehr Wasser trinken. Das gleiche Blatt erwähnt, daß die Fabriken für den Kubikmeter Wasser sogar das Doppelte zahlen müßten. Künden die verschiedenen Preiserhöhungen (vor kurzem z. B. auch für Benzin unb bie Gütertarife ber Eisenbahn) etwa mieber eine
der Freizeitgestaltung bar. „Die Staaten, bie am stärksten biefe Bewegung politisch auswerten, sind Italien, Deutschland, Portugal unb in letzter Zeit auch in starkem Maße Griechenland, Rumänien unb Bulgarien. Mit Hilfe biefer Bewegung nehmen biefe Staaten bewußt ben Kamps gegen ben Bolschewismus auf. Denn wer bie Freude will, muß ja ein Tobfeinb des Marxismus und Bolschewismus fein." (Langanhaltenber stürmischer Beifall.)
In Italien sei Dopolavoro heute bereits eine große Kulturorganisation, bie alle Klassen und Stände umfasse, und in Deutschland gebe es kaum einen Abschnitt des öffentlichen Lebens, ber nicht durch «Kraft burch Freube" irgenbwie beeinflußt unb reguliert werbe. „Wer sich", so betonte Dr. Ley unter stürmischem Beifall, „zu bem gewaltigen Werk bekennt, bem biefer Weltkongreß in vorbildlicher Weise biente, muß ben Trieben wollen. Wer bie Freube liebt, muß ben Krieg hassen!"
Nach Verlesung von Danktelegrammen an ben Duce, Parteisekretär Minister Starace unb bem Gouverneur von Rom faßte Dr. Ley bie Ge- fühle bes Dankes an Mussolini und bas italienische Volk in ein begeistert aufgenommenes breifaches Sieg-Heil auf ben König von Italien unb Kaiser von Aethiopien sowie den Duce zusammen.
Rom, 29. Juni. (DNB.) Mit einer feierlichen Plenarsitzung, in deren Mittelpunkt eine Ansprache bes Reichsorganisationsleiters Dr. Ley stanb, fand am Mittwoch der von 72 Nationen beschickte III. Weltkongreß „Freube unb Arbeit" seinen Abschluß. In ber mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Generalentschließung, bie einleitenb verlesen würbe, wird mit Genugtuung festgestellt, daß es gelungen ist, einen internationalen Austausch von Ideen, Plänen unb Maßnahmen unter Achtung der nationalen Eigenarten ber Völker anzubahnen unb durchzuführen, der eine solidarische Zusammenarbeit aller ermöglicht. Das Internationale Zentralbüro „Freuds und Arbeit" — dessen Leiter Dr. Ley ist — wird beauftragt, mit allen geeigneten Mitteln die in den Entschließungen der elf Kommissionen skizzierten Anregungen und Wünsche der Völker zu verwirklichen, um bis zum nächsten Weltkongreß in Osaka 1940 die in Rom zum Ausdruck gebrachte Entwicklung der Bewegung „Arbeit und Freude" zu sichern.
Don lebhaftem Beifall begrüßt, nahm bann Dr. Ley das Wort, um Rückblick auf bie geleistete Ar- beit unb Ausblick in bie künftige Entwicklung der Freizeitbewegung zu geben. In überzeugender Weise legte Dr. Ley ben Vorkämpfern ber Freizeitbewegung aus allen Länbern der Welt bie politische Bebeutuna unb politische Auswertungsmöglichkeit
Wieder ein Schlag gegen die Remeldeulschen. Neue Zusammenstöhe mit Litauern.
M e m e l, 29. Juni. (DNB.) Der litauische Gou- verneur hat gegen das kürzlich vom Memelländischen Landtag verabschiedete Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit erneut sein Veto eingelegt. Dies ist bereits das dritte Veto, das der Gouverneur allein in der Wahlperiode des jetzigen Landtages gegen dieses lebenswichtige ausschließlich der Arbeitsmarktregelung dienende Gesetz eingelegt
♦
«r?°nigsbera, 29. Juni. (DNB.) Bei der Ankunft des Seedlenstschiffes „Hansestadt Danzig" m Memel am Dienstagabend kam cs erneut zu Zusammenstößen zwischen Memelländern unb Litauern. Kurz bevor das Schiff wieder anlaate durchbrachen etwa 50 Personen aus ber großen Zuschauermenge das Tor eines hohen Bretterzaunes mit dem die litauischen Hafenbehörden den Zugang zum Hafen in einer Entfernung von 300 Meter ?bgesperrt hatten. Als die litauische Hafenpolizei die Menge zuruckdrängte und dabei Feuerwehrspritzen Eingesetzt wurden, kam es zu Stein- würfen und Schläaereien zwischen den Memellandern unb großlitauischen Hafenarbeitern Die Zusammenstöße setzten sich fort, als sich bie Zuschauer bereits zurückzuzichen begannen. Die Groß- litauer, die mit neuen Steinwürfen unb unter Gebrauch von Feuerwaffen gegen bas zurückweichende Publikum angingen, gerieten auch mit ber um bie Orbnung bemühten memelländischen Landespolizei in Konflikt. Letztere mußte dabei nach einigen Schreckschüssen scharf schießen. Sowohl auf Seiten der Memelländer wie der Litauer gab es zahl- reiche Verletzte, unter denen sich auch Beamte der memelländischen Landespolizei befinden.
47 v. H. Türken
bei der Sandschak-Wahl.
Antiochia, 29. Juni. (DNB.) Wie verlautet, haben die von der internationalen Wahlkommission durchgeführten Einschreibungen für die Sandschak-Wahl bis zu ihrer vorzeitigen Einstellung eine türkische Beteiligung in Höhe von 4 7 v. H. ergeben. Wie man hier in unterrichteten Kreisen anmmmt, würde sich dieses Ergebnis bei normalem Ablauf der vorgesehenen Einschreibungsfrist jedoch recht stark zuungunsten der Türken ver- ändert haben. Mehrere tausend Angehörige nicht- türkischer Minderheiten hatten sich überhaupt noch nicht in die Liste eingetragen, im Gegensatz zu den Türken, bie schon fast vollzählig von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht hatten.
Oer türkische Einmarsch im Sandschak.
I st a n b u l, 29. Juni. (DNB.) Wie aus Istanbul mitgeteilt wirb, findet ber türkische Einmarsch im Sanbschak am Donnerstagmorgen statt. Die Truppenstärke ber einmarfdjierenben türkischen Formationen wirb bie gleiche wie die ber Franzosen sein. Die Türken werben ben nörblichen Teil bes Sanbschak-Gebietes besetzen.
„Wir sind heute alle einig!"
Reichsstatthalter Dr. Leytz-Jnquart über die jüngste Greuelhetze.
Kassel, 30. Juni. (DNB.) Auf eineL großen Kundgebung in ber Kasseler Stadthalle sprach ff- Gruppenführer Reichsstatthalter Seyß-Jnquart über bie Aufgaben ber deutschen Oft- mark. Es gelte heute, bas, was feit einem Jahr» hunbert nebeneinanber und auseinander lief, zusammenzufassen. Der Führer hat uns die Aufgabe gestellt, enbgültig ben Lebensraum bes beutschen Volkes für alle Zeiten sicherzustellen. Die Grundlagen dafür sind bie Arbeit unb bie Wehrhafticskeit. Am 10. April hat uns ber Führer aufgerufen, jeder deutsche Mann unb jebe deutsche Frau hat sich bekannt. Wir finb bas erste Reich, von bem wir stolz bekennen können: Es ist nach bem Willen eines jeben Mannes unb jeder deutschen Frau ausgerichtet worden!.
Der Reichsstatchatter wandte sich bann scharf gegen bie Verbreiter derGreuelmärchen über Oesterreich. Eines möchte ich, so betonte er, gleich feststellen, daß außerhalb Deutschlanbs nie» manb sich um bie inneren deutschen Angelegenheiten zu kümmern hat, befonbers nicht jene internationalen Humanitätsapostel, die fünf Jahre zugesehen haben, wie ein Volk vergewaltigt wurde. Wo waren sie denn, als in Oesterreich Tausende hingemordet, aus ihrem Brot gebracht wurden, nur weil sie Deutsche fein wollten? Niemand hat sich damals gerührt!
Es gibt Leute, die mit ber Entwicklung ber wirtschaftlichen Dinge in Oesterreich unzufrieben finb; das find bie Juben, bie im Auslanbe Greuel- märchen verbreiten, bas finb jene Leute, bie nur die Lautsprecher ber 3üben Mis Oesterreich bilben. Wenn die Juden nicht zufrieden sind mit der Entwicklung in Oesterreich, so ist das für uns ein beruhigendes Zeichen. Aber alle Deutschen, unb vor allem gerade alle Arbeiter, sind mit der Entwicklung sehr zufrieden. Es wird nicht ein Jahr vergehen, unb wir werben keine Arbeitslosen mehr haben.
Es wird auch gefaselt von Stteitigkeiten. Die Leute sollten sich vor Augen halten, daß wir in der Ostmark fünf Jahre lang gekämpft haben. Der Kampf hat uns zusammengeschlyeiß, so daß uns nichts mehr trennen kann. Wie sollten ba Streitig» feiten entstehen? Ich möchte auch befonbers jenem Manne danken, ben uns ber Führer gesandt hat: Gauleiter B^i r ck e l. Er ist uns mehr als unser Freund, er ist heute schon unser Schicksalsgenosse geworden. Wir sind heute alle einig! Das herrlichste war die Heimkehr in unser Deutsches Reich.
Stürmische Heilrufe und Händckla'tschen dankten dem Vertreter des heimgekehrten Oesterreich. Großdeulsche Volksgemeinschast.
Aufruf des Gauleiters Bohle zur Reichstagu^kg der Ausländsdeutschen.
Gauleiter Bohle hat, wie die NSK meldet, ben folgenben Ausruf zur 'VI. Reichstagung der Ausländsdeutschen in Stuttgart erlassen, die in diesem Jahre vom 26. August bis 4. September ftattfinbet:
Ausländsdeutsche, Männer der Seefahrt!
Die VI. Reichstagung der Ausländsdeutschen, bie vom 26. August bis 4. September 1938 in unserer Stadt Stuttgart ftattfinbet, steht im Zeichen der Wiebervereiniaung ber deutschen 0firn a r t mit bem Reich. Diese große geschichtliche Tat unseres Führers Abolf Hitler wird ihren sichtbaren Ausdruck in Stuttgart einmal darin finden, daß die Fahne ber ehemaligen Lanbesgruppe Oesterreich nunmehr als Trabitionsfahne ber Auslanbsorgani- fation von mir übernommen werden wirb, unb Zum zweiten darin, daß wir zum erstenmal eine große Anzahl unserer deutsch-österreichischen Volksgenossen aus dem Auslande als Reichsbürger begrü- ; feen können. Sie'werden an all dem teilnehmen, was , wir schon bei den Tagungen der vergangenen Jahre ; erlebten, und was seine Steigerung in diesem Jähre 1 finden soll: Den großen Kundgebungen, bei denen 1 bie führenben Männer ber Partei und bes Staates sprechen werden und dem Gedankenaustausch mit den Mitarbeitern in ber Leitung ber Auslanbsorga- nifation, bie Euch Parteigenossen braußen die Ziel- setzung für ein neues Arbeitsjahr geben sott. Die VI. Reichstagung in Stuttgart soll den Grundstein ' legen zur großdeutschen V o l k s g e m ci n - 1 Ichost im Ausland. Sie sott ein erneutes Be- 1 fenntnis des gesamten Auslandsdeutschtums zum 1 nationalsozialistischen Deutschland und zu unserem ! Führer sein.
Das schöne Stuttgart, die Stadt der Auslands- 1 deutschen, erwartet Euch. 1


