Ausgabe 
30.5.1938
 
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(Einmütiges Bekenntnis des Gudetendeutschtums.

Oer zweite Wahlgang bestätigt den Gieg der Sudetendeutschen Partei.

Prag, 29. Mai. (Europapreß.) Am Sonntag wurde , in der Tschschoslowaker der zweite Abschnitt der Gememdewahlen durchgeführt. Insgesamt haben 1365" Orte gewählt. Unter diesen befinden sich 3 6 7 Gemeinden mit deutscher Mehrheit. In 347 dieser sudetendeutschen Gemeinden erwies sich die Durchführung des Wahlaktes als unnötig, weil hier nur. eine einzige Kandidaten, liste, die der Sudetendeutschen Partei, eingebrocht war. Daß die Zahl bo* sudetendssutschen Gemeinden mit Einheitslisten nicht noch Häher ist, ist Hauptfach, lich darauf zurückzuführen, daß vielfach die tschechi- schen Minderheiten eine zweite Liste eingebracht hat. ten, so daß sich die Durchführung des Wahlaktes als notwendig erwies, obgleich die Gegenliste an der überragenden Mehrheit der Sudetendeutschen Partei in der Gemeindevertretung nichts' zu ändern ver­mag. In 43 Gemeinden wurde die Gemeinde­wahl mit Rücksicht auf dieaußerordentlichen Um­stände" verschoben. Für diese zweite Etappe der Gemeindewahlen ist charakteristisch, daß hier die kleinen Landgemeinden überwiegen.

Rach den bisher vorliegenden Wahlergebnissen hat die Sudetendeutsche Partei auch am heutigen zweiten Wahlabschnitt einen überwältigen- - d e n Sieg errungen. So meldet beispielsweise Ge- orgswalde (Bezirk Schluckenau) 4612 Stimmen oder 9 8 v. Sy aller sudetendeutschen Stimmen für die Sudetendeutsche Partei, die 33 Mandate erhielt. Auf die Kommunisten entfielen zwei, auf die Tsche­chen ein Mandat. In W e i p e r t im Erzgebirge errang die Sudetendeutsche Partei 9 6,3 v. Sy der sudetendeutschen Stimmen und 31 Mandate, wäh­rend die Sozialdemokraten drei, die Kommunisten ein und die Tschechen ebenfalls ein Mandat erhiel­ten. In Iauernig (Schlesien) erhielt die Su­detendeutsche Partei 9 8,7 v. Sy der sudetendeut- schen Stimmen und 28 Sitze. Die Tschechen und Kommunisten brachten es nur auf je einen Sitz. In Stannern, dem Geburtsort des Reichsstatt- bulters Seyß-Inquart, konnte die Sudeten- oeutfche Partei die Zahl der für sie abgegebenen Stimmen von 282 bei den Parlamentswahlen im Jahre 1935 auf 564 bei den Gemeindewahlen am Sonntag erhöhen. Die Zahl der auf tschechische Listen abgegebenen Stimmen hat sich dagegen nur um 15 auf 220 erhöht. In M a f f e r s d o r f, dem Geburtsort Konrad Henleins, erreichte die Sudetendeutsche Partei 29 von 32 Gemeindever­tretersitzen. In Freiwaldau: SDP. 4302 Stimmen (33 Mandate), Sozialdemokraten 130 Stimmen (1 Mandat), Kommunisten 69 Stimmen (kein Mandat), Tschechen 302 Stimmen (2 Man­date). 97,3 v Sy aller deutschen Stimmen für die Sudetendeutsche Partei.

Nach dem bis kurz vor Mitternacht errechne­ten Ergebnissen aus sämtlichen Wahlkreisen Böhmens, Mährens und Schlesiens sind ein­schließlich jener Orte, in denen Einheitslisten der Sudetendeutschen Partei eingebracht wurden, 30 7 009 deutsche Stimmen gezählt worden. Auf die Sudetendeutsche Partei ent­fielen 282 235 Stimmen davon, oder 9 2,2 t>. f). der deutschen Stimmen.

Blutiger Wahlzwtschenfall.

Prag, 29. Mai. (DNB.) Auch am heutigen Wahlsonntag ist es in zahlreichen Orten zu Zwi­schenfällen gekommen. Lediglich der beispielgebenden Disziplin der Sudetendeutschen, die sich durch keine Provokation aus der Ruhe bringen ließen, ist es

zu verdanken, daß diese Zwischenfälle unblutig ver­liefen. Rur in Eibenberg im Bezirk Graslitz kam es zu einem ernsteren Zwischenfall. Aufgehetzte bewaffnete deutsche Marxisten fielen Über Ordner der Sudetendeutschen Partei her. Bei der sich entspinnenden Schlägerei griffen sie zur Schußwaffe und gaben eine Reihe von Schüssen auf die Sudetendeutschen ab, die unbe­waffnet Daren. Ein Ordner der Sudetendeutschen Partei, der einen Bauchschuß erhalten hatte, mußte

schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt werden. Drei andere Personen wurden leicht ver­letzt. Gendarmerie stellte die Ordnung wieder her und nahm bis zur Klärung des Vorfalles 75 Per­sonen fest. Bereits am Freitag hatten Marxisten auf den Abgeordneten der Sudetendeutschen Partei W o l l n e r einen Ayschlag geplant, indem sie Sta­cheldraht und ein Drahtseil über den Weg gespannt hatten. Ordner der Sudetendeutschen Partei konnten den Anschlag rechtzeitig verhindern.

Das Echo in Paris und London.

Paris, 30. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der ruhige Verlauf des zweiten Wahlsonntages in der Tschechoslowakei wird von der gesamten Pariser Frühpresse mit Befriedigung verzeichnet.Petit Parisien schreibt, die Erfolge der Henlein-Anhän- aer seien beträchtlich. Der Eindruck der Ent­spannung halte weiter an. Sowohl in Prag, wie in den Übrigen Hauptstädten verfolge man aber die Entwicklung der deutsch-tschechischen Aussprache mit großer Aufmerksamkeit. Der tschechische Gesandte habe wieder mit dem französischen Außenminister Fühlung genommen. DieEpoque" stellt fest, wenn man auch für die nahe Zukunft keine neuen Stö­rungen zu erwarten habe, so bleibe immerhin das gesamte Problem in seiner Schwere bestehen und müsse so schnell wie möglich gelöst wer­den. AuchMatin" meint, unter keinen Umständen dürften die Dinge in die Länge gezogen werden. 'Sie Forderungen der Sudetendeutschen hätten bereits viel eher in Betracht gezogen werden müssen.

DieTimes" hebt hervor, im Vergleich zu den Wahlen von 1935 hätten die Sudetendeutschen erheblich an Stimmen gewonnen. In Gablonz sei die Sudetendeutsche Partei sogar auf 97 v. Sy aller abgegebenen Stimmen gekommen. Das sei ein erstaunliches Ergebnis für eine In­dustriestadt. Sozialdemokraten und Kommunisten hätten sogar in ihren Hochburgen schwere Verluste erlitten. DieTimes" kommt zu dem bemerkens­werten Geständnis, daß hkr und da die britischen Befürchtungen gegenüber Deutschland vor einer Woche übertrieben gewesen fein mögen, aber Deutschland hätte immer so beunruhigende Methoden, sich sein Recht zu holen ... Unter diesen Umständen könne man es nicht als unnatür­liche Vorsichtsmaßnahme ansehen, wenn die tsche­choslowakische Regierung militärische Verstärkung in die Grenzgebiete schicke (!!). Das Ergebnis der Wahlen scheine zu fein, daß nur eine unbedeutende Zahl der deutschen und tschechischen Wähler bereit sei, für die demokratischen Ziele der Tschechoslowakei einzutreten.

Der Pittsburger Vertrag.

Die Abordnung der amerikanischen Slowaken bei Pater Hlinka.

Prag, 28. Mai. (DRB.) Umjubelt von Tausen­den von Slowaken traf die Abordnung der ameri­kanischen Slowaken, die das Original des Pittsbur­ger Vertrages aus Amerika mitbringt, in Rosen­berg, dem Wohnsitz des Vorkämpfers der flowa- kifchen Autonomie, PaterHlinka, ein. Der Lei­ter der slowakischen Abordnung aus Amerika Dr. Hledko entfaltete feierlich das Original der Magna Charta, der slowakischen Autonomie, und Pater

Hlinka verlas, nachdem die Echtheit der Unterschrift ten, darunter auch die des verstorbenen ersten Prä­sidenten der tschechoslowakischen Republik Masa - r y k, erneut festge,stellt worden war, den Brief Masaryks vom Jahre 1929, in dem sich Masa- ryk gegen die Gültigkeit des Pittsburger Vertrages aussprach. Das Mitglied der amerikanischen Ab­ordnung Josef Huschet, der seinerzeit selbst den Vertrag mit unterzeichnet hatte, erklärte, daß die amerikanischen Slowaken dem Pittsburger Vertrag heute genau so treu seien, wie 1918, als sie ihn unterschrieben. Die Abordnung begab sich am Sonn­tag auf Einladung der Slowakischen Kulturvereini- gung nach Tursc-St.-Martin und von- dort nach Preßburg zum Parteitag der Slowakischen Auto- nomistischen Volkspartei.

Fortsetzung d-r Besprechungen in OraL

Prag, 28. Mai. (DRV.) Das Presseamt der Sudetendeutschen Partei teilt mit:

heute vormittag setzten die Abgeordneten k u n d t und Dr. Peters die am 23. d. M. von Konrad Henlein eingeleiteten Besprechungen mit dem Ministerpräsidenten Dr. Hodscha fort. Rach Be­handlung der dringendsten aktuellen Fragen wur­den die für die Fortsehung der Gespräche notwendigen Vereinbarungen getroffen."

Deutsch-italienische Wirlschafis- abkommen über Oesterreich.

Berlin, 28. Mai. (DNB.) Der Reichsminister des Aeußeren von Ribbentrop und der italie­nische Botschafter Attolico haben,in Berlin eine Reihe von Verträgen und Abkommen unterzeichnet, durch die alle aus der Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Reich sich ergebenden Wirtschaftsfragen geregelt worden sind. Durch die Abkommen werden die für Deutschland und Italien bestehenden Vereinbarungen über den Waren-, Zahlungs- und Reiseverkehr auf das Land Oe st erreich ausgedehnt. Auch für den Zeitpunkt der Ausdehnung des deutschen Zoll- farifes .auf Oesterreich wurden die erforderlichen Vereinbarungen getroffen. Damit ist die Gesamt­heit der aus der Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Reich für die deutsch-italienischen Be­ziehungen sich ergebenden Probleme abschließend geregelt worden.

DerPopolo bi Roma" unterstreicht bie günstigen 'Entwicklungsmöglichkeiten, die sich für die deutsch-italienische Zusammenarbeit auf wirtschaft­lichem Gebiete aus der neuen gemeinsamen Grenze ergäbe«Voce d'Jtalia" teilt mit,

Italien habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres für 129,5 Millionen Lire Waren aus Oester­reich eingeführt und im gleichen Zeitraum für 62,2 Millionen Lire dorthin ausgeführt. In dem gleichen Zeitabschnitt habe sich die italienische Einfuhr aus dem übrigen Deutschland auf 694,3 Millionen Lire belaufen, und die italienische Ausfuhr nach Deutsch­land auf 436 Millionen Lire Deutschland habe im vergangenen Jahre den ersten Platz in der italienischen Handelsbilanz eingenommen; in diesem Jahre werde es, verstärkt durch die wirtschaftlichen Möglichkeiten Oesterreichs, seine führende Stellung noch vergrößern können.

Besuch her deutschen Luft­waffe in Beiarad.

B e I g r a b, 30. Mai. (DNB.) Die deutsche Lust- waffe ist von der jugoslawischen Luftwaffe und Re­gierung eingeladen worden, an den Flugvorsührun- aen aus Anlaß der Internationalen Luftfahrtaus­stellung in Belgrad teilzunehmen. Der Oberbefehls­haber der Luftwaffe hat der Gruvpe 3 des Lehr- geschwabers der Luftwaffe in Greifswald den Auf­trag gegeben, unter Führung des Höberen Kom­mandeurs der Lehrgruppen der Luftwaffe. General­major Förster, dielen Besuch durchzuführen. 38 Kampfflugzeuge trafen Sonntag um 10 Uhr auf dem Flughafen Zemue ein. Zu ihrer Begrüßung war das Jagdaeschwaber Belgrads aufaeftieaen. Ge­neralmajor Förster mit Oberst Dr. Knauß wurden von dem Befehlshaber der jugoslawischen Luftwaffe General S i m o v i t ch und bem stell­vertretenden Präsidenten des jugoslawischen Aero­klubs herzlich begrüßt. General Förster legte auf dem deutschen Helbenfriedhof bei Belgrad einen Kranz nieder. Dann fuhr er zum Denkmal des Un­bekannten Helden auf dem Berge Avala und weiter zur Königsgruft. Während er am Sarge des Königs Alexander weilte, überflog das deutsche Geschwader die nationale Weihestätte. Pie Bevölkerung war iu- sammengeströmt, um den deutschen Flugzeugen zu- turoinfen. Im Auftrage des Generalfeldm^rfckwlls Göring überreichte General Förster dem Be^bls- Haber der jugoslawischen Luftwaffe und dem Chef feines Stabes das deutsche Flugzeugführerabzeichen.

Oer Abschluß des Oeuischlandftuqs.

\ Die Teilnehmer am Deutschlandflug fanden auch am Samstag, dem vorletzten Tag des Wett­bewerbs, unterschiedliche Wetterverhältnisse. Im Süden war die Witterung durchweg sehr ungünstig, während im Norden schönes Wetter die Flüge wesentlich erleichterte. Morgens um 7 Uhr starteten die Maschinen von den verschiedenen Uebernachtungs- Plätzen zu einem Verbandsflug, bei dem in Gruppe I eine Tagesleistung von 700 km, in Gruppe II von 100p km, in Gruppe III von 1100 km und in Gruppe IV von 1200 km als Mindestleistung gefordert wurde. Alle Verbände mußten die Ziel­flughäfen, wenn sie nicht Gutpunkte verlieren wollten, bis 2 0.3 0 Uhr erreicht haben. Ge­schloffen legten die einzelnen Ketten die Strecken zurück und landeten auch zur gleichen Zeit. 100 Gut­punkte gab es, wenn all diesen Anforderungen ent­sprochen wurde, aber nur 50, wenn zwei Maschinen eines Verbandes die Bedingungen erfüllten.

Den Teilnehmern des Deutschlandfluges war ein Reiseflug als vorletzte Aufgabe gestellt. Der Weg führte nach Wien, und zwar je nach Stärke der Maschinen von 1000 bis 1300 Kilometer. Bis 20.30 Uhr mußten diesmal von der Wettbewerbs­leitung beftimmte Uebemachtungshäfen angeflogen werden. Immer enger schloß sich der Ring der Lan­dungsplätze um Wien zusammen, mußten doch die ersten Maschinen am Sonntag schon zwischen 9 und

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Stcich einer Aufbauzeit von knapp 10 Jahren konnte sich OVERSTOLZ rühmen,die meistgerauchte 5 Pfennig- Zigarette in Deutschland zu sein.QZm der ständig wach­senden Nachfrage zu genügen, musste ßausNeuerburg schliess­lich eine grosse Fabrik in Ham­burg neu erbauen; sie zählt zu den modernst eingerichteten Herstellungsbetrieben derWelt^ 19 3 8

5Vach wie vor entsteht hier die OVERSTOLZ in unverän­derter Mazedonen-Qualität.

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des Betriebes nicht allein der Ssigarette, sondern ebenso sehr auch ihrem Schutz - Bevor

Höchstgehalt an Duft und Fri­sche in die Hand des Rauchers kommt.^ZZnd diesem neuen

OVERSTOLZ die Fabrik ver­lässt, wird siefugendicfyt ver- packt, sodass ihr echt mazedo­nischer Tabak stets mit einem

Fortschritt hat es OVERSTOLZ zu verdanken, dass sie schon jetzt in der noch jungen Preis­lage 12 Stück 50 wiederum an weitaus erster Stelle steht.

Sonne auf

Mazedonien

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12 STÜCK 50 PF.