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Varmeter des deutschen Lebensstandards
Aus der engeren Heimat
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ssenschaft Hungen hatte ihre Mitglieder 44. ordentlichen Generalversammlung einge-
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Dein Dank an den Führer: Dein Ja am 40. April
liche den.
Instandsetzung würde allgemein begrüßt wer-
Feuer in einer Luther-Linde.
Und es war lein Hinüberwechseln in eine andere Welt, wenn fie dann hinausgingen und über die sonnenbeglänzte Weite des Meeres schauten, den mitreißenden Liedern einer Rundfunkspielschar lauschten, in Marschtritt singend um das Promenadendeck zogen, in brausenden Heilrusen ihrem übervollen Herzen Lust machten oder sich in den bequemen Sesseln des Rauchsalons zu einem besinnlichen Plauderstündchen niederließen. Denn es störte sie kein überflüssiger Zivilisa- t i o n s p r u n k und kein konventioneller Zwang, kein falscher Bildungsdünkel der Mitreisenden und kein Unterschied der Kabinenpreise. Ihre seelische Hochstimmung befand sich mit der kostbaren Einrichtung des Schiffes in einer vollkommenen Ueber- einstimmung. Welche andere Ration kann sich den Luxus solcher Harmonie erlauben? Ist nicht der sogenannte Lebensgenuß überall sonst das käufliche Vorrecht der oberen Zehntausend?
Wenn Luxus Verschwendung ^bedeutet, dann ist „Wilhelm Gustloff" allerdings kein Luxusschiff, wenn aber Luxus soviel wie Schrittmachertum völkischen Kulturwillens sein soll, dann .ist dieses Schiff der luxuriöseste Ozeanriese, der jemals in irgendeiner Werft gebaut wurde. Wir sind dreißig Stunden mit dem neuen KdF.- Schiff unterwegs gewesen, sind durch alle
gramm Butter gewonnen. Die übrige Vollmilch wurde als Frischmilch abgesetzt sowie zur Käse- und Sahneherstellung verarbeitet. Die Jahresgeschäftszahlen sowie die Abschlußzahlen der Bilanz
Räume gegangen, haben mit den Salinenarbeitern aus Halle und den Eisenbahnern aus Salzburg zusammen im säulengetragenen Theatersaal gesessen, haben die vornehme Innenarchitektur des Schiffes gesehen und mit den Urlaubern unsere Eindrücke ausgetauscht, haben ein inneres Verhältnis gesucht zwischen dem Stilwillen, der das Schiff auch tech-
Stubenkinder
sind Sorgenkinder. Schule und Zukunft verlangen Kraft und Widerstandsfähigkeit.
Bei Müdigkeit und Schwäche geben Sie Ihrem Kinde zur Stärkung und zur Förderung von Wachstum und Entwicklung das blutbildende Kräftigungsmittel B iof er rin, welches in jeder Apotheke zu haben ist.
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Wieseck. Bereits im Jahre 1856 hatte man, um Waldland zu gewinnen, den sehr breiten Weg verschmälert. Dieser diente seit undenklichen Zeiten als Kaufmannstraße, auf der die Handelswagen nach Frankfurt fuhren; man spricht sogar vom Verkehr Hamburg—Frankfurt, der hier zum Teil durchging. Der bei Krofdorf beginnende Teil der Straße führt den Namen „Rinnweg", was wohl Rennweg bedeuten soll. Möglicherweise bildete die Straße einst einen Zugang zu dem von Professor Sommer (Gießen) vermuteten R e n n w e g vom Lahntal durch den Krofdorfer Forst von Ost nach West. Im Jahre 1868 wurde auch das heutige F o r st - haus Waldhaus, das von einem staatlichen Revierförster bewohnt wird, erbaut. Sein Vorläufer-war das „Waldhäuschen", welches 1 Kilometer von ihm entfernt in Richtung Salzböden stand und im genannten Jahre abgerissen wurde. Der Zustand der Waldstraße ist heute ein schlechter, eine gründ-
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laden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Fritz
Der Breitwieser Josef, seines Zeichens Brauereiarbeiter aus Vöcklabruck, aß in der zweiten Gruppe. Er brauchte deshalb nach der Mahlzeit nicht gleich den Speisesaal zu räumen, um den anderen Fahrgästen Platz zu machen, sondern konnte die neue Umgebung ein wenig genauer in Augenschein nehmen. Da hing also das Bild einer klassischen Landschaft, in grünen und goldnen Farbtönen nach alter Malweise mit äußerster Sorgfalt gepinselt. Und davor stand der Seppl und schaute sich's lange an. Was ist das und wer hat es gemalt? — fragte er mich schließlich. Ich konnte es ihm nicht sagen: es sei vielleicht die römische Campagna' und der Künstler möglicherweise unter den deutschen Romantikern des 19. Jahrhunderts oder unter den alten italienischen Meistern zu suchen. Macht nix — meinte der Seppl — aber schön ist's, sehr schön ... Wir redeten noch ein paar Minuten über das Gemälde, wobei nicht nur das Gegenständliche, sondern auch der Stimmungsgehalt und die künstlerische Absicht eine Rolle spielten, und dann ging jeder seine Wege.
So ist es auf dem K d F. - S ch i f f „W i l - h elm Gustlo ff" : An allen Wänden der Gesellschaftsräume und Treppenaufgänge hängen Bilder, vom Führerporträt bis zum Stilleben, vom modernen deutschen Landschafts- und Trachtenbild bis zu den alten Meisterwerken der klassischen Kunst — aber keine einzige billige Photographie und kein Reklamedruck, wie es auf anderen Passagierdampfern oft üblich ist. Das Beste war gerade gut genug. Hervorragende Maler der Jetztzeit haben sich in den Dienst der Sache gestellt, denn es sollte kein dekorativer Wandschmuck allein geschaffen, sondern eine Idee gestaltet werden, die Idee der Volksgemeinschaft. Es sollte deutlich gemacht werden, daß in diesem nationalsozialistischen Deutschland die europäische Kulturtradition heute ihren sichersten Hort und ihre letzte Zuflucht vor den zerstörenden Gewalten des internationalen Chaos besitzen. Als Träger einer höheren Mission wird der- „Wilhelm Gustloff" hinausfahren auf die Meere und aller Welt dieWiedergeburt des abendländischen Geistes verkünden. Deshalb ist dieses Schiff, als Ganzes wie im Zusammenklang aller 'seiner Teile, ein Kunstwerk wie aus einem Guß. Deshalb hängen in seinen Räumen so viel Originalgemälde, deshalb sind auch, um die Urlauber mit der Kunst vergangener Zeiten und artverwandter Völker bekannt zu machen, die unbezahlbaren Werke alter Meister in den Nachbildungen einer höchst entwickelten Reproduktionstechnik „ausgestellt".
Ausgestellt — wie in einem Museum? Mit Führungen und belehrenden Vorträgen berufener Fachleute? Ach, wohl niemals mußte das Kunstwerk mehr aus sich selbst wirken, wohl niemals wurde sein Ewigkeitswert so sehr auf die Probe des Lebens gestellt wie in diesem KdF.-Schiff. Hier tragen — mit der Ausnahme einiger moderner Bilder — auch die berühmtesten Gemälde keine Metalltäfelchen mit Künstlernamen, Herstellungsjahr und Titel. Hier gibt es keine Gelegenheit für Snobs und Dilettanten, dem lieben Mitmenschen mit einem halbverdauten Wissen um Stilepochen zu imponieren. Hier wird nicht für ein bildungsbeflissenes Reisepublikum Kunstgeschichte doziert, sondern für das schaffende Volk Freude bereitet. Hier bedarf es auch nicht der von kühlen Schauern der Ehrfurcht durchwehten Museumsluft, um dem künstlerischen Genie Anerkennung bei den Massen zu verschaffen: das pulsende vollblütige Leben einer festlich gestimmten Volks- und Bordgemeinschaft selbst sucht in ruhigen Stunden nach seiner Verklärung und — findet sie.
nisch formte, und der unbefangenen Lebensart unserer Gäste aus der deutsHen Ostmark: niemals und nirgends fanden wir eine Bruchstelle, einen Mißklang, eine Kluft zwischen Gehalt und Gestalt, eine wirkliche Fremdheit zwischen Mensch und Schiff.
Mit der ersten Ausreise des „Wilhelm Gustloff" hat in der Tat eine neue Epoche kulturellen Gemeinschaftslebens, aber auch ein neues Kapitel in der Geschichte der deutschen Meevfahrt begonnen.
gung der Generalversammlung. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt.
Die statutengemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Dietrich (Langd), Müller (Berstadt), Reichhardt (Rodheim), Jockel (Trais- Horloff) und Fritz (Nonnenroth) sowie das Vorstandsmitglied Weller (Langsdorf) wurden wiedergewählt.
Nach Erledigung des geschäftlichen Teiles sprach Dr. B o j u n g a vom Milchwirtschaftsverband Frankfurt über Zweck und Ziel der in den letzten Jahren durchgeführten Maßnahmen und Anordnungen im Rahmen der Marktregelung.
10 Jahre Waldstraße im Krofdorfer Forst.
breiten Masse, denn er hängt u. a. von dem Verzehr von Süßigkeiten üller Art ab, die man sich in bedrängten Einkommensverhältnissen nicht leisten kann. Daneben hat sicher auch die Verbilligungsaktion für Marmelade zu der Erhöhung des Zuckerverbrauchs beigetragen. Recht beträchtlich gestiegen ist aber auch der Butterverbrauch, nämlich um 106 000 Tonnen gegenüber 1932 und bemerkenswerterweise um 85 000 Tonnen gegenüber 1929. Hier ist ein internationaler Vergleich aufschlußreich, wonach unser Butterverzehr von 8,7 Kilogramm je Kopf der Bevölkerung jährlich über dem französischen (6,5 Kilogramm) und dem der Vereinigten Staaten (8,3 Kilogramm) liegt.
(Zeichnungen v. Zglinicki — Scherl-M.)
Kleine Kunstbetrachlung unter Deck
Was die Oesterreicher auf dem „Wilhelm Gustloff'" erlebten.
Von unserem Sonderberichterstatter Heinrich Evers.
(D Krofdorf-Gleiberg, 29. März. In sem Jahre sind sieben Jahrzehnte verflossen, daß die durch den Krofdorfer Wald bis zur fiskalischen Grenze hinter dem Forsthaus Waldhaus führende Straße in ihrer größten Länge ausgebaut wurde. Von den 7000 Talern Kosten trug der Staat 4000 Taler, die Gemeinde Krofdorf- Gleiberg 3000 Taler. Da nicht genügend einheimische Gespanne zum Fahren des Steinmaterials vorhanden waren, halfen Ochsengespanne aus
Die seit der Machtergreifung eingetr-etene Erhöhung des deutschen Volkseinkommens hat sich in einer Steigerung des Gesamtverbrauchs von Lebensmitteln sowie in einer Verschiebung zugunsten der teureren Nahrungsmittel ausgewirkt, d. h. die Lebensansprüche sind, im ganzen gesehen, von dem in der vorangegangenen Krise erreichten Tiefpunkt aus wieder erheblich ungestiegen. In unseren Schaubildern, deren Zahlenangaben der Zeitschrift „Die Hanse" entnommen sind, wird dargestellt, wie für einige wichtige Lebensmittelgruppen der Verbrauch von 1929 bis 1932 zurückging und wie er bis 1937 in fast allen Fällen den Vorkrisenstand bereits wieder überschritten hatte. Eine Ausnahme hiervon macht nur Rind- und Kalbfleisch, das den Verbrauch von 1929 noch
in geringfügigem Ausmaß unterschreitet, während der Fleischverbrauch insgesamt um 384000 Tonnen über 1929 liegt. Die verhältnismäßig und absolut stärkste Steigerung.gegenüber 1932 weist der Verbrauch von Weizenmehl auf, während das Roggenmehl nur eine geringe Steigerung zu verzeichnen hat. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die aus Weizenmehl hergestell- ten Backwaren zu den Dingen gehören, deren Absatz von steigendem Einkommen breiter Käuferschichten erfahrungsgemäß stark Nutzen zieht, während Roggenbrot zu den Gütern des unelastischen Bedarfs gehört, also in Depressionszeiten nur wenig an Absatz einbüßt und in guten Zeiten auch nur wenig gewinnt. Auch der Zuckerverbrauch ist ein guter Maßstab für die Einkommenslage der
stehende Luther-Linde. Als Luther im Jahre 1521 zum Reichstag in Worms zog, kam er audy durch Burg-Gemünven, und zum Andenken daran pflanzte man vor langen Jahren diese Linde. Der Zahn der Zeit, der auch an ihr nicht vorübergegangen war, hatte sie bis in die Aeste ausgehöhlt. Ob nun durch einen achtlos weggeworfenenZigaretten- stummel begünstigt oder aus einer andern Ursache das Feuer entstand, steht noch nicht fest. Den Bemühungen der Feuerwehr gelang es bald, den Brand auf seinen Herd zu beschränken, jedoch war ein weiteres Verbleiben der Linde mit Lebensgefahr verbunden, und so mußte sie, die so viele Geschlechter hatte kommen und gehen sehen, der Axt zum Opfer fallen.
Landkreis Gießen.
00 Klein-Li nden, 29. März. Am 2. April feiern die Eheleute Schuhmachermeister Wilhelm Weigel II. und Frau Elisabeths, geb. Spieß, das Fest der Goldenen Hochzeit. Der Jubilar ist 76, seine Frau 74 Jahre alt. Beide sind noch sehr rüstig und nehmen am dörflichen Leben und darüber hinaus- an den großen Geschehnissen in un- serrn Vaterland regen Anteil. Herr Weigel war Mitbegründer der hiesigen Kinderschule und zählt auch zu den Gründern des Turnvereins. Vor 53 Jahren eröffnete er sein eigenes Geschäft, das letzt sein Sohn übernommen hat. Seit mehr als 50 Jahren ist er treuer Bezieher des Gießener Anzeigers. Wir gratulieren.
§ Großen-Linden, 28. März. Gestern hielt die Kriegerkameradschaft Großen- Linden ihren Jahreshauptappell bei guter Beteiligung ab. Kameradschaftsführer Wilhelm P o st erstattete zunächst den Jahresbericht. Dabei wies er auf die kommende Zusammenfassung aller Soldatenbünde in dem NS.-Reichskriegerbund hin, eine Maßnahme, die von allen Kameraden mit Genugtuung empfunden wird. Den Kameraden, die sich am Heldengedenktag in uneigennütziger Weise zur Verfügung gestellt hatten, sprach er Dank und Anerkennung aus. Für gute Schießleistungen im vergangenen Jahr wurden folgende Kameraden mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet: Wilhelm Bruder, Otto Eisenhuth, Wilhelm P o st, Wilhelm Weiß, Wilhelm Kraus köpf, Peter Dietz und Ludwig Launspach. Der von dem Kassenwart vorgetragene Kassenbericht wies einen kleinen Ueberschuß auf. An dem im Juli in Lang- Göns stattfindeüden Stiftungsfest wird sich die Kameradschaft beteiligen. In seinem Schlußwort weist der Kameradschaftsführer auf die Bedeutung des 10. April hin und schloß mit dem Sieg-Heil auf Führer und Vaterland.
gfs. Leih gestern-Großen-Linden, 28. März. Die von den Amtsleiterinnen der NSV. durchgeführte Werbung für die Unterbringung von Ferienkindern und für die Hitler-Frei-- platzspende war sehr erfolgreich. Es wurden 14 Plätze für Kinder und ein Hitler-Freiplatz zur Verfügung gestellt, außerdem eine Geldspende von 379 Mark gesammelt.
s. Lang-Gons, 28. März. In der Turnhalle fand am Samstag eine Hauptverf ammlung des Turnvereins statt. Vereinsführer Karl Müller sprach über die Durchführung des Stiftungsfestes anläßlich des 40jährigen Bestehens des Turnvereins, das an Pfingsten gefeiert wird. Die Abrechnung der Kaffe wurde in Ordnung befunden. Erfreulicherweise war ein Ueberschuß zu verzeichnen. Dann machte Turnwart W. Dem Ausführungen über die sportlichen Erfolge des Vorjahres und verteilte die Ehrendiplome. Zu Ehrenmitgliedern wurden die bewährten und beliebten Altersturner W. Keßler und W. W e i l ernannt. Auf einen Antrag wurde beschlossen, die fehlenden Geräte für die Leichtathletik anzuschaffen, um damit dem Sportzweig noch mehr Austrieb zu geben, dem der Verein die meisten Erfolge des Jahres 1937 verdankt. Darauf wurde der offizielle Teil in der üblichen Weise beschlossen. Ein gemütliches Beisammensein schloß sich an.
# Mainzlar, 30. März. In diesen Tagen. können mehrere Arbeitskameraden in den Didie r= Werken auf eine 25jährige Betriebs- z u g e h ö r i g k e i t zurückblicken. Es sind die Ar- beitskameraden Handformer Emil Pingel aus Allendorf a. d. Lda. (31. März), Georg Sauer (1. April) und Derladearbeiter Karl Dietz (2. April), beide aus Mainzlar. Wir beglückwünschen?
# D aubringen, 28. März. Dieser Tage feierten hier die Eheleute Hrch. Braun und die Eheleute Wilh. Lucke, Bäckermeister, das Fest der silbernen Hochzeit. Wir gratulieren?
* Großen-Buseck, 29. März. Am Sonntag trafen sich die Männer der Sanitätsgruppen Großen-Buseck und Beuern (im Deutschen Roten Kreuz) zu einer Hebung im Busecker Schloß. Nach einigen Marschübungen traf die Mel- düng von einem schweren Autounfall am Ortseingang nach Gießen zu ein. Sofort wurden zwei Trupps gebildet, die sich unter der Leitung der Kameraden Wagner und Stephan im Laufschritt zur Unfallstelle begaben, um die — angenommenen — Verletzten in erster Hilfeleistung zu behandeln und abzutransportieren. Die Uebung nahm einen befriedigenden Verlaus.
gfs. Queckbom, 28. März. Bei der Gier- \ ammlung, die hier von der NS. -Frauenschaf t durchgeführt wurde, konnten 413 Stück an die NSV. abgeliefert werden.
+ ©rünberg, 26. März. Einen gut besuchten volks deutschen Abend veranstaltete die hiesige Ortsgruppe des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag von Studienassessor Dr. Trapp über die Deutschen in der Slowakei. Lichtbilder bereicherten den Vortrag. Volkstänze, getanzt von den beiden Schulgruppen, und Lieder, gesungen vom BDM., umrahmten den Vortrag. In einem Schlußwort wies der Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe, Oberpostmeister Carle, auf die Bedeutung der VDA.-Arbeit hin.
i Nieder-Bessingen, 27. März. In unserer Kirche fand eine sehr gut besuchte k i r ch e n - musikalische Passionsfeier statt. Man hörte Paffionsmusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Als Solisten wirkten Frau M. Wagner • (Sopran) und Frl. H. Junker (Alt) aus Lich mit. Die beiden Stimmen konnten sich in den Zwie- gesängen sehr schön ergänzen. Den instrumentalen Teil des Abends mit Geigen und Orgel bestritten W. Andres (Oberhörgern), W. Hinkel (Lich) und W. Köhler (Langsdorf). Letzterer stellte in I seinem Orgelspiel fein besonderes Können erneut i unter Beweis. Der gemischte Chor brachte zwei Lie- ; der schön zu Gehör. Die gesamte Gestaltung der i eindrucksvollen Feierstunde lag in den Händen des \ Organisten W. Hinkel (Lich).
I Burg-Gemünden, 28. März. Freitag nacht wurden die Bewohner unseres Dorfes durch Feueralarm aus dem Schlafe geweckt. Es brannte die in ihrem Inneren hohle, aus dem 16. Jahrhundert stammende und unter Denkmalschutz
25 Zähre Hebamme.
)( L i ch, 29. März. Die Hebamme unserer Stadt, Frau Lina Th al acker, kann am Freitag, 1. April, in voller körperlicher und geistiger Frische ihr 25jähriges Dienstjubiläum begehen. Mit großer Treue und Sachkunde hat sie während dieser Zeit ihren schweren Berus bei Tag und Nacht ausgeübt, und sie erfreut sich infolge ihres freundlichen, ruhigen und stets hilfsbereiten Wesens großer Beliebtheit. Durch den Ausbau unseres Krankenhauses wurde ihr Wirkungskreis in den letzten Jahren bedeutend erweitert, so daß sie während ihrer 25jährigen Tätigkeit weit über 1000 Müttern der Stadt Lich und der umliegenden Gemeinden in schwerer Stunde beigestanden hat.
Erfolgreiche Jahresarbeit der Molkerei-Genoffenschast Hungen.
* Hungen, 28. März. Die Molkerei-Ge-
Hesse (Hungen) leitete die Versammlung.
Direktor Schneider gab den Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr, dem zu entnehmen war, daß die Molkerei mit dem angestrebten und weiter durchgeführten Aufbau und der weiteren Aufwärtsentwicklung auf allen Gebieten des Molkereiwesens Schritt gehalten hat. So ist eine Molkenverwer- tungsanlage errichtet worden, die die restlose Verwertung der anfallenden Molke sicherstellt. Ferner ist die Aufstellung eines neuzeitlichen Butterfertigers mit 600-Liter Inhalt sowie eines weiteren größeren Rahmreifers vorgenommen worden. Diese Anlagen tragen zur weiteren höchstmöglichen Verwertung der Milch bei.
Anschließend erstattete Herr F r u t i g den zahlenmäßigen Geschäftsbericht. Don 1362 Einzelmitgliedern sind im Jahre 1937 der Genossenschaft insgesamt 8 813 745 Kilogramm Milch eingeliefert worden, für die von /der Molkerei 1 166 296,20 Mark sowie aus der Stützungszuweisung des Milchwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau 70 972,35 Mark, mithin insgesamt 1237 268,55 Mark bezahlt worden sind. Von der angelieferten Vollmilch wurden 5 994128 Kilogramm verbuttert und 253 250 Kilo-
Denn wenn auch die erste Urlaubsfahrt des „Wilhelm Gustloff" nur anderthalb Tage dauerte und ganz beherrscht war von der gewaltigen Fülle neuer Umwelteindrücke, von den Freudenausbrüchen und der urwüchsigen Vitalität unserer mit neuem Lebensmut erfüllten Österreichischen Landsleute, so blieb doch der Breitwieser Josef nicht der Einzige, den die stille Leuchtkraft alter Gemälde gefangen nahm. Man sah die Männer, die ja daheim im Alpenland auch ihre Hauswände mit bunten Szenen heimischen Brauchtums schmücken, oft und oft vor diesen andersartigen Zeugnissen . , ,_________• — —_____o
germanischen Schöpfergeistes bewundernd stehen bewiesen wiederum ein Jahr erfolgreicher Arbeit, bleiben. Die Jahresrechnung fand die einsttmmige Genehmi-
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