ter le-Regi meuter wieder über dem Pflaster unserer Straßen erklingen zu hören. Das alles ist für uns das Sinnbild einer nationalen Kraftentfaltung. (Stürmischer, sich immer erneuernder Beifall und Händeklatschen.) Diese Weltinacht ist für uns der Garant eines herrlichen Friedens. (Erneuter begeisterter Beifall und an
haltendes Händeklatschen.) Denn genau so wie die Partei nicht kämpfen muß um den Bürgerkrieg zu verhindern, sondern nur da zu sein braucht, um ihn gar nicht aufkommcn zu lassen, genau so braucht die Wehrmacht keinen Krieg zu führen, um den Frieden zu erhalten; sie braucht meistens nur da zu sein, um den Krieg zu verhindern.
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Wir haben einen Vanneriräger,
der uns voranschreitet.
Und wenn wir uns nun vergegenwärtigen, daß das ganze Reich in der Hand eines einzigen Mannes ruht, wenn wir uns vorstellen, daß dieser eine einzige Mann fünf Jahre lang unsere Sorgen getragen hat und niemals zurückschreckte vor der Verantwortung, dann können wir mit Stolz sagen: Wir haben einen Mann, wir haben einen Führer, wir haben einen Bannerträger, der uns voranschreitet, der das deutsche Leben tragt, der uns gegenüber der Welt vertritt, und dem wir auch unser Lebensrecht vertrauensvoll in die Hand legen. (Tosender Beifall.) Das, was ich hier darstellen konnte, das ist sein Werk, sein ureigenstes Werk. Er hat über der deutschen Entwicklung seine segnende Hand gehalten, wir sind in dieser Entwicklung nur seine treuen und gehorsamen Paladine und Diener gewesen. Dir wollten nichts für uns, sondern alles für ihn und alles für die große uns alle einigende Ration. Er war in diesen fünf Jahren und lange vor- her unser Glaube und unsere große nationale Hoffnung, ein Führer in des Wortes wahrster Bedeutung, der wie ein Herzog unter seine Mannen trat und, den Schild hochgehoben, in Gefahren mutig entgegen schritt, um sich alle zu bezwingen. Er trägt die Verantwortung vor dem Volk, seinem eigenen Gewissen, der Rachwelt und der Geschichte!
Und nun frage ich Sie: Was bedeutet es demgegenüber, wenn die Nation alle drei oder vier Jahre einmal an die Wahlurne gerufen wird? Ist es nicht eigentlich beschämend, überhaupt davon zu sprechen? Müßte das nicht für uns alle selbstverständlich sein? Müßte es nicht so sein, daß, wenn der Führer ruft, ohne Appell, ohne Versammlungen und ohne Reden die ganze Nation auf = steht und a" sagt? (Der Jubel der 20 000 kennt bei diesen Worten keine Grenzen mehr.) So mußte es sein und ich glaube, so wird es auch sein! (Die Jubelstürme setzen sich fort)
So rufe ich denn zum 10. April:
Run erhebe dich, du deutsches Volk! Stehe auf und gib dein Bekenntnis ab, bekenne dich zu einem Mann und bekenne dich zu seinem Werk! Diese Wahl soll für dich, deutsche Ration, keine Abstimmung sein, sondern ein großer deutscher Volksappell angesichts der ganzen Welt!
Es ist nicht die erste im Reich, aber es ist die erste für euch im deutschen Oester - reich. Ich glaube, ich hoffe und erwarte, ihr Deutschen in Oesterreich werdet mutig und entschlossen in die Fußstapfen des alten Reiches eintreten. (Begeistertes „Ja!" der Massen antwortet dem Minister.) Ich bin der Ueberzeugung, am 10. April wird auch über die sechseinhalb Millionen der Ruf fliegen, der in den vergangenen Jahren so oft über Deutschland flog, wenn die Entscheidung nahte. Ein Ruf, den wir aus der alten Kampfzeit in die Zeit der Erhebung und des Aufbaues mit hineingenommell haben, der Ruf des Vertrauens, des Glaubens und einer großen Hoffnung unseres Volkes, der Ruf, den wir am 10. April verwirklichen wollen: Führer befiehl, wir folgen!
(Langanhaltender Beifall, nicht endenwollende Sieg-Heil-Rufe, die Massen wiederholen den Ruf: „Wir folgen alle dem Führer!" Ein Volk, ein Reich, ein Führer!") Nur schwer kann sich der Landesleiter der NSDAP., Major a. D. Klausner, das Wort verschaffen, bis er enhlich erklären kann: „Als Landesleiter danke ich dem Herrn Reichsminister für feine lichtvollen und packenden Ausführungen. Ich danke dem Eroberer von Berlin, der — Berlin möge es mir nicht Übelnehmen — auch „unser Doktor" geworden ist. Ich schließe die heutige Großkundgebung mit dem ehrerbietigen Gruß an unseren herrlichen Führer, an den Führer Großdeutschlands. „Unserem herrlichen Führer ein dreifaches Sieg-Heil!" In diesen Ruf stimmen die Zehntausende in dem Nordwestbahnhof mit Begeisterung ein und tragen ihn fort auf die Straßen, wo er mit der gleichen glühenden Leidenschaft ausgenommen wird. Erft die weihevollen Klänge des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes, in das die Massen ergriffen einstimmen, beenden die großartige Kundgebung.
„Eisen ist das edelste Metall."
Generalfeldmarschall Görings Triumphfahrt durch die Steiermark. — Energische Erschließung der österreichischen Bodenschätze.
Eisenerz (Obersteiermark), 29. März. (DNB.) Tief verschneit liegt die obersteierische Gebirgslandschaft, die der Sonderzug des Generalfeldmarschalls Goring durcheilt. Am Dienstagmorgen wurde die etwa 9000 Einwohner zählende Erzbaustadt Eisenerz in Obersteiermark erreicht. Ueber 4000 Menschen sind hier im Erzbergbau und in den Hochöfen tätig. Im Bahnhof wird der Generalfeldmarschall von den Vertretern der Stadt und der Alpinen Montangesellschaft begrüßt. Auch zwei SA.-Männer hatten sich eingefunden, die vor zwei Monaten aus dem Grazer Gefängnis auf Grund der Amnestie entlasten worden waren. „Lebenslänglicher verschärfter schwerer Kerker" lautete das Urteil des ßeobener Militärgerichts für diese beiden an der Volkserhebung im Juli 1934 beteiligten jungen Männer. Ergriffen steht der Generalfeld- marfchall vor diesen beiden SA.-Männern, faßt ihre Hände und sagt: „Kameraden, es ist alles so wunderbar. Für Euch ist das Schreckliche nun für immer vorbei!"
Aus der ganzen Umgebung ist die Bevölkerung herbeigeeilt. Auf dem Markt nimmt der General- feldmarfchall Gelegenheit, zu der Menge zu sprechen. Wenn ein Ort für Deutschland eine besondere Bedeutung habe, erklärte er, so sei das die Stadt Eisenerz.
„Eisen ist das edelste Welall, wertvoller als Gold und Silber. Aus Eisen schmiedet man das Schwert und damit den Frieden, aus Eisen schmiedet man den Pflug, und mit Eisen bauen wir unsere Wirtschaft auf.“ Unter brausendem Beifall sagte Göring, von nun an werde hier Leben herrschen, und es sei ausgeschlossen, daß jemals in Zukunft in Eisenerz auch nur ein einziger Werktätiger arbeitslos würde. Aber nicht nur Arbeit wolle das Dritte Reich dem Arbeiter geben, sondern es werde auch seine soziale Lage heben, ihm anständige
Wohnungen bauen.
Oberberghauptmann a. D. Wienecker hielt darauf in Anwesenheit von Staatssekretär Körner, General von Hannecken, Generaldirektor P l e i g e r von den Reichswerken Hermann Göring, Generaldirektor Malzacher von der Alpinen Montangesellschaft und Generaldirektor V o e g l e r von den Vereinigten Stahlwerken dem Ministerpräsidenten einen Vortrag über die Eissn- vorkommen. Die Möglichkeiten der verstärkten Förderung wurden anschließend erörtert. Hermann Göring begab sich anschließend auf den Erzb er g, um eine Sprengung im Tagebau zu verfolgen und einen Einblick in die Tätigkeit der Bergleute zu erhalten. Beschäftigt werden neben Eisenerzern viele oberösterreichische Arbeiter, die fern von ihren Familien in zum Teil primitivsten Baracken untergebracht sind.
In der großen Maschinenhalle der stilliegenden Weitzer Waggonfabrik in Graz erwarteten den Generalfeldmarschall 25 000 bis 30 000 Menschen. Unter einem wahren Jubelsturm trat Hermann Göring vor das Mikrophon. In unerhört wirkungsvoller Weise gab er ein Bild des Aufstiegs des Nationalsozialismus und des Ringens um den deutschen Menschen. Als er seine Rede mit den Worten schloß: „Die Welt wird es erleben in einem einzigen Aufschrei: Der Führer rief, und alle, alle kamen", brauste ein Sturm der Begeisterung durch die weite Halle.
Wien, 29. März. (DNB.) Bei Besprechungen im Sonderzuge wurde dem Generalfeldmarschall Göring vom Grazer Professor Dabisu4 dem
bewährten Vorkämpfer für die nationalsozialistische Idee in Steiermark, in Gegenwart des Rektors der Hochschule ein Abriß über die Erzvorkommen in Oesterr'eich gegeben. Die reichen Erzlager, u. a. Blei in Kärnten und Osttirol und Kupfer in Mitterberg im Lande Salzburg, werden nach den Erfordernissen des Vierjahresplanes intensiver aus- geschöpft werden. Die Akademie galt unter dem Schuschnigg-System als eine der Kernzellen der nationalsozialistischen Bewegung und zog sich deshalb die Ungnade der damaligen Machthaber zu. Mit Rücksicht auf die außerordentliche Bedeutung dieser wissenschaftlichen Arbeitsstätte für die Erschließung der Bodenschätze in Oesterreich bat Prof. Dadieu den Generalfeldmarschall, die Patenschaft zu übernehmen. Hermann Göring erklärte, daß er diesen Wunsch gern erfülle.
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Bei einem Besuch der Alpinen Montan-Gesell- fchaft nahm Generalfeldmarschall Göring Gelegenheit, die Anlagen dieses Werkes zu besichtigen. Freude und Begeisterung herrschten, da gerade am Dienstag die Belegschaft um 500 Mann vermehrt werden konnte. In einer Ansprache verkündete der Generalfeldmarschall unter tosendem Jubel der Belegschaft die Eingliederung der Alpinen Montgn-Gesellfchaft in die Reichswerke Hermann Göring.
Das ist praktischer Nationalsozialismus.
In zehn Tagen 18475 Arbeitslose weniger.
Wien, 29. März. (DNB.) Bereits drei Tage nach dem Umbruch ist in Wien eine Sonder- aftion für Arbeitsbeschaffung in die Webe geleitet worden. Die ersten Ergebnisse dieser Aktion liegen nunmehr vor. Danach sind in knapp zehn Tagen nicht weniger als 18 4 7 5 erwerbslose Arbeiter und Ange st eilte dem Elend der Arbeitslosigkeit entrissen und einer dauernden Beschäftigung zugeführt worden. Im einzelnen erfolgten folgende Einstellungen: im Baugewerbe 2687, Bekleidungsindustrie 1946, Graphische Industrie 327, Holzindustrie 667, Hotelgewerbe 969, ßebensmittelgemerbe 776, Frisöre 221, Schuherzeugung 431, Landwirtschaft 198, Metallarbeiter 2361, Angestellte in Vürobetrieben 1687. Die Stadt Wien hat 3355 Arbeiter und Angestellte neu eingestellt. — Gleichzeitig wurden durch die NSBO. 2850 Erwerbslose untergebracht. Danach sind in zehn Tagen allein in Wien mehr Erwerbslose wieder für immer in Arbeit und Brot gebracht worden, als von dem bisherigen System in einem Jahr vorübergehend Beschäftigte untergebracht werden konnten.
Der Reichsinnungsmeister Schmidt übergab dem Reichsbeauftragten für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes die Gesamtspende des Reichs- innungsverbandes des Fleischerhandwerks für das Winterhilfswerk 1937/38. Diese Spende in Höhe von 245000 Fleisch- und Wurstkonserven von je 0,5 Kilogramm Äuhalt wurde auf Veranlassung des Reichsbeauftragten für das WHW. ausschließlich für die Betreuung der Hilfsbedürftigen in Oesterreich zur Verfügung gestellt.
Im Namen der deutschen Aerzteschaft hat der Reichsärzteführer Dr. Wagner einen Betrag von 1 0 0000 Mark zur Unterstützung notleidender österreichischer Volksgenossen zur Verfügung gestellt.
Frühjahrswünsche Ihres Wagens
(1)
Eines Morgeps, wenn Sie zum Fenster hinaus- schauen, lacht Ihnen der erste Frühlingssonnenschein entgegen! — Ihr Wagen vor der Tür hat noch sein Mäntelchen über der Haube. Etwas trüb sieht er aus — das Winterhalbjahr ging doch nicht spurlos an seinem Glanz vorüber!
(4)
Das Wichtigste ist der Oelwechsel — sind doch Güte und Reinheit des Schmieroeles ausschlaggebend für die Betriebssicherheit Ihres Wagens! Deshalb sollten Sie nur bestes Markenoel nehmen: das nach modernstem Verfahren hergestellte MOBILOEL erhalten Sie überall.
(2)
Jetzt ist es Zeit für die große Frühjahrs-Reinigung 1 Eine'gründliche Forschungsreise mit dem Staubsauger „ins Innere“ bildet den Auftakt. Dann wird der ganze Wagen abgeledert und aufpoliert. (Vergessen Sie atich nicht, die Kühlerhaube sorgfältig einzumotten!)
Ms
(5)
Der MOBILOEL-Wegweiser (an allen Verkaufsstellen) nennt Ihnen das'richtige Sommeroel für Motor, Getriebe und Achsantrieb. Auch viele andere Schmierstellen, die mit Spezialprodukten zu versorgen sind, dürfen nicht vergessen werden.
(3)
Nach Ablassen der Frostschutzfüllung empfiehlt es sich, das Kühlsystem gründlich zu reinigen und von Kesselstein zu befreien. Die Batterie, die im Winter stark beansprucht wurde, muß geprüft, nachgefüllt und nötigenfalls aufgeladen werden.
(6)
Scheuen Sie nicht diese Aufwendungen — Ihr Wagen braucht sie! Er dankt es Ihnen durch stete Zuverlässigkeit und langes Leben. Und nun wünschen wir Ihnen eine frohe, störungsfreie Fahrt in den Frühling! 1899v
Pionierarbeit mit dem alleinigen Ziel, beste Schmier« mittel herzustellen — kommt Ihnen zugute!
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MW
D £ U T S C E VACUUM OEL AKTIENGESELLSCHAFT ♦ HAMBURG


