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Aus der engeren Heimat.
Gei bereit — lerne helfen im DRK
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In den Luftschutzräumen müssen Sitz, und Liege. Möglichkeiten für Verletzte zur Verfügung stehen.
Luftschutzwart und Laienhelferin erteilen weitere Auskunft.
Raisherrensihung in Alsfeld.
Der Haushaltsplan der Sladt Alsfeld für das Rechnungsjahr 1938.
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Trümmer ging. Zwei Fahrgäste der Straßenbahn und der Fahrer des Lastzuges wurden verletzt und mußten dem Krakenhaus zugeführt werden. <
Landkreis Gießen.
s L a n g - G ö n s, 29. September. Am kommenden Sonntag, 2. Oktober kann unser Mitbürger Johann Karl R o m p f, Obergasse, bei verhältnismäßig guter Gesundheit und großer geistiger Frische sein 8 1. L e. b e n s j a h r vollenden. Wir wünschen dem alten Herrn noch viele glückliche Tage.
kreis Schotten.
)—( Ruppertsburg, 28. September. Für da» Deutschtum im Ausland gingen bei der Schulsammlung im ^vergangenen Frühjahr 20,35 RM. in unserer Gemeinde ein. In der Der»
feier'
oft Schuhe kaufen oder öfter ErdfilT Kein Zweifel, öfter Erdal! Zumal jetzt bei dem noch billigeren Preis!
Die Schuhe halten länger und bleiben
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym- 7: Nachrichten. 8.10: Gym-
. v. , . o zur Werkpause. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 9.40: Deutschland — Kinderland. 10: Schulfunk: „Wiking zwischen Wogen und Wolken." Hörszenen vom Leben und Schicksal Gunter Plüschows. 11.45: Volk und Wirtschaft. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags» konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Schallplatten» Premiere. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: „Der Streit um Samoa." 15.30: Schwälmergretel, Schwa» benliesel, Pfälzermädel ... Lustige Trachtenstund« der Jungmädel. 16: Schön ist die Welt, heut' haben wir wieder Geld! Gin munteres Schall» und Wort» geplätscher. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 39: Svortschau des Tages -und für den Sonntag. 19.10: Blasmusik. 20: Nachrichten. 20.15: Immer, immer wieder, 'frohe Musik und heitere Lieder. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15: Feierliche Einweihung des Gedenksteines für die im Februar 1936 am Schaums« land verunglückten Engländer mit den Ansprachen des Reichsjugendführers Baldur von Schirach und des Vertreters der englischen Regierung. 22.30: Wir tanzen in den Sonntag. 24; Aachtkonze.rt I. 2 bis 3i NachttouzerL IL
Diese AusbiLung umfaßt eine praktisch-klinischi Ausbildung von drei Monaten (oder zweimal sechs Wochen innerhalb 18 Monaten) und eine theoretische Ausbildung von 20 Doppelstunden. Der Unterricht umfaßt il a.: Krankenpflege, Hilfeleistung bei ärzt» lichen Maßnahmen, Grundregeln der Asepsis und Antisepsis, ansteckende Krankheiten, Allgemein» erkrankungen, Ernährung der Kranken usw.
Aung der Ratsherren gelangte der Haushaltsplan für 1938 zur Vorlage. In seinen einleitenden Ausführungen wies Bürgermeister Dr. V ö l s i n g darauf hin, daß der Haushaltsplan in diesem Jahre erstmalig auf Grund der neuen Ge» meiudehaushaltsverordnung vom 4. Sept. 1937 auf» gestellt sei. Er gab alsdann einen Ueberblick über die formalen Aenderungen des Haushaltsrechts und über die Gliederung des neuen Planes. In seinen weiteren Ausführungen erläuterte der Vorsitzende sodann die Grundzüge des neuen Finanzausgleichs auf Grund der Realsteuerreform und der eingetretenen Lastenverschiebungen zwischen Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänoe unter Darlegung der hessischen Verhältnisse. Daraus war zu entneh» men, daß hinsichtlich der Finanzlage der Stadt Alsfeld auf Grund des neuen Lastenausgleichs keinerlei Bedenken bestehen.
Besonders hierfür geeignete Helfer und Helferinnen können zufätzlich auf verschiedenen Sonder- gebieten ausgebildet werden, z. B. Hilfskrankenpflege, Desinfektion, Kraftfahrzeug» und Motokboot- fahrten (Prüfung), Wasser- und Gebirgsrettungs- dienst, Massenspeisung und Verpflegungstechnik, Verwaltungsdienst.
In jedem Kreisstellenbereich besteht eine DRK.» Gemeinschaft. In dieser sind alle männlichen und weiblichen Mitglieder des DRK. (soweit sie nicht einer männlichen oder weiblichen DRK.-Bereit- schäft, einer Schwesternschaft oder einer vorgesetzten Dienststelle angehören) zusammengefaßt.
Die DRK.»Kreisgemeinschaften sind in DRK.» Ortsgemeinschaften auf geteilt. Ihre Aufgaben sind: Werbung von Mitgliedern für alle Gliederungen des DRK. durch Verbreitung des Rotkreuzgedankens, Mithilfe bei der Errichtung, dem Ausbau und dem Betrieb der Anstalten und Einrichtungen des DRK., Mitarbeit auf allen demBe» reifschaftsdienst dienenden Arbeitsgebieten, insbesondere Beschaffung, Anfertigung und Lagerung von Bereitschaftsmaterial und -gerät, sowie aktive Unterstützung bei Arbeit der DRK.-Bereitschaften.
Die DRK. - Schwestern sind in Mutterhäusern zusammengefaßt. Das Mutterhaus gibt seinen Schwestern die Möglichkeit bester Ausbiwung und befriedigenden Schaffens, macht sie frei von den Sorgen um das tägliche Leben und stellt sie sicher für Zeiten her Krankheit, Arbeitsunfähigkeit und des Alters. Die Aufgaben sind: Einsatz im Sanitäts» dienst der Wehrmacht im Frieden und Krieg, im zivilen behördlichen Luftschutz und im Amtlichen Sanitätsdienst bei besonderen Notständen, allgemeine Krankenpflege, Mitarbeit an Her Volksgesundheit und ferner Ausbildung und Fortbildung der Helferinnen und Schwesternhelferinnen. Auebib düng und Wirkungskreis der DRK.-Schwestern: Zweijährige Lernzeit in staatlich anerkannten Krankenpflegeschulen, staatliche Abschlußprüfung, Wirkungskreis in Lazaretten, Universitätskliniken, Krankenhäusern, Kinderkliniken usw. Fachausbildung und Arbeit in: Operationssaal, Röntgenlaboratorium, Apotheke, Massage, Wochen, und Säuglingspflege, Gymnastik, Küche und Diätküche, Wirtschaftsbetrieb, Verwaltung.
Jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau kann im DRK. an der Stelle und in dem Maße mithelfen, die seinen bzw. ihren Kräften entsprechen. Auskunft erteilt: DRK.-Kreisstelle Gießen.
„Erste Hilfe"
Ausschneiden?
Bei ßuftanariffen ist eine gut organisierte Erste Hilfe, d. i. sofortige Hilfeleistung für verletzte oder kampfstofferkrankte Menjchen, besonders wichtig.
Die „Erste Hilfe" ist eine Aufgabe der Laienhelferinnen. Zu jeder Luftschutzgemeinschaft gehört eine ausaebildete Laienhelferin. Jeder Hausgenosse muß die Laienhelferin kennen. Er hat die Pflicht, ihr jederzeit zu helfen.
Das wird zur ersten Hilfeleistung gebraucht?
Jede Luftschutzaemeinschaft soll eine Luftschutz- hausapotheke erwerben. Die Luftschuhhausapotheke enthält Instrumente, Arzneimittel und Verbandstoffe zur ersten Hilfeleistung für Verletzte und Kampfstoffgeschädiate. Diese Luftschutzhausapotheke ist durch die Apotheken käuflich zu erwerben.
Falls eine Luftschutzhausapotheke nicht erhältlich ist, können folgende Mittel als vorläufigerEr» f a tz beschafft werden, die in einem gut verschlossenen Kasten aufzubewahren sind:
a) Verbandpäckchen, Mullbinden, Watte (notfalls saubere Taschentücher oder ähnliches);
b) weiße Vaseline oder Borsalbe;
c) zwei Dreiecktücher (notfalls saubere, größere Mundtücher);
gangenen Woche sammelten unsere Schulkinder für den gleichen Zweck 43,55 RM., also mehr als doppelt soviel. Man kann sich darüber freuen, sieht man doch daran, daß das Mitgefühl nsit der Not unserer Brüder im Auslande auch hier beständig wächst.
Kreis Alsfeld.
. —--y Homberg, 28. Sept. Am Sonntag fand hier ein Treffen von Kindergärtnerinnen statt, die von der NSV. in verschiedenen Orten des Kreises Alsfeld eingesetzt sind. Am Sonntag, morgen hörten die 25 Teilnehmerinnen des Treffens einen Vortrag von Dr. Brill, Alsfeld, über die ärztliche Untersuchung und Betreuung der Zöglinge in den Kindergärten. Anschließend sprach die Un» tergauführerin Kunz, Lauterbach, über das BDM.» Werk „Glaube und Schönheit". Der Sonntagnach- mittag brachte als Gemeinschäftsoeranstaltung für die ganze Einwohnerschaft ein Fest der Kleinen, bei dem zunäckst Ortsgruppenleiter Damm sprach und dann ein frohes Kinderspiel aufgeführt wurde. Am Abend fand im Saale des „Frankfurter Hof" ein von den Kindergärtnerinnen veranstalteter^ Gemein- schaftsabend statt, bei dem die vielen Besucher durch vortreffliche Darbietungen schöne Stunden verlebten.
im Kampfe gegen die Mäuse achten.
In den Städten reifen und fallen jetzt in Gär» ten, Anlagen usw. Eicheln und vor allem Kastanien. Beide stellen für den Weidmann ungemein wichtige Winterfuttermittel dar, die er nickt verkommen lassen sollte. Die Jugend verdient sich mit ihrem Sammeln gern ihr Taschengeld, wenn sie weiß, daß sie Abnehmer findet. Wenn auch im Walde teils Eckern-, teils Eichelmast fällt, so sollte der Jäger auf das, was außerhalb des Waldes fällt und dem Wilde nicht zugänglich ist, nicht verzichten. Eicheln Nimmt alles Schalenwild mit Vorliebe, Kastanien das Rotwild desgleichen und Rehwild dort gern, wo es sie kennt. Hingewiesen sei ferner auf den reichen Behang der Dogelbeerbäume, deren Früchte zu wertvoll sind, als daß sie durch Drosseln und Stare jetzt zur Zeit des Nahrungsüberflusses zerpickt werden. Schneidet man die roten Fruchtstände ab und schlägt sie in Sand ein, so hat man später ein vorzügliches Wildfutter. Wer seine Fütterungen für Fasanen und Hühner noch nicht in Ordnung ge» bracht hat, wird gut daran tun, wenn er es bald tut. Fütterungen müssen in guten Zeiten dem Wild bekannt sein, damit es sie in Notzeiten gleich zu finden weiß. Wer erst in Zeiten der Not anfängt zu füttern, wird oft zu spät kommen, weil das Wild abwanderte (Fasan!) oder schon Verluste eintraten.
Hubertue.
dcnn beginnt für den Jäger eine Zeit, wie er sie sch schöner und abwechslungsreicher kaum vorstellen kenn. Kaum ein schwarzes Feld weist für den Ok» loser der Schuß- und Schonzeitkalender des Jagd- feines auf: fast alle Wildarten haben Jaadzeit!
Im Rotwildrevier ist die Brunft des Königs ie» deutschen Waldes noch im Gange, um gegen Nonatsmitte zu enden. Damit aber setzt dann auch hr Abschuß von Kahlwild ein, mit dem rechtzeitig, zwar alsbald, zu beginnen den Rotwildjägern nur angeraten werden kann, wenn sie nicht in Zeit» W. kommen wollen, wenn gegen Ende der Schuß- zm der Abschuß erfüllt sein soll.
Fndes setzt auch Die Brunft des Damwildes ein das allerdings in Oberhessen nur eine unter- ordnete Rolle spielt.
die Dflicht, das Schwarzwild zu bejagen, in den Kartoffeln noch gern zu Schaden geht, b-s«ht für den Jäger unverändert weiter.
Nit dem 15. Oktober endet die Schußzeit des ^ehbockes, also nur noch eine kurze Zeit, um btt Abschuß dort noch zu erfüllen, wo es nicht in Jtrügenber Weise geschehen ist. Dafür bekommt die auf weibliches Rehwild und Sitze erhöhte Be- d'Mng. Auch dieser Abschuß muß ein Wahlabschuß Mn wenn er mithelfen soll, unser Rehwild wieder Ermäßig zu heben. Dabei dürfte der Gesichts- Eber Wildbretstärke besondere Beachtung Der- i. Wer seine stärksten Ricken — es sei denn, sie nicht mehr führen — abschießt, erhält damit ]} geringen und wird bei fortgesetzter Anwendung °"les Verfahrens allmählich das Wertvolle zupfen des Schwachen ausmerzen. Darum muß Wortung starker Ricken, gesunder Schmalrehe und tof>r Kitze die Richtschnur sein, während schwache dieser drei Gruppen, am besten die Ricke hren Kitzen, der Kugel verfallen sind. Es wird ' baB ,ber festgesetzte Abschuß auch erfüllt
। rtiüii 5; yehort, daß überall rechtzeitig mit ihm ^j^nen wird, wenn nickt unangenehme Druck» ÄA MHr wie im Vorjahre nötig werden sollen KL Monatsbeginn setzt auch die Hasenjagd
*1 besser allerdings ist es, wenn der Jäger Mei»
Rundfunkprogramm
Jreifag, 30. September.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym» nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Nachrichten. 9.40: Mutter turnt und spielt mit dem Kind: „Beerenpflücken, das ist wunderschön". 10: Schulfunk." Wie werden Weltrekorde geflogen? Hörberichte. 10.30: „Aufgesessen!" Rundfunkbericht vom ostpreußischen Reitersport und von der ostpreußi- chen Reiterjugend. 12: Mittagskonzert I. 13: Nach- richten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund. 15: Kleines Konzert. Cie- der und Balladen. 16: Nachmittagskonzert. — Das Mikrophon unterwegs. — 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.10: Es klingt von „Hof" zu ,Hof". 20: Nachrichten. 20.15: Unterhal» tungskonzert. Original-Kompositionen für kleines Orchester. 21.30: Meisterwerke der Chormusik. 22: Nachrichten. 22.30: Tanz und Unterhaltung. 24: Nachtkonzert I. 24 bis 3: Nachtkonzert II.
Samstag, 1. Oktober.
Wenn die Herbstsonne noch einmal Wald und I fter Lampe noch freiwillig eine Schonzeit gibt. fiCur vergoldet, und Maler Herbst die buntesten Denn die Gefahr, daß säugende Häsinnen oder parben seiner Palette zu ihrem Schmucke ausgießt, solche geschossen werden, die vor dem Setzen stehen, ..... ' ~ | jft im Oktober immer noch gegeben. Dazu kommt, * " 1 warme Wetter das Wildbret leicht an
kommen nach südlicheren Gegenden. Die Mauser ist beendigt, und der Erpel der Stockente trägt wieder fern Prachtkleid, dos ihn dem Jäger als Beute so heb macht.
Der Dachs hat einen reichen Tisch seither gehabt und sich für den Winter „eingedeckt". Drum ist die gute Zeit zum Graden nun da, die unbedingt genützt werden sollte, weil wir zu viel Dächse haben, die neben mancherlei Nutzen doch in lieber- Zahl der Niederjagd, vor allem als Eierrguber, stark schaden und auch landwirtschaftlich (Hafer!) nicht gleichgültig sind.
Der Raubvogelzug ist im Gange. Neben allerlei Durchzüglern pflegen auch Zuzügler sich bei uns einzustellen, die gelegentlich im Winter erheblich als Schädlinge für die Niederjagd auftreten. Haben Habicht und Sperber trotz ihrer Bedeutung für die Kurzhaltung von Krähen, Eichel- Hähern oder Spatzen das ganze Jahr hindurch Schußzeit, so kann auch der Mäusebussard gleich dem Rauhfußbussard während des Winters besagt werden. Wo also sich ergab, daß Mauser ihrem Namen keine Ehre machten und Junghasen, Fasanen und Reb- und Haushühner den Mäusen vorzogen, hat der Jäger nun ausgiebig Zeit, hier für Abhilfe zu sorgen. Aber nur unter diesen Voraussetzungen! Denn im allgemeinen sollte man den Bussard als Bundesgenossen des Menschen
meinde getragen. Der Voranschlag wurde ohne Aussprache angenommen. Für das kommende Winter» semester wird mit einem Besuch von etwa 35 Schülern gerechnet.
Auf der Fahrt zur Arbeit in den Tod.
LPD. Wetzlar, 29. Sept. Im dichten Morgennebel rannte Mittwoch früh in der Nähe von Dorlar der Schreiner Fritz K n o r tz aus Atzdach, der sich mit seinem Moto.rrad unterwegs zu seiner Arbeitsstätte in Wetzlar befand, gegeneineifej» ne s. Geländer. Dabei schlug der Mann mit dem Kopf so heftig gegen einen eisernen Pfosten, daß. er mit zerschmettertem Schädel tot liegen blieb.
63 Treudienstehrenzeichen
für Angehörige der Frankfurter Universität.
LPD. Frankfurt a. M., 28. Sept. Der Führer und Reichskanzler hat an 63 Professoren, Beamte und Angestellte der Universität Frankfurt an; Main das Treuedienstehrenzeichen verliehen. Für 40jährige Dienstzeit erhielten das goldene Ehrenzeichen 7 Profesioren und Beamte; für 25 Jahre Staatsdienstzeit wurden mit dem silbernen Ehrenzeichen 56 Professoren, Beamte und Angestellte ausgezeichnet.
!?ern>astzug gegen Straßenbahn.
Straßenbahn aus den Schienen geworfen. — Drei Personen verletzt.
Lpd. Frankfurt a. M., 28. Sept. Am Mitt- wochoormittag ereignete sich in der Bockenheimer Landstraße ein schwerer Derkehrsunfall. Ein Fern- lastzug, der die Straße überqueren wollte, rannte mit voller Wucht einem Straßenbahnzug in die Seite. Der Anprall war so heftig, daß der ganze Straßenbahnzug aus den Schienen geschleudert und auf den Bürgersteig geschoben wurde, während der Lastkraftwagen mit Anhänger in
brüchig werden läßt und daß fernerhin das geringere Gewicht eines Oktoberhasen verglichen mit dem eines Dezemberhasen einen wirtschaftlichen Verlust bedeutet. Deswegen sollte der Hasenabschuß im.. Oktober — abgesehen von dem einen oder anderen Küchenhasen für den eigenen Bedarf — möglichst unterbleiben.
Das Rebhuhn ist in der Mauser. Schöne, sonnige Oktobertage versprechen oft noch einmal gute Strecken, wenn noch Hühner zu schießen sind. Auch hierin ist Beschränkung geboten. Wenn eine Kette einmal bis auf 6 bis 7 Hühner abgeschossen ist, sollte der Jäger ihr Ruhe geben, wenn er auch im nächsten Jahr wieder Hühner schießen will. Aber wer noch Hühner schießen darf, hat jetzt erst recht die Freude an vollwertigem Wilde, da die jungen Hühner die alten art Starke erreicht haben. Wenn dic Mauser erst einmal vorbei ist und nur der geübte Jäger alte und junge Hühner noch an bestimmten Merkmalen (spitze äußerste Schwinge und meist gelbe Sohlen bei den jungen) voneinander zu unterscheiden vermag, dann „halten" die Hühner nicht mehr, und» die planmäßige Jagd ist vorbei.
Am 1. Oktober beginnt auch die Jagd auf den Fasan, der sich immer mehr in unseren Revieren ausbreitet und im alljährlichen Abschuß in steigendem Maße das Feldhuhn zu verdrängen scheint. Gibt dabei das Gesetz auch Hahn und Henne in gleicher Weise frei, so wird doch bei den derzeitigen Besatzverhältnissen der hegende Weidmann auch weiterhin auf den Hennenabschuß verzichten.
Die Waldschnepfe ist bereits auf dem Zuge nach Süden und pflegt im Herbst in unseren Breiten längere Rasten einzulegen. Da sie auch jetzt wie im Frühjahr im Morgen- und Abenddämmern streicht, kann darauf ihre Jagd begründet werden. Wo aber regelmäßig Schnepfen zu liegen pflegen, kommt auch die Suchjagd mit dem Hunde, die.im Frühjahr verpönt ist, hinzu. Auch ihre kleineren Verwandten, die Sumpfschnepsen, sind frei.
Die ($nten sind auf dem Zuge, nordische Arten
ck) ein Dutzend große Sicherheitsnadeln;
e) eine Schere;
f) ^genstände zur behelfsmäßigen Schienung von gebrochenen Gliedmaßen.
Darüber hinaus, falls erhältlich:
a) drei Brandbinden;
b) zweimal 100 Gramm Chloraminpuder (dunkel aufzubewahren). Dazu ein sauberes, zirka ein Liter fassendes Gefäß und ein sauberer Löffel zum Anruhren eines dicken Breies zur Haut- entgiftung.
c) Zweimal 10 Gramm alkalische Auqensalbe mit Auaenstäbchen;
d) 50 Gramm Baldriantinktur (Beruhigungsmittel), dazu 12 Stück Würfelzucker;
e) 50 Tabletten doppelkohlensaures Natron zu je 1 Gramm (für Augenspülung 4 bis 5 Tabletten auf einen Tassenkopf Wasser);
k) 500 Gramm Kaliseife (zur Hautreinigung nach Kampfftoffvergiftung).
Auf Grund der vorgelegten Haushaltssatzung wurde der Haushaltsplan nach Beratung mit den Ratsherrn auf 481 898,94 RM. im ordentlichen Teil, ausgeglichen in Einnahme und Ausgabe, festgesetzt. Im außerordentlichen Teile sind keine Ansätze enthalten.
Die Hebesätze für die Gemeindesteuern wurden wie folgt festgesetzt: Grundsteuer: ?rür die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe 62 v. H., für die Grundstücke 102 v. H. Für die Gewerbesteuer nach dem Gewerbeertrag und dem Gewerbekapital 273 v. H., für die ZweiAtellensteuer wurde der Hebesatz auf 355 - H., für die Bürgersteuer auf 500 v. H. der Reichssätze festgesetzt.
Alsdann gelangte der Wirtschaftsvlan des Wasserwerks für das Rj. 1938 zur Beratung.^ Dieser bewegt sich ungefähr in der gleichen Höhe wie im Vorjahr. Im Wirtschaftsjahr 1938 ist die Erweiterung der Wasserleitung in der Ver- bindungsstraße zwischen Hindenburgstraße und der Hohl, sowie in der Hochstraße und in der Siedlung in der Ronnbach im dritten Bauabschnitt in Aussicht genommen, wofür in dem Finanzplan des Wasserwerks 8615 Mark vorgesehen sind. Für Abschreibungen auf Anlagen.sind 3000 Mark eingestellt. Don dem Betriebsüberschuß mit insgesamt 22 070 Mark sind zur Ablieferung an die Stadtkasse 16 455 Mark und für Verwendung zur Finanzierung der Vermögensausgaben 5615 Mark vorgesehen.' Die Gesamteinnahme des Wasserwerks für das Wirtschaftsjahr 1938 ist mit 47 852 Mark eingestellt. Gegen den Wirtschaftsplan wurden keine Beanstandungen erhoben. Er wurde auf 47 852 Mark und der Finanzplan auf 8615 Mark von dem Bürgermeister festgestellt.
Der Voranschlag der Gewerbeschule für das Rechnungsjahr 1939 sieht an persönlichen Kosten als Anteil der Stadt den Betrag von 3895 Mark, für die sachlichen Ausgaben einen Betrag von 5950 Mark vor, zusammen 9845 Mark. Nach Abzug des von dem Kreis Alsfeld übernommenen Anteils an den persönlichen Kosten ergibt sich eine Gesamtbelastung für die Stadt Alssell) van 7642 Mark. Nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen hat die Stadt als Trägerin der Schule die sachlichen Kosten ganz au tragen, die persönlichen Kosten werden je zu y» vom Staat und der Ge»
Das Deutsche Rote Kreuz steht nach seiner Neu- orbnung, die durch Reichsgesetz vom 9. Dezember 1937 und die Satzungen vom 24. Dezember 1937 im einzelnen festgelegt und in seinen Aufgaben fest umrissen wurde, heute als große freiwillige Hilfsorganisation neben der nationalsozialistischen deutschen Wehrmacht und den Gliederungen der Bewe- guna. Die Berufung maßgebender Männer aus Partei und Staat in die führenden Stellen des DRK. kennzeichnen feine Stellung im nationalsozialistischen Staat. Die ritterliche und opferfreudige Hingabe seiner Männer und Frauen für das Werk der Hilfsbereitschaft in Zeiten der Not erheben es über jeden Verdacht eines weichlichen Pazifismus.
2n den Gliederungen des DRK., den männlichen und weiblichen Bereitschaften, den Schwesternschaften und in den Gemeinschaften treten Männer und Frauen zusammen, um nach dem Wunsche des Füh- rers, des Schirmherrn des DRK., ihrem Volke mit Taten zu dienen. Die Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes sind: Mitzuwirken im amtlichen Sanitätsdienst der Wehrmacht und im Sanitätsdienst des Luftschutzes. Mitzuwirken bei der Hilfeleistung bei öffentlichen Notständen und bei Unglücksfällen zu Lande und zu Wasser, im Dienst an der Gesund- heitspflege des deutschen Volkes und bei der Für- sorge für Kriegsgefangene und Kriegsbeschädigte.
Die in allen Orten des Reiches bestehenden männlichen und weiblichen Bereitschaften des DRK. rufen zur Mitarbeit und zur Ausbildung m Erster Hilfe auf. Den Bereitschaften liegt die Ausübung des regelmäßigen und vorbeugenden BereitschaftsLienstes ob. Das neue Gesetz hat für fcie Mitglieder des DRK. große Vergünstigungen geschaffen. Auch die wirtschaftlich schwachen Volks» genossen können ihre Kräfte zur Verfügung stellen.
s ist eine Beurlaubung mit Fortzahlung der Bezüge bis zu sechs Wochen für die Mitglieder vorgesehen, die zu Lehrgängen des DRK. einberufen werden. Ferner wird Unterstützung für die Sn» zehörigen dieser Teilnehmer nach Maßgabe des für i)ie Wehrmacht geltenden Familienunterstützungsrechts, sowie Krankenhilfe und weitere Dergünsti- jungen gewährt.
Die Grundausbildung der aktiven Kräfte beträgt 20 Doppelstunden und schließt mit einer Hrundprüfung ab. Lehrstoff u. a.: Charakterliche irnb weltanschauliche Erziehung, Ordnungsdienst und Sport, theoretische und praktische Unterweisung in Erster Hilfe, Krankenbeförderung und Herstellung !«ehelfsmäßiger Krankenbeförderungsmittel, ^ach heftanbener Grundprüfung erfolgt die Fortbildung i-im DRK.-Helfer (Helferin). Geeignete DRK.- I belfer und -Helferinnen können zu Gruppenführern nnen) und weiter durch Besuch der DRK.-Landes» ührerschule zu Zugführern (-innen) befördert Berben.
Die DRK.-Helferin kann außerdem als D R K. - (chwesternhelferin ausgebildet werden.
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länger schön! Deshalb tägliche Schuhpflege mit


