gjL-tfpont
Wirischast
*
eigenartigen
einem
geboten. Starkes Ängeba^, Zehntel) 5,80 bis 6 Erzeugerpreis ab Erzeuger- tzanweisungen vorgelegW Verladestation. Weizenstroh, bindfadengepreht
Rekordbesuch von mehr als den, stiegen auf 128,50 bis 129 und erreichten somit Iben Dortagsstand. Sonst notierten u. a. AdlerwerLe
und man erwartet einen 20 000 Zuschauern.
Deutschlands Ruderer nehmen in der Welt eine unbestrittene Vormachtstellung ein. Diese Tatsache
Reichsbank mit 176,25 (179), Rheinmetall mit 122,75 (126) Deutsche Linoleum mit 145,50 (148,75), Conti Gummi mit 196 (200) und Zement Heidelberg mit 144 (146) zur Notiz. Entgegen der Allgemeintendenz lagen Braunkohlenwerte etwas höher, Rheinbraun 205 (204,50), Ilse Genuß 131,25 (131), ferner zogen Labmeyer 0,65 v. H. an auf 118,50.
Auch am Rentenmarkt war die Haltung schwächer und das Angebot zeigte eine leichte Zu- s n nalime. Reichsaltbesil 127 (127.75), Reichsbakm-VA.
St. o-.toteg 2413 bis 123,65 (124,13). Kommunal-Umschuldung
das 27. Spiel! *
Wiens Tennisspieler siegten im Gau- kampf Ostmark—Brandenburg mit 3:2 Punkten. Die Entscheidung fiel in abschließendem Doppel, das Redl-Nusterer 6:4 1:6 4:6 6:4 6:3 gegen Beuthner-F. Henkel gewannen.
unter aestern, V"wkerg nann^ mnn etwa 8 v. H. schwächer mit P2. Auch am E'nheitsnwi-kt war die ^ntfunn schwach und viele Werte erschienen mit
Bereits vorbörslich waren Anzeichen zu einer Erholung bemerkbar. Der amtliche Beginn der Abendbörse brachte dann auf umfangreiche Deckungen und Meinungskäufe, sowie auf Käufe der Kundschaft eine ausgesprochen feste Tendenz. Die Kurse am Aktienmarkt zogen sprungartig um 2 bis 5 v. H. an. Bei den meisten Werten wurden die Rückschläge im Mittaqsverkehr nicht nur ausgeglichen, sondern darüber hinaus ergaben sich noch beachtliche Befestigungen Die Umsätze waren auf Teilgebieten sehr lebhaft. Den stärksten Anstieg zeigten AEG' mit 112,50 (105). Sehr fest lagen sodann IG.-Färben mit 147 bis 149,50 bis 151 (146), Mannesmann mit 106 (100,13), Hoefch mit 108,50 (103.50), Rheinstahl mit 138,25 bis 139, (134,50), Verein. Stahl wurden mit 99 bis 100 (94,50) geschätzt. Bemberg, für die mittags keine Notierung vorlag und die mit 121,50 genannt wur-
9 Die Oberste Nationale Sportbehörde für hie deutsche Kraftfahrt besteht jedoch, wie Stabssuhrer von Bayer-Ehrenberg DNB.-Sport erklärt, unbedingt darauf, daß die j e tz i g e F o r m e l u n v e r - ändert über die sportgesetzlich vorgesehene Frist von drei Jahren in Kraft bleibt. Deutschland und Italien haben auch ein moralisches Recht zu solcher Forderung. Sie sind die einzigen Lander, die mit größter Energie, unter Einsatz ihrer besten Kräfte und, nicht zu vergessen, unter gewaltigen finanziellen Opfern ihr Wort gehalten haben und dem Rennsport treugeblieben sind.
Und die anderen? Zwölf Werke wolsten selbst oder durch Renngemeinschasten in die Grand-Prix- Kämpfe eingreifen, um so dem Autosport neuen Anreiz und noch mehr Geltung zu verschaffen. Nicht einmal die Hälfte erful te die Versprechungen. Uebriggeblieben sind Deutschland und Italien durch ihre Auto-Union, Mercedes- Benz, Alfa Romeo und Maserati, die Trager und Stützen des Rennsports der vergangenen Jahre. Als Fünfter gesellte sich der Stall der französischen Ecurie Bleue mit dem Delahaye hinzu. Der Rest trat erst gar nicht in Erscheinung oder verschwand schnell wieder.
bitterliche Sportwettkämpfe zwischen Deutschen und Franzosen.
Auch in Zeilen politischer Spannung.
tlnd nun: Deutschland-Bulgarien.
Deutscher Fußball-Nachwuchs tritt zum Länderkampf an.
Das Autorennen um den Großen Preis von Donington-Park in England, das am kommenden Sonntag stattfinden sollte, ----- ....
rourte abgesagt. Die teilnehmenden deutschen Renn- ^kt büßten Gesfürel 3 v. H., Licht und Kraft Mannschaften der Auto. Union und von Mercedes- , i 75 H. ein. Sonst kamen noch
Benz haben bereits die Heimreise angetreten. 1 -------'---
Minus-Zeichen.
Abendbörse sehr fest.
Irrganq wieder bester Deutscher.
Die italienischest Rad-Amateure behaupteten sich auch auf der vierten Etappe der Fernfahrt Como- Rom, die über 104 Kilometer von Forst nach Florenz führte. Die größte Schwierigkeit bot die Ueberwchdung der 27 Kilometer langen Paßstraße zum Godenzo in den Apenninen. Bei leichtem Regen waren nach 92 Kilometer zu vier Ausreißern noch zwölf Mann aufgeschlossen, von denen M 0- nari in 3:00:30 Stunden im Spurt gewann. Bester Deutscher war wiederum der Berliner Irr- gang, der in der gleichen Zeit auf den 11. Platz gesetzt wurde. In der Gesamtwertung behauptete der Italiener Ricci immer noch die Spitze.
Leichtathletik-Kampf der Studenten in Helsinki.
Einen überaus spannenden Verlauf nahm in Helsinki die Begegnung zwischen einer deustchen Studenten-Mannschaft und einer finnischen Hochschul-Auswahl in der Leichtathletik. Im Gesamtergebnis wurden die" Deutschen mit 51:50, also nur um einen Punkt geschlagen. Bis zum letzten Wettbewerb, einer 1600-Meter-Stasfel, führten unsere Vertreter mit einem Punkt, unterlagen dann aber in der Staffel und verloren so auch im Gesamt-
unDejiruiene -uormaajiuenuiig e:n. xuvje wurde zum erstenmal bewiesen bei den Olympischen zählt, da ,
Spielen 1936 in Berlin und erhärtet in den beiden l rechtzeitig zum Kampf zu stellen.
Eine Frucht, die ebenfalls bei der deutschen Einfuhr eine Rolle spielt, sind die H a s e l n u ß k e r n e , die allerdings im Haushalt nur wenig gebraucht werden. Zeitweise ersetzen abex die Haielnußkerne die Mandeln bei der Herstellung von Hausgeback und anderen Zwecken. Im bescheidenen Umfange werden die Kerne auch zum sofortigen Verzehr ge- kauft Die größere Menge der eingefuhrten Hasel- nußkerne verbraucht die Schokoladenindustrie zu Nußschokoladen' und Marzipan Die H°^""^erne sind sehr empstndlich und musten sorgsam verpackt und gelagert werden. Sie dürfen keineswegs mit Gewürzen in enge Berührung kommen.
Die meisten Haselnußkerne werden aus der Levante nach Deutschland eingefuhrt aber auch aus Spanien und Italien. Die Haselnußkerne smd ebenso wie die M a n d e l n und die meisten Gewürze, einer großen Spekulation unterworfen, häufig wird auch minderwertige Ware geliefert. Hier i|t a s
folgenden Jahren in den Kämpfen um die Europameisterschaft. Daß die verantwortlichen Manner im Fachamt Rudern aber nicht gewillt sind, diese schwer errungene Spitzenstellung e.nzubußen geht am besten aus der großen Forderung des Jugend, ruderns hervor. Nachdem im vergangenen Jahre zum ersten Male eine Reichsiugendregatta durch, geführt wurde, werden in diesem Jahre bereits Deutsche' Jugendmeisterschaften ausgetragen
Am kommenden Wochenende, 1. und 2. Oktober, versammeln sich 1400 Jungen mit 224 Booten au der klassischen Regattastrecke in Grunau zum Kamps um Sieg und Titel. Im Mittelpunkt der Wettkämpfe stehen die Rennen im Achter, Vierer und Doppelzweier, die als Titelkampfe aus dem Programm stehen. Am stärksten besetzt ist der Vierer mit 27 Meldungen: im Achter werden 25 Boote starten, während für den Doppelzweier 13 Titelanwärter genannt wurden. Die Entscheidung in diesen drei Rennen fällt am Sonntag Der Samstag ist den Dorkämpfen und Stilruderprufungen der Pimpfe im Riemen- und Doppelvierer Vorbehalten. Dazu kommen eine Reihe weiterer Rahmen- Wettbewerbe, die sämllich gut besetzt sind.
Frankfurt a. M., 28. Sept. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 ><8^n RM.: Weizen W9 198, WH 200, W 12 201, W 13 202, W 16 205, W 18 207, W 19 209, W 20 211; Roggen R 11 183, R 12 184, R 14 186, R 15 187, R 16 189 R17 190, R18 191, R19 193 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. WaWteRF 28,85, W20 (Kreis Alzey) 28,85, Mi20 (Kreis Worms) 29,20; Roggenmehl, Type 997, R 12 22,45, R 15 22,80, R16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W 16 10 90, W 8 11,00, W19 11,10, W20 11,20; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Treber qetr. —. Wiesenheu mit Besatz (bis ein Drittel) p, Wiesenheu mit unerheblichem Besatz (bis etwa em
Schafe mittelmäßig.
Hochschulnachrichten.
Professor Dr. Wilhelm B e n e ck e, der em. Or«' dinarius für Pflanzenphysiologie an der Umveriua. Münster , vollendete sein 70. Lebensiayr-- Der in Heidelberg geborene Gelehrte habiumr - sich 1896 als Privatdozent in Straßburg unö folg 1899 einem Ruf nach Kiel, wo er 1907 Zum Professor ernannt wurde. 1909 wurde er Bonn, 1911 nach Berlin berufen, 1917 ging , die Universität Münster, an der er bis zu i Emeritierung gelehrt hat. cw«
Professor Dr. Gustav Aubin, der d'marius der Wirtschaftlichen Staatswissenscy der Universität Halle-Wittenberg, seit 1934 m p t i n g e n , ist auf einer Urlaubsreise unertoa M'inchen gestorben. Aubin, 1881 in Reich - (Böhmen) geboren, habilitierte sich 1911 yi • langen, 1912 in Halle, wo er 1919 nach oe kehr aus dem Felde die ordentliche Proseii ' Nationalökonomie erhielt. Er hatte eine wj schriftstellerische Tätigkeit auf seinem 3aWöieI faltet.
bundes.
Drei Weltrekorde i m Z w e i s i tz e r f a h - r e n stellte das französisch-dänische Paar G^rardin- Falk-Hansen in Bordeaux auf. Die neuen Weltbestleistungen mit stehendem Start lauten: 500 Meter in 35 Sekunden (alter Rekord 37,8), eine halbe Meile in 53 Sekunden (alter Rekord 56,2), 1000 Meter in 1:05 Minuten (alter Rekord 1:08,6).
Im Rahmen der Feierlichkeiten anläßlich des bul- । garischen Königsjubiläums - steigt in Bulgariens Hauptstadt Sofia am kommenden Sonntag ein Fußballkampf zwischen Deutschland und Bulgarien. Es handelt sich hier nicht um ein offizielles Länderspiel und diese Tatsache veranlaßte die Reichssportsüh- rung, mit der Vertretung der deutschen Farben in erster Linie den Nachwuchs, zu betrauen. Die ursprünglich vorgesehene Ausstellung mit Fritz Szepan inmitten der Jungen konnte nicht beibehalten werden. Nun sollen folgende Spieler in Sofia kämpfen: Remmert (Reichsb. Frankfurt a. M); Billmann (1. FC. Nürnberg), Kubus (Vorw. Ras. Gleiwitz); Rohde (TDd. Eimsbüttel), Tibulski (FC. Schalke 04), Männer (Hannover 96); Malecki (Hannover 96), Weyer (VfL. Köln), Gauchel (TuS. Neuendorf), Flederer (Spvg. Fürth), Arlt (Riesaer SV.).
Unsere Jungen (nur Billmann, Gauchel und Malecki kann man nicht mehl' ganz zu ihnen zählen!) werden in Bulgariens Hauptstadt sehr gut spielen müssen, wenn sie erfolgreich bestehen wollen. Wir erinnern daran, daß die bulgarische Nationalelf vor drei Jahren in Leipzig gegen die deutsche Ländermannschaft, in der u. a. Puchloh, Münzenberg, Ha- ringer, Grämlich, Goldbrunner, Lehner, Siffling und Szepan standen, ganz ausgezeichnet spielte und nur mit 2:4 (0:2) Toren unterlag. Diesmal haben die Bulgaren nun den Vorteil, in heimischer Um»
Der Leichtathletik-Wettkampf, der am Sonntag fm Pariser Stadion Jean Bouin zwischen der Mannschaft des Kölner Leichtathletikklubs und einer Nicht einmal d i e Hälfte erfüllte die Pariser Leichtathletikmannschaft ausgetragen wurde, war trotz der derzeitigen politischen Lage und eines fast den ganzen Nachmittag währenden Gewitterregens nicht nur gut besucht, sondern verlief auch in einer ausgesprochen sportlich-ritterlichen Atmosphäre. Ja, man darf behaupten, daß die deutsch-französische Sportkameradschaft am letzten Sonntag sozusagen ihre Feuerprobe bestanden hat.
Unter der tausendköpfigen Zuschauermenge des nach dem im Weltkriege gefallenen französischen Langstreckenläufer Jean Bouin benannten Stadions bemerkte man diesmal besonders viele Angehörige der Armee, die gleich den übrigen Pariser Sportfreunden den Leistungen der deutschen Mannschaft wiederholten Beifall zollten.
Ein Pariser Mittagsblatt, das die ausgezeichnete Haltung der Kölner Leichtathleten, aber auch das Entgegenkommen der deutschen Grenzbehörden hervorhebt, bezeichnet die Tatsache, daß Hakenkreuzfahne und Trikolore auch in diesen Tagen schwerer politischer Entscheidungen über einem Pariser Stadion einträchtig wehten, als ein gutes Zeichen für die durch nichts getrübten guten Beziehungen zwb fchen Deutschen und Franzosen.
Deutsche Jugend rudert in Grünou.
1400 Jungen im Kampf um Sieg und Titel.
Das interessiert den Kolonialwarenhändter
Don Gewürzen/ Haselnußkernen/ Feigen und Datteln.
Deutsche Rennwagen und die neue Rennformel.
In dem Augenblick, in dem das Ausland erkannte, daß die deutsche Vorherrschaft im Automobilrennsport auch nach den Bedingungen der neuen Rennformel nicht zu brechen war trat man jenseits unserer Grenzen für eine neue Formel em. Genau so, wie man die neuen Bedingungen gegen den Wunsch von Deutschland und Italien schon für dieses Jahr als verbindlich erklärt hatte.
Die alte Formel gab dem Konstrukteur 750 kg Werkstoffe in die Hand. Daraus sollte er einen möglichst schnellen, zuverlässigen und sicher auf der Straße liegenden Wagen bauen. Deutschlands Ingenieure schufen wahre Wunderwerke für ihre Siegmaschinen. Mur Italien hielt einigermaßen Schritt Das war den anderen nicht recht. So belasteten sie die Kompressormotoren mit dem hohen Koeffizienten von 1,5 kg. Künftig sollten also die deutschen und italienischen Wagen Gegner mit anderthalb mal so großem Zylinderinhalt ohne Kompressor erhalten. Doch selbst dieses schwere Handicap erschütterte die klare Ueberlegenheit der Deutschen nicht. Die neue Formel führte vielmehr eine bedrohliche Krise herbei, die im Großen Preis von Frankreich ihren Höhepunkt erreichte und nur dank der Einsatzbereitschaft der deutschen Werke über« / wunden werden konnte.
Das erste Jahr der neuen Formel, hie bis 1940 gilt, geht feinem Ende entgegen, nachhem es Deutschland Triumphe auf Triumphe gebracht hat. Da erheben sich auf der Tagung her Internationalen Sportkommission her AIACR. in Pans auch schon die ersten Stimmen, die nach Aenderungen schreien. Es soll dabei um den Koeffizienten für den Kompressormotor und um den Kompressor selbst
größte Vorsicht geboten. . .
Feigen werden aus Griechenland und der Tur fei nach Deutschland eingeführt. Smyrna ist der große Feigenhafen, von wo die Luxusfelgen und auch die sogenannten Jndustriefeigen, die zur F - brikation von Kaffee-Ersatz benutzt werden nach Deutschland abgehen. Die aus Griechenlandem geführten Feigen sind meistens in Kisten verpackt, während früher die sogenannten-Kranzfeigen in grö feeren Mengen eingeführt wurden Die Feigeni bil den in manchen Kolonialwarengeschaften rmd ebenso in allen Rohkostgeschäften einen wichtigen Artikel, der immer wieder verlangt wird. Am bestengeht das Geschäft im Winterhalbjahr. In Deutschland eristiert auch eine Feigen-Deredelungsindustrie. D e Früchte werden kandiert, dann in Packungen über den Einzelhandel an die Kundschaft abgegeben. Her- vorgehoben werden muß, dafe die zuckerrelchen Feigen sehr nahrhaft und bekömmlich sind
Die Datteln, die in Deutschland auch sehr geschätzt sind, kommen überwiegend aus Iran und Marokko. Auch hier gibt es verschiedene Sorten, die aber alle das eine gemeinsam haben, daß sie leicht entzweibrechen, klebrig sind und deshalb schwer ausgewogen werden können. Der Kalonlalwarenhandler muß also sorgsam mit den Datteln umgehen, wenn er sie schnell verkaufen will. Unappeütliches Aussehen stört erfahrungsgemäß den raschen Berkaus. Die Datteln werden ebenso wie hie .^geH von hen Rohköstlern bevorzugt; für hie übrige Bevölkerung besteht ein größerer Beharf nur in hen Monaten vor Weihnachten. Die deutsche Veredelungsindustrie hat sich auch dieser Frucht angenommen und besonders durch eine sinnreiche Verpackung m kleinen Körben und Kästen den Derkaufswert der Waren erhöht. n'u*
yeriaoeuaiiDn. ~a. r - -
gebündelt, 2,80, Roggenstroh, dasselbe, 2,90 bis 6, Hafer- und Gerstenstroh, dasselbe, 2,40 bis Kleeheu, gut, gesund, trocken, 7 bis 7,o0 ab er zeuger-Derladestation. Tendenz: ruhig.
granffurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 29. Sept. (Vorberichb) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 8W Rinder (176 Ochsen, 97 Bullen, 368 Kühe, 2-1 Fckrsen), 259 Kälber, 85 Hämmel, 93 Schafe, Schweine. Es kosteten: Ochsen 35 bis 45 Mar. Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen 35 bis 44. Kälber 35 bis 65, Hämmel 35 bis 52, Schafe 22 v' 42, Schweine 52 bis 59 Mark. — Marktverlau'. Rinder, Kälber, Schweine zugeteilt; Hammel unu
Gewürze haben im Leben der Völker eine größere Rolle gespielt als man gemeinhin annimmt. In der ersten Zeit nach den Entdeckungen^ als der Goldrausch verflogen war, war es der Gewurzhandel, i der die Portugiesen und Spanier reich gemacht hat. । Auf den großen Märkten für Gewürze sind viele Vermögen gewonnen und verloren worden. Die Pfefferspekulation haben zeitweise riesig Ausmaße angenommen. Die Importeure, die sich mrt dem Gewürzhandel befassen, müssen besonders aus dem Kien sein, wenn sie nicht unter die Rader kommen wollen. Etwas weniger schwer hat es der Einzelhandel, der die Gewürze an den letzten Derchraucher abgibt. Aber auch der Kolonialwarenhandler muß wissen, welche Sorten er in ausreichender Menge erhalten kann, wie sich die Preise bewegen und welcher Bedarf den Jahreszeiten entsprechend besonders aufzutreten pflegt. Schließlich ersordern die Gewürze eine sorgsame Pflege; vor allen Dingen muß vermieden werden, daß sie in zu enger Berührung mit anderen Derbrauchswaren lagern.
Im ersten Viertel des Jahres 1938 haben sich bedeutsame Veränderungen im deutschen Gewurz- import ergeben. Die Einfuhr an Pfeffer ist gegenüber hem gleichen Zeitraum des Dorfahres um etwa 30 v. H. gesunken. Von Januar bis Marz 1938 wurden rund 10 200 Doppelzentner Mester emge- führt, die einen Wert von etwa 510 000 Mark harteilten. Dabei ist her Preis etwas zuruckgegangen. Ein Rückgang ist auch bei der Paprika - Einfuhr festzustellen. Hiervon haben wir 510^Doppelzentner aus dem Auslande bezogen gegenüber 720 im er- ften Vierteljahr 1937. Für den eingefuhrten Paprika mußten in diesem Jahr 54 000 Mark ausgegeben werden. Dagegen ist in allen anderen Gewurzarten eine verstärkte Einfuhr festzustellen Die größten ' Steigerungen haben Gewürzne l k e n und N - tenpfeffer aufjutoeifen. Bejbe ^ßwurze weisen Ernfuhrsteigerungen von weit über 200 v. H. auf. Die 2800 Doppelzentner Gewürznelken, die von Januar bis März hereingenommen wurden repräsentieren einen Wert von 300 000 Mark, die 2000 Doppelzentner Nelkenpfeffer einen solchen von 200 000 Mark. Weiter werden gebraucht Ingwer (350 Doppelzentner) - 36 000 Mark Kar h am o n (125 Doppelzentner) = 59 000 Mark, Muskatnüsse (1895 Doppelzentner) — 271 000 Mark, echter Zimt 817 Ä&. W4 000 M°rk, Zimtk°s° fia rund 2000 Doppolzrntn-r = l04 000 Mark nni> Vanille (138 Doppelzentner) - 244 000 Mark. Somit sind um ersten Vierteljahr 1938 an Gewürzen rund 21000 Doppelzentner eingefuhrt, deren Wert ergebnis. 1 940 000 Mark ausmacht. Der Kolonialwarenhandel
In verschiedenen Wettbewerben gab es ausge- ^ann daraus erkennen, welche Gewürze in befon- zeichnete Leistungen. So gewann der finnische Olym- ^rs großen Mengen zur Verfügung stehen, piafieger über 5000 Meter, Gunnar Hockert, hie । 3000 Meter in 8:48 Minuten und sein Landsmann Vaino warf den Speer 72,38 Meter weit. Im Hoch- jprung kam Kalima auf 1,95 Meter. Einen deutschen Doppelerfolg gab es im Diskuswerfen durch Hil- brecht und Krönenberg mit 47,32 Meter bzw. 47,17 > 'XlÄt.Co
Meter. Fehring gewann die 100 und 200 Meter I klar, während der Berliner Rinck über 400 Meter Hlitfaqsbörfe schwach.
den Finnen Aarnia^a in 50,1 Sekunden schlug. ' 9^ Sevt Die Börse eroff-
Emen weiteren deutschen Sieg gab es in her ^a?kf "rt „ schwacher Haltung.
4X100-Meter-Staffel, während die übrigen fieben nete au^^tler Qandcn‘ „„x JXfrdkn ftanb
Wettbewerbe an Finnland fielen. Dem Kundschastskreise^s^
Kurze Sporinotizen. bereitschaft gegenüber, da die Zuruckhaltung ln vol-
,, . . lern Umfange fortbestand. Kaufauftrage lagen kaum
Westdeutschland und O st Holland tra- üor verschiedentlich wurden lediglich niedrige Limite gen den traditionellen Fußballkampf am 6. Novern- Die durchschnittlichen Einbußen lagen bei
her in M.-Gladbach aus. Es handelt sich bereits um|2 b[5 3 D
Eine Reihe von Wertes ging am Aktienmarkt bis über 5 v. H. zurück. Die stärksten Rückgänge hatten AG. für Verkehr mit 114,50 (119) Allg. Lokal und Kraft mit 134 (139), Dqimler mit 122 25 (127), Adlerwerke mit 98,50 (103,50) und «AEG. mit 106,40 (111). Am Montanmarkt gaben Verein. Stahl auf 95,50 (98,50), Hoesch auf 103,75 (107,25), Klöckner auf 111,50 (116), Mannesmann auf 101 (104,50), und Deutsche Grbö1 auf 123,25 (126,50) nach. JG.-Farben gingen auf 146 o0 (148^90), l Metallgesellschaft auf 120,25 (124) zurück. Am Elek-
Z u einem eigenartigen ! kam her Engländer Eddie ^Philipps am Dienstag-1 mit 93 (93,50) anc,. . abend vor 12 000 Besuchern in der Londoner Har-1, aurf) ,n Reichsschatzanweisungen vorgeleo ringay-Arena. Im Ausscheidungskampf um die bn- ferner in Jndustrie-Obliaationen, die bis
tische Schwergewichtsmeisterschaft wurde der Ire • ^rückfielen. Auch Liguidationsvfandbriefe Jack Doyle nach einem Schwinger, der sein Z'el , /.^och und bis 0 50 niedriger. In Goldpfandverfehlte, aus dem Ring geschleudert und ausge-1 . wurde.das Angebot bei unveränderten Kur-
i es ihm nicht möglich war, sich nur Kasseler 0,13 v.H. ermäßigt
auf 100.13. Stadtanleiben gaben z. T. noch nach.
Im Verlaufe blieb die Börse äußerst still und zurückhaltend. Eine Erholung war am Aktienmarkt nirgends festmstellen, Vielmehr traten verschiedentlich weitere Rückgänae um etwa 050 bis [1 v. H. ein. Verein. Stahl 94 50 nach 95 50. Man- nesnwnn 10013 nach 101, IG.-^arben 145 75 noch r. „ . ... 146.50, RWE. 115 50 nach 116 50, Conti Gummi
gebung spielen zu können und sie sind^natürlich m narf) 1Q6 AG. für Verkehr 114 nach 114,50. D-e vom Ehrgeiz beseelt, jene Leipziger Niederlage erstmals notierten Werte lagen 3 bis 5 v. H. wettzumachen. Ob es gelingt, bleibt abzuwarten. -
Wir wissen, daß unser Nachwuchs sehr stark ist und daß er auch gegen einen sehr starken Gegner nicht versagen wird. So bewährte Spieler wie Billmann, Tibulski, Malecki und Gauchel geben der Elf doch ein gewisses Rückgrat und es ist zu erwarten, daß diese Mannschaft am Sonntag günstiger abschnei- den wird als jene deutsche Nachwuchself, die vor, einigen Jahren in Sofia mit 0:2 besiegt wurde.
Die Bulgaren stellen ihre stärkste Elf, die sich in | der Hauptsache aus Spielern der Vereine Lewski Sofia, FK. 13 Sofia und Wladislaw Warna zusammensetzen wirh. Die Bulgaren waren übrigens im Vorjahr auch an den Kämpfen um die Fußball- Weltmeisterschaft beteiligt und erzielten in her Ausscheidung iu Hause gegen die Tschecho-Slowakei ein 1:1. Wenn wir noch erwähnen, daß die bulgarischen Spieler technisch durchaus auf der Höhe sind und auf ihren harten Plätzen (ohne Gras!) ein besonders schnelles Spiel pflegen, dann sich alle jene Dinge genannt, die zu den Eigenheiten des bulgarischen Fußballsports zählen und von unserer Elf gebührend beachtet werden müssen.
Das Spiel wird im „Junak-Stadion" stattfinden
102 (98,50), MAN. 122 (NS), D-imkr 127 (122^, Demag 138 (134), Licht & Kraft 133 (130), Ges fürel 131 (128), Metallgesellschaft 120 bis 123 (120,25), Moenus 119 (117) RheiNmetalll23,50 bis 124,50 (122,75), Eßlmger 99 bis 09,75 (97) RWC. 117,50 (115) und sehr fest lagen schließlich noch Westdeutsche Kaufhof mit 93 (88). Orofebanfaftien lagen bis 1 v. H. höher, Commerzbank 106,75, Deutsche Bank 114, Dresdner Bank 106. Renten dagegen still. Reichsaltbesitz unv 127 Farben- Bond-; 0,50 v. H. erholt auf 120,25. Es wurden noch einzelne Industrie-Obligationen notiert die nach Pause niedriger lagen. 5proz. AEG 99,7a. 5proz. Gelsenkirchen Berg 97,75. - An der Nach- börse blieb die Haltung fest und man nannte mindestens die höchsten Kurse und teilweise auch dar-
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