Die
ert", wo die Königin und die Prinzessinnen
Kunst und Wissenschaft
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zialen Elemente in der Geographie heute telpunkt der Aussprache gestanden hätten.
im
Solche
schließlich nicht mehr standhalten konnte.
sein.
Vierlinge in Oberllalien.
slegramme ein.
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weiter und sind erfroren.
Drei Großen
Nie Kennkarte - ein neuer deutscher Personalausweis.
Tod.
Drei
Wie die A. T. E. erfährt, wird der polnische Außenminister B e cf am Montag dem 1. August, i n O s l o eintreffen. Sein Besuch in Norwegen wird drei Tage dauern. Er wird von seiner Gemahlin, dem Chef seiner Kanzlei, Graf ßubienffi, und feinem Privatsekretär Siedlecki begleitet werden.
Zwischen dem engliscken Botschafter und dem italienischen Außenminister hat eine neue Unterredung stattgefunden. Ueber den Inhalt der Besprechung werden vorerst keine Angaben gemacht, doch findet der Umstand Beachtung, daß die Unterredung zeitlich mit den Erklärungen des englischen Premierministers im Unterhaus zur
Dr. Eb. Koch (Bad-Nauheim) über „Regulationen des Kreislaufes", Professor Dr. A. Weber (Bad- Nauheim) über „Die praktische Bedeutung der Aufzeichnung des Herzschalls". Professor..Dr. W. Keller (Gießen) spricht über „Kreislauffragen in der Kinderheilkunde", während Professor Dr. B. Freiherr v. Weiszäcker (Heidelberg) das Thema „Seelische Einflüsse auf den Ablauf der Kreislauskrankheiten" und Professor Dr. W. Pfuhl (Frankfurt a. M.) den Einfluß des Lungensogs auf die makroskopischen und mikroskopischen Strukturverhältnisse der herznahen Venen und Lymphgefäße behandeln wird.
Schlußsitzung des Geographischen Kongresses.
In Amsterdam ist der Internationale Geographische Kongreß geschlossen worden. Nach einleitenden Worten des Kongrehvorsitzenden, Prof.
Aus aller Welt.
Oie Autobahn Frankfurt - Aschaffenburg.
Schweizer Bergsteiger im Gotlhardgeblek erfroren.
Schweizer Bergsteiger gerieten auf der
Windgälle im Gotthardgebiet in ein Un-
eilen auftauchten. Hierbei öffneten sie die Tore des Znsein-Gefängnisses, aus dem fünf Gefangene ent» Jemen; ein sechster wurde von einem Wärter er» chossen. Anlaß zu den Unruhen war das Buch tines Mohammedaners, das von den Buddhisten (15 Beleidigung ihrer Religion betrachtet wurde und ivn den Behörden sofort verboten worden war.
Oie englische Königssamilie nach Schottland abgereiff.
ermann-Göring» sche Turner und auf die Fahnen- lerbienfK)
Gelegenheit, das Schiff zu besichtigen und sich von ihren Söhnen, Brüdern und Vätern, die tun vor Weihnachten zurückkehre'n werden, zu verabschieden.
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Der ehemalige Präsident des Obersten Gerichtshofes des Saargebiets, Professor O. N i p p o l d , starb im Alter von 74 Jahren in Bern. Professor Nippold wurde 1920 zum Präsidenten des Obersten Gerichtshofes des Saargebietes und später auch des Oberverwaltungsgerichts ernannt.
London, 28. Juli. (Europapreß.) Nachdem die sin und die Prinzessinnen schon Anfang der
Der Mensch als Laboratorium
Oie „Lebenswecker^ des Körpers.
Von Or.H. Wottereck.
Der Gauleiter der Auslandsorganisation der NSDAP und Staatssekretär im Auswärtigen Amt Lrnst Wilhelm Bohle beging am Donnerstag 'einen 3 5. Geburtstag. Dom Führer, vom Stellvertreter des Führers und vom Generalfeld, narfchall Göring gingen herzliche Glückwünsch
en erwarteten. Es ist das er st em al seit dem Kriege, daß sich das Königspaar auf dem See- toege nach Schottland begibt. Auf der Fahrt nach Aberdeen wird die königliche Jacht mehrere Häfen «Haufen.
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halb nicht genau untersuchen, weil bei jedem experimentellen Eingriff in die Zelle die Gefahr besteht, deren Leben zu zerstören. In den Zellen aber laufen nun all die chemischen und physikalischen Prozesse ab, deren Gesamtheit wir „Leben" nennen und von deren „Fabrikationsgeheimnissen" wir noch so wenig wissen.
Weitaus die wichtigsten „Arbeiter" in diesem Laboratorium, das unser Körper darstellt, sind nämlich so winzig klein, daß sie von der Wissenschaft Jahrhunderte hindurch überhaupt nicht entdeckt wurden und auch heute noch nur sehr oberflächlich bekannt sind. Da gibt es die jetzt so viel diskutierten Hormone und Vitamine, da gibt es aber noch eine ganz besondere Sorte von Stoffen dieser Art, die zwar weniger oft genannt werden, aber trotzdem für alle ßebensoorgänge von schlechthin entscheidender Bedeutung sind: die sogenannten Fermente.
Man liest in Berichten über neue chemisch- technische Verfahren gelegentlich von den „Katalysatoren", die bei diesen Prozessen unentbehrlich sind: es handelt sich um Stoffe, die bestimmte Reaktionen überhaupt erst in Gang bringen ober zum mindesten beschleunigen, selbst aber unverändert aus diesen chemischen Vorgängen hervorgehen. Man kann ohne Uebertreibung sagen, daß gerade die großen deutschen Erfindungen auf diesem Gebiet ganz entscheidend auf dex Erarbeitung der richtigen Katalysatoren beruhen — ohne diese merkwürdigen Stoffe wäre die Entwicklung der heutigen chemischen Industrie in vielen Punkten gar nicht möglich gewesen. Solche Katalysatoren gibt es nun auch t n jedem lebenden Organismus: hier nennt man sie Enzyme oder Fermente. Diese stets nur in kaum vorstellbarer winzigen Mengen auftretenden Stoffe hat man als die eigentlichen ßebenswecker der Natur" bezeichnet, denn ohne ihre Beihilfe gäbe es überhaupt kein organisches ßeben. Fermente spielen die entschei- dende Rolle beim Stoffwechsel, bei allen Gärungsvorgängen, ja, sie sind überhaupt bei jedem Prozeß in den Bereichen des lebendigen Gescheyens beteiligt.
Die Hausfrau hat Früchte eingemacht, und die Gläser und Flaschen stehen nun rvohlgefullt und wohlgeordnet in der Speisekammer. Eines Tages aber ertönt von dort her plötzlich ein lauter Knall, und als nachgesehen wird, stellt sich heraus, daß bei einer Flasche mit eingemachtem Fruchtsast der Kork explosionsartig herausgeflogen ist: vielleicht war d?e Flasche schmutzig ober der Säst wurde nicht sorgfältig genug eingekocht — jedenfalls ist er i n Gärung übergegangen und dabei hat sich । Kohlensäure entwickelt, deren Druck der Kork
and bis । Königin und die Prinzessinnen schon Anfang der tyi-v Qui bh Woche ßonbon verlassen hatten, ist am Donnerstag lenk ruch der König nach Schloß Balmoral abgereift.
n König Georg begab sich in Porthmouth an Bord
je r königlichen Jacht „Victoria and
: egen war.
Der Schulkreuzer „Emden" ist zu seiner Auslandsreise ausgelaufen, die ihn 4Vi Monate tn tie Gewässer des AtlantischenOzeans führe" n>irb. Bevor der Schulkreuzer, der zahlreiche Ossi- iiersanwärter an Bord hat, seinen Heimathafen ver- ieß, hatten die Angehörigen der Besatzung noch
Aehnlichkeit miteinander. Diese Entdeckung boffi „Umbau" der verschiedensten Wirkstoffe ineinander ist vielleicht das größte Wunder im „Laboratorium" unseres Körpers, zugleich aber hat damit der forschende Mensch eines jener Geheimnisse ent» schleiert, die bisher die letzten und feinsten „Fabrikationsmethoden" der Natur umgaben.
verwandeln.
Wie aber ist das möglich? Das Problem interessierte den genialen Forscher Louis Pasteur außerordentlich; er ging ihm nach und arbeitete eine Hypothese aus, nach der die Gärung durch die ßebensoorgänge der Hefepilze bewirkt wird. Diese Meinung blieb lange Zeit unbestritten — und doch war sie nur teilweise richtig. Gewiß spielt die Hefe eine entscheidende Rolle bei der Gärung, aber die Sache ist noch komplizierter, als Pasteur angenommen hatte — die Hefepilze als solche sind nicht dafür verantwortlich zu machen, sondern ein von ihnen erzeugter Stoff, ein beftimmtes Ferment. Wie man das herausbekam? Bei feinen Arbeiten über die Gärungsvorgänge kam der deutsche Forscher E. Buchner eines Tages auf die Idee, die Wirkung von toten Hefepilzen auf Traubenzuckerlösung zu prüfen. Nach der bisherigen Theorie mußten sie vollkommen wirkungslos bleiben — überraschenderweise war das aber nicht der Fall, sondern die tote Hefe vergärte eine Zuckerlösung ohne weiteres. Damit war die Theorie Pasteurs endgülttg zu Fall gebracht, und man nimmt seit diesen Versuchen an, daß die Bedeutung der Hefepilze für die Garung hauptsächlich in ihrer Fähigkeit besteht, ein zuk- kerspaltendes Ferment, die sogenannte Z y m a s e, zu bilden.
Solche Fermente „arbeiten" nun überall in den Zellen unseres Körpers. Wenn man beispielsweise ein Stückchen Semmel längere Zeit im Mund behält, dann tritt ein leicht süßlicher Geschmack auf: ein im Speichel enthaltenes Ferment hat einen Teil der Stärke des Semmelstückchens in Zucker umgewandelt. Wie das geschieht, wie überhaupt die zahl- losen Fermente, die es überall im Körper gibt, im einzelnen ihre chemische Tättgkeit durchführen, darüber kann uns auch die moderne Wissenschaft nur sehr wenig sagen. .
Trotzdem hat die Fermentforschung bet der Lösung wichtiger Einzelfragen gerade in letzter Zeit recht erfreuliche Erfolge erzielen können, an denen namentlich die deutsche Wissenschaft beteiligt ist. So konnte Prof. Kuhn (Heidelberg) vor zwei Jahren als erster ein Ferment synthetisch im Laboratorium Herstellen — und zwar merkwürdigerweise aus einem Vitamin, dem wachstumfördernden Lacto- flavin, das in der Milch enthalten ist. Diese Entdeckung hat gleichzeitig einen sehr wichtigen „Trick" aufgeklärt, den die Natur bei ihrer Arbeit im Laboratorium des Körpers anwendet: sie errichtet sozusagen einen chemischen Grundtyp und baut nun je nach Bedarf durch verhältnismäßig einfache Umsetzungen den einen Wirkstoff in einen ganz anderen Um. So entsteht aus einem Hormon ein wichtiger Farbstoff, aus einem Vitamin ein Ferment oder ein Wuchsstoff usw. — kurz, alle diese in ihren Wirkungen so völlig verschiedenen Stoffe zeigen in vielen Fällen eine erstaunliche
Dr. Kleiweg de Zwaane, dankte der neugewählte Vorsitzende des Verwaltungs-Ausschusses der Union Göographique Internationale, Professor de Marianne (Paris), den Organisatoren des Kongresses und dem Generalsekretär Baute, für die ausgezeichnete Durchführung der Veranstaltung. Der zurückgetretene Vorsitzende Sir Charles Close wies darauf hin, daß der Kongreß der größte seiner Art seit dem Weltkrieg gewesen sei. Die besondere wissenschaftliche Bedeutung der Zusammenkunft von mehr als tausend Gelehrten aus aller Welt sei in der Tatsache zu sehen, daß die menschlichen und so- . , ... tri--------«--- -- Mit-
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Staalsarchivdireklor Dr. knetsch gestorben.
In M a r b u rg starb im Alter von 64 Jahren der Direktor des Staatsärchivs Dr. Carl Knetsch. Der verdiente Gelehrte, der besonders auf dem Gebiet der hessischen Geschichte und Genealogie arbeitete, war in Kassel beheimatet. Nachdem er 1898 mit einer Arbeit „Die Erwerbung der Herrschaft Schmalkalden durch Hessen" promoviert hatte, war er zunächst in Rom als Hilfsarbeiter am Preußischen Historischen Institut tätig. 1901 trat er in Königsberg in den preußischen Archiodienft und ging von da nach Danzig und Wiesbaden. Seit 1905 wirkte er in Marburg als Archivar und Archiv- rat und wurde 1929 Direktor des Staatsarchivs. Zugleich wurde ihm die Verwaltung des mit dem Staatsarchiv vereinigten Preußischen und Hessischen Gesamtarchivs übertragen. Das Schicksal wollte es, daß der in allen Kreisen hochgeachtete Gelehrte die bevorstehende Einweihung des neuen Staatsarchivs nicht mehr erleben sollte.
14. Aerzle-Forlbilbungslehrgang in Vab-Rauhelm.
Wie alljährlich findet vom 23. bis 25. September im William - G. - Kerckhoff - Institut zu Bad-Nauheim ein Aerzte-Fortbildungslehrgang statt, dem das Thema „Aktuelle Kreislauffragen" zugrunde liegt. Eine große Reihe von Wissenschaftlern aus dem ganzen Reich haben ihre Teilnahme an diesem 14. Fortbildungslehrgang der Vereinigung der Bad-Nauheimer Aerzte zugesagt und werden Referate halten, drunter u. a. Professor
die Linie zunächst durch den Frankfurter Stadt» wald, überquert die Bahnstrecken Frankfurt—Mainz, Frankfurt—Groß-Gerau und Frankfurt—Darmstadt. Zwischen Sportfeld und Gehspitz läßt sie dann Neu-Isenburg rechts liegen, durchzieht den Offenbacher Stadtwald, geht über die Reichsstraße 46 (Offenbach—Sprendlingen) rechts am Weißen Kreuz vorbei bis zur Eisenbahnstrecke Offenbach—Dietzenbach. Dann nimmt sie ihren Weg zwischen Heusenstamm und Obertshausen, mündet in den Stockstädter und Groß-Ostheimer Gemeindewald, um dann nach der Niederberger Gemarkung oberhalb von Groß-Wallstadt den Main zu überqueren. Die 38 Kilometer lange Sttecke von Frankfurt bis Aschaffenburg erhält vier Zubringer. Der erste ist die neuerrichtete Frankfurter Saarallee kurz vor dem Isenburger Bahnhof. Der zweite liegt an der Kreuzung mit der Landstraße Offenbach— Sprendlingen. Er macht eine Verlegung der Straße Sachsenhausen—Gravenbruch notwendig. Der dritte Zubringer befindet sich zwischen Weiskirchen und der Tannenmühle. Der vierte Zubringer ist un-
Ministerpräsident Chamberlain überreichte dem U., ................. .... ■
aus seinem Amte ausscheidenden Generalsekretär | internationalen Lage zusammenfällt.
Eine 27jährige Landwirtsfmu in Latifa na bei Udine hat Vierlinge zur Welt gebracht, näjn3 zwei Knaben und zwei Mädchen. Die Mutter und die Säuglinge befinden sich bei bester Gesundheit. Der Komponist des „Tipperary“-£iebes gestorben.
Im Alter von 60 Jahren starb in einem Krankenhaus in Westbroornwich der Dichter und Komponist des bekannten englischen Liedes „It's a long way to Tipperary“ Jack Iudge, ein ehemaliger Fischhändler. „Tipperary“ war während des Krieges das Lied der englischen Truppen und wird noch heute als zweite Nationalhymne betrachtet. Judge hatte das Lied im Jahre 1912 innerhalb 24 Stunden für die Varietsb'ühne gedichtet und komponiert. Das Lied machte feinen Verfasser zum reichen Mann.
Ein englisches Flugzeug in Ostafrika abgestürzt.
Nach aus Nairobi, der Hauptstadt der englischen Kolonie Kenya, eingetroffenen Meldungen ist das viermotorige Verkehrsflugzeug „Amalthea" kurz nach feinem Start in Kifumu auf einen Hügel aufgerannt. Die vier Besatzungsmitglieder fanden den
Irgendwo steht in einsamer Gegend ein Haus. Ein Besucher interessiert sich sehr dafür und möchte es gern näher kennenlernen — aber das gesamte Gelände ist abgesperrt, und überall stehen Schilder „Zittritt verboten". So bleibt unserem Besucher nichts anderes übrig, als sich auf die Beobachtung der von außen sichtbaren Vorgänge zu beschränken: er sieht, wie Lebensmittel und Kohlen in das Haus gebracht werden, er sieht aus der Esse den Rauch aufsteigen, an einigen Stellen werden Abfallprodukte weggeschafft — ober was nun eigentlich im Innern des Hauses vor sich geht, das läßt sich von außen natürlich nur sehr oberflächlich beurteilen.
Mit einem solchen Haus hat einmal der bekannte Forscher Professor Mulder den menschlichen Organismus verglichen: er meint damit die Tatsache, daß wir zwar den Ablauf aller möglichen Vorgänge im Körper beobachten können, aber selbst mit den raffiniertesten Mitteln der modernen Wissenschaft kann man immer nur Aeußerungen des Lebens messen und analysieren, nicht das Leben selbst. Noch haben wir keinen der grundlegenden Lebensvorgänge wirklich völlig durchschaut, und gar die ungeheuer komplizierten und zahlreichen Prozesse im Innern der Zelle lassen sich schon des-
des Kabinetts, Sir Maurice Hankey, als Abschiedsgeschenk eine silberne Standuhr mit dem Namenszeichen sämtlicher Kabinettsmitglieder. Sir Maurice Hankey, der zugleich als Generalsekretär des Kronrates und des Verteidigungsausschusses des Weltreiches fungierte, steht im 61. Lebensjahr. Er war 20 Jahre hindurch Generalsekretär des Kabinetts und damit der Mann, der alle Geheimnisse Englands und des Weltreichs kannte. Nach seinem Rücktritt übernimmt Sir Maurice Hankey das Amt eines Mitglieds des Aufsichtsrats der Suez-Kanal- Gesellschaft.
mittelbar hinter Stockstadt.
Ein drittes Todesopfer des Verkehrsunglücks in Prüm.
Bei dem schweren Derkehrsunglück durch einen Möbeltransportwagen, an dem die Bremsen versagten, ein Elternpaar auf der Stelle getötet und der 13jährige Sohn lebensgefährlich verletzt wurde, ist nunmehr das dritte Todesopfer zu verzeichnen. Der Knabe ist feinen schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Acht Kinder, teilweise unter 14 Jahren, stehen nun an der Bahre ihrer auf so schreckliche Weise ums Leben gekommenen Eltern und ihres Brüderchens.
Badeunglück im Rhein.
Bei Trechtingshausen nahm ein 31jähriger Urlauber aus Oberschlesien im Rhein ein Bad. Plötzlich verließen ihn die Kräfte, und er ging unter. Auf die Hilferufe von Augenzeugen eilte ein in der Nähe weilender 23jähriger Eisenbahnarbeiter herbei, der in voller Kleidung in den Rhein sprang, um den Ertrinkenden zu retten. Aber auch e r wurde ein Opfer der Fluten.
Fünf Kinder von Sandmassen verschülkei.
Fünf spielende Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren wurden in Cle v e l a nd (Ohio) durch plötzliches Abrutschen von Sandmassen in einer Kiesgrube begraben. Trotz der sofort einsetzenden Rettungsarbeiten konnte nur noch eines der Kinder lebend geborgen werden, jedoch starb auch dieses kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Französisches Militärflugzeug an einem Hügel zerschellt.
Ein Militärflugzeug der Flugbasis Jstres in Südfrankreich stieß auf einem Uebungsflug in der Dunkelheit bei Saint Robert d'Albon gegen einen Hügel. Der Apparat zerschellte beim Aufschlagen und geriet sofort in Brand. Die fünfföpfige Besatzung kam ums Leben.
Großfeuer in der Slowakei.
Seit Dienstag früh steht infolge einer Explosion die Emailgeschirr-Fabrik der Firma Sphinx in F i 1 a k o v o (Mittelslowakei) in Flammen. Obgleich sofort alle Feuerwehren der Umgebung eingesetzt wurden, konnte infolge der sich ständig wiederholenden Explosionen, welche in einem Umkreis von dreißig Kilometer zu hören waren, der Brand nur teilweise lokalisiert werden. — Bei den Löscharbeiten wurden bis jetzt 5 0 Personen verletzt. Die Hauptobjekte des Betriebes und die Maschinenhalle, sowie die gesamten Lager fielen dem Feuer zum Opfer. Der Schaden wird auf 40 Millionen tschechische Kronen geschätzt. Eine Weiterführung des Betriebes ist vorerst nicht möglich, so daß 2700 Arbeiter brotlos werden.
214 hundertjährige in einer polnischen Wojewodschaft
In der polnischen Wojewodschaft Nowogro- d e k wurden im letzten Jahre nicht weniger als 214 Einwohner gezählt, die über 100 Jahre alt find. Mehr als d i e Hälfte dieser bejahrten Bauern sind Frauen. Da fast alle Hundertjährigen auf dem Lande wohnen, dürfte ihr hohes Alter vornehmlich auf das gesunde Klima zurückzuführen
Gärungsvorgänge sind ja für uns alle außerordentlich wichtig: ohne Gärung gäbe es z. B. feinen Wein, kein Bier, keinen Spiritus und keinen Käse; aber auch in unserem Körper spielen Gärungsvorgänge der verschiedensten Art eine außerordentlich wichtige Rolle. Für die Fermentforschung sind nun diese Dinge recht bedeutsam geworben, Denn hier hat die noch sehr junge Wissenschaft ihre ersten Erkenntnisse gewonnen. Zunächst entdeckte man, daß die alkoholische Gärung an das Vorhandensein der Hefe gebunden ist und daß diese scheinbar tote Substanz nichts anderes ist als winzige Lebewesen, nämlich mikroskopische Pilze. Damit war der erste Zipfel des Geheimnisses gelüftet, winzige Organismen (man hatte bis dahin die Hefe für einen unbelebten, kristallinischen Stoff gehalten) spielen die Hauptrolle. Eine geringe Menge dieser Pilze genügt, um den Saft der Trauben in Wein zu
Oberste Bauleitung Frankfurt a. M. der Reichsautobahn hat jetzt die Linienführung der Autobahnstrecke Frankfurt — Aschaffenburg freige» • aeben. Die neue Linie ist ein Teil der großen West- Ost-Strecke, die von der großen Nord-Süd-Strecke am Kilometer 0 geschnitten wird. Sie zieht quer durch den Kreis Offenbach. Im rechten Winkel, an der Stelle des ersten Spatenstichs beginnend, läuft
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Oie japanische Offensive gegen Hankau.
Chinesische Gegenoffensive im Überschwemmungsgebiet des Gelben Flusses.
Schanghai, 28. Juli. (Europapreß.) Die ja« anlsche Offensive gegen Hankau hat bis Donnersagabend weitere Fortschritte gemacht. Die mit Um erstützung des Flußkanonenbootes am Ufer des iangtfe vorgestoßene Kolonne war nahezu 20 Kilometer über Kiukiang h i n a u s g e k o m me n. Dagegen traf die zweite in südlicher Richtung auf Tantschang operierende Heeressäule bei Tehan mf erbitterten Widerstand, der jedoch den japani- chen Vormarsch kaum lange aufhalten dürfte. Die apanische Luftwaffe warf auf die chinesischen Stel- ungen bei Tehan mehrere hundert Bomben ab. darüber hinaus setzten die japanischen Flugzeuge en zurückflutenden chinesischen Truppen stark zu. !ln einzelnen Stellen der Front hat sich der chine- lsche Rückzug, wie aus japanischer Quelle verlautet, i eine wilde Flucht aufgelöst.
Die Japaner haben im Gebiet von Hangtschau ie Stadt Taihu besetzt, die ungefähr 100 Kilometer nördlich von Kiukiang liegt. Dabei stießen ie gleichzeitig von der Stadt Wangkiang, süb- ch von Taihu, und von Susung, südöstlich von IKaihu, gegen die Stadt vor, offenbar in der Absicht, iurch diese Flankenangriffe den chinesischen Truppen den Rückzug auf Hankau abzuschneiden. Die Kämpfe um Taihu sollen sehr blutig verlaufen und riuf beiden Seiten unter starkem Einsatz von Ar- r.llerie, auf japanischer Seite auch unter Mitwir- lung zahlreicher Bombenflugzeuge, mit größter Erbitterung geführt worden seien. Die Bahnverbin- hing zwischen Hankau und Tschangtscha, der unge» jähr 350 Kilometer südlich Hankaus an der Bahnlinie nach Kanton liegenden Stadt, ist unterbrochen.
Zur (Entlüftung ihrer Stellungen bei Hankau laben d i e Chinesen an der Lunghai-Bahn, 680 Kilometer nördlich des Jangtse, zu einer Gegenoffensive angesetzt. Nach chinesischen Reibungen sollen mehrere Divisionen das Ueber« chwemmungsgebiet des (Selben Flusses überschritten ind d i e Vorstädte von Kaifeng erreicht | haben. Seit die Durchstoßung der Dämme des Selben Flusses dem japanischen Vormarsch an dieser Stelle vorübergehend ein Ende bereitete, wurden hie japanischen Stellungen von zahlenmäßig ge« ringen Streitkräften gehalten. Die Chinesen hoffen ^scheinend, die kleinen japanischen Abteilungen : benennen zu können.
I Am Donnerstag stattete Reichsminister Dr. Goebbels zusammen mit dem m Berlin zu -oe- >uch weilenden Sohn des Duce Dittorio Mus- । o I i n t der Ufa-Lehrschau auf dem Filmgelande m Zabelsberg-Ufa-Stadt einen Besuch ab, bei dem auch töne Besichtigung der augenblicklich in Der Ufa im Atelier befindlichen Filmarbeiten stattfand 2im Abend folgten Vittorio Mussolini und Frau Musio- li;ni einer privaten Einladung des Ministers, bei Der iuch eine Anzahl bedeutender Filmschaffender zu-
B e r [ i n , 27. Juli. (DNB.) Im Reichsgefetzblatt i't in diesen Tagen eine Verordnung über Kenn- larten erschienen. Danach wirb mit Wirkung i o m 1. Oktober 1938 als allgemeiner polizeilicher Jnlandsausweis die sogenannte Kenn- tarte eingeführt. Eine Kennkarte können alle !eutfchenStaatsangehörigen mitWohn- fn ober dauerndem Aufenthalt im Reichsgebiet 10m oollenbeten 1 5. Lebensjahr ab er« gölten. Damit wird der reichsdeutschen Bevölkerung firn Jnlande die Möglichkeit gegeben, sich einen vollwertigen polizeilichen Personenausweis zu befchaf- ien. Ein Zwang für die Beschaffung der Kenn- larte besteht grundsätzlich nicht
In drei Bekanntmachungen, die gleichzeitig im Reichsgefetzblatt veröffentlicht worden sind und die im 1. Oktober 1938 in Kraft treten, ist indes der Zwang zur Beschaffung einer Kennkarte für Aiännliche deutsche Staatsangehörige beim Einritt in das Wehrpflichtverhältnis, rerner für deutsche Staatsangehörige, die am k l e i- I nen Grenzverkehr und am Ausfluasverkehr aber die Grenze teilnehmen wollen, und schließlich , Tlinv I für Juden (§5 der Ersten Verordnung zum >5 Deutschen^ • Neichsbürgergesetz vom 14. November 1935), die -„neMNlM 'c | Deutsche Staatsangehörige sind, vorgesehen. Wie sich
-Annitnet unL >er Kennkartenzwang für diese Personengruppen in einzelnen auswirkt, ist in den Dekanntmachun- I jen näher angegeben. Dor b e m 1. Oktober I 1938 ist die Stellung von Anträgen auf ' ttusstellung einer Kennkarte zwecklos.
Kleine politische Nachrichten.


