Reichsgrünöungöseier der ^uöwigö-üniversüät
nach-
Der Zestvortrag
Haus und ihr Herz einem Mädel Öffnen, das im Anlernjahr den Grund inden fall zu einer Haus- wirtschaftlichen Allgemeinbildung, die jedes Mädchen und jede Frau später im Leben brauchen^ tann.
Mit der MSZ. auf großer Fahrt.
Vorsicht schützt vor Nachsehen.
Wenige Wochen noch, und der Winter acht seinem Ende entgegen. Die Tage werden wieder länger und — einstweilen noch zaghaft und uneingestanden — wir denken an den kommenden Sommer. Nach einem ungeschriebenen Gesetz erwacht in dieser Zeit in unseren Hausfrauen der Wunsch, wieder einmal das ganze Haus vom Boden bis zum Keller zu fegen und zu putzen, damit der Geruch und Staub des Winters gründlich verjagt wird. Kein Eckchen soll vergessen werden. Jetzt kommt der Zeitpunkt, an dem wir am leichtesten die endgültige Entrümpelung durchführen können! Noch einmal werden die Schulkinder und der Altwarenhändler einen reichen Fang tun. Auch der eine oder andere von uns wird da und dort an vergessenen und übersehenen Stellen Dinge finden, die des Ansehens wert sind: alte Familienbilder, altmodische Gebrauchsgegenstände, die wir heute wieder ihrer Gediegenheit und ihrer Geschichte wegen schätzen, oder gar Urkunden oder Briefe, aus irgend welchen Gründen einmal so gut versteckt, daß erst die Enkel sie wiederfinden konnten. Niemand kann wissen, ob es nicht auch in seinem Haus irgend etwas gibt, was, im Augenblick wertlos erscheinend, bet näherem Betrachten an Wert gewinnt. Darum auf- gepaßt beim Frühjahrsputz: unbedingt entrümpeln, aber achtet auf Urkunden und Dokumente, die für die Geschichte der Familie wichtig sein können.
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** Städtische Brennholzversteige- r u n g. Bei der gestrigen Brennholzversteigerung im Gießener Stadtwald wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Buchenscheiter A 10 bis 11 Mark, B 7,50 bis 8 Mark: Eichenscheiter A 6 bis 8 Mark, B 5 Mark; Buchenknüppel A 6,50 bis 7,50 Mark, B 5,50 bis 6,50 Mark; Eichenknüppel A 4 bis 5 Mark, B 3,50 bis 4 Mark; Buchenstücke 4 Mark- alles je Raummeter,
litischen.Idee, die uns mahnt, an die verpflichtende Tat und uns zwingt, zum Einsatz und zum Dienst an der großen Gemeinschaft des deutschen Volkes.
Grundsätzlich ist festzustellen: der heutige deutsche Rassenhygieniker trägt die Verantwortung vor der politischen Führung, diese aber vor der Geschichte. Leitung, Förderung und Ausrichtung der Wissen- schäft durch ein politisches System braucht nicht ohne weiteres mit wissenschaftlicher Freiheitsberaubung gleichbedeutend zu sein. Wir sind der Ueberzeugung, daß die nationalsozialistische Weltanschauung der Wi - senschaft erst eine neue und wahre Freiheit gegeben hat. Der Rassenhygieniker darf bei allem notwendigen Forschen auf Spezialgebieten nie den Heber- blick verlieren über die lebendigen Zusammenhänge innerhalb seiner Volksgemeinschaft. Er muß rassen- politisch denken und vom wissenschaftlichen Stand- punkt aus unter Beweis zu stellen vermögen, daß die blutbedingten wertenden Lebensgesetzlichkeiten unserer Volksgemeinschaft oberstes Gebot und oberste Instanz sind.
Den Fe stvortrag hielt sodann der Gauamtsleiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Gau Hessen-Nassau
Professor Or. Kranz
über das Thema „Rassenhngiene, poli- tisch gesehen". Seinen Ausführungen entnehmen mir das Folgende:
Der Redner wies zunächst darauf hin, daß die traditionelle Rede am Reichsgründungstage heute zum ersten Male von einem Rassenhyglemter gehalten werde, und begründete dann die Notwendig- keit der Errichtung von selbständigen rassenhygte- Nischen Lehrstühlen an deutschen Hochschulen. Nach einem Ueberblick über die Erfolge, die wir bisher auf rassischem Gebiet zu verzeichnen haben, kam der Redner auf die Bedeutung der Rassenhygiene als Wissenschaft im Rahmen des großen politischen Geschehens innerhalb unseres Volkes und innerhalb der europäischen Welt zu sprechen. Hierbei ist estzuhalten, daß Wissenschaft nicht Selbstzweck ist, andern als Dienerin zur Erhaltung und Forderung von Art und Rasse und damit des Volkes und seiner Kultur schlechthin zu gelten hat. Der Redner schilderte dann den Wissenschaftler der Der. gongenheit, der nicht mehr für sein Volk, sondern ür die Wissenschaft arbeitete, der sich auf internationales Gebiet begab und sich dem Leben ent
band der deutschen Studenten, der NS.-Stüdenten» kampfhilfe nicht getrennt werden kann. Ich möchte betonen, daß sich gerade wieder ein großer Teil unserer Dozenten in freudiger Bereitschaft dem Alt- herrenbund der deutschen Studenten angeschlossen haben. Inzwischen haben wir verschiedene ehemalige Korporationshäuser beziehen können. Unsere Kameradschaften sind keine exklusiven Vereine oder Klubs, sondern nationalsozialistische Erziehungs- und Lebensgemeinschaften. Wir kennen keine besondere tUdentische Ehre, sondern unsere Ehre ist die Ehre - les deutschen Mannes. In Land- und Fabrikdienst, m der Erntehilfe werden die Kameradschaften ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Neben der politischen und geistigen Erziehung unserer Stu- denten steht die körperliche Ertüchtigung, die das Institut für Leibesübungen in Zusammenhang mit dem Amt Körperliche Ertüchtigung durchführt. Das Außenamt betreut die in Gießen studierenden volks- deutschen Kameraden, wie die ausländischen Studenten, die als Gäste bei uns weilen. Ihre eigenen Aufgabengebiete haben auch unsere Studentinnen. Sie betätigen sich in der NSV. und im Frauendienst.
Wenn wir eine neue Hochschule bauen wollen, so muß diese von nationalsozialistischem Geist getragen sein, d. h., alle Wissenschaft muß auf der nationalsozialistischen Weltanschauung gegründet fein. Der Auslese des Nachwuchses dienen unsere Ausleselager. Unserer sozialen Arbeit dient bas Studentenwert, das bedürftigen Studenten ihr Studium
tenkuckuksheim zu verwandeln. Aber auch eine „Hölle" ist im Entstehen begriffen. Mit Ausnahme dieser ,F)ölle" werden alle Dekorationen in Weih, in leuchtendem Kobaltblau und in Silber gehalten sein. 3000 Meter Papier finden für diesen „siebenten Himmel" Verwendung, 600 Meter zusätzliche Lichtleitungen werden gelegt; in alle Räume werden die Weisen der Kapelle übertragen und zu diesem Zweck etwa 1000 Meter Kabel verlegt. Der Deutsche Automobilclub, dessen Aufgaben sich nach der Neuordnung des Deutschen Kraftfahrsportes auf die fachmännische Beratung der Mitglieder und den Reisedienst konzentrieren, will mit dieser volkstüm- lich gehaltenen Veranstaltung einen großen Kreis von Volksgenossen, insbesondere aber jene Kraft-, wahrscheinlick sahrer erfassen, die bisher dem DDAC. noch fern- Nassengedanke standen» lin einer einzi
gutgeheißen
(Siebener Dochenmarklpreise.
Gießen, 29. Jan. Auf dem heutigen Wochen« markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1*57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, bas Stück 5 bis 10, deutsche vollfr. Eier A 12/4, ausländische Kühlhauseier B 11, Wirsing, % kg 10 bis-15, Weißkraut 9 bis 10, Rotkraut 10 bis 15, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 12, rote Ruben 10 bis 12, Spinat 15 bis 18, Untertohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 25 bis 28, Feldsalat, Vio 9 bis 10, Tomaten, >4 kg 40 bis 45, Zwiebeln 9 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 30 bis 40, Kartoffeln 5, 5 kg 42 Pf., der Zentner 3,— bis 3,45 Mart, Aepfel, % kg 10 bis 20 Pf., junge Hähne 1 — bis 1,20 Mark, Suppenhühner 0,90 bis 1 —, Gänse 1,20 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 45 bis 55, Endivien 10 bis 15, Lauch 5 bis 8, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 40.
Studentenführer Frank
eine A n f p r a ch e, in der er u. a. folgendes sagtet Mit dem 30. Januar ist ein halbes Jahrzehnt vergangen, feit dem der Führer die Geschicke des deutschen Volkes in feine Hand genommen hat. In dieser Zeit machte das deutsche Volk eine gewaltige Entwicklung auf allen Lebensgebieten durch. Alle Erscheinungen wurden einer neuen Bewertung unterzogen, bedingt durch die nationalsozialistische Weltanschauung. Auch wurde die Frage nach Sinn, Zweck und Notwendigkeit der Universität neu ae- tellt. „Nirgends ist der deutsche Gedanke tiefer «worden als auf den deutschen Umnerfitaten , sred Rosenberg. Nicht nur den Kampf für die Wissenschaft haben die deutschen Unwerfitaten geführt, sondern auch den Kampf für bas beutfdje Volkstum außerhalb der Grenzen des Reiches. Da- her sind mir der Ueberzeugung, daß die deutsche Hochschule unbedingt erhalten bleiben mutz und |O' gar eine unbedingte Notwendigkeit des national- ozialistischen Staates bedeutet. Wir glauben, datz nationalsozialistische Studenten und Dozenten eine natiynalsoziali stische Hochschule gemeinsam erarbeiten und ihr die Erscheinungsform geben werden, die einer nationalsozialistischen Hochschule gebührt. Diese Zusammenarbeit haben wir schon auf verschiedenen Gebieten verwirklicht. Ich möchte hier in erster Linie an den Reichsberufswettkampf erinnern, lütr beweisen damit gleichzeitig durch praktische Arbeit die Richtigkeit dessen, was oben behauptet wurde, nam- lich die Notwendigkeit wissenschaftlicher Arbeit für das deutsche Volk. Neben dem Reichsberufswettkamps gehört zu unseren vordringlichsten Aufaaben die Kameradschaftserziehung, die von dem Altherren-
Seme Magnifizenz
der Nektar Professor Dr. Baader zu feiner Ansprache, in der er u. a. folgendes ausführte: .
Sinn und Inhalt unserer heutigen Feier kann nur fein, die Erinnerung wackzuhalten, eine Dankeschuld abzustatten und die Pflichten herauszustellen, die einer deutschen Universität im Dritten Reiche erwachsen. Am 1. Mai 1919 wurden der deutschen Delegation die sogenannten „Friedensbedingungen vorgelegt, die dem größten und blutigsten Kriege aller Zeiten ein Ende setzten sollten. Am 16. Marz 1935 erfolgte mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht die Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit. Die Jahre zwischen 1919 und 1935 sind ausgefüllt mit wilden Stürmen. Gemeinheit, Luge, Haß auf der einen Seite, Verzweiflung, Not, Feigheit aber auch höchstes Heldentum auf der anderen. Bis endlich einer kam, der durch die Reinheit und Kraft feiner Idee und durch die Härte fernes Willens in einem unerhörten Kampf auf zwei Fronten nicht nur bas Volk erneuerte und zur Volksgemeinschaft zusammenschloß, sondern auch die Ketten des Versailler Diktates zerbrach.
Das Deutsche Reich verlor 13 v. H. seiner Flache und 6,5 Millionen Menschen. Dom deutschen Dotts- tum aber wurden 14 Millionen fremder Herrschaft ausgeliefert. Der Artikel 231 rechtfertigte die öffent- liebe Verachtung, der Deutschland ausgeliefert werden sollte, er rechtfertigte jede Gewalttat, jeden Rechtsbruch und jeder Habgier wurde damit em moralisches Mäntelchen umaehängt. Der Teil V des Diktates enthielt die unwürdigsten Bestimmungen über die Stärke und Einteilung des deutschen Heeres. Unbarmherzig wurde der Wirtschaftskrieg weitergeführt. Am deutschen Rhein standen weiße und schwarze Franzosen, Engländer, Amerikaner und Belgier. In sieben Monaten waren im ganzen besetzten Gebiet 121 Personen getötet, 10 zum Tode verurteilt. 145 000 von Haus und Hof gejagt worden. Das Maß der Demütigungen war aber damit noch nicht ausgeschöpft. Neben dem Kaiser verlangten Frankreich und Belgien die Anlieferung von je 334, England von 100 deutschen Männern, an deren Spitze Hindenburg und Ludendorff.
Wie war eine solche Selbstschändung möglich? ' werden Sie fragen, meine deutschen Studenten des Jahres 1938! Den Schlüssel au einer Erklärung bietet uns ein Wort des Sozialdemokraten Schei- bemann: „Je größer bie Not wirb, um so höher ' steigt die Macht des Reichstags gegenüber, der Re- gierung" — als ob Volk, Regierung und Reichstag
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rembete.
Entgegen ber früheren Auffassung, daß der wahre Wissenschaftler unpolitisch sein müsse, haben wir heute erkannt, baß bie Wissenschaft unb ihre Erkenntnisse rassisch gebunden sind und ausschließlich der Entfaltung eigener Wesensart zu bienen haben. Der Redner beschäftigte sich weiter mit den typisch jüdischen Tendenzen und Methoden in ber Wissenschaft, von benen sich bie rafsenhygiemsche Forschung grunbsätzlich freizumachen hat. Vieles, was im In- unb Auslanbe an sogenannter exakter Wissenschaft bei jübischen Gelehrten berounbert wurde, entpuppt sich bei näherer Betrachtung vom deutschen Standpunkt aus als eine geschickte tal- mudische Rabulistik. Die Rassenhygiene ist die Lehre von der Gesunderhaltung der überpersönlichen völkischen Gemeinschaft. Sie ist die Lehre vom Leben dieser Gemeinschaft unb baher ausschließlich natur- gebunben. Aus ihrer Zweckbestimmung heraus, aus ber Wertung ber gewonnenen Erkenntnisse unb aus bem Willen zur Tat, ben sie forbert, ist sie eine politische Wissenschaft ersten Ranges. Entscheibenb bleibt stets ihr Erfolg in ber Nutzbarmachung des Wissensgutes für bie Gemeinschat. Der Rassen- Hygieniker wirb um so frud)tbringenber aus seinem Erfahrungs- und Erkenntnisgut zum Erfolg beizutragen vermögen, je politischer er zu denken vermag. So wie die deutsche Wissenschaft von der nationalsozialistischen Idee ausgerichtet und neugestaltet wird, so hat sie auch die Pflicht, sich der deutschen Revolution nicht entgegenzustellen, son- dem an ihrer Untermauerung mitzuhelfen.
Es kommt darauf an, au erkennen, baß das Leben in einem Volke bann richtig ist unb
bie Ewigkeit bes Volkes verbürgt, wenn es von ber Staatsführung nach ben Grunbfätzen menschlicher Vernunft unb naturgegebener Gesetzmäßigkeiten geleitet unb von bem wertvollsten unb größten Prozentsatz ber Volksgenossen auch gelebt wird. Der Rassengedanke ist der Grundpfeiler des Ratto- nalsozialismus; er und feine fonfeguente Folge, die Lehre von ber Rassenpflege, bebeuten für bie Menschheit eine Revolution, deren Ausmaße wir ......h heule nur zu ahnen vermögen. Der re ist eine k£* ~,f* *,,t—
Es handelt sich bei unserem heutigen unb zukünftigen Streben unb Kämpfen um bie Bilbung unb Gestaltung eines völlig neuen Menschentums. Die Wissenschaft kann nur als Dienerin am Leben eines Volkes ihren Sinn haben. Es ist unsere Aufgabe, bie beutschen Volksgenossen zu politischen Men chen zu erziehen. Unb wir haben uns babei in ben Kopf gesetzt, auch ben beutschen Wissen- chaftler ber Zukunft politisch zu erziehen. Politische Einstellung unb weltanschauliche Haltung sinb zwei absolut untrennbare Begriffe. Als Jbeal bes zukünftigen Forschers unb Lehrers an beutschen hohen Schulen ist ber nationalsozialistische Gelehrte anzusehen. Der Rebner gab seiner Ueberzeugung Ausbruck, baß unsere nationalsozialistische Jbee auf alle Forschungszweige bereits befruchtenb eingewirkt habe unb auch weiterhin einwirken werbe, wobei er an ben ungeheueren Umbruch erinnerte, ben ber politisch ausgewertete Rassengebanke in ber Mebizin herbeigeführt hat, an die tiefgreifende Umgestaltung, welche die staatsmedizinischen Aufgaben bes Arztes erfahren haben, an ben in ber Entstehung begriffenen neuen Arzttyp unb an unsere bewundernswerten Fortschritte auf genetischem unb erbanalytischem Gebiet. Die künftige beutsche Hochschule barf nicht ein Konglomerat isolierter Fach- bisziplinen sein, fonbern soll bazu bienen, weltanschaulich, politisch unb fachlich heroorragenbe Vertreter bes beutschen Geistes unb Lebens heran- zubilben.
Die Kenntnisse ber Probleme ber deutschen Rassenhygiene und Bevölkerungspolitik haben auch für die Politiker anderer Länder immer größere Bedeutung gewonnen. Internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit kann durchaus von Nutzen sein, aber nur bann, wenn sie bie von ber Natur gezogenen rassischen Grenzen berücksichtigt, unb zu respektieren bereit ist unb nicht zu verwischen sucht.
Heute können wir bereits sagen, baß wir uns bei ben wirklichen, b. h. nicht jübischen Vertretern anberer Staaten große Anerkennung verschafft haben unb baß unsere rassenpolitische Arbeit unb unsere biesdezüglichen gesetzgeberischen Maßnahmen als vorbildlich bezeichnet werden und bereits Nachahmer gefunden haben. Wir aber glauben an bie Zukunft und die große Sendung unseres nordisch bedingten deutschen Volkes in dieser Welt und an unseren unvergleichlichen Führer Adolf Hitler.
♦♦ Die Geschäftsräume der DAF. - Ortswaltung Gießen-Süd befinden sich ab 27. Januar in den srnheren Parteiräumen der NSDAP., Ortsgruppe Gießen-Süd, Frankfurter Straße 29. Die Sprechstunden finden am Montag und Freitag in der Zeit von 20 bis 22 Uhr statt.
** Bauliche Neuerungen an ber Marburger Straße. In ben letzten Monaten haben sich an der Marburger Straße einige bauliche Veränderungen bzw. Neuerungen ergeben. Der Schwarzlachweg hat einen Ausbau zu einer, vollständigen Straße erfahren. Das Straßenbild hat sich damit erheblich gewandelt. Vor allem bietet sich nun von der Marburger Straße aus ein schöner Blick auf bie neuen Häuser an ber Schwarzlach. Einen prächtigen Anblick bieten auch bie alte ftäb» tisch- Scheune an ber Ecke Marburger Straße— Wiejecker Weg. Das stattliche Gebäude ist überholt worden und zeigt sein schönes, vielgestaltiges Fach- wesk. Das Balkenwerk ist sehr dunkel gehalten und kontrastiert lebhaft mit bem reinen Weiß ber Mauer- selber. Der große Werkstattbau ber Firma Nells & Kraft (Ecke Marburger Straße/Wiesecker Weg) ist feiner Bestimmung übergeben worben. Der Werk- ftattbau wirb noch im Farbton bes Hauptbaues beworfen. Der lange Geländestreifen vor der Werkstatt, entlang dem Wiesecker Weg, wird als Park- platz für die Kundschaft angelegt.
** „Fahrt in ben siebenten Himmel! Unter diesem Wort als Leitgedanken steht eine Der- anftaltung ber Ortsgruppe Gießen des Deutschen Automobilclubs, bie Die Kraftfahrer unserer Stabt und viele Volksgenossen in den Räumen des Gesell- schastsvereins vereinigen soll. Für dieses Fest werben sämtliche zur Verfügung stehenden Räume einer grundlegenden Wandlung unterworfen. Dekorateure sind gegenwärtig eifrig an ber Arbeit, ben Saal unb die Nebenräume in einen Himmel, in ein Wol-
nicht eine Einheit bildeten. Herren in Deufichlanb waren nicht die Regierung unb nicht ber Reichstag, andern die Botschafter-Konferenz, die Reparations- < kommission und viele andere Institutionen, nicht zu vergessen Moskau, bas hier für bie kommunistische i Partei ein rechtes Arbeitsfeld vorfand. Aber noch i gab es Männer, denen bie Schmach ihres Volkes - tme eine Wunbe im Herzen brannte. Wir benfen : an bie Baltikum-Kämpfer, an ben Bunb Oberland, an bie Männer, bie ben Annaberg stürmten, an bie Schwarze Reichswehr, an Schlageter, aber auch an bie Reichswehr selbst, deren Soldaten mit zu- sammengebissenen Zähnen ihre Pflicht erfüllten. Auch ber Stahlhelm muß hier ehrenvoll genannt werben. Unb bie deutschen Studenten von damals? Insbesondere bie damaligen Korporationsstudenten 1 wußten, wo ihr Platz war! Was diese Männer in ihrer Gesamtheit einte, war in erster Linie der nationale Gedanke, bie Sorge um Deutschlanbs Ehre unb Freiheit. Als Erzberger trank unb lachte, ba taumelte ein halberblindeter Soldat auf bie Nachricht von ber Revolution nach feinem Bett im Lazarett von Pasewalk unb barg den brennenden Kopf in Decke unb Kissen und weinte. In diesem Schmerz erhielt Adolf Hitler bie Berufung einer Sendung!
Schwer und steil war der Weg, den er gehen mußte. Wie klein und bescheiden Die Anfänge der nationalsozialistischen Bewegung waren, hat ber Führer selbst geschildert; Adolf Hitler vertrat vom ersten Tage an den Standpunkt, daß die junge Bewegung ihre Idee nicht nur geistig zu vertreten habe, sondern daß sie auch durch brachiale Mittel gesichert werden müsse. Die kleine zu diesem Zweck geschaffene Drbnertruppe, bie nach einer Versamm- lungsschlacht im Hofbräuhaus zum ersten Male sich bewährte, erhielt ben Namen „Sturmabteilung".
Als die Wahl vorn 5. März 1933 die Führer- schäft Adolf Hitlers unwiderruflich bestätigte, ba waren es zwei Faktoren, die den Sieg gesichert hatten: die Größe Adolf Hitlers und bie Treue ber SA.! Wenn heute wirklich über allen Straßen die Hitlerfahnen wehen, bann wollen wir in erster Linie dem Führer danken, aber auch ber alten SA. in Dankbarkeit gedenken. Mit Ehrfurcht neigen wir uns endlich vor ben Gefallenen der Bewegung, ihr Opfer fei uns Vermächtnis unb Verpflichtung. Der Führer schickt das Volk durch eine harte Schule. Will sich dieses Volk im Herzen Europas behaupten, bann muß es von einem heroischen Geist erfüllt fein, der am besten bezeichnet wird durch bie Füh- rerroorte: „Wer leben will, ber kämpfe also unb wer nicht streiten will in dieser Welt bes ewigen Ringens, verdient das Leben nicht". Das ist ber Geist, der unsere Hochschule erfüllen soll. Erfüllen , wir diese Aufgaben, bann dürfen wir mit Stolz von uns sagen, am Bau des Dritten Reiches mit« ■ geholfen zu haben. So möchte ich ben Angehörigen > dieser alten deutschen Universität zurufen: Seid . gläubig und gebt die Mafien weiter, bie Adol I Hitler geschmiedet hat!
Seit ben letzten vierzehn Tagen Herrscht in Gießen großes Fragen. Was bebeutet nur Ahoi?
Doch bas Wort ist gar nicht neu.
Ueberall kann man es sehen, <
Was ist denn ba nur geschehen?
Will man bamit jemand grüßen? Kommt Graf Luckner hier nach Gießen?
Oder will man auf ber Lahn Mit 'nem Ozeandampfer fahr'n? Denn mit Seefahrt, glaub ich nun, Hat es sicher was zu tun.
So herrschte großes Rätselraten Bis man vor kurzem mit Plakaten Gießens Bevölkerung dann zeigk. Daß im Cafö Leib was steigt. Ja, ich hab mir's gleich gedacht, Das hat bie MHI. gemacht.
Da gibt es sicher was zu sehn, Darum alle Mann hi »gehn!
Westerwald-Verein in Gießen.
Bei starker Beteiligung seiner Mitglieder fand dieser Tage bie Hauptversammlung bes Westerwald- Vereins, Ortsgruppe Gießen, statt. Nach der feier- licken Aufnahme einiger neuer Mitglieder berichtete ber Vereinsführer Gg. Maber über das ver- flosfene Geschäftsjahr. Die Zahl der Mitglieder stieg von 85 auf 120. Bei den Wanderungen, an denen 654 männliche und 537 weibliche Teilnehmer gezählt wurden, legte man insgesamt eine Strecke von 868 Kilometer zurück. 25 Mitglieder konnten für Höchstbeteiligung an Wanderungen mit Ehrennadeln ausgezeichnet werden. Die Dietarbeit im Sinne bes Reichsdiettvartes machte weitere Fortschritte. U.a. fand eine Omnibusfahrt nach Frankfurt statt, wo ber Flughafen, bas Luftschiff usw. besichtigt würben. Die Wanderungen führten in das Lahntal, Dillge- biet, Westerwald, Vogelsberg, Hinterland unb lau- nus Bei Sternwanderungen weilten die Mitglie- ber auf dem Salzburger Kopf und in Herborn. Eine Reihe von geselligen Veranstaltungen (Aus- zeichnungsfeier, Sonnwende, Muttertag, Klnderoe- fdiecunq, Kameradschaftliche Nestabende) nahm einen schonen Verlauf. Die Kasse weist einen guten Stand auf. In der Zupfmusik, im Volkstanz und im qemischen Chor wurde gute Dottstumsarbeit geleistet. Für 1938 würben folgende Veranstaltungen festgelegt: Heimabend für bas WHW., Sonnwende, Auszeichnungsfeier, Lichtbildervortrag, Kin- verbesechrung, Teilnahme an ber Hauptversammlung in Selters, zu Pfingsten eine mehrtägige Wan- berung auf bem Lahnhöhenweg nach Koblenz. Der außerbem noch festgelegte Iahreswanderplan würbe
Die Gießener Marine-Gefolgschaft 116 veranstaltet am heutigen Samstag, 20 Uhr, im Cafe Leib, unter bem Kennwort „A h o i" einen Volks- gemeinschaftsabend, zu dem bie MHI. bie stehende poetische Einladung erlassen hat:
In althergebrachter feierlicher Wefie fand heute vormittag in ber Neuen Aula bie Reichsgrun- bungsfeier ber Lubwigs-Universitat tatt. Nach bem Einzuge bes Lehrkörpers und bem Fahneneinmarsch in bie festlich geschmückte Aula brachte ber Akademische Gesangverein den Lob- gelang von Haydn zu Gehör. Hierauf erhob sich
ermöglicht. .
Ich habe versucht, in Kürze ein Bild zu geben vom Ziel unb Stand ber Arbeit, und Sie haben feststellen können, daß die Aufgaben, bie wir uns gestellt haben, ungeheuer sind. Ich bin überzeugt, daß wir dieselbe Begeisterung in uns wecken können, bie einst bie Freiheitskämpfer von 1813 beseelte. Wir denken an die Kämpfer von 1848, von 1870/71, an die Augusttage 1914 unb an den Kampf bes Führers um bie Macht. So richte ich am heutigen Tage, wo wir ben Tag der Machtübernahme durch ben Führer zum sechsten Male eierlich begehen, an euch den dringenden Appell, tets eure Pflicht zu tun als leistungsfähige Wissen- chastter unb als tapfere Soldaten der Wehrmacht. „Buch unb Gewehr ist des Studenten Ehr" heißt das altbekannte Sprichwort. Zu dem Buch unb bem Gewehr müssen wir aber noch bie Fahne Adolf Hitlers stecken, und Deufichland werden Tage wie 1918 unb all die darauffolgenden Jahre ber Not unb ber Knechtschaft erspart bleiben.
Mit bem Sieg-Heil auf ben Führer unb bem Fahnenausmarsch -fand bie Reichsgründungsfeier ihren Abschluß.
ur zu aqnen oermuHen. -un , .
....... .......e Kraft, bie alle zusammenhält Hierauf brachte bas Collegium musicum bas einzigen großen wettanschaulichen unb po-I Adagio von Handel zu Gehör. Anschließend YieU


