egsfall chließ-
herangetragen werden
o n
\ im' alten Kampfgeist bei der Arbeit
die SA.
Im
voran sehen.
den Wehrwillen zu schaffen, der nicht nur in Büchern stehen kann, sondern seinen lebendigen Ausdruck im Träger des SA.-Sportabzeichens findet. Das kommende Kampfjahr fordert von uns diese Aufgabe, es wird deshalb das Volk und
An die SA. Hessen-Nassaus.
Ein Aufruf Obergruppenführers Beckerle zum 30. Januar
Roosevelts Rüstungsprogramm.
Erneut gewaltige Vermehrung der amerikanischen Kriegsflotte.
47 Kriegsschiffe und 1000 Marineflugzeuge! Der Vorsitzende des Marineausschusses Wins
Der Führer der Gruppe Hessen. B e ck e r l e, Obergruppenführer.
Beförderungen in der GA.-Sruppe Hessen.
Kameraden! Deutsche Volksgenossen!
NSG. Wieder jährt sich der Tag, an dem der Kampf um die Macht in Deutschland sein Ende gefunden hatte und die SA., umjubelt von einer dankbaren und befreiten Bevölkerung, symbolhaft durch das Brandenburger Tor marschierte. Der er sie Sieg der SA., der durch diesen 30. Januar 1933 seine würdigste Weihe erfahren hatte, gehört der Geschichte an, und voller Stolz schaut der polittsche Soldat des Führers, der SA- Mann, auf das, was in den fünf kurzen Jahren erreicht worden ist. 400 gefallene Kämpfer und die Heranwachsende deutsche Generatton verpflichten uns alle, niemals das zu vergessen, was in der Kampfzeit vom unbekannten SA.-Mann gefordert, geopfert und schließlich geleistet wurde.
An der Schwelle eines neuen Kampfabschnittes stehend, wissen wir deshalb, daß er nur dann erfolgreich für Deutschland endet, wenn der letzte SA.- Mann die Aufgabe, die uns der Führer gestellt hat, klar erkennt und bereit ist, sich restlos hierfür einzusetzen. Wenn ich aber an euch, meine Kameraden, appeliere, genau wie bisher eure soldatische Pflicht zu erfüllen, so will ich auch diejenigen nicht übergehen, um deretwillen wir unseren Einsatz leisten. Der wehrfähige deutsche Mann ist es, den ich hiermit meine. Er soll, wie es der Führer durch Sttftung des SA.-Sportabzeichens vorgesehen hat, durch unsere harte Schule gehen. In unseren SA. - Sportabzeichengemeinschaften kann jeder Volksgenosse, der nationalsozialistischen Voraussetzungen entspricht und die Prüfung nach einer gewissenhaft ausgeführten Ausbildungszeit besteht, das Abzeichen und die staatlich anerkannte Urkunde erwerben, die Aufschluß geben über die körperliche Leistungsfähigkeit, sowie charakterlichweltanschauliche Haltung seines Besitzers. Heber eine Million SA.-Sportabzeichenträger werden im Reich im Frühjahr und Herbst dieses Jahres vom Stabschef des Führers aufgefordert werden, ihre Wiederholungsübungen abzuleisten. Sie werden marschieren oder aus der Front gestrichen werden, die dieses Abzeichen der Leistung und des Charakters trägt. Es gilt, den Wehrgei st und
Stab der SA.-Gruppe: zum Brigadesiihrer der Stabsführer der Gruppe Hessen, Oberführer Werner, zum Standartenführer der Referent „C" der Gruppe Hessen, Obersturmbannführer
gibt. Außerdem sollen Formen zur H e r st e l l u n g von Kriegsmaterial angefertigt uni) bereit- gelegt werden, damit Fabriken, die in Fric^ * Zeiten kein Kriegsmaterial Herstellen, im Krie ofort dazu herangezogen werden können. Sc, lich sollen die Munitionsbestände des Heeres mit einem Aufwand von weiteren zwei Millionen
Studtmann, zum Sturmbannführer der Sturm- hauptführer H a w r a n k e und Sturmhauptführer Müller, zum Sturmführer der Obertruppführer Hermann v. d. Dooenmühle, zum V.-Sturm- führer der V.-Obertruppführer Pflüger; in der Gruppenschule Hessen: zum Sturmhauptführer der Obersturmführer Henzel, zum Obersturmführer Sturmführer Bruder und Sturmführer Fink. Brigade 46 (Fulda): zum Oberführer der mit der Führung der Brigade 46 (Fulda) beauftragte Standartenführer Huwerth und der Führer der Standarte 418, Standartenführer Worret, zum Obersturmbannführer der z. D. der Brigade 46 stehende Sturmbannführer Kausemann. Brigade 47 (Kassel): zum Brigadeführer der Führer der Brigade 47 (Kassel) Oberführer Fritz Schmidt. Brigade 48 (Marburg-Lahn): zum Standartenführer der mit der Führung der Standarte J 33 beauftragte Obersturmbannführer Moser, zum Obersturmbannführer der komm. m. d. F. der Standarte 30 beauftragte Sturmbannführer Bauer und der komm. m. d. F. des Sturmbannes 11/88 beauftragte Sturmbannführer Böhm. Brigade 49 (Frankfurt a. M.): zum Sanitäts-Oberführer der 1. Arzt der Brigade 49, Sanitätsstandartenführer Moser, zum Standartenführer der Führer der Standarte 81 Obersturmbannführer H a a k e, zum Sturmbannführer der Führer der Standarte 87, Sturmhauptführer Kraft, der m. d. F. des Sturmbannes IV/36 beauftragte Sturmhauptführer Witlhöft, der komm. m. d. F. des Sturmbannes 11/99 beauftragte Sturmhauptführer Dehnhardt
Versuche angeftellt werden sollen. Es dürften damit die sogenannten „Mosquito-Boote", die England gebaut hat, oder die Schnellboote, auf denen Torpedos an die Schiffe des Feindes herangettagen werden
und die Provinz eine halbe Million gewähren. Als die zuständigen Berliner Stellen daraufhin die Befugnisse von Dr. Creutz einschränkten, kehrte sich dieser nicht daran und verstand es, gegen die entstehenden Schwierigkeiten den damaligen Zentrumsabgeordneten H e s z einzusetzen, bei dem er ebenso wie bei dem damaligen „Wohliahrtsminister" H i r t s i e f e r für seine Machenschaften stärkste Unterstützung fand. Dr. Creutz hatte mit einer regelrechten Wechselreiterei gearbeitet. Durch Zeugen wurde festgestellt, daß man Leute mit der Verwaltung der Millionen für den Bau des Nür- burgringes beauftragt hatte, die nicht die geringste Kenntnis von einer ordnungsmäßigen Buchführung hatten. So bestimmte Dr. Creutz den Leiter des damaligen Wohlfahrtsamtes in Adenau zum Betteuer der Gelder. Dieser mußte sich erst durch einen Fernkursus in der Buchführung ausbilden und erhielt daraufhin auf Vorschlag des Landrates vom Kreisausschuß den klingenden Titel „Finanzdirektor".
Der Staatsanwalt stellte fest, Dr. Creutz ei ein ungetreuer Beamter gewesen, der den Bgu »es Nürburgringes zur Gelegenheit nahm, mit un° anderen Mitteln ein flottes, eines Beamten unwürdiges Leben zu sichren. Er habe zwar für sich keine Kapitalien angehäuft, jedoch auf Kosten des ärmsten Kfleises in Preußen einen Aufwand getrieben, der mit seiner Stellung und seinen Pflichten nicht vereinbar war. In der Urteilsbegründung wies der Vorsitzende darauf hin, daß der Angeklagte den wirtschaftlichen und politischen Verfallserscheinungen der S y - st e m z e i t erlegen sei, wie auch der Zentrumsklüngel und Liierung des Zenttums mit den Sozialdemokraten ein Grund dafür gewesen fei, daß der Angeklagte bei seinem Wirken vollkommen freie Hand gehabt habe. Die Feststellungen hätten ergeben, daß der Angeklagte 140 000 Mark aus öffentlichen Mitteln für sich aufgenommen habe. Er hat diese Gelder zwar nicht in seine eigene Tasche gesteckt, aber unter bedenklicher Außerachtlassung Der dienstlichen Vorschriften und des Treue» begriffes zur Reklame für iÄn Nürburgring verwendet.
Bestrafung eines Hetzers. — Unchrist- lichesVerhaltendes»Sonntagsgrußes"
NSG. Der von Pfarrer Schumacher geleitete „EoangelischeSonntagsgruß — Frankfurt a. M." wurde gemäß § 1 der DO. des Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 auf die Dauer von 3 Monaten wegen wüster Beschimpfungen gegenüber Andersgläubigen verboten. Dieses Blatt hatte sich zur Jahreswende nicht geschämt, Andersgläubige als gottlos zu bezeichnen und ihnen im Jahre 1938 „Friedlosigkeit in Glück und Unglück, in Geschäft und Urlaub, zu Hause und draußen, in Gesundheit und Krankheit, im Leben und Sterben" gewünscht. Da die Bezeichnung Andersgläubiger als gottlos in Anbetracht des scharfen Kampfes, den der nationalsozialistische Staat gegen die Gottlosigkeit führt, die denkbar größte Diffamierung bar- stellt und darüber hinaus die ganz und gar unchristliche Beschimpfung andersgläubiger Volksgenossen die Volksgemeinschaft aufs ernsteste gefährdet, wurde diesem Hetzblatt die gebührende Antwort zuteil.
glieb der N S D A V. oder ihrer Gliederungen (SA., NSKx. und HI.) geworden sind, auch wenn sie inzwischen aus den Gliederungen in Ehren ausgeschieden sind, oder die feit einem vor dem 30. Januar 1933 liegenden Zeitpunkt fördernde Mitglieder der jf sind, in die Schutzstaffel der Bewegunb ausgenommen. Die Zulassung der Aufnahme eines weiteren Personen- kreises behält sich der Reichsführer jj zu gegebener Zeit vor. Ebenso bleibt die Eingliederung der Offiziere vom Oberst aufwärts seiner persönlichen Entscheidung vorbehalten. Die uniformierten Angehörigen der Ordnungspolizei werden in einen ihrem polizeilichen Dienstgrad entsprechenden Lf-Rang eingegliedert. Durch diesen Befehl des Reichsführers ff wird somit die Voraussetzung für das Zusammenwachsen der Polizei des Staates mit bdr Schutzstaffel der Bewegung enbgültig geschaffen."
Eine Million Kinder mehr.
Der Erfolg nationalsozialistischer Bevölkernngspolitik.
Berlin, 28. Jan. (DNB.) In einem Ueberblick über die letzten fünf Jahre deutscher Bevölkerungspolitik weist Ministerialdirektor Dr. Gütt im „Völkischen Willen" darauf hin, daß feit dem Jahre 1933 in Deutschland eine Zunahme von Eheschließungen und Geburten zu verzeichnen ist, wie sie in keinem anderen Lande bisher möglich war. Seit der Machtübernahme sind über eine Million Kinder mehr zur Wett gekommen, als man nach der bevölkerungspolitischen Lage von 1932 erwarten konnte. Davon entfallen zwei Drittel auf Ehen, die schon vor längerer Zeit geschlossen waren, während ein Drittel dieser Geburten auf neue Eheschließungen zurückzuführen sind. Diese Geburtenzunahme ist in erster Linie durch die seelische Umstellung in unserem Volke begründet. Allerdings ist ein Rückgang der Geburtenzahl zu befürchten, wenn dieser seelische Umschwung nicht durch einen Lastenausgleich für Familien erhalten wirb. Der nationalsozialistische Staat wirb aber alle Mittel baran setzen, baß die Ki überreichen gegenüber ben Kinberlosen ober Kinberarmen weder wirtschaftlich noch sozial benachteiligt werden.
Gefängnis für Gystemgröße.
Das Urteil im Crentz-Prozetz.
Koblenz, 28. Jan. (DNB.) Der frühere Land- rat des Kreises Adenau, Dr. Creutz, wurde wegen Untreue zu Gefängnis von einem Jahre drei Monaten und zu einer Geldstrafe von 1000 Mark verurteilt. Außerdem wirb dem Angeklagten auf die Dauer von fünf Jahren die Fähigkeit entzogen, öffentliche Aemter zu betleiben. Der Angeklagte war beschuldigt, als Land rat im Zusammenhang mit der Erbauung des Nürburgringes aus Kreismitteln über 100 000 Mark unberechtigt für eigene Reisezwecke, Werbe- und Repräsentationszwecke verwendet und auch anderen Personen Vermögensvorteile verschafft zu haben. Im Laufe der zweimonatigen Verhandlung war festgestellt worden, daß der erste Kostenooranschlag für den Nürburgring auf 2,5 Millionen Mark lautet, während die wirklichen K o st e n bis zur Fertigstellung des Ringes auf über 13 Millionen Mark anschwollen. Das Reich mußte zweimal einen Zuschuß von je 2 Millionen, Preußen ebenfalls 2 Millionen
Dollar erhöht werden.
Roosevelts wichtigste Forderung ist die V e r - tärkung der Kriegsmarine. Er verlangt, daß dgs gegenwärtige Bauprogramm um 2 0 v. H. der Tonnage erhöht werde, und zwar sollen zwei weitere Schlachtschiffe und zwei weitere Kreuzer noch in diesem Kalenderjahr auf Kiel gelegt werden. Das bedeutet, daß 1938 sechs Linienschiffe im Bau sein werden, da zwei im Vorjahr begonnen und zwei im ordentlichen Haushaltsvoranschlag angefordert finb. Schließlich verlangt der Präsident 15 Millionen Dollar für den Bau von neuen Schiffstypen, mit denen
den sollen. Ferner ist der Bau von 2 2 H Nss- schiffen vorgesehn. Das Marinepersoual soll allmählich um 1200 Offiziere und 20 000 Mannschaften vermehrt werden. Die neue Flottenvorlage erfordert einen Gesamtbetrag von 800 Millionen Dol- l a r. Die 47 Kriegsschiffe haben eine Gesamton - nage von 255 158 Tonnen. Die geplanten 8 Kreuzer haben zusammen eine Tonnage von 68 500 Tonnen. Die Durchführung des ganzen Bauprogramms wurde die Gesamtzahl der Schlachtschiffe auf 18, die der Flugzeugträger auf 8, die der Kreuzer auf 47, die der Zerstörer auf 147, die der U-Boote auf 58, und die der Marineflugzeuge auf 3000 erhöhen. Für die neuen K r e n z e r und F lu g- zeugträger sind neue Typen kleinerer sehr schneller fogenannter „Exprehschiffe" vorgesehen. Bon dem Bau übergroßer Schlachtschiffe hat man, offenbar mit Rücksicht auf die Beschränkung der Docks sowie der Panama-Kanal-Schleusen, abgesehen und die bisherigen vorgeschriebenen Größen für Schlachtschiffe von 35 000 Tonnen wieder beibehalten.
Roosevelts Rekordflotte.
Die Neuyorker Abendblätter berichten in größter Ausmachung über Roosevelts Flottenaufrüstungspro- gramm, mit der die gegenwärtige Kampfstärke um ein fünftel erhöht werden soll. „Newyork Sun" spricht von Roosevelts Wunsch nach einer Rekordflotte und weist auf die Forderung hin, daß die Flotte der Vereinigten Staaten der Marine keines anderen Landes nach stehen dürfe. Die Marinevorlage enthält eine Bestimmung, nach der im Falle eines internationalen Abkommens über eine Begrenzung der Flottenrüstungen der Präsident das Bauprogramm aus« fetzen kann mit Ausnahme der Schiffe, mit deren Bau bereits begonnen wurde. — Führende demokratische Kongreßvertteter äußerten sich zustimmend über die Rooseveltbotschast, Senator Walsh, der Vorsitzende im Marineausschuß des Senats, erklärte, man sei kürzlich zu der Uederzeugung gelangt, daß Amerika eine für beide Ozeane ausreichende starke Flotte besitzen muffe.
Das Echo in London.
London, 29. 3an._ (DNB. Funkspruch.) Die Botschaft von der abermaligen Rüstungssteigerung der „Großen Demokratie" jensetts des Ozeans wird von der englischen Presse mit einiger Verlegenheit kommentiert. Wie immer bei Aufrüstungsphasen der Mächte, die sich seinerzeit verpflichteten, dem Beispiel der deutschen Abrüstung zu folgen, versucht man, die demokratischen Theorien mit der Praxis in Einklang zu bringen. „News Chronicle" hebt geflissentlich hervor, daß die amerikanischen Waffen lediglich zu Verteidigungszwecken, und zwar für die Verteidigung des demokratischen Systems und für die Freiheit des einzelnen eingesetzt würden. Feststellungen dieser Art würden aber Kopfschütteln bei denen Hervorrufen, die sich eines anderen Krieges erinnerten, der nach den Worten eines amerikanischen Präsidenten ebenfalls geführt worden sei: um die Welt der Demokratie zu sichern. Ein neuer Weltkrieg würde der Demokratie nichts nützen, wohl aber zur Beschränkung der Freiheit des einzelnen beitragen. Es fei auch eine traurige Ironie, daß der erste Schritt der amerikanischen Ausrüstung dazu beitragen solle, die Spuren des Washingtoner Vertrages zu beseitigen, des einzigen positiven Ergebnisses, das die Nachkriegswelt bei all ihren Versuchen einer internationalen Abrüstung zu verzeichnen gehabt habe. — Der „Daily Telegraph" sagt, die amerikanischen Rüstungspläne gäben der Welt die Gewißheit, daß die Vereinigten Staaten sich von keiner Macht der Welt überflügeln lassen wollten.
können, gemeint sein.
Drittens wünscht Roosevett eine „M o b i l i s i e - rung des ganzen Volkes im Kriegs- a l r. Ein Gesetz, das die Mobilisierung von Men- chen, Kapital urtb Material vorsieht, ist unter Mitwirkung der Wehrmacht schon seit vielen Jahren im Bundeskongreß anhängig, bisher aber am Widerstand der Großindustrie gescheitert, die eine willkürliche Festsetzung von Krieasgewimren für untragbar hält. Roosevelt betont, daß man sich nicht darauf verlaffen könne, daß ein Ozean und eine Küste sicher seien, wenn man den anderen Ozean und die andere Küste bewache. Auch bezweifle er, daß man stets auf die Benutzung des Panamakarrals rechnen könne. Amerika brauche daher Stteitkräfte an allen Grenzen und in allen Teil des Landes. Dies alles bedeute Rüstung zur Verteidigung, nicht zum Angriff.
brachte am Freitag nach Berufung der Roosevelt- Botschaft im Kongreß eine Marinebanoorlage ein, die eine Bermehrung der amerikanischen Flotte um 47 Kriegsschiffe sowie den Ankauf von weiteren 10 0 0 Marineflugzeugen vorsieht. Die Durchführung dieses Bauprogramms richtet sich jeweils nach der Bewilligung der Mittel durch den Kongreß. Win- on erklärte, daß das Gesamtergebnis eine Bernehrung der amerikanischen Flotte um 3 Schlacht- chiffe von je 35000 Tonnen, 2 Flugzeugträger von je 15000 Tonnen, 8 Kreuzer, 25 Zerstörer und SAnterseeboote sein würde. Dies bedeutet also, daß außer den in der Roosevelt- Botschaft erwähnten zwei Schlachtschiffen und zwei Kreuzern nach Ablauf des Kalenderjahres 1938 noch weitere Kriegsschiffe auf Kiel gelegt wer-
Washington, 28. Jan. (DNB.) In feiner Botschaft über die nationale Verteidigung betont Präsident Roosevelt, daß er nach wie vor auf eine Vereinbarung zwecks Begrenzung der Rüstungen hoffe, daß aber bislang dieses Ziel nicht erreicht ei. Angesichts der Kämpfe in Asien und Europa halte er es daher als ober ft er Befehlshaber der amerikanischen Wehrmacht ür seine Pflicht, dem Bundeskongreh mitzuteilen, >aß die amerikanische Wehrmacht für die nationale Sicherheit unzureichend sei. Zunächst soll die Armee besser ausgerüstet werden. Die Flugabwehr soll vermehrt und die Einrichtung von Reservisten - Formationen getroffen werden, die es in der amerikanischen Armee bisher nicht
und der komm. m. d. W. d. G. des Adjutanten bet Reiterstandarte 49 beauftragte Sturrnhauptführet Hanauer. Brigade 147 (Gießen): zum Standartenführer der mit der Führung der Stan, barte 254 beauftragte Obersturmbannführer Fried, rich Hellwig, zum Sturmhauptführer der m.b. F. des Sturmbannes 11/145 beauftragte Dberfturm- führer Erich Hechler und der m. d. F. des Sturm, bannes 1/254 beauftragte Obersturmführer Thoma, Stock. In der Motorgruppe Hessen: zum Sturm, Hauptführer die Obersturmführer Dorsheimer, Standartenträger der Frankfurter Motorstandarte' und Busch, 14/M. 146 Offenbach zum Obersturm, führer Sturmführer Meinig, Stab Motorgruppe Hessen, die Führer der Staffel 1 und 3/M. 4g Frankfurt a. M., Sturmführer Kroll und Sturm, fuhrer Jung.
Seltsame Verhaftungen mMen.
Wien, 28. Jan. (DNB.) In Wien ist das Mit. glieb des Siebener-Ausschusses, der nach bcm 11. Juli 1936 zur Befriedung der nationalen Oppo. fition eingesetzt worden war, Dr. Leopold Tavs, plötzlich verhaftet worden Gleichzeitig rourbt das Büro des Ausschusses polizeilich durchsuch und geschlossen. Auch der Landesleitei der aufgelösten Nationalsozialistischen Deutschen Ar. beiterpartei Oesterreichs Hauptmann a. D. Leo. pold, der dem Ausschuß angehörte, wurde zuni Zwecke der Vernehmung fest genommen, aber wieder freigelaffen. Weiter sollen eine Reihe von Personen wegen nationalsozialistischer Betätigung festgenommen worden sein.
Die Verhaftung von Dr. Tavs geht nach öfter, reichischen Blättermeldungen auf ein angeblich; Interview zurück, das Dr. Taos dem Kone, fponbenten Fajans von dem neugegründeten ko, tholischen „Slowensky Hlas" gegeben haben soll Aus der Umgebung des Dr. Tavs wird die Tatfach eines solchen Interviews energisch bestritten, da Dr. Tavs sich über den Charakter des Kone, spondenten und des Blattes absolut klar gewesen sei und allein schon aus diesem Grunde bei dein Besuch des Korrespondenten ohne Zweifel äu. Herste Zurückhaltung bewahrt hätte. Fo- jans gelte als agent provocateu r, der bet Polizei nahestehe, so daß es sich bei dem Versuch,, eine Aeußerung des Dr. Tavs zu erhalten, um 6e< stellte Ard eit handeln könne. Da Dr. Tavz. selbst verhaftet ist, ist eine authentische Feststellung, über die reichlich ungeklärte Interview-Angelegenheit noch nicht möglich.
Zur gleichen Zeit hat Zernatto, der Gene, ralsekretär der Vaterländischen Front, in einer Kundgebung in Salzburg sich außerordentlich scharf gegen die Aeußerungen der volkspolitischen Referenten der Vaterländische Front zum neuen Jahr geäußert. Die volkspolitischen Referenten waren eingesetzt worden, um zwischen der nationalen Opposition und dem österrekchi" schen Staat eine Aussöhnung herbeizufühn Zernatto erklärte, die volkspolitischen Referenten hätten sich lediglich an Kreise innerhalb der Bafer- ländischen Front zu wenden und nicht an die außerhalb der Vaterländischen Front stehende nationale Opposition. Auf Grund dieser außerordentlich scharfen Angriffe sollen sich einige volkspolitische Referenten mit Rücktrittsgedanken tragen. Der als Referent für die nationale Befriedung in den Staatsrat berufene Dr. Seyß-Jnguart hat nach » teifung des Vorsitzenden des Staatsrates um einen längeren Urlaub nachgesucht.
Von 150 sowjetrussischen Flugzeugen
in China bereits 70 abaekchoffen
Tokio, 28. Jan. (DNB.) Wie die japanifiti Nachrichtenagentur Domei meldet, hat SowfetruV land allein Mitte Januar 15 0 leichte Born ber und Kampfflugzeuge an die Chi> n e f e n geliefert. In der kurzen Zeit iijrai Einsatzes an den Fronten seien aber bereits A Flugzeuge abgeschossen worden. Ferner wirb §!? melbet, daß 20 schwere sowjetrusfisch! Bomber mit zahlreichen Mechanikern und 3«' genieuren an Borb in Hankau eingetragen seien. 50 sowjetrussische Flugzeugfüb r e r befänben sich bereits an der Front, währenli eine Abteilung von 100 Sowjetingenieuren chinesische Piloten "ausbilben.
Kunst und Wissenschaft.
Geheimrat Biers goldenes Doktorjubiläum.
Geheimrat Professor Dr. meb. August Bier der auf dem Reichsparteitag der Arbeit den Deuii schen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft er:« halten hat, feiert am 30. Januar die 50. Wiederkchl des Tages, an dem er in Kiel promoviert hat. Da Kieler Medizinische Fakultät roirb zu diesem TW das Dottofdiplom erneuern. Reichsminister Russ hat an Geheimrat Bier das folgende Glückwunsch» schreiben gesandt: „Zum goldenen DoktorjubilöMi spreche ich Ihnen, verehrter Herr Geheimrat, meine.! besten Glückwünsche aus. Mit Befriedigung tönnwr Sie auf die reiche wissenschaftliche Ernte blicken,! die Sie in den 50 Jahren, seit Sie zum erstem Male sich als Forscher ausweisen konnten, in rchl loser Arbeit eingebracht haben.
Zeitschriften.
— Die Kun st", Monatshefte für Malerei, M stik und Wohnkultur (Verlag F. Bruckmann, Mi^ chen), bringt in ihrem Februarheft einen reich bebilderten Aufsatz von H. Griebitzsch über dkfl Bildhauer Hans Stangl, von dem man aus dm „Haus der Deutschen Kunst" in München die iw gur ein „Bogenschütze" kennt. Neben dieser Anbe?. finden sich auch anmutige weibliche Akte von W manischer Gebundenheit. Einen Einblick in dcö Schaffen des Malers Adolf Jutz vermittelt lllnil Chriftoffel. Selbstbildnisse, Kriegszeichnungen, Laiw schäften, Lithographien — die vornehmlich die •£' eigniffe der Passion Christi behandeln — alles fumente der menschlichen und künstlerischen 21iV* fassung des Lebens. Proleffor Waldmann stellt 1 einem Beitrag bas Zyklische im Schaffen WillM Leibl's heraus. Die feinsinnigen „Worte in cinU Werkstatt" von Ernst Bertram, Aufsätze über Weiß unb die Malerin Emilie von Hallavanya ir" ein unveröffentlichter Brief von Hans von Mare!' beschließen ben ersten Teil bes Heftes. Der zwe» Teil zeigt eine farbige Addilbung eines DamcN' zimmers unb anbere schöne neue Wohnräume w* Professor Breuhaus. Von Architekt Denzin^' (Stuttgart) finbet man ein Lanbhaus auf “J Schwäbischen Alb, bas nicht nur dem weit F hinziehenben Berglanb angepaßt ist, fonbern ow in seiner inneren Ausstattung schlicht unb doch präsentativ wirkt. Den baulichen Wünschen eci:« offenen Kamins werben bie herzu gebrachten Mk reichen Vorschläge gerecht. Nachrichten über fteHungen unb ben Kunstmarkt vervollständigen La- schöne Heft,
WS'
tir die 2
nur bei |o*° neben lfl Gunst, besag griffin öcn fügun^T
Es wäre verfehlt«, tiefer rein Geld -st f des Leben - wmnt es p erstaunlich^ wirb ZU em sich die beo günstige We verlockenden sächlichte'ten liche Drange' in Kauf gen-
Was den । rechnen ist. Kauf? Für n des Winterta für wen nehr um H Schlietzllchdo -Ehemann sei sollten in die scheiden sein, daß es noch ziehen, wenn die Großkair sich zu nehm-
1
Marine-A Leib „Lolksc 20 bis 22.30 (Seltersweg' (Bahnhosstr, Turnverein Kameradschc Gießen: 20 abend. — £ Brand: „Fi suchszeit 17
Feier be; amtlichen ' Stadttheatc — Moria-' — Lichtspil schweigen", am Brand: Bchchsze//
As dem L heute abend | der Oper „Di kalische Leitun Echumacher. ' lung findet fi ftiUung) statt.
Am Sonnte Erstaufführun 4 Akten von ift eine der m pertoires. Dc „Troubadour" von neuem in lvng Joachirr
Qi
von
jÄ» Un
'Iht ollen h? es c Nb Nisch 9Ä
, AK lag in !
*n Lauefltellur X°N ohne ( * in Bewe Mem Winkel Wen, Weintr PN Wientr
S eine frisch mache ren trat id kN? verspr fc m diese ö °tte ein n J Q-9 Mir dc % »n ÄS
iu tdr; langen s^t " ein,? be»


