2 9./30. Januar 1938
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheßen)
lt.24 äwettes Blatt
irtauf
1
ir
S1A
KiiAIiötz
1t.
Sonntag
Erstanfiühn
,50.
ftm Leid und solcher Ge 1 Mich Glück, Erfolg, Ruhm —
10
Bal
Bernd Rosemeyer am Morgen seiner Todessahrt am Wa^en auf der Reichsautobahn bei Frankfurt. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
hiung gegenüberstehen. .
Mit einer jungen Frau und einem ahnungslosen .»Monate alten Kinde steht im Geiste em ganzes
(. Stduljägcr-
Urquell ,
ladimittag.
letzter Start für Deutschland
• tausch, Segen eine
V1;M
Ä’ P9111
0691 a. d. G.
>l! an Bernd Rosemeyers Bahre. * ♦
S»in Leben hatte Bernd dem Motorsport ver- |ri»ben. Im kleinen Emslandstädtchen Lingen, wo i an 24. Oktober 1910 geboren wurde, machte er ö von klein auf in der Werkstatt seines Vaters t den Geheimnissen der Technik vertraut Jiit Ur Jahren unternahm er seine erste Ausfahrt im taen. Sechs Jahre später war er im Besitz oer
'Rosemeyer mit seiner Gattin Elly Beinhorn. (Scherl-Bilderdienst-M.)
m den Start zu neuen Versuchsfahrten. Ich der ersten Fahrt erklärte Rofemeyer, daß der cha r f e, böige S ü d w e st w i n d ihn beinahe io« der Strafte gedrückt habe. Trotzdem startete er abermals.
ler Wagen Rosemeyers wurde nach dem Pasfie- ten des Kilometersteins 8,6 (die Zeitnehmer hatten ijecoöc den Kilometer mit 8,38 Sekunden = 429,491 iinrst gemessen) beim Zubringer Langen-INör- |?lbrn am Rande eines Waldstückes von einer Zelenböe erfaftt und auf den mittler-n Grünstreifen gedrückt. Rofemeyer i er achte gegenzusteuern, verlor aber bei der un- ,ieh?iren Geschwindigkeit die Gewalt über den :gatten, der sich überschlug und dann über i!ie sich zum Schuh hinwerfenden Zeitnehmer hjn- isegietzte und gegen den Damm der Kalbschneise prallte, wo er zerschellte. Rofemeyer war beim :icb?rftragen aus dem Fahrzeug heraus- ipUogen und in den Wald gegen die Bäume ^esüjleudert worden. Die genaue Zeit des Todes- l^<s war 11.47 Uhr. Rennarzt Dr. Gläser konnte wt noch den Tod feststellen.
tie Rekordversuche auf der Reichsautobahn wur- )en sofort abgebrochen. Die Leiche wurde in den trilm Rachmittagsstunden nach Frankfurt gebracht md i m h a u s e d e r in der Bockenheimer Land- ..lche auf gebahrt. ff- und RSKK.Männer Ben die Ehrenwache. Die Ueberführung iah Berlin erfolgt voraussichtlich Samstag-
Korpssührer Hühnlein zur llnglücksfahrt Rosemeyers.
einer solchen Kraftentwicklung kein Mensch nachträglich sicher zu erforschen vermag, aus der Bahn getragen.
Heute M1 20.30M's gglelW
it.
A.
Die Agiuüsnachricht.
Frankfurt a. 217., 28. Jan. (DRB.) Aus der Wchsautobahn Frankfurt a. 217.—Darmstadt ist :3ernö Rosemeyer mit dem Auto-Union- Mordwagen tödlich verunglückt. Rachdem Iercedes-Venz seine Rekordfahrten für Freitag abgebrochen hatte, ging die Auto-Union mit Semd Rosemeyer am Steuer des Rekordfahrzeugs
Bernd Rosemeyer, die er im vergangenen Jahr in drei Erdteilen davontrug. Als Zweiter hinter Ernst von Delius kehrte er aus Kapstadt zurück, Tripolis sah ihn auf dem gleichen Platz. USA. feierte ihn als den Gewinner des Vanderbiltpokals. Erbitterte Kämpfe zeigten seinen einmaligen Fahrstil, seine instinktive Sicherheit und sein unvergleichliches Draufgängertum. Mit einem großen Sieg in England beim Großen Doningtonpreis schloß Rosemeyer das Rennjahr ab Mitten in den Vorbereitungen des neuen Formelwagens, mit dem er sich als Spitzenfahrer seines Werkes wieder zum Kampf stellen wollte, ereilte ihn das furchtbare Geschick.
Oer Führer
an Frau Elly Rosemeyer-Beinhorn.
Berlin, 28. Jan. (DRV.) Der Führer und Reichskanzler Hal an Frau Elly Rosemeyer- Beinhorn folgendes Telegramm gesandt:
„Die Rachrichl von dem tragischen Geschick Ihres Mannes hat mich tief erschüttert. Ueber- mittte Ihnen mein aufrichtiges Beileid. 217öge der Gedanke, daß er im Einsatz für deutsche Geltung fiel, Ihren tiefen Schmerz lindern.
Adolf Hiller."
Oper von' PA । [RM. I-®4
Sein Leben hieß: „Angreifen, kämpfen, siegen." Der Führer des deutschen Kraftfahrsports Korpsführer Hühnlein und der Reichsführer ff Himmler erließen folgenden gemeinsamen Nachruf:
„Der deutsche Kraftfahrsport verlor heute durch ein tragisches Geschick einen seiner großen Meister. ^-Hauptsturmführer Bernd Rosemeyer fiel, 27jährig, in jenem Kampfe, dem er sich von frühester Jugend an verschrieben hatte. Wenn das Wort vom geborenen Rennfahrer eine Berechtigung hat, so bei ihm. Vom Sattel des Rennmotorrades kommend, kämpfte er sich mit fanatischem Einsatz in kürzester Zeit am Steuer des Auto Union-Rennwagens zur internationalen Spitzenklasse empor. Die ganze Welt wurde zum Bewunderer seiner Leistungen. Europameister 1936 — Sieger im Van- derbilt-Pokal in Amerika — in der Coppa Acerbo in Italien — im internationalen Eifelrennen — im Domngton-Park - Rennen in England — sind nur einige stolze Namen aus der langen Reihe seiner Siege.
Bernd Rosemeyer war und bleibt das Vorbild der rennbegeisterten Jugend und des stets für Deutschland einsatzbereiten --- Führers. Sein Leben hieß: angreifen, kämpfen, siegen. Ob auf der Rennbahn, als ^-Führer oder am Steuer seines Flugzeuges— er kannte kein Zurück. In Trauer um diesen Meister des deutschen Kraftfahrsports und getreuen Kameraden senken ff und NSKK.. ihre Standarten. Der dritte Sturm der ^-Motor-Standarte 4 Bremen und der NSKK. -Motor-Lehr- sturm Berlin werden mit Genehmigung des Führers künftig den Namen „Bernd Rosemeyer" tragen."
Ein Aachrus Rudolf Earaccwlas.
Der Mercedes-Benz-Fahrer Rudolf Carac- ciola widmete zum tödlichen Sturz von Bernd Rosemeyer seinem großen Rennfahrer-Kameraden folgenden Nachruf:
„Lieber Bernd Rosemeyer! Ich hatte nicht geahnt, daß ich Dir heute morgen auf der Reichsautobahn zum letztenmal die Hand reichen würde. Du warst schon in den Führersitz des Rekordwagens geklettert, um meine Rekorde vom frühen Vormittag anzugreifen. Im selben Augenblick aber, in dem Du mich über das Zelt zurückkommen sahst, wo Du mit Deinem Rennwagen den Start erwartetest, e r - hob st Du Dich noch einmal, um mir herzlich und kameradschaftlich zu gra°
Oie Arbeitsbedingungen der deutschen Wirtschaft.
München, 28.Jan. (DNB.) Der fünfte Tag des Lehrganges der Kommission für Wirtschaftspolitik brachte Ausführungen Bernhard Köhlers über die künftigen Bedingungen, unter denen die deutsche Volkswirtschaft und der deutsche Unternehmer zu arbeiten haben werden. Man werde mit einem dauernden Mangel an Arbeitskräften als dem bedeutsamsten Umstande rechnen müssen. Weiterhin sei eine stetigere Kaufkraftentwicklung wahrscheinlich. Die gesteigerte Leistung des Volkes wird einen immer höheren Anteil der geistigen Leistung erfordern und der g e i st i g e n Arbeit ein immer höheres Gewicht verleihen. Wenn die Arbeit also kostbarer geworden ist, dann wird auch die Maschine billiger. So macht das Recht auf Arbeit den Weg für die technische Entwicklung und Steigerung der industriellen Leistung überhaupt erst frei. Die dauernde Steigerung der Leistung des deutschen Volkes einerseits und das Recht auf Arbeit andererseits bedeuten eine Aufwertung der deutschen Arbeit, d. h. eine stetige Geldverbesserung. Beide bilden mit einer gleichzeitigen entsprechenden Regelung von Mindestlöhnen und Lebensmittelpreisen auch eine sichere Währungsgarantis. Weitere Arbeitsbedingungen der künftigen Volkswirtschaft sind der Zwang zum Wettbewerb, der Zwang zur Verbilligung und die Notwendigkeit einer gewissenhaften Pflege der Arbeitskraft der Mitarbeiter.
Staatssekretär Hauptdienstleiter Reinhard schilderte die Maßnahmen, die dazu geführt haben, daß das Volkseinkommen von 45 Milliarden Mark im Jahre 1932 auf etwa 68,5 Milliarden Mark im Jahre 1937 gestiegen ist und daß allein sich die L o h n s u m m e n in der gleichen Zeit von 6 Milliarden auf fast 11 Milliarden Mark erhöht haben. Der Redner behandelte das beständige Streben, die Grundsätze einer gerechten und gleichmäßigen Besteuerung bis zur letzten Konsequenz zur Anwendung zu bringen und auch durch steuerliche Maßnahmen die Ziele der nationalsozialistischen Politik zu erreichen. Weitere Eingliederung der Ordnungspolizei in die ff.
Der „Völkische Beobachter" teilt mit: „Der Führer und Reichskanzler hat durch seinen Befehl vom 16. Januar 1937 über das Tragen der Sig- runen der ff a u f der Polizeiuniform seinen Willen zum Zusammenwachsen von Partei und Staat auf dem wichtigen Gebiet der Exekutive Ausdruck verliehen. Diesem Willen des Führers entsprechend, ist der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei jetzt einen Schritt weitergegangen und hat durch einen besonderen Erlaß die Bedingungen festgelegt, nach denen neben den schon in die Schutzstaffel der NSDAP, aufgenommenen Polizeimännern und Polizeioffizieren auch noch weitere uniformierte Angehörige der Ordnungspolizei in die Schutz staffel, so weit sie den allgemeinen Aufnahmebedingungen der ff entsprechen, auf Antrag ausgenommen werden können. Danach werden uniformierte Angehörige der Ordnungspolizei, die bis z u m 3 0. Januar 1933 einschließlich Mit*
"‘»MISS
auch heute ein, im Kampf um die Höchstgeschwindigkeit mit unseren deutschen Rennwagen. Deine Herz- lichen Glückwünsche zu meinem Erfolg von heute vormittag und ehrlichen Händedruck nehme ich nun als Andenken an D i ch mit An Dich? mein ritterlicher Gegner und lieber Kamerad.
Frankfurt, 28. Januar 1938.
Dein Freund Ruholf Caracciola" HerzlicheAnteilnahmemEngland „ErnMann.der keineFurchtgekannt hatte".
London, 28. Jan. (DNB.) Der tragische Tod Bernd Rosemeyers hat in der Londoner Presse Bedauern und Mitempfinden ausgelöst, wie man es sonst in der so zurückhaltenden englischen Presse nur selten antrifft Ausführliche Frankfurter Meldungen schildern dem englischen Leser nicht nur den Unfall selbst, sondern auch den Lebenslauf und den Charakter des verunglückten deutschen Rennfahrers.
' „Evening News" schreibt, Rosemeyer sei einer der drei besten Rennfahrer der Welt gewesen. Seine Karriere sei kurz, aber glänzend verlaufen. Rosemeyer habe die Furcht nicht gekannt. Er sei mit Herz und Seele wahrer Rennfahrer gewesen. Der „Star" hebt hervor, daß Rosemeyer im-vergangenen Jahre in glänzender Weise das größte Rennen Englands gewonnen habe, die internationale Rennsportwelt habe mit ihm einen der besten Fahrer der Welt verloren. Rosemeyer sei als der „tolle Junge" unter den Rennfahrern bekannt gewesen, weil er die Ang st einfach nicht gekannt habe. „Evening Standard" erklärt, Rosemeyer sei sehr beliebt gewesen. Er habe Nerven wie Eisen gehabt und nichts habe ihm Angst machen können.
in Giebei an tücht. M leute alsbÄ zoreruA Schriftliche 5 , wbungen t Mva.d.G Anzeiger ec
i’ebniar.'Y'dt
Rofemeyer beim Rekordversuch tödlich verunglückt
3m Windwirbel von der Reichsautobahn gerissen. — Oeutfchtand trauert.
Der Führer des deutschen Kraftfahrsports, Korpsführer Hühnlein, veröffentlicht zum Unglucksfall Bernd Rosemeyers folgende Ausführungen:
Rekorde stellen Spitzenleistungen dar, die Marksteine in der Entwicklung des Automobils sind. Um diese Spitzenleistungen wird ebenso heiß und erbittert unter den Nationen und Werken gekämpft, wie um den ersten Platz in internationalen Rennen. Deutschland kann mit Stolz auf die lange Liste der Rekorde blicken, die seine Meisterfahrer seit der Machtergreifung auf Mercedes-Benz und Auto- Union errungen haben Das Kraftfahrsportjahr 1937 war ein ununterbrochener Siegeszug unserer deutschen Rennwagen. So war es nur allzu verständlich, daß nach Abschluß der Rennsaison unsere Werke und Fahrer darauf brannten, nunmehr auch die bestehenden Rekorde zu verbef- fern, um’ vor aller Welt zu beweisen, welche unerhörten Spitzengeschwindigkeiten mit den deutschen Rennwagen zu erzielen sind
Diesem Zweck diente die von mit im Oktober 1937 auf der Reichsautobahn Frankfurt — Darmstadt durchgeführte „I n t e r n a t i o n a l e R e k o r d - woche" In ihrem Rahmen gelang es der A u t o -
I Union mit Bernd Rosemeyer, insgesamt 19 neue Rekorde aufzustellen und hierbei erstmalig die enorme Geschwindigkeit von 406 km/st auf einer öffentlichen Straße zu erreichen. Bei Mercedes- Ben z stellten sich bei den Probefahrten Mangel an der windschlüpfrigen Karosserie heraus, die das Werk veranlaßten, den Wagen nicht einzusetzen, um die als notwendig erkannten Verbesserungen vorzunehmen Die Daimler-Benz-Werke Ehrten diese Verbesserungen planmäßig durch und meldeten sodann ihre Absicht an, nunmehr ihrerseits eine Verbesserung der inzwischen erzielten Rekorde iU$,enlln™en Antrag iion R-kordver^en machte ich von vorherigen gründlichen Vorver suchen im W i n d k a n a l und auf der Straße abhängig, die die Gewähr boten, die bestehenden Geschwindigkeiten wesentlich zu überbieten und somit kleinliche Kämpfe um die Bruchteile von Gelchwim digkeitsverbesserungen auszuichalten. Zu d e,er Maßnahme veranlaßte mich der hohe Einsatz De^heuL^Äa^^dalf Caracciolas auf Mercedes-Benz, Öem es auf Anhieb ge ang den bestehenden Rekord von 406 auf 432 km/8t heraufzuschrauben, bewies die Gründlichkeit der getroffenen Vorbereitungen. Auch die " t o - U nion meldete auf Grund ihrer Vorbereitungen berechtigte Aussichten zu einer weiteren Verb ess er u n g der Rekorde. So trat auch sie — mit meinem ständnis - heute früh auf der Reichsautobahn Frankfurt a. M. - Darmstadt mit ihrem Wagen an Der erste Probelauf von Bernd Rose men e r brachte eine Verbesserung seines eigenen früheren Rekordes von 406 auf 429 km/st. Beim darauf folgenden Meßlauf erreichte ihn dann dastrag,sche Geschick. Er wurde hierbei durch Umstande, die bei
tu Her en. Gerade das habe ich an Dir immer so hoch geschätzt. Deine tapfere und ritterliche Art des Kämpfens, in dem man trotz der Hitze des Gefechts den Kameraden als Gegner spürte.
Ich sage Dir ehrlich, vielleicht niemand hatte im ersten Jahr Deiner Rennfahrer-Laufbahn mehr Angst um Dich als ich, der Deine damalige verwegene Kampfesart in den schwersten Rennen hechten konnte. Aber D u lerntest. Du warst schon im zweiten Jahr ein Spitzenfahrer und häufig mußte ich Deine fahrerischen Leistungen hoch anerkennen. Aber wir haben uns immer gut vertragen. Ich selbst bedauerte es wirklich, wenn in einem scharfen Rennen Dich einmal Pech verfolgte. Anderseits mußte ich stets mit höchstem E i n- s a tz kämpfen, wenn wir in den großen Rennen des letzten Jahres nebeneinander dem Steg entgegen jagten. FürDeutfchland setzten wir uns
19.OO-2Ü Außer Mit5
Führerscheine für Motorrad und Wagen und ruhte nicht, bis er eine M aschine fein eigen nennen konnte.
Die tollsten artistischen Kunststücke bewiesen seine Verbundenheit mit der Maschine und deren Beherrschung. Ueber Grasbahnrennen führte seine sportliche Laufbahn zu Sträßenrenneü. Zahlreiche Siege des talentierten Privatfahrers brachten ihm einen Vertrag von NSU. ein, der den Grundstein zu späterem Ruhm legte. Bald rückte er zur Spitzenklasse auf und behauptete sich ist ihr auch auf der D.KW.- Rennmaschine, nachdem er von der Auto Union verpflichtet war. 1935 gelangte er in deren Rennwagen-Mannschaft. Damit begann die steilste Stufe seines Aufstiegs.
Auf den vordersten Plätz'en endete er in Italien, Deutschland und der Schweiz und im letzten Rennen des Jahres erfocht er feinen elften Sieg im Wagen, im Großen Mafarykpreis der Tschechoslowakei. 1937 wurde das Jahr seines höchsten Ruhmes. Er siegte im Eifelrennen, in den Großen Preisen von Deutschland, Italien und der Schweiz, beim Acerbo-Pokalrennen, beim Großen Berapreis von Deutschland auf dem Schauinsland und im Taunus beim Feldbergrennen. Die stolzesten Titel als Europameister, als deutscher Straßenmeister und deutscher Bergmeister gelangten in seinen Besitz. Noch in bester Erinnerung stehen die Rekorde von
i Ls fiel schwer, gestern um die Mittagsstunde die bricht von Bernd Rosemeyers Tod zu glauben, ilke wehrte sich dagegen, glauben zu müssen, daß eil junger Mensch mit 27 Jahren aus dem Leben gissen worden sein soll, dessen Leben doch langst rtdjt vollendet war, daß ein Mensch nichts mehr ttitr uns sein sollte, der noch große Ausgaben |r sich hatte und noch oft dem deutschen Namen W)'e zu machen berufen war!
Cs gibt ein altes Wort: „Wen die Gotter heben, ikn lassen sie jung sterben!" Bernd Rosemeyer war i;dt nur von den Göttern geliebt. Hunderttausende Di Volksgenossen in unserem Vaterlande hatten rin zugejubelt, die Sympathien von Millionen u-en ihm zugewandt. Er -war ein Repräsentant unf res Vaterlandes auf seine Art. Der blonde ^krisahrer der Auto-Union fehlte bei keinem Men Rennen in der Alten Welt und er trug Aschen Ruhm auch über das große Wasser und Sä Afrika. Der Weg feiner Erfolge führte steil Oifnärts. Fast beunruhigend war die Kette und d'Großartigkeit feiner Erfolge und doch auch be- pernb und hinreißend für uns alle, deren Herz Oll^ . f ben deutschen Kraftfahrsport schlagt. Hat er, ■Febr” üa ; b:r Erfolg auf Erfolg an sich "ft- Deutsche und efi®11F’Päifdje Meisterschaften errang, Rekorde brach, Febr, dn-Reid der Götter hervorgerufen?
A ernster Besinnung stehen wir vor der Tat- flh dieses jähen Endes. Es ist nicht Bedauern das uns angesichts des Todes des beliebten Mmfahrers erfüllt, es kann nicht nur Mitleid fe n tz Bedauern und Mitleid wären zu wenig ange- 1)15 dieses Schicksals — vielmehr wird leben, Der :k) bemüht, die Ganzheit der Dinge um uns zu io1en, ein tiefes Erschauern streifen vor solch ftm Leid und solcher Gegensätzlichkeit, mit ' i>ich Glück, Erfolg, Ruhm — Tragik, Tod, Ber
auch geteilt: 1. Hypothek« luleihen. 2(t Ang. mit. U । an d. Gieß, d
Fräulein,q gute Perg« neit, oolM. 1,65/möcke r fol. Mann e Rleinft. oö.A zwecks
Ehe
^ennentexneni!
45 iW Witwer w Lchr. Ang.r 0381 a. d.E.l
„iTbei»11 £ “ebr.,20/„f rroabadoor'
iiw Kessel
W
/
V: ■
i


