Zusammenwirken aller Figuren.
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gegne-
Wie?
Angriff und Gegenangriff.
Millionenschwindel pariser Kilmjuden
In
befehl gegen Die Drei Jean Cerf (Simon
Aus aller Wett
Verauftrag an den Reichswirtschaftsminister, alle
einem Sterk
Schach-Ecke
Gearbeitet von K. Helling.
Honen Franken erhöht worden, 1930 seien 100 Ml- lionen neue Aktien ausgegeben worden. Eigenartigerweise sei aber nie eine Dividende ausgeschüttet worden, bis schließlich eine Gruppe von Aktieninhabern Anzeige erstattete.
Die gerichtliche Untersuchung habe zu dem Ergebnis geführt, daß am 17. Februar 1936 die Filmgesellschaft Paths Cinema in Bankrott erklärt wurde. Die Leidtragenden hätten Klage eingereicht, was schließlich zur Verhaftung des Juden Nathan und seiner Helfershelfer geführt habe.. Die Drei Verhafteten hatten das Gaunerstück fertiggebracht, die Pläne von neuen Projektionsapparaten von Technikern der Pathö-Filmgesellfchaft zeichnen zu lassen, diese Pläne dann auf ihren eigenen Namen auf Grund einer fiktiven Gesellschaft patentieren lassen, um die Lizenz schließlich wieder an die Pathe Cinema zurückzuverkaufen. Allein auf diese Weise soll es gelungen sein, die Aktionäre um über 7 000 000 Franks zu schädigen.
Auf Grund einer Klage des Konkursverwalters, gestützt auf einen Bericht der Bücherrevisoren, hat der Untersuchungsrichter Haftbefehl gegen Die drei Juden Berhard Nathan, Jean Cers (Simon Hirsch) und Alexandre Johanides erlassen, die bereits ins Gefängnis eingeliefert worden sind. Die Verhaftung der drei Schwindler hat in französischen Filmkreisen, in denen die drei Juden eine hervorragende Rolle spielten, größtes Aufsehen verursacht. Ihre Gesellschaft besaß in Paris und in der französischen Provinz eine große Anzahl von Lichtspielhäusern und produzierte außerdem jährlich zahlreiche große Filme. Die bekanntesten Filmstars, die berühmtesten Regisseure und die naitihaftesten Autoren arbeiteten an den großen Filmen der Gesellschaft mit. Simon Hirsch aus Dem Betrüger-Trio machte sich in französischen Theater- und Filmkreisen sowie in Der Sportwelt sehr wichtig und besaß zahlreiche Rennpferde. Außerdem war Simon Hirsch bei der Dolksfrontregierung gut angeschrieben.
Reichseinheitliche Lehrlingsrolle bei den Industrie- und Handelskammern.
Berlin, 27. Dez. (DNB.) Um eine Ueb erficht über die Lehrlinge der einzelnen Bezirke zu gewinnen, ist seit Jahrzehnten bei Den Kammern, Innungen und Zünften usw. eine Lehrlingsrolle geführt worden, Deren Form und Inhalt jedoch in Den verschiedenen Bezirken starke Abweichungen enthielten. Wenn auch der Inhalt der Lehrlingsrolle bei Den Industrie- und Handelskammern eine gewisse Vereinheitlichung erfahren hat,fo war doch Die Ordnung Der Eintragungen nicht endgültig festgelegt. Außerdem entsprach die Lehrlingsrolle nicht Den Anforderungen, die infolge der schnellen Entwicklung Der Berufsausbildung und Berufslenkung an ein umfassendes und zuverlässiges Instrument der Kammern gestellt werden mußten. Der Reichswirtschaftsminister hat nun eine r e i ch s einheitliche Lehrlingsrolle genehmigt, die bei sämtlichen Industrie- und HanDelskammern sofort einzuführen ist. Eine reichseinheitliche Lehrlingsrolle für Die Handwerkskammern wird in Kürze folgen. Die Lehrlingsrolle enthält sämtliche Unterlagen, Die für Die Verteilung der Jugendlichen und für die Erziehung Der Jugendlichen und Erwachsenen erforderlich sind. Sie verfolgt das Berufsschicksal des einzelnen über drei Jahrzehnte. Gerade im Hinblick auf den Son-
8 Sc3 ßg4. 9. H3 H5. 10. Lb3 Sd4. 11. Hg4: Hg4: zur abgebildeten Stellung. Weiß ist scheinbar in einer bedrängten Lage, Denn Der angegriffene Sf3 Darf ich nicht rühren wegen DD8—H4. Auf Lb3—a4+ fann sich Schwarz mit SD4—c6 sicherstellen. Weiß and jeDoch epie Möglichkeit Die Partie nicht nur zu retten, fonDern sogar auf hübsche Weise zu gewinnen. Wodurch?
Die abgebilDete Stellung kam vor in Massenwettkamps zu RotterDam zwischen Weiß) unb Fontein (Schwarz).
Schwarz ist am Zuge. Durch Den letzten „ „ rischen Zug Sc4—a5 finD Die beiden schwarzen Läufer angegriffen. Trotzdem kann Schwarz vermöge seiner wirksamen Figurenstellung Durch eine hübsche WenDung entscheiDenDen Vorteil erringen.
memelDeutscher Banken unb Firmen betroffen worden. Jtzigfohn machte bei seinen Betrügereien auch nicht vor seinen Rassegenossen halt. So hat Das Bankunternehmen Des Juden Komikoff, Der sein Vermögen aus Den Schachergeschäften Der großen sowjetrussischen Zuckertransporte für Das Memelland und Litauen Der Jahre 1933 bis 1935 gezogen hat, erhebliche Verluste erlitten.
Zwillinge im Rauch erstickt.
In der Wohnung eines Bäckermeisters in Eitorf an Der Sieg brach ein Zimmerbrand aus. Es entwickelte sich ein starker Rauch, Durch Den Die beiDen im Nebenzimmer schlafenDen, neun Monate alten Zwillinge Des Bäckermeisters erstickten. Als das
Paris, 27.Dez. (DNB.) Nach Dem Bankrott der Pathe-Nathan-Filmaesellschaft wurden Der Jude Nathan unb zwei Genossen roeaen Unterschlagung unb Betrügereien, bie in bie Millionen gehen, verhaftet. „Paris Sotr" berichtet, 1920 habe Nathan sich noch T a n n e n z a p f genannt. Er sei aus einem tiefen Winkel Mitteleuropas gekommen und habe sich in Frankreich naturalisieren lassen. Er habe sofort für Das Filmwesen ein besonderes Interesse gezeigt, aber zu Beginn sich mit einem „besonderen und heimlichen Zweig" die- fer neuen Kunst beschäftigt. Nathan sei Der Schöpfer von Kleinfilmen, über Deren Natur Die Zeitung sich nicht weiter auslassen möchte, und Die für eine Reihe von befonberen Häusern bestimmt seien, Die Die Polizei überwache. Im Jahre 1926 sei es Nathan gelungen, eine Filmkopieranstalt zu gründen. Zwei Jahre später, beim Aufkommen des Tonfilmes, habe er bas Aktienpaket gekauft, bas Dem Filminbustriellen Pathä in Der Filmgesellschaft Pathe Cinema Den überwiegenden Einfluß verschaffte, und habe es verstauben, biefe Aktien z. T. mit Geldern zu bezahlen, Die sich in Der Kasse derselben Gesellschaft befunden hätten. Von diesem Augenblick an habe es keinen Tannenzapf, sondern mir noch einen Bernhard Nathan gegeben, und Das alte Haus Pathe sei in Path6-Nathan umbenannt worden.
Für Nathan und seine ganze Familie habe nun ein herrliches Leben angefangen. Sein Bruder Emil sei Technischer Generaldirektor und sein Schwager Rene Generaldirektor der „Propagandazentrale" geworden. Bei jeder besonderen Gelegenheit seien Banketts und Galaempfänge gegeben worden, immer hätten bei diesen Festen eine Reihe von Ministern als Ehrengäste an der Seite Nathans gesessen. Inzwischen sei Die Gesellschaft Paths-Nathan das'bedeutendste französische Filmunternehmen geworden, dessen Gewinne in Die Millionen gegangen seien. Das Grundkapital von 15 Millionen Franken sei auf 160 Mil-
mitglieD", so heißt es nämlich im Teil 1, Ziffer 4 Der Anordnung, „ist verpflichtet, die von ihm ordnungsgemäß übernommene Arbeit anzutreten und die ihm übertragenen Arbeiten nach festem Können verantwortungsbewußt auszuführen."
Wer Der Anordnung zuwiberhandelt oder sie umgeht, wirb auf Antrag des Reichstreuhanders gemäß ber Verordnung über Die Lohngestaltung vom 25. Juni 1938 mit Gefängnis und Geldstrafe letztere in unbegrenzter Höhe, ober mit einer biejer Strafen bestraft. Wer Arbeitsoertraasdruch begeht, hat also nunmehr mit schwerster Bestrafung zu rechnen. Dies um so mehr, als irgendwelche Milderung^ gründe für Den Arbeitsvertagsbruch nicht ms Feld geführt werben können. ,
In seinen Erläuterungen zu Der Anordnung sagt Der ReichstreUhänber, daß ber bisherige Weg „zur Bekämpfung ber immer mehr um sich greifenden Vertragsbrüche" nicht mehr ausreiche, „wenn oftent- liche Interessen auf Dem Spiel stehenDann heißt es weiter: „In Den beutschen Betrieben soll im Zeichen Des Dierjahresplanes zum gemeinen Nutzen von Volk und Staat gearbeitet werden. Wer diese Arbeit rechtswidrig stört, hat sich vor Der Volksgemeinschaft zu verantworten. Bei Dem heutigen Mangel an Arbeitskräften sind Arbeitsvertragsbrüche eine Gefährdung Der Aufgaben, Die Den Betrieben durch Den Vierjcchresplan gestellt worden sind. Sie erschweren Den geregelten Arbeitseinsatz unb müssen deshalb im öffentlichen Interesse unterbunden werden."
Dies erfolgt durch die Reichstreuhanberanordnung auf vier Wegen: Einmal haben Arbeitsvertragsbrüchige nunmehr eine weit schwerere Bestrafung zu erwarten als bisher. Zum zweiten werben sich in Zukunft auch Unternehmer oder ihre Beauftragten zu verantworten haben, wenn sie Gefolg- schaftsmitglieder anderer Betriebe unter Verleitung zum Vertragsbruch für sich zu gewinnen suchen. Weiterhin haben Die Betriebsführer und ihre Beauftragten Strafen zu gewärtigen, wenn sie sich bei Der Einstellung Der neuen Gefolgschaftsmitglieder nicht davon überzeugen, ob Die Bewerber aus ihrem bisherigen Betrieb ordnungsmäßig ausgeschieden sind. Endlich wird auch in solchen Fällen eingegriffen, in Denen Gefolgschastsmitglieber in ihren Leistungen absichtlich nachlassen.
Lösung der Schachaufgabe ..Lin unbedachter känigszug".
Weiß: Kgl, Tb5, bl, Lb7, Ba2, b4, e3, f2, g2, H4 (10). Schwarz: Kf7, Tb8, Te7, Sf8, Ba7, a5, e6, f5, g7, H7, (10). Weiß gewinnt. — 1. £b5Xf5+, e6+f5. (Auch nach anderen Zügen behält Weiß sein lieber- gewicht.) 2. £b7—b5+, Kf7—f6. 3. TblXb8, Sf8—D7. (Ober 3...., Sf8—g6. 4. H4—H5 mit Springergewinn.) 4. Tb8—b5, a5—a4. 5. Tb5—a5, Sd7—d6. 6.Lb5—e6, und Weiß erobert noch einen zweiten Bauern, was zum Gewinn ausreicht.
Lösung der Schachaufgabe „Ausnutzung eines Fehlzuges .
Weiß: Kgl, Dbl, Tal, Tel, Lb3, Sc3, Sb2, Ba4, b4, b4, e3, f2, g2, H2 (14). Schwarz: Kg8, DD6, Te7, Tf8, Lg4, Se6, Sg7, Ba6, b7, c6, D5, f7, g6, H7 (14). Weiß gewinnt. — 1. Sc3—e4! (Dasselbe Ziel erreicht auch Sb2—e4. Durch ben Angriff gegen bie schwarze Dame gelangt ein weißer Springer nach f6.) 1. ...» b5Xe4. 2. Sb2Xe4, Db6—c7. 3. <Se4—f6+, Kg8—H8. 4. Sf6Xg4, unb bie Eroberung bes Mittelbauern entscheibet Die Partie.
Die Narrenkappe.
Zwischenfall auf der Probe.
Ein Filmregisseur tobt auf ber Probe unb wird von einem männlichen Start in gleicher Weise angefahren.
Wutschnaubend läuft er barauf zum Direktor, um sich zu beschweren.
„Womit hat er Sie denn beleidigt?" fragt Der Chef.
„Er hat vor Dem gesamten Personal zu mir gesagt: ich hätt' Das Pulver nicht erfunden!"
„Geben Sie doch mal Den Brockhaus her", ruft Der Chef seiner Sekretärin zu — „Band P." — Er nimmt Das Buch, schlägt auf, sieht nach und sagt Dann seelenruhig:
„Der Mann hat recht — Sie haben das Pulver wirklich nicht erfunden. Hier steht ganz deutlich: Berthold Schwarz!"
In der kürze liegt die Würze.
Der berühmte Berliner Mathematiker D i r i ch l e t war sehr schreibfaul. Selbst seine nächsten Verwandten bekamen zeit ihres Lebens kaum einen Brief von ihm. Als ihm eines Tages ein Sohn geboren wurde, telegraphierte er, gut gelaunt, feinem gerade in London weilenden Schwiegervater lediglich: „2 + 1 = 3".
Die Sache mit den Hüten.
Zwei Männer zogen von einer feucht-fröhlichen Gesellschaft Arm in Arm nach Hause, ein großer dicker, Dem ein viel zu kleiner Hut auf feinem riesigen Schädel saß, und ein kleiner Dünner, Dem ein viel zu großer Hut bis über die Ohren gerutscht war. „Na", sagte Der Große zu Dem Kleinen, „wenn wir aber Den Kerl erwischen, Der unsere Hüte vertauscht hat, dann geht's dem schlecht, was!"
Reichslotterie!
Just zu Weihnachten kommt die Nachricht, daß in Zukunft alle Lotterien von früheren Einzel- länbem ober von Zweckverbänden solcher Länder aufgehen in eine Reichslotterie, Deren Spiel- plan ungefähr im Mai beginnen wirb. Wir drücken ben vielberufenen Daumen unb hoffen mit vereinten Kräften, daß jeder unserer Leser Das nächste Weihnachten schon im Zeichen einer reichlichen Gewinn- ausschüttung Der fommenDen Reichslotterie feiert. Also: Glück ab für die neue Reichslotterie!
Der Spielbetrieb im Menschen ist unausrottbar. Es ist nur bie Frage, ob Der private Unternehmer ober auch Der Schwindler das Recht zum Glücksspiel haben oder aber Vater Staat. I n Den italienischen Stabten wurde das „Lotto" zuerst entwickelt; Florenz ging 1530 mit gutem Beispiel voran. Schon 1610 folgte im deutschen Sprachgebiet Hamburg. Vielfach waren Kriege und Die notwendige Behebung ihrer Folgen Ursache für die Einführung eines staatlichen Lotteriespieles. Friedrich Der Große führte Die Preußische Lotterie nach Dem Siebenjährigen Krieg ein und verband damit eine — Ehestandsbeihilfe für verwaiste Mädchen. Es war ursprünglich eine Zahlenlotterie, Die nach italienischem Vor- bllb bis zur Zahl 90 aing. Für jede Zahl von 1 bis 90 erhielt ein Mädchen, Das in einem preußischen Waisenhaus untergebracht war, eine Lottozahl. Bei jeDer Ziehung wurden fünf Zahlen aufgerufen, und für jede Dieser Zählen erhielt je eines der Mädchen einen „Annexschein" im Wert von 150 Mark, was nach heutiger Kaufkraft etwa das Zehnfache beDeutet. Darum Der Spottname „Institut Der annektierten MäDchen". Sachsen führte seine Lotterie im Jahre 1831 ein — ebenfalls um Die Drückenden Kriegsfolgen Der noch nachwirkenden Napoleonischen Kriege zu mildern. Zwischen den einzelnen Deutschen Staaten entwickelte sich eine heftige L o 11 e r i e k o n ku r r e n z, und sie stellten bis in unser Jahrhundert hinein Das Spielen in jeweils nicht eigenen Lotterien unter Strafe. Die Reichslotterie macht jetzt auch mit Diesem Ueberrest bundesstaatlicher Finanzhoheit Schluß.
rungsmittel auf Den Markt gebracht. Ferner hat eine jüdische (Siasfirma durch gewaltige Aufträge mit Hilfe ihrer Kapitalkraft die gesamte Produktion Der staatlichen Glasfabrik aufgekauft, weiterverkauft und Dabei die Preise künstlich erhöht. Die türkischen Kleinhändler sind gezwungen, beim Juden zu kaufen, der nunmehr Die Preise diktiert. Dadurch ist Der Zweck Der heimischen Jndustriegründung zunichte gemacht. Die Zeitung äußert die Befürchtung, Daß ähnliche jüdische Monopolmethoden und Preistreibereien auch auf andere nationale Industriezweige übergreifen, wenn nicht rechtzeitig Einhalt geboten wird. Schon bei seiner letzten Provinzrei hat Der neue Präsident der Republik I s m e Inönü Die Klagen Der bäuerlichen Bevölkerung Darüber anhören müssen, daß Die mit heimischen Stoffen erzeugte billige Kleidung auf dem Wege von den Fabriken bis zum Verbraucher in Anatolien durch Die jüdischen Zwischenhänd- I e r um 200 v. H. verteuert wird.
Der TNemeler kislenjude Jtzigfohn ins Ausland geflüchtet.
Memel, 27. Dez. (DNB.) Dieser Tage flüchtete Der jüdische Inhaber Der großen Memeler Kistenfabrik Jtzigfohn nach Hinterlassung einer Kr eb i t s chulb von einer Million L i t (rund 400 000 Reichsmark) ins Ausland, vermutlich nach Holland, lieber Die hinterlassene Vermögens
Feuer bemerkt unb ein Arzt gerufen wurDe, war Der ToD inzwischen eingetreten. Der Zimmerbrand konnte von Der Feuerwehr erstickt roerDen.
Tauweller an der Ruhr — Eisdecke auf der Donau.
Während im Ruhrgebiet in Den letzten Tagen trenge Kälte und reicher Schneefall herrschten unD am Montag um 19 Uhr Die Temperatur noch 6,4 GraD unter- Null lag, war am Dienstag um 18 Uhr Die Tiefsttemperatur 1,8 GraD über Null. Am Dienstag abenD setzte im Ruhrgebiet allgemein Regen ein. Innerhalb von 24 StunDen ist Demnach in Weftbeutschlanb ein Temperaturan stieg von 8,2 Grad zu verzeichnen. Vom Reichswetter- Dienst in Essen wird vorausgesagt, Daß in Den nächsten Tagen die Temperaturen im Flachland bis auf 5 bis 7 GraD über Null ansteigen werden.
Infolge Der anhaltenden Kälte der letzten Tage hat sich nun auch im Hauptarm der Donau in Regensburg ein Eisstoß mit einer durchschnittlichen Dicke von einem halben Meter festgesetzt. Der nördliche Donauarm ist schon seit mehreren Tagen mit einer festen Eisschicht bedeckt. Von Passau bis Dohburg mit geringen Ausnahmen ist Die Donau mit einer festen Eisschicht von durchschnittlich einem halben bis einen Meter Dicke bedeckt, ein Ereignis, wie es bisher nur in ganz wenigen Wintern zu verzeichnen war.
In der ganzen Schweiz dauert das Fr ost- wett er an. Alle Landesteile melden Temperaturen unter Null. Das Engadin verzeichnete Dienstagfrüh bis 25 Grad Kälte, in anderen Lagen und Sportgebieten werden bis minus 20 Grad Kälte gemessen und im Neuenburger Jura sogar eine Temperatur von 26 Grad unter Null.
Wölfe überfallen Bauernhöfe in Lettland.
In der östlichsten Provinz Lettlands — Lettgallen — sind Wolfsrudel zu einer wahren Landplage geworden. Strenaer Frost und Hunger haben Die Tiere aus den russischen Grenzbezirken über Die Grenze getrieben. Die Bevölkerung dieser Bezirke befindet sich hauptsächlich nachts im Alarmzustand, da Die Wölfe bereits eine ganze Anzahl Bauernhöfe rudelweise heimaesucht haben. Die Landwirte haben bereits schwere Schäden an gerissenem Vieh unb Geflügel zu beklagen. Seit einigen Tagen laufen andauernd Meldungen über weitere Ueberfälle auf Vieh und Futterniederlagen ein. Die Bauernschaft Der Grenzdörfer hat eine gemeinsame Abwehraktion in Die Wege geleitet.
Aus dem fahrenden Zuge gesprungen, schwer verletzt und erfroren.
ertüchtigung in die Wege zu leiten, wird Die reichseinheitliche Lehrlingsrolle Die notwendige Grundlage für die statistischen Erhebungen zur Leistungsertüchtigung bieten.
Jüdische Wirtschastshyänen in der Türkei.
Istanbul, 27. Dezember. (DNB.) Die Zeitung „Cuemhuriyet" berichtet von einer mit ausländischen Maschinenölen betriebenen Fälschung Des in der Türkei zum täglichen Lebensbedarf gehörenden Olivenöls. Drei jüdische Händlerfirmen haben das im Lande erzeugte hochwertige Olivenöl mit ungenießbarem Maschinenöl vermischt ynit mit hohen Gewinnen als angebliches Nah-
Maßnahmen zur Leistungssteigerung und Leistungs- schuld des Juden ist ein Konkursverfahren eröffnet ‘ ' ” * * *' ' worden. Don Dem Betrug sind eine Reihe
Der 18jährige Sohn Der Familie Hemmer- l i n g in Saarburg, Der auf Weihnachtsurlaub nach Hause gekommen war, wurDe morgens von einem Streckenwärter oberhalb Des Bahnhofs in bewußtlosem Zustand schwerverIetzt und fast erfroren neben Den Bahngleisen aufgefunden. Er war über das Ziel seiner Reise hinausgefahren und als er Dies merkte, aus Dem Zuge gesprungen. Im Krankenhaus wurde festgestellt, Daß Der junge Mann schwere innere und äußere Verletzungen erlitten hatte unD ihm beiDe Beine und Ohren vollständig erfroren waren. Ohne Das Bewußtsein wiederer- langt zu haben, ist Der Verunglückte gestorben.
39 Todesopfer eines Lawinenunglücks in Japan.
Schwere Schneefälle, die in Den letzten Tagen über Japan nieDergegangen finD, haben bei Shiabani durch eine Lawine größten Ausmaßes ein furchtbares Unglück hervorgerufen. Während Der Arbeitszeit ging eine Lawine über einer Fabrik in Dem genannten Ort in Mitteljapan nieder und verschüt-
für Den durch fein Verhalten angerichteten Schaden sichergestellt.
Neben diese zivilrechtliche Haftung ist schon durch das Arbeitsordnungsgesetz die Möglichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung getreten. Der Vertragsbruch stellt — wie Dargelegt — einen Treubruch gegenüber dem Betriebsführer und damit auch gegenüber der Beriebsgemeinfchaft dar. In diesem Sinne ist er eine gröbliche Verletzung Der durch die Betriebsgemeinschaft begründeten sozialen Pflichten und Damit ein Verstoß gegen Die soziale Ehre. Hieraus ergibt sich Die Möglichkeit einer Strafverfolgung auf Antrag des Reichstreuhänders der Arbeit in einem sozialen Ehrengerichtsoerfahren. Wiederholt haben auch schon soziale Ehrengerichte Vertragsbrüchige Gefolgschaftsangehörige mit empfindlichen Strafen belegt.
Diese Entwicklung einer strafrechtlichen Verfolgung des Arbeitsvertragsbruchs hat jetzt ihre Erweiterung erfahren. So hat Der Reichstreuhänder Der Arbeit für Das Wirtschaftsgebiet Brandenburg eine Anordnung zur Verhinderung von Arbeitsvertragsbrüchen erlagen. Sinngemäß ähnliche Anordnungen Der übrigen Reichstreuhänder liegen vor,^ so daß die Maßnahmen des Reichstreuhänders für Brandenburg als Beispiel für das gesamte Reichsgebiet gelten können. ,
Neu an Der Anordnung ist zunächst die für Die Unternehmer geschaffene Verpflichtung, keinen Arbeitsuchenden einzustellen, von Dem Der Unternehmer weiß oder annehmen muß, daß er anderweittg noch zur Arbeit verpflichtet ist. Der Betriebsführer oder fein Beauftragter haben die Frage einer anderweitigen Verpflichtung des EinzustellenDen sorgfältig und gewissenhaft zu prüfen. Das ist in Der Praxis auch durchaus möglich. Denn jeder Bewerber muß ja fein Arbeitsbuch vorlegen. Der Betriebsführer oder das Einstellungsbüro müssen deshalb nur bei Der zuletzt im Arbeitsbuch eingetragenen Firma in einem Zweifels falle Rückfrage Halten, um sofort einwandfrei feststellen zu können, ob Arbeitsvertragsbruch vorliegt.
Die Anordnung ermöglicht weiterhin, nicht nur einen Arbeitsvertragsbrüchigen zu bestrafen, sondern auch straftechtlich gegen ein GefolgschaftsmitglleD vorzugehen, das durch schlechte Arbeit feine Entlassung herbeizuführen sucht. „Jedes Gefolgschafts
einer vor Jahren in Wien gespielten Partie zwischen Dr. I. Krescik (Weiß) und Binder (Schwarz) kam es nach den Zügen: 1. e4 c5. 2. d4 cd4: 3. Sf3 e5. 4. c3 bc3: 5. Lc4 cb2: 6. Lb2: Sc6. 7. 0—0 d6.
tete Die Arbeiter. Es gelang, elf Der Verletzten zu bergen, während 39 weitere schon tot waren. 43 Arbeiter liegen noch unter Den Schneemassen begraben; ihr Schicksal ist noch ungewiß. Die Rettungs- arbeiten gestalten sich, da die Witterungsverhältnisse sehr ungünftig geworden sind, außerordentlich schwierig.
Gasvergiftungen in einem Prager Krankenhaus.
Einem eigenartigen Unglück fiel die gesamte Belegschaft eines Krankenzimmers im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder zu Prag während der Weihnachtsfeiertage zum Opfer. Infolge des Frostes war ein Gasrohr geplatzt. Das entströmende Leuchtgas Drang in ein Krankenzimmer unD betäubte währenD Der Nacht sämtliche Patienten unD Die beiDen Krankenwärter. Drei Patienten ft a r b e n, währenD 17 Kranke unD Die beiDen Wärter, Die bewußtlos aufgefunDen wurden, noch gerettet werben konnten. Schon währenb ber Nacht hatten sich erste An- fälle von Unwohlsein bemerkbar gemacht, boch glaubte man, diese auf verdorbene Weihnachtsbäckereien zurücksühren zu können._________
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- miftag geschlossen.
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