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ich mich auf das alte erprobte Führerkorps Reichsnährstandes felsenfest verlassen kann.

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Basel, 27. Nov. (Europapreß.) Die Stimm­berechtigten des Kantons Basel- Stadt haben am Sonntag die kantonale Vorlage über den Ausschluß der Kommunisten und anderer staats­gefährlicher Organisationen aus dem Staatsdienst mit 15 363 Stimmen gegen 13 964 Stimmen a n - benommen. Dadurch wird den Kommunisten jede Tätigkeit im Staatsdienst des Kantons Bafel- Stadt untersagt. Bedienstete, die bis zum Inkraft- treten der Kommunistischen Partei oder einer an­deren kommunistischen Organisation angLhört haben, bleiben straffrei, wenn sie binnen dreißig Tagen den vorgesetzten Behörden den Austritt aus ... Kommunistischen Partei nachweisen. Für die An-

Theatersaal des Ministeriums durch eine bunte Folge künstlerischer Daxbietungen erfreut. Tresi Rudolph, Rudolf Beckelmänn, Hans Reinmar und Heinrich Schlußnuß, die am Flügel von Professor Michael Raucheisen begleitet wurden, ferner Käthe Dorsch und Maria Koppenhöfer, Heinrich George, Gusta Gründgens, Paul Hartmann, Eugen Klöpfer, Wer­ner Krauß und Hans Quest spendeten Gaben ihrer Kunst. In einer heiteren Bildfolge traten Karl Lud­wig Diehl, Willi Fritsch, Paul Hörbiger, Hans Möser, Harald Paulsen, Willi Schäffers, Albrecht Schönhals, Edith Schollwer, Heinz Schorlemer, Kur Seifert, Daisy Spieß, Märtel Sucher, Clara Tabody, Olga Tschechowa und Grethe Weiser auf.

Ein Festabend im Propagandaministenum.

Der Zollgrenzschutz ist, nachdem er in den meisten neu zu Deutschland kommenden Gebieten bereits am 24. November 1938 die neuen Grenzen besetzt hatte, am Freitag auch in den Zipfel von Nordmähren an die endgültige deutsch - tschecho­slowakische Grenze vorgerückt und sichert nunmehr die neue Grenze in ihrem ganzen Ver­lauf. Die Besetzung der neuen Grenze hat sich überall reibungslos vollzogen.

Der südafrikanische Verteidiaungs- und Handels­minister P i r o w stattete Reichswirtschaftsminister Funk einen längeren Besuch ab. In einer länge­ren Aussprache, an der auch Staatssekretär Brink­mann teilnahm, wurden die internationalen Wirt­schaftsbeziehungen und die besondere Stellung Deutschlands in der Weltwirtschaft sowie die Han­delsbeziehungen zwischen Deutschland und der süd- afrikanischen Union eingehend erörtert. Pirow ist nach Rom weitergereist.

Ernennungen in der Wehrmacht.

Berlin, 25. Nov. (DNB.) Der Führer

einem Empfang im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda hatten sich über 500 Kunstschaffende eingefunden, neben den bekann­testen Angehörigen der Bühne und des Films, des Schrifttums und der Presse, der bildenden Kunst, der Musik und des Rundfunks u. a. Reichsminister Funk, Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley, Commendatore Puccetti, die Mitglieder des Reichs­kultursenates, die Präsidenten und Präsidialräte der Einzelkammern. Die Gäste wurden im neuen

nähme der Vorlage hatten sich olle bürgerlichen Parteien ausgesprochen; der marxistische Regie» rungsrat hatte den Stimmberechtigten die Annahme der Vorlage empfohlen.

Kleine politische Nachrichten.

NSG. Unter den sechs Gauleitern, die aus dem Altreich für den Wahlkampf im Gau Sudetenland eingesetzt worben sind, befindet sich auch Gauleiter und Reichsstatchalter S p r e n - fl e r. In vier großen Kundgebungen wird er den befreiten Volksgenossen des Sudetengaues die er­folgreiche nationalsozialistische Aufbauarbeit auf- zei^en und sie zur Mitarbeit am großen, mächtigen Dritten Reich Adolf Hitlers aufrufen. Der Gauleiter spricht am 28. November in Weigert, am 29. No­vember in Duppau bei Saaz, am 30. November in Ellbogen und am 1. Dezember in St. Joachimschal.

Seinem alten Mitkämpfer und Mitarbeiter Reichs­schatzmeister Schwarz, der am 27. November seinen 63. Geburtstag in wiederheraestell- ter vollster Gesundheit beging, sprach der Füh­rer persönlich seine herzlichsten Glückwünsche aus. Der Reichsschatzmeister und seine Gattin verbrach­ten auf Einladung des Führers den Geburtstag im Berghof am Obersalzberg.

Zwischen König Carol von Rumänien unb Ministerpräsident Generalfeldmarschall Gö­ring fand am Samstag eine Begegnung in L e i p- z i g statt. Nach einer eingehenden Unterhaltung nsbesondere über die Ausgestaltung der wirt- chaftlichen Beziehungen beider Länder folgte der König mit dem Kronprinzen und seiner» Begleitung einer Einladung des Generalfeldmarschalls zun, Frühstück in dessen Sonderzug. König Carol setzte am Spätnachmittag seine Weiterreise fort. General­eidmarschall Göring reiste nach Berlin zurück.

Aus aller Wett.

Elf Todesopfer beim Absturz eines deutschen Flugzeugs in Westafrika.

Am Samstag ist beim Start zu einem Probeflug auf dem Flugplatz Bathurst (Westafrika) ein deut- ches Flugzeug verunglückt. Das Flugzeug verlor bald nach dem Abheben vom Erdboden aus

Aufgaben nationalsozialistischer Kulturpolitik

Keine Derbürokratifierung. - Oie Nachwuchsfrage.

Auf dem Flughafen Braunschweig-Wag­gum wurden in Anwesenheit des Reichsministers Rust die neuen Luftfahrtinstitute der Technischen Hochschule Braunschweig, die damit zum ersten Luftsahrtlehrzentrum des Großdeutschen Reiches geworden ist, ihrer Bestimmung übergeben^ Der Reichsniinister der Luftfahrt, Generalfeld mar- schall Göring, der dem Bau der Institute feine volle Unterstützung hatte angedeihen lassen, war durch Generalmajor Bienek vertreten.

dort, wo es 1918 bereits einmal gestanden hat, es wäre wieder zum Hexenkessel des Hungers gewor­den Die Marktordnung war auch die Garantie für eine soziale und gerechte Versorgung der Konsu­menten. Ohne sie wäre bei den oftmals geringen Einfuhrmöglickkeiten eine geregelte Versorgung nicht möglich gewesen. Wenn heute infolge ganz nor­maler Produktionsschwankungen hier und dort noch Lücken in der Versorgung auftreten, dann in erster Linie deshalb, weil es bisher nicht möglich war, in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit die nötigen Speicherräume zu bauen.

Die ArbeitsVerhältnisse auf dem Lande nehmen heute der deutschen Bäuerin infolge der Ueberlastung fast schon die Wöglich- keit, Mutter zahlreicher Sinder zu fein. Mit ollem Ernst muß darauf hingewiesen werden, daß die Verhältnisse in dieser Beziehung eine Richtung einzuschlagen beginnen, die unserem Volkskörper nicht wieder gukzumachende Schä­den zufügen können. Das wir können, um in dieser Lage Erleichterungen zu bringen, wird getan werden. Darüber hinaus aber richte ich an die weibliche Landjugend den Appell, nun nicht fahnenflüchtig zu werden und ihre Mütter im Stich zu lassen. Wer von den Mädels draußen auf den alten bodenver­wurzelten Geschlechtern um eines bequemeren Stadtlebens willen den Hof und feine Aufgabe am Bauerntum verläßt, handelt wie der Sol­dat, der die Front verläßt, um sich in der Etappe eine bequeme und sichere Stellung für die Dauer des Krieges zu sichern.

Die Landflucht ist mit wirtschaftlichen oder gesetz­lichen Maßnahmen allein nicht zu überwinden, son­dern die Landflucht wird nur überwunden, wenn die NSDAP, aus ihrem Bekenntnis zum Blut, zur Rasse heraus den unerschütterlichen Entschluß faßt, sie unter allen Umständen ^überwinden zu wollen. Ebenso wie wir zum Reichserbhofaesetz kamen, weil wir aus unserer nationalsozialistischen Idee das Bauerntum unter allen Umständen erhalten wollten, müssen nunmehr auch die weiteren Folgerungen dieser Idee Wahrheit werden, die NSKAP. muß aus ihrer weltanschaulichen Einstellung zur Rasse die Landflucht meistern. Den Weg einer Ueberwin- '' düng der Landflucht gehe heute unter der tatkräf­tigen Führung des Reichsjugendführers die HI. mit ihrem Lqnddienft. Diese Jugend habe wieder das Herz aufgeschlossen für die Aufgaben auf dem Lande und habe daher auch wieder Erfolg mit ihrem Beginnen. Darrs richtete daher den Appell'an die Bauernführer, diesen Bestrebungen der HI. mit dem größten Verständnis entgegenzu­kommen. Die harte Wirklichkeit der ländlichen Ar­beit sei allerdings nicht jedermanns Sache. Das fei auch gut so, denn dann bleiben wirklich nur dieHartenund Brauchbaren in der Land­arbeit zurück. Wenn wir nicht den Mut hätten, wie­der im Kleinen mit der Arbeit an dem Menschen zu beginnen und um die Seele jedes einzelnen zu ringen, dürften wir uns nicht wundern, wenn wir keinen Erfolg haben.

Der Reichsbauernführer schloß: Noch seien die Aufgaben, wie der Führer sie stelle, um Deutschland wieder gesunden zu lassen, nicht beendet. Dort, wo die deutsche Volkswirtschaft dem Landvolk Erleichte­rungen schaffen könne, werde sie es tun. Daß das deutsche Landvolk sich in diesen Fragen die größte Beschränkung selbst auferlegen werde, sei selbstver­ständlich, weil die Bauernführer als Nationalsozia­listen fühlen und denken. Noch stehe man erst in der Mitte des Vierjahresplanes, noch würden sach­liche Erleichterungen nennenswerter Art nicht dem < Landvolk zuteil werden können. Trotzdem gelle es, ' genau wie in der Vergangenheit so zu handeln, als wenn das Schicksal der Nation von uns allein abhinge.

So wie der Führer nur Deutschland lieht, wollen auch wir nur Deutschland sehen and deshalb zum fünften Male zur Erzeugungsschlacht antre­ten Nur an diesem Maßstab wird uns die Ge­schichte messen und an nichts sonst. Uns kann es gleichgültig sein, ob dieser oder jener Zeitgenosse unseren Idealismus verstehen wird oder nicht. Wir tragen im Herzen die Zuversicht, daß wir unter , Adolf Hitler an vorderster Front für > Deutschland kämpfen und für Ideale, die uns i Adolf Hitler verkündet hat. Wir glauben an Adolf Hitler und deshalb kämpfen wir für ihn bis zum letzten Atemzuge. Ich aber habe die Gewißheit, daß

1. Grundlagen für die Beziehungen zwischen Polen und der Sowjetunion bleiben auch weiterhin in ihre Ausdehnung alle bestehenden Verträge einschl. dem polnischen-sowjetrussischen Nicht- a n g r i f f s p a k t vom 25. Juli 1932. Dieser Ver­trag, der für fünf Jahre abgeschlossen und am Mai 1934 b i s zum31. Dezember 1945 erlängert worden ist, bietet eine ausreichend breite Grundlage zur Gewährleistung der Unan­tastbarkeit der friedlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Dr. Goebbels vor dem Aeichskultursenat.

Berlin 26.Nov. (DNB.) Aus Anlaß der Iah- restagung der Reichskulturkammer hatte Reichs- Minister Dr. Goebbels die Reichskullursenatoren zu einer Senatssitzung geladen, an der auch der Vize- Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Funk, teilnahm. Der Minister kennzeichnete die u!^a^)Cn ^es Beichskultursenats, der sich nicht

m Kleinigkeiten verlieren dürfe, sondern in einem lebhaften Gedankenaustausch mit den für die Füh- rung der Kulturpolitik des Reiches verantwortlichen Mannern dem kulturellen Leben insgesamt einmal im Jahre die grundsätzliche Ausrichtung geben solle. 9

Der Minister behandelte dann die Gefahr der Derbürofratifierung der kul­turellen Organisationen und wandte sich insbesondere gegen das Zuviel an Verordnungen und Gesehen. Wan müsse die Dinge sich entwickeln und heran­reifen lassen und dürfe erst dann regelnd ein­greifen, wenn sich eine wirkliche Gefahr für das kulturelle Leben an irgendeiner Stelle zeige. Für den weisen und weitblickenden Staatsmann seien Verordnungen und Gesetze nicht allein dazu da, Entwicklungen einzuleiten, sondern vielfach auch sie abzuschließen.

Die NSDAP, habe in den Jahren des Kampfes um die Macht nicht nur angeordnet und befohlen. Vieles habe sich von selbst und aus sich selbst heraus entwickelt. Es fei auch im Jahre 1920 nicht ihre erste Arbeit gewesen, ein Organisationsstatut fest- zulegen, sondern im Anfang habe die praktische Arbeit gestanden, und erst aus ihr heraus habe sich das Gefüge der Organisation entwickelt. Wenn man einen anderen Weg gehe, so komme man allzu leicht in die Gefahr, daß sich zwischen dem Leben des Volkes und der Verordnung ein klaffender Wi- »erspruch ergebe, der zu einer Gefahr für den Be­tont) des Staatsgefüges werden müsse.

Reichsminister Dr. Goebbels ging dann noch ein­mal kurz auf die Judenfrage im deutschen Kultur­leben ein. Unter Bezugnahme auf einen Einzelfall jab er weiter die Exklärung ab, daß nach der Aus- cheidung aller für das deutsche Kulturleben untrag­baren Elemente in großzügiger Welse von der Füh­rung der nationalsozialistischen Kulturpolitik ein Strich unter die Vergangenheit gemacht worden fei mit dem Erfolge, daß heute die deut- che Künstlerschaft aus tiefstem Herzen positiv zum neuen Reich stehe und nicht wenige von denen, die 1933 das Dritte Reich aus ideologischen Gründen verlassen hätten, heute in flehenden Briefen darum bäten, doch nach Deutschland zurückkehren und im neuen Deutschland wieder tätig sein zu dürfen.

Wit allem Freimut wandte sich dann Dr. Goeb­bels der Frage des künstterischeu Nach­wuchses zu. Er betonte die Notwendigkeit, junge Talente in großzügigster Weise zu för­dern, warnte aber dringend davor, hier des Guten zuviel zu tun. Es ist ein Irrtum,

von Witzleben, Chef b. Dst. d. Jnsp. d. Kav., zum Chef d. Gen. St. d. VII. A.-K.; der Oberst Rei­chert, b. St. d. Ins.-Regt. 95, zum Kdr. d. Jns- Regt. 6. Mit Wirkung vorn 1. Dezember 1938 t ernannt: der Oberst Düvert, Kdr. d. Art.-Regts. 8, zum Chef d. Gen. St. d. VI. A.-K.

Sine polmsch-sowjeirussische Erklärung.

Warschau, 27. Nov. (DNB.) Amtlich wird eine Verlautbarung über eine Fühlungnahme zwischen Warschau undMoskau bekannt­gegeben, mit der wohl beabsichtigt ist, den Tiefpunkt ber gegenteiligen Beziehungen für überwunden zu erklären, die sich in den letzten Jahren infolge der verstärkten Komintern-Propaganda laufend Der« chlechtert hatten. In der Verlautbarung wird dar­auf hingewiesen, daß zwischen dem Sowjetaußen­kommissar Litwinow und dem polnischen Bvt- chafter in Moskau Grzybowsky Besprechungen tattgefunben haben, die zu folgender Erklä­rung führten:

polnische Truppen besetzen die Nestgebiete.

Warschau, 28. Nov. (DNB.) Am Sonntag rückten die polnischen Truppen in die restlichen Ge­biete, die die Slowakei an Polen abgetreten hat, ein. (Ss handelt sich hierbei um Gebiete in den Pieninen und um das Jaworzynatal im Arwa-Gebiet. Dabei kam es wegen angeblicher Ueberfchreitung der Demarkationslinie zu einem Feuer- gefedjt mit den Tschechen, wobei ein pol­nischer Major getötet und ein Unteroffizier schwer verletzt wurde. Die tschecho-slowakische Regierung hat ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht und eine Un­tersuchung zugesichert.

Bulgarische Kundgebungen für Revision des Friedensvertrags.

Sofia, 26. Nov. (Europapreß.) Anläßlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Friedensver­trages von Neuilly fanden in Sofia Massenkund­gebungen für die Revision des Friedensvertrages stall. Mehrere tausend Studenten und Mitglieder verschiedener nationaler Verbände forderten in Sprechchören die Rückgabe der Dobrudscha, die gegenwärtig zu Rumänien gehört. Ferner wurde die Forderung nach einem freien Ausgang durch griechi­sches Gebiet zum Aegäischen Meer erhoben. Die Feuerwehr trieb die Meinge durch Wasiersllahlen auseinander. Für Sonntag wurden angekündigte De­monstrationen dadurch verhindert, daß über Sofia der leichte Ausnahmezustand verhängt wurde. Der Bevölkerung ist das Verlassen der Häuser ver­boten.

Innerpolitische Klärung in Ungarn.

B u d a p e st, 27. Nov. (Europapreß.) In der in« nenpolillfchen Lage ist am Sonntagabend eine Wen­dung eingetreten. Der Reichsverweser hat den Rück­tritt Imredys nickt angenommen. Das Kabinett Jmredy bleibt somit unverändert im Amt. Mit größter Spannung sieht man in Ungarn der nächsten Sitzung des Parlaments am 1. Dezember entgegen, in der das Abgeordnetenhaus zu dem durch das Vertrauen des Staatsoberhauptes erneut gestärkten Kabinett Jmredy Stellung nehmen wird. In gut unterrichteten Kreisen verlautet, daß Außen­minister von Kanya in allernächster Zeit einen längeren Urlaub antreten wird, den er voraussicht­lich im Auslande zu verbringen beabsichllgt.

Ausschluß der Kommunisten aus dem Staatsdienst in Basel.

Reichskanzler hat mit Wirkung vom 1. November 1938 befördert: Zum General der Panzertruppe den Generalleutnant Guderian, Kom. Gen. d. XVI. A.-K. Mit Wirkung vom 24. November 1938 ernannt: Den General der Artillerie von Kluge, Kom. Gen. d. VI. A.-K., zum Oberbe­fehlshaber der Heeresgruppe 6; den General der Pioniere, Förster, Jnsp. d. Pi. d. Eisnbahnpi. und der Festungen, zum Kom. Gen. d. VI. A.-K.; den General der Panzertruppe, Guderian, Kom. Gen. d. XVI. A.-K., zum Chef der schnellen Trup­pen; die Generalleutnante von Vietinghoff genannt Scheel, Jnfp. d. Pz-Tr. und für Heeresmotorisierung, zum Kdr. d. 5. Pz.-Div.; I a - c o b, Jnsp. d. Ostbefestigungen, zum Jnsp. d. Pi. d. Eisenbahnpi. und der Festungen; Hopner, Kdr. d. 1. leichten Dio. zum Kom. Gen. d. XVI. A.-K.; die Generalmajore W o l l m a n n, b. d. Offz. zur Derf. d. Ob. d. H. (sonst. Offz.), zum Jnsp. der Ostbefestigungen; Brennecke, Chef d. Gen. St. d. VII. A.-K., zum Chef d. Gen.-St. der Heeresgruppe 6; von Loeper, Kdr. d. Ko.Schützen-Rgt. 4, zum Kdr. d. 1. leichten Dio.; den Generalarzt Dr. Meyer (Kurt), Korpsarzt X, zum Heeresgruppen- arzt 6; die Obersten Freiherr von Langer- mann und Erlencamp, Höh. Kav. Oftz. 1, Zum Jnsp. d. Reit- und Fahrwesens; Freiherr von Waldenfels, Kdr. d. Ko.-Regt. 5, zum Höh. Ko. Offz. b. Chef der schnellen Truppen; den Oberftveterinär Dr. Rathsmann, Korpsvet. III, zum Heeresgruppenoeterinär 6; mit Wirkung vom 1. Dezember 1938 ernannt: Die Generalleutnante von A p e l l, Chef d. Gen. St. d. H. Gru. 2, z u m Kommandeur der 9. Division; Oßwald, Kdr. der 9. Dio, zum General z. b. V. b. Gen. Kdo. V. A.-K.; den Generalmajor von Soden st ern, Chef d. Gen. St. d. VI. A.-K., zum Chef des Gen. St. d. H. Gru. 2; mit Wirkung vom 24. November 1938 versetzt: den General der Kavallerie von Goßler, Znsp. d Ko., zu d. Offz. zur Verf. d. Ob. d. H. (sonst. Offz.). Mit Wirkung vom 24. November 1938 sind ernannt: Der Oberst des Generalstabes

noch nicht geklärten Gründen wieder an Hohe, und eine linke Tragfläche stieß mit einer am Rande des Flugplatzes stehenden Palme zusammen. Das Flug» zeug stürzte ab und geriet in Brand. Von den 15 Insassen kam die aus Flugkapitän U n * tucht, Flugkapitän Blankenburg, Ober» fünfer - Maschinist Gillwald, Flugzeugfunker Sager und Flugmaschinist Carbon bestehend s Besatzung, ferner vom Reichsluftfahrtministerium Fliegerstabs-Jngenieur S ch w e n b I e r und die für navigatorische Zwecke eingesetzten Handelskapitäns Andrae,Benthien und Sutter und vom Motorenwerk die beiden Monteure P f a e f f l i n und Hasenmüller ums Leben, während Diplom-Ingenieur Schinzinger, Diplom-In­genieur Hansen und Ingenieur Thieme leicht und Diplom-Ingenieur Feßler schwer verletzt wurden. Für die Verletzten besteht keine Lebens­gefahr. Die deutsche Unfall-Untersuchungskommission ' befindet sich auf dem Wege nach Bathurst. Dis deutsche Luftfahrt verliert durch diesen Unfall be­währte Mitarbeiter. In der Oeftenüichkeit sind be- onders die Flugkapitäne Blankenburg und Untucht bekannt geworden. Blankenburg, einer der Pioniere des Atlantik-Luftverkehrs, konnte erst vor kurzem das Jubiläum des 100. Transozean- luges feiern. Untucht gehörte zu der Besatzung der DANOY, die Ende vorigen Jahres das Pamir- Gebirge bezwang.

Deutsche Weislerfchaft auf der Schreibmaschine.

In Bayreuth wurde in Anwesenheit des Gau­leiters und Reichswalters des NS.-Lehrerbundes W ä ch t l e r di e Deutsche Meisterschaft auf der Schreibmaschine ausgetragen. Es nah­men 186 der besten deutschen Mcstchinenschreiber und -schreiberinnen teil, darunter ein blinder Maschinen­schreiber, der ausgezeichnete Leistungen vollbrachte. Auch zwei Maschinenschreiberinnen aus Dänemark beteiligten sich. 87 Teilnehmer errangen die Meister­würde. Die zehn Besten wurden zu Reichssie - gern erklärt. Es sind dies: Walter Behrens (Hannover), Ilse B e n ck (Berlin), Dora B i r n - b a u m (Löbau), Olga Fischer (Berlin), Anny G ü n z l e r (Suhl), Hildegard Holzbrecher (Zella-Mehlis), Frau Hedwig Prötzl (Nürnberg). Erna Springer (Zella-Mehlis), Ella Tag CBert lin) und Gerda Weßling (Kiel).

keres und Fine Sieger im Schachmeisterturnier.

Die letzte Runde des holländischen S ch a d) t u r * n i e ws wurde in Amsterdam ausgeträgen. Alls Aufmerksamkeit lenkte sich auf das Treffen K e r e s gegen Fine, die beide mit je acht Punkten führ­ten. Es kam zu einer spanischen Partie, die schnell abgewickelt wurde. Sie endete mit Remis. Auch dis Partie Aljechin Botwinnik ging mit Re­mis ü' -rraschend schnell zu Ende. Dem Holländer E u w e gelang es, Capablanca zur Aufgabe zu zwingen. Das Turnier ist damit beendet. Sieger fins Stere s und Fine mit je 8^ Punkten, ge­folgt von Botwinntk mit 7^ Punkten. Ja 7 Punkte haben Aljechin, Euwe und R e«

2. Die beiden Regierungen verhalten sich positiv zu der Frage der Vergrößerung der gegenseitigen Handelsumsätze.

3. Beide Regierungen sind sich über die Notwen­digkeit einig, verschiedene Fragen positiv zu er­ledigen, die sich aus den gegenseitigen vertraglichen Beziehungen ergeben. Es handelt sich hierbei ins­besondere um die rückständigen Angelegenheiten und um die Erledigung der in der letzten Zeit er­folgten Grenzzwischenfälle.

Die polnische Telegraphenagentur schreibt dazu, daß beide Länder ihre Beziehungen auf Grund der obigen Abmachungen loyal regeln wollen und da­mit eine Garantie der beiderseitigen Grenzverhält- niffe erreicht worden fein dürfte.

Oie aus dem Oisa-Gebiet gefluchteten Volksdeutschen melden sich in Troppau.

Berlin, 26. Nov. (DNB.) Die Beratungsstelle ur Einwanderer in Berlin fordert alle zwischen dem 15. September 1938 und dem 28. November 1938 aus dem an Polen gekommenen Olsa- Gebiet geflüchteten und abgewander­ten Volksdeutschen auf, sich unter Angabe: ihrer Heimatzuständigkeit und ihrer Staatsange­hörigkeit, ihres letzten Wohnsitzes rm Olsa-Gebiet, ihres Berufes, chrss gegenwärtigen Aufenthalts­ortes und ihrer gegenwärtigen Beschäftigung bei der Dienststelle Troppau der Beratungsstelle für Einwanderer Berlin zu melden. Für die nach dem 10. Dezember 1938 sich Meldenden besteht kein Anspruch auf irgendwelche Betreuung.

zu glauben, erklärte Dr. Goebbels, daß man wirkliche Talente nur in Schulen und Aka­demien heranbildeu könnte. Das Leben muh die Schule fein, unb die Schule Hal nur das zu ergänzen, was das Leben an tech­nischen Fähigkeiten nicht übermitteln kann. Wenn uns nun das Leben Möglichkeiten der natürlichen Auslese überlassen hat, dann darf man sie unter keinen Umständen zerstören! Auch die männer der nationalsozialistischen Staatsführung seien ja nicht auf Akademien, sondern nur oo m Leben und durch den

Kampf geschult worden.

Zum Schluß seiner Ausführungen richtete Dr. Goebbels an die Träger des deutschen kulturellen Lebens die dringende Bitte und ernste Mahnung, die Kunst nicht einer überfeinerten Gesellschafts­schicht vorzubehalten, sondern mitten ins Volk ZU tragen.Dieses Volk", so erklärte der Minister, das uns den Rücken steift, wenn wir zu großen politischen Aktionen schreiten, wird ihre dankbarste Gemeinde fein, wenn Sie sich ihm zur Verfügung stellen. Dieses Volk wird niemals von feiner Kunst lassen, wenn sich die Kunst nicht von ihm entfernt. Wir haben in großzügigster Weise dem deutschen Künstler in seinen Sorgen und Nöten geholfen. Als Gegenleistung verlangen wir dafür, daß der Kunst­schaffende sich mit seinem ganzen Idealismus dem Volke widmet, aus dem wir alle hervorgegangen sind." Der Minister betonte, daß kein blasser Aesche- tlzismus, keine theoretische Diskussion das Erfor­dernis der Stunde sei, sondern daß jeder Künstler es als feine schönste und lohnendste Pflicht, als seine höchste Ehre betrachten müsse, dem Volke weit die Tore zur Kun st zu öffnen. Dann be­finde sich die Kunst auch in den besten Händen, denn was vom Volke beschützt werde, fei in sicherer Hut.