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lichen Bestände, die vom Reichsnährstand erstmalig zum 30. September 1938 ermittelt werden, dürften auf Grund der großen Ernte ebenfalls beträchtlich höher als im Vorjahre sein.

Für die G e r st e zeigt die Erhebung des Statisti­schen Reichsamtes einen Lagerbestand in der zweiten Hand in Höhe von rund 5 8 5 OOO Tonnen. Die­ser Bestand liegt um rund 160 000 Tonnen höher als vor einem Jahre. Im Verlaufe des August ver­mehrten sich die Lagerbestände bei der Gerste ein­schließlich der industriellen Bestände um rund 256 OOO Tonnen. Auch hier sind al-fo die Anlieferun­gen der Landwirtschaft im Verlaufe des August recht beträchtlich gewesen, da außer dieser Bestandszu­nahme auch noch der Bedarf für die laufende Ver­arbeitung in den Brauereien und in der sonstigen Industrie von ter Landwirtschaft abgeliefert worden ist.

Beim Hafer ist ebenfalls eine Zunahme der Lagerbestände gegenüber dem Vorjahre festzustellen. Die Bestände beliefen sich am 31. August insgesamt auf rund 207 OOO Tonnen, gegenüber rund 122 000 Tonnen vor einem Jahre, also um rund 85 OOO Tonnen mehr.

Zusammengefaßt ist also bei allen Getreidearten eine reichliche Versorgung der Läger, dec Verarbeiter und Verteiler festzustellen.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung)

Dr. h. R. Wir können diesen Artikel leider nicht ermitteln. Vielleicht kann die Universitäts-Bibliothek Ihnen die fraglichen alten Bände zum Nachschlagen überlassen.

pen Tonnen -Mehr als vor einem Jahre. Nachdem im vergangenen Wirtschaftsjahre, trotz der vorjähri­gen geringen Getreideernte, die Wiederauffüllung der Lagerbestände bereits einen beträchtlichen Er­folg erzielt hatte, ist nunmehr dank dieser großen Ernte und der vorsorglichen Vorratspolitik d i e Getreideversorgung Deutschlands a u f lange Sicht gesichert. Das-zeigt sich auch in der Entwicklung der Getreidelagerbestände, wie sie sich aus der soeben veröffentlichten Erhebung des Statistischen Reichsamtes über die Lagerbestände am 31. August 1938 ergibt.

Obwohl die Landwirtschaft im August noch zum erheblichen Teile durch die Ernteeinbringung bean­sprucht war, haben doch die Ablieferungen der Land­wirtschaft aus der neuen Ernte bereits im August einen beträchtlichen Umfang erreicht. Sie gingen weit über die für die Deckung des laufenden Ver­mahlungsbedarfes benötigten Mengen hinaus, so daß die V o r r a t s b i l d u n a weiter- Fort­schritte machen konnte. Zu einem Teil mag dabei das Bestreben beigetragen haben, den im ganzen nur geringen Teil der Ernte, der infolge des in der letzten Zeit wenig günstigen Erntewetters nicht ganz trocken eingebracht werden konnte, mög­lichst schnell der ordnungsgemäßen Bearbeitung und Lagerung in der zweiten Hand zuzuführen, um ibn vor dem Verderb zu schützen. Im übrigen aber soll­ten auch die landwirtschaftlichen Erzeuger ihren An­teil an der Doratswirtschaft des Getreides überneh­men, indem sie ihre Getreideanlieferungen möglichst gleichmäßig über das ganze Jahr verteilen. Die für dieses Wirtschaftsjahr getroffene Regelung der mo­natlichen Aufschläge schast't für sie die wirtschaft­lichen Voraussetzungen dafür.

Beim Roggen ergibt sich auf Grund der Er­hebung des Statistischen Reichsamtes für den 31. August ein Bestand in den Lägern der Müh­len, der Verteiler und der sonstigen industriellen Verarbeiter von insgesamt 1 610 OOO Ton­nen. Gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vor­jahres bedeutet das eine Zunahme um rund 840 000 Tonnen. Gegenüber dem 31. Juli d. I. haben die Roggenbestände in den Mühlen und Lagerhäu­sern um rund 700 000 Tonnen ^uaenornrnen. Die Verarbeitung im Verlaufe des Auaust in den Müh­len belief sich auf rund 250 OOO Tonnen. Man ge­winnt aus diesen Zahlen eine Vorstellung über den großen Umfang der Roggenablieserunaen der Land­wirtschaft rm Verlaufe des August. Für den wei­teren Verlauf des Wirtschaftsjahres erscheint im Hin­blick auf die Lagerraumverhältnisse eine gleich­mäßige Verteilung der Anlieferungen über das ganze Wirtschaftsjahr aeboten. Im September und Oktober dürfte die Landwirtschaft schon wegen der Beanspruchung durch die Hackfruchternte nur ge­ringere Anlieferungen vornehmen.

Beim Weizen weist die Erhebung des Statisti­schen Reichsamtes für den 31. August einen Laaer- bestand von 1 0 2 0 OOO Tonnen nach. Das sind t gegenüber dem Vorjahre rund 235 OOO Tonnen ? mehr. Auch hier ist also eine weitere beträchtliche i Verbesserung der Dersorgungslage festzustellen.

Gegenüber dem 31. Juli haben sich die Weizenlager­

bestände um rund 640 OOO Tonnen vergrößert. Die Verarbeitung in den Mühlen wird auf rund 295 OOO Tonnen geschätzt. Auch hieraus ersieht man die star­ken Anlieferungen von Weizen aus der Landwirt­schaft im Verlause des August. Für die Anlieferun­gen im weiteren Verlaufe des Wirtschaftsjahres gilt für den Weizen das gleiche wie für den Roggen.

Faßt man Roggen und Weizen zusammen, so wär am 31. August ein Brotgetreidebestand in den Sägern der Mühlen, der Verteiler und der In­dustrie von fast 2,7 Millionen Tonnen festzustellen. Das ist allein beim Brotge­treide ein Mehrbestand gegenüberd e m Vorjahre von rund 1,1 Millionen Ton- neninderzweitenHand, Die landwirtschast-

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 29. September.

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Angelus von Sigfried Karg-Elert. Gymnastik. 6.30: Frühkon­zert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk: Volksliedsingen. 11.45: Volk und Wirtschaft: Die Uebungsfirmen der DAF. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Musikalisch* Kurzweil. 15: Für unsere Kinder. 16: Nachmittags' konzert. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Laut­sprecher. 19: Allerlei vom Sport der Woche. 19.10: ... immer lustig, ... immer froh! 20: Nachrichten. 20.15: Unser singendes, klingendes Frar^furt. 22: Nachrichten. 22.20: Unsere Kolonien:Das koloniale Rüstzeug des Auswanderers." 22.30: Volks- und Un­terhaltungsmusik. 24: Nachtkonzert I. 2 bis 3: Nacht­konzert IL

(Siebener Schlachtviehmarkt.

Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtoiehverteilungsmarkt) in der Diehversteige- 1 rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 7 Och­sen, 7 Bullen, 18 Kühe, 26 Färsen. 129 Kälber, 173 Schweine und 10 Schafe aufgetrieben.

Es kosteten: Ochsen 30 bis 44, Bullen 36 bis 42, Kühe 10 bis 41, Färsen 41 bis 42, Kälber 47 bis 67, Schafe 25 bis 43,5 Pf. je kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht.folgende Preise bezahlt: Klasse a ,(150 kg und mehr) 1,16, bl (135 bis 149,5 kg) 1,14, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,12, c (100 bis 119,5 kg) 1,08, df (unter 100 kg) 1,02, gl (fette Specksauen) und i (Altschneider) 1,10, g2) (andere Sauen) und h (Eber) 1,06 Mark.

Marktverkauf: Großvieh und Schweine zugeteilt, Kälber und Schafe rege.

Mein-Mainifche Börse.

Mittagsborfe zuversichttich.

-.Frankfurt a. M., 27. Sept. Mangels größe­rer Aufträge hatte die Börse zwar einen sehr ruhi­gen Beginn, doch wohnte ihr weiterhin eine starke Zuversicht hinsichtlich der politischen Lage inne, was man auch daran erkennen mag, daß Angebot der Kundschaft kaum vorlag. Es zeigte sich vielmehr etwas Kaufneigung, so daß am Aktienmarkt insbesondere im Verlaufe eine feste Haltung aufkam und schließlich durchschnittliche Erhöhungen von 1 bis 2 v. H. eintraten. Etwas lebhafter waren von den führenden Werten IG.-Farben mit 148,75 bis 150 (149), Mannesmann mit 104,25 bis 105,50 (104) und Verein. Stahlwerke mit 97,90 bis 98,75 (97,50). Etwas stärker erhöht waren u. a. Hoesch auf 107,50 (105,50), Zellstoff Waldhof auf 139,75 (137), Deutsche Erdöl auf 125,65 bis 126 (124), Bemberg auf 129 bis 129,50 (127,50), AEG. auf 111,65 (109) und Conti Gummi auf 199,50 bis 200 (197,50). Etwas schwächer lagen Gebr. Junghans mit 102,65 (104,75), ebenso lagen Klöckner mit 114,13 (114,50) und Gesfürtl mit 132,50 (132,75) nur knapp gehalten, doch ergaben sich auch bei die­sen Werten später mäßige Steigerungen.

Der Rentenmarkt lag ziemlich ruhig. Aus­gesprochen schwach lagen von Industrie-Obligationen 4,5proz. Krupp nach nur eintägiger Pause mit 95,75 (98,65), ferner bröckelten 5proz. Gelsenkirchen Berg auf 99 (99,25) ab. Dagegen zogen Farben-Bonds auf 121 (120,25) an. Stadtanleihen lagen uneinheit­lich, wob'ei die Abweichungen vielfach mehr als 0,25 bis 0,50 v.H. betrugen. Pforzheimer von 26 97,50 (98,25), Pforzheimer von 27 97 (98). Liquidations- Pfandbriefe bröckelten zum Teil weiter leicht ab, während Goldpfandbriefe und Staatspapiere un­verändert notierten. Don den variablen Werten gingen Reichsaltbesitz auf 128 (128,65), Reichs- bahn-DA. auf 124,13 (124,25) zurück. Im Freiver­kehr gingen Kommunal-Umschuldung mit 93,60 (93,65) um.

Im weiteren Verlaufe war die Entwicklung am Aktienrnark uneinheitlich. In JG.-Farben kam

Abturnen des Turnvereins Staufenberg.

Am Sonntag fand auf dem hiesigen Sportplatz am Nachmittag das Abturnen des Turnvereins Staufenberg statt. Es turnten Aktive, Jugend, sowie die Mädchengruppe und Schüler. Die gezeigten Lei­stungen waren sehr beachtlich. Die Hebung bestand aus einem Dierkampf (Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung und einem 100-Meter-Lauf). Die ersten Sieger waren: Aktive: Heinrich Deibel: Jugend­klasse: Ewald Ruckelshausen, Schüler (Kna­ben): Dor selb: Iuqendgruppe, Mädchen: Gre­tel R ü h l. Am Abend fand bei Gastwirt Zecher die Siegerehrung statt.

Kune Sportnoti,en.

DieAusschreibung zu den deutschen Mann- schafts-Fechtmeisterschaften ist jetzt erschienen Die Titelkämpfe werden vom 27. bis 30. Oktober in Leip­zig ausgetragen. ,

Europameister Rudolf Coracciola hat sich eine Fußverletzung zugezogen und kann da- her seinen Mercedes-Benz am kommenden Samstag beim Großen Preis von Donington Park in Eng­land nicht steuern. An seiner Stelle erhält Walter Bäumer die große Chance, einen Sieg oder zumin­dest einen guten Platz für sein Werk zu erringen.

*

Das Weltmeisterpaar Schreiber- Ble r sch (Frankfurt a. M.) gewann in Schwein­furt die süddeutsche Radball-Meisterschaft, die gleich- zeitig als Ausscheidung zur deutschen Meisterschaft galt. Im Endspiel siegten die Frankfurter über den Velo-Klub Konstanz mit 10:7 Toren.

Erich Borchmeyer (Stuttgart), Deutsch­lands früherer Sprintermeister, hat jetzt sein Sport­lehrer-Examen bestanden und wird zukünfttg die Athleten des Gaues Südwest betreuen.

Werner Pohl (Berlin) gewann auf dem Müggelsee bei Berlin die deutsche Segelmeisterschaft t der Olympiajollen. Die Entscheidung fiel erst in : einem Entscheidungsrennen.

Einen neuen Weltrekord im Gehen über 25 Kilometer stellte in Riga der Lette L i e p k a l n s mit einer Zeit von 2:00:25,4 Stunden auf. In der \ amtlichen Rekordliste wird diese Strecke allerdings nicht geführt.

Das Internationale Motorrad-Rennsportjahr brachte Deutschland zum Abschluß als erfolgreichster Nation noch zwei Europameisterschaften, die beim Großen Preis von Italien auf der Monza-Bahn entschieden wurden. Der junge Georg Meier (unser Bild) wurde auf BMW. mit 157 km/st Sieger in der Haibliterklasse, während Ewald Kluges (DKW.- Auto-Union) Meistertitel in der 250-ccm-Klasse be­kanntlich bereits vorher feststand. (Scherl-M.)

Vegeufahrt nach $orli.

3. Etappe der Rad-Fernfahrt ComoRom.

gang (Berlin) auf dem achten Rang.

Deutscher Schützen-Sieg.

Argentinien mit 16 275 :16 051 Ringen geschlagen.

In ihrem zweiten Fern-Länderkampf gegen Ar­gentinien kamen die deutschen Schützen zu einem klaren Siege. 16 275 Ringe erzielten unsere Ver­treter, während Argentinien nur 16 051 Ringe bu­chen konnten. Besonders gut waren die deutschen Schützen im Kleinkaliberschießen, und zwar in allen drei Anschlagsarten. Hier erreichten sie liegend 3899 Ringe gegenüber 3828 der Argentinier; kniend lau­tete das Verhältnis 3796:3611 und stehend 3646 :3475. Zum erstenmal wurde im Rahmen des Länderkampfes auch ein Schnellfeuerschießen mit automatischer Pistole auf sechs Schattenrisse durch­geführt, bei dem Deutschland 266 von 270 möglichen Ringen schoß und damit 22 Strafpunkte erhielt, während den Argentiniern bei 258 Ringen 48 Straf­punkte angekreidet wurden. Dagegen siegten die Südamerikaner im Scheibenpistoienschießen mit 2658:2620 Ringen und im Schießen mit dem Ar­meegewehr mit 2478 :2313 Ringen.

Die erste Teunis-Weltrangiiste.

Das letzte große Ereignis der internationalen Tennisspielzeit waren die amerikanischen Meister­schaften in Forest-Hills und ihre Ergebnisse geben

ZdR. Nach einer Reihe von Jahren mit nur durch­schnittlichen oder sogar auch nur geringen Ernten, ist uns in diesem Jahre wieder eine ganz besonders große Getreideernte beschert worden. Nach der Be­kanntgabe des Statistischen Reichsamtes liegt die Gesamtgetreideernte für Deutschland einschließlich Oesterreich mit Mais bei etwa 28 Millionen Tonnen, das sind rund 3,8 Millio-

Angebot heraus, das den Kurs auf 149 bis 148,75 nach 150 drückte, wovon zum Teil auch andere Werte beeindruckt wurden. Verein. Stahl 98,50 nach 99. Höher lagen dagegen Deutsche Erdöl mit 128,25 nach 126, Daimler mit 129 bis 128,75 nach 127, Kaufhof mit 94 nach 93,50, Gesfürel mit 133,50 nach 132,50, AEG. mit 112 nach Ktt)ckner mit 116 nach 114,13, Mannesmann mit 105,75 nach 105,50, Hoesch mit 107,75 nach 107,50 unb JBerger Tiefbau mit 145,50 nach 144,75. Die erst spater erst, mals notierten Werte lagen 1 dis 2 v fest er,

niedriger aber Bekula mit 155,75 (158), Eßlmger Maschinen mit 97 (98). Der Schluß Erachte bei einer Reihe von Papieren bet kleineren Abgaben Rück­gänge von etwa 0,50 bis 1 v. H.

Ich Freiverkehr wurden genannt: Dirigier 84,50 bis 86,50, Elsäss. Bad. Wolle 76 bis 78, Katz & Klumpp 92 bis 94, Rastatter Waggon 42 bis 44, Verein. Fränk. Schuh 70 bis 72. Tages­gelb mweränbert 2,25 v. H.

Adendbärse meist nachgebenb.

An ber Abendbörse btftanb kein besonderes Kun^ schaftsinteresse, und auch der Berusshandel hielt sich weitestgehend zurück. Eine ausgesprochene Tendenz fehlte, überwiegend gaben die Kurse aber weiter nach. Während die Veränderungen gegen Berlin klein waren, betrugen sie gegenüber dem hiesigen Mittagsschluß vielfach mehr als 1 v. H. Daimler gingen auf 127 (128,75), Gesfürel auf 132 (133,50), AEG auf 111 (112), Deutsche Erdöl auf 126,50 (127,50), Rheinmetall auf 126 tt27)^Mannesmann auf 104,50 (105,40) zurück, ferner MAN. auf 121 (121,75), Westdeutsche Kaufhof auf 93 (93,50) und Hoesch auf 107,25 (107,50). Gut behauptet blieben bei allerdings kleinstem 'Geschäft IG. Farben nut 148,90 (148,75), ferner Scheideanstalt mit 205,50, Demag mit 140 (139,75), Rheinstahl mit 137 50, Moenüs mit 120,50, Conti Gummi mit 200. Bu­derus und Elektr. Licht und Kraft gewannen je 0,50 v. H. auf 106 bzw. 132,50 Am Rentenmarkt Reichsanleihe - Altbesitz 0,25 v. H. auf 127 75, Reichsbahn - Vorzugsaktien notierten unverändert 124,13, ebenso 4V2 v. H. Franks. Stadtanleche mit 98,75.' Irn Freiverkehr nannte man Kommunal- Umschuldung auf dem ermäßigten Mittagsschluß­stand von 93,50.

Frankfurter Schlüchtvlehniarkt.

Frankfurt a. M., 27. Sept. Auftrieb: 318 Kälber (gegen 464 am 20. 9 ), 347 (369) Ham­mel und Schafe, 3200 (2106) Schweine. Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in Mark: Kalber a) 63 bis 65 (62 bis 65), b) 56 bis 59 (55 bis 59), c) 46 bis 50 (46 bis 50), d) 36 bis 40 (37 bis 40): Hämmel b2) 47 bis 52 (50 bis 52), c 40 bis 46 (40 bis 45), d) 32 bis 38 (32 bis 38); Schafe a) 39 bis 42 (39 bis 42), *b) 33 bis 38 (33 bis 38), c) 22 bis 31 (22 bis 32); Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 55 (55), d) 52 (52; Sauen gl) 56 (56). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

den Tennis-Ranglisten alljährlich den letzten Schliff. Zu den wenigen Tennis-Experten, deren Welt- Ranglisten stark beachtet werden und die auf Grund ihrer Sachkenntnis auch zur Aufstellung einer sol­chen Liste eine gewisse Berechtigung haben, gehört Pierre G i l l o u , ber Präsident des Französischen Tennis-Verbandes. Er hat diesmal wieder Donald B u d g e (USA.) an die Spitze der Männerliste ge­setzt und bei den Frauen der Amerikanerin Helen

DiedritteTschammerpokai-Hauptrunde

Die dritte Hauptrunde des Fußball-Tschamrner- pokal-Wettbewerbs steht am Sonntag, 9. Oktober, zur Entscheidung. Don den acht Spielen; die jetzt festgesetzt wurden, finden fünf in den süddeutschen Gauen statt und in zwei Fällen sind süddeutsche Mannschaften unter sich. Der Spielplan lautet wie folgt:

FSD. Frankfurt Fortuna Düsseldorf SD. Waldhof Westfalia Herne VfB. Mühlburg VfB. Stuttgart TSV. 1860 München Dresdener SC. 1. FC. Nürnberg DfR. Mannheim Rotweiß Essen Hertha-Berliner SC. Phönix Lübeck Blauweiß Berlin Brandenburg 05 Dorw. Ras. Gleiwitz.

Das Schwergewicht der Kämpfe liegt also diesmal in Süddeutschland. Dem wiedererstarkten FSV. Frankfurt fällt die schwere Aufgabe zu, den Niederrheinmeister Fortuna Düsseldorf aus dem Rennen zu werfen. Daß der Fußballsportverein in heimischer Umgebung ein großes Spiel liefern wird, ist nicht zweifelhaft. Der SV. Waldhof trifft auf die tüchtige Elf von Westfalia Herne, die augenblicklich die Tabelle des Gaues Westfalen mit 4:0 Punkten anführt. Der VfB. Mühlburg kann erneut zu Hause spielen, aber diesmal trifft er einen wesentlich stär­keren Gegner an als es zuletzt der VfB. Peine war. Württembergs Meister wird aber in Karlsruhe sehr gut spielen müssen, wenn er gewinnen will. Eine reizvolle Paarung ist auch das Spiel in München, wo sich ber DSC. mit Schön, Hofmann unb Kreß bei denLöwen" vorstellt. Ein kampfbetont^s Tref­fen darf man in Nürnberg zwischen demClub" und Badens Meister erwarten. In den übrigen Spielen haben Rotweiß Essen, Blauweiß Berlin und Gleiwitz die besten Aussichten, unter dieletzten Acht" zu kommen.

Feldwebel Meier (BMW.) Europameister.

Große Ernte, große Vorräte

Die Entwicklung der Getreidelagerbestände.

Moody, deren größter diesjähriger Erfolg ihr Sieg in Wimbledon war, den ersten Platz zuer- könnt. Unser Heinrich Henkel, der im Vorjahr einen der vorderen Plätze inne hatte, konnte diesmal un­ter den zehn besten Spielern der Welt keine B^ rückfichtigung finden. Deutschland ist lediglich durch Roderich Menzel vertreten, der an neunter Stelle der Rangliste steht.

Drei Glanziprünge von Metcalfe.

Ganz hervorragende Sprungleistungen des Au- traliers I. Metcalfe werden aus Sydney gemeldet. Metcalfe startete im Hoch-, Weit- und Dreisprung er erzielte dabei 1,97, 7,31 und 15,77 Meter. Mit einer Dreisprungleistung von 15,77 Meter stellt der Australier eine neue Iahresdestleistung auf und überbot seine eigene um 27 Zentimeter. Den Welt­rekord hält der japanische Olympiasieger N. Tajima mit 16 Meter.

Arnold, Leihgestern, beim Kursus für Spitzen- und Nachwuchsspieler.

Der talentierte Fußballspieler der Spielvereini­gung 1926 Leihgestern, Arnold, wurde für die Zeit vom 31. Oktober bis zum 4. November zu einem in Marburg stattfindenden Kursus für Spitzen- und Nachwuchsspieler des Gaues Hessen einberufen. Der Kursus findet unter der Leitung des Reichstrainers Herbert statt.

DfB.-Veichsbahn-Leichtathletik.

Der VfB.-R. entsandte eine Wettkampfmannschaft, die diesmal aus fünf Frauen und nur einem Akti­ven der Männerabteilung bestand. Otto Luh ge­wann seine Spezialübungen Kugelstoßen und Dis­kuswerfen. Ueberraschsnd kommt, daß die entsand­ten Frauen, bis auf eine Ausnahme, alle ausgetra­genen Konkurrenzen gewannen. Die Ausbeute war mit 7 Ersten, 5 Zweiten und 4 Dritten sehr ergie­big. Ein schöneres Geschenk konnten die Frauen der Adtellungsleitung zum Abschluß der Saison nicht machen. _ ,

Kugelstoßen: für Männer Klasse I: 1. Otto Luh, VfB.-R., 14,03 Meter; 2. Schleenbecker, Rut­tershausen, 12,01; 3. Stahlhut, To. Heuchelheim 11,25 Meter.

Diskuswerfen: Männer Klasse!: 1. Otto Luh, DfBR., 40,61 Meter; 2. Schwarzbach, VfB. Diez, 33,10; 3. Goerdten, TG. Offenbach, 32,80 Meter.

4 X 100 Meter - Staffel: 1. VfB.-R. Gießen, 55,8 Sek.; 2. Gemischte Staffel, Limburg- Diez. VfB.-R. in der Aufstellung Luise Weber, Erna Repp, Elfriede Schmidt, Lotti Diehl.

Dreikampf: 1. Lotti Diehl, VfB.-R., 128 P.;

2. Elfr. Schmidt, VfB.-R., 107; 3. Gertrud Muhl, VfB.-R., 79 Punkte.

Hochsprung: 1. E. Staudt, Limburg, 1,46 Meter; 2. L. Diehl, DsB.-R., 1,31; 3. E. Schmidt, VfB.-R., 1,20 Meter.

100-Meter-Lauf: 1. Lotti Diehl, VfB.-R., 13,4 Sek.; 2. Elfr. Schmidt, VfB.-R., 13,9 Sek.; 3. Erna Repp, VfB.-R., 14 Sek. Drei VfB.-R. in Front. Erfreulich, daß auch jetzt E. Schmidt die 14 Sekunden unterboten hat. Die jüngste Erna Repp mit blanken 14 Sekunden war überraschend schnell.

W e i t s p r u n g : 1. L. Diehl, 4,89 Meter; 2. Luise Weber, 4,54; 3. E. Schmidt, 4,38 Meter. Sämtliche VfB.-R. Gießen. m

Kugelstoßen: 1. Elfr. Schmidt, VfB.-R., 9,41 Meter; 2. Gertrud Muhl. VfB.-R., 9,30 Meter; : 3. Staudt, Limburg, 9,11 Meter. Frl. Staudt wird überraschend von zwei VfB.-Reichsbahnermnen ge- : schlagen.

Nach einem Ruhetag in Mantua wurde am Dienstag die Radfernfahrt ComoRom mit der dritten Teilstrecke von Mantua nach Forli über 186,8 Kilometer fortgesetzt. Es regnete zwar in Strömen, aber da die Straßen sehr gut waren und es fast ständig bergab ging, schaffte der Sieger, der Italiener Buriani, einen Durchschnitt von 41,5 km/st. Mit wenigen Sekunden Abstand folgten 38 Fahrer in einer Gruppe, unter denen sich mit Aus­nahme von Kropp (Aachen) auch alle Deutschen be­fanden. Richter wurde im Spurt Sechster und im Etappenklassement Siebter,, während Meurer, Bal- ling, Heller und Jrrgang gemeinsam auf den zehn­ten Rang gesetzt wurden. In der Gesamtwertung liegt der Italiener Ricci an der Spitze; bester Deut­scher ist mit der gleichen Zeit wie Ricci Irr-