Ausgabe 
28.7.1938
 
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DeuWNMrn- unti Hporlfesl

AMau 1938

Feinheit.

Mehrkämpfe.

>ll man also wegen ein oder zwei Stunden

" ins Bett, wo man ohnehin keine Ruhe

Dankes und berlm

Dorkämpfe der Aktiven

Mittwoch: Tag der Jugend

am Mittwoch ein Fahrer-Appell vor

18 Uhr fand

Berlin Hockey-Sieger.

Unter den bewerbstage (Berlin).

vnn ist ängstlich bemüht, nur ja nichts zu neu. Die Stadt gleicht jetzt einem Heerlager ir Turn- und Sportjugend. Ununterbrochen !n aus allen Teilen des Reiches Sonderzüge tg und Nacht rollen sie auf den drei Bres- Fahnhöfen ein. Quartierwirte haben sich auf

Blütenlese vom Rande der Breslauer Ereignisse.

Don unserem Sonderberichterstatter Or. Stabenow.

Nationalsozialist«,H r, weil es durch ba rtt nen tieferen Sim dB treben und ßebqi g d. Der StandartenM ß die SA.-StandarA >en in ihre OW V n trat der ergirW rtenführer ßutte« utschera zum '.en

>! in der Zeit von drei Uhr morgens bis ineun Uhr herangerollt. Aus Leipzig, Köln

Ehrengästen befand sich am 4. Wett» auch General der Flieger Sperrte

>rte kennengelernt Netzen niemand i

i jedermann ermessen, wie es in den Straßen ßr feststadt aussehen muß. Es wirbelt alles iher.ander, Straßenbahnen bimmeln, Autos Mv, Radfahrer klingeln, Schupos rufen laute «mmdoworte, und alle Menschen schwatzen, sin»

urt) pfeifen fröhlich vor sich hin. Es gibt in »Ä sicherlich kein ruhiges Plätzchen mehr. Die

Brigadeführer von Bayer-Ehrenberg statt.

DieTour" vor dem Ende.

Die 18. Etappe derTour de France" verlief wieder so, wie man es in den letzten Tagen schon mehrfach erlebt hat. Das Rudel des Feldes blieb bis kurz vor dem Ziel einträchtig beisammen, und dann plötzlich stob einer davon und schreckte das Häuflein der gemächlich dahinfahrendenGiganten" auf. Auf dem 186 Kilometer langen Wege von Straßburg nach Metz lag das Feld noch geschloffen beisammem als Metz in Sicht kam. Dana unter­nahm Le Guevel einen Fluchtversuch, der auch von Erfolg gekrönt war. In den Straßen der Stadt wurde der Ausreißer jedoch von Fontenay, Kint, Clemens und Leducq erreicht. Als der spurtschnellste Fahrer dieses Quintetts mußte der Belgier Kint gewinnen. Und fo kam es denn auch. Dem stram­men Spurt des Belgiers war keiner gewachsen. Er siegte nach einer Fahrzeit von 5:43-27 Stunden.

Die Deutschen waren auf dieser Flachetappe vom

Lrthstes in der herrlichen Schlesier-Kampfbahn rrmann-Göring-Sportfeldes entgegen, die am ittag durch den Schirmherr des Festes,

Magdeburg gewinnt im Handball.

Dos von 14 HJ>Bereinsmannfchaften bestrittene Handball-Blitzturnier sah die Mannschaften von Pol. Magdeburg (Mittelelbe) und Tv. Müh l- h e i m (Mittelrhein) im Endspiel. Die Magdeburger Jungen landeten mit 9:2 (6:0) einen recht über­zeugenden Sieg.

TB. Berlin siegt im Fuhballlurnier.

Am Fußball-Blitzturnier waren sechs HI.-Der- einsmannschaften beteiligt. Nach spannenden Dor­kämpfen kamen Tennis-Bo r. Berlin (Ber­lin) und ST<5. Görlitz (Schlesien) ins Endspiel, wo die Berliner mit 4:2 Toren siegreich blieben. Der Kämpf um den dritten Platz zwischen VfB. Stuttgart (Württemberg) und Schalke 04 (West­falen) ging torlos aus.

Sächsischer Faustballerfolg.

Sechs.-Vereinsmannschaften spielten in einer Runde nach Punktwertung den Festsieger heraus. Es siegte der T v. M ü h l g r ü n (Sachsen) mit 4 Punkten vor To. Homberg (Niederrhein) mit 2 und Tv. Nordwest (Berlin) mit 0 Punkten.

Tenniskämpfe.

Im Tennis wurde nur ein Mannfchafts-Turmer zUr Durchführung gebracht. In der Vorrunde siegte Berlin mit 2:1 über Württemberg, und Schlesien schlug Ostmark 3:0. Im Endkampf triumphierte Schlesien über die Berliner knapp mit 2:1.

Sachsen hat die besten Fechter.

In der Turnhalle des Hermann-Göring-Sport- feldes wurde fleißig mit dem Florett gekämpft. Vier Vierer-Mannschaften erreichten die Endrunde, in der Sachsen mit drei Siegen vor Oesterreich mit zwei Siegen, Niederrhein mit einem und Baden mit keinem Sieg die Oberhand behielt. Sachsen stellte auch den besten Einzelfechter in dem Leip­ziger B r o d e , der seine sämtlichen 24 Gefechte gewann.

Auch Radfahrer in harten Kämpfen.

Draußen auf der Radrennbahn Lilienthal wur­den die radsportlichen Wettkämpfe der HI. aus- aetraoen, ein Vierer-Mannschastsfahren, ein Punkte­fahren und ein Hauptfahren. Wie auf allen anderen

Silberschildlämpfe der Hockey- Mannschasten.

Im Rahmen von Breslau tragen die Hokeyspieler den ersten Teil ihrer Silberschud-Kämpfe aus. Am Mittwoch wurden im Hokey-Stadion die beiden Vorrundenspiele ausgetragen, bei denen die Gau­mannschaft von Ostmark und die Nachwuchself Bayerns siegreich blieben. Bayerns Nachwuchs schlug die deutsche Auswahl aus Chile mit 4:1 (3:1) Toren, unb Oesterreichs ehemalige Nationalelf be­siegte den Nachwuchs des Gaues Westfalen eben­falls mit 4:1.

Die Zwischenrunde im Boxen.

Die Boxer bestreiten am Donnerstag im Freiluft­ring des Hermann-Göring-Sportfeldes die Zwischen­rundenkämpfe des Gau-Mannschaftsturniers. Die Paarungen lauten wie folgt:

Niedersachsen Mittelrhein Brandenburg Niederrhein Schlesien Mitte Nordmark Westfalen.

Im Kampf zwischen Ostpreußen und Mitte, der

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Sachsens Schwimmer-Jugend überlegen.

Im Stadionbad des Hermann-Göring-Sportfeldes trat die Jugend zu ihren drei Staffelwettkämpfen für Gebietsmannschaften an. In sämtlichen Wett­bewerben zeigte sich die sächsische Jugend ihren Gegnern, aus den Gebieten Berlin, Pommern, Ober­österreich, Wien und Schlesien deutlich überlegen. Jedesmal endeten die Vertreter des Gebietes Schle­sien an zweiter Stelle. Es wurden 10X50 Meter Kraul, 6X100 Meter Lagen und 10X50 Meter Brust geschwommen.

Zwei Freundschaftskämpfe gab es im Wasser­ball. Sachsen unterlag Schlesien 1:4 (0:1), und das Gebiet Wien blieb über das Gebiet Berlin mit 4:1 (3:0) siegreich.

Kanuten und Ruderer auf dem Flutkanal.

Auf einer 600 Meter langen Regattastrecke im Flutkanal wurden die Kanu-Jugendmeister der HI. ermittelt. Die Entscheidungsläufe in den fünf Wettbewerben brachten folgende Ergebnisse:

Einer-Kajak: 1. Fritz (Blau-Weiß Tegel, Berlin), 2:46,3; 2. Bongartz (Gebiet 11), 2:53,2.

Zweier-Kajak: 1. Krämer-Stecker (Schnecke Linz), 2:36,2; 2. Haase - Wulf (Düsseldorf), 2:37,6. Einer-Kanadier: 1. Friedemann (Mann­heim), 3:32,2; 2. Naujoks (Alsterfreunde), 3:49,0. Zweier-Kanadier: Soldat - Müller (Linden- Dahlhausen), 3:15,8; 2. Lie'del-Sankebier (Gebiet 10), 3:21,9. Zehner-Kanadier: TSV. Essen (16), 2:46,9; 2. Linden-Dahlhausen (9), 2:47,9.

Die Rennstrecke der Ruderer war 1200 Meter lang. In vier Bootsgattungen wurde in mehreren Abteilungen gekämpft. Die Ergebnisse:

Vierer: 1. Abt.: 1. Amicitia Mannheim, 6:20,4; 2. Abt.: 1. Post Breslau, ohne Zeit; 3. Abt.: Nordstern Tegel (Berlin), 6:30,1; 4. Abt.: Oberhavel Henningsdorf (Kurmark), 6:27,9. Achter: 1.) 1. Renngemeinschaft RC. 82 / RV. 89 Frankfürt (Oder), 6:30,6; 2.) 1. Mainzer RV., 5:35,8; 3.) 1. Neuwieder RG., 5:36,7. Doppel­zweier: 1.) 1. Elektra Berlin, ohne Zeit; 2.) 1. Neptun Leipzig, 5:00,2; 3.) 1. Viktoria Danzig, 4:54,1. Zweiter Vierer: 1.) 1. Meteor Chemnitz, 4:22,4; 2.) 1. Hannoverscher RV. 80, 4:14,7; 3.) 1. RV. Kosel (Schlesien), 4:26,6; 4.) 1. Neuwieder RG 4:32,4; 5.) 1. Ger­mania Kassel, 4:28,6 Minuten.

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Tag der Zielstreüenstiige.

Gute Leistungen trotz ungünstiger Wetterverhältnisse.

Breslau, 27.Juli 1938.

Dienstag zum Mittwoch ist Breslau nicht ßNhe gegangen! Auch die nächste Nacht wird y Vorgängerin in dieser Hinsicht gleichen, und Tnitt) es bis zum Sonntag bleiben. Man hat » ßcht das Bedürfnis, diese großen Tage und chte in Schlesiens Hauptstadt zu verschlafen.

>ren tmm wie ein pMMt sicherucy kern ruhiges B'vtzchen mehr. Die 'bar eSrcr W ^Mesind überfüllt, und im riesigen Schweidmtzer f/on/daa (Ratskeller von Breslau) verfuhr man so, wV.-x st bl Menschen nur schubweise eingelassen wur-

auf der anderen Seite die entsprechende öas Lokal verließ. Aber alles ist von einer etzten echMrüchen Geduld. Man wartet eben, macht sich

1000 Jungen im Gemischten Sechskampf.

Eine riesige Beteiligung hatte der Gemischte Sechskampf aufzuweisen, der aus drei Uebungen am Reck, Barren und Langpferd sowie 100-Meter- Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen bestand. In 102 Riegen traten fast 1000 Hitlerjungen zum Wett­bewerb an; sie zeigten ausgezeichnete Leistungen. Im Weitsprung schaffte der Berliner Lehmann 6,60 Meter, und im Kugelstoßen kam man recht dicht an die 14-Meter-Grenze heran. Sieger wurde der Hitlerjunge Dölling (Chemnitz-Borna) vor Lehmann (TSV. Schöneberg).

Linow (Bletftenbnrg) Dreikampfsieger.

Hervorragende Leistungen waren die Kennzeichen des leichtathletischen Dreikampfes, der aus 100 Meter, Weitsprung und Kugelstoßen bestand. Sieger wurde Erich Linow vom Gebiet Mecklenburg (VfL. Parchim) mit 331 Punkten. Er ttef die 100 Meter in 11,6 Sekunden, sprang 6,80 Meter weit und stieß die Kugel 15,07 Meter weit. Zweiter wurde Josef Bongen (Gebiet Ruhr-Niederrhein) mit 309 Punkten vor Heinz Spieß (Gebiet Baden mit 297 Punkten.

Auch der vierte Wettbewerbstag der19. Rhön" brachte regen Startbetrieb, der aber wegen der zu­nächst sehr niedrig hängenden Wolkendecke und der dadurch fehlenden Sonneneinstrahlung erst gegen Mittag einsetzte. Die Piloten meldeten vornehmlich Zielstrecken-Segelflüge nach bayerischen Städten an. To gut sich nach 12 Uhr der Start auf der Wasser­kuppe anließ jenseits des Rhöngebirges ver­ringerten sich über Mainfranken die meteorologi­schen Kraftquellen so wesentlich, daß der über dem Gebirge erworbene Höhengewinn bald wieder ver­loren ging. Trotzdem erreichte eine überraschend große Zahl von Segelfliegern die Orte Bayreuth, Koburg und Bamberg, die bevorzugten Landeplätze. Auf dem Flugplatz Bamberg, der 94 Kilometer von der Wasserkuppe entfernt liegt, landeten allein zehn Wettbewerbsteilnehmer, in Koburg (76 Kilometer) kamen acht Piloten an und Bayreuth wurde nach 133 Kilometer von sieben Segelfliegern erreicht.

Die besten Leistungen im Zielstrecken-Segelflug sowohl in der Klasse der Einsitzer wie in der Klasse der Doppelsitzer erzielten in Klasse A der Dresdener Bräutigam und Späte vom Deutschen For­schungs-Institut Darmstadt, in Klasse B der Doppel­

sitzer Romeis-Acker von der NSFK.-Gruppe München, der mit 140 Kilometer Flugstrecke die Stadt der Reichsparteitage, Nürnberg, anflog, und K ü h n o l d von der NSFK.-Gruppe Dresden. Ins- gesamt beträgt die Zahl der Starts jetzt 370, ein deutlicher Beweis für den Leistungswillen der Pi­loten. Von der Einsatzbereitschaft der Transport- Mannschaften berichtet die Zahl von 20 000 Kilo­meter, die im Schleppdienst bisher bewältigt wurden.

In der Gesamtwertung führt mit Einschluß des dritten Wettbewerbstages Kurt Schmidt von der NSFK.-Gruppe Baden mit 576 Punkten vor Treu- tcr (NSFK.-Gruppe Mitte) mit 552 und Haase (NSFK.-Gruppe Berlin) mit 496 Punkten. In der Klasse der Doppelsitzer liegen Romeis-Acker mit 224 Punkten an der Spitze vor Vergens-Trippke (Ber­lin) mit 192,6 Punkten. Die beste Streckenleistung hatte am Mittwoch Ir eut er (Mitte) aufzuweisen, der 159 Kilometer zurücklegte und bei Greiz landete.

Die Sonne schickte ihre Strahlen unbarmherzig hernieder. Kein Lüftchen wehte. In dieser Sonnen­glut saß man dicht gedrängt um einen Freiluft-Box­ring, und während die Boxer harte Schläge ein- teckten und dennoch auf den Beinen standen, fielen Zuschauer einfach um und mußten zum Sanitäts­zelt getragen werden. Auch auf den Tribünen der Fußballplätze erlebten wir das gleiche Bild. Heber diese Zuschauer beim Fußballspiel war man wirk­lich ehrlich überrascht. Die Tribünen waren nicht besetzt von fanatischen Fußballfreunden, die mit lauten Mißfallens- oder Freudensäußerungen das Spielgeschehen verfolgen, sie waren vielmehr be­lagert von Festbesuchern, die an dem sportlichen Ge­schehen auf dem Platz herzlich wenig Interesse zeig­ten. Man saß in Hemdsärmeln oder auch ohne Hemd in der Sonne und machte mit dem Nachbarn seinen Schwatz. Auf diese Weise waren die Spieler auf dem Platze von einer Mauer schnatternder Zu­schauer umgeben. Natürlich erregte diesesBeneh­men" den Zorn der wenigen echten Fußballfreunde, und damit trat das Spielgeschehen noch mehr in den Hintergrund.

Auf der Pressetribüne erlebten wir folgendes ent­zückendes Erlebnis, das schlaglichtartig die ganze Stimmung beleuchtet: Ein Schlesier sitzt mit seinem Mädel Hand in Hand vor uns, und sie erzählen sich vom Wetter, von der Verwandtschaft, vom Hauswirt usw. Das Fußballspiel Mitte gegen Würt­temberg störte die beiden nicht im geringsten. We­nige Minuten vor Schluß des Spieles dreht sich die Dame plötzlich um und fragt ganz höflich:Ach, bitte, wer spielt denn dort unten?"Gau Mitte gegen Gau Württemberg" lautete die Antwort. Die mit dem roten Dreß sind die Mitteldeutschen, und die mit dem weißen Dreß sind die Württem­berger." Freundlicher Dank auf der anderen Seite. Nach einer Minute kommt die nächste Frage nach dem Stand des Spieles. Wieder freundlicher Dank und wieder Pause, während unten der Kampf wei­tertobt. Und dann dreht sich die junge Dame noch einmal verlegen um und fragt:Ach, entschuldigen Sie, die spielen doch Fußball dort auf dem Rasen?" Die Verblüffung war allgemein, und ehe man sich gefaßt hatte, pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.

Gegen Mittag setzt der Zustrom der Massen zum Sportfeld rin. Straßenbahnen sind überfüllt, Zu­fahrtsstraßen verstopft. Die Bürgersteige sind be­reits dicht von Menschen belagert, die unbedingt Reichsminister Frick begrüßen wollen, der das 1. Deutsche Turn- und Sportfest heute nachmittag offiziell eröffnet. Außerdem wird erzählt, daß der Führer selbst den Eröffnungsfeierlichkeiten beiwoh­nen wird, und diese Vermutung allein ist Grund g.nug, die Anmarschstraßen besetzt zu halten. Drau­ßen auf dem Sportfeld sind die Faustball- und Korbballspieler schon seit dem frühen Morgen an der Arbeit, die Fechterjugend kämpft bei drückender Hitze in der Turnhalle, und Gebietsmannschaften der Hiller-Jugend tummeln sich im Stadion-Bad. Die Jugend wird auch weiter kämpfen, wenn in der Schlesier-Kampfbahn um 16 Uhr Fanfaren erklin­gen werden, die die Eröffnung des 1. Turn- und Sportfestes verkünden werden.

mit 8:8 einen unentschiedenen Verlauf genommen hatte, wurde der Mille-Staffel der Sieg zugespro­chen, weil sie bei der Gesamtwertung der acht Kämpfe die größere Punktzahl 1241:1217 zu verzeichnen halle.

Dieletzten Vier" im Frauen-Handball

Auf den Plätzen im Sportpark-Ost wurden am Mittwochvormittag die vier Zwischenrundenspiele zur Deutschen Frauen-Handballmeisterschaft erledigt.

Die favorisierten Mannschaften setzten sich auf der ganzen Linie durch. Der Titelverteidiger, Tvd. Eims­büttel-Hamburg, hatte, wie schon im Vorjahr, gegen die tüchtigen Mädel des Polizeisportvereins Dres­den einen schweren Stand und gewann nur knapp mit 3:2 (2:1) Toren. Die Tib. Berlin, Branden- burgs Meisterelf, wartete im Kampf gegen Eintracht Frankfurt mit vorzüglichen <5türmerleiftungen auf und siegte verdient mit 4:1 (2:0). Prächtige Mann­schaftsarbeit zeigten VfR. Mannheim und Stahl­union Düsseldorf. Den Mannheimerinnen gelang gegen Asco. Königsberg, den Ostpreußenmeifter, mit 12:1 (7:1) ein Rekordsieg. Stahlunion Düsseldorf schaltete in meisterhafter Form den Mitte-Meister, Germania / Jahn Magdeburg, mit 5:0 (2:0) aus.

--------JmeU auch die Nacht nach der tropischen Hitze leit zu geben die sLli;e keine Abkühlung bringt?

Glauben an die i Q|?n läßt man sich deshalb von dem Hefigen mg und beseelt Mr«rschnstrom durch die Schweidnitzer Straße len» Kämpfer ein WruWe deutschen Mundarten schwirren hier durch­hast war, die allmandr und alle umschließt ein unsichtbares Band Der EtandartensMel Verbundenheit. Wenn dann Gruppen su» n Schicksals hervortemdcrtschen Turner durch die Straßen mar- en treffen kannte, sicker dann hallen die nächtlichen Straßen von

hnhof zur Ankunftszeit eingefunden, um ihre n Empfang zu nehmen. Aus dem Gau Sach- i aus dem Gau Mitte kamen etwa 15 Son-

mH jenem Nachbar bekannt, und so vergeht die msdau de; iZeA Vielleicht steht ein richtiger Schlesier in t der Ecke GabeBen L he, der dann auf Breslauer Spezialitäten veraanaenen Mrufmerjam macht. So muß selbstverständlich jeder milien -Hahnhau" ^i^'Besucher eine schlesische Wurst oder eine läbtiidK ElettchMMer" gegessen haben, denn sonst kann er ein- Senbet MrWcht in Breslau gewesen fern. Diese Wurst gibt -j, ..ter Doi s o-bei nur am Rathaus, wo aus zahlreichen Stan- qZihfe aeM-niidie Wohlgerüche dieser Genüsse über den aan- eine®?!Mrft Ziehen. Und so stehen Tausende vor dem ber Äireibt Zur Feier der Tage hell angestrahlten

nmvrreiner; und verzehren behaglich ihreSchlesische' «irbw >ppriner". Die Breslauer Spezialitäten sind Verputz- un i^ineswegs erschöpft. Man muß einenErb- ergebung oer «etrunken haben oder einen richtigenBres- tenfurdle^^^^, i'orn". Beide sind billig, kosten 17 und 20

Reichsinnenminister Dr. Frick, erfolgte. Der Ein­marsch der Teilnehmer, die Hebergabe des Tradi­tionsbanners der deutschen Turner durch Oberbür­germeister Dr. S tr ö l i n (Stuttgart) an den Reichs­sportführer, die Festansprache des Reichsinnenmini- sters und die Rede des Reichssportführers, die Weihe der 17 (Baubanner und der Fahnenschwur bedeuteten Augenblicke für alle Teilnehmer und Zu­schauer zu werden, die für sie unvergeßlich bleiben dürften.

Fefierösfnmg.

? Heerschau der deutfchen Leibesübungen, das jche Turn» und Sportfest Breslau 1938, geht ul Höhepunkt entgegen. Mit großer Spannung i0>5 der feierlichen Eröffnung des Turn- und

Vor dem Start zur Alpenfahrt.

Abnahme und Fahrer-Appell in Innsbruck.

Innsbruck stand am Mittwoch ganz im Zeichen der deutschen Alpenfahrt, die am heutigen Donners­tagmorgen mit der ersten Etappe voä Innsbruck nach Klagenfurt über 593 Kilometer gestartet wurde. In zwei weiteren Tagesstrecken geht es dann über Graz nach Wien. .Auf der insgesamt etwa 1700 Kilometer langen Strecke sind fast alle Schwierig­keiten zu überwinden, die Oesterreichs Alpenpässe zu bieten haben.

Don den 252 gemeldeten Wagen der Wehrmacht, des NSKK., der ff, des DDAC., der HI. und der Reichspost fehlle bei der Abnahme am Mittwoch­abend nur einer; nicht minber gut war das Ergeb­nis im Verhältnis zu den 134 gemeldeten Kraft­rädern. Die Vorbereitungen für die Abwicklung wurden bis ins letzte getroffen. 2000 NSKK- Männer sind täglich an der Strecke postiert, ein umfangreicher Sanitätsdienst ist eingerichtet, und die Postämter, die sonst um 18 Hhr schließen, haben eigens wegen der Mpensahrt Nachtdienst. Um

bousenden Heil-Rufen wieder, dann erfaßt L enschen eine Begeisterung, die keine Grenzen t. Wenn man bedenkt, daß Breslau 600 000 »ner zählt und dann hört, daß die Stadt - eine Million Gäste erwartet, dann

Kampfstätten, so wurde auch hier erbittert um den Sieg gerungen. Im Vierer-Mannschaftsfahren über 4 Kilometer stellte Oesterreich I in 5:17 Minuten den Sieger vor Berlin in 5:21. Im 30-Runden- Punktefahren war der 'Schlesier P r e i s f e i t vor dem Oesterreicher R y ch l i k der Beste. Zur großen Freude der einheimischen Bevölkerung wurde Preis- keit auch noch im Hauptfahren Sieger vor dem Oesterreicher Böß.

Jugendliche Schwerathleten im Kampf.

280 Kilogramm zur Hochstrecke gebracht.

Mit 160 Mann marschierte die HI. in die Schwer­athletik-Kampfbahn ein, wobei noch nicht einmal alle Könner aus dem Reich berücksichllgt werden konnten. An der Scheibenstange gab es gute Leistungen. Wrazidlo (Hindenburg) brachte im Dreikampf (einarmig Reißen, beidarmig Reißen und beidarmig Stoßen) 280 Kilogramm zur Hoch­strecke.

*

Auch bei den jungen Ringern gab es durch­weg hervorragende Leistungen, und besonders die entscheidenden Gefechte brachten manche technische

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H Tugend stand gestern schon seit dem frühen tyr im Wettkampf. In einer Stärke von 6000 'einer bisher noch nie dagewesenen 1 beteiligt sie sich an diesem Fest und hat fast ..t Wettkampfstätten und Sportplätzen Be- j-..,iffen, um in vielen Mehr» und Mannschafs- jttflö) öu die Besten zu ermitteln. Rund 2000 Jun-

r Weise vllg ge,A iw am turnerischen Mehrkampf beteiligt, 1000 Ten Unwert befton den Gemischten Sechskampf und rund Venschen- , &11IX Len volkstümlichen Dreikampf. In den L Gesicht Hi^Ar'nmwettbewerben, die nur aus Staffeln be­wirb die sind allein 25 Mannschaften zur Stelle. 14

has Mdel tut DMr^aften haben sich zum Handball-Blitzturnier " «-1^ ^tVjnilbet, 8 zum Fußball- und 5 zum Hockey-

' r Peter! wahrend 6 HI.-Vereinsmannschaften zum

hn* nicht in st AgMEturnier genannt sind. Weiter bestreitet die Sn9ti .ir, auch noch Kämpfe im Schießen, Fechten,

Wenn ^Te und Rollschuhlaufen und auf der Regatta-

lt6n,inem Schn^baftn Flutkanal werden die Ry-er- und Kanu- 3* , Z^idurchgeführt. Auch auf der Radrennbahn m

mutzt erscheint die HI., um im Vierer-Mann.

s^?MK-.hrer und einem IO-Runden-Punktesahren lfln ^TS^ten auf dem Stahlroß festzustellen.

m,^ften Meisterschaftskampfe rmRah. bvß e'N , ich Turn- und Sportfestes nahmen teilweise » dann $ gjgts am Mittwoch ihren Anfang, so im Frauen-

.ü verhüt' H und im Lager der Schützen, die in Bres»

,1 De- Stärke von 4000 Mann anfmarschrert

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.rtinfu^en<^olen Plätzen strömen die Schlachtenbummler, dich 011 52*14 Kampfe mitzuerleben. Ein wolkenloser Hwi-

7" eine fast allzu freigebige Sonne erhöhen

' Die vier Jugend-Spielturntere.

.i Berlin Hockey-Sieger.

n iirf' ä?. ^)oiiep hatten sich aus den Vorkämpfen s eine waren insgesamt fünf Mannschaften) das

idit web: Berlin (THE. Berlin) und das Gebiet Ost-

V* I, sONWifK. Königsberg) für das Endspiel quah» ßäK Berliner siegten 2:1, nachdem sie bet ,en ^.r. rjjwafe noch im Rückstand gelegen hatten. Es sind - r! fterf schönes Spiel, bei dem erst sechs Minuten

von den Rrichshauptstädtem das sieg» Tor erzielt wurde. Im Kampf um den (ThiJra Irb ' S?-1?*1 fblatz war das Gebiet Hessen-Nassau (THE. , hc-r ®»en) mit 2:0 (1:0) über das Gebiet Mecklen-

bur^^isL. Parchim) siegreich.

[ 600000 Einwohner -1 Million Gäste!