Ausgabe 
28.7.1938
 
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seine Gesundheit für die Freiheit ferner Heimat g- »um 2RU opfert hatte und das befreite Land nicht mehr seh« * o

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(Nachdruck verboten!)

10. Fortsetzung.

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SA.-Dolch geschmückten Sarge folgten Standart« ührer Lutter mit seinem Stab und ein Ehr« türm der., Schwestern der Heilstätte, in der Verstorbene zwei Jahre lang Linderung seines Lv dens gesucht hatte, und drei seiner Bekannten « der Heilstätte. Die junge Witwe und drei kltz Kinder des Verstorbenen, die in der Nähe Wien weilen, werden mit wehmütigen Bedang dem letzten Gang ihres Ernährers gefolgt fein. N»t dem Gebet des Pfarrers spielte der Musikzug ia Lied vom guten Kameraden. Während die Stu»

Als Radegast zum Wagen zurückkehrte, war der Chauffeur ausgestiegen und hatte die Uniformjacke mit einem Sakko vertauscht.

Er schlug dem Ankommenden derb auf di? Schul­ter.Mensch, Radegast, das haben Sie prima ge­macht. Der heilige Aloysius wäre an Ihrer Sittsam­keit erbaut gewesen! Nun aber rasch einen Kog­nak, sonst kriege ich Migräne!"

Ganz meine Meinung, lieber Kagereit! Verflucht und zugenäht!"

selbst, wie wenig man sich auf seine Zuverlässigkeit verlassen konnte. Dein Verdacht, daß Radegast viel­leicht eine Unterschlagung begangen habe, ist un-

ieen, bann fallen die 86rauienben Heil-Rusen Menschen eine Regeistei

Der Genuß des Bieres machte Gisela schläfrig, sie unterdrückte ein Gähnen.

Radegast bemerkte es sofort. ,L)H, Sie sind müde! Da. will ich Sie für heute nicht länger in An­spruch nehmen. Wenn es Ihnen recht ist, bringe ich Sie wieder zum Bahnhof zurück und verab­schiede mich dort. Und hier haben Sie meine Adresse!"

Ach Gott, fjerr Radegast, ich habe Ihnen ja noch gar nicht gesagt, wer ich bin und"

Lassen Sie nur, liebes Fräulein!" wehrte Rade­gast fast heftig ab.Sie sollen mir Ihren Namen und Ihre Wohnung noch nicht nennen, Sie sollen in dem Bewußtsein von mir gehen, daß ich keine Möglichkeit habe, mit Ihnen in Verbindung zu treten, wenn es Ihnen nicht selbst erwünscht ist. Nur so werden Sie ganz unbeeinflußt über die Eindrücke nachdenken können, die Sie heute gewon­nen haben."

Gisela nestelte verwirrt an ihrer Handtasche. Sie hätte nicht geglaubt, daß der Mann feine Rück­sichten soweit treiben würde.

nO überfüllt, unb im lM Uskeller von Bres

gelegenheiten mischen wollen?"

Fremde Angelegenheiten? Wenn ?in bi vertrauender Mensch von einem Schurken

L leine Abkühlung bi m läht man sich dech Äenftrom durch die Sch

Unter den Trauerklängen des Musikzuges fchi die Trauerparade der SA.-Standarte 116 zi

zu helfen."

Dann muß man eben"

(Fortsetzung folgt!)

AS.-GemeinfchaftÄraft durch Freude-.

Omnibusfahrl zum Grohfluglag am 31.3uli 1938 in Frankfurt a. 211.

Am Sonntag, dem 31. Juli, findet aus dem Welt­flughasen Rhein-Main ein Großflugtag statt, bei dem sich folgende Flieger zeigen werden:

Fieseler Storch, zum erstenmal in Frankfurt a.M.;

Feldwebel Falderbaum, Deutscher Meister im Ge­schicklichkeitsmotorflug 1938;

Lochner Graf von Hagenburg Olzmann, die deutsche Kunstflugkette;

Flugkapitän Hanna Reitsch Heini Dittmar, Geschicklichkeitsflug im Segelflugzeug;

Massenfallschirmabsprung, großes Tagesfeuerwerk. Fahrpreis einschl. Eintritt RM. 5,. Abfahrt um 12.00 Uhr am Haus der DAF. 4987 D

Zwei hinter Gisela.

Roman von Hans Hirthammer.

Urheberrechtschutz Verlag Oskar Meister, Werdau/Sa.

Frauenarbeit im Dienste des Volkes

Das Leistungsbuch für junge Mädchen und Frauen.

ftückchen gegessen hatte, erhob er sich und führte sie an den Wagen. Dann erst ging er noch einmal zurück und bezahlte die Rechnung, eine feinfüh­lende Rücksichtnahme, die auf Gisela ihren Eindruck nicht verfehlte.

Immerhin fürchtete sie, daß er nun während der Rückfahrt im dunkelnden Abend zudringlich werden oder zum mindestens auf den Zweck seiner Unternehmung zu sprechen kommen würde.

Nichts davon! Er erzählte ihr den Inhalt irgend eines Filmes, den er gesehen und der ihm meaen

v seines beschwingten Inhalts gut gefallen hatte. Da­bei kam darin nicht einmal etwas von Liebe vor oder verschwieg er das?

Als der Wagen zwischen den Bäumen des Tier­gartens dahinglitt, war es Nacht.

,Jch möchte Sie bitten, mit mir zu Abend zu essen! Sie würden mir eine große Freude machen."

Er brachte sie in ein gemütliches Lokal nahe dem Bahnhof Friedrichstraße und schlug ihr ein Gericht vor, das sie zwar nicht kannte, das ihr aber vorzüglich mundete.

Dann tranken sie noch ein kleines Glas Bier, rauchten eine Zigarette, plauderten ein wenig.

n. )ur Feier her' t unb verzehren bek . -Oppelner'. Die Bre- l l«wegs erschöpft. tzben obe. Leibe find b

Am gestrigen Mittwochnachmittag fand auf ben Neuen Friedhof eine Trauerparade der SA.-Stan? barte 116 für einen ungenannten Kampfer für bi: Freiheit seiner österreichischen Heimat und für b» Großdeutsche Reich statt. Der SA.-Kamerad Fron, Kutschern aus Maria-Enzersdorf in Oesterre,^ teilte mit vielen seiner Kampfgefährten das bitter Los der Arbeitslosigkeit wegen feines Bekenntnisse zur nationalsozialistischen Weltanschauung. Nay einer Flucht aus der Heimat bereitete er sich fc den Reihen der österreichischen Legion auf den Ta; der Freiheit seiner Heimat vor. Nun war er si> Die Verleihung des Blutordens eingeretd)t Iezj deckte in Gießen, wo er am Montag verstau, das Hakenkreuzbanner, für das er gestritten un) gelitten hat, feinen Sarg.

Kameraden der Standarte 116 hielten die Ehrer, wache am Sarge. SA.-Kamerad Ärengel le, tete die Trauerfeier mit feierlichen Klingen en. Dann verrichtete Klinikspfarrer Jost die kirchlch Handlung für den aufrechten, tapferen Mann, bc seine Gesundheit für die Freiheit feiner Heimat

Was mich betrifft", fuhr Radegast fort. ..so will ich Ihnen gestehen, daß ich mich bereits end­gültig entschieden habe. Ich werde am Samstag um drei Uhr wieder an der Normaluhr sein, und Sie würden mich sehr glücklich machen, wenn Sie sich entschließen könnten, mir einen zweiten Nach­mittag zu schenken. Sollten Sie aber aus unserem ersten Zusammensein die Ueberzeugung gewonnen haben, daß ein Wiedersehen keinen Zweck hat, dann werde ich das Unvermeidliche mit Fas­sung zu ertragen wissen. Und nun wollen wir auf- brechen!"

Der Wagen schob sich durch die Straßen der In­nenstadt, und es wäre jetzt die beste Gelegenheit gewesen, sich ihr zu nähern.

Aber Herr Radegast unternahm keinen Versuch, das junge Mädchen an sich zu ziehen und zu küs­sen. Gisela empfand diese Zurückhaltung nahezu als drückend, jedoch nun griff er tastend nach ihrer Hand.

Noch einmal, liebes Fräulein, danke ich Ihnen. Wenn ich Ihnen gestehe, daß ich immer einsam bin. bann werden Sie ermessen tönen, wieviel Sie mie geschenkt haben."

Gisela lehnte stumm und ratlos in ihrer Ecke.

Werde ich Sie wiedersehen?"

»Ich weiß es noch nicht."

Dann schwiegen sie beide, bis die Lichtflut um die Gedächtniskirche den Wagen erhellte. Ihre Hand hatte er nicht mehr losgelassen.

I Am Bahnhof Zoo verabschiedeten sie sich.

berechtigt. In dieser Beziehung hat er sich nt» zuschulden kommen lassen, weniger vielleicht « Charakter als aus Mangel an Gelegenheit, zutrauen würde ich ihm so etwas.

Der Grund, warum Radegast feine Stellung I digte, ist ein Lotteriegewinn. Wenigstens gab an, daß er eine ansehnliche Summe gewonnen und sich nun in Berlin niederlassen wolle. Ob mit diesem Gewinn seine Richtigkeit hat, weiß nicht. Es interessiert mich auch nicht, noch mir das Recht zu, mich danach zu erkundigen, er fein Geld in so übler Weise vergeudet, . _ mir jedenfalls den inneren Unwert und die ' ralische Haltlosigkeit dieses Menschen."

Peter machte ein ernstes Gesicht.Ein Lot^ gewinn also! Na, da wird die Herrlichkeit w lange dauern. Aber das Mädel tut mir N Man müßte etwas tun." WI

Heli blickte auf.Aber Peter! Was geht^ das an. Du wirst dich doch nicht in frem#1* j

wird es in erster Hilfeleistung unterwiesen und lernt, bei plötzlichen Unglücksfällen Hand an31®^n- Nach bestandener Abschlußprüfung hat das Madel in sechswöchiger Hilfsarbeit zu beweisen, daß sich seine Fähigkeiten auch in der Feuerprobe des All­tags bewähren. Das Mädel, das, auf sich selbst ge» stellt, im Berufsleben steht, kann natürlich nicht mehrere Wochen lang seinen Arbeitsplatz verlassen. Es ist deshalb die Bestimmung getroffen, daß diese sechs Wochen auch tage- und stundenweise innerhalb von drei Jahren abgeleistet werden können, und zwar als unentgeltlicher Hilfsdienst in Einrichtun­gen der NSV., bei kinderreichen Familien, m der Fabrik zur Arbeitsplatzablösung von Arbeiterinnen­müttern, oder bei der Erntehilfe zur Entlastung der Bäuerinnen.

In dem Leistungsbuch können auch zusätzliche freiwillige Leistungen laufend eingetragen werden, z. B. Bestätigungen über körperliche Ertüchtigung, über den Erwerb des Reichssportabzeichens, über bie Ausbildung als Schwesternhelferin im Deutschen Roten Kreuz, über die Teilnahme an Lehrgängen des Reichsluftschutzbundes und an Kursen der Ab­teilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft.

So wird das Leistungsbuch, das im Gau Hessen- Nassau von allen Iugendgruppen des Deutschen Frauenwerks in Städten und Dörfern jetzt erarbeitet wird, mithelfen an der Selbsterziehung und Selbst­besinnung der deutschen Frau.

Einheitliche Zugendgmppenlleidung im Frauenwerk.

Lpd. Um die Iugendgrupven-Mitglieder der NS.< Frauenschast während des Parteitages und bei an­dern dienstlichen Gelegenheiten, auch bei schlechtem Wetter, einheitlich und zweckmäßig gekleidet zu sehen, ist ein schlichtes Kostüm aus schwarzem Woll­stoff als Dienstkleidung angeordnet worden. Die ebenfalls einheitlich gehaltenen Schuhe, Strümpfe und Handschuhe, sowie die schon seit längerer Zeit eingeführte weiße Dienstbluse werden das geschlos­sene Bild der Iugendgruppen vervollkommnen. Es bleibt jedem Mädel überlassen, das Kostjim auch außerhalb .der Dienstzeit mit einer andern Bluse zu tragen. Das Dienstkleid ist also nicht als Uni­form gedacht.

ternehmung gesteckt hat?"

Aber dein Vater" f

Daß die Mitteilungen meines Vaters ois vertraulich anzusehen sind, ist wohl felbftDW lich. Kurz und gut, du kannst Herrn Radegap ,, unehrenhafte Handlung nachweisen -- un* J seinen minderwertigen Charakter betrifft: kleine Fräulein Grips hat, wird sieJ dahinterkommen. Im anderen Fall ist

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Dornotizen.

Tageskalender für Donnerstag.

Gloria-Palast (Seltersweg):Manuel".

Lucie Englisch im Stadttheater.

Am Sonntag, 31. Juli, findet im Stadttheater ein einmaliges Gastspiel der Berliner Bühnen- und Filmkünstlerin Lucie Englisch, mit Berliner Ensemble, statt. Lucie Englisch gasttert inGroße Rosinen", Lustspiel in drei Akten von Zdenko von Kraft. Spielleitung Carl Heinz Klubertanz.

Blinbenoeranffalhing in b$r Aula.

Am morgigen Freitag findet ein Lieder-, Klavier- unb Rezitationsabend, von Blinden veranstaltet, in der Neuen Äula statt.

11.

Verflucht und zugenäht!" rief auch Peter Stoll, als er seine Bude betrat, den Hut in die Ecke warf und sich zu Heli und Toni an den Fenster- tisch setzte.

Was ist denn los?" staunte Heli.

Gut, daß du da bist, Toni! Stell dir vor, es ist Radegast!"

Was denn? Willst du dich nicht deutlicher aus­drücken?"

,,Der Mann mit der Heiratsanzeige, der Ge­schäftsmann mit dem einsamen Herzen, das ist niemand anders als dein Herr Radegast aus Bres­lau. Er hat sich heute pünktlich zu dem vorgeschla- genen Stelldichein eingefunden, ganz groß mein Lieber! Auto mit Chauffeur!"

Du bist' also dort gewesen. Wärest gern als Lückenbüßer eingesprungen, wie? Aber Spaß beiseite, du bist dir vollkommen sicher, daß es unser Freund aus dem russischen Lokal war?"

Vollkommen sicher! Die Visage ist zu ekelhaft, als daß ich sie hätte vergessen können."

Das wird ja immer interessanter! Wenn da nicht irgend etwas dahinter steckt, will ich Schnurr- diburr heißen. Eben habe ich Heli vorgelesen, was mein alter Herr über Radegast berichtet."

Peter legte ein Interesse an den Tag, das nicht ganz unverdächtig war.Du hast schon eine Ant­wort bekommen? Na und?"

Viel harmloser, als wir vermutet haben. Höre selbst." Er nahm den Brief aus der Tasche und entfaltete ihn.Was nun deine Mitteilungen über Radegast angeht, so bin ich wie du überaus er­staunt über die kaum alaubhafte Verwandlung, die sich mit meinem ehemaligen Büroschreiber vollzogen hat. Radegast hat vor kurzem seinen Posten bei mir aufgegeben, und ich könnte nicht behaupten, daß es mir sehr unangenehm war. Du weißt ja

Aus der Stadt Gießen.

Foxl regt sich aus.

Es war abends in einer Nachbarstadt. Die Elek­trische rumpelte schwerfällig dahin. Der Tag war heiß gewesen. Nun gingen die Leute von Schau­fenster zu Schaufenster, jene Menschen, die sich ein abendliches Vergnügen daraus machen, die erleuch­teten Blecke mit dem verlockenden Inhalt zu be­trachten. Abendlicher Wunschttaum und Kauftraum, manchmal am nächsten Tag erfüllt, manchmal auch wieder vergessen. Nie aber hat man so schöne Zeit, ein Schaufenster zu betrachten, als am Abend.

Dor einem Geschäft mit Damenmoden staffelte sich die Menge immer dichter. Sie drängte sich nahe ans Fenster, auf vergnügte Weise interessiert, so, als werde da ein spannender sportlicher Wettkampf ausgetragen. Ich kam näher. Wer wäre nicht neu­gierig an einem Abend, da man zwecklos durch die Gassen geht.

Die Ursache des Menschenauflauss mar ein schwarzweißer Foxerl, so ein heute schon beinahe altmodischer Hund, W lebendig und knurrend und bellend vor dem Fenster hin. und herhuschend. Was erregte ihn? Wäre er gern einer der hübschen Da­men aus Wachs an die schlanken und wohlbe- ftrumpften Beine gefahren? Regte ihn ein Bild auf, das vielleicht einen Fox wie ihn auf einer Wiese zeigte? Es war nur ein winziger Gegen­stand, der dem Fox auf die Nerven ging. Es war ein Mäuslein. Es faß hinter der Scheibe. Seme schwarzen Aeugelchen, wie Stecknadelköpfe, schwarz und funkelnd, gingen hin und her, das rosige Schwänzlein wackelte, die winzigen Ohren waren gespitzt. Es huschte auf dem glatten Parkett des Schaufensterraums hin und her, und niemand mochte wissen, wie es in dieses Geschäft gekommen sein mochte, zwischen die verlockenden Damen und die hauchdünnen Sommerkleides, an denen nicht das geringste Nahrhafte war ...

Der Hund bellte, jaulte undgauzte . Er begriff das Geheimnis des Glases nicht. Das Mäuslein, mit dem winzigen Hirn in dem winzigen Köpfchen, war schlauer als der Fox. Es schaute klug und über- legen zu dem verrückten Foxerl hin. Es war ein Sinnbild dafür, daß es durchaus nicht immer auf die große Schnauze ankommt und den lauten Krach, und schon gar nicht auf die Dicke des Kopfes.

r. k.

Militärische Hebungen bei Gießen.

Im Verlaufe des Monats September wird unser Jnfanterie-Regiment 116 in der Umgegend des Standorts Gießen Regimentsübungen durchführen. Die Hebungen, unter Leitung des Regimentskom­mandeurs Oberst H e r r I e i n, werden sich über mehrere Tage erstrecken und denSchlachtenbumm­lern" wieder mancherlei interessante Bilder der militärischen Ausbildung bieten.

Veichsautobahnbetrieb

bis nach Veiskirchen verlängert.

provisorische Aussohrl bei Oppenrod wird gesperrt.

LPD. Ab 1. August 1938 wird die provisorische Zu- und Abfahrt der Reichsautobahn Frankfurt a.M. Alsfeld bei Oppenrod (Kilometer 63,9) gesperrt und die Betriebsstrecke um 1,7 Kilo­meter bis zum provisorischen Anschluß Reis­kirchen (Kilometer 65,6) verlängert. Mit diesem provisorischen Anschluß ist die Relchsauto- bahn unmittelbar mit der Reichsstraße 49 Gießen Alsfeld verbunden.

Augen auf! Verbrecher gesucht.

Es ist bekannt, daß. sich Verbrecher meist in ganz anderen Gebieten aufyalten als dort, wo sie ihre scheußliche Tat begehen. Auch die Verbrecher, von denen hier die Rede sein soll, benutzen jede Möglich­keit zur Ortsveränderung. Sie lassen sich mit Autos oder Landwagen mitnehmen, legen sich auf die Ge­stänge unter Eisenbahnwagen oder verstecken sich in

Kleine hat es ihm angetan. Er hat sich ihr Erspare dir deine phantastischen Randbe^ hingen! Wenn ich sehe, daß ein Mensch von anderen betrogen wird, bann habe ich die . dämmte Pflicht, das zu verhindern, oder stens den Betroffenen zu warnen, selbst aul Gefahr hin, daß eine solche Warnung ms w wünschte Einmischung empfunden wird." a

Herr Radegast würde dich mit Recht als h abschneider brandmarken." «

Soll er. Daß er sich als Geschästsmann^mu » (! mögen ausgibt, ist ein Schwindel und" * v Halt mein Lieber? Warum denn Schwindel. .

kannst du eine solche Behauptung aufstellen, willst du beweisen, daß er das in der Soner* j wonnene Vermögen nicht in eine geschäftlicht i

Es gibt so wenig Menschen in der Großstadt, die noch die Sinne offen genug haben, um dies erleben zu können."

Sie gelangten in dieAlte Fischerhütte" am Schlachtensee und fanden in einer Ecke des Gartens einen besonnten Tisch, der den Blick auf die silbrig glitzernde Wasserfläche offen ließ.

Radegast bat seine Begleiterin, nach ihren Wün- schen zu bestellen, und erwies sich auch im weite­ren Verlauf des Beisammenseins als ein liebens­würdiger, zurückhaltender Mann. Er stellte keiner­lei neugierige Fragen, ging aber auf jedes ihrer Gespräche ernsthaft ein. Er konnte schweigend und geduldig zuhören, wenn sie von ihrer Arbeit, von der Schule erzählte, flocht nur ab und zu eine kluge Bemerkung ein, äußerte bescheiden und mit weni- gen Worten sein Urteil über dies und jenes.

Als die Sonne hinter den Bäumen nieberjant und von See her ein kühler Luftzug sich einstellte, schlug er bie Heimfahrt vor.

Gisela war einverstanden und als sie ihr Kuchen-

NSG. Auf dem Reichsparteitag 1937 in Nürn­berg, auf dem sich die Partei wr Arbeit als dem tragenden Grund unseres völkischen Sems und Wachsens bekannte, wurde von der Reichsfrauen- ührerin zum erstenmal der Gedanke ausgesprochen, auch den jungen Mädchen und Frauen im Deutschen Frauenwerk ein sichtbares Arbeitsziel zu setzen, das ic sich durch Selbsterziehung und eigene Leistung erringen sollen. So ist das L e i st u n g s b u ch ent­standen, das jedes Mitglied der Iugendgruppen des Deutschen Frauenwerkes, die die 2 1 - b i s 3 0 i a h- rigen Mädel und jungen Frauen um­assen, sich erwerben kann. Das Mädel, das die Or- lanifationen nationalsozialistischer Erziehung durch­laufen hat, wird voller Stolz das Leistungsabzel- chen des BDM. ebenso wie den Arbettspatz des Neichsarbeitsdienstes und das Lelstungsbuch der Iugendgruppen des Deutschen Frauenwerks in Ehren halten. Denn alle diese sichtbaren Zeichen haben ihr geholfen, sich ihrer Aufgabe als rfrau im Volk immer mehr bewußt zu werden. So heißt es in den einleitenden Worten, die die Reichsfrauen- ührerin dem Leistungsbuch mitgegeben hat:Jedes Mädel, jede junge Frau der Iugendgruppen soll sich auf den wesentlichen Gebieten fraulicher und müt­terlicher Arbeit ertüchtigen, ihre Leistungsfähigkeit beweisen, sie steigern und sich mit den erworbenen Fähigkeiten durch praktische Hilfsarbeit in der Wohlfahrtspflege, im Fäbrikdienst und in der Ernte­hilfe in den unmittelbaren Dienst des Volkes stellen".

Das Mädel, das in den Besitz des Leistungsbuches als Bestätigung ihrer Arbeit an sich selbst und ihres Dienstes in ihrem Volk gelangen will, hat mehrere, in den Ausführungsbestimmungen genau beschrie­bene Pflichten zu erfüllen. Es hat ausreichende Kenntnisse nachzuweisen in Haushaltsführung, Ge­sundheitspflege und in Erziehunasfragen. Hat das Mädel noch keine Gelegenheit gehabt, sich auf dem einen oder anderen Gebiete zu ertüchtiaen, so weist die Lehrkraft des Mütterdienstes, bie bie Prüfung vornimmt, das Mädel in bie entsprechenden Lehr­gänge des Mütterdienstes ein. Wenn in den Abend- unb Nachmittagskursen, die sich über mehrere Wo­chen erstrecken und im Gau Hessen-Nassau schon seit Monaten laufen, das Mädel die Ausweise des Mütterdienstes erarbeitet hat, meldet es sich zu einem Kurzkurs des Deutschen Roten Kreuzes. Hier

Die legren ZODiie uen UiiuauummT (OaM' mfi man

den niemand von der Standarte kennengelernt HM ins Bett, von dessen Aufenthalt in Gießen niemand wiifä l Mil aber dem das letzte Ehrengeleit zu geben bie St°i barte 116 stolz ist, da er im Glauben an die nativ nalsozialistische Weltanschauung und beseelt von tef gleichen Geist der braunen Kämpfer ein Glied ta «^rr- Kampf- und Volksgemeinschaft war, bie alle 3t* Mer und alle B tionalsozialisten umschließt. Der Standartenfüta m Verbundenheit. Len hob die Schwere des harten Schicksals hervor, Turner vM

ein so junges Menschenleben treffen konnte, id sprach packende Worte des Dankes und der An­kennung für den 34jährigen Nationalsozialisten, k

sen Leben nicht umsonst war, weil es durch den Gi t Wenn man MMnu, satz für die Gemeinschaft einen tieferen Sinn erfr mohner zahlt und Mni ten und weil all sein Streben und Leben M '>0 rine Million einen Ziel galt: Deutschland. Der StandartenfW l||ebermann ermeßen, i gab bann das Gelöbnis, daß die SA.-Standarte t Stststast Aussehen i das Grab dieses Kameraden in ihre Obhut mi ^mander, Qaaßenod) Pflege nehmen wird. Dann trat der ergreifet M. Mährer «mM, Augenblick ein, da Standartenführer L u 11 c r bi »ovotte, unb alle . Obertruppführer Franz Kutschern zum leM <* ""

Appell aufrief, und der Ehrensturm wie ein Mm JJWnu? «Ui ruhig, dasHier!" rief. Der Standartenführer legte eimi Kranz am Grabe nieder, bann klang bas ftand'

lieb auf, das Franz Kutschern durch ein Leben ml' l*.u?tn^n nu{ ler Kampf und Entsagung begleitet hatte Bekannten warfen ihm die letzten ®himengriff/r-

Licht geführt wird?" .... J

Tom lächelte boshaft.Du mußt wissen, l। werd-« (aIma hnt Ar. ihm AMA»tn ffr fint fi* ibrM 1 j ^Dfuhrt

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3 bis 5, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bunk|

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SA.-Trauerparade für österreichischen Freiheitskämpfer.

Grab7'des'Ä>ertruppführers Franz Kutsch/?^

Dem mit der Sturmfahne, der SA.-Mutze unb ba | oi J ßent .......

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%nhöjen ein. Ouart Eof Aiir Ankunstszei peti» tiö sahne sich senkte, sprach Standartenführer ßuttel lifuna trafen die letzten Worte für den unbekannten Kamerad» Ml man aljo Mg

* Großer Wohnhausbau des Elk!« trizitätswerkes. An der Ecke ©abelsberp und Lahnstraße ist in den vergangenen Neubau eines Sechs - Familien - Wohnhauses M standen, der für das Städtische Elektrizitätsi>L erstellt und nun im Rohbau vollendet worden i Das Haus befindet sich bereits unter Dach. W sw nur am Rathaus m diesem Neubau wird eine Baulücke geschlossen,» $ot)lqerü(he bie'ier

daß das Straßenbild an der Lahn eine wesentmt ziehen. Und lo l Verbesserung erfährt. Nunmehr schreibt bas *

ttsche Hoch- und Tiefbauamt bie Schreiner-, Gla Schlosser- und Anschlag-, Verputz- unb Anstreiq arbeiten wie auch die Vergebung der Install der elektrischen Lichtanlagen für diesen Bau a

Warenballen, um an anderen Orten neue Schand­taten zu begehen. Jeden Tag und überall kann plötzlich so ein Verbrecher auftauchen, ber eine ganze Bande nach sich zieht.

Deshalb Achtung vor dem kleinen untersetzten Herrn mit dem gelben Mantel unb zehn schwarzen Streifen auf dem Rücken! Er trägt einen rötlichen Kragen mit schwarzen Punkten unb nennt sich Kolorabö- oder Kartoffelkäfer! Er ist etwas grö­ßer als der Marienkäfer.

Mehener Wochenmarktpreife.

* Gießen, 28. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Feine Molkereibutter, Vi kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 9, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, ausländische 12, Enteneier 11% bis 12%, Wirsing, % kg 10 bis 12, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 15, gelbe Ruben 15 bis 18, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 20, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün 20 bis 30, gelb 25 bis 30, Erbsen 18 bis 25, Tomaten 25 bis 45, Zwiebeln 10 bis 14, Rhabarber 10 bis 15, Pilze 45 bis 55, Kartoffeln, alte, % kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, neue, % kg 6 bis 7 Pf., 5 kg 60 bis 65 Pf., 50 kg 5,50 bis 6,25 Mark, Pfirsiche, % kg 45 bis 60 Pf., Himbeeren 60, Brombeeren 50, Aepfel 60, Kirschen 60, Heidel­beeren 45, Stachelbeeren 35 bis 50, Johannisbeeren 35 bis 40, Pflaumen 60 bis 70 Pf., junge Hähne 1,10 bis 1,15 Mark, Suppenhühner 0,90 bis 1,05 Mark, Blumenkohl, das Stück 10 bis 50 Pf., Salat 5 bis 10, Salatssurken 20 ms 45, Einmachgurken

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