Ausgabe 
28.7.1938
 
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Aus aller Welt

DER WEG ZUM EIGENEN HAUS

Stadttheater Gießen

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Böden wurde eine Anzahl von Arbeitern und Ar­beiterinnen in die Tiefe gerissen und weitere, die sich im Erdgeschoß, dem Arbeitsraum einer Wurst­fabrik, befanden, unter den Trümmern begraben. Trotz dieser unglücklichen Umstände wurden etwa 30 größtenteils nur leicht verletzt. Das Fabrik­gebäude wurde geräumt.

Bei einem kraftrvagenunglück am Simplon drei Personen ertrunken.

Auf der Simplonstrecke geriet ein mit neun Per­sonen besetzter Kraftwagen in einer Kurve ins Schleudern und stürzte einen Abhang hin- a b. Drei Insassen wurden in einen Bach geschleu­dert und ertranken. Bier Personen erlitten Verletzungen. *

Die Brennerbahn durch Ueberschwemmung unterbrochen.

Nach einem heftigen Gewitter trat die Ei sack zwischen Klausen und Waidbruck aus den Ufern und überschwemmte die Eisenbahnlinie zum Bren­ner. Der Bahndamm wurde unterspült und die Gleisanlagen zerstört, so daß die Strecke in über 300 Meter Länge unterbrochen wurde. An der Wiederherstellung der zerstörten Gleisanlagen wird gearbeitet. Die Reisenden werden mit Kraft­wagen weiter befördert. Durch das Hochwasser ist die Ortschaft Klausen stellenweise überschwemmt. Man befürchtet, daß die Brücke den Fluten nicht standhalten kann. Ein Wildbach hat zehn Arbeiter- Baracken überschwemmt.

Der Zugunfall im Fürther Hauptbahnhof.

Lpd. Die Justizpressestelle Nürnberg teilt mit: Die bisherigen Feststellungen zu dem Eisenbahnunglück in Fürth haben ergeben, daß der dienstaufsichttuende Beamte des Bahnhofs Fürth, der Reichsbahnassistent Michael W o e r l e r , der Lo­komotivführer des Nahpersonenzuges Josef Thum- shirn, und der Zugführer des Nahpersonenzuges Josef S r i e f e r, die vorgeschriebenen Signale nicht beachtet haben. Obwohl das für den Nah­personenzug in Betracht kommende Ausfahrtsignal auf Halt stand, gab Woerler mit dem Befehlsstab den Befehl zur Abfahrt. Auf diesen Fahrt­befehl hin setzte der Lokomotivführer Thumshirn sei­nen Zug in Bewegung, ohne das Ausfahrtsignal zu beachten und überfuhr das Halt stehende Signal. Auch der Zugführer Schriefer kümmerte sich nicht um die Stellung des Ausfahrtsignals. Da­gegen stand das Signal für den KdF.-Zug aufFreie Fahrt" durch den Bahnhof Fürth. Der Lokomotiv­führer des KdF.-Zuges nahm die vom Stellwerk durch ein Sicherungshorn gegebenen Notsignale wahr, bremste seinen Zug noch ab und brachte ihn auf verhältnismäßig kurzer Strecke zum Stehen. Er konnte aber nicht verhindern, daß sein Zug in einer

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OerRosenkavalier" in Salzburg.

DerRosenkavalier" von Richard Strauß wurde in der ausgezeichneten neuen Wiener B e - s e tz u n g zu einem großen Erfolg, der auch wieder zeigte, welch außergewöhnlichen Qualitäten in Dr. Karl Böhm, dem Dirigenten des Abends, ver­einigt sind. Die Feinheiten der eine Kulmination der Orchester-Technik darstellenden Partitur wurden wundervoll herausgearbeitet und der faszinierende wienerische Ton des Werkes packend vermittelt. Konetzi, Marta Roos und Esther von Rethi bildeten ein Trio von herrlicher Schönheit des Stimmklangs. Am Mittwoch wurde im großen Saal des Mo­zarteums unter Leitung von Knappertsbusch ein bewährtes Programm der Wiener Philharmo­niker in der bekannten plastischen und im Farben- klanq so wirksamen Art des geschätzten Dirigenten zur Aufführung gebracht: BeethovensEroika" und die III. Sinfonie von Brahms. Großer Beifall be­lohnte beide Aufführungen. Die Anteilnahme des Publikums an den Salzburger Festspielen wird im­mer stärker, die Vorstellungen sind ausverkauft. Jeder Tag bringt neue Gäste aus dem Altreich und auch aus dem fremdsprachigen Ausland. DKK.

Das dänische Königspaar besucht das deutscheHamlets-Gastspiel.

Der König und die Königin von Dänemark be­suchten am Mittwochabend das deutscheHamlet"- Gastspiel im Schloß Kronborg. Auch der Bruder des Königs, Prinz Harald, und Prin­zessin Helene wohnten der Aufführung bei, die dank des ausgezeichneten Wetters besonders gut be­sucht war. König Christian und Königin Alexan­drine, die auf der KönigsjachtDanebrog" von Kopenhagen nach Helsingör gekommen waren, wurden am Eingang zur Kronborg vom Schloßkom­mandanten Oberstleutnant Johannsen und dem deutschen Geschäftsträger, Gesandtschaftsrat Dr. Hensel, begrüßt, der dem König im Namen aller beteiligten Stellen den Dank für sein Erscheinen und das dem deutschen Gastspiel entgegengebrachte Interesse aussprach. Gustav Gründgens und das Ensemble des Berliner Staatlichen Schauspiel­hauses ernteten auch heute den reichsten Beifall der Zuschauer, an dem sich der König und die Königin, die der Aufführung bis zum Schluß beiwohnten, lebhaft beteiligten.

Einsturzunglück in einer Kopenhagener Fabrik.

In Vesterbro, einem südlichen Viertel Kopen­hagens, stürzte in einer Fabrik für Radiozubehör eine etwa 50 Zentner schwere Stanzmaschine aus dem er st en Stock in das Erd­geschoß. plit den einbrechenden Decken und

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besondere der vorgeschriebenen Arbeitszeiten, soll erreicht werden, daß nicht eine Uebermübung der Omnibusfahrer eintritt und somit eine größt­mögliche Verkehrssicherheit gewährleistet wird. Zu diesem Zweck erfolgen überall besondere Kontrollen der in der Reichstarifordnung vorgesehenen Ar­beitsschichtbücher. In allen Fällen, in denen soziale Mißstände, insbesondere Arbeitszeitüberschreitungen, festgestellt werden, wird rücksichtslos durchgegriffen.

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Schienenkreuzung mit der Lokomotive des heran« kommenden Nahpersonenzuges zusammenstieß. Ihn trifft an dem Unfall kein Verschulden. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch der Zugführer des Nahpersonenzuges, Josef Schriefer. Die Beschuldig, ten Woerler und Thumshirn wurden dem Ermitt- lungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg vorgeführt, der Haftbefehl gegen sie erlassen hat.

Witterungsvoraussage

für die Zeit vom 28. Juli bis 6. August. Herausgegeben von der Forschungsstelle für lang, ristige Witterungsvorhersage desReichswetterdienstes in Bad Homburg v. d. H. am 27. Juli abends. Süddeutschland Überwiegend freundliches, heiteres, sonniges, im allgemeinen warmes, zeitweilig schwü­les Wetter, das jedoch ungefähr alle zwei bis vier Tage durch gewittrige Störungen unterbrochen wird. Im Alpenvorland werden diese Störungen vielenorts erhebliche Niederschlagsmengen bringen. In der westlichen Hälfte Norddeutschlands, von der westlichen Reichsgrenze bis fast zur Oder, wechselnd freundliche, trockene und warme Tage mit kühleren, bewölkten, zu Niederschlägen neigenden Tagen, dabei Niederschlagsstärke im allgemeinen von West nach Ost abnehmend. Im Küstengebiet zeitweise lebhafte Winde', Auftreten von Störungen jedoch sehr wahrscheinlich. Im Nordosten (Hinter, pommern und Ostpreußen) vielfach heiter und warm, jedoch nicht ganz beständig. In Schlesien im großen und ganzen warm und freundlich, keine sehr häufigen, aber besonders in den Sudeten zu. weilen sehr kräftige Niederschläge.

Gesamtsonnenscheindauer in dem zehntägigen Zeit» raum im Süden und Osten größer als 70 Stunden.

Wetterbericht

Obwohl die atlantische Wirbeltätigkeit zugenom.; men und bereits auf Frankreich und England über« j gegriffen hat, ist der Hochdruckeinfluß über Mit-' teleuropa noch immer sehr stark, so daß in West­deutschland bei Zufuhr kühlerer Luftmassen lediglich mehr bewölktes Wetter herrscht. Bei vorwiegend westlicher Luftzufuhr wird sich meist freundliches Wetter noch erhalten.

Vorhersage für Freitag: Heiter bis wolkig, trocken, mäßig warm, südwestliche Winde.

Vorhersage für Samstag: Noch keine wesentliche Aenderung wahrscheinlich.

Lufttemperaturen am 27. Juli: mittags 23,0 Grad Celsius, abends 17,4 Grad; am 28. Juli: morgens 13,5 Grad. Maximum 24,6 Grad, Minimum 9,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 27. Juli: abends 23,1 Grad; am 28. Juli: morgens 18,2 Grad. Sonnenfcheindauer 8,8 Stunden.

Hauptfchriftleiter Or. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptfchriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (in Urlaub, i. V.: Dr. Fr. W. Lange); für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (in Urlaub). Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: i. V. Hans Thein. D. A. VI. 38: 9035. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Biber in Deutschland

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Wie Wisent und Elch, so gehört auch der Biber zu jenen Tierarten, die einst in Deutschlands Gauen weit verbreitet waren, aber durch das unnachsichttge Eingreifen des Menschen mehr und mehr der Vernichtung anheimfielen. (Es gehört heute zu den wichtigsten Aufgaben aller Freunde unserer heimischen Tierwelt, dieses seltsame Nagetier vor dem Aussterben zu schützen und die wenigen in Deutsch­land noch vorhandenen Biber zu erhalten und zu hegen. Ein hervor­ragender Kenner gibt hier in trefflichen Schilderungen und herrlichen Natururkunden ein anschauliches Lebensbild vom deutschen Biber. Hugo Bermühler Verlag, Berlin-Lichterfelde

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Durchführungsbestimmungen zum neuen Eherecht.

Berlin, 27. Juli (DNB.) Zu dem Ehegesetz vom 6. Juli 1938 hat Reichsjustizminister Dr. Gurt- ner eine Durchführungsverordnung erlassen. . Zu­nächst wird bestimmt, welche Behörden für die im Ehegesetz vorgesehenen Befreiungen von ein­zelnen Ehevoraussetzungen und Eheverboten zustän­dig sind und welche Richtlinien diese beachten sollen. Andere Bestimmungen sehen nicht nur die Anglei­chung des Derfahrensrechts an das Ehegesetz vor, sondern sollen Mängel des bisherigen Rechtes besei­tigen. Hierher gehören die Vorschriften über die Rechts st ellung des Staatsanwalts in Ehesachen und über die Befugnis des Gerichts zur selbständigen Ermittlung der Wahrheit. Bei der Verhandlung in Ehesachen soll in Zukunft entspre­chend dem Wesen des Eheprozesses die O e f f e n t - lichkeit nicht mehr zu gelassen sein. Die Sühnetermine finden vom 1. Oktober d. I. ab nicht mehr bei den Amtsgerichten, sondern b e i den Landgerichten vor einem Mitglied des für die Klage selbst zuständigen Gerichts statt. Die einstweiligen Anordnungen in Ehesachen sollen die bisher zulässigen einstweiligen Verfügun­gen ersetzen. Neu ist namentlich, daß das Prozeß- aericht während des Eheprozeffes Anordnungen i m Interesse d e r minderjährigen Kin­der der Eheleute auch für die erste Zeit nach der Auflösung der Ehe treffen kann, und daß in glei­cher Weise eine einstweilige Regelung der Unter­haltsansprüche der Eheleute gegeneinander für die Zeit nach der rechtskräftigen Trennung der Ehe zulässig ist. Weitere Bestimmungen befassen sich mit der Zurücknahme der Klage in Ehesachen, der Aussetzung des Verfahrens zum Zwecke güt­licher Beilegung des Rechtsstreits und der ärztlichen Begutachtung.

Oer letzte Eiegerländer Hochofen wieder in Betrieb.

Siegen, 28. Juli. (DNB.) Mit einer Kund­gebung auf dem Werkhof des Geiswalder Eisen­werks wurde die Reichstagung ber eisenschaffenden ' Industrie eröffnet. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley gab vor Tausenden von Arbeitskameraden aus dem Siegerland und den rund 500 Teilnehmern der Reichstagung die Inbetriebnahme des letzten Siegerländer Hochofens bekannt. Er wies darauf hin, daß das Wunder, das man überall heute in Deutschland sehen könne, nur durch den Glauben an Adolf Hitler geschehen sei. Im Gegensatz zu frü­her würden heute die Arbeitskräfte gesucht. Die Ar­beit sei gewiß hart. Niemand könne das Paradies auf Erden herbeizaubern. Aber man könne alles tun, um das Leben lebenswert zu machen. Man lebe ja nicht vom Lohn, sondern von dem, was man vom Lohn kaufen könne. Darum fei das Ent­scheidende, daß etwas geleistet werde. Als Dr. Ley geendet hatte, lief der Fackelträger der Staffelte ein, der ihm das Feuer von der Grüelbacher Hütte, der ältesten des Siegerlandes, übergab, mit dem dann Dr. Ley unter dem Jubel der Schaffenden den letzten Hochofen des Siegerlandes anzündete.

Betriebskontrollen zur Verminderung der Ommibusunfälle.

Berlin, 27. Juli. (DNB.) In Zusammenarbeit mit dem NSKK. hat das Reichs fach amt

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