Ausgabe 
28.2.1938
 
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Generalsüdmarschall Görings Zagdbeuie in Sialowieza

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Pariser Stadt«

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fein, aber nicht unterliegen, Lebensauffassung verhindert, so erfüllt vom Begriff des Nichtigkeit des Emzellebens der Stunde. Die Chinefen

Kavallerie und Infanterie zusammen- fehten, die Nordostgrenze von Korea bei Keikoh überschritten. Obwohl der gröszte Teil des Verbandes am 26. wieder auf sowjetruffifches G e - biet übertrat, blieben kleinere Abtei-

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Wie geht'S den Kindern?

Im Sommer haben sie Sonne, Lust und Freiheit in Fülle, aber jetzt sehen sie doch etwas mitgenommen aus. Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Blutarmut sind die deutlichen Merkmale der Stubenluft.

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China wird besiegt weil es die chinesische Seine Philosophie ist Weltganzen, von der

lungen auf koranischem voden zurück. Sowjet­russische Flugzeuge haben außerdem zweimal die Grenze überflogen. Das japanische Hauptquartier hat die nötigen entschiedenen

Am kommenden Sonntag findet die März-Reichs- straßensammlung des Winterhilfswerkes statt, bei der diese hübschen Porzellanfiguren, die die einzelnen deutschen Wehrmachtsteile und Waffengattungen veranschaulichen, zum Ver­kauf gelangen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

erzwingen und um den Bolschewismus in Östasien auszutreiben. In diesem Vorhaben läßt es sich nicht durch britische Schlachtschiffe in Honkong und durch nordamerikanische Rüstungen hindern.

immer keine Nation. Der Begriff eines Vaterlandes ist erst neueren Datums.

Hauptstadt abstattete.

Eine japanische Militärmission besich­tigte in Begleitung des Militär- und Marineattach^s der japanischen Botschaft in Rom die Fiat- Flugzeugwerke in Turin und wohnte auf dem Flugfeld Mirafiori Hebungen der italienischen Luftwaffe bei.

Bolschewistische Grenz­verletzung im Fernen Ost. Sowjettruppen überschreiten die Nordost­grenze von Korea.

Tokio. 28. Febr. (DNV.-Funkspruch.) Wie das

Kleine politische Nachrichten.

Das deutsche PanzerschiffAdmiral Scheer" kam Samstagmorgen in Gibraltar an. Konteradmiral von Fischet war bei einem Besuch an Bord des britischen Schlachtschiffes Nelson" Gast des Admirals Sir Roger Back - House. *

Der österreichische Bundespräsident Mi­kl as hat dem Botschafter v o n P a p e n in Ab- , schiedsaudienz empfangen. Der Botschafter ist in­zwischen von Wien abgereist.

lasse, könne nur als eine Teillösung betrachtet werden. Er könne nur wiederholen, daß eine Ver­söhnung zwischen Irland und Großbritannien un­möglich sei, solange die Einheit Irlands nicht hergestellt werde. *

Der nordirtsche Finanzminister I. M. An­dre w s , der während der englisch-irischen Verhand­lungen in London war, erklärte bei seiner Rückkehr nach Belfast, die Frage der Teilung Irlands sei jn London nicht b e r ü h rt worden. Die Teilungs­frage sei schon seit 1921 mit dem englisch-irischen Vertrag erledigt.

und der Geschehnisse ... ________

leben ebenso für das heute wie für das Jahr 2038. Die Japaner aber sind Kinder des 20. Jahr­hunderts, der heutigen Zivilisation, und die Ziele ihrer Politik sind enger begrenzt, Tokio hat erklärt, daß es alle seine Machtmittel einsetzen wird, um in seinem Sinne einen Dauerfrieden mit China zu

Mainzer Iubiläunis-Iaffenacht.

Die ganze Mainzer Bevölkerung und die nähere und weitere Umgebung nimmt mit Hingabe Anteil an dem 100jährigen Jubiläum des Mainzer Carneval - Vereins. Oberbürgermeister Dr. Barth hatte Ihre Tollitäten Prinz und Prinzessin Carneval Martin I. und Hildegard I., das närrische Staatsministerium des MCV., das Komitee des Mainzer Carneval-Clubs und die Generalitäten der Garden zu einem Empfang geladen und überreichte dem Prinzenpaar und dem Präsidenten des Main­zer Carneval-Vereins, Heinrich Bender, eine große Denkmünze und eine künstlerisch ausgeführte Urkunde Darauf trugen sich das Prinzenpaar und Ministerpräsident Bender m das Goldene Buch der Stadt ein. Prinz Carneval Martin I. dankte für die hohe Auszeichnung. Ministerpräsident Bender sah den schönsten Lohn für die Mühe des MCV. in dem außerordentlichen Erfolg der Jubiläums­kampagne. Am Nachmittag erfolgte vor dem när­rischen Hoftheater die Vereidigungder Gar- distenrekruten. Kriegsminister Fritz Eber­hardt verkündete die allgemeine Mobilmachung aller stehenden, laufenden und liegenden Heeres­gruppen und nahm ihnen den Schwur auf das när­rische Banner ab, Kämpfer zu sein im Streit bei Weck Worscht und Woi mit dem Schlachtruf: Määnzer Blut is Buttermilch.

Die Uraufführung des von Josef La m b met verfaßten preisgekrönten FastnachtsstücksW e n s hott, den h o t t' s" oderDie Rache der Narre­tei" imnärrischen Hoftheater" lißs vom -stapel. In köstlichen Szenen, zu denen Georg Zimmer- Emden Gesangseinlagen in der musikalischen Be­arbeitung von Fr. Menge beisteuerte, ließ das Ensemble unter stürmischem Beifall die drollige Handlung ablaufen.

Der Präsident des rate, Failliot, und seine ersten Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, sowie Vertreter verschiedener Ministerien und der französischen Eisenbahnen tra­fen zu einem mehrtägigen Besuch in Köln ein. Sie erwidern damit den Besuch des Oberbürger­meisters Dr. Schmidt, den dieser anläßlich der Pariser Weltausstellung, wo Köln durch einen eigenen Pavillon vertreten war, der französischen

Wohin söhri Zapans Weg?

Äon E. v. llngern-Sternberg.

In der Mandschurei und im Norden Chinas war die japanische Marschstraße seit langem vorgezeich­net. Ein gelegentliches diplomatisches und strateai- sches Zurückweichen blieb Schein. Wenn der Marsch einst zum Stehen gekommen ist, so wird man es Weltgeschichte nennen. Noten und Proteste, die ge-

Auch in Düsseldorf ist das Narrenschiff mit vollen Segeln in die drei tollen Tage hineingesteuert. Der Samstag brachte mit vielen luftigen Festen den Auftakt. Am Sonntag setzte das Fastnachtstreiben m den Straßen ein. Den Hauptanziehungspunkt bildete die große närrische Parade von dem Prinzen Karl. In fröhlichem Zug zog das närrische Volk an dem Prinzenpaar vorüber und brachte ihm humorvolle Huldigungen dar. Es war eine prächtige Schau. Eine Gruppe origineller als die andere. Unter den Zu­schauern sah man viele auswärtige und ausländische Besucher.

Glanzvoller Münchener JaschiflgSzug.

Der Münchener Faschingszug war auch in diesem Jahr ein Ereignis, das dem Rufe Mün­chens als Stadt des Frohsinns und des Humors Ehre machte. Mit den zahllosen auswärtigen Gästen waren mindestens 300 000 Zuschauer aus der Stadt herbeigeströmt, um den Zug mit dem MottoDas Narrengericht, närrisches Zeitgeschehen im Spiegel des Humors" vorüberziehen zu sehen. Eine zündende Nummer folgte der anderen. Daß auch unsere Soldaten Humor haben, bewiesen die vielen GruppenBunter Oktoberfest-Bilderbogen", gestellt von Wehrmachtsabteilungen der Münchener Garnison. Schallendes Gelächter empfing dieLese­blüten der Auslandspresse". Spaß machten auch die Gruppen vieler Betriebe und Innungen, die u. a. einferngeheiztes Röhrenkleid für Damen" und an Stelle des Tierkreises einen regelrechtenBier­kreis" zeigten Nicht weniger als 21 Untergruppen stellte die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" unter der DeviseWimmerlmoos wird Kurort". Schließlich nahte der prunkvolle Höhepunkt mit acht Wagen der Narrhalla und auf einer riesigen Loko­motive der Faschingsprinz Michl I. mit feiner Prin-

Am Sonntagmorgen zogen die Garden zum gro­ßen Wecken aus. Prinz und Prinzessin Carneval hielten eine gewaltige Heerschau vor dem narnichen hoftheater ab. Am Nachmittag hielt der Mainzer Carneval-Derein seine große Prunk- und y r ? nv densitzung. Nach dem Eröfsnungsstuck und dem Einzug des Prinzenpaares konnte Präsident B e n - der Gäste aus ganz Deutschland begrüßen. Mit stürmischem Beifall wurde die Mitteilung begrufzt, daß auch Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n - g er sich unter den Ehrengästen befinde. In der gesteckt vollen Narhalla herrschte eine glanzende Stimmung.

Tolle Tage in Köln und Düsseldorf.

Unter dem Zepter von Prinz Hubert I Haben in ßöln die drei tollen Karneva Ist a g e be­gonnen Am Samstagabend wurde der Kölner Kar­neval mit dem traditionellen Geisterzug einge- leitet. In Kostümen und Masken, in denen der nar- rifcbe Frohsinn Triumphe feierte, begleiteten die ge- spensterhaften Gestalten den Kölner Prinzen zum Rathaus, wo ihm der Stadtschlussel überreicht wurde. Am Sonntag strömte die Bevölkerung mit zahl­ten Gästen aus allen Teilen Deutschlands in die Innenstadt um den Aufmarsch der sogenannten

Deed e l s z o e g" zu erleben in denen der Kölner Karnevalshumor sich am echtesten äußert.

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Bei der Jagd in Bialowieza, an der Generalfeldmarschall Goring auf Einladung des polnischen Staatspräsidenten Moscicki teilnahm, gelang es dem Generalfeldmarschall, sechs Wildschweine zu erlegen. Unser Bild zeigt Hermann G ö r i n g vor der Jagdbeute. (Scherl-Bilderdienst-M.) Prinz Karneval schwingt sein Zepter.

wechselt werden, bleiben beschriebenes Papier, aber ; mit dem Papier stopft man keine scharf geladenen > Kanonen. Es gibt in Japan kein Zurück und scheinbar , auch keine Ruhepause. Man kann sich kaum über die Tatsache Hinwegtäuschen, daß die aktiven und stim- mungsgemäßen Schwierigkeiten, die sich Japan auf feinem Wege entgegenstellen, überwunden werden, denn die Wirren imFernen Westen" begünstigen das japanische Bestreben. Beim japanischen Vorgehen ist jedoch zu bedenken, daß es Tokio nicht auf den Neuerwerb riesiger Landstrecken auf dem asiatischen Kontinent ankommt, die für die japanische Koloni­sation untauglich sind. Es will vielmehr Abflußmög­lichkeiten für den Überschuß feiner Bevölkerung und Absatzgebiete für feine Produktion finden, es will sich gegen die Ansteckung durch den Bolschewismus sichern. Deshalb zeigen seine Wegweiser nach dem Süden. So geschieht es denn, daß der Ferne Osten nicht nur vor großen Ereignissen steht, sondern sich schon mitten in der Umwälzung befindet. ' Dem Vordringen Japans stellen sich verschiedene Machtsphären entgegen. Im Pazifik haben die Ver­einigten Staaten gegen Japan ein Parallel­programm der Kräfte gebildet, dessen Zentrum die hawaiinseln mit dem Kriegshafen Pearlharbour bil­den. In diesem amerikanischen Bollwerk sind mehr als 50 v. h. der Bewohner Chinesen oder Japaner, das ist eine ostasiatische Wachstumsspitze mitten im amerikanischen Kraftfeld. Eine Seitenlinie des Pa­rallelogramms erstreckt sich vom Panamakanal nach dem Oelhafen Dutch-Harbour auf den Aleuten und biegt von hier ab nach Cavite auf den Philippinen, das den Verträgen gemäß zum mindesten bis zum Jahre 1945 ein militärischer Stützpunkt der USA. bleibt. Der andere Schenkel geht von Cavite nach Tuila auf Samoa. Die japanischen Gegenlinien weisen von den stark befestigten Bonin-Jnseln nach Formosa und nach den früher deutschen Marianen und Karolinen, im ganzen 3900 größere und kleinere Inseln. Englands Hauptaufgabe ist die Siche­rung des Weges nach Indien und nach feinen fern­östlichen Kolonien (Singapur, Hongkong).

Durch den japanischen Vorstoß auf Kanton ist die strategische und politische Bedeutung Hongkongs besonders in das Blickfeld der interessierten Machte getreten. Die Europäer, die Hongkong nicht kennen, mögen sagen: Hongkong ist ein Seehasen in China, der England gehört. Das trifft aber nicht die ganze Wahrheit. Die Chinesen sagen: Wir haben den Eng­ländern einen Hügel aus Granit abgetreten, aber sie haben ihn in einen Berg von Gold verwandelt. Hongkong ist eine Insel, die nur 83 qkm groß ist. Sie ist vom Festland durchweinen 400 Meter breiten Kanal getrennt. Auf dem Festlande besitzt England weitere 930 qkm. Die beiden Städte, Viktoria auf der Insel und Kaulun auf dem Festlande find durch einen schmalen Kanal getrennt. Der Hafen gehört zu den schönsten der Welt, er umfaßt eine geschützte Wasserfläche von 30 qkm. Hongkong ist- nicht nur eine erstklassige Flotten- und Flugzeugbasts, es ist auch der Zentralsitz der meisten großen Unter- nehmungenin China. Auf der Marinewerft.trifft man Kriegsschiffe aller Gattungen, vom Schlachtschiff bis zum Unterseeboot, und im Flughafen auf dem Fest­lande Flugzeuge aller Typen. ,

Aber so imponierend die britische Feste tn den südchinesischen Wassern auch ausnehmen mag, fo ist ihr Einflußradius im gegenwärtigen Konflik doch ein begrenzter. Hongkong in Verbindung nut Singapur ist als Schutzwall im fudchmefi chen Meere gedacht, als ein Riegel vor dem Jndimien , Meere. Es ist ferner zu beachten, daß wenige Kilo- ( meter vor Hongkong die kleine nur 11 Quadrat- ( Kilometer große portugiesische Kolonie M a. c a o ! liegt, die strategisch keinen Wert hat, weil der ha- < fen verschlammt und für größere Schiffe unzugang- < lieh ist. Aber Macao mit feinen 0p'umhohlen und ; Tanzsälen entzieht sich der britischen Beaufstchti- , gung unb ist ein Sammelplatz fiir Abenteurer und ; Spione di von dort über Flottenverschiebungen , und andere militärische Dinge berichten konnem Hongkong muß unwillkürlich .auch durch die nahe Nachbarschaft von Kanton in ^Dlitleibenfdjaft fl - Aoaen werden. Operationen auf dem Perlfluß be­rühren britisches Gebiet, und die Japaner werden kaum auf die Dauer die über Hongkong geleiteten Waffentransporte für die bei Kanton stehenden G$iclma3fflenkann5porte, die aus dem fran3Ö|iWen Indochina über Pünan ins Innere Chinas ge- MWMMW

»» «KBss -finÄV« « B- 5= nimmt seinen Fortgang. 3f erf men, so wäre damit auch das h nierian kong in japanischen Hunden. Aber ryr gnbOs auch die Verbindung nut dem stanz^M müfeig, china wurde unterbrochen. Es ist v woIlenz die aus diesen Tatsachen Schluff 3 ^Mcirisch unter« sich schicksalhaft weiter entwickeln. M °ber

liegt China aus allen Fronte . ? und Um-

trösten sich mit der Tatfach, $ ^rettet hätten

fang China in der Vergangenheit gerer - uni? jetzt wieder tun wurden , Ih« PH.

ermöqlicht es den Chmejen z i - 6ie gQpa>

das Heute nicht ankommt «" J Mongolen,

ner, ebenso wie einst die Mandschu^ mürben Die im Gewimmel der ^in*n i|( daß die japa- Ausgeklärteren allerdings w I , besseren

Nische U-b-rl-g-nheit nicht allei (udjen

Massen und in der b° '°r-n Ehrung

ist, !>- wissen, d°b, w°nn J p einen mw Macht °rgre>st, die Levoirer Handel roirt

seriellen Vorteil hab Geordnete, wenn auch sich entwickeln und eine georonei z^hlstand bürokratische R°»>erungs!°rm wmd ben Her­der ärmsten » WS Die furchtbaren

Bremen, Schlüssel zur Welt"

Italien beteiligt sich an der großen deutschen Kolonialausstellung.

Brernen, 26. Febr. (DNB.) Vorn 25. Mai bis 19. Juni 1938 gelangt in Bremen die vom Insti­tut für Deutsche Kultur- und Wirt» schastspropaganda veranstaltete Ausstel­lungBremen Schlüssel zur Welt" zur Durch­führung. In derMiliza Faseista" veröffentlicht jetzt Direktor General Melchiori einen Artikel, in dem er seine Reiseeindrücke in der Hanse­stadt Bremen unter der ÜberschriftBremen Schlüssel zur Welt" schildert. Der General stellt fest, daß Bremen heute Deutschlands größter Einfuhrhafen ist. Nych einer Würdigung der Verdienste des Nationalsozialismus um die Ver­wirklichung der nationalen Einheit und nach einem Rückblick auf die traurige Periode kommunistischer Herrschaft erklärt Melchiori, daß Bremen sich heute insbesondere auf eine wichtige Aufgabe vorbereite, da es zum Sitz der neuen deutschen Kolo- nialausftellunq ausersehen sei, der .Welt Deutschlands Recht auf Rückgewin- nung seiner Kolonien vor Augen zu führen. Italien beteilige sich in großem Stil an dieser Ausstellung, und zwar mit einer geschicht­lichen Darstellung seiner Eroberungen in Afrika und der kolonisatorischen Fähigkeiten des faschisti- scheu Italiens. Diese Ausstellung könne man als dieItalienisch - Deutsche Kolonialaus- ft e 11 u n g" bezeichnen.

Bei feinem Besuch in Bremen brachte der Ver­fasser zum Ausdruck, daß man die Beteiligung Italiens an der Ausstellung von zwei Gesichts- punkten betrachten müsse: Erstens, Italien werde m Bremen dem nationalsozialistischen Deutschland die italienische S a.1 i ö a r i t ä t für die deut­schen Kolonialforderungen erneut betonen. Zweitens, Italien werde sein Recht, sich seinen Platz an der Sonne zu erobern, beweisen, denn es handle sich um ein Recht, das sich aus Italiens ungeheuren Werken in den alten Kolonien sowie den in den neuen Kolonien des Imperiums in Angriff ge­nommenen Arbeiten ergebe. Die Bremer Ausstellung erhalte für Italien insofern eine besondere Be- beutung, als hiek ein neuer Beweis für b t e Brüderlichkeit zwischen Italien und Deutsch­land erbracht werde.

Die nächste Ueichsstraßensannnlung.

Hauptquartier der japanischen Armee bekannt gibt, haben fowjetrufsische Truppenverbände, die sich ausiAbwehrmahnahmen sofort ergriffen.

Der Einladung des Oberbürgermeisters Reichs­leiter Fiehler zum Ball der Stadt Mün­ch e n waren zahlreiche Ehrengäste gefolgt, so Reichs­außenminister von Ribbentrop, Reichsschatz­meister Schwarz, Ministerpräsident Siebert und Gauleiter Staatsminister Adolf Wagner, der Kommandierende General des VII. Armeekorps, Ge­neral der Infanterie Ritter von Schoberth, sowie zahlreiche weitere führende Persönlichkeiten aus Partei Staat, Wehrmacht, Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft. Unter Mitwirkung hervorragender künst­lerischer Kräfte zog ein glanzvolles Festspiel vor­über, dem um Mitternacht der prunkvolle Emzug des Prinzenpaares mit seinem Hofstaat folgte.

De Valero über die engliich-irischen Verhandlungen wenig hoffnungsvoll.

London, 28. Febr. (DNB. Funkspruch.) Der irische Ministerpräsident de Valero gab in einer Unterredung mit einem Vertreter der Preß Atzo- ciation wenig zuversichtliche Erklärungen über die englisch-irischen Besprechungen ab. Er fei fetzt fast vo11 ig verzweifelt, weil er nicht glaube, daß irgend eine Vereinbarung erzielt werden könne, die die Teilungsfrage mit einbeziehe. Jede Ver­einbarung aber, die Irland in zwei Telle getrennt