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Montag, 28. Zebruar 1958
Nr. 49 Erstes Blatt
188. Jahrgang
WzeadmiralWoisvmÄocha Aeuer Schauprozeß in Aloskau gegen ehemalige Sowjelgrößen
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wurde Ehrenführer der Marine-Hitler-Jugend. Das Büchlein enthält manches Persönliche aus dem an Erlebnissen und Erfahrungen reichen Leben des Admirals und eine Reihe von Reden und Ansprachen, die ein eindrucksvolles Bild seines verdienst» vollen Wirkens geben.
das Kommunique offenbar in dem Bestreben, möglich viele Fliegen mit einem Schlage zu erledigen, bemerkt, nicht nur von den unterirdischen Gruppen der Trotzkisten und der „Rechtsoppositionellen", sondern auch von Sinojew-Anhängern, Menschewisten, Sozialrevolutionären und bourgoisen Nationalisten aus fast allen Sowjetrepubliken gebildet. Der „Block" habe alle seine Hoffnungen auf die ,bewaffnete Unter st ützung" auslan- discherAngreifer gesetzt und ihnen dafür einzelne Länder der Sowjetunion als Beute versprochen Natürlich wird von neuem Leo Trotzki als Hauptanstifter der Verschwörung genannt. Trotzki habe, so wird nebenbei bemerkt, schon 1921 (!) mit einer und im Jahre 1926 mit einer zweiten ausländischen Spionageorganisation in Verbindung gestanden!
Was die angebliche terroristische Tätigkeit der Angeklagten anbelangt, so hätten diese, wie nunmehr „erwiesen" sei, bereits den früheren Leiter der Staatsplankommission, k u i b y -
Moskau, 28. Febr. (DJIB.) Soeben wird ein neuer Hochverratsprozeß gegen zahlreiche frühere hohe Parteifunktionäre angekündigt. Rach einer amtlichen Verlautbarung haben das Jnnen- kommisfariat und die GVU. die Untersuchung gegen eine neue V e r s ch w ö r e r g r u p p e des sog. „rechtsoppositionellen Trotzki stifchen Blocks" beendet. Des hoch- und Landesverrats seien angeklagt: Bucharin, früheres Mitglied des Politbüros der Bolschewistischen Partei und erster Präsident der Komintern, Rykow, früherer Vorsitzender des Rates der Volkskommissare der Sowjetunion und späterer Volkskommissar für Post und Telegraph, Jagoda, bis 1936 „Jnnenkommissar" (GPU -Chef) und dann bis zu seiner Verhaftung im April 1937 Postkommissar, Krestinski, ehemaliger Botschafter in Berlin, bis 1937 erster Stellvertreter des Autzenkommissars, dann stellvertretender Justizkommlssar, Iwanow, bis 1937 Volkskommissar für Holzindustrie, Tschernow, bis 1937 Volkskommissar für Landwirtschaft, R. G r i n k o, bis 1937 Volkskommissar für die Fi- nallzen, B e s s e n o w , bis 1936 erster Botschaftsrat an der Sowjetbotschaft in Berlin, R a k o w f k i, bekannter Trotzkist, früher Vorsitzender des Rates der Volkskommissare in der Ukraine, ab 1923 Botschafter in London, 1925 bis 1927 in Paris, Rosenholz, bis 1937 Autzenhandelskommiffar, S e - l e n s k i, früher Sekretär der Bolschewistischen Partei Sowjetmittelasiens, Ikranow, früher Präsident des Rates der Volkskommissare in der Talaren- Republik, Scharangowitfch, früher Generalsekretär der Bolschewistischen Partei Weihruhlands, ferner die Aerzte Lewin, Chef des Kreml-Krankenhauses, pletnfow, Herzspezialist, Kasakow, Subarew, Bulanow, Maximow, Krjutschkow sowie Winogradow.
und europäischen Aufgabe, Brücke und Mittler ZU anderen Völkern zu sein, nur als freier, unabhängiger Staat genügen kann.
Es soll nicht verschwiegen werden, daß aus einigen europäischen Zentren neben diesem Echo auch andere Stimmen vernehmbar sind, die von einer m i ß - verständlichen Auffassung der jüngsten Ereignisse herrühren und geeignet sein könnten, weitere Mißverständnisse heroorzurufen. Um gewissen Deutungen vorzubeugen erscheint es angebracht, an die nachdrückliche Erklärung des Bundeskanzlers zu erinnern, daß der Oesterreicher, der sein Vaterland frei und unabhängig will, dabei an alles andere, nur nicht an den Friedensvertrag von 1919 denkt."
Weiter wird in dem Artikel darauf hingewiesen, daß der innere Friede in Oesterreich nur dann gedeihen könne, wenn alle in Betracht kommenden Gruppen unter dem Begriff Friede eine ehrenvolle Vereinbarung verstehen, die unter deutschen Männern ehrlich zu halten ist, nicht aber eine Deckung, hinter welcher der Kampf weitergeführt wird. In dem Artikel wird dann vor einer illegalen Betätigung gewarnt. Das Regierungsprogramm, das der Bundeskanzler vor wenigen Tagen entwickelt habe, stelle bestimmte erfüllbare Anforderungen an alle Schichten der Bevölkerung.
Gegen Ausschreitungen der presse.
Wien, 26. Febr. (DNB.) Die amtliche „Wiener Zeitung" veröffentlicht eine Presseoerordnung, die bestimmt: Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den Inhalt eines Druckwerkes den inneren
Der neue Schauprozetz gegen die 21 des Hochverrats angeklagten früheren Sowjetgewaltigen (unter ihnen befinden sich nicht weniger als 11 frühere Vokskommifsare) ist bereits der 5. in der Reihe der großen sowjetischen „Hochverrats"-Prozesse der letzten Monate. Während der Gegenstand der Anklage im wesentlichen mit den früheren Vorbildern übereinstimmt, stellt doch das Ausmaß der Anschuldigung en und der Schwere der angeblich von den Angeklagten begangenen Verbrechen alles bisher Dagewesene weit m den Schatten. Man darf in der Tat gespannt sem auf die Einzelheiten der „Geständnisse" der Angeklagten, die mit derselben Bereitwilligkeit und Ausführlichkeit ihre Mordpläne gegen Lenin aus dem Jahre 1918 entwickeln dürften, wie ihre angebliche landesverräterische Tätigkeit aus dem Jahre 1937. Wenn die neuen gegen den sog. Oppositionsblock erhobenen Anschuldigungen ungeheuerlich zu nennen sind — dies trifft besonders zu auf die angebliche Ermordung Kuibyschews, Menschinskis und des Dichters Maxim Gorki, an deren natürlichen Tod niemand bisher gezweifelt hat — so mutet die gegen ausländische Staaten (zunächst werden keine Namen genannt) in diesem Zusammenhang vorgebrachten Anwürfe fast noch aberteuerlicher an. Diese sind nur die Erklärung dieser furchtbaren Psychose der Sowjetgewaltigen, die, wie man glauben kann, jeglichen Sinn für Maß und Ziel verloren haben. Em großer Teil der Angeklagten ist bereits seit viel en Monaten in Haft, em Zeitraum,
schew, der im Jahre 1935 gestorben ist, den früheren GpU.-Lhef W e n s ch i n s k i sowie den Dichter Waxim Gorki ermordet, und zwar mit Hilfe der gleichfalls zu der Verschwörung gehörenden Aerzte Lewin, Kasakow, Winogradow und pletnjow. Natürlich wird den Angeklagten auch von neuem der Word an dem bolschewistischen Parteisekretär Kirow in die Schuhe geschoben.
Weiter habe die Untersuchung erwiesen, da^ Bucharin und Trotzki bereits im Jahre 1918 eine Verschwörung angezettelt hätten mit dem Ziele, Lenin, Stalin und den damaligen Präsidenten des Zentralvollzugsausschusses Swerdlow „zu verhaften und zu ermorden" In dieser Beleuchtung müsse man, so heißt es am Schlüsse der Verlautbarung, auch die späteren Verbrechen der Angeklagten sehen. Der Theaterprozeß gegen die genannten 21 Angeklagten soll a m 2. M ä r z v o r demMi- litärgencht in Moskau beginnen.
„Man darf annehmen, daß das Echo der Rede des Bundeskanzlers noch geraume Zeit fortdauern wird und daß noch manche Deutungen und auch Fehldeutungen zu vernehmen sein werden. Aber schon heute kann festgestellt werden, daß der deutsche Friede, wie er zwischen dem Bundeskanzler und dem Reichskanzler abgeschlossen wurde, von der Bevölkerung Oesterreichs freudig begrüßt und hoffnungsvoll als Ausgangspunkt ehrlicher freundschaftlicher Beziehungen zwischen den bei den deutschen Staaten bewertet wird. Wie nicht anders zu erwarten war, ergeben sich in den Urteilen und Meinungen des Auslandes über den geschichtlichen Akt vom 12. Februar und Über die maßgeblichen Erklärungen, die hierzu abgegeben wurden, beträchtliche Unterschiede. Dennoch dürfen wir mit Genugtuung feststellen, daß die Weltmeinung z w e i T a t- fachen als unabänderlich gegeben ansieht und daher außer Diskussion läßt. Die eine daß Oesterreich ein deutscher Staat ist, der sich dem Schicksal des deutschen Volkes verbunden weiß und sich mit vollkommener Klarheit der Verpflichtungen bewußt ist, die er als Tröger ältester deutscher Kultur zu erfüllen hat: die andere, daß Oesterreich seiner großen durch alle 1 sra.oAVxoWäWo. her Geschickte unveränderlich deutschen
Wien, 27.Febr. (DNB.) Unter dem Titel „Der Sinn des deutschen Friedens" veröffentlicht die amtliche „Wiener Zeitung" einen von besonderer Seite gezeichneten Kommentar zur Rede des Bundeskanzlers Schuschnigg. In dem Artikel, der von allen großen Wiener Morgenblättern veröffentlicht wird, heißt es u. a.:
StalmwilldieletzteSäubemngsMonrechtsertigen
Die schwere Erschütterung des bolschewistischen Regimes ist offensichtlich.
Lnnayme von Anzeigen für die ‘Uhttagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags
Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps.. für Text- anzeigen von70mm Breite
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Elf frühere Volkskommissare, ferner Diplomaten und Aerzte unter der Anklage der Spionage, ■ der Schädlingsarbeit und des antibolschewiffischen Terrors.
Chef der Admiralität suchte er das erste Chaos der Revolte zu überwinden. Die Jugend aufzurufen zur Strenge gegen sich selbst, zu opfermutiger Hingabe an das Vaterland wurde die große Aufgabe Trothas, der mit der Machtübernahme Erfüllung und Ab- schluß zuteil wurde. Als preußischer Staatsrat baute den Reichsbund deutscher Seegeltung auf und
„Der Sinn des deutschen Friedens
Ein amtlicher Kommentar zur Schuschnigg-Hede.
qenb. Sein „Großdeutscher Jugendbund" olqt ihm mit Begeisterung. Nach dem Umbruch 1933 werden diese feine verdienstvolle Arbeit und seine Leistungen anerkannt durch die Ernennung zum Preußischen Staatsrat, 1934 zum Leiter des Reichsbundes deutscher Seegeltung, 1935 zum Ehrenführer der Marine-Hitler-Jugend.
In der Berührung mit der Umwelt strömt Trothas Persönlichkeit, sei es im Verkehr unter Kameraden, sei es im Verhältnis des Vorgesetzten zum Unten qebenen oder des Führers zur Gefolgschaft lenen gewinnenden Zauber gütiger Menschlichkeit aus die sich bei allem Ernst, mit der Heiterkeit eines köstlichen auch unter schwersten Prüfungen nie versagenden Humors verbindet. Sein Verhältnis zu Höhergestellten wie zu Untergebenen richtet er aus auf die kameradschaftliche Forderung „selbstlos em- zufvrinqen, wo man des Nebenmannes Schwachen weiß auch da, wo man sie beim Vorgesetzten heraus- fühlt" Im Verhältnis des Vorgesetzten zum Untergebenen lehnt er ein „falsches Sichgleichstellen , ein ' sich volkstümlich beliebt machen, mit dem gar nichts gewonnen ist", ab. Durch „feinfühlend sich aus= wirkendes Interesse für Heimat und Familie durch „warmherzige Aussprache zur rech en Zeit, frei von militärischem Zwang", sucht er „treue ^^lgschast für das ganze Leben zu schaffen . Das ist ihm ge lungen, wohin er auch kam. Das harte Geietz vom Befehlen und Gehorchen löste sich 'N se'ner^and in väterlicher Führung und begeisterte Gefolgschaft aust Mögen diesem seltenen Manne noch viele Jahre segensreichen Wirkens für Volk und Vaterland be- schieden sein. , t
zier-Beruf ergriff. „Nicht aus Abenteuer-Lust jugendlicher Begeisterung, sondern aus einfacher Ueberlegung heraus" wählte er die Seeoffizier- Laufbahn und trat 1886 in die Kaiserliche Marine ein. Mit „Ernst, Fleiß und Ausdauer" kämpft er sich durch die ersten harten Jahre seemännischer Erziehung Nach Kommandos bei der Torpedo-Waffe, Die damals auf den kleinen Booten einen ganzen Mann erforderten, anschließend in Ostafrika, wo er mit Wißmann in Berührung tritt, und auf der Marine-Akademie, erhält er als Admiralstabsoffi- zier beim Kreuzer-Geschwader 1900 während des Boxer-Aufstandes in den schweren Kämpfen um
der für die GPU. erfahrungsgemäß genügt um jeden etwaigen Widerstand zu brechen Daß 'ogar der frühere GPU.-Chef Jagoda selbst, der seinerzeit wegen krimineller Verbrechen verhaftet wurde, nunmehr als Landesverräter in einem öffentlichen Prozeß auftreten wird, entbehrt nicht des besonderen Interesses. .
Natürlich sind nicht alle gestürzten Sowjetkory- phäen unter den 21 Angeklagten zu finden. Man vermißt insbesondere die bisherigen Dolkskommis- fare Rudsutak. Antipow, Meschlauk, Bubnow, Kaminski sowie zahlreiche verhaftete Sowjetdiplomaten. Aber es dürfte zunächst den Veranstaltern dieses Schauspiels weniger darauf ankommen, mit einem Schlage mit all den gestürzten, verschollenen oder verhafteten ehemaligen Spitzenfunktionären aufzuräumen. Der Zweck des bevorstehenden Prozesses dürfte es vielmehr fein, der Sowjetöffentlichkeit eine Art von „Rechtfertigung" stür dis furchtbare Säuberung der letzten Mo- nate zu liefern, die dem Ausmaß dieser Aktion entsprechend auch die nötigen bombastischen An- klagen ms Feld führen muß. Selbst wenn man die Frage beiseite lassen wollte, ob diese ungeheuerlichen Anschuldigungen gegen die bisherigen Vertrauten des Kreml im Partei- und Staatsapparat der Sowjetunion begründet oder erfunden sind, wird man zu dem Ergebnis kommen, daß die fürchterliche moralische Erschütterung des Sowjetstaates unbestreitbar geworden ist.
Auf „AnwÄsuna der Spionagedienste ausländi- cher Staaten", heißt es in der Mitteilung, habe die genannte Gruppe sich organisiert, um Spionage zugunsten ausländischer Staaten zu treiben sowie „Schädlingsarbeit, Sabotage und Terror auszunützen, die Militärmacht der Sow- etunion zu untergraben, einen militärischen 11 e b e r f a H dieser Staaten auf die Sowjetunion, die Niederlage der Sowjetunion, die Zerstückelung der Sowjetunion, die A b t r e n n u n g ber Ukraine, Weißrußlands, der mittelasiatischen Sowjetrepubliken, Georgiens, Asserbeidschans und der fernöstlichen Küstengebiete zugunsten derselben Staaten und chließlich den Sturz der Sowietregie. runq herbeizuführen sowie die Wiedecherstellung des Kapitalismus und der Macht der Bourgeoisie zu verwirklichen."
Der „oppositionelle Trotzkisten-BIock" werd-, wie
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
vni» und Verlag: vrühlsche Unioerfitätsörudcrd R. fange in Sieben. Schriftleitung und SeschSftxftelle: Schulftratzt?_______
Don A. Scheibe, Fregattenkapitän a. D.
Vizeadmiral Adolf von Trotha entstammt einer alten preußischen Offiziersfamilie. Der Vater fiel als Hauptmann und Kompanie-Chef im 4. Garde- Grenadier-Regiment .Königin" im Oktober 1870 beim Sturm auf Le Bourget, als er feinem zu Tode getroffenen Regimentskommandeur beisprang. Der Großvater nahm unter Blücher am Freiheitskriege teil. Vorfahren haben in der Armee Friedrichs des Großen bei Roßbach und Leuthen gekämpft und geblutet. Es entsprach also der alten Familien- Tradition, wenn auch Adolf von Trotha den Offi-
Don Admiral von Trotha ist soeben -in Büchlein: „Persönliche- Br e - R-d en dienen Ä Dr M von Burgen ta Verla-, nA Martin'Warneck, Berlin, herausgegeben hat. (Preis kart 2 80 RM mit vielen Bildern.) G^ieraladmiral Rn-der der Oberbefehlshaber der Kr,-gsmar.n°, ha" ebenso wie der Jugendführer de-- D-usichen R-i- LhL" Md°m"unf ÄeM£, von Trotha gibt selber einen kurzen Abriß seines Le- b-ns. In der Wmchals Schekr. Als'WechielMe H Geschichte unveränderlich deutschen
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Lrjcheini rüg Itrh. autzer Sonntags and Feiertags Betlagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle
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Die 1901 erfolgende Berufung in den engeren Mitarbeiterstab des Admirals von Tirpitz, bei dem er die nächsten fünf Jahre bleibt, wird für seine Laufbahn und für sein ganzes späteres Leben entscheidend. Zwischen den beiden Männern entsteht . ein immer enger werdendes persönliches Vertrau- . ensverhältnis, 'dessen Herzlichkeit und Tiefe neben der Spannweite der ausgetauschten Gedanken besonders aus dem Briefwechsel zwischen den beiden Männern herausleuchtet. (Siehe „Volkstum und Staatsführunq" und die Biographie „Tirpitz", beide von Vizeadmiral von Trotha.) Mit Stolz dart Trotha sagen, daß der Großadmiral „kein Geheim- Nis vor ihm gehabt hat". Dieses enge, sich spater zur Freundschaft entwickelnde Bertrauensverhaltms zu seinem „Meister" bleibt auch bestehen, als Trotha ?n der folgenden Zeit Admiralstabs-Ofs.z.er be. der Flotte Kreuzer- und Limenschiffskornmandant, Ab teilungschef im Marine-Kabinett und gleichzeitig Flügel-Adjutant des Kaifrs wird. ~
Es vertieft sich im Weltkriege, der Trotha von 1916 bis zum Ende als G E) e f d" Stabes der Hochseeflotte und damit als ersten Berater an der Seite des Admirals Scheer sieht. In dieser verantwortlichen Stellung erlebt er Krönung fei"Er®eae"fJWfteÄnuh?qe^ ?eLnne. °e7 übe^qt®' unV m "die Ties- We, W die wägende Vorsicht, dl- all- Entschlüsse vo reifen läßt, bildete eine glückliche Ergänzung zu dem beweglichen Temperament seines Fl°ttench, Er war in des Wortes wahrster Bedeutung ° , - Seele des Flotten-Stabes. Seine in. KiDinoi
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Kampf für eine bessere deutsche Z ? „Der smsäääAää- der Vergangenheit m den Ösen zu w l ^ln- terstütsi die Widerstandobewegung^g-g^^^ ber nähme des Versailler D ... öarüber ge; Schmachparagraphen, urtd äußert „Ich
genüber dem Reichswehrmmis w ,T grage bitte, sich daran zu ^"^^^achparagraph-n Perber Nichtannahme der Scktmachpar^g stelle, sönlich vor das Off 8 brauchen auf mei- — Können Sie mich danach ni m < n dann bin N-M Posten, dann werde ^ch sosv g^rine aus,asb ich aber sicher, daß sich die g° S mi»
Sonst erwarte ,ch daß d - Resl-run« « > vorgeht, wie ihr das richt g erschein^ verhaften laßt, oder ”^ [ie I 1 1 ( Massen und Ich kann von d'°lem «'andpu kt r-ck2(bgang werde all- Folgen trägem m ! ausopserungs- aus der Warme w.dm-t ^r;,ch m,t freudiger Hingabe der• JS n Deutschlands. CEr "beginnt lie in richtiger Erkenntnis b-, der Sn-


