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27./Z8. August IYZ8

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesten)

Nr. 200 Drittes Blatt

Große M- und Enveiierungsbauien für die llniverW Gießen

Aus Der Stadt Gießen

3 T

§ 1

Das Modell für den großzügigen Erweiterungsbau der Medizinischen Klinik.

Der vorgesehene Neubau für die Landwirtschaftlichen Institute.

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Das Modell des Neubaues der Anatomie. (Aufn. [4]: Neuner^ Gieß. Anz.)

Modell für die Neugestaltung des Landgraf-Philipp- und Brand-Platzes.

...... Der Gauleiter hat der Ausstellung nicht zu­letzt durch die Bereitstellung großer Mittel jeg­liche Förderung zuteil werden lassen. Ihm gebührt das Verdienst, eine Ausstellung ermöglicht zu haben, die Interessenten aus dem ganzen Reich in die

Durch die Initiative des Gauleiters und Reichs­statthalters Sprenger ist es möglich geworden,

Oberhessen in der

Van- md Siedlmigsaussiellung in Franksnrl

Schon seit geraumer Zeit sind alle beteiligten Stellen mit Plänen und Projekten beschäftigt ge­wesen, die dem Ausbau und der Erweite­rung der Einrichtungen unserer Lan­desuniversität Gießen dienen sollen und geeignet sind, ihr weitere Entfaltungsmöglichkeiten für die wissenschaftliche Arbeit zu verschaffen. In langen Beratungen wurden von der Landesregie­rung Beschlüsse gefaßt, die nun greifbare Form an­genommen haben. In diesen Tagen wurde letzte Hand an eine Reihe von Modellen gelegt, die un­ter der Leitung des Hessischen Hochbauamtes Gießen entstanden und so weit gediehen sind, daß sie am gestrigen Freitagnachmittag nach'Frankfurt a. M. gebracht werden konnten, um dort auf der großen Deutschen Bau- und Siedlungsausstelluna der brei­testen Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Gleichzeitig gab die Landesregierung der Gießener Presse Ge­legenheit, die Projekte kennenzulernen und die Mo­delle in Augenschein zu nehmen, die exakt maßstäb­lich angefertigt sind und klar erkennen lassen, wie schön und großzügig die Neu- und Erweiterungs­bauten für die Landesuniversität gedacht sind. Durch diese Bauten dürften sich künftig wohl noch mehr Studenten, besonders für die Universität Gießen,

genehmigt.

Oie Modelle auf der Ausstellung.

Wenn wir uns in einigen Sätzen den Modellen selbst zuwenden, die zum Teil aus der Hand e i n - heimischer Kun st Handwerker hervorge­gangen sind, dann darf schon jetzt behauptet werden, daß sie für die große Ausstellung in Frankfurt am Main, jeweils in ihren Abteilungen, besondere An­

interessieren.

Die Bauprojekte sind zum größten Teil bereits von der Landesregierung genehmigt. Heber den Zeitpunkt der Ausführung läßt sich zur Zeit nichts sagen. Nachstehend geben wir einen kurzen Ueber- blick über die einzelnen Vorhaben.

Vor allem ist ein Neubau der Anatomie ge­plant, der in unmittelbarer Nähe des Physiologi­schen Instituts erstehen soll. Einen umfangreichen Erweiterungsbau wird die Medizinische Kli­nik erfahren. Das Physikalische Institut in der Stephanstraße wird ebenfalls erheblich er­weitert werden und insbesondere Einrichtungen er- haten, die der Forschungsarbeit dienen sollen. Auch die Chirurgische V e t e r i n ä r k l i n i k soll durch räumliche Ergänzungen günstigere Bedingun­gen für ihre Arbeit erhalten. Mit einer Vergröße­rung der wissenschaftlichen Arbeitsräume darf auch das Tiers euch en-Institut rechnen. Eine Erweiterung wird ferner die Medizinische Poliklinik erfahren, für die ein H ö r s a a l

Spaß oder Ernst.

Sie kennen doch die kleine Geschichte von der Ohrfeige. Nicht ? Das war so: Zwei Geschäftsfreunde hatten eine Besprechung, bei der es sehr lebhaft zu­ging. Im Laufe der Auseinandersetzung gab der eine dem andern eine kräftige Ohrfeige. Der Emp­fänger verzog keine Miene und fragte nur:War das Spaß oder Ernst?" Er erhielt zur Antwort: .Mein vollkommener Ernst!" Darauf sagte der andere:Das war Ihnen auch geraten; denn einen solchen Spaß kann ich nicht vertragen!"

Das mag ein belangloser Scherz sein. Aber cm gewisser Reiz steckt doch darin. Denn in Wirklichkeit hat gerade der, der die Ohrfeige erhielt, Spaß ver­tragen können. Er schob nämlich eine ernst wer­dende Angelegenheit auf die Gleise des Spaßes und rettete so die ganze Lage. Oder hätte er zurück- schlagen sollen?

Mit den Ohrfeigen, seien es nun moralische oder wirkliche, ist es überhaupt eine eigentümliche Sache. Haben wir eine verdient, dann sollen wir sie ruhig annehmen. Es gehört vielleicht mehr Mut dazu, als wenn wir sie zurückgeben. Mehr Mut und noch mehr Hebung. Aus einer unangenehmen Sache noch das beste herauszuholen, ist eine Kunst, die verstanden sein will. Gar viele stolpern schon Über die kleinen Aergernisse des Alltags. Man kann ja schließlich auch nicht alles hmunterschlucken. Aber in manchen Fällen sollte man wirklich einmal die spaßige" Seite sehen.

Dadurch, daß man alles tragisch nimmt, macht man sich das .Leben nur schwer. Man darf die Worte der Mitmenschen nicht immer auf die Gold­waage legen. Im Frohsinn oder Hebermut wird manchmal über das Ziel hinausgeschossen. Wer dann keinen Spaß verstehen kann, ist eigentlich ein übler Gesellschafter.

Oder soll man alle Geschehnisse des Alltags ernst nehmen? Sollen wir uns darüber ärgern, wenn die Kinder mit schwarzen Händen und schmutzigen Kleidern Heimkommen? Wird dadurch etwas besser? Hnd wenn dir ein Neidhammel einen groben Bries, womöglich noch ohne Namen, zusandte, was tust du dann? Aergerst du dich oder wirfst du den Wisch ins Feuer und freust dich darüber, daß der Schmutzfink soviel Zeit, Papier, Tinte und Porto verschwenden mußte, um dir diesen Erguß ins Haus zu senden?

Man sollte mehr lächeln bei solchen alltäglichen Kleinigkeiten. Man muß mehr Spaß verstehen, mit lächelnder Leichtigkeit über alltägliche Aergernisse hinwegschreiten und sich sein Leben froher und ausgeglichener gestalten. Auch wenn dir dein Freund mit herzhaften Grobheiten kommt, steht es bei dir, sie mit gleicher Münze zu bezahlen, ober aber zu lächeln und ihn so bald zu entwaffnen. Es ist ja alles nur halb so schlimm. Viele sehen das erst ein. wenn es zu spät ist.

Man sollte sich deshalb schon am Morgen oeim Aufstehen das eine vornehmen: Alles Hnangenehme, mag es kommen, wann es will, wird nicht wichtig genommen! Alles andere aber, sei es nun ein fro­her Brief von Freunden, den wir erwarten, fei es der Geldbriefträqer, den wir ja schließlich auch einmal erwarten, oder etwas anderes, ganz einer­lei, darüber wird sich schon im voraus gefreut! Nur so erhalten wir uns die Arbeitsfreudigkeit, den Wil­len zur Tat, und wenn es einmal schief geht, bann vergessen wir nicht, baß man auch Spaß vertraaen muß, selbst wenn es wie bitterer Ernst aussieht.

H.

Von der Landesregierung genehmigt.

In Modelten für die Bau- und Giedlungsausstetlung in Frankfurt a.M. fertiggestettt.

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PZäre es nicht ein naheliegender Gedanke, aus der Ronneburg ein Erholungsheim zu machen, das abseits von allem Verkehr ideal diesem Zwecke die­nen könnte.

Neben der Ronneburg wird man in der Aus­stellung auch der Burg Münzenberg be- gegnen, die in ihrer landschaftlich herrlichen Lage ein beliebtes Ausflugziel ist.

In der Gruppe der Schlösser und Burgen ist ferner dem Büdinger Schloß, wie der Stadt Büdingen überhaupt, breiter Raum eingeräumt. Büdingen mit seiner Steinarchitektur, mit seinen schönen Fachwerkbauten ist in vielen Bildern fest- gehalten und als Zeugnis feiner mittelalterlicher Baukunst dargestellt.

Oberhessische Bürgerhäuser, wie auch Rat­häuser in charakteristischen Fachwerkbauten wer­den erkennen lassen, daß sich der hessische Fach­werkstil neben den nord- und süddeutschen Mach­werken gut behaupten kann.

Neben den Bauwerken des Mittelalters wird um fere engere Heimat aber auch mit Bauwerken mo­dernen Charakters in Erscheinung treten. Aus Gießen wird man Bilder von den Inst'.tuten und Einrichtungen der Landes-Hniversität lehen. Breiter Raum ist den Staatsbädern eingeräumt. Aus Bad-Nauheim liegen Modelle der ge­samten Badeanlagen vor, die einen umfassenden

Gauhauptstadt führen wird.

Für unsere engere Heimat ist es besonders er­freulich, daß sie in vielerlei Form an dieser «chau beteiligt sein wird. Hessen, insbesondere auch Ob er'h essen, wird dort mit zahlreichen Bau- unb Kulturbenkmälern in Erscheinung treten. Die ßanbesregierung hat es nicht fehlen lassen, ber großen Sache förderlich zu sein.

Unter den vielen Einzelheiten, die aus Oberhessen zur Ausstellung beigesteuert werden, kann in erster Linie die Ronneburg bei Büdingen genannt werden. Die Ronneburg nimmt deshalb einen be­sonderen Ehrenplatz ein, weil sie nach architektoni­scher Gestalt und m der bevorzugten Lage über Wetterau und Kinzigtal in aller Ursprünglichkeit erhalten ist. Schade nur, daß sie nicht ganz m dem baulichen Zustand ist, der ihrer würdig wäre. Es bedürfte mancher Ausbesserung von außen her, wie auch eines durchgreifenden Innenausbaues.

Tageskalender für Samstag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Andalusische Nächte".

Taaeskalender für Sonntag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Andalusische Nächte". - Sportabzeichen-Radfahren: 9 HhrKarlsruhe .

Hilde Hildebrand im Gießener Stadttheater.

Am Montag, 29. August, findet das einmalige Gastspiel der Bühnen- und Filmkünstlerin Hildebrand mit H. Ibsens Schauspiel "<^oba Gabler" statt. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Es wird gebeten, die vorbestellten Karten möglichst an der Tageskasse abzuholen. Sonntag ist die Kasse geschlossen.

Große Wäsche

Montagmorgen. Wissen die Männer eigentlich, was für eine große Bedeutung dieser Tag hat? In allen Waschküchen ist Hochbetrieb. Das Feuer brennt hell unter dem Kessel, die Wäsche brodelt, der Was­serhahn rauscht, es riecht nach Wasser und Seife. Später hört man das eifrige Rubbeln und Schrub­ben, und noch ein wenig später breitet sich die weiße Pracht auf dem Rasen zum Bleichen aus. Kann es etwas Schöneres geben, als Wäsche zu gießen oder sie aufzuhängen? Die Sonne scheint, der Wind weht gelinde, die Wäsche duftet so herrlich nach Feuchte und Frische, man geht auf dem wachen Rasen auf und ab, so, hier noch eine Klammer, dort noch eine! Nun hängt alles, und kein Feldherr kann mit mehr Befriedigung die Reihen seiner Soldaten überblicken, als die Hausfrau nun ihre Wäsche auf der Leine!

Mir fällt der Montagmorgen in der kleinen Lahn­stadt ein, wo die Frauen mit Handwagen zum Fluß zogen, und dort die Wäsche spülten oder daneben auf den großen Wiesen bleichten. Die Baumreihe an der Flußstraße wurde dann zum Spannen der Seile benutzt, wo die Wäsche fröhlich flatternd trocknete.

In Mainz gibt es sogenannte Waschbrücken, die werden den Sommer über am Kai verankert, und jeder kann sie benutzen, um seine Wäsche dort zu waschen und zu bürsten, denn das Rheinwasser soll weich und gut wie Regenwasser sein. Hnd die Main­zer Frauen stehen Montags lieber eine Stunde früher auf, um einen guten Platz auf den Wasch­brücken zu erobern. .

Ein anderes Bild taucht noch vor mir auf: cm märchenblauer italienischer See, mit firnen uno Zypressen. In einem kleinen Hafen sind die Wäsche­rinnen am Strand. Sie knien auf Holzbrettern, dicht überm Wasser, Holzschuhe an den Fußen und bür­sten ihre Wäsche. Von der Seife ist das Wasser bis weit hinaus milchig gefärbt. Große braune, baum­wollene Sonnenschirme schützen die fleißigen Wasch­kauen vor der allzu heißen Sonne. Ebenso flink wie die Hände aber waren die Zungen, und weithin hörie man das" Lachen und Schwätzen

Nach einem Sprichwort in der Schweiz darf sich d i e Frau eines treuen Ehegatten rühmen, du gutes Wetter bei ihrer großen Wasche hat. 2H)o, Hausfrauen, paßt auf bei der nächsten Walche, wa 'hr für Wetter habt! t. L. bt.

Bornofiien

sich das alles zu einem Bilde fügen, das in städte­baulicher Hinsicht sehr günstig wirken dürfte. Das Modell, das ebenfalls maßstäblich geschaffen ist, laßt einen klaren Eindruck gewinnen, wie der Platz aus­sehen wird, wenn das Projekt verwirklicht sein wird. Auch dieses Modell ist in bunten Farben ge­halten, und da auch das Fachwerk vollendet darin wiedergegeben ist--es bietet wohl für

jedermann, der es zum ersten Male zu Gesicht be­kommt, einen überraschenden Anblick.

Weiteres Modell: Groß-Sportfeld G eßen.

Für unsere Stadt ist gegenwärtig ein weiteres großes Modell In Arbeit. Das geplante Groß- Sportfeld, das auf den Wiesen hinter dem Amts­gericht erstehen soll, wächst nun zunächst im kleinen Maßstab heran. Hierbei hat sich die B e h ö r d l i ch e Planungsgemeinschaft unter der Führung von Ministerialrat Löber besonders eingesetzt und Richtlinien gegeben. Leider hatten wir bisher noch keine Möglichkeit, dieses Modell zu sehen. Wir wer­den deshalb zu gegebener Zeit darauf zuruckkom- men. *

Die Stadt Gießen wird also mit einer Reihe außerordentlicher Stücke bei der Deutschen Bau- und Siedlungsausstellung in Erscheinung treten, die das besondere Interesse unseres Gauleiters und Reichs- statthalters genießt. Zeigt er doch, in welch nach- drücklicher Form er den Forderungen der Baukunst in der Gegenwart und für die Zukunft gerecht wird. Neben den Modellen wird selbstverständlich auch em reiches Bildmaterial gezeigt werden, das auch denjenigen, der unsere Stadt Gießen noch nicht kennt, wissen lassen wird, daß es sich lohnt, Gießen einmal einen Besuch abzustatten. Für unsere Gieße­ner Bevölkerung aber wird es interessant sein, die Modelle im großen und festlichen Nahmen der Aus­stellung zu sehen, für die sie eine wertvolle Berei­cherung darstellen und dementsorechenb sicherlich einen würdigen Platz finden werden.

Ziehungskraft darstellen werden. Die Modelle sind Musterbeispiele einer minutiösen handwerklichen Arbeit. Sie sind in allen Einzelheiten so angefer­tigt, wie der Bau selbst erstehen wird. Die Modelle lassen ferner erkennen, daß sich das Hessische Hoch­bauamt um eine Gestaltung der Neubauten bemüht, die dem Geiste unserer Zeit entspricht. Wenn eines Tages diese Modelle verwirklicht sein werden, dürf­ten sie unserer Stadt zur Ehre gereichen. Gleich­zeitig wird unsere Hnioersität mit vielen Hoch­schulen des Reiches, auch mit denen der Großstädte, gleichwertig in Wettbewerb treten dürfen.

Die Modelle find verhältnismäßig groß und neh­men Flächen bis zu 2 X 2 Meter ein. Sie sind durchweg farbig gehalten und erscheinen so unge­mein lebendig und plastisch.

Drandplatz in neuer Gestalt.

Im Zusammenhang mit den Modellen für die Er­weiterungsbauten unserer Landesuniversität wird ein weiteres Modell die Aufmerksamkeit der Bevölkerung unserer Stadt finden. Ebenfalls für die Bau- und Siedlungsausstellung wurde ein Modell geschaffen, das eine projektierte Umgeftaltung des Landgraf-Philipp-Platzes bzw. Brand­platzes veranschaulicht. Es handelt sich darum, den Brandplatz zu verschönern und zu bereichern. Die prächtigen alten Fachwerkbauten des Neuen Schlosses und des Polizeidirektions- g e b ä u d e s (wie auch des K r e i s a m t e s) sollen eine reizvolle Ergänzung erfahren. Das Gebäude, das jetzt bas Hniverfitäts-Reitinstitut birgt, soll so sehen es Plan und Modell vor die gleiche Ge­staltung erfahren, wie der schöne Fachwerkbau, in dem die Polizei ihre Räume hat. Dann soll die ge­samte Gebäudeflucht der Polizei zur Verfügung stehen. Dadurch wird sich eine breite Front ergeben, die an der Stelle, an der heute die Brandgasse zwi­schen beiden Gebäuden hindurchführt, durch einen reich gegliederten Turm eine Heberhöhung erfahren soll, die' einen reizvollen Gesamteindruck entstehen lassen wird. Kreisamt und Neues Schloß selbst wer­den keinerlei Veränderung erfahren, wohl aber wird

gebaut werden soll.

Da sich durch die zahlreichen Erweiterungsbauten gesteigerte Bedürfnisse hinsichtlich der Beheizung, der Wasserversorgung usw. ergeben werden, ist da­mit zu rechnen, daß auch eine G^r o ß k e s s e l a n - läge geschaffen werden muß, die allerdings bisher in Entwurf und Modell noch nicht vorliegt. |IU1U,U11V1=, o ., _____ ,

Auf weitere Sicht gestellt ist ein großzügiger ! große Bau- und Siedlungs-Aus st el- Neubau der Landwirtschaftlichen 3 ti ft i = 11 u , n Frankfurt a. M. errichten zu kön- tute, für den die Mittel erst in einem fpateren | nen ~ r- " -

Haushaltsplan der Landesregierung eingesetzt wer- ; den. Immerhin ist jetzt bereits für diese Institute ein Modell hergestellt worden, das erkennen laßt, welches hohe Interesse man bei der Landesregie­rung auch den wissenschaftlichen Fächern der Land­wirtschaft angedeihen läßt.

Durch den Ankauf eines großen Gartengrund­stückes in der Frankfurter Straße ist die Voraus­setzung für eine Vergrößerung der Kinderkli - nik durch Innenausbau geschaffen werden.

Mit Ausnahme des Neubaues des Landwirtschaft­lichen Instituts, des Ausbaues der Kinderklinik und der Groß-Keffelanlage sind die angeführten Projekte von der Landesregierung gutgeheißen und

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