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für die imperiale Größe Roms ihr Leben hin

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betriebsbereit gemach!

in der Sekunde

23 on Friedrich Freksa.

wie das kommt. Ich habe meine örei ne haben natürlich einen Vorteil: sie widmen sich so lieb und habe für sie alles getan, ber Kinderpflege nur in ihren freien Stunden, für

« Alki IHM AM t I V-» Ma(aa Slic rtvl AKAY" l - nm « f- . < » - rwx I < -

Kinderchen

mein Mann gibt ihnen kein böses Wort aber

beging sein goldenes Dol in Wesel geboren, promt

gebracht wurde? In einem Kampf, den Graf von Schlieffen, der deutsche Generalstabschef, 1909 als Muster einer Dernichtungsschlacht hinstellte, eine Theorie, die in der Tannenbergschlacht 1914 eine gewisse Bestätigung fand. Bisher hatten^die Wissen­schaftler, die über den Verlauf der Schlacht bei Cannä durch römische Historiker, vor allem wieder Titus Livius, ziemlich genau unterrichtet sind, sich nicht über die Frage einig werden können, ob der Kampfplatz nördlich oder südlich des Flusses zu suchen sei. Jetzt aber scheinen bie Toten von Cannä wiederauferstanden zu sein, um in diesem Meinungsstreit ein gewichtiges Wort mitzureden. Seit etwa zehn Jahren sind auf dem Nordufer des Dfanto Nachforschungen nach den Gräbern der etwa 70 000 Gefallenen dieser Massenschlacht des Alter­tums unternommen worden, immer ohne Erfolg,

gaben.

Schließen wir diese Betrachtung mit einem Bilde altrömischer Größe: Als die Kunde von der furcht, baren Niederlage bei Cannä in der Hauptstadt ein- traf, ließ der Senat, der selbst 80 Mitglieder in der Schlacht verloren hatte, sofort aus dem Hafen

Verantwortung für die Vernichtung des römischen Heeres trug, entgegen, um ihm ... dafür zu dan. Fen, daß. er nicht an der Zukunft des Staates ver. zweifle. Und dieser heroische Geist der Römer er­möglichte nach vielen Jahren den Endsieg über die Karthager und den Wiederaufstieg des römischen Reiches zur Beherrscherin der ganzen damals be. kannten Welt. Durch die Erneuerung dieser opfer.

torsubiläum. Er ist 1864 ... r

vierte 1888 in München, wurde 1891 Privatdozeiu in Halle, 1896 ordentlicher Professor in StraßdurA seit 1902 war er Mitglied der Kommission für D1 Revision des Strafrechts, feit 1912 Mitglied &c~ Reichstags, nach dem rKiege wurde er Honorars feffor an der Universität München und Drbinartu an der Technischen Hochschule, seit 1933 war er au an der Universität ordentlicher Professor, l9"

Der ehemalige ordentliche Professor des Stra>° rechts an der Universität München, Geheimrat F r i tz v a n C a l k -r, ,.....

heit einfügt, dann ist es gut. Es gibt kinderliebe Väter, die besser um ihre kleinen Einjährigen und Zweijährigen Bescheid wissen als die Mutter. Aber

denn einige Dutzend Gräber, die man fand, stellten sich stets als mittelalterliche Begräbnisstätten her­aus. Die Nachgrabungen wurden nunmehr auf das Südufer des Flusses verlegt mit dem Ergebnis, daß in unmittelbarer Nähe der Stelle, an der einige kümmerliche lleberrefte des ehemaligen Städtchens Cannä festgestellt worden sind, e i n riesiges -Gräberfeld entdeckt wurde. In Einzelgräbern, die die Spuren eiliger Herstellung aus rohen Steinen tragen und dazwischenliegenden Massengräbern wurden bisher etwa 15 000 Skelette gefunden. Dabei handelt es sich offenbar nur um einen kleinen Teil des Gräberfeldes, das im ganzen rund 20 000 Quadratmeter bedecken dürfte.

Seitdem wogt der Meinungsstreit über die Be­deutung dieses Fundes hm und her. Uly einen alten Friedhof der Stadt Cannä, die unmittelbar vor ihrem Verschwinden im 13. Jahrhundert nur 2000 bis 3000 Einwohner zählte, kann es sich angesichts der großen Zahl der Skelette kaum handeln. Auf­fallend ist, daß die Toten auf zwei verschiedene Arten beigefetzt worden sind: die einen liegen auf der rechten Seite, die Wange in der rechten Hand, in der Stellung von Schlafenden, eine Bestattungs­art, die auch sonst bei den Italienern vorkommt; die anderen dagegen ruhen mit über der Brust ge­kreuzten Armen, was stark orientalisch anmutet. Sind erstere die Leichen der Römer, letztere d,e der Karthager? Die Wissenschaftler prüfen noch diese Frage. Der Umstand, daß ein Teil der Toten in Einzelgräbern, ein anderer Teil in Massengräbern bestattet worden ist, ließe sich einleuchtend dahin er­klären, daß die Sieger einzeln, die Besiegten da­gegen in größerer Zahl in die Gräber versenkt wur­den. Merkwürdig ist, daß außer einigen Pfeil­spitzen deren Form nicht römisch sein dürfte bei den Toten keine Waffen oder sonstige Ge­brauchsgegenstände gefunden wurden; jedoch erzählt Livius, Hannibal habe Befehl gegeben, den Ge­fallenen vor der Beisetzung die Waffen und alle Wertgegenstände abzunehmen. Auch die Tatsache, daß bisher keine Pferdegerippe ausgegraben wur­den, besagt nicht viel, denn es ist anzunehmen, daß die Pferdekadaver dort verscharrt wurden, wo die Pferde gefallen sind, und daß man vielleicht im weiteren Verlauf der Ausgrabungen daraus stoßen wird. Für die Annahme, daß diesmal wirklich die Toten der Schlacht von Cannä aufgefunden wurden sind, spricht schließlich die Feststellung, wonach es sich bei den Skeletten meist um die Reste junger und kräftiger Männer, also wohl von Soldaten, handeln dürfte. Die Ausgrabungsleitung hat atfe' Vorkehrungen getroffen, um mit Hilfe der Wissen­schaft die Frage zu klären, ob es sich hier in der Tat um die lleberrefte jener Helden handelt, die

Hochschulnachrichten.

ehemalige Ordinarius der humanischen PH» an der Universität Greifswald, Dr. (Sbrnunl

willigen Vaterlandsliebe führt heute der Duce Jta. lien zu neuer Größe und neuem Ruhm empor. Ewigkeit des Imperiums!

Der Ausbau des Fernseh-7ilm-funl- empfange».

ImVölkischen Beobachter" beschäftigt sich Reichs» poftminifter Dr. Ohnesorge mit dem geplanten Ausbau des Fernseh-Rundfunkempfanges. In dem Öen der Rundfunk-Ausstellung 1937 und der ellung 1938 liegenden Zeitraum ist die deutsche Fcrnsehnorm 441 Zeilen mit 25 Bildwechseln

worden. Bereits vor Monaten wurde in Berlin der erste Sender aufgestellt, der nach dieser Norm ar« beitet. Die Versuche haben gezeigt, daß der Sender imstande ist, Berlin einwandfrei mit Fernseh-Rund» funk zu versehen. Nach den Ankündigungen de; Reichspostministers ist geplant, den Fernseh-Rund« funk im Herbst d. I. der Berliner Bevölke«

die Mutter aber ist gerade die Pflege des Kleinen die Hauptpflicht ihres ganzen Daseins.

Viele Frauen und Mädchen reden zu kleinen Kin­dern in einer nachgeahmten Kindersprache, die den Männern läppisch dünkt:Tindchen, Tindchen, ssöön ruhi sein, ssöön Hafen! Bao fein, Tindchen!"

Das ist natürlich in dem Sinne, daß ein Kind sprechen lernen soll, vollendeter Unsinn. Aber hier macht der Ton die Musik. Das Kind soll das Gefühl Haden, mit einem anderen Kinde zusammen zu sein.

Trotzdem ist diese Art von Sentimentalität ge^en kleine Kinder schädlich. Das Kind will ernst genom­men sein. Denn was so ein kleines Wesen vom er­sten bis zum dritten Jahr lernen muß an Bewe­gung, an Selbstbeherrschung, an Benehmen, an Worten, das ist eine außerordentliche geniale Lei­stung! Kinder lernen, indem sie nachahmen, indem sie wiederholen. Und dafür haben die Großeltern, weil fie abgeklärt sind, mehr Verständnis als die Kindeseltern. Der Großvater macht etwas vor, und das Kind macht es nach. Und der Großvater wird nicht müde, das Dormachen zu wiederholen, wird nicht müde, dem Kind ein Wort vorzusprechen und den Gegenstand zu zeigen und damit zu spielen, bis das Kind begriffen hat, was gemeint ist.

Frühzeitig können sich in Kindern Eigenschaften entwickeln, die für das ganze Leben maßgebend sind. Ich kannte eine junge Sängerin, die mir bei­läufig erzählte, ihr Talent wäre von den Großeltern geweckt worden. Die Großmutter setzte sich sonntag­nachmittags, wenn sie zum Besuch kam, ans Klavier und sang hübsche Volkslieder, und der Großvater bückte sich zu der Kleinen und fing an, mit ihr zu tanzen und das Lied mitzusummen. Und da der Großvater summte, so summte sie auch und lernte Rhythmus und Ton im wahren Sinne des Wortes spielend.

Ein kleiner Junge konnte es sich nicht abgewöh- nen, wo er diese nur erwischen konnte, Kreide und Farbe zu nehmen und damit den Fußboden zu verschmieren. Da konnten keine Schläge helfen. Aber der Großvater, ein Architekt, nahm das Kind zu sich, setzte es auf den Schoß, legte einen Pappkarton hin und bunte Bleistifte, und da konnte nun der Kleine nach Herzenslust Farben auf die Fläche schmieren. Dann nahm der Großvater ein anderes Blatt und zeichnete mit ein paar schönen Umriß- linien einen Kopf, und dec kleine Kerl machte das

Wenn Kinder erst so weit sind, daß sie andere Kinder zu Spielkameraden haben, dann fd)affen fie sich ihr eigenes Kinderreich. Dann haben die Eltern nur Milde zu üben, zu dämpfen, wenn sie zu heftig find; denn nun sind die Kinder soziale Wesen, eines hält das andere im Zaum. Das ifl auch der Grund, warum Sprossen aus kinderreichen Familien es im Leben um soviel leichter haben. Sie sind an die Gemeinschaft gewöhnt. Und das ist je das Geschick des Menschen, er muß mit der Ge­meinschaft leben. So erholsam Einsamkeit sein kam dauernde Einsamkeit zerdrückt den Menschern weil er als Gemeinschaftswesen von Gott geschaffen ist

Der lologie _ _______r_______

Stengel, feiert am 28. Juli fein 70jähriges W torjubiläum. Er ist 1845 in Halle geboren, studiert in Halle und Rom, promovierte 1868 und wurß nach Studienreifen durch Frankreich und Englaü 1870 Privatdozent in Basel, nach Studienreise! durch Italien 1873 ordentlicher Professor in Mal' bürg, danach in Greifswald. Don 1907 bis 191- war er Mitglied des Reichstags. Der greife Gelehrt lebt in Marburg.

Der ordentliche Professor für Psychologie an de" Universität Jena, Dr. Felix Krüger, schied ^0 seinen Antrag aus dem Amt. Er ist 1874 in PoW geboren, habilitierte sich 1903 in Leipzig, mar oo» 1906 bis 1908 Professor in Buenos Aires, , 19^ Extraordinarius in Leipzig, 1910 ordentlicher Pro­fessor in Halle, 1912 Austausch-Professor in Neu- York, 1917 ordentlicher Professor an der UniverjM Leipzig, deren Rektor er 1935 war. Seine Arbeiten beschäftigten sich in der Hauptsache mit Gntwid' lungspsychologie, Psychologie der Werte und Ton Psychologie. Er war Leiter der Gesellschaft der deut­schen Philosophie und des Forschungsinstituts Psnchologie, Dr. scient. et litt. h. c. und Dr.-Jng. e.»

Rom, Juli 1938.

Wie oft schon hat man als das innerste Wesen des Faschismus die bewußte Synthese zwischen dem altrömischen Imperium und dem von Mussolini neubegründeten Groß-Italien bezeichnet? In der Tat knüpfen die Großtaten des Faschismus fast immer mit betonter Absicht an hervorragenden Lei­stungen berühmter Männer des römischen , Alter­tums cm, und nicht selten wird dabei auch rein äußerlich eine Verbindung hergestellt, die der Mit­welt eindringlich die Ewigkeit des Imperiums vor Augen führt. DasM a f f e n t h e a t e r" beispiels­weise war schon den alten Römern wohlbekannt. So griff der Duce auf eine uralte Überlieferung zurück, als er, der von Beginn der Bewegung an dem Faschismus als Richtlinie vorgezeichnet hatte, ins Volk zu gehen", feinen Mitarbeitern die Verwirklichung desTheaters der Massen" zur Aufgabe setzte. DerGroße Zirkus" ist bis auf wenige lleberrefte verschwunden, das Kolosseum für Theaterzwecke wenig geeignet. Aber ganz in der Nähe, mitten im Capenapark, erheben sich die rie­sigen Ruinen der Caracalla-Thermen. In diese gewaltigen Mauerreste baute der Bühnen­techniker der Königlichen Oper, Pericle A n s a l d o, im Auftrage des Gouverneurs von Rom, des Für­sten Colonna, dasTheater der Zwanzig­taufen d". In neunzig Tagen errichteten etwa 600 Arbeiter eine Bühne von 1800 Quadratmeter zwischen zwei 45 Meter hohen Mauerzacken des Calidariums" und davor, fächerförmig sich aus­breitend und bis zu acht Meter Höhe ansteigend, einen 8000 Quadratmeter bedeckenden Zuschauer- raum. Von jedem einzelnen der 20 000 Sitzplätze aus hat der Zuschauer einen unbehinderten Aus­blick auf die Bühne und was die Ueberwindung großer akustischer Schwierigkeiten notwendig machte einen vollkommenen musikalischen Genuß. Auf dieser mächtigen Freilichtbühne werden in der Zeit vom 30. Juni bis 15. August 29 Opernvorstellungen gegeben. Dabei wirken neben 300 Technikern 500 Künstler und 1500 Statisten, ferner 180 Chor­sänger, 180 Musiker und 65 Tänzerinnen mit. Er­öffnet wurde das Massentheater mit einer Vorstel­lung derG i o c o n d a" von Ponchielle, der der Duce in Begleitung des Parteisekretärs Minister Starace, des Dolkskulturminiifters Alfieri und des Gouverneurs Fürst Colonna beiwohnte. Die 20 000 Zuschauer rasten vor Begeisterung, als G i g l i, der die Hauptrolle des Enzo glänzend gesungen hatte, zum Schluß die von Puccini komponierte, klangvolle ,J) n m n e an R o m" anstimmte. Die Aufführung selbst stand auf bemerkenswert künstlerischer Höhe. In den nächsten Wochen werden die OpernMe- fiftofele",Aida",Lohengrin",Jsabeau" und Turandot" gegeben werden, so daß den Römern und den auswärtigen Besuchern der Hauptstadt Ge­legenheit geboten sein wird, in einem an die ma­jestätische Größe des antiken Rom erinnernden Rah­men musikalische Meisterwerke in erstklassiger Dar­bietung zu genießen.

Eines der ehrwürdigsten Heiligtümer des alten Rom wird in Kürze wieder zum Wahrzeichen des erneuerten Imperiums werden, dieAra Pacis Augustae. Der Altar des Augustus-Frie- dens wurde in den Jahren 13 bis 9 v. Chr. auf Beschluß des Senats zum Dank für die glückliche Heimkehr des Kaisers aus Syrien, Spanien und Gallien errichtet, galt also der Verherrlichung des inneren und äußeren Friedens, den Augustus be­reits feit 17 Jahren in allen Teilen des Reiches aufrechterhalten hatte. Vorher schon hatte der Se­nat im Einverständnis mit dem Oberpriester und den sonstigen religiösen Behörden angeordnet, daß dem Kaiser noch zu seinen Lebzeiten göttliche Ehren zu erweisen seien. Der Altar des Augustus-Frie- dens wurde außerhalb der damaligen Stadtmauer, auf dem Campo Marzo, errichtet; es ist anzuneh­men, daß dort einem Standbild des Augustus die Ehrungen und Opfer dargebracht wurden, die einem Gotte zukamen. Im Laufe der Jahrhunderts wuchs der Boden der Umgebung über das Bauwerk em­por, und am Ende des 13. Jahrhunderts erhob sich

Eine junge Mutter klagte mir ihr Leid:Ich weiß nicht, wie das kommt! Ich habe meine drei

Das ewige Imperium

23on unserem 3R. G.-Korrespondenten

nach. Der wilde Trieb ward abgelenkt auf diese Blätter, und der Sechsjährige schon konnte erstaun­liche Männerchen und Tiere zeichnen, ja, sogar ein Erinnerungsbild machen von schiefen Häuschen, die um einen kleinen Teich standen.

Dies Kind ist ein ganz bedeutender Maler ge­worden. Wäre der Großvater nicht gewesen, so wäre der Trieb vielleicht im Beginn schon erstickt worden.

Es ist eine alte Erfahrung, daß, wenn Eltern viele Kinder haben, die jüngeren froher und reicher auf­wachsen als die älteren, denn es steckt in dem Er­wachsenen etwas, was für Kinder sehr schlimm sein kann: der Erziehungstried.

Da hatte ein kleiner Junge in der Ersenbahn einen Kirschkern ausgespuckt auf das Helle Kleid der Dame gegenüber. Der entrüstete Vater gab ihm eine heftige Ohrfeige, so daß die Dame bittend eingriff:So schlimm ist es doch nicht gewesen!" Da gab der Vater dem Jungen eine zweite Ohr­feige und sagte:Ich kann mein Kind erziehen, wie ich will! Schweinereien dulde ich nicht!"

Es ist natürlich ganz falsch, daß ein Mensch behaupten darf: Ich kann mein Kind erziehen, wie ich will! Denn er ist ja mit dem Kinde dem ganzen Volke verpflichtet!

Es gibt zum Glück ein Ausgleichsgesetz: Die Kinder erziehen nämlich auch ihre Eltern, wenn diese nämlich erziehungsfähig sind! Die Eltern merken sehr bald, daß mit einem kleinen Trotzkopf nichts anzufangen ist durch Härte, daß sich das Kind immer mehr verkrampft, und sie merken sehr gut, wenn ein kleiner leichtsinniger Bengel mal einen Klaps braucht, damit er zum Nachdenken kommt.

Es gibt Kinder, die aus Wißbegier die Erwach­senen mit ihren dauernden Fragen peinigen: War­um? Warum? klingt es immer wieder. Dagegen gib es auch ein Mittel. Das Kind kann zum Nach­denken geführt werden, wenn es bei bestimmten Fragen die Antwort erhält:Das weißt du! Be­sinne dich nur darauf!"

Die Erwachsenen begreifen sehr oft nicht, daß das Kind im wahren Sinne des Wortes alles spielend lernt. Wenn ein Kind dauernd fragt, so übt es sich im Fragespiel. Dem ist abzuhelfen, wenn dem Kind eine Beschäftigung gegeben wird. Natürlich müssen die Eltern heraussind^n, womit sich das Kind gern beschäftigt; auch wechselt es feine Nei­gung. Vor allem ist jedes Kind ftvh, wenn es selbst etwas schafft. Daher das Bauen der Kinder und

r u n g zugänglich zu machen. Der Preis der Geräte wird so gehalten sein, daß mit einer größe­ren Käuferzahl zu rechnen ist. Ziel ist, möglichst weite K re i f e an den Fernseh-Rundfunk heran« zuführen. Nach Berlin sollen die Gebiete um den B r o ck e n - u n d F e l db e r g - S e n d e r m den Fernseh-Rundfunk einbezogen werden.

Späte Kunde

wenn sie zu meinen Eltern kommen, dann sind sie wie ausgewechselt, dann strahlen sie, und Ferien, die sie bei ihnen verleben können, sind für sie das Schönste, was es gibt! Woher kommt das? Wir sind doch die Eltern! Aber die Kinder lieben die Großeltern mehr als uns!"

Solchem mütterlichen Eifersuchtsausbruch bin ich im Leben vielfach begegnet. Und in der Tat fühlen sich Kinder in der Regel bei den Großeltern am wohlsten. Woran das liegt? Eine kluge Frau sagte einmal:Glücklich werde ich auch erst als Großmutter sein, denn wir sind für die Kinder nur Durchgangsstation, in ihnen kommen die Groß­eltern wieder zur Welt!"

Diese Beobachtung ist biologisch nicht schlecht, wenn auch übertrieben. Ader tatsächlich scheinen die Kinder oft eher Charakterseiten der Großeltern zu entfalten als die der eigenen Eltern.

Etwas anderes spricht noch mit. Großeltern stehen kleinen Kindern mit größerer Ruhe und Ge­lassenheit gegenüber. Su freuen sich an der Ju­gend, aber gleichzeitig haben sie auch den stillen Ernst. Eine Mutter ober ein Vater, die ein kleines Kind aus einem Fehler ertappen, fühlen sich gle-ichsam beleidigt, daß das eigene Kind so etwas Schreckliches" hat machen können und vielleicht hat es nur aus Ungeschick die Decke mit der schönen Kaffeetasse heruntergezvgen, so daß die Scherben am Boden liegen.

Großeltern behalten die Kinder im Auge, sie ver­hüten ein solches Unglück, und wenn es geschehen ist, nun, dann ist es eben geschehen! Es bricht nicht der elterliche Jähzorn aus, unter dem Kinder zuweilen so sehr leiden.

Kleine Kinder sind ganz Wille! Sie können schwache und nervöse Eltern schon in der Wiege tyrannisieren. Und die Mutter wundert sich dann, daß ein Kindermädchen mit ihrem süßen kleinen Buben viel besser fertig wird als sie selbst. Nun, das Kind weiß ganz genau, wenn es in Anwesen­heit der Mutter schreit, wird es bestimmt aus dem Bettchen herausgenommen und gewiegt. Ist nur das Mädchen da, so weiß das kleine schlaue Ding von vier, fünf Monaten aber ebenfo genau, es wird nicht aufgenommen und dann gibt es Ruhe.

Jeder, der Kinderpflege kennt, weiß daß Ord­nung im Leden des Kindes herrschen muß. Meist

über dem Altar der Palazzo Ottoboni-Almagia, der einen Teil der Umfassungsmauern als Fundamente benutzte. v ,

Vielleicht ist es diesem Umstande zu verdanken, daß der Altar der Nachwelt fast vollständig erhalten geblieben ist. Im Jahre 1903 wurden einige kleinere Bruchstücke ausgegraben, die ihren Weg in die Museen von Paris, Rom und Florenz nahmen. Erst in der neueren Zeit ist man auf Veranlassung Mussolinis an die mit großen tech­nischen Schwierigkeiten verbundene Arbeit heran­gegangen, die unter dem Palazzo Ottoboni liegenden Teile des Altars ans Tageslicht zu befördern. Die italienischen Museen erstatteten die in ihrem Besitz befindlichen Stücke zurück, die ins Ausland ge­langten Teile wurden ergänzt, und so wird in nicht allzu ferner Zeit der Altar des Augustus-Friedens neben dem gewaltigen Rundbau der ebenfalls auf dem Campo Marzo als Mausoleum für die sterblichen lleberrefte des großen Kaisers errichtet wurde, wieder aufgestellt werden können.

Das Bauwerk, das ganz aus weißem Marmor hergestellt ist, besteht in der Hauptsache aus einer 6,35 Meter hohen Mauer, die einen Hof von 11,62 Meter Länge und 10,55 Meter Breite einfaßt. Diese Mauer ist horizontal in drei verschiedenartig bear­beitete Bänder aufgeteilt. Das untere Band, das vom Boden etwa 1,50 Meter hoch reicht und das mittlere Band von rund 1,80 Meter Breite sind reich mit plastischen Girlanden und Rankenwert geschmückt, während das letzte obere Band . aus Reliefplatten mit Menschen- und Tierdarstellungen zusammengesetzt ist, die unter anderemItalia" undRoma", das Opfer des Aeneas und die Auf­findung von Romulus und Remus zeigen. Der Duce hat das Monument, das als ein hervoragen- des Beispiel der Hofkunst zur Zeit des ersten römi­schen Kaisers gelten darf, als Symbol der Geburt des Imperiums der Cäsaren dem Volk von Rom anvertraut, das unter dem Zeichen des Liktoren- bündels das neue römische Reich hat erstehen sehen.

Die Hauptstadt Italiens hat sich in diesen Tagen um einen neuen großen Tempel aus der früheren Kaiserzeit oder gar der republikanischen Aera be­reichert. In der Via delle Botteghe Oscure, in dem weiten Campo Marzo, stieß man bei Ausschach­tungsarbeiten auf ansehnliche Reste, die höchst­wahrscheinlich von dem Tempel der.Göttin Bellona herrühren.. Zunächst entdeckte man, sauber aneinander gereiht, dieTrommeln" von sieben kannelierten Marmorsäulen, die an ihrer Ba­sis 1,20 Meter Durchmesser besaßen und zehn Meter hoch gewesen sein müssen. Bei einigen dieser Säu­lenreste fand man noch die korinthischen Kapitäle mit reichem Blattschmuck »n vorzüglicher Erhaltung. Weitere Nachgrabungen förderten Bruchstücke schön gearbeiteter Simse und einen Teil der Grund­mauern des Tempels zutage. Die Ausgrabungs­arbeiten sind noch 'm Gange, aber die bisherigen Funde deuten bereits darauf hin, daß man einen der größten Tempel des antiken Roms entdeckt hat. Die ganze Lage der Säulenteile rechtfertigt die Annahme, daß der Tempel durch ein schweres Erd­beben zum Einsturz gebracht worden ist. (Rom hat seit seiner Gründung nicht weniger als 44 Erd­beben erlebt.) Er wurde von den Römern mit Neu­bauten sozusagen zugedeckt, wodurch er dem Schick­sal vieler anderer römischer Kunstwerke, in den Oefen der Kalkbrenner zu enden, entgangen ist.

Die Vermutung, daß es sich bei dem Fund um den Tempel der altrömischen Kriegsgöttin Bel­lona handelt, stützt sich auf Angaben alter Schrift­steller, besonders des Titus Livius und des Cassius Dio, wonach der Tempel in derheiligen Zone" nordöstlich desCirkus Flaminius" gestanden ha­ben muß. Wenn diese Annahme durch die weiteren Funde bestätigt werden sollte, so ist Rom ein Bau­werk von höchster geschichtlicher Bedeutung wieder geschenkt worden. Der Bellona-Tempel wurde 296 bis 298 v. Chr. von dem Zensor Appius Claudius erbaut; er diente häufig als Versammlungsraum des Senats, der dort die Abgesandten fremder Län­der und die siegreichen Feldherren, die im Tri-

von derIeaneite^-Expediiion.

Von der Henrietta-Insel, einer der Neusibirischen Inseln, kommt die Meldung, daß der Biologe Leo­now, der Leiter der dortigen Polarstation, aus einem westlichen Vorgebirge der Insel einen Kupfer- Zylinder mit einem Bericht des Kapitäns De L o n g, des Führers der amerikanischen Polar- expedition an Bord des DampfersJeanette' gefunden hat. DieJeanette", die von amerikani­schen Privatleuten zu einer Expedition ausgerüstet war, die durch die Behringstraße den Nordpol er­reichen sollte, war im Jahre 1879 ausgefahren. Im September fror das Schiff in der Nähe der Herold- Inseln ein und wurde 21 Monate lana in das Ge­biet nordwestlich der Neusibirischen Inseln abgetrie­ben. Dort wurden die Jeanette- und Henrietta-Insel entdeckt die ganze Gruppe orhielt den Namen De Long-Jnseln, aber das Schiff sank am 13. Juni 1881, und nur die Boote, Schlitten und der Pro­viant wurden auf das Eis gerettet. Auf Eissch»r len wurden die Nordpolfahrer weiter nach Nikb- westen getrieben; als die Reise in Booten fortgesetzt wurde, erreichte eine Abteilung unter Melville, die abgetrennt wurde, einen Mündungsarm der ßna und wurde durch Tungusen gerettet, während Dr Long weiter westlich landete und mit den 11 Leu­ten, die bei ihm waren, dem Hunger erlag. Erst im März 1882 wurden die Leichen der Polarf'ahrer aus­gefunden. De Long hatte eine Gruppe seiner Leute nach der Henrietta-Insel entsandt, die nach einem äußerst beschwerlichen Marsch über die Eisfeldei dort eintrafen und den Zylinder mit einem Doku­ment, in dem der Reiseweg der Expedition be­schrieben wurde, niederlegten.'

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zum Schrecken des Vaters stellt sich nach der Ord-

SUnoer,(Slternunö®rofjeUern nungsuhr des Kindes der ganze Haushalt ein. Wenn der Vater sich dieser Ordnung mit Gelassen-

das Stricken von Pferdeleinen durch Garnrollen. Wenn so etwas wächst, länger wird, stellt sich die erste Arbeitsbefriedigung ein. Darum haben es ja ____________ .

Landlinder so gut, weil sie spielend die Arbeit der j wurde er emeritiert, er ist Mitglied der Akadenn Großen rnitoerrichten. 1 des Deutschen Rechts.

umph in die Hauptstadt zurückzukehren wünschten, empfing. Vor dem Tempel erhob sich die Säule (Columna Bellica), von der aus das Priesterkolle­gium der Fetialen, das den völkerrechtlichen Ver­kehr in sacralen Formen abwickelte, durch einen symbolischen Speerwurf den Krieg erklärte.

Sobald die ganze Grundfläche des Tempels frei- . . , , . . - . «

gelegt fein wird, werden die großartigen lleberrefte oon Dftia Marmetruppen Herangehen, um t bie Ord. wieder aufgerichtet werden und einen eindrucks-, nung und Ruhe in ^pni a« en

vollen Schmuck der neuen Verkehrsader bilden, zu! unterdrückte unnachsichtlich al e Kundgebungen des der die Via delle Botteghe Oscure erweitert werden soll. Defaitismus, ordnete die Aushebung per lojaprigen

Cannä! Wer hätte nicht schon den Namen an und bewaffnete 8000 Sklaven. Einem Send« dieser antiken Stadt am Südende der apulischen boten der Karthager, der den Austausch von 10 000 Ebene unweit der Mündung des Dfanto (Ausdus) Gefangenen, darunter viele Sohne der Senatoren, gehört, bei der den Römern am 2. August 216 j anbot, wurde bedeutet daß er unverzüglich die o. Chr. von den Karthagern unter Führung Hanni- Stadt zu verlassen habe und schließlich zog der bals die schwerste Niederlage ihrer Geschichte bei- ganze Senat dem Konsul Teren ius Darro, der die

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IL Denn letzt komm neuen Säfte begri hier zugestiegen is manchmal auf eir )ig fühlende Brust b muß doch so ein u Nan erhält dann V sie sorgsam wieder anzt sich aufs neue ch nicht zum Lesen! ir nun erst einmal s gibt da gewisse ü Werteren. Ich wil

Da ist zuerst der K : ojer Zeitgenosse und ißt still, stört nicht, 1 will. Nur manchmal bwesenö vor sichshin ische Gottheit nc ann nett fein wollei icht zu erschrecken - Manchmal, aber sehr;

'ne Kreuzworträtsel-8 : Zch hab'-

I riebt,

>' ?ann ist da bas erf Mchend durch feine Swn. Ts bat flotiib;

schreibt sich jede Etc -cht und die von iNten Borräte. B -'M! Ähre Unterhai . kr, alle Reisegefährten

erschöpft sch an der regelmäßigen AM s »Aerzechung, ist hie n

Durchweg angenehr s Mratete Ehepaare, fi P fdbft beschäftigt. Lrff angenehn H I-lch- di- f0 tur ! 311 dm g,

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