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toipen peuie, vatz '.pianeua der die Schüsse auf der | gegeben hatte. Wir wissen, f

ihre Kameraden. Wir erinnern nur an den Siexek von Ondurman. an die Kapitäne derBari-

drückt zu werden.

Zugosiawiens politische Linie.

Stojadinowitsch sprach in Split.

Was bringt die

-15. Deutsche Rundsunkausstellung?

Belgrad, 26. Juli. (Europapreß.) Minister­präsident Dr. Stojadinowitsch ist auf einer Inspektionsreise entlang der Adriatischen Küste in Split eingetroffen, wo ihm der Kommandant der englischen Mittelmeerflotte, Admiral Sir Alfred P o u n d , einen Besuch abstattete, welchen der Mi­nisterpräsident auf dem englischen FlaggschiffWar- spite" erwiderte.

Auf einer Tagung der jugoslawischen Regierungs­partei erklärte der Ministerpräsident, das heutige Jugoslawien sei viel stärker als das Vorkriegs- Serbien und könne daher eine viel unabhän- aigere Außenpolitik führen. Es könne Freundschaften und Bündnisse mit allen Staaren aufrechterhalten, und sowohl den alten, als auch den neuen Freunden treu bleiben. Man könne wohl dieses oder jenes sremde Land lieben, aber nur in einem einzigen Jugoslawien sterben. Stojadino­witsch wies darauf hin, wie wichtig für Jugoslawien die Meeresküste sei. Es sei daher seine erste Pflicht, an der Adria den Frieden zu sichern. Das sei der Sinn des Abkommens mit Jta- l i e n.

Auf die Innenpolitik eingehend, sagte Stojadino­witsch eine Verständigung mit der Kroa­tischen Bauern-Partei sei wohl möglich, aber über drei Fragen könne es keine Diskussion geben, nämlich über der Monarchie und die Dyna­stie, über die nationale und völkische Einheit, und über die Aenderung der Verfassung im gegen­wärtigen Augenblick.

Rach her Einnahme Kmkianqs

Schanghai, 26. Juli. (Europapreß.) Rach den letzten Meldungen über die Einnahme Kiukiangs i leisten einzelne chinesische Truppenteile in verschie- i denen Stadtteilen noch verzweifelten Widerstand, = um den Rückzug der nach dem Fall der Stadt nach i Westen zurückflutenden Armee zu decken. Die japa- ) nischen Flußboote haben jedoch Kiukiang be- rette passiert und die abziehenden chinesischen Trup- ; pen unter Feuer genommen. Gleichzeitig sind ja-

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solle nicht Bayreut Richtlinie für die < den süddeutschen Rc

Prag, 26. Juli. (DRV.) Das sudetendeutsche TageblattDie Zeit" nimmt zu der Entsendung Lord Runcimans nach Prag Stellung. Der Zweck dieses Besuches wäre, das Problem und dl e Ursachen der Meinungsunterschi^ede über dessen Lösung zu untersuchen und in der «ache durch Rat und Einfluß gegebenenfalls zu v er ­nt i t t e l n. Es wäre weiter sehr wichtig, daß Runci- man jede Hilfe erfahre, und daß ihm die verschiedenen Standpunkte und die in Frage kom­menden Schwierigkeiten offen und eingehend von allen maßgebenden und gut unterrichteten Stellen dargelegt würden. In maßgebenden Kreisen der Sudetendeutschen Partei erkläre man hierzu, daß die Sudetendeutsche Partei selbstverständlich

zu schlagen und schwere Artillerie sowie das übrige rollende Kriegsmaterial über den Fluß zu schaffen. Die Milizen stießen auf dem rechten Ebroufer in den meisten Fällen nur auf nationale Wachtposten, denen sie an Zahl hundertfach überlegen waren. Erst zehn bis fünfzehn Kilometer hinter dem Ebro- Ufer stießen sie auf die eigentlichen nationalen Wi- derstandslinien. Diejenigen sowjetspanllchen Einhei­ten, die i m S ü d e n von A m p o st a den Fluß überschritten hatten, wurden bereits wenige Stunden später fast vollkommen vernichtet, da es den Rationalen möglich war, aus Tortosa Ver­stärkungen heranzuholen. Auch diejenigen, die bei M e g u i n e n z a den Fluß überquert haben, sind geschlagen morden oder befinden sich gegen­wärtig, da die Brücken hinter ihnen zerstört wur-

terzogen.

Rach japanischen Meldungen hat es den Anschein, als ob mit der Einnahme Kiukiangs die ganze chinesische Jangtse-Front ins Wan­ken gekommen sei. In chinesischen Mel­dungen aus Hankau wird der Fall Kiukiangs zu­gegeben. Es wird zugleich betont, daß die Japaner sehr schwere Verluste gehabt hätten. Die chinesischen Truppen sollen sich in voller Ordnung zurückge­zogen haben. Die Verteidiger des berühmt geworde­nen Löwenberges unterhalb Kiukiangs haben nach den chinesischen Berichten ihre gesamte Artillerie in Sicherheit gebracht.

Grenzzwtschenfatt am Murifluß

Tokio, 27. Juli. (DRB. Funkspruch. Ostasien- dienst.) Der Sprecher des Autzenamtes erklärte, am Ussurifluß bei Hsinhsingtung, 120 Kilometer südlich von Chabarowsk, habe eine sowjetrussische Militär­abteilung in Stärke von 100 Tlann, die mandschu­rische Reisende beschossen und festgenommen hatte, eine zu mandschurischem Gebiet gehörende Flußinsel besetzt. Später seien die in der Nähe des Ussuri- flusses gelegenen Dörfer Hsinhsingtung und Cniau- lintse oon den Sowjetrussen überfallen und in Brand ge st eckt, worden. Nach einem heftigen Gefecht, das fünf Stunden dauerte, sei die sowjetrussische Abteilung von stärkeren mandschuri­schen Grenzwachtruppen vertrieben worden. Die Verluste seien noch unbekannt. Der Sprecher teilte dazu ergänzend mit, daß die Regierung in Hsin- king am 23. Juli wegen dieses Zwischenfalles stärk­sten Protest beim sowjetrussischen Generalkonsul in Chardin eingelegt habe.

Kleine politische Nachrichten.

Der französische Außenminister Bonnet hatte eine einstündige Unterredung mit dem amerikanischen Finanzminister M o r g e n t h a u , die sich ausschließ, lich auf außenpolitische Fragen bezogen hat. Mor- genchau hat sich an die französische Riviera be­geben, wo er mit seiner Familie einen Erholungs­urlaub nehmen wird.

Lebensfreude, Humr irnner Mozart Bert darairf, aus mißen zu können. M wenn sich etll A Besseren. Salzb >re Tage, feit Echt wurde. 3)a; "an. Die FeMe/c . Wn, denn ihre

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Sowjetspanischer Vorstoß an der Ebro-Mündung.

S'a r a g o s s a, 27. Juli. (Europapreß.) In na­tionalspanischen Kreisen wird zugegeben, daß den sowjetspanischen Milizen das in der Nacht zum Montag durchgeführte Ueberraschungsma- növer am Ebro zwischen Mequinenza, das am Zusammenfluß des Segre und des Ebro, und Ampofta, das unweit der Ebromündung liegt, in seinem ersten Abschnitt zum Teil gelungen ist. Unter dem Schutz der Nacht und bei sehr niedrigem Wasserstand gelang es dem Feind an zahlreichen Stellen zwischen diesen beiden Orten, nach natio­nalen Schätzungen etwa sechs bis sieben Divisionen - auf das rechte Ebro ufer zu werfen. Das Manöver gelang, weil in diesem Abschnitt die Na­tionalen keine großen Truppenmassen bereit hielten und an den meisten Stellen nur eine einzige na­tionale Linie bestand Die Sowjetspanier dagegen haben die besten Divisionen, die sie noch besitzen, zu dieser Offensive eingesetzt, nämlich die Divisionen Lister" undCampesino", sowie die 35. und 45. internationale Division, die von den nationalen Truppen an der Pyrenäenfront nach Frankreich abgedrängt worden waren und von dort wieder nach Katalonien zurückgebracht wurden. Infolge des niedrigen Wasserstandes war es den sowjetspanischen Milizen möglich, in wenigen Stun­den an verschiedenen Stellen Pontonbrücken

Oie letzten Schuldigen."

Berlin. 26. Juli. (DBB.) DerVöl. kifche Beobachter- veröffentlicht zum vierten Jahrestag des 25. Juli 1934 folgen- den Artikel:

hellt habe. Auf dem gesamten Kontinent sei eine Entspannung der Lage eingetreten, die vor sechs Monaten noch bedrückend gewesen sei. Zu dieser Besserung der Atmosphäre und der Minderung der Spannung glaube er, habe die britische Regierung ihren Beitrag geleistet. Sie beabsichtige, das sort- zusetzen Sie hoffe, auf diese Weise Sicherheit und Vertrauen nach Europa zurückzubringen.

Matter Hunctman.

heit zu sehen, wie die künstlerische Leistung in die Obhut der Rundfunkingenieure genommen wird usw. Jeder Ausstellungstag werde beschlossen durch eine Großveranstaltung der Reichsrundfunk­gesellschaft in Halle 1.

Der Oberspielleiter des Fernsehsenders sprach hierauf über den Aufbau der Halle des deut­schen Fernsehens und über die künftigen Aufgaben der Programmgestaltung. Ein riesiges Atetter, dop­pelt so breit wie das Proszenium des Deutschen Opernhauses (22 Meter breit, 9 Meter hoch, 10 Meter tief), enthält Fernsehbühne, Laufgang für Fernsehkamera, Orchesterpodium und technische Nebenanlagen. Ministerialrat Diplomingenieur Flanze vom Reichspostministerium beschästtgte sich mit der Arbeit der Deutschen Reichspost für den Rundfunk und besonders auf dem Gebiete des Fern­sehens. Generaldirektor Hahnemann sprach als Vertreter der deutschen Rundfunkindustrie und Mit­glied der Ausstellungsleitung über den Indu­ft r i e t e i l her Ausstellung. Er führte aus, daß die deutsche Rundfunkempfängerindustrie m diesem Jahr wieder eine sta11liche Reihe neuer Empfänger typen herausbringe, die sich durch besondere Steigerung der Qualität und weitere Vereinfachung der Bedienung, vor allem aber durch eine wesentliche Verbilligung auszeich­neten. x

sein solle.

Die tschechische presse hält sich zurück.

Lord Walter Runciman ist 1870 Sohn eines Reeders geboren und wurde nach seiner Erziehung im Trinity College in Cambridge selbst

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eindlicher Gegenangriff leicht zurückgeschlagen.

In nationalspanischen Kreisen zeigt man sich durch diese Offensive der Sowjetspanier keineswegs beunruhigt und betrachtet sie als sehr gewagt, da die Milizionäre Gefahr laufen, zwischen den na­tionalen Widerstandslinien und dem Ebro-Fluß zer-

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Berlin, 26. Juli. (DNB.) Die Reichsrundfunk­kammer gab auf einem Presseempfang einen Ueber- blick über die Sehenswürdigkeiten der 15. Gro­ßen Deutschen Rundfunkausstellung, die vom 5. bis 21. August im Berliner Messegelande stattfindet. Präsident Kriegler erwähnte die Sonder- schauWunder der Sendung", bei der den Ausstellungsbesuchern ein Blick hinter die Kulissen des Rundfunks vermittelt wird. Er beschäftigte sich weiter mit der F e r n s e h h a l l e, deren. größte Sensation diesmal das Fernsehtheater zu werden verspräche, in dem die Fernsehsendungen auf einer großen Fläche, ähnlich der Leinwand im Kino, projiziert würden. Das Merkmal dieser Rund­funkausstellung würde die Sicherung einer volks­tümlichen Versorgung der Rundfunkteilnehmer mit Empfangsgeräten sein.

Der Reichsintendant des deutschen Rundfunks und Generaldirektor der Reichsrundfunkgesellschaft Dr. Glasmeyer gab einen Ueberblick über die Ab­sichten, die der Reichsrundfunk auf der diesjährigen Rundfunkausstellung zu verwirklichen gedenkt Die Reichsrundfunkgesellschaft hat u. a. in der Halle , Wunder der Sendung" ein vollständiges Rundfunkhaus erbaut. Der Besucher kann hier nicht nur worauf der Reichsintendant be­sonders hinweist die Arbeit vor dem Mikrophon beobachten. Zum ersten Male hat er auch Gelegen-

Re SDP. ist zu jeder Information bereit

DieZeit" zur Entsendung Runcimans.

Reeder. Seit 1902 war er liberales Unterhaus- ,

Mitglied. 1908 wurde er Unterrichtsminister des j liberalen Kabinetts Campbell - Bannermann und ; 1911 bis 1914 Landwirtschaftsminister. Als Handels- Minister war er im Kriegskabinett, schied aber 1916, ; als Lloyd George eine neue Regierung bildete, aus. Zu ihm stand er innerhalb der liberalen Partei in , heftigster Opposition. 1931 wurde er im Kabinett Macdonald Präsident des Handelsamtes und als solcher Vorkämpfer des Schutzzolls. Auch im Kabi- nett Baldwin blieb er Handelsminister. Nach dem Kabinettswechsel wurde er als Peer m das Ober­haus berufen.

Echo der presse.

London, 27. Jüli. (DNB. Funkspruch.) Die der Regierung nahestehenden Blätter legen großen Wert daraus, es klarzumachen,.daß Lord Runciman in privater Eigenschaft und vollkommen un­abhängig nach Prag geht und daß sich seine Dortige Tätigkeit in keiner Weise vor einem amt­lichen Hintergrund abspielen soll. Die größte Be­achtung findet auch die Erklärung der sudeten­deutschenZeit", aus der man die Zustimmung der Sudetendeutschen Partei zu der Mission Ruci- mans herauslesen will. Für die Abreise Lord Runci­mans ist kein Datum festgesetzt. Gut unterrichtete Kreise rechnen etwa mit dem 6. August.Daily Mail" schreibt, daß Lord Ruciman vor seiner Ab­reise nach Prag die Läge mit Lord Halifax eingehend besprechen werde. DieTimes" sagt, eine der Hauptaufgaben seiner Mission sei, die persönliche Fühlung mit den Sude­tendeutschen aufzunehmen. Die Forderung der Sudetendeutschen, daß sie nicht als Minderheit an­zusprechen seien, sondern als nationaler Partner in der Tschechei, sei natürlich. Man müsse zugeben, daß ihnen Grund zu dieser Hoffnung geboten wor­den sei. Zur Zeit der Friedensverhandlungen hätten sie vergebens versucht, in Oesterreich bzw. Deutsch­land eingegliedert zu werden. Sie seien mit der Er­klärung Beneschs getröstet worden, daß die Tschecho- Slowakei eine Art Schweiz werden solle. Die Times" stellt schließlich fest, daß die Wünsche der Einwohner der in Frage kommenden Gebiete am wichtigsten seien. Ein unparteiischer Untersucher werde zweifelos sein Bestes tun, um dies sicher­zustellen. AuchDaily Mail" hebt herbor, daß Lord Runciman ein von jeder Regierung unabhän­giger Vermittler und Untersucher sein werde. Europa werde verstehen, daß seine Anwesenheit in Prag England nicht verpflichte, in der Streitfrage Partei zu ergreifen oder sich an ihr zu beteiligen. Die Beauftragung Lord Runcimans sei der erste Schritt zur Wiederherstellung des all­gemeinen Vertrauens.

sich gegen die Entsendung des britischen Ratgebers zu wenden. Der Verdacht, der selbst in der britischen Öffentlichkeit aufgetaucht sei, die Präger Regierung werde der Absicht Chamberlains nicht zustimmen, wird weit zurückgewiesen. Vom Prestlgestandpunkt aus wäre es wohl möglich, die Entsendung Runci­mans unangenehm aufzunehmen, aber Prag, be­treibe eben keine Prestigepolitik. Nein, Prag denke wieCeske Slovo" versichert, anders:Uns m der Tschecho-Slowakei ift a n b e m b r i1 i s ch e n In­teresse q et eg en". Aber das Nationalistenblatt

P r a s z k y L i st" verrät die geheimsten Mechi- s'chen Wünsche, indem es zu Runcimans Mission sagt:Seine Vermittlung wird kein entschei­dendes Gewicht Haden".

Das Parlament emberusen.

Aber das Nationalitätenstatut kommt vorerst noch nicht zur Sprache.

Prag, 26. Juli. (DNB.) Ministerpräsident Dr. Hodza hat den Kammerpräsidenten Malypetr er­sucht, das Abgeordnetenhaus, das seit dem 10. Mai nicht mehr getagt hat, zu D i e n 5 t a g , 2. August, einzuberufen. Dem Abgeordne­tenhaus werden einige Gesetzentwürfe der Regie­rung vorgelegt werden, aber noch nicht die Vor­schläge zur Regelung der Nationalitätenfrage. Wann es zu deren Vorlage kommen wird, ist von den Verhandlungen der Regierung mit den Äoali« tionsparteien einerseits und mit der Sudetendeut­schen Partei anderseits abhängig. Der endgültige Tert des Nationalitätenstatuts soll am Dienstag vorn politischen Ministerausschuh fertiggestellt wer­den. Der Nationalitätenkodex Novelle zum Sprachengesetz, Nationalitätenstatut und Frage der Selbstverwaltung in den territorialen Verbänden soll in der nächsten Woche Gegenstand offi­zieller Verhandlungen mit den ein­zelnen politischen Parteien der Na- tionalitäten, insbesondere der Sudetendeut- schon Partei, bilden. Daran sollen auch Vertreter der Regierungspartei teilnehmen. Der Nationali- tätenkodex soll dem Parlament erst nach diesen Ver­handlungen vorgelegt werden.

Prag, 27. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die Mis­sion Runcimans findet in der tschechischen Presse eine seltsame Aufnahme. Eigene Stellungnahmen fehlen fast vollständig, man beschränkt sich auf die Wiedergabe französischer und englischer Zeitungs- stirnmen. Unter den größeren Blättern bringt nur bas linksgerichteteCeske Sloo o", das Be­ziehungen zur Prager Regierung unterhält einen Kommentar, der vielleicht kennzeichnend ist für die wirkliche Einstellung der Tschechen, die nur dem mächtigen England gegenüber das Gesicht wahren wollen. Das Blatt versichert zunächst mit überlauter Betonung, daß es sich gar nicht darum handele, Prag zu größerer Beeilung zu veranlassen, denn es habe j a s ch o na 11 e s m ö g l i ch e" g e t a n, um seinen guten Willen" zu zeigen. Man habe keine Grunde,

Das deutsche Volk hat den vierten Jahrestag des . 25. Juli 1934 zum Anlaß genommen, den ge. -allenen Kämpfern und mit ihnen dem ganzen österreichijchen Nationalsozialismus seinen heißen Dank abzustatten. Zum erstenmal ist uns allen, die wir das Ringen der Ostmark um ihre deutsche Seele nur aus der Ferne unter Lebt haben, restlos klar geworden, wie schwer dieser Kampf war und welche übermenschlichen Opfer und Leistun- gen er erforderte. Denn jahrelang war der Mund der in Schuschniggs Kerkern sitzenden Mittampfer versiegelt gewesen, jahrelang verbot die Rücksicht auf die Angehörigen der Toten die volle Enthüllung der Wahrheit, denn noch standen fremde Bajonette hinter dem volksfremden Schuschnigg-Regiment, noch gab es daslegitime" Oesterreich von St. ©er- main. Welchen Platz die österreichischen National, ozialisten in der Gesamtgeschichte des Hilden, 'ampfes der Ostmark einnehmen, hat der Stell. Vertreter des Führers am Samstag m Klagenfurt mit eindringlichen Worten geschildert Und er verband damit das heilige Gelöbnis, dafür zu sorgen, daß die Toten der Jahre 1934 bis 1938 die letzten Opfer dieses über tausendjährigen Rin. gens sein werden.

Hunderte von österreichischen Nationalsozialisten sind im offenen Kampf mit den Inhabern der von außen gestützten Staatsgewalt einen Soldatentod gestorben. Ist es ein Wunder, daß unser Gefühl am stärksten bewegt wird durch den Opfer, tob jener 1 3, die fern von ihren Kameraden - im Augenblick einer schweren äußeren Niederlage--. ihr junges Leben am schimpflichen Galgengerust I enden mußten? Daß wir mit Bewunderung uni Dank ihrem Gedächtnis huldigen, die nach b« Schilderung aller Augenzeugen jener grauenvollen Tage samt und sonders wie Helden gestor. b n sind? Ein Engländer hnt den Galgentod von , Planetta und Holzweber miterlebt: das ist sein 1 Urteil:Keiner hat auch nur den geringsten Augen. I blick durch ein Wort, durch einen Ton, eine Be. roegung oder durch einen sonstigen Ausdruck auch nur das geringste Zeichen von Furcht oder Zurück« weichen verraten... Kein Zweifel, diese Manner starben wie Helden!" Mit dem RufEs leb« Deutschland! Heil Hiller!" auf den Lippenalle 13.

Und diese Männer wagt das führende Blatt eng? lischer Zunge, wagen die LondonerTime s' heute eineBande politischer Raufbold e* zu nennen. Sie wagt man als ,,M örder gu be, zeichnen, weil angeblich durch ihre Kugeln im Auf rühr des 25.Juli der Bundeskanzler Dollfuß getroffen wurde. Wir wissen heute, daß Planetta nicht der Mann war, '=^"ru m,f hewl

flüchtenden Dollfuß abgegeben hatte daß Planetta sich nur deshalb zu dieser Tat be kannte, weil Schuschnigg angedroht hatte, jeden zehnten Mann der Hunderte von verhafteten Na> tionalsozialisten zu erschießen, wenn der Täter sich j nicht freiwillig meldete. Und überhaupt niemad hat je behauptet, daß einer der anderen zwölf am Tode Dollfuß' schuldig gewesen sei. Zwei von ihnen mußten lediglich deshalb am Würgegalgen sterben, weil sie für flüchtige Kameraden Sprengstoffe aus. > bewahrt haben sollen. Wenn man aber auch nur die Bilder dieser 13 betrachtet, ihre offenen um) anständigen Gesichter, bann kann man nur beji traurigen Mut jener ausländischen Zeitungsschn5 j der bestaunen, die es wagen, diese MänNepals Mörder" undHooligans" zu beschimvfen nun Jahre nach ihrem heldischen Sterben. Solche um Urteilsverrenkungen sind nux erklärlich aus einer Mentalität heraus, die nicht mehr das geringste mit jenem Geist zu tun hat, der das britische Weltreich schuf. Dieses Reich ist nicht in ungelüfteten Redat- tionsftuben auf dem Papier ausgeheckt, sondern von ganzen Kerlen erkämpft worden, bie von keinerlei Skrupeln und Sentimentalitäten be­einträchtigt waren. Wenn irgendeine Staates- schichte Europasmit Blut und Eisen" geschrieben worden ist, so die Britanniens! In keinem zweiten Lande unseres Erdteils war der politische Mord der Königsmord vor allem so zu Hausi, wie auf den brillschen Inseln, keine Nation hat für ihre Einigung solche Ströme von Blut vergossen. Unb bis in unsere Gegewart hinein hat Britnn- nien Männer als Helden verehrt unb gefeiert, die nach gewöhnlichen menschlichen Gegriffen w e ! mehr Anwartschaft auf den Titel ein eil , Mörders" batten als Holzweber, Planetta und»

immer bereit sei, durch Darlegung ihres Stand­punktes eine objektive Informierung zu ermöglichen und dadurch beizutragen, daß das schwierige Nationalitätenproblem einer Losung näher gebracht werde. Es bedeute weiter eine be­grüßenswerte Klarstellung, daß Runciman nicht nur als ein von der britischen, sondern auch von jeder anderen Regierung völlig unabhän­giger Beobachter und Gutachter tätig

KM WZ w» IRZ X ®<r,tm ' 'm »r! m ffitnn nm l^1 j wir ein Statt dM -ine teilt 4? 8'1 jein, denn diese Stj \ jjhchen taW* Stellung hn Rahim hing ein. Man b Mart unb W 1 bas M, bie Kunst . herauszustellen, in

Jede Form der Ä über das Dot!

ä-n in einer heiklen Lage. Bei Sort wurde ein spanische Flußstreitkräfte an den Po- feindlicher Oeaenangriff leicht zurückg«Ichl°8-n. .. . y ° n g-S e e °°rgedrung-n und b-rr°hen die zwi. schen Kiukiang und Nantschang operierenden chi­nesischen Truppenteile im Ruaen. Auch die japani- schen Luftstreitkräfte sind für die Versal- gung der fliehenden chinesischen Armee eingesetzt worden und haben auch Nantschang erneut bombardiert. Han kau und seine Nachbarftädte wurden ebenfalls in den Mittagsstunden des Diens­tags einem schweren Bombardement ün=

l o n g" und des ,,K i n g S t e v h e n" ...

Aber der Fall derTimes" steht noch schlimmer M Die letzten Schuldigen am Tode von Do-Ö- fuß sowohl wie am Sterben der österreichischsrW Nationalsozialisten sind überhaupt nicht beutftfitf M Blutes sie sind dort zu suchen, wo geaen M laut ausgefprochenen Willen des österreichische« Polke-; jener Staat von St. Germain Q schaffen wurde. Clemenceau und Llor) George wird bie Geschichte als die Urbeber bn Leidensjahre Mitteleuropas bezeichnen, und späteren britischen und französischen Recsierun«^ die die Zollunion verboten und den Wiener W nenftaat bis zum letzten Augenbl'ck siükten. w^'* den für die Verlängerung und Verschlimmernd dies»«; Elends r>prirttwortlich gemacht werden.^

W-der ein Dolllnß noch ein Schnschniaa 1 »wn sich aus den Mut und die Verblendung atif^Ä Tracht, sich dem klaren Willen der öfterreirbif^ Deutt-den so lange Zu widersetzen, wenn sie nom Auslände her ständig aufgehetzt und in ifrrl l sinnlosen Widerstand bestärkt wo^d->n wären. '

s^wntzigen Egoismus fremder Mächte. b*e j| Maihtversiärkung Deutschland«; w't rrtfon |j

", hinter^pihen versuchten, hohen die Schergen 'M W'"ner Regimes ihren rühmlosen llnleroo'^ 1111 oerdanken. Daß bas Urteil der Mpschjchfe so M wird und nicht anbers. b-weist die qan»e r»H NenHeie- Niemols hat die Menschheit auf die ihre Snmvath'e volksfremden Tnropnen immer ober - Hat sie den T n r a n n Ueberminbern oebuldigt. D»r ?5 1934 mon bie ersie offene Rebellion eine* oefn teten Volke«; geo"n seine Unterbrncker. Wa«^ w''v . netta unb seine K^nu"r^den ae^n haben, war a'*1*'1 bas nfei*e. was Wilhelm e l l an dem j noat G"tzler lot. Auch Test« Tat war aw W* llob h(»r ,.T i m " aem-ssen die Tal eiM4 Raufbolde und Barbers N"- eine müde feefe 'ann den Getzlern Neuheit kann Do^j und Schuschniag Z'mutebosten datz sie .hcrt'l4~^ waren xu saoen. datz ft» bi» M»hrheit ihrer feiste hinter sich lm"-n" ^-r die frlrfr

Oni* unb d»n Geill l»in»« Voltes so voll^ändfo '-nnt m»r miber bell»-"«; W'llen e« gibt bufb^ \ Beweise dafür an seinem Irrtum bis zum E«»