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Mittwoch, 27.)uli 1938

188. Jahrgang

:rj?5 Erstes vlatt

Chamberlain erläutert Runcimans Mission

England schaltet sich ein.

Egt d°b d-° M7m°n7 noch nicht gekommen lei, Stehende tun um die Zurückziehung der NU-I°N- in dem sie Mit Erfolg intervenieren könne. Die Re-sdifchen Freiwilligen aus. Spanien zu epleichte , aieruna Franco hätte den britischen Vorschlag für damit dieses Land auchort eme^ Bedrohung für die Untersuchung gewisser Fälle absichtlicher Angriffe Iden Frieden Europas darzustellen.

in Be

pf. Südwest 3440 ;en 3417, Kurpfalz >stmark 3355, Nord- 1262, Ostmark 3238

suchen, bereit sind, um des Friedens willen die Ehre oder britische Lebensinteressen zu opfern. Unser Wiederaufrüstungsprogramm macht schnelle Fortschritte. Tag für Tag wird die bewaff­nete Stärke dieses Landes größer. Aber wenn es gut ist, eine ungeheure Stärke zu besitzen, so würde es doch tyrannisch sein, sie zu benutzen."

Chamberlain wandle sich hierauf dem Pariser K ö n i g s b e s u ch zu. Die Einigkeit zwischen Frank­reich und Großbritannien sei nicht gegen ein anderes Volk oder eine Kombination anderer

Völker gerichtet. Es habe keinerlei neue Versprechungen und keinerlei neue Verpflich­tungen auf beiden Seiten gegeben.

Zur Spanienfrage erklärte der Premier­minister, die britische Regierung sei davon über-

Oer Chacofrieden.

Am 21. Juli 1938 unterzeichneten in Buenos Aires die bevollmächtigten Vertreter Paraguays und Boliviens den Frie- densoertrag, durch den beide Länder die von einem internationalen Schiedsgericht festge­legte Grenzziehung im Chaco-Gebiet «nnehmen.

-876, Hessen 1872, Ostmark 1847 unb

hießen. Frap Häringen 1807, Oft- ichland 1756, Norm­alen 1719, Berlin-

rung.

Fürst Franz von Liechtenstein f.

Vaduz, 26. Juli. (DNB.) Fürst Franz I. von Liechten st ein, der bereits IM Marz d. I. den Thronfolger, seinen Großneffen, den Prinzen Franz Joseph mit der Ausübung der ihm ver­fassungsmäßig zustehenden Rechte betraut hatte, ist auf Schloß Feldberg im Alter von 85 Jahren ge-

Neue Präsidentschaftskandidatur Roosevelts?

(investigator) und Vermittler würde natürlich 1 unabhängig von der britischen Regierung sein, und er würde lediglich persönlich handeln. Es würde natürlich notwendig sein, daß ihm alle 2N ö g l i ch - teilen sowie alle Informationen zur Verfügung gestellt würden, damit er seine Aufgabe zu erfüllen vermöge. Ich hoffe, daß die Fragen, die bisher unlösbar er­schienen, sich unter dem Einfluß eines solchen Vermittlers als weniger hartnäckig erweisen werden, als wir das gedacht haben. Die bri­tische Regierung ist glücklich, daß Lord Run- ciman bereit ist, diese Aufgabe auf sich zu nehmen, vorausgesetzt, daß er, wie ich hoffe, des Vertrauens der Sudelendeutschen versichert wird, und daß er den Beistand der tschecho- slowakischen Regierung erhält. Die britische Re­gierung habe sich ständig dafür eingesetzt, daß man in einer sehr delikaten und schwierigen Lage die Geduld bewahre. Wenn eine friedliche Lösung dieser tschechischen Frage ge-z fundem werden könnte, so würde der Weg nun­mehr wieder für eine weitere Anstrengung zu einer allgemeinen Befriedung offen fein. Das deutsch-englische Flotten- Abkommen ist ein Beweis dafür, daß ein ' vollständiges Aebereinkommen zwischen einem demokratischen und totalitären Staat möglich ist. Ich sehe nicht ein, warum diese Erfah­rung sich nicht wiederholen sollte. In diesem Abkommen hat Hitler eine bemerkens­werte Geste höchst praktischer Art zum Schutze des Friedens gemacht (lebhafter Beifall), des­sen Wert bisher noch nicht genügend gewürdigt worden ist."

Chamberlain schloß mit der Feststellung, daß sich die Atmosphäre allgemein aufge-

Was hing ton, 26. Juli. (DNB.) In einer Wahlrede, die Innenminister Ick es im Rundfunk hielt, deutete er die Möglichkeit eines dritten Amtstermin es des Präsidenten Roosevelt an. Ickes setzte sich insbesondere mit der Opposition aus­einander, deren Obstruktionspolitik eines Tages eine Lage schaffen könne, in der alle Zweifel an Rooie- velts Volkstümlichkeit am besten dadurch beseitigt würden, daß man der Bevölkerung Gelegenheit gebe, unmittelbar für oder gegen ihn und seine Politik zu stimmen. Die bereits seit Wochen anhaltenden Gerüchte, Roosevelt werde 1940 erneut kandidieren, erhielten durch diese Rede neue Nah­

st o r b e n. Die Regierung des Fürstentums Liech­tenstein hat Fürst Franz Joseph II. übernommen. Dem Fürsten hat der Führer und Reichs­kanzler telegraphisch seine Anteilnahme zum Tode des Fürsten Franz übermittelt.

*

Fürst Franz I. war 1853 als Sohn des Fürsten Alois geboren. Seine Mutter war eine Gräfin Kinsky. Er folgte seinem Bruder Johann II., der über 70 Jahre Regent gewesen war, am 11. Febr. 1929 in der Regierung. Von 1894 bis 1898 war er österreichisch-ungarischer Botschafter in Petersburg gewesen. Sein Nachfolger, Fürst Franz Jo­seph II., ist 1906 als Sohn des Prinzen Alois von und zu Liechtenstein und der Prinzessin Elisabeth Amalie, einer geborenen Erzherzogin von Oester­reich, geboren. Er hat die Hochschule für Bodenkul­tur in Wien absolviert. Das Haus Liechtenstein ist seit dem Mittelalter in Niederöstereich und Mähren heimisch. Die Erwerbung der Herrschaft Schellen­berg und Vaduz, die das souveräne Fürstentum Liechtenstein bildet, erfolgte um die Wende des 18. Jahrhunderts durch den Fürsten Adam, der auch die berühmteste Privatgemäldesammlung Wiens, die Liechtenstein-Galerie, gegründet hat.

Ztaüens Rassenpolitik.

Parteisekretär Ltarace empfängt die italienischen Rassenkundler.

Rom, 26. Juli. (DNB.) Die faschistischen Uni- versitätsprofessoren, die unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Volksbildung die Leitsätze, die der faschistischen Rassentheorie als Grundlage dienen, ausgearbeitet haben, sind in Anwesenheit des Ministers für Volksbildung Alfieri von Parteisekretär Minister S t a r a c e empfangen wor­den. Starace hat den Professoren seine Genugtuung für Form und Inhalt der Leitsätze ausgesprochen und daran erinnert, daß der Faschismus seit 16 Jahren praktisch eine Rassenpolitik verfolge, die darauf gerichtet sei, eine quantitative und qualitative Hebung b^r Rasse zu ver­wirklichen. Der Duce habe mehrfach in seinen

Chamberlain wandte sich nunmehr der t s ch e ch o- slowakischen Frage zu. Wir sind uns wie­derum bewußt, daß alles Material vorhanden ist, das zu einem Bruch des Friedens führen kann, mit allen unberechenbaren Folgen, falls diese An­gelegenheit nicht kühn und mit einem vernünftigen Maß von Beschleunigung behandelt wird. Daher haben wir in enger Verbindung mit Frankreich alles getan, um eine friedliche Lösung des Streits zu erleichtern. Es fei nicht wahr, daß die britische Regierung die tschecho-slowakische Regierung gepreßt habe Unsere Sorge hat vielmehr darin bestanden, daß die tschecho-slowakische Regierung allzu hastig eine Lage behandeln könnte, die so delikat ist. Es ist doch äußerst wünschenswert, daß beide Parteien nicht in die Lage geraten, in der sie festsitzen. Die britische Regierung habe es daher der tschecho-slowakischen Regierung dringend an­geraten, ihren Vorschlag Henlein zu unter­breiten, bevor sie diesen ihrem Parlament zu­leite. Wenn es irgend möglich sei, daß ein durch Verhandlungen erzieltes Uebereinkommen zwischen den Führern der Sudetendeutschen und der tschechischen Regierung erzielt werden konnte, bevor das Statut tatsächlich dem Parlament zu­geleitet werde, so sei das offensichtlich die beste aller ßöf ungen.

Im Laufe der Zeit ist es ,edoch zweifel­haft erschienen, ob ohne eine Hilfe von außerhalb ein freies Abkommen zwischen den Sudelendeutschen und der tschechischen Re­gierung zu erzielen war. Unter diesen Umstän­den hat die britische Regierung auf ein Er­suchen der tschecho-slowakischen Regierung hin dem Vorschlag zugestimmt, daß eine Person mit den erforderlichen Erfahrungen und Quali­täten diese Frage an Ort und Stelle nachprüfen und versuchen solle, falls das notwendig ist, Wittel und Dege vorzu- schlagen, welche die Verhandlungen zu einem Erfolg führen. Ein solcher Untersucher

nungen über den Haufen wirft, in absehbarer Zeit die Vertreter Paraguays und Boliviens sich die Freundeshand reichen werden und das panamerika­nische Ideal Roosevelts verwirklichen helfen.

Unabhängiger Beobachter und Vermittler."

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1 Kilometer nach» :£pe Hannover,» 'e Egau an der» J9en vollbrachten!

n°ch Lützen, i (Darmstadt), berii n erreichte, unb! Wer bei Lauchas W°9ramn,!l Kunshlugmeister; [ I ' Besichtigung besti Kunst zeigte.

auf britische Schiffe angenommen. Die britische Re­gierung habe vorgeschlagen, daß diese Untersuchung von je einem britischen und einem spanischen Marine-Offizier durchgeführt werden sollen.

Das englisch-italienische Abkom­men haben wir", so erklärte Chamberlain,nie­mals als ein bloßes zweiseitiges Abkommen zwischen Italien und Großbritannien angesehen." Die bri­tische Regierung sei der Ansicht, daß die Lage in Spanien eine ständige Bedrohung des Friedens in Europa sei, und aus diesem Grunde habe sie er­klärt, daß diese Bedeutung beseitigt werden müsse, ehe das Abkommen in Kraft treten könne.Es ist nicht unsere Schuld und nicht die Schuld der italie­nischen Regierung, daß diese Voraussetzung ni cht eingetreten ist. Wir werden alles in unserer Macht m hio QitriiHjip'hiinn der auslän-

iben blei, platzen

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halb vor jeder Vermischung und Ver­fälschung hüten. Rassengesetze in diesem Sinne seien bereits in den Gebieten des Imperiums er­lassen worden.Was die Juden anbetrifft", er­klärte Starace,so betrachten sie sich feit Tausenden von Jahren überall und auch in Italien als eine .besondere und den anderen überlegene Rasse*, es ist bekannt, daß trotz der toleranten Politik des Regimes die Juden in allen Nationen durch ihre Menschen und Mittel den Gsneralstab des Anti­faschismus gebildet haben." Starace kündigte schließ­lich an, daß die hauptsächliche Tätigkeit der faschi­stischen Kultur-Institutionen im kommenden Jahr die Ausarbeitung und Verbreitung der faschistischen Rassenprinzipien sein werde.

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Im Gegensatz zu den bisherigen tschechischen Pressestimmen, welche davon sprachen, das; der tsche­chische Nationalitätenplan durch einen eigenmächti­gen Akt der Staatsgewalt bzw. durch einen Schein­beschluß des Parlaments in Gang gesetzt werden sollte, hat nunmehr die Prager Regierung eine Er­klärung veröffentlicht, wonach das, Nationalitäten­statut, das neue Sprachengesetz und das Selbstver­waltungsgesetz zunächst mit den Volks­gruppen, insbesondere mit den Vertretern der Sudetendeutschen Partei besprochen und nach Ab­schluß dieser Verhandlungen erst dem Parlament zugeleitet werden sollen. Diese Ankündigung bedeu­tet eine völlige Umkehrung der bisherigen tschechi­schen Taktik, und es ist kein Zweifel, daß dieser Richtungswechsel nicht nur auf die energische Hal­tung der einzelnen Volksgruppen, sondern wohl auch auf die Einwirkung derFreunde im Westen", d. h. Frankreichs und Englands, zurückzuführen ist. Die britische Regierung, der offenbar an einer friedlichen Lösung des tschechisch-sudetendeutschen I Problems sehr gelegen ist, hat sich jetzt ja auch in

Reden und Schriften darauf verwiesen, daß das italienische Volk der indo-europäischen Rassengruppe zugehöre. Mit der Schaffung des Imperiums fei die italienische Rasse mit anderen Ra ss e n in Berührung gekommen. Sie müsse sich des­halb vor jeder Vermischung und 23 er»

Nie Unruhen in Palästina.

Jerusalem, 26. Juli. (Europapreß.) Der neue jüdische Terrorakt in Haifa hat im ganzen Lande zu zahlreichen Zusammenstößen geführt. Von dem im Hafen ankernden SchlachtschiffRepulse" wur­den Maschinengewehre zur Verstärkung der Aus- rüftung der englischen Truppen an Land gebracht. In Mishmar-Hayarden, einer jüdischen Siedlung in Galiläa, wurde« im Verlauf eines Feuergefechts zwei Araber und zwei Juden getötet. In einigen Fällen gelang es der Polizei, Zeit­bomben unschädlich zu machen. Eine solche Zeit­bombe wurde in einem Lichtspieltheater Jerusalems entdeckt, eine zweite in einer Straße der Jerusalemer Altstadt. In letzterem Fall handelte es sich um eine Landmine in einer von Arabern be­wohnten Straße. Die Explosion hätte zweifellos schwere Folgen gehabt. In Jerusalem wurden zwei Araber, die vor kurzem zum Tvde ver- urteilt worden waren, im Zentralgefängms hin­gerichtet. Der Ausbruch eines allgemeinen ara­bischen Streiks in Palästina wurde vom Kolonial­amt bestätigt. Gleichzeitig wird jedoch hinzugefügt, daß die Mandatsbehörde durchaus Herr der Lage feü

4r|d)etni täglich, außer Sonntags und Feiertags feflagen: Die Illustrierte Siebener Familienblatter Heimat im Bild DieScholle " MonatZrvezngsprets: Alt 4 Beilagen RM.I.95 Oi)tie Illustrierte . 1.80 gllstellgebühr . -.25 Auch bei Nichterscheinen non einzelnen Nummern »folge höherer Gewalt

§ernfprechanschlüffe örter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach­richten: Anzeiger Gießen Postscheckkonto:

firanffutt am Main 11686

er 250er-MaschiM 54 Kilometer, urö er 175er-Klasse mit meter erfolgreich.

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Ils sich die Vereinigten Staaten dazu entschlossen en, den europäischen Angelegenheiten den ten zu kehren, lag es in den Plänen des Prä- tten Roosevelt, mehr als bisher Latein- erika politisch und wirtschaftlich zu erfassen, r der Lauf der Ereignisse lähmte alle Kalkula- en, der abgeglittene Dollar warf viele Berech- gen über den Haufen, und die Katastrophen im nen Osten gaben Washington nicht die Möglich- , alle Energien nach Südamerika spielen zu m. Das Weiße Haus sah sich zu großer Behut- feit in der Behandlung lateinamerikanischer gen gezwungen, die den Vorgängern Roosevelts fern lag. Der Panamerikanische Kon -

igieß in Montevideo vom Jahre 1932 Iwhnte Roosevelt noch mehr zur Vorsicht, er stieß i av eine entschiedene Opposition. Lateinamerika Imllte sich nicht länger den Dollarimperialismus lud die im We E proklamierte Monroedoktrm |cl;1 aeleatl. yul ...

18« allen lassen, die in Washington als eine S ch u tz- verstärktem Maße dadurch in die mitteleuropäischen Ih rrschaft Nordamerikas über den ganzen Korn Auseinandersetzungen eingeschaltet, daß sie den be- Uirent ausgelegt worden war und verschiedentlich f(mnten Politiker Lord Runciman nach Prag 1 hi Einmischung in Die inneren Angelegenheiten will. Wie aus dem tschechischen Presse-Echo j

dsi lateinamerikanischen Staaten geführt hatte. h^vorgeht, ist man in Prag in Wirklichkeit von ' ^Washington zog die Lehre aus dem Mißerfolg ^nbunq ber Dinge nicht sehr entzückt. Es Montevideo und zeigte sich auf dem folaenöen für bie ^rren im Hradschin, im Parlament p. namer ikamschen Kongreß in Bue-I^ . tschechischen Generalstab künftig immer Ss Aires in einem ganz neuen Lichte. Die ft, Origer werden, mit den alten Methoden der Kimmung und die Lage hatten sich in den vier unb ber Verzögerungen der nun ein-

Mhren von 1932 bis 1936 grundlegend^geandert. maI notwendigen Entscheidungen auszuweichen. Der P-nsident Roosevelt ersten persönlich mBue- Scheinwerfer der öffentlichen Meinung in England, ffy- Aires, aber er hielt nicht den Kommandostab ft.^ allgemeinen von den kontinentalen Din- 1 m ber Hand, sondern einen Olivenzweig Er hatte 1^' viel versteht, und der man deshalb aller- ! M dem damaligen Präsidenten von Argentinien gQnb ubern konnte, wird nun stärker, als es G eneral Justo eine lange Unterredung unter vier U ^sch/chen lieb ist, das Chaos der Prager Re- ! Lägen, deren Ergebnis die Absage Wash in g-.'^ beleuchten müssen. Wieweit frei- l ns an die Monroe doktr in war. Die Ver- « bi Entsendung des Lords Runciman einen £.*n Staaten anerkannten felerlich die volleattWn Erfolg zeitigen wird, das bleibt abzu- (-lbsiandigkeit und Unabhängigkeit der latelname- Senn es verfolgt ja nicht nur das zähe

Aschen (Staaten, taum datz sie den Platz eines r^t unfriedliche Ziele mit feiner ter-

,-jimus inter pares beanspruchten. Die nordame- ^ristischen, sowjetfteundlichen Unterdrückungspoli-

' iranischen Marlnetruppen wurden aus Nicaragua ft. 0^ern e5 [eiber auch die Engländer all- Mruckgezogen und die sog Pratt lausel, die ' bewiesen, daß sie das Prädikat eines ehr-

I ts Souveränität Kubas beeinträchtigte, wurde o ' gerabe in ber tschechischen Frage

^(gehoben. So sollte denn das panamenka- , errj- verdienen müssen. So wird man sich über i "(che Ädeal einen neuen Antrieb erhalten bie englische Initiative in Prag erst dann ein Ur-

Oiooseoelt konnte nun unter voller Beistlmmung bilden können, wenn sie geglückt oder miß- d-- Kongresses in Buenos Aires fein politisches h. Ev.

Engramm entwickeln. Der Panamerikanismus auf y ' *

d-7 Grundlage demokratischer Prinzipien und der JlH

Llchtunq des Krieges wurde zum Dogma erhoben. , -

Je 240 Millionen Bewohner des amerikanischen London, 26. Juli. (DNB.) Im Unterhaus intinente sollten, hieß es, den 540 Millionen Be^ erklärte Premierminister Chamberlain:Ich iw hnern des zerrissenen Europa ein Beispiel der kann mir nicht vorstellen, daß irgend jemand im lEnigteit und der Friedfertigkeit geben. Ja, die Pa- Unterhaus dem nicht zustimmen könnte, was wir ihre eines amerikanischen Völkerbundes als Gegen- so häufig als das Hauptziel der auswärtigen Politik zum Genfer Bunde, den viele lateinamerika- der Regierung bezeichnet haben, nämlich die Er- Wchen Staaten aufs tiefste enttäuscht verlassen richtung und Erhaltung des Frie- üben und noch verlassen, wurde in der amerikani- dens und die Beseitigung aller Kon- Wsisn Presse eifrig aufgeworfen. Die Abmachungen fliktsurs/achen, soweit das praktisch möglich Uh panamerikanischen Kongresses in Buenos Aires ist, sowie der Beseitigung der Reibungen und Be- lltoirben durch den Nichtangriffs- und Freundschafts- schwerden der Länder gegeneinander. Niemand mag ||o;tt von Rio de Janeiro ergänzt, dem sich ein gro- sich einbilden, daß wir, obgleich wir den Frieden ![lir Teil der südamerikanischen Länder anschloß. ........ M,।-----------

Nun stellt man sich Lateinamerika fälschlicher- -

Mise vielfach als eine relativ geschlossene Ein- Telegramme mit der dringenden Bitte ge- U^ i t vor. In Wirklichkeit aber umfaßt es zwanzig dichtet, einem Chacoftieden zuzustimmen, und fo »Linder, die sich in ihrer rassischen Zusammensetzung konnte ... benn endlich am 1. Juni die Frie- II ULb politischen Ausrichtung nicht weniger al5 016 b e n 5 E o n f e r e ti 3 in Buenos Aires ver- I» iManischen Staaten Europas voneinander u n t er= [amme{n jjie nun endlich insofern zu einem posi- II n" ^^Nieinsam ist iljnen nur die katho- Resultat geführt hat, indem sich La Paz und W Religion und Mit Ausnahme vom portu- Asuncion bereit erklärt haben, der Grenzziehung .'esisch sprechenden Brasilien die spanische unb ben Bestimmungen einer neutralen Kom- e. Es liegt deshalb auf der Hand daß zuzustimmen, die sich aus Vertretern

-r panamerikanische Gedanke nicht überall mit der ft,^ Bereinigten Staaten, Argentiniens, Brasiliens, pichen Begeisterung aufgegnften worden ist. Be- Perus und Uruguays zusammensetzt. Man

t lmoers störend wirkte sich der Chaco krieg b^^ alrQ erwarten, daß, wenn nicht unvorher- ^ilchen Bolivien und Paraguay aus, der mit Er- |ebene Umstände eintreten und der Chauvinismus ^rung geführt wurde, und in dem alle Vermttt-ben beiden feindlichen Ländern nicht alle Berech- [I ^»igsversuche Washingtons und der neutraler; gro- .... - - 'r

; h ABC - Staaten (Argentinien, Brasilien und Gpile) gescheitert waren. Solange nicht e'in Chaco- l'eden zustande kam, war es unmöglich, die pan­amerikanische Einigkeit als ein Ideal hinzustellen. Die offenen Feindseligkeiten in derGrünen Blle" wurden zwar schon vor ungefähr zwei ^hren eingestellt, eine vorläufige Demarkations- ftie war gezogen worden, man tauschte die Ge­legenen aus, aber von einem Frieden war man [ ch sehr weit entfernt. Asuncion und La Paz ftnden sich feindlich gegenüber, weigerten sich, die °2lomatischen Beziehungen' wieder aufzunehmen, ftd oft genug schien es, daß die Kanonen wieder | Chaco zu sprecheen anfangen würden. Die festen Schwierigkeiten bereitete die Regelung der ^renzfragen. Paraguay, das fast den ganzen livaco besetzt hatte, betrachtete sich als Sieger und Siigte sich keineswegs geneigt, sich diesen Sieg k malern zu lassen. Bolivien erkannte diesen ^ egerstandpunkt nicht an, es wollte einen schmalen «'.reifen im Chaco nicht aufgeben, in dem sich ein pitroleumhaltiges Terrain befindet, es verlangte l^ner einen direkten Zugang zum Paraguaystrom, seine Produkte via Buenos Aires direkt an den ^lantischen Ozean verschiffen zu können.

, hat langer und schwieriger diplomatischer Ver- . molungen bedurft, ehe es gelang, die beiden feind- ^tyen Staaten zusammen mit den Neutralen am E"vztisch zu versammeln, um endlich einen rie&e.n herbeizuführen. Präsident Roosevelt tte an die Präsidenten von Bolivien und Para-

e n. E: Mairn ); Obersturmführer ijarfiit)rer Maurer W gefcht wegen - tung); StanW

t Diesenbach (D|i' I memann (yrankn, sialen, 632), Ober- 625), Sturmsührer

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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