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Berlin, die größte Industriestadt des Festlandes
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Wie die japanische Marineleitung bekanntgibt, wurden seit Beginn des Chinakonfliktes 2 5 9 chinesische Flugzeuge abgeschossen und 356 am Boden zerstört. Die Japaner geben ihre eigenen Verluste mit 65 Flugzeugen an.
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Die Bu ka re sie r R e ch t s a n w a l ts k a mm er hat für 'sämtliche jüdischen Rechtsanwälte, die nach dem 1. Dezember 1918 in ihre Listen eingetragen worden sind, das Recht der Berufsausübung aus« geatzt, da die betroffenen Rechtsanwälte sich auf Grund des neuen Gesetzes einer Ueberprüfunst ihrer Staatsbürgerschaft unterziehen müssen. Die Kammer hat in den letzten zwei Jahren unter dem
Türkischer Protest im Sandschak Alexandrette.
Jerusalem, 27. Jan. (DRB. Funkspr.) Im San'dschak-Alexandrette hat die türkische Bevölkerung, die um ihre Autonomie in der von den Mandatsbestimmungen befreiten syrischen Re-
Flauer Auftakt in Genf.
Genf, 26. Jan. (DRB.) Der erste Tag der Genfer Ratstagung war mit den üblichen Besprechungen der verschiedenen Außenminister ausgefüllt. Es herrschte überall eine ausgesprochene flaue Stimmung — ein Ausfluß der hoffnungslosen Lage, in die sich die Genfer Entente hineinmanövriert hat. Daher konnte man sich bezeichnenderweise auch nicht einmal darüber einigen, ob bei der öffentlichen Sitzung am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung aller Ratsmitglieder oder auch nur eine gemeinsame englisch-französische Stellungnahme erfolgen soll, wie das von gewisser Seite angeftrebt wurde. Die Ratsmitglieder werden also nur für sich sprechen.
Die Pariser Presse hält es nicht für ausgeschlossen, daß es dem französischen und dem eng- lichen Außenminister gelingen werde, den Generalangriff der kleineren Staaten gegen den Artikel 16 des Genfer Paktes, der die Sanktionspflicht enthalt, wenn auch nicht vollkommen zu ersticken, so doch abzuschwächen. „Matin" meint, es bestehe immerhin die Möglichkeit, daß, wenn Delbos und Eden heute davon a b s ä h e n würden, in ihren Reden das Wort „kollektive Sicherheit" zu gebrauchen, die kleinen Staaten ebenfalls nicht vom Artikel 16 sprechen würden.
Die Londoner Blätter berichten fast übereinstimmend, daß man als Ergebnis der Aussprache auf der Ratssitzung äußerst vorsichtig vorgehen werde, um jede Krise zu vermeiden. Die Frage einer Reform der Genfer Institution und auch die sonstigen strittigen Punkte würden, wenn überhaupt, nur oberflächlich behandelt werden. Di^ Bemühungen, eine Erörterung der strittigen Fragen zu vermeiden, könnten Liwinow- Finkeiste in in eine schwierige Lage bringen. Er könnte leicht dabei seinen Posten verlieren.
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Schwedens Iungnationale fordernAuStrikt aus demGenferBund.
Stockholm, 26. Jan. (DRB.) Der Jung- nationale Verband Schwedens hat einen Aufruf erlassen zur Volksabstimmung über den Austritt Schwedens aus der Genfer Liga. In dem Aufruf wird darauf hingewiesen, daß die Mitgliedschaft in der Genfer Institution für die kleineren Staaten ein Angewiesensein auf die Großmächte bedeute, weil Genf ein Werkzeug in den Händen einer gewissen Gruppe von Großmächten geworden sei, deren Politik sich gegen andere Mächte richte. Schließlich werden die Gefahren des Systems der Sanktionen heroorgehoben und erklärt, daß die Aufrechterhaltung des Friedens das Fernbleiben Schwedens aus Genf erfordere.
Erweiterung
des schwedischen Wehrplans.
RSG. Fünf Jahre sind verflossen seit dem denkwürdigen Tage der nationalsozialistischen Revolution. Das Erbe, das Adolf Hitler seinerzeit am 30. Januar 1933 antrat, war ein wirtschaftlicher Zusammenbruch, der die Ration an einen Abgrund geführt hatte. Das Heer der Erwerbslosen, das nahezu die 7-Millioneckgrenze erreicht hatte, nahm noch von Tag zu Tag zu. Die Landwirtschaft, die Industrie und Wirtschaft drohten bei dem stetigen Schwund der Kaufkraft zusammenzubrechen, und die Rot ging unbarmherzig in deutschen Landen um. Damals versprach der Führer dem deutschen Volke, es in wenigen Jahren wieder zu Ansehen und Geltung zu führen. „Arbeit und Brot" lautete die Parole, die er seiner Partei gegeben hatte. Ein stolzes Wort in Zeiten Der Arbeitslosigkeit und des Zerfalls. Aber das Wort wurde eingelöst und Millionen Menschen Glück und Lebensfreude zurück- gegeben.
Einen Triumphzug des guten Willens und des Glaubens könnte man in diesem gigantischen Kampf die fast übermenschlich anmutenden, aber auch von einem beispiellosen Erfolge gekrönten Anstrengungen der vom Führer geschaffenen sozialenEin- richtungen der NSV. und des WHW. bezeichnen. Die Zahl der Erwerbslosen beträgt heute nur noch kaum eine halbe Million, aber selbst in den Zeiten des schweren Anfangs wurde nichts unterlassen, um unter Beteiligung des ganzen deutschen Volkes den Bedürftigen durch das WHW. zu helfen, sie vor Hunger und Kälte zu bewahren und sie teilnehmen zu lassen an den großen Erlebnissen der ganzen Nation. Niemand blieb in Deutschland einem unverschuldeten Schicksal, das Not über ihn gebracht hatte, allein überlassen. Deutscher Sozialismus und deutsche Dolksgemein- schäft wurden nicht nur neue, bisher unbekannte Begriffe, sondern die Welt überzeugende Taten.
Anläßlich des 5. Jahrestages der nationalsozialistischen Revolution findet wie alljährlich eine Großausgabe des Winterhilf^wertes
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auch in unserem Gau statt, die jeden heute noch betreuten Volksgenossen daran erinnern mag, was das deutsche Volk den vielen segensreichen Werken des Führers zu verdanken hat. Seine entschlossene Tat vom 30. Januar 1933 rettete Deutschland vor Hunger und Elend, rettete es vor dem Chaos und dem schlimmsten Feind von Kultur und Familie: dem Bolschewismus. Möge sich jeder Volksgenosse an diesem Tage bewußt werden, daß wir die Stärke der Nation, den .Frieden und die Idee der nationalsozialistischen Weltanschauung allein dem Führer und seiner Revolution zu verdanken haben.
Zur Ausgabe kommen am 30. Januar an die Betreuten des WHW.: Je ein Lebensmittelgutschein im Werte von 1 RM. pro Kopf der Familie. Im Gau Hessen-Nassau werden außerdem ausgegeben: Insgesamt 150 000 Dosen Fleisch ä 1 kg, gegen 30 000 kg Fette und 320 200 Kohlengutscheine über je 1 Zentner Steinkohle bzw. Braunkohlenbrikett. Diese Zahlen sprechen für sich. Sie sind der Beweis unseres heißen Wollens für Volk und Nation. WHW. und NSV. sind nach dem Ausspruch des Führers Ausdruck und Symbol unseres sozialistischen Gewissens. Möge der 5. Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution uns alle wieder einmal zum Bewußtsein bringen: Der Nationalsozialismus ist das letzte Aufgebot der deutschen Nation. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Menschliche Fehler und Schwächen werden von uns nicht geleugnet: Was aber allein entscheidend ist, ist folgendes: In fünf Jahren haben der Führer und die nationalsozialistische Bewegung ein Reich und ein Volk wieder erstehen lassen, das voll Glauben und Zuversicht in die Zukunft blickt. In dieser Erkenntnis sind wir alle als Glieder der großen deutschen Volksgemeinschaft, einig und benutzen den Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution zu einem neuen Glaubens- und Treuebekenntnis zur ewig revolutionären nationalsozialistischen Idee und ihrem großen und einzigen Führer Adolf Hitler!
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Das arbeitsame Berlin, die Gründung Albrechts des Bären, ist wirtschaftlich und kulturell nicht nur für Deutschland von einer Bedeutung, die manchmal verkannt wird. So ist Berlin, wie der Bürgermeister der Reichshauptstadt, Ludwig Steeg, auf einem Vortrag -in Helsinki darlegte, die größte Industriestadt des europäischen Festlandes. Und nicht nur das. Die statistischen Ziffern beweisen, daß Berlin auch im Handel und Verkehr an der Spitze .ber europäischen Hauptstädte steht. Auch die — Landwirtschaft ist im Raume von Groß-Berlin bedeutend, denn als Ackerland, Wiesen, Viehweiden, Obstanlagen auf dem Felde, Gartenland waren nach dem statistischen Hauptbuch der Reichshauptstadt Ende Mai 1936 nicht weniger als 30 567 Hektar ober 35 v. H. des gesamten Stadtgebietes in Benutzung. Berlin ist die drittgrößte Millionen st ab tber Wel^, es übertrifft sogar London, da das eigentliche London im Jahre 1935 nur 4 185.000 Einwohner zählte, während Berlin 4 220 000 Einwohner vuf- wies. Es rangiert also direkt hinter Neuyork und Tokio. Erst an achter Stelle, nach Moskau, Chikago und Schanghai, kommt Paris.
Die industrielle Tätigkeit in Berlin läßt sich natürlich nicht haarscharf in einzelne Gruppen und Größen auflösen. Jedenfalls machten die in Berlin befindlichen gewerblichen Niederlassungen rund ein Zwölftel und die in ihnen beschäftigten Personen ein Elftel des Gesamtbestandes des Deutschen Reiches nach der letzten gewerblichen Betriebszählung vom 16. Juni 1933 aus. Damals waren in der Eisen-, Stahl- und Metallwarenindustrie 33-974 Menschen beschäftigt, und zwar in 7027 Betrieben. Im Maschinen-, Apparate- und Fahrzeugbau 47 788 Menschen in 2661 Betrieben; in der elektrochemischen Industrie 83 421 Personen in 3155 Betrieben usw. Während im Großhandel, Einzelhandel usw. sowie im Bank-,
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Don Gauamisleiter Haug, Darmstadt.
Die Valencia-Leute haben khre gewaltigen Wirt- schaftsoorräte vergeudet und nicht verstanden, Vorteil daraus zu ziehen. Das Gold wurde in Waffen und Munition angelegt; viele Lieferungen wurden von den Nationalen auf hoher See abgefangen oder beim Ausladen durch Fliegerangriffe in die Luft gesprengt. Die Landwirtschaft ging infolge der Einführungen sowjetrussischer Kollettioierungs- methoden derart bergab, daß die typischen Exporterzeugnisse wie Apfelsinen, Oliven und Reis nicht einmal für den eigenen Bedarf ausreickten, geschweige denn noch etwas für die Ausfuhr übrigblieb. Die Anarchie, die auf allen Gebieten herrschte, hatte in der G e ld w i r ts ch a f t zur Folge, daß die katalanischen wie die baskischen Separatisten und die roten Gemeinden und sogar die großen Unternehmungen im roten Gebiet in Handel und Industrie planlos Geld in Umlauf setzten. Das Silbergeld verschwand schon in den ersten Kriegswochen. Der Notenumlauf im nationalen Spanien hält sich dagegen nach einer Feststellung der Finanz- abteilung des technischen Staatsausschusses in Burgos noch auf der gleichen Höhe wie vor der Revolution; auch die Ein-, Zwei- und Fünf-Pefeten- Silbermünzen zirkulieren noch, wenngleich nicht mchr in demselben Umfange wie früher. Bei einem Vergleich der N a h r u n g s rn i t t e l p r e i s e läßt sich feststellen, daß diese in Sowjetspanien um das vier- bis zehnfache gestiegen sind, sich aber im nationalen Spanien mit geringen Ausnahmen noch auf bej gleichen Höhe bewegen wie vor dem Kriege. Lediglich die Preise der Gebrauchsgegenstände sind infolge der Militarisierung eines großen Teiles der Industrie, des damit verbundenen Produktionsrückganges und wegen der starken Einfuhrbeschränkungen auch im nationalen Gebiet gestiegen.
In Spanien hat das W i r t s ch a s t s v e r- trauen über das Gold gesiegt. Das nationale Spanien genießt heute auch im sogenannten demokratischen Auslande Kredit. In den Vorzimmern des nationalspanischen Wirtschaftsbeauftragten Bau, der schon seit Bildung des technischen Staatsausschusses sein Amt verficht, treffen täglich zahlreiche Wirtschaftsvertreter nicht nur aus den Staaten zusammen, die Franco anerkannt haben, sondern auch aus Mordamerika, aus England, Portugal, der Schweiz, aus den skandinavischen Ländern, und nicht zuletzt auch aus Frankreich. Es handelt sich nicht um neugierige Fragesteller, sondern um mit weitgehenden Vollmachten versehene Jn- düstrievertreter. Das Ausland reißt sich förmlich darum, nach dem nationalen Spanien liefern zu können, und ist bereit, jahrelange Kredite einzuräumen. England, in kluger Voraussicht, traf im Oktober 1936 mit Franco ein Zahlungsabkom- men, das drei Monate nach Kriegsausbruch, also zu einem Zeitpunkt, da das militärische Schicksal noch viel weniger klar war als heute, in Burgos unterzeichnet wurde. Mit Deutschland, Italien, Portugal, der Schweiz und mit Holland sind nacheinander Wirtschaftsverträge abgeschlossen worden. Mit Dänemark, Schweden und Norwegen und anderen mitteleuropäischen Ländern schweben zur Zeit Verhandlungen.
Dieses Kreditoermögen bildet die Quelle, aus der das nationale Spanien seine materielle Kraft zur Durchführung seines Feldzuges gegen den Bolschewismus schöpft. Die beiden Hauptgesichtspunkte, nach denen sich die nationalspanische Wirtschaftsführung richtet, sind: Allgemeinwohl und Unterdrückung aller irgendwie entbehrlichen Ausgaben, damit die Versorgung von Heer und Volk sicher- gestellt bleibt. Diese Grundsätze können im nationalen Spanien ohne weiteres eingehalten werden, weil hinter ihnen der einheitliche Wille, die Disziplin des Volkes und die entschlossene und unantastbare Persönlichkeit des Generals Franco steht. Daher ist es auch möglich, daß in dem nationalen Wirtschastsamt in Burgos nur zehn Prozent soviel Beamte arbeiten wie im früheren Wirtschaftsministerium in Madrid, und daß doch eine unvergleichlich produktivere Arbeit geleistet wird. Wie der Wirtschaftsdelegierte kürzlich zum Ausdruck gebracht hat, greift der natiönalspanische Staat, d. h. das Wirtschaftsamt in Burgos als oberste wirtschaftliche Institution, nur abwägend und abgrenzend in das Wirtschaftsleben ein, ist aber stets darauf bedacht, die Privatinitiative in keiner Weise zu beeinträchtigen. Er sollen neue große Industrien ins Leben gerufen werden, durch die Spanien zukünftig vom Ausland unabhängiger gemacht wird. Ferner werden Untersuchungen angestellt, um den großen Reichtum Spaniens an Erzen besser aus- Anbeuten. Durch die Herausgabe eines amtlichen Jndustriekatalogs wird der chaotischen Einfuhrwirt- schaft der Dorrevolutionszeit gesteuert. Das Geheimnis der nationalspanischen Kriegskostendeckung ist also nichts weiter als das feste Vertrauen der in- und ausländischen Wirtschastskreise auf den endgültigen Sieg einer gerechten Sache.
Börsen- und Versicherungswesen insgesamt 387 169 Personen beschäftigt wurden, betrug bi« Zahl ber in Industrie und Handwerk Beschäftigten 622 057. Wenn auch insgesamt die Gruppe Handel und Verkehr mit 641485 Beschäftigten gegenüber ber Gruppe Industrie und Handwerk etwas stärker ist, so ist doch die Bedeutung der Gruppe Jn- oustrie und Handwerk ganz außerordentlich.
Es ist auch bezeichnend, daß die Be triebsgrößenklassen gesund aufgeteilt sind, denn in Kleinbetrieben bis 5 Beschäftigten fanden 430 806, in Mittelbetrieben bis zu 50 Beschäftigten 284 939, und in Großbetrieben mit über 50 Beschäftigten 549 391 Menschen ihr tägliches Brot. Unter den Handwerksbetrieben sind die Herrenschneider, bann die Friseure, die Damenschneider und die Schuhmacher die zahlreichsten. Erst an elfter Stelle kommen die Maurer und Zimmerer sowie die Baugeschäfte. Berlin hat z. V. fast die gesamte deutsche Glühkörperinbustrie konzentriert, wie überhaupt die elektrische und chemische Industrie sehr bedeutend ist. Die Reichshauptstadt ist nach der letzten Erhebung im Jahre 1928 auch in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie mit 14,7, in der Kesselbauindustrie mit 14,4, in der Armatureninbustrie mit 12,6, im Bau von Pumpen, Kältemaschinen, Ventilatoren mit 20,5 v. H. am gesamten deutschen Produktionswert beteiligt. Auch die Biererzeugung beträgt rund 10 v. H. des gesamten deutschen Bier- ausstoßes. Der riesenhafte Personen- und Nahverkehr befördert jährlich durchschnittlich auf der Eisenbahn, ber Straßenbahn, der Hoch- und Untergrundbahn und mit dem Omnibus etwa 750 Millionen Menschen, im Berliner Güterverkehr wurden mit der Eisenbahn im Jahre 1936 — 15 857 000 Tonnen, auf den Berliner Wasserstraßen 8 462 000 Tonnen befördert. Die Reichshauptstadt ist also, auch rein wirtschaftlich betrachtet, das Herz Deutschlands und des gesamten europäischen Festlandes. D. S.
Das deutsch-polnische Abkommen
Polnische Pressestimmen zum Jahrestag.
Warschau, 26. Jan. (DNB.) Die polnischen Blätter enthalten ausführliche Betrachtungen über den 4. Jahrestag des Abschlusses des deutsch- polnischen Abkommens. „Gazeta Pol- ska" schreibt: Zwei große Nationen seien vor 1933 von dem hypnotisiert gewesen, was sie wirklich ober nur scheinbar trenne; sie wollten nicht Stehen, daß es in ber einmal vorhandenen Der- tung des internationalen Lebens auch gleichende ober gemeinsame Interessen gißt. Nur große und geniale Menschen vermöchten Aend.'run- gcn von geschichtlicher Tragweite herbeizuführen, Menschen, die denn auch die Pflicht haben, Schärfen geschichtlicher Erinnerungen zu mildern und leidenschaftliche Gefühle zu dämpfen. Wenn heute behauptet wird, daß Marschall Pilsudski auf Adolf Hitler gewartet habe, dann klinge das vielleicht wie eine Begründung nach einer vollendeten Tatsache; dennoch stehe folgendes lest: Als Briand im Dezember 1927 in Genf Pilsudski nach seiner Meinung über die Entwicklung ber deutsch- polnischen Beziehungen fragte, habe ber Marschall folgende phrophetische Antwort ausgesprochen: „Diese Beziehungen sind heute sehr kühl; aber ich zweifle nicht, daß in Deutschland nach einigen Jahren ein großer Staatsmann an die Macht gelangen wird, der Verständnis dafür hat, daß Deutschland und Polen in ihrem beiher- sitigen und im europäischen Interesse auf eine gute, auf gegenseitige Achtung und auf gegenseitiges Vertrauen gestützte Nachbarschaft bedacht sein Müssen." — Diese Voraussage des Marschalls sei (n Erfüllung gegangen. Dieser große Staatsmann habe am 30. Januar die Macht übernommen, und Marschall Pilsudski habe endlich einen Partner gehabt. Der 26 Januar 1934 wurde für die beiden Nationen eine historische Wende.
„Kurjer Poranny" stellt fest, daß die Erklärungen vorn 26. Januar 1934 wirklich eine neue ^Atmosphäre zwischen Deutschland und Polen "X
publik kämpft, beschlossen, zu Beginn der Genfer Tagung eine große Protestaktion durchzu- führen. Sie wird ihren Ausdruck finden in der Schließung fämtf: 1 -
Hand befindliche
schäfte. In einem Telegramm an die Genfer Entente wird nochmals auf das bereits mehrfach beanstandete Verhalten der zur Vorbereitung der Wahlen aus Genf geschickten Abordnung hingewiesen. Es wird festgestellt, daß sich die türkische Bevölkerung des Sandschak Alexandrette mit ber Regierung in Ankara völlig solidarisch fühle.
Stockholm, 26. Jan. (DNB.) Die schwedische Regierung hat im Reichstage zwei Anträge gebracht, die mit der Durchführung des W , planes von 1936 in Zusammenhang stehen. Im ersten Antrag werden 900 000 Kronen 3ur Errichtung einer flugtechnischen Dersuchsan- ftalt angefordert, da für eine eigene Flugzeugindustrie eine flugtechnische Versuchsanstalt als notwendige Voraussetzung für einheimische Konstruktionen erforderlich sei. Der zweite Antrag sieht eine einmalige Summe von 2 000 000 Kronen und einen laufenden Betrag von 200 000 Kronen zugunsten ber Wehrbereitschaft der Staatseifen- bahnen vor. Nach Auffassung der Behörden müsse schon jetzt mit der Sicherstellung der Einrichtungen und Materialien begonnen werden, die zur Aufrechterhaltung einer Wehrbereitschaft der Eisenbahnen notwendig seien. Die Gesamtkosten hierfür werden auf etwa 10 000 000 Kronen, die sich auf einige Jahre verteilen sollen, berechnet.
geschaffen und eine neue Etappe in den nachbarlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten eingeleitet haben. Auch in der Weltöffentlichkeit wachse bas Gefühl für bie Bebeutung dieser Erklärungen ständig weiter. Keinerlei Hindernisse forme mittelbare ober unmittelbare Schwierigkeiten vermögen mehr dieses erfolgreiche Werk der Heiden Staaten zugunsten des Friedens und ber Normalisierung Der nachbarlichen Beziehungen zu -rschsit- tern.
Oie ersten Namen für studentische KameradschastenimGauHeffen-Naffau
RSG. Durch Bereichsführer Groß und ©an» studentenführer Kugelmann wurden an zwei studentische Kameradschaften der Universität Frankfurt und ber Technischen Hochschule Darmftaidt Namen verliehen und bie Urkunden feierlich überreicht. Im Garten bes Hauses Langern ar ck in Frankfurt waren sämtliche Kameradschaften angetreten. Bereichsführer des Reichsstudentenbundes Groß erklärte, 700 Kameradschaften ständen heute bereits an den deutschen Hoch- und Fachschulen als Lebens- und Erziehungsgemeinschaften des deutschen Studententums. Die Kameradschaften verwirklichten das Vermächtnis der Front und der Kampfzeit, wenn sie diese Erziehung nicht in Reden und im Debattieren, sondern im sozialistischen Einsatz sehen würden. Da die Einsatzgebiete für Land- und Fabrikdienst hauptsächlich in den bedrohten Grenzgebieten des Ostens lägen, seien sie gleichzeitig polittsche Ausgabe. Dann verlieh der Bereichsführer der Kameradschaft den, Namen „Rehau . — Im Hof der Technischen Hochschule Darmstadt wies Gaustudentenführer Kugelmdnn darauf hin, daß diese erste Nayiensverteilung ein neuer Abschnitt in der studentischen Entwicklung bedeute. Die Kameradschaften seien geschaffen worden, um dem Führer nationalsozialistische Studenten zur Verfügung zu stellen, die ihre ganze Kraft allein für bas deutsche Volk einsetzen. Sodann verlieh der Gaustudentenführer der Kameradschaft den Namen „Franz von Sickingen".
Wehrmachtsbesuch bei der HI.
N S G. Am Mittwoch besichtigte unter Führung von Gebietsführer Brandt der General ber Artillerie Dollmann, Kommandierender General des IX. Armeekorps in Kassel, in dessen Begleitung sich Generalleutnant Leeb befand, die Bannführer schule derHJ. in Frankfurt a. M., wo -ein Schießlehrgang der HI. durchgeführt wird. General Dollmann ließ sich die einzelnen Räume des Hauses zeigen und weilte auch längere Zeit auf dem Schießstand. Während des Rundganges sprach er feine Zufriedenheit und Anerkennung über die zweckmäßigen Einrichtungen aus. Am Nachmittag besichtigte General Dollmann die Werkstatt der Flieger-HI. im Telegraphenbauamt Frankfurt, bie erst vor zwei Tagen feiner Bestimmung übergeben worden ift
Kleine politische Nachrichten.
Der Beirat der Deutschen Reichsbahn tagte unter dem Vorsitz bes Reichsverkehrsministers Dr. Dorpmüller. Die Beratungen galten der Finanzlage. Anschließend erhielt der Beirat Kenntnis über die schwebenden Personalfragen, über die Versorgung der Reichsbahn mit Rohstoffen, die Umstellung auf deutsche Werkstoffe sowie über die Pläne ber Umgestaltung der Bahnanlagen in Berlin und München.
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^-Oberführer Staatssekretär Werner Zschintzsch, der ständige Vertreter des Reichs- und preußischen Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, feierte seinen 5 0. Geburtstag. Im Namen ber Gefolgschaft überbrachte Ministeriell- bireftor Kunisch eine ©lückwunschabresse. Reichs- erziehungsminister Rust überreichte dem Staatssekretär fein Bild mit Widmung.
Großzügige Baupläne für die amerikanische Handelsmarine.
Washington, 26. Jan. (DNB.) Das Bauprogramm der B u n d e s s ch i ff a h r t s d e» Hörde für die Handelsmarine der Vereinigten Staaten wurde durch einen neuen Subventionsvertrag erweitert. Die American Export Lines, bie zwischen dem Nordatlantik und dem Mittelmeer verkehren, erklären sich bereit, in den nächsten fünf Jahren zehn Frachtdampfer im Werte von zusammen 20 Millionen Dollar zu bauen. Die Schiffahrtslinien erhalten dafür eine Jahressubven- tion von 1,2 Millionen Dollar. Die Bundesschifffahrtsbehörde hat, diesen Vertrag eingerechnet, jetzt mit acht Dampfergesellschaften langfristige Subventionsverträge geschlossen, die im ganzen den Bau von 3 0 neuen Schiffen bis zum Jahre 1942 sowie die Ausarbeitung von Bauplänen für weitere 23 Schiffe versehen. Das (geplante Gesamtbauprogramm ber Bundesschiffährtsbehörde beläuft sich nunmehr auf 8 7 neue Schiffe, deren Kosten auf 200 Millionen Dollar geschätzt werden.
Verstärkt Moskau
die Unterstützung Chinas?
Moskau, 26. Jan. (DNB.) Wie hier gerüchtweise verlautet, soll der Sohn Sunyatsens, Sun F o', der als Sonderbevollmächtigter der chinesischen Regierung in Moskau weilt, vor der Abreise Litwinow-Finkelsteins nach Genf mehr- mals mit diesem die fowjetrussifch-chinesifchen Be- Ziehungen einer „eingehenden Betrachtung^ unter- zogen haben, wobei über die verschiedenen Möglichkeiten einer Verstärkung der sowjet- russischen Unter st ützung für China gesprochen worden sein soll.


