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27.1.1938
 
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Nr.22 Erstes Blatt

188. Jahrgang

Donnerstag, 27. Januar 1938

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der NSDAP, in München stand im Zeichen der Behandlung der arbeitspolitischen Fragen. Präsident Dr. Sy r u p ging davon aus, daß wir nunmehr den Engpaß der'Menschen durchzuschreiten haben, da wir'vor dem Einsatz der geburtenschwa­chen Jahrgänge stehen. Die heutigen Ziffern der Beschäftigung in Deutschland zeigen, daß wir mit unseren Beschäftigtenzahlen an der Spitze der Nationen marschieren. Dr Syrup zeigte im ein­zelnen die Rückgriffsmöglichkeiten auf, die wir heute noch haben. Einen Eindruck vom Wesen und der Aufgabe des Reichsarbeitsdienstes gewannen die Kursteilnehmer durch die Ausfüh­rungen des Generalarbeits'ührers Th ole ns, der neben der großen wirtschaftlichen und sozialen Be­

deutung des Reichsarbeitsdienstes, die Vorzüge einer Erziehung darlegte, die sich für das gesamte Volk in hervorragendem Maße auswirken wird. Der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik Pg. Bernhardt Köhler bezeichnete als die wich­tigste Aufgabe der Wirtschaftspolitik die b e st e Ansetzung der verfügbaren Arbeits­kräfte. Wir haben heute mit etwa 3 Millionen Erwerbstätigen zu rechnen und mit eingeschalteten Naturkräften, die sich auf etwa 80 000 000 Men­schenkräfte umrechnen lassen. Die Aufgabe sei, im­mer mehr Menschenkräfte für die wichtigsten Auf­gaben anzusetzen, während immer mehr Natur­kräfte die Nachgeordneten Arbeiten übernehmen müßten.

noch einmal im Januar 1937 dank der Geldschie­bungen ins nationale Gebiet 100 erreicht, aber nur wenige Tage. Seit jener Zeit bewegt sie sich mit -unzähligen kleinen Schwankungen, aus denen man die Kette von militärischen und moralischen Rot­niederlagen ersehen kann, unaufhaltsam bergab. Be­reits im September vergangenen Jahres erhielt man für 100 rote Peseten nur noch 50 Francs, für 100 weiße Peseten aber über 200 Francs. Die Festigkeit der weißen Pesete zeigte sich besonders anläßlich des zweiten Franken-Sturzes, der die rote Pesete auf 52 brachte, während die Franco- Pesete gar nicht reagierte und weiterhin über 200 notiert wurde. Dies war wiederum ein Vertrauens­beweis für das nationale Spanien.

Berlin, 26.^an. (DNB.) Für die Erweite­rungsbauten des Reichsministeriums für Volksauf­klärung und Propaganda, die durch den ständig wachsenden Arbeitsumfang seit langem zu einer zwingenden Notwendigkeit geworden waren, fand im Beisein des Bauherrn, Reichsminister Dr. Goebbels, das Richtfest statt. Die Neubauten gliedern sich in drei Teile: Einen Bauteil an der Mauerstraße, der von April bis Oktober 1937 er­richtet wurde, einen Parkflügel, dessen Ausbau nur ünf Monate in Anspruch nahm, und einen an der Wilhelmstraße gelegenen Bau, der in den vier letzten Monaten im Rohbau fertiggestellt werden konnte. Nachdem Reichsminister Dr. Goebbels, in dessen Begleitung sich die Staatssekretäre Reichs­pressechef Dr. Dietrich und Hanke befanden, die Bauleitung begrüßt hatte, hieß Oberregierungs- rat Soppart den Bauherrn und Geheimrat Reischle von der Bauabteilung im Reichsfinanz­ministerium, der die Entwürfe ausgearbeitet hatte, willkommen. Dann wurde die Richtkrone zum Dach- irst emporgezogen. Der Zimmerpolier sprach seinen Richtspruch und leerte sein Glas auf das Wohl des Bauherrn. Reichsminister Dr. Goebbels dankte den Arbeitern vor allem für die Schnellig-

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statt des nationalsozialistischenRechts- wahrers bekommen. Jedes Gesetzwerk kann nur so viel wert sein, als die Träger seiner Ausübung. Daher ist der nationalsozialistische Rechtswahrer- bund als die große ständische Sammelstelle des Rechtsdienstes vor allem eine große Kampf- truppe, bie über Generationen hinweg immer wieder den Nachwuchs sicherstellen wird, der das na­tionalsozialistische Recht auch nationalsozia- l i st i s ch anwendet. Die Akademie für Deut­sches Recht ist die große wissenschaftliche Institu­tion, die die gesamten Rechtsprobleme ordnet und in Gemeinschaftsarbeit aller beteiligten Stellen ge­staltet. Das Reichsrechtsamt der NSDAP, ist die oberste Rechtsstelle der Partei zur Wahrung der nationalsozialistischen Rechtspolitik.

Gegenüber den Verleumdungen des Auslandes stellen wir immer und immer wieder fest, daß das Reich Adolf Hitlers ein Rechtsstaat ist und daß die Maßnahmen, die wir heute noch gegen die Zerstörer unserer Gemeinschaft ergreifen' müssen, gerade zum Aufbau einer Rechtsgemeinschaft unse­res Volkes unerläßlich notwendig sind. Eine ft a - bilisierte Rechtsgemeinschaft ist Vor­aussetzung und Grundlage für jene hohen Auf­gaben, die der Führer dem deutschen Volk gestellt hat. So ernst wie wir nationalsozialistischen Rechts­wahrer unsere historische Mission empfinden, so ernst und nimmer müde gehen wir an den Ausbau und Ausbau eines wghren und echten völkischen

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Erweiterungsbauten des Reichspropagandaministeriums Reichsminister Dr. Goebbels spricht auf dem Richtfest.

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Nationalsozialistische Rechtsgemeinschast

Reichsminister Frank sprach in Frankfurt.

Lpd. Frankfurt a. M., 26. Jan. Heute abend hatte Gauleiter Sprenger das Führerkorps der Partei, die Offiziere der Wehrmacht und die Spitzen von Behörden und Wirtschaft zu einem kameradschaftlichen Abend in den Palmengarten eingeladen. Vor dem Führerkorps entwickelte Reichs­minister Dr. Frank, der Reichsführer des NS.- Rechtswahrerbundes, die Grundzüge der national- ozialistischen Rechtsauffassung als der Grundlage )es nationalsoziallstischen Staates. Wir National- ozialisten schöpfen unsere große Rechtsanschauung im wesentlichen aus drei Quellen. Wir verbürgen uns, ein deutsches Gemeinrecht zu schuf­en, das an die Stelle eines materialistischen Zwecken dienenden verfälschten Fremdrechtes treten oll. Die zweite Quelle ist darin zu erblicken, daß das Recht Ausgangspunkt unseres nationalfoziali- tischen Freiheitskampfes ist. Der dritte Gesichts­punkt ist die Tatsache, daß gerade wir ^National- ozialisten stolz darauf lind, unter unserem Führer ein Reich aufzubauen, das nicht auf brutaler Ge­walt beruht, sondern das wie der Führer, von der Liebe des Volkes getragen roirbv

Annahme von Anzeigen für bie Mittagsnummer vis8'/,Uhr bes Vormittags

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Sein Ministerium habe als höchste Aufgabe immer nur die gekannt, ein Volksministerium zu sein und engste Verbindung zwischen Führung und Volk sicherzustellen. Auch in den neuen Räumen würden nur Beamte tätig fein, die im Hinblick au dcrs Volk' leitend und lenkend auf den so viel­seitigen Gebieten unseres öffentlichen Lebens ar­beiteten.

In elf Omnibussen fuhren die am Bau Beteiligten sodann zu Krolls Festsälen am Königsplatz, wo bei fröhlicher Tafelmusik der traditionelle Richtschmaus eingenommen wurde. Einer der Arbeiter sprach da­bei dem Minister seinen Dank für das schöne Fest aus. Dr. Goebbels versicherte in feiner Erwiderung, daß niemals die Bürokratie und der Amtsschimmel in die neuen Bauten einziehen würden. Junge oder jung empfindende Menschen würden dort ar-

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Spanische Kn'egrwirlschafi.

Don unserem Gch.-Berichterstatter.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Bilbao, Januar 1938.

Das größte Phänomen des spanischen Krieges ist vielleicht die unterschiedliche Wirtschafts- b e h a u p t u n g der beiden kämpfenden Paneien. Während die rote Regierung zu Beginn der Revolution infolge des Scheiterns der nationalen Erhebung in den größten Städten über den weit­aus größten Teil der wirtschaftlichen, technischen und finanziellen Kräfte des Landes verfügte, zählte General Franco nur mit dem disziplinierten Kampfgeist seiner Soldaten und Freiwilligen und mit dem Opfersinn und der Hilfsbereitschaft seiner Freunde. lieber den vorbildlichen Wirtschaftszustand im nationalen Spanien und die im roten Gebiet herrschende Mißwirtschaft braucht nichts mehr ge­sagt zu werden: die Welt ist darüber, dank des objektiven Urteilsvermögens der meisten auslän­dischen Wirtschaftsoertreter, im Bilde.

In den ersten Augusttaaen 1936 setzte der be­rüchtigte Marxistenführer P r i e t 0 im Madrider Rundfunk dke Wirtschaftsgrundlage auseinander, auf der die Republik ihrLebensrecht gegen den Faschismus" verteidigen werde. Im vollen Bewußt­sein eines vor der Türe stehenden Sieges der Volks­front stellte Prieto u. a. fest: Die Republik habe sich in allen großen Städten, mit Ausnahme von Sevilla, durchgesetzt, sie habe die landwirtschaftlichen Exportgebiete, die Apfelsinenplantagen von Valen­cia, die Olivenpslanzungen Andalusiens und der Levante, die Gemüsefelder Kataloniens in der Hand, sie verfüge über die Kohlen Asturiens, über die Erzvorkommen Vizcayas, über die Textilindustrien Kataloniens, kurz über alle großen Industriezentren^ ' 2n der Bank von Spanien in Madrid und Barce- : Iona lägen Goldvorräte, die die Pesete mit 75 v. H. deckten. Diese Darlegung Prietos entsprach ungefähr den damaligen Verhältnissen; aber die Rechnung ; stimmte nicht, weil er das moralische M o^ 1 ment, die Disziplin in der Wirtschaft, und den

Faktor wirtschaftliches Vertrauen dabei yergessen hatte.

Francos wirtschaftliche Ueberlegenheit ergibt sich aus folgenden Zahlen: Nationalspanien besitzt: 70 v. H. des spanische^ Bodens, 60 0. H. der spa­nischen Bevölkerung, 34 Hauptstädte, 16 Inseln, alle Protektorate und Kolonien, 65 v. H. Getreide­erzeugung, 61 v. H. Olivenölerzeugung, 21 v. H, Reis, 68 0. H. Kartoffel, 59 v. H. Geflügel, 70 v. H. des Viehbestandes, 80 v. S) Kohlen- und Erzgruben, 98 v. H. Kupfervorkommen, 67 v. H. Zementfabri­ken, 66 v. H. Munitionsfabriken.

Es muß aber berücksichtigt werden, daß das Ver­hältnis bei Beginn des Krieges genau umgekehrt war. Dieser zahlenmäßige Wirtschaftszuwachs ist den militärischen Erfolgen Francos zuzuschreiben, die mit einer zielbewußten, auf den staatlichen Erhaltungssinn seiner politischen und wirtschaftlichen Mitarbeiter fußenden Organisation hinter der Front Hand in Hand gingen. Ebenso wie ein großer Teil der Rüstung der nationalen Armee sich aus Beutegut zusammensetzt, das dem Gegner entrissen wurde und sich jetzt gegen ihn elbst wendet, werden auch die wirtschaftlichen Was­en den Bolschewisten langsam entrissen und gegen sie ausgespielt.

Seit den ersten Kriegslagen ist das beste Baro­meter für die Siegesaussichten der beiden Parteien und für ihre innere Organisationsfähigkeit d i e 5efete und ihre Notierung im Ausland. Dieses Barometer ist besonders deshalb zuverlässig, weil es hauptsächlich der an der Pariser Börse herrschenden, Stimmung unterworfen ist, und man den französischen Maklern nicht den Vorwurf der Voreingenommenheit für die Sache Francos machen kann. Für hundert Peseten erhielt man kurz vor der Revolution 180 französische Francs. Nach der Einnahme von San Sebastian fiel die Pesete auf 110, sie stieg dann anläßlich der Francs-Entwertung auf 170 und fiel während des siegreichen Vor­marsches bis vor die Tore Madrids bis fast auf 70. Im Januar 1937 verordnete Franco bann, daß duxch Abstempelung der alten Banknoten der Bank von Spanien ein Unterschied zwischen dem im roten und im nationalen Spanien umlaufenden Geld gemacht wurde. Die weiße Pesete wurde sofort mit 140 notiert, fiel dann aber trotz der Einnahme von Malaga vorübergehend im März aus 100. Hieran trug die mißglückte Offensive von Guadalajara und die Massenfälschung der Noten­tempel die Schuld. Die weiße Pesete ist seit jenem iefjten Stand in ft ä n b i g e m Ansteigen begriffen. Sie zeigt in ihrem Üauf feit März 1937 nur ganz geringe Unebenheiten, in benen sich bie Ungebulb ber Bevölkerung und auch bes Auslanbes in ber langen Kampfpause wiberspiegett, bie nach ber Einnahme von Bilbao eintrat. Den (Stempel» alschern rückte bie nationale Regierung burch bie Ausgabe neuer Banknoten zu Leibe. Die rote Pesete hat nach bem November 1936 nur

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Nationalsozialistische Wirtschaftspolitik.

In ben letzten Januartagen begann in München fm Kvngreßsaal bes Deutschen Museums eine Vor­tragsreihe ber Kommission für Wirt­schaftspolitik ber NSDAP. Der Führer unb Reichskanzler hat in feiner Neujahrsbotschaft die Parole ausg^geben, baß im Jahre 1938 ber nationalsozialistische Geist in Staatsführung, Wirt­schaft, Erziehung unb Kökperertüchtigung besonbers gepflegt, entwickelt unb verbreitet werben müsse. Der Münchener Lehrgang ber Kommission für Wirtschaftspolitik, ber etwa 2000 Zuhörer aus bem ganzen Reich umfaßte, bient ber Verbreiterung eines echten nationalsozialistischen Wirtschaftsgeistes. Der Leiter ber Kommission, Pg. Bernharb Köh­ler, forberte, baß bas Ansehen, bas bisher bie Wirtschaft selbst genossen habe, auf bie Wirtschafts­führung übertragen werbe. Er lehnte es aber ab, daß bie Wirtschaft fommanbiert werbe. Genau so wie auf anberen Gebieten bes nationalen Lebens müsse auch in ber Wirtschaft eine Ausle feder 33 e ft e n herbeigeführt werden.

Der Nationalsozialismus ist keine neue Methode, sondern ein neuer Geist und eine neue Einstel - lung des einzelnen z u seiner Gemein­schaft. Das gilt für alle Bereiche des nationalen Lebens auch für die Wirtschaft, der man früher eine Sonderrolle übertragen wollte. Die wirtschaft­liche Tätigkeit des Menschen oder, wie der National­sozialismus sie auffaßt: der Dienst des einzelnen am Leben der heutigen und der kommenden Gene­ration, füllt einen so großen Teil der Zeit aus, daß sie nicht von den Grundsätzen getrennt werden kann, die für einen nationalbewußten Menschen gelten müssen. Auf der Münchener Wirtschafts­tagung hat Bernhard Köhler den Gedanken zurück­gewiesen,. daß sich die wirtschaftliche Tätigkeit in ber Bedarfsdeckung des Augenblicks erschöpfen könne. Wäre das so, so brauchte das deutsche Volk keine großzügigen Wirtschaftspläne in Angriff zu nehmen, von denen nur ein Teil der lebenden Generation unmittelbaren praktischen Nutzen haben wird. Köhler bezeichnete es als das Ziel der Wirt- fchast, einer wachsenden Nation immer bessere Da­seinsmöglichkeiten zu bieten. Die lebende Generation -muß daher einen Teil ihrer Anstrengungen darauf -richten, Reichtum für diejenigen zu schaffen, die später kommen werden.

Am zweiten Tag des Münchener Lehrgangs haben zwei Männer über den inneren und über den äuße­ren Wirtschaftsraum gesprochen, der enge Mitarbei­ter des Ministerpräsidenten Göring, Oberst im Ge­neralstab Löb, über den inneren Wirtschaftsraum unb ber Leiter bes Reichskolonialbunbes Reichsftatt- halter General Ritter von Epp, über ben äußeren.Wirtschaftsraum. Wie wenig einseitig bie vom Führer gesteckten Teilziele sind, ergibt sich bar- ous, daß bereits im ersten Jahr des auf Auswei­tung des inneren Wirtschaftsraumes abzielenden Dierjahresplanes, die internationale Propaganda für die Rücksvftattung ber beutschen Kolonien, also für ben Wiebererwerb äußeren Wirtschafts­raumes mit großer Energie eingeleitet worben ist. Was in Deutschlanb bie größte Verwunberung im Kamps um ben Wiebergewinn ber Kolonien erregt hat, ist bie hartnäckige Behauptung feindseliger Kritiker, Deutschland erstrebe eine Position, von ber aus es ben Weltfrieben bedrohen könne. Das Gegenteil ist richtig. Deutschlands Kampf

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Ziel eines nationalsozialistischen Gesetzwerkes muß bie Sicherung ber Substanzwerte ber Nation sein, bie wir in ber Arbeit, in ber Rasse, im »oben, in ber Wehrkraft unb in allen kulturellen unb geistigen Werten sehen. Es wirb für bie sieghafte Durchsetzung ber nationalsozialistischen Rechtspolitik entscheibenb sein, baß wir auch einen völlig nationalsozialistischen TrägerlRechtes. bes nationalsozialistischen Rechtsbienstes in ber Ge->

um bie Kolonien ist ein frieblicher Kampf. Die Erfüllung unserer Forderung wirb uns zwar neue Betätigungsmöglichkeiten aber auch neue Sor­

betten, zum Wohle bes Reiches unb bes Volkes. Für bie Neugestaltung ber Reichshauptstabt werbe die Regierung in der nächsten Zeit mit Plänen an die Öffentlichkeit treten. Nicht zuletzt stehe in diesen Plänen die Errichtung von Wohnungen für bas arb^itenbe Volk. Die Pläne seien so umsassenb, baß bie Bauarbeiterschaft auf Iahr - uanne oen moeuern vor auem sur 01 e ^cynellig-«zehnte hinaus voll beschäftigt sein feit, mit ber diese Bauten errjchtet worben finb. I werbe.

gen bringen. Wir werben biefe Sorge nicht baburch steigern, baß wir ben aussichtslosen Versuch unter­nehmen, anbere Völker in ihrem kolonialen Besitz­end zu stören. Zur Ausdehnung des inneren Wirt- Haftsraumes hat Oberst Löb hervorgehoben, daß kaum ein Wirtschaftsabschnitt ber beutschen Ge­schichte einer so einheitlichen inneren Ausrichtung bedürfe wie ber Viexjahresplan. Ts ist daher geradezu selbstverständlich, daß mit ber Verstärkung bes Tempos in ber Durchführung bes Vierjahresplanes planmäßig an ber Festigung unb Vereinheitlichung einer tragfähigen Wirtschaftsge- inung gearbeitet wird.

Vernharb Köhler hat in München auch zur Frage les Außenhanbels gesprochen. Wenige Tage niDor waren bie Zahlen für 1937 veröffentlicht toorben. Einfuhr unb Ausfuhr haben gegenüber l'km Vorjahr um weit mehr als 1000 Millionen Mark zugenommen, aber da der Einfuhrbedarf grö- Ur war, als ursprünglich erwartet werden konnte, tat sich ber Ueberschuß verringert, ben Deutschlanb ün Außenhanbel erzielt hat. Die einzige Folgerung, Ire bas nationalsozialistische Reich aus biefer Erfah­rung zieht, ist bie, noch preiswertere W a - V n zu liefern als bisher. Für ben Außenhanbel feit etwas ähnliches wie für bas Streben nach Ko- l'nialbefitz: man kann sich um Vermehrung bes Außenhanbels nur bann bemühen, wenn man Ver­bauen zur Erhaltung bes Fr lebens Ist unb selbst fest entschlossen ist, ben Frieben zu ahren. Köhler hat in seinem Münchener Vortrag jtlärt, baß bei ber Verwirklichung eines Welthan- -Is, wie ber Nationalsozialismus ihn erstrebt, bas sse Wort von ber Zerstörung ber Geschäfte burch I e Politik seinen Sinn verliere In ben zweiten Ms Jahren bes nationalsozialistischen Aufbauwer- 15 wirb bie beutsche Wirtschaftspolitik in gleicher ^eise bem Frieben bienen wie in ben ersten fünf wahren. Cr.

Die Münchener Tagung

der Kommission für Wirtschaftspolitik.

. B e rl i n , 26. Jan. (DNB.) Der dritte Tag des ^hrganges der Kommijjion für Wirtschaftspolitik

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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