Ausgabe 
26.8.1938
 
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Universität sowie Sport- unb technische Lehrerinnen

420 600 Rundfunsteilnehmer

Eine

auf

des

For-

, als die beste an-

Lernt Maschineschreiben bei der DAF.!

Ehrengauoberturnwart W.Mll 6vMreTurner

und

Deutsche Zugendmeisterschastten gestartet

Die Spielturnier-Dokrunden.

Goebbels an Rund-

om die der

In diesem Jahre konnte der bekannte und im Hessenlande hochgeschätzte frühere Turnerführer Wil­helm Will in Gießen, der von 1902 bis 1932 als Gauoberturnwart die turnerische Leitung des ehe- maligen Gaues Hessen im Mittelrheinkreis der DT. in sicheren Händen hatte, auf ein 60jähriges Wirken als ausübender Turner zurückblicken. Im Rahmen des diesjährigen Hoherodskopf-Bergfestes ist, wie wir Horen, vom DRL. eine schlichte Ehrung für den verdienten Veteran auf dem Gebiete der Leibes­erziehung geplant.

Wir haben in unseren Spalten das verdienstvolle Schaffen am Werk der Leibesertüchtigung unseres Volkes, das Wilhelm Mills ganzes Leben erfüllte, bei den verschiedensten Anlässen schon wiederholt eingehend gewürdigt. Die vielseitigen Verdienste des Jubilars lassen sich auf die kurze Formel bringen: Unter Mills Führung erlebte der ehemalige Hessen­gau eine beachtliche Steigerung der turnerischen Ar­beit und der Leistungshöhe, und die stark vater­ländisch betonte turnerische Haltung des Mannes trug wesentlich zur Erhöhung echten, rechten Tur­nergeistes bei.

ten abhängen. Daneben ist auch der Aufschlag Riexingers eine wertvolle Waffe, die dem Gegner manchen Verlustpunkt beibringen wird. Die Hinter- Mannschaft mit Dr. P f e f f e r, M i ch e l s bzw. Mohr hat in diesem Kampf hochwertiger Mann« schäften einen schweren Stand, bedingt durch die Entwicklung des Faustballspiels in den letzten Jah­ren, die immer mehr auf eine Steigerung der Schlagkraft hindrängte, so daß heute die wuchtigen Schmetterschläge der Angriffsspieler dem Spiel ihr Gepräge geben. Diese Bomben zu meistern, immer am Ball zu sein, dazu bedarf es neben der selbst­verständlichen Ballsicherheit nicht selten auch einer gehörigen Portion Glück. Wenn dieses Schlachten­glück auch einmal der Gießener Mannschaft zur Seite steht, was allerdings bis jetzt noch nie der Fall war, dann kann sie sich, gemessen an ähnlichen Kämpfen der vergangenen Jahre, immerhin eine kleine Chance ausrechnen, obwohl man zunächst wieder an einen Frankfurter Sieg denken muß.

Neuer Weltrekord im Speerwu-

Einen neuen Weltrekord im Speerwerfen stellte Yrjö Nikkanen (Finnland) bei einem lokalen Sportfest in Karhula auf. Der Finne schleuderte das Gerät 77,87 Meter weit. Alle Voraussetzungen, die zu einer offiziellen Anerkennung notwendig sind, waren erfüllt.

und Doppel.

Das Turnier im Fußball sieht nur sieben Mannschaften im Kampf, da das Obergebiet Oester­reich nicht vertreten :st. Das Gebiet Baden (1. FC. Pforzheim) blieb in der Vorrunde spielfrei und erreichte lampflos Sie Zurilchegrunde. 2)as> rmzige

sage ausgegeben, zuerst nur für einen Zeitraum von 5 Wochen im Hochsommer, dann mit immer größe­rer Ausdehnung bis zum heutigen Umfange von vollen vier Monaten vom 1. Juni bis 1. September.

Vorrundenspiel des Vormittags sah das Gebiet Franken (Franken Nürnberg) mit 8:0 (3:0) über das Gebiet Nordsee (Sparta Bremerhaven) erfolg­reich. Wie schon aus dem Ergebnis zu ersehen, war es ein einseitiger Kampf, den die tüchtigen Nürn­berger nach Belieben gewannen.

Im Handball wurden zwei Vorrundenspiele durchgeführt. Zuerst setzte sich Mittelelbe (Polizei Magdeburg), der Sieger von Breslau, über Oester­reich (Wiener SC.) mit 15:9 (9:5) hinweg, und anschließend feierte Baden (Post Mannheim) einen Bombensieg von 19:4 (7:2) Toren über Franken (SpVgg. Fürth). In beiden siegreichen Mannschaf, ten sah man wurfgewaltige Stürmer, die jeder Se« niorenelf zur Zierde gereichen würden.

Im Hockey gab das Gebiet Niedersachsen (DHC. Hannover) eine eindrucksvolle Vorstellung: mit nicht weniger als 12:0 (7:0) wurde der Vertreter des Gebiets Saarpfalz (HC. Speyer) geschlagen. We­sentlich ausgeglichener verlief das zweite Treffen und nur mit Glück stegts Oranten WurabAkge»

im (Sau Hessen-Nassau.

Lpd. Frankfurt a. M., 25. Aug. Veranlassung von Reichsminister Dr.

BDM.-WerkGlaube und Schönheit"

schäft. .

So hat der Reichsjugendführer Obergaufuhrerin Clementine zu Kastell als Beauftragte des BDM- WerkesGlaube und Schönheit" eingesetzt. Gleich­zeitig werden in jedem Ober- und Untergau ent­sprechende Beauftragte bestimmt. So werden zu den Jungmädelgruppen (10- bis 14Jährige) und den Mädelgruppen (14- bis 17Jährige) als Dritte noch die BDM.-Werkgruppen (17- bis 21Jahnge) hinzukommen. Außer der> aktiven Führerin sind ~ ' t worden, und es haben

Im schönen Frankfurter Sportfeld begannen Donnerstagvormittag bei prächtigem Wetter Deutschen Jugend-Meisterschaften 1938. Auf großen, der Hauptkampfbahn vorgelagerten Spiel­wiese wurden die ersten Vorrundenkämpfe im Fuß' ball, Handball und Hockey erledigt und zu gleicher Zeit gab es im Schwimmbecken die ersten Wasser­ballspiele. Auf der Hauptkampfbahn hatten die Teil­nehmer am Führer-Zehnkampf fünf leichtathletische Uebungen (100 Meter, Hochsprung, Weitsprung, Keulenweitwerfen und 1000 Meter) zu erledigen und auf den Tennisplätzen begannen die Tennis­meisterschaften der HI. und des BDM. im Einzel

Wilhelm Mills Verdienste um die Pflege und Förderung des Turnwesens sind längst anerkannt

1 in der Geschichte der deutschen Turnerei dank-

Lpd. Frankfurt a. M., 25. Aug. Die _ schungsstelle für langfristige Witterungs­vorhersage in Bad Homburg wurde durch Ver­fügung des Reichsministers für Luftfahrt, dem der gesamte Wetterdienst untersteht, zum F o r - schungsinstitut ernannt. Damit wird auch rein äußerlich die einzig in der Welt dastehende Ar­beit dieser Dienststelle gewürdigt.

Seit 1932 wird nunmehr die Zehntage-Voraus-

Jm Regierungsbezirk Wiesbaden wurden am 1. April 1938 insgesamt 213 900 Rund­funkteilnehmer gezählt. Das bedeutet 54,7 Rund­funkhörer auf 100 Haushaltungen. Die Rundfunk­dichte des Bezirks Wiesbaden legt damit etwas über dem Reichsdurchschnitt, der mit 53,3 Teilnehmern auf 100 Haushaltungen errechnet ist.

Im Gebiet des Landes Hessen wurden 186 000 Rundfunkteilnehmer = 49,5 auf 100 Haus­haltungen ermittelt. Im allgemeinen ist die Ver­breitung des Rundfunks in den Stadtgebieten stär­ker als auf dem Lande.

An Hand der Ergebnisse der Statistik ist zugleich zum ersten Male auch eine amtliche Ermittlung der Zahl der Rundfunkteilnehmer für sämtliche Gaue ermöglicht worden. Danach waren im Gau Hessen- Nassau am 1. April dieses Jahres 420 600 Rund­funkteilnehmer vorhanden. Das entspricht einer Teilnehmerzahl von 51,7 auf 100 Haushaltungen. Der Gau Hessen-Nassau liegt damit etwa im Durch­schnitt der Gaue des Reiches.

Forschungssteile Homburg wird Forschungsinstitut.

!! noch Fachkräfte herangezogcn

al sich im Siam-ort @ie&en eine Llnzchl Dozenten bec

Rekord-Beteiligung am Hoherodskops-Vergsest.

Ein ileberblick über die Meldungen. SA. mit 600 Mann dabei.

Die Voraussage gilt jeweils für das gesamte Groß­deutsche Reich einschließlich der Ostmark. Auf einer Konferenz, die vor kurzem in Ottawa (Kanada) stattfand, fanden alle bisherigen derartigen Ver­öffentlichungen und ihre Methoden eine Würdigung. Dabei wurde die Methode Prof. Bauers, des

bar gewahrt. Es sollen hier nicht mehr alle Ehrun- gen aufgezählt werden, die dem Turnveteran in seiner langen turnerischen Laufbahn zuteil geworden sind. Die Tatsache, daß er Inhaber der Ehren- urkunde ist, der höchsten Auszeichnung, die die frühere DT. zu vergeben hatte, sagt dem Kundigen alles.

Wilhelm Mills Namen lebt auch im neuen Bunde fort in der Wilhelm - Will -Staf­fel, mit der der alte Turngau Hessen den Ge- treuen beim 100. Gauturntag in der schönsten Weise ehrte, Die Wilhelm-Will-Staffel bildete einen Höhe­punkt in der reichhaltigen Wettkampffolge des hei­matlichen Bergfestes.

Was vergangenes Jahr schon stillschweigend und selbstverständlich geschah, daß eine von der früheren DT. geschaffene und dann vom Gaufachamt Tur­nen im DRL. fortgeführte Ehrenstaffel vom ge­samten DRL. übernommen wurde, wird wie wir erfahren beim 6. Hoherodskopf-Bergfest am nächsten Sonntag die amtliche Bestätigung durch den zuständigen DRL.-Kreisführer finden. Die Wil- Helm-Will-Staffel wird alljährlich auf dem Hoherodskopf gelaufen, und damit würdigt und ehrt auch der neue Bund Wilhelm Wills Verdienste um die Leibesübung und Leibeserziehung in unserem Heimatgebiete.

wir empfinden und bejahen als Nationalsozialisten die Einheit von Körper und Seele. Unter Schönheit verstehen wir deshalb nichts Derschwärmtes und Weltabgewandtes, sondern vielmehr jenes Streben des Menschen, seine ihm von der Natur gegebenen körperlichen, geistigen und seelischen Anlagen zu einer vollkommenen Harmonie zu entwickeln.Jeder Mensch", so sagt der Reichsjugendführer,der den Versuch unternimmt, innerhalb unserer Mädel­organisation sich nach dem Schönheitsideal unseres Volkes auszurichten, strebt nach Schönheit." Wer in die GemeinschaftGlaube und Schönheit" ein­tritt, verpflichtet sich damit zu diesem Schönheits­streben, sich äußerlich und innerlich zu vervollkomm­nen, was aber nichts zu tun hat mit Luxus und äußerer Eleganz und nicht über einen gefüllten Geldbeutel zu erreichen ist. Jeder wahrhaft gesunde Mensch trägt dieses Streben nach Schönheit in sich. In jeder Jungarbeiterin, in jedem Mädel, gleich ob in Stadt oder Land, ist es lebendig. Sie alle haben das gleiche Ziel.

Vielgestaltig aber sind die erzieherischen Möglich­keiten, die im Rahmen des BDM.-Werkes dahin führen. Groß ist die Zahl der Arbeitsgemeinschaften, die diesem Zwecke dienen. Sie greifen alle Gebiete des Mädellebens auf. Neben den ausgesprochenen kulturellen Gemeinschaften wie z. B. Musik, Spiel unb gesellige Kultur, Werkarbeit und Wohn­gestaltung stehen die praktischen Einsatzmöglich­keiten auf dem Gebiete der Dolkstumskunde und der Auslandskunde sowie auf dem Gebiete des Luftschutzes, des Gesundheitsdienstes, der Hauswirt-

Dom BDM., Untergau 116 Gießen, wird uns geschrieben:

Wie der Junge nach Kraft strebt, so strebe das Mädel nach Schönheit. Aber der BDM. verschreibt sich nicht dem verlogenen Ideal einer geschminkten und äußerlichen Schönheit, sondern ringt um jene ehrliche Schönheit, die in der harmonischen Durch­bildung des Körpers und im edlen Dreiklang von Körper, Geist und Seele beschlossen liegt. Diesen Ziel dient die immer größer werdende sportliche Arbeit des BDM., diesem selben Ziel die welt­anschauliche Schulung. Jeder Heimabend, jedes Lager stehe in diesem Zeichen. Die Generation, die einmal an der deutschen Zukunft mitgestalten will, braucht heroische Frauen. SchwächlicheDamen und solche Wesen, die ihren Körper vernachlässigen und in Faulheit verkommen lassen, gehören nicht in die kommende Zeit. Der BDM. soll die stolzen und edlen Frauen heroorbringen, die im Bewußtsein ihres höchsten Wertes nur dem Ebenbürtigen ge­hören wollen." (Baldur von Schirach.)

Den Grundgedanken der neuen großen Organi- sation legte der Reichsjuaendführer bereits tn seinem BucheIdee und Gestalt" nieder.

Schweres Verkehrsunglück.

Ohne Führerschein am Steuer. Schwarzfahrt und Fahrerflucht.

Lpd. Fulda, 25. Aug. Ein furchtbarer Der- kehrsunfall ereignete sich in der vergangenen Nacht auf der Landstraße zwischen Bad Salzschlirf und Fulda. Ein Kraftwagenbesitzer lieh einem jungen Mann, der weder einen Führerschein be­saß, noch vorschriftsmäßig ein Auto zu steuern ver­stand, seinen Wagen zu einer Spazierfahrt mit einem jungen Mädchen. Schon am Eingang des nächsten Dorfes raste der Wagen gegen einen Baum und stürzte in den Straßengraben. Die beiden Insassen wurden herausgeschleudert und blieben schwerverletzt und hilflos auf der Landstraße liegen.

Einige Zeit später kam in schneller Fahrt ein Lieferwagen, der die beiden Schwerverletz­ten überfuhr und dabei gleichfalls in den Straßengraben geriet. Die Insassen des Lieferwa­gens, drei junge Burschen, die ihrem Arbeitgeber das Fahrzeug zu einer Schwarzfahrt ent­wendet hätten, blieben unverletzt und suchten, ohne sich um die Verunglückten zu kümmern, das Weite.

Vorher hatte bereits ein Kraftfahrer die Unfall­stelle passiert, ehe der Lieferwagen dort vorbei- gekommen war. Der Fahrer leistete aber unver­ständlicherweise denSchwerverletztenkeine Hilfe, sondern beschränkte sich daraus, lediglich

Mannschaften), SA.-Kampfspielgemeinschaft Nidda, Tv Alsfeld, To. Wetzlar, Tv. Grebenhain, To. Gelnhausen, Tuspo. Butzbach, Tschft. Lauterbach, Jahngem. Oberursel.

4X100 Meter, Jugend: Tv. Nieder-Wei- sel, Tgm. Wölfersheim, To. Grünberg, Tuspo. Bel- lersheim, Spv. Nieder-Weisel, Spielvg. 1900 Gie­ßen, Tv. Lang-Göns, Tv. Nidda, Tv. Wetzlar, T.- u. Fechtkl. Hanau, Tv. Heuchelheim, Tv. Gelnhau- sen, Tuspo. Nieder-Erlenbach, Tv. Gambach, Mtv. Gießen, Sportgem. Petersberg, Tv. Dorheim, Jahn­gem. Oberursel.

4X100 Pieter, Frauen: Mio. Gießen, Tv. Bleichenbach, T.-u. Fechtkl. Hanau, Tv. Heu- chelheim, Tuspo. Butzbach, Tv. Dortelweil.

10X100-Metei-Stasfel (Wilhelm-Will- Staffel): Die Kreise 8: Gießen, und 11: Friedberg. Verteidiger ist Kreis 8.

Mannschafts st ein st oßen: SA. - Kampf- spielgem. Lauterbach, SA.-Standarte 222 Friedberg (3 Mannschaften), Postsportv. Gießen, Tv. Wetzlar, Tv. Nieder-Eschbach.

Mannschaftstauziehen: SA.-Standarte 116 Gießen (3 Mannschaften), SA.-Kampfspielgem. Alsfeld, SA.-Standarte 222 Friedberg (3 Mann- schäften), Tv. Wetzlar.

Die SA. im Kampfe.

Wie der obige Ueberblick zeigt, ist .unsere SA. sehr stark schon an den Wettkämpfen des DRL. be­teiligt. Darüber hinaus führt sie, wie im Vorjahre, einen starken Einsatz erfordernden Mannschafts- Wehrwettkampf als SA.-Sonderveranftaltung durch. Etwa 20 Mannschaften (je 17 Mann) werden dazu antreten. Außerdem nehmen unsere SA.-Reiter- standarten erstmals am Hoherodskopf-Bergfest teil. Das gibt insgesamt rund 2 6 00 Teilnehmer, die in den Kämpfen des diesjährigen Bergfestes stehen.

zur Verfügung geftellt.

So will das BDM.-WerkGlaube und Schön­heit" fortan die 17- Vis 21Jährigen wöchentlich einmal zu einer der Arbeitsgemeinschaften, die ich jedes Mädel selbst wählen darf, zusammen­assen. Damit wird jedes genügend Zeit für sich, ür seine persönlichen Interessen und Belange be­halten. Es werden in jedem Jahr am Geburtstag Führers die 17jährigen Mädel des BDM.

Förster Karl Becker, 161 Ringe. Zenlrumscheibe: 1. Karl Schäfer (Ortenberg); Ehrenscheibe (100 Meter): 1. Otto Högy; Tabellenmeister (100 Meter): 1 Karl Becker, 156 Ringe; Meisterscheibe (Iw Me­ter): 1. Karl Nickel (Oberwiddersheim), 34 Ringe; den Wanderbecher errang, wie im vorigen Jahre, Ludwig Hohmann. Auf Kleinkaliber erhielt die Ehrenscheibe: Hans Döll; KK.-Meister (stehend): 1. Albert Spengler (Nidda), 36 Ringe; KK.-Meister (liegend freihändig): 1. Karl Becker, 35 Ringe.

* Eichelsdorf, 26.Aug. Der aus unserem Orte gebürtige Lehrer W ü r $ kann am heutigen Tage auf eine 25jährige Tätigkeit als Erzieher zuruckblicken. Seit fünf Jahren wirkt er in unserer Gemeinde nachdem er vorher in Eschenrod und tn Eichelsachsen beamtet war. Mit besonderer Liebe widmete er sich stets der Geschichte der Heimat. Insbesondere bemühte er sich um die Geschichte der Auswanderungen aus dem Vogelsberg in den vergangenen Jahrhunderten.

Gießener Zaustballer im Äier-Sau-Kampf.

Wieder einmal steht der Tv. 1846 in der Dor- chlußrunde zur Deutschen Meisterschaft, und die Spieler bewegt wieder die Frage, ob es ihnen die- esmal gelingen wird, unter die letzten sechs Mann- chaften zu kommen, die am 11. September in Hamburg die Meisterschaft unter sich ausmachen. Seit fast 10 Jahren bestreiten die Gießener diese Kämpfe, und niemals gelang es ihnen, diese letzte Hürde zu nehmen. Oft hing es nur an einem Haar, doch stets erwies sich der Frankfurter Altmeister als unbesiegbar.

Der kommende Sonntag führt nun in Frankfurt die Gaumeister von Baden Hessen, Mittelrhein und Südwest gegeneinander. Mannheim-Sandhofen für Baden gehört zum erstenmal in diese Gaugruppe und gilt infolgedessen als unbeschriebenes Blatt. Dagegen stehen Licht- Luft Frankfurt und Köln-Sürth seit Jahren an der Spitze ihrer Gaue. Wie der Gießener Gaumeister ich ihnen gegenüber behaupten wird, hängt nicht zuletzt von der Mannschaftsaufstellung ab, deren beste Besetzung bis jetzt noch nicht ganz gesichert ist. Im Angriff, der mit Dr. H o f m a n n, Riexin­ger, W. Pfeffer besetzt ist, wird der Erfolg wesentlich von dem Zusammenspiel der beiden letz-

den Unfall in Bad Salzschlirf zu melden. Die poli- Duuci ivuiuc uu

zeilichen Ermittlungen führten noch in der Nacht Leiters des Homburger Instituts, zur Verhaftung der drei jungen Burschen. I erkannt.

Die Zahl der Einzelmeldungen zu den volkstüm­lichen Mehrkämpfen des DRL. beim Hoherodskopf- Bergfest ist in den letzten Tagen auf fast 2200 an­gestiegen. Darunter befinden sich annähernd 600 SA.-Männer der oberhessischen Brigade 147, die als Angehörige von DRL.-Vereinen ober von den dem Dftß. angeschlossenen SA.-Kampfspielgemeinschaften startberechtigt sind. Mit dem stärksten Aufgebot geht die SA.-Standarte 116 Gießen auf die Kampfplätze, tritt sie doch mit 2 21 Männern an. Don den rund 130 Vereinen, die gemeldet haben, entfällt eine stattliche Zahl auf unfern DRL.-Kreis Gießen; es feien hier nur die Vereine genannt, die durch besonders starken Einsatz hervortreten: Tv. 1846 Gießen (19), Mtv. Gießen (22), Tv. Burg- Gemünden (22), Tv. Grünberg (21), Tv. Lich (23), Tv. Lang-Göns (30), Tv. Treis a. d. Lda. (23), To. Reiskirchen (27), To. Alsfeld (43), Tv. Wetzlar (24), Tv. Wiefeck (29), Tv. Heuchelheim (24).

Am stärksten besetzt ist der Wettkampf der Männer-Unter st ufe. Hier treten 568 Tur­ner, Sportler und SA.-Männer an. Die SA. steht mit starkem Aufgebot auch in den Wettbewerben der Männer-Altersklassen, von denen die Klasse 30 bis 40 Jahre 371 Meldungen aufzuweisen hat. Er­freulich hoch ist die Beteiligung in der Jugendklasse. Hier will der Nachwuchs mit 621 Wettkämpfern beweisen, daß der DRL. um feine Zukunft nicht besorgt zu sein braucht.

Auch bei den Mannschaftskämpfen des DRL. gibt es viel Arbeit für die Wettkampfleitung. 41 Staffeln und 16 Mannschaften der Sonderkämpfe in Steinstoßen und Tauziehen wollen bewältigt fein. Es haben gemeldet zur:

4 X 100 - Meter - Pendel st affet der Männer: SA.-Standarte 116 Gießen (2 Mann­schaften), Tv. Nieder-Weisel, SA.-Kampfspielgemein- fchaft Alsfeld, SA.-Standarte 222 Friedberg (drei

hinübergehen m diese neue große Erziehung^ gemeinschaft, um nun in den neuen Formen, den Arbeitsgemeinschaften, weiter zu schaffen und sich damit weiter zu bilden und zu formen nach dem großen Ideal, das uns der Reichsjugendführer auf- zeigte.

Es wird noch Näheres über die einzelnen Grup­pen und ihre bisherige Tätigkeit bzw. über die Planung für den Winter an dieser Stelle berichtet.

Die Abteilung für Derusserziehung und Be­triebsführung in der DAF. eröffnet in den nächsten Tagen die neuen Lehrgemeinschaften und Aus­baukameradschaften des Berufserziehungswerkes, Uebungsstätte Gießen. Alle Schaffenden, Arbeiter der Stirn und der Faust, ruft die DAF. zur Mit­arbeit auf. Leistungssteigerung ist Sache des ge­samten Volkes.

Im Rahmen des vorgesehenen Uebungspro- gramms pflegt die Deutsche Arbeitsfront als Son- oergebiet das Maschineschreiben. Es ist erforderlich, über dieses Gebiet einmal einiges zu sagen, da gerade heute die Nachfrage nach wirklich guten Kräften sehr groß ist und keine geeigneten Arbeits­kameraden zum Einsatz gebracht werden können.

Man hält es für selbstverständlich, daß man tur­nen, schwimmen, klavierspielen, tennissp len richtig lernt, um daran seine Freude zu haben. Auch das Maschineschreiben muß richtig erlernt sein, wenn man es in der Praxis anwenden will. Nur ist hier die Sache viel ernster, denn man erlernt es, um es im Beruf auszuüben. Selbstverständlich ist hier die Erlernung des T a st f ch r e i b e n s , also mit zehn Fingern, gemeint. Die in der Ausbildung zum Maschinenschreiber stehenden Arbeitskameraden haben sich sicher schon Gedanken darüber gemacht, warum sie mit allen Fingern schreiben und nicht auf die Tasten der Maschinen sehen sollen. Der Tipp-Schreiber, der nur mit zwei Fingern schreibt, ist in allen Dingen gegenüber dem Blind- schreiber, der Mit zehn Fingern schreibt, im Nach­teil. Der Tipper sitzt mit gekrümmtem Rücken an der Maschine. Erst wird in der Vorlage die zu schreibende Stelle gesucht und bann ein Stück aus­wendig gelernt und niedergeschrieben. Dabei irrt

sich der Schreiber oft und läßt entweder aus oder schreibt manche Stelle zweimal.

Beim Schreiben selbst müssen die Augen den zwei schreibenden Fingern folgen, da es sonst Fehler über Fehler geben würde. Die Augen und Nerven ermüden durch das dauernde Aus-die-Maschine-sehen sehr schnell, und die Leistungsfähigkeit läßt rasch nach. Außerdem werden di^ Anschläge viel zu stark ausgeführt, sie werden ungleichmäßig, und die Ma­schine wird in besonders starkem Maße in Anspruch genommen. Das Farbband muß öfter als notwendig erneuert werden, und die Walze weist durch die überstarken Anschläge bald die schädlich wirkenden Gruben auf.

Wie anders ist es dagegen beim Zehn-- Finger-Blindschreiben: Die schreibenden Finger liegen ruhig auf der Maschine, die Augen sind nur auf die Vorlage gerichtet, und der Schrei­ber kann ohne Unterbrechung und ohne das dau­ernde wechselseitige Schauen, einmal auf die Vor­lage, dann wieder auf die Maschine, seine Arbeit leisten. Die Augen werden geschont, die Arbeitskraft erlahmt lange nicht so schnell als beim Tippen, und die Arbeitsleistunb ist sauberer und fehlerlos.

Schon die wenigen hier aufgeführten Gegensätze zwischen Tippen und Zehn-Finger-Schreiben sollten genügen, jeden Arbeitskameraden, zu dessen täglichen Arbeitsgerät die Schreibmaschine gehört, zu ver­anlassen, das Maschineschreiben nach der Zehn- Finger-Blindschreibmethode zu erlernen.

Die Deutsche Arbeitsfront, Abteilung für Berufs­erziehung und Betriebsführung, bietet jedem Ar­beitskameraden hierzu die Möglichkeit, und wir er­warten von allen, die es angelt, daß sie Maschine­schreiben so erlernen, wie es im Interesse der höchst­möglichen Leistung erforderlich ist.

durchgeführte Erhebung über den Bestand funkteilnehmern hat ergeben, daß die Rundfunk­dichte infolge der sehr ungleichen Struktur der ein­zelnen Landschaften und ihrer Bevölkerung von Gebiet zu Gebiet stark schwankt.

Wie das Jungmädel und Mädel im allgemeinen Dienst die Erziehung zur Gemeinschaft erfährt, so hat das BDM.-Werk insonderheit die Aufgabe, das Madel in die in Beruf und Familie liegenden Lebens­aufgaben einzuführen und so zur Trägerin der nationalsozialistischen Weltanschauung zu erziehen.

Warum nunGlaube und Schönheit"? lieber oas Wort Glaube werden schwerlich Meinungsver­schiedenheiten bestehen, denn dieses ist in der Welt mehr oder weniger zu einem allgemeinen und Waren Begriff geworden, lieber den Begriff Schön- heit hingegen gibt es eine große Menge von Auf- faffunaen. Eine Teilung in innere unb äußere ^ckönyeit lehnen wir ab, denn sie hat nichts mit unserer nationalsozialistischen Weltanschauung ge- mein. Diese Auffassung entstand zum ersten Male im Mittelalter als Einfluß der mittelalterlichen Be­griffe vom sündigen, bösen Körper und der edlen, guten und schönen Seele. Wir wollen keine Tren- nung, kein weltabgewaiHtes Sektierertum, sonderns sich